Traumdeutung – Traumsymbole

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Willkommen,

Martin Luther King, Dschuang Dsi, Abie Nathan, ABBA, John Lennon – sie alle hatten einen großen Traum, der ihr Leben beflügelte und ihnen die Kraft zur Verwirklichung gab. Ein Traumerlebnis kann ausreichen, dem Leben eine ganz neue Richtung und Grundlage zu geben.

Vor drei Jahren träumte ich, ein eBook über Träume und Traumdeutung zu schreiben, den Inhalt auf der Internet-Plattform als kulinarisches Stern- und Traumbuffet in mundgerechten Portionen anzubieten. Meine Berufung zur Sterne-Köchin sei einstimmig beschlossen. Ich habe täglich für Qualität, Güte und Frische zu sorgen.

Es ist angerichtet! Ich bitte zu Tisch!
Jeder wissensdurstige und erkenntnishungrige Gast kann sich am Traum-Buffet gemäß seinen Vorlieben und Mitteln selbst bedienen, die nächtlichen Botenstoffe probieren, sich Appetit holen auf die Kommunikation mit den interstellaren Welten seines Seelenraums. Es geht hier nicht um Konsumierung, Fütterung und Sättigung, sondern um die Selbstspeisung nach Art eines Feedbacks.

Essen ist Mahlzeit.
Essen ist Begegnung, Konfrontation, Auseinandersetzung mit dem Leben.
Essen ist Schicksal. Geschick. Gericht. Gerichtetes.

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Jeden Tag bekommen wir unsere „Portion Leben“ vorgesetzt, essen und trinken die Welt, nehmen sie in kleinen, für uns fassbaren Portionen auf. Unsere Träume reflektieren uns, wie wir mit dem Aufgetischten und Angerichteten umgehen. Nicht immer sind wir gewillt, das Vorgesetzte oder vor uns Hingestellte anzunehmen. Nach welchen Kriterien entscheiden wir, treffen wir unsere Wahl? Und wie essen wir? Schlingen wir alles ungeprüft in uns hinein oder picken wir die Rosinen heraus? Wie mag es schmecken? Wie duftet es? Welche Farben nehmen wir auf? Wir entscheiden, ob wir uns bewusst mit dem Vorgang des Essens auseinandersetzen oder ob wir das Aufnehmen, Verarbeiten und Ausscheiden des Essens dem Unbewussten überlassen, das heißt, dem Anderen und Fremden, dem Rest der Welt und allen Organen oder Zellen, von denen wir uns getrennt fühlen.

Meine Philosophie

Träume kommen im Schlaf zu uns, aus der Welt des Ewigen, in der alles untrennbar miteinander verwoben ist, Vergangenes und Zukünftiges, Persönliches und Kollektives, Irdisches und Kosmisches. Traumleben und Wachleben sind eine untrennbare Einheit, auch wenn sie uns getrennt erscheinen. Wie die Erfahrung des Menschseins von Licht und Schatten, Innen- und Außenwelt, ist auch das Leben doppelt. Was im Außen erscheint, ist die Spiegelung aus der Welt des Seins. Wir selbst sind die Schöpfer unserer Wirklichkeit, erschaffen sie nach den inneren Bildern und fügen sie zu einem Ganzen zusammen.

Für die Entschlüsselung der Traumsymbole gibt es keine fertigen Patentrezepte, da jedes Symbol bei jedem Menschen andere Erinnerungen und Assoziationen frei gibt. Und doch gibt es in der Symbolsprache allgemeingültige Entsprechungen auf der inneren Ebene, die den noch Ungeübten zu einem Verstehen ihrer Träume und zur Ordnung ihrer inneren Angelegenheiten dienen können – wenigstens so lange, bis sie sich auf ihre Intuition, ihr Bauchgefühl und ihre kreative Fantasie verlassen können.

Es ist hilfreich, sich gegenseitig die Träume zu erzählen, sie regelmäßig aufzuschreiben und sie auf eine kreative Art wiederzuerleben. Auf diese Weise üben wir uns darin, die Verbindung mit der Welt des Seins aufrechtzuerhalten, aus der die Träume zu uns kommen. So wie der Traum selbst eine Brücke zwischen Nacht- und Tagwelt, zwischen Schlaf und Wachsein ist.

Der Traum – ein Spiegel der Seele.
„Erzähle mir deinen Traum – und ich sage dir, wer du bist“.

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Träume können Leben retten

Ein guter Zugang zum intuitiven Traum- und Bauchwissen kann sich mitunter als lebensrettend erweisen. Ich erinnere an das Erdbeben und den Tsunami vom Dezember 2004 im Indischen Ozean. Viele Menschen wurden durch Träume vorgewarnt, wenige nahmen sie ernst und konnten sich rechtzeitig zurückziehen. Auch das kleine Volk der Moken im Grenzgebiet von Thailand und Burma hat die Katastrophe überlebt, da ihr Anführer vorher durch drei Träume gewarnt worden war. Da die Moken immer im Einklang mit der Natur und dem Meer gelebt haben, konnten sie auch die Zeichen der Natur erkennen: das Schweigen der Hunde, das Kreischen der Krähen, den plötzlichen Rückzug des Meeres. In der mündlichen Überlieferung ihrer Vorfahren ist auch die Rede von einer »Riesenwelle, die Menschen frisst«. Die Moken retteten nicht nur sich selbst, sondern brachten auch die dort lebenden Touristen in Sicherheit. Und zumindest ihr Anführer erkannte den dahinter liegenden Sinn der Katastrophe. Dies sei eine dringend notwendige Reinigung für den Planeten gewesen – und nicht die letzte.

Solange größtenteils der Materialismus in unserem Bewusstsein vorherrscht, der das Licht der Seele verfinstert und die schöpferischen Kräfte der Wandlung unterdrückt, halte ich es für notwendig, öffentlich in Büchern und Vorträgen auf die lebenswichtige Bedeutung des Träumens aufmerksam zu machen. Ich möchte mit meinen Beiträgen zum Thema Horoskop- und Traumdeutung alle Reisenden stärken, die sich für einen Weg im Einklang mit ihrer Seele entschieden haben. Alleinstehend inmitten eines Umfelds, das konservativ bis konservierend auf dem Status quo beharrt, werden sie oft angefeindet, da sie beim Tanz ums »Goldene Kalb« nicht mitmachen. Jedes Buch und jeder Blog über Träume und Symbole trägt dazu bei, die Grenze zwischen der unsichtbaren Welt des Seins und der sichtbaren Welt des Werdens durchlässiger zu machen. Jedes neue Traumbuch ist ein Zeichen der Wertschätzung der einen Weltseele und eine Hommage an die Schönheit der Schöpfung.

Fang deinen Traum – bevor er dir entwischt!“

»Catch your dreams before they slip away«
Rolling Stones: Ruby Tuesday

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Gute Voraussetzungen für das Erlernen der Symbolsprache und ein befriedigendes Übersetzen der inneren Traumbilder in sinnvolle Botschaften sind

  • der Wille, sich vom einseitigen Zwang der kausalen Welt zu befreien,
  • eine offene, vorurteilsfreie Einstellung zu den Traumbotschaften,
  • eine tiefe Sehnsucht nach dem Erleben von Einheit, Ganzheit und Synthese.

Mit dieser inneren Einstellung öffnen wir uns gleichzeitig für die Intuition, stärken das Vertrauen in unser Bauchgefühl und geben dem größeren Ich (dem Selbst) die Möglichkeit, über den Traum ein Gespräch mit dem kleinen Ich zu führen. Träume sind Selbstgespräche. Erzähler, Zuhörer und Deuter sind wir selbst. Wo der Traumschöpfer es für notwendig hält, wird er uns mit Symbolen aus anderen Kulturkreisen konfrontieren. Wir werden reich beschenkt, wenn wir diesem Hinweis folgen und uns ein breit gefächertes Kulturwissen und Symbolverständnis aneignen.

Mit der Zeit und der inneren Reife wachsen wir in eine neue erweiterte Identität und in ein neues Bewusstsein hinein, die uns mit Sinn und einer glühenden Vorfreude auf Kommendes erfüllen – die Erfahrung von Ganzheit oder Einheit, etwa im philosophischen Sinne der Leibniz’schen Monade, deren Ichpunkt des Bewusstseins die ganze Menschheit, das ganze Leben des Planeten und schließlich das ganze All umfasst. C. G. Jung prägte für diese Bewusstseins-Entität den Begriff des Selbst.

Wer nach sinnvollen Antworten für seine Träume und inneren Erfahrungen sucht und nach einer integrativen Methode des Umgang mit seinen Träumen, wer den Mut hat, das Paradoxe und Gegensätzliche als Einheit zu erleben und sich nicht mehr am Entweder-oder aufreiben will, kann auf diesen Seiten Antworten, Vorschläge, Inspiration, Erbauliches und hoffentlich auch neuen Stoff für die Wandlung seiner Seelensubstanz finden. Denn:

Der Stoff, der im Traum behandelt, gewandelt und geläutert wird,

ist nichts anderes als unsere eigene Seelensubstanz –

unendlich

grenzenlos

leer

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Ein Kommentar zu „Traumdeutung – Traumsymbole

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