Energiearbeit mit ätherischen Ölen (3) Das Muladhara Chakra

 Muladhara („Grundlage“) – Element: Erde (Verwirklichung, Manifestation)

Das Wurzelchakra schwingt in Resonanz mit der materiellen Welt, dem physischen Körper und dem feinstofflichen Ätherkörper. Das Muladhara ist Sitz der Kundalini, das Zentrum der Energieversorgung für den gesamten Organismus und die Grundlage für Selbsterhaltung und Selbstverwirklichung.

Blockaden: elementare Lebens- und Überlebensängste aufgrund von Traumata, karmischen Erlebnissen und schweren seelischen Verletzungen; man ist zu „abgehoben“ und kopflastig, zu wenig geerdet; Unzulänglichkeitsgefühle, mangelnde Zugehörigkeit und Verwurzelung in der eigenen Mitte (Entwurzelung), Essstörungen, Schlafstörungen, schwaches Immunsystem, scheinbare Schutzlosigkeit, Identitätsverlust, mangelndes Urvertrauen / Selbstvertrauen, große Unsicherheit, Angst vor Veränderungen, nicht loslassen können.

rosenbaum-5-7-95_c

 

Ätherische Öle für das Wurzelchakra

Das Muladhara oder Wurzelchakra hat die langsamste Schwingung und bildet die Grundlage für alle höheren Aktivitäten. Hier stärken die „Erddüfte“ und Basisnoten – vorwiegend von Holz- und Wurzelölen – die Körperenergie und die Verankerung im Ich. Sie fördern eine gesunde Erdung und Beziehung zum Körper, geben Halt, wirken ausgleichend (dynamisierend und/oder beruhigend), dringen bis ins Reich der Dunkelheit (Unbewusstes) vor. Sie helfen beim Überwinden von Hindernissen und selbst gesetzten Grenzen, wirken schützend und reinigend. Psychisch geht es um die Erweckung und Verwirklichung der inneren schlummernden Kräfte. Dazu ist es notwendig, furchtlos bis zu unseren eigenen Wurzeln vorzudringen.

Die Erddüfte haben einen körperlichen Bezug zum Knochengerüst (Steinbock/ Saturn), zum Magen-Darm-System (Jungfrau/Merkur) zu Gewebe, Haut, Nahrungsaufnahme (Stier/Venus) und zur Körperabwehr (Widder, Mars). Natürlich kann jedes ätherische im Trägeröl auch einzeln verwendet werden. (Dosierung siehe unten).

Die astrologische Zuordnung liegt bei den Erdezeichen Stier, Jungfrau, Steinbock, dem Planeten Saturn und der Widder/Mars-Thematik (Ich-Durchsetzung).

 

Auswahlkriterien

1-chakra-wurfelfrau_wz
Würfelfrau (Aquarell)

 Farbe des Öls: von braun über rötlich-braun bis honig- und bernsteinfarben: Angelika (hellgelb bis bernsteinfarben), Benzoe Siam (rotbraun), Cassia (rötlichbraun), Immortelle (goldgelb bis leicht rötlich), Narde (blassgelb bis bernsteinfarben), Patchouli (hellgelb/ orangebraun mit Rotstich bis dunkelbraun), Thymian Thymol oder Roter Thymian (rötlichbraun), Zimtrinde (rotbraun) und Drachenblut (blutrot)*

Wurzelöle: Angelika, Ingwer, Iris, Narde, Vetiver

Öle/Balsame aus Hölzern, Rinden, Harzen: Benzoe Siam, Elemi, Hoholz, Linaloeholz, Myrrhe, Oud, Rosenholz, Sandelholz, Tolubalsam, Weihrauch, Zeder, Zimtrinde, Zypresse

Biochemie: Das Nelkenknospen- und Silberbeifußöl habe ich aufgrund seiner biochemischen Zusammensetzung ausgewählt.

rotol_mula_500_c
Johanniskrautöl (Rotöl)

Trägeröl: leuchtend rotes Johanniskrautöl (Rotöl), gemischt mit Jojobaöl.

 *Auch der blutrote Baumsaft – er ist kein ätherisches Öl! – von Croton lechleri, Drachenblut oder Sangre de Drago, eignet sich für das Wurzelchakra (separat und pur einmassieren). Der Saft des Drachenblutwesens führt zur eigenen Stärke, schenkt Mut zur Tat und wirkt sehr tiefgreifend auf uralte Verletzungen, Verschattungen, Fesselungen und Lähmungen ein. Hier empfehle ich das Buch von Thomas von Rottendorf: Heilkunde der Ätherischen Öle“, Verlag Neue Erde

Das Wurzelchakra und die Farbe Rot

Rot ist eine mächtige, dominierende Farbe, die körperlich intensiv und nah erfahren wird. Sie ist eine Symbolfarbe persönlicher und seelischer Aktualität. Wo sie auftaucht, ist Bewegung, Erregung und Entzündung, Liebe, Leidenschaft und Kampf. Oder es ist Gefahr in Verzug. Rot symbolisiert das Feuer des Geistes, der Seele, des Lebens und des Körpers. Es ist auch die Farbe des Blutes, der starken Gefühle (Feuer & Flamme), sexuellen Leidenschaften und Begierden.

Rote Symbole zeigen uns Dinge und Eigenschaften, die uns nahe stehen, mit denen wir uns identifizieren, für die wir kämpfen, uns von ganzem Herzen hingeben und aufopfern. Erscheint das Rot im Zusammenhang mit Gewalt, Verletzung und Draufgängertum, kann es auf eine zu starke Ich-Verhaftung hinweisen. Wir erhalten dann die Gelegenheit, diese Wahnvorstellung in die Weisheit der Einsicht zu wandeln

gelbestantra-dreieckRot in Träumen: Menschen, die spirituelle Übungen praktizieren und mit Mandalas und Meditations-Gottheiten (Yidams) arbeiten, können von roten Formen der Shakti (göttliche Energie) als Schlange (Kundalini) oder von Weisheitsfrauen (Dakinis) träumen, durch deren Kraft alle störenden Gefühle in Weisheit umgewandelt werden. Rote Kraftfelder, rote Räume, rote Energievorhänge und Strahlen sind Symbole des Dhyani-Buddhas Amitabha (Sanskrit „Unbegrenztes Licht“). Seine rote Strahlung und die „Weisheit unterscheidender Klarschau“, die er versinnbildlicht, heben Leidenschaft und Begierde auf. Rot kennzeichnet die elementare Feuerenergie vieler Götter und Schutzgottheiten der östlichen Welt, wie Agni und Brahma, Shiva oder Rudra. Rot ist die Farbe des Werdens und der manifestierten Schöpfung. Rot zeigt die Seele in Aktion als unser eigenes Selbstbild.

GRANAT
GRANAT (Öl)

 

Die Ölmischung „Muladhara“

Angelika, Immortelle, Nelkenknospen, Silberbeifuß, Vetiver.

Trägeröl: Johanniskraut- und Jojobaöl

Die würzig-warmen, erdenden und schweren Düfte wirken seelisch stärkend, zentrierend und stabilisierend, sind sehr duftintensiv. Die Mischung wirkt auf angespannte, überlastete Naturen beruhigend, entspannend und ausgleichend, auf ängstliche, unsichere und erschöpfte Menschen besonders ermutigend, belebend, vitalisierend. Kopflastige und abgehobene Naturen kommen wieder in Kontakt mit ihrem Körper und darüber in Kontakt mit ihrer eigenen Macht und Wurzelkraft. Das Zutrauen in die eigenen Körperprozesse wächst. Eigene Energien und Abwehrkräfte werden erkannt und gestärkt, das Fremde und Unwahre wird bekämpft, ferngehalten bzw. ausgeschieden. Die Muladhara-Mischung stärkt die eigenen Ressourcen, stellt die Verbindung zwischen Geist und Körper, oberen und unteren Chakren her und bringt das gesamte Chakrensystem in Gleichgewicht.

   muladhara_tor-rot_c Chakraöl „Muladhara“

Ätherische Öle (1 %): Angelika, Immortelle, Nelkenknospen, Silberbeifuß, Vetiver (kbA)

Trägeröl: Johanniskraut- und Jojobaöl Bio

Biochemie: Sesquiterpene, Phenole, Monoterpene, Ketone, Ester, Äther

In meinem Chakraöl MULADHARA vermitteln die anregenden Phenole des Nelkenknospenöls (90 %) einen Zugang zu den Urkräften der Erdtiefe, stärken den Überlebenswillen und die Kraft der Selbstbehauptung, helfen beim Aufbau einer gesunden Abwehr. Die Monoterpene in den Ölen von Angelika (90 %) und Immortelle (24 %) besitzen die Gabe, aus dem Lot gefallene Zustände wieder in eine gesunde Ordnung zu führen und die innere Struktur zu stärken.

Den Hauptanteil nimmt die große Gruppe der Sesquiterpene und –terpenole ein: im Nelkenknospen-, Immortellen-, Silberbeifuß- und Vetiveröl. Als Seelenführer können sie zur eigenen Mitte führen, für einen soliden inneren Halt sorgen, ein angeknackstes Selbstvertrauen heilen. Ihr inneres alchemistisches Wirken führt zu seelischer Reife und Abgerundetheit. Sie helfen bei chronischen und psychosomatischen Beschwerden.

Die Stoffgruppe der Ketone (Immortelle, Silberbeifuß, Vetiver) vertritt ein hochbewusstes Lebensprinzip, aktiviert den Gehirnstoffwechsel, wirkt seelisch und geistig klärend, öffnend und stimulierend, erfordert einen bewussten, ich-gesteuerten und willensstarken Umgang mit den frei werdenden schöpferischen Kräften. In geringer Dosierung wirken die Ketone auch entspannend und stärken unsere zentrale Instanz, auf dass wir unserem Wesen treu bleiben.

Im Silberbeifußöl sind geistig anregende Ketone (20 %), stabilisierende Sesquiterpene (30-40 %) und die nach Individualisierung drängenden Äther (5 %) hervorragend ausbalanciert. Der kleine Anteil an Äther fördert den eigenen Wesensausdruck, drängt zur Verwirklichung der in uns schlummernden Anlagen (Kundalini!) und nach geistiger Selbstverwirklichung.

Die Ester im Öl von Immortelle (45-70%) und Nelkenknospen (6-11 %) sorgen für den Wohlfühlfaktor in dieser Mischung, für einen harmonischen Ausgleich, eine ganzheitliche Entspannung und einen guten Schlaf. Durch die Ausschüttung von Serotonin stimmen sie heiter und fördern die entspannte Kommunikation mit den Mitmenschen.

Besonders ausgeglichen sind die drei Stoffgruppen der Ester (schmerzstillend, entspannend), Monoterpene (strukturstärkend) und Ketone (bewusstseinsbildend) im Immortellenöl, das von dieser Kombination seine regenerativen, entkrampfenden und nervenstärkenden Eigenschaften erhält. Das geistige Wesen des Immortellenöls schüttet ein ganzes Füllhorn an goldgelben Licht- und Lebenskräften aus, gleicht im Wurzelchakra jedes Zuviel an astraler (emotionaler) Energie aus, und das Silberbeifußöl unterstützt den Segen des „unsterblichen“ Wesens (immortelle) seinerseits durch eine enorme Steigerung der Ausschüttung des Glückshormons Dopamin.

 

Schmetterling & Blüte
Schmetterling & Blüte

Das Chakraöl für den eigenen Gebrauch

Beim Kauf von ätherischen Ölen für die feinstoffliche Aromatherapie sollten Sie nur die beste Qualität verwenden, das heißt, Öle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) oder aus wild wachsenden Heilpflanzen. Die ätherische Lebenskraft dieser Pflanzen ist auf jeden Fall gesünder und vitaler als die der chemisch behandelten Öle. Einer Extraktion mit Lösemitteln ist in jedem Fall die Wasserdampfdestillation vorzuziehen.

Noch etwas: Ätherische Öle aus Apotheken, die von unbekannten Firmen oder dubiosen Apothekern hergestellt worden sind, müssen diesen Anspruch nicht erfüllen und sind für eine feinstoffliche Behandlung der vitalen Zentren ungeeignet. Suchen Sie sich lieber einen oder mehrere vertrauenswürdige Lieferanten, die sich bei den Aromatherapeuten und im Netz bereits bewährt und herauskristallisiert haben. Ich kaufe bevorzugt die Öle von Maienfelser Naturkosmetik, von Prof. Wabner, Farfalla und Primavera. Bei Primavera-Artikeln lohnt sich der Preisvergleich im Internet.

Für die feinstoffliche Anwendung der Öle in einem Trägeröl reicht eine geringe Dosierung von 0,5 bis 1 % bereits aus. Hier ist weniger mehr, denn sonst geht die feinstoffliche Wirkung verloren, wird von gröberen und schwereren Duftmolekülen einfach „weggeschwemmt“ oder überlagert.

Feuerschlange, Acryl
Feuerschlange (Acryl)

Um das Wesen und die Wirkweise eines ätherischen Öls ganzheitlich zu verstehen, ist es sinnvoll, sich innerlich mit dem Öl zu verbinden und sich für seine energetische Botschaft zu öffnen. Das kann jeder auf seine Art tun, durch achtsames und meditatives Riechen, durch tägliches Üben der ätherischen Wahrnehmung und durch die Schulung der Wahrnehmung, in welchem Körperbereich das Öl wirkt, welche Empfindungen und Assoziationen es dort auslöst, welche Bilder es aus dem Unbewussten freilässt.

Es sollte jedem Anwender bewusst sein, dass er/sie durch eine feinstoffliche Behandlung der Chakren keine körperliche Erkrankung heilen kann. Eine selbst durchgeführte Massage im Bereich der Chakren ist beruhigend und erdend. Wir entwickeln ein größeres Bewusstsein für die verschiedenen Energienbereiche und dürfen vielleicht erfahren, dass sich emotionale und körperliche Spannungen lösen.

 

1-wurzelfrau-stammfrau
Wurzelfrau, Stammfrau

 

 

Werbeanzeigen

Energiearbeit mit ätherischen Ölen (2) Die Chakren

wiki_yoga-vidya_rtemagicc_chakramann_01
Wiki-Yoga-Vidya Quelle: Wiki Yoga-Vidya

Chakren (chakra: „Kreis, Rad“) sind psychische Energiezentren von feinstofflicher Energie, die entlang der Wirbelsäule angeordnet und durch feine Kanäle (Nadis) miteinander verbunden sind. Körperlich sind die Zentren nicht nachweisbar. Feinfühlige Menschen können sie energetisch im Energiekörper oder im Energiefeld der Aura wahrnehmen – als sich drehende Scheiben, Kreise, Strudel oder trichterförmige Energiewirbel. Sie sammeln, transformieren und verteilen die durch sie hindurchströmende Energie.

Man kann sich die Chakren als Pools vorstellen, durch die wie bei einem Gebirgsbach die Lebensströme von oben nach unten fließen. Sind die Energiespeicher durch unverarbeitete Seeleninhalte, Ängste und Komplexe verunreinigt und die Übergänge zwischen ihnen blockiert, kann die Lebensenergie nicht ungehindert fließen und wir werden krank. Doch wenn wir die Tore öffnen und alle Chakren aktivieren, kann die Energie wieder frei fließen, die Blockaden auflösen und den Schmutz fortspülen.

Drittes Auge
Stirnchakra (Ajna)

Nach dem östlichen Tantrasystem gibt es sieben ätherische Zentren (Chakren), die im Körper hinaufsteigen, von der Basis der Wirbelsäule bis zum Scheitel des Kopfes. Die Anzahl der Chakren variiert gemäß der jeweiligen Tradition. Die Hopis und auch die Tibeter arbeiten z.B. mit fünf Chakren und betonen das Herabsteigen der kosmischen Energie durch den „Tausendblättrigen Lotus“ am Kopfende, während die innere Alchemie des Taoismus auf der kreisenden Bewegung des Lichts beruht, dem herabfließenden Yinstrom auf der Vorderseite und dem aufsteigenden Yangstrom auf der Rückseite des Körpers.

chakra-1079746_1280_pixabay
Aura und Chakren Quelle: Pixabay

Jedes Chakra hat eine bestimmte Funktion und kann aufgrund von unverarbeitetem Psychomüll blockiert werden. Die Übergänge werden als Knoten oder Kreuzungspunkte gesehen, da hier die Yin- und Yangenergien, der dunkle Schlangenpfad des Mondes (Ida) und der lichte Schlangenpfad der Sonne (Pingala) auf dem mittleren Kanal (Shushumna) zusammentreffen. Das Öffnen der Chakren ist ein sehr intensives Erlebnis und wird durch das Erwecken und den Aufstieg der Kundalini bewirkt. Wer einmal mit diesem Prozess begonnen hat, kann nicht eher aufhören, bis alle sieben Chakren geöffnet sind.

Kundalini – die Schlangenkraft

Kundalini
Schlange (Eitempera)

Sie hat viele Namen und wird in Indien als Göttin verehrt, denn sie ist die feinste, heiligste und zugleich mächtigste Kraft – Shakti, reine kosmische Energie, die weibliche Urkraft des Universums. Durch sie wird die Evolution gelenkt und vorangetrieben, sie aktiviert im Menschen den in ihm angelegten Wunsch, mit dem Ursprung der Schöpfung (Gott) eins zu werden.

Die Schlange ist ein Symbol für das evolutionäre Bewusstsein, für Fortbewegung und den Weg, für Veränderung und Transformation. Im eingerollten, unerweckten Zustand liegt sie noch schlafend im untersten Zentrum an der Basis der Wirbelsäule. Einmal geweckt, steigt sie auf, ihre gewaltige Feuerenergie durchdringt nacheinander die Chakren, brennt alle Hindernisse, psychischen Komplexe und Unreinheiten weg, vernichtet gnadenlos alles, was der Vereinigung mit dem Geist im Wege steht. Gleichzeitig verleiht sie allen Chakren große Macht und Energie, die der spirituell erwachte Mensch zu meistern hat.

Erst wenn alle psychischen Zentren gereinigt sind, harmonisch miteinander schwingen und sich wie Lotusblüten voll entfaltet haben, d.h. wenn sie ein reiner Kanal für die kosmische Energie sind, kann sich die Seele als weibliche Schöpferkraft (Shakti) wieder mit dem kosmischen Geist (Shiva) vereinen.

SCHLANGENPRIESTERIN
Stele der Schlangenpriesterin (Öl)

Anfangs identifiziert sich das menschliche Bewusstsein mit der Materie und dem physischen Körper. Die zusammengerollte Schlangenkraft im Wurzelchakra entspricht einem Menschen mit schlafendem Bewusstsein, der sich seiner schöpferischen Energie noch nicht bewusst ist. Durch tantrisches Wissen und überlieferte Methoden kann der Übende diese gewaltige Kraft wecken, sein Bewusstsein von Chakra zu Chakra anheben und sich auf immer höhere Ebenen einschwingen, bis er sich als Tropfen im Ozean reiner Glückseligkeit auflöst, als Einzelseele mit der Weltseele verschmilzt.

Die Drehrichtung der Chakren

Wer mit feinstofflichen und geistigen Energien arbeitet, wird feststellen, dass einige „Räder“ oder Energiewirbel sich linksherum und andere rechtsherum drehen. In Wahrheit ist es jedoch so, dass in jedem Chakra ständig beide Energieflüsse vorhanden sind, links- und rechtsdrehende. Denn die Zentren sind Durchgangs- und Läuterungsstufen, sowohl für die feinen, geistigen Ströme von oben als auch für die dichteren Energien von unten.

wirbel-a-big-linksdr_c   seri-wirbel-b-big_c   wirbel_c_152_birgit_linksdr_c

Dazu sollte man sich vergegenwärtigen, dass alle rechtsdrehende Energie (Yang) die Eigenschaft hat, sich zu vergeistigen, die Schwingungsrate zu erhöhen, wärmer und heller zu werden, während linksdrehende Energie (Yin) die Eigenschaft hat, sich zu verdichten, langsamer schwingt, sich zusammenzieht, kälter und dunkler wird.

Gemäß der inneren Alchemie wirkt hier der Leitsatz Solve et coagula, „Löse und binde“. Das Lösen entspricht dem Prozess der Vergeistigung und das Binden dem der Materialisierung und Verdichtung. Wird eine Rechtsdrehung in einem Chakra wahrgenommen, überwiegen dort gerade die nach oben strebenden  Energieströme der Vergeistigung und bei einem Überwiegen der Linksdrehung in einem Chakra wird in dem Bereich gerade mehr verdichtet als vergeistigt. Beide Energieströme sind für die Heilung und ein ausgewogenes Chakrensystem notwendig. Einerseits müssen krankhafte, störende Strukturen aufgelöst und andererseits neue gesunde Strukturen geformt und eingebunden werden.

 mandala-farbkreis-_c

Chakren – Farben – ätherische Öle

Die 7 Chakren und ihre Farben nach der indischen Tradition (Tantra-Yoga)

  •   Muladhara Chakra (Wurzelchakra), rot
  •   Svadhistana Chakra (Sakralchakra), orange
  •   Manipura Chakra (Nabelchakra, Solarplexus), gelb
  •   Anahata Chakra (Herzchakra), grün (rosa)
  •   Vishuddha Chakra (Hals- oder Kehlkopfchakra), blau, türkis
  •   Ajna Chakra (Stirnchakra, Drittes Auge, indigo-violett
  •   Sahasrara Chakra (Scheitel- oder Kronenchakra), magenta, weiß oder gold

 Die Farben der Chakren entsprechen den Spektralfarben des Regenbogens, vom langwelligen Rot (Wurzelchakra), wo die Sichtbarkeit im dichtesten Bereich beginnt, über Orange, Gelb, Grün und Blau bis zum kurzwelligen Indigo-Violett (Stirn- und Kronenchakra).

CABAN (17) - Kristallheilen

Bei der Auswahl eines ätherischen Öls für die Chakren können wir uns auch von der Farbe einer Heilpflanze leiten lassen, denn neben dem Duft sagen alle Eigenschaften einer Pflanze wie Farbe, Form, Beschaffenheit, Wuchs und Standort etwas über ihre feinstoffliche Heilwirkung aus. Selbst die ätherischen Öle weisen manchmal eine zarte bis prägnante Färbung auf und können auf ein bestimmtes Chakra hinweisen.

Rote und rotbraune Öle wie Vetiver, Vanille, Immortelle und roter Thymian schwingen langsam und korrespondieren mit dem Wurzelchakra.

Die leichte Grünfärbung der Öle von Bergamotte, römischer Kamille, Estragon und Myrte schwingt mit dem Herzchakra.

Blaue Öle wie Kamille, Schafgarbe und Silberbeifuß haben eine höhere Schwingungsrate und weisen eine feinstoffliche Übereinstimmung mit dem Halschakra auf. Die dunkle Indigofärbung von Silberbeifuß korrespondiert auch mit dem Stirnchakra.

Die gelben, bernstein- und honigfarbenen Öle von Mimose, Cistrose, Ingwer, Lemongras, Iris, Zeder und den Zitrusfrüchten können dem Nabelchakra zugeordnet werden, doch ein kräftiger Goldton eignet sich auch für das obere Kronenchakra.

Orange, Gelborange bis Orangebraun findet sich beim Jasminöl, bei Ylang Ylang, beim Absolue von Tuberose, bei Myrrhe, Patchouli und Sandelholz und passen zum Sakralchakra.

Weitere Auswahlkriterien beschreibe ich bei den einzelnen Chakren.

Quellen:

Energiebilder von Birgit Wette Art

Bilder der Autorin: www.sundra.eu

Standardwerke zu den Chakren: Arthur Avalaon (Sir John Woodroffe) „Die Schlangenkraft“, O.W. Barth Verlag

Harish Johari „Das grosse Chakra-Buch“, Bauer Verlag

Energiearbeit mit ätherischen Ölen (1)

Was sind ätherische Öle?

Im feinstofflichen Bereich der Aromatherapie kommen die ätherischen Öle der Pflanzen erst richtig zur Geltung. Von den irdischen Formen der Pflanzen mit Wurzeln, Stiel oder Stamm, mit Blättern, Blüten oder Krone ist nichts mehr zu sehen. Das lebendige Wesen der Pflanze befindet sich als Quintessenz im ätherischen Öl, und der flüchtige Duft, der sich verströmen möchte, ist die Aura des Pflanzenwesens.

In diesen feinstofflichen Zustand einer flüchtigen Essenz gelangt die Pflanze durch menschliches Wirken. Im Prozess der Destillation, dessen alchemistische Kunst von Menschen ausgeübt wird, geht die Pflanze durch eine Energieumwandlung, die dem Sterbeprozess gleichkommt. Ihre groben Anteile werden von den feinen geschieden, und die subtilen Essenzen von den körperlichen gelöst. Es ist eine Umkehrung des Schöpfungsprozesses der Involution, der sich vom Feinen, Geistigen zum Groben, Körperlichen vollzieht und dem Vorgang der Inkarnation entspricht. Beim Prozess der Evolution werden durch bewusst gesteuerte Läuterungsprozesse und gezieltes Einwirken auf den irdischen Stoff die himmlischen und geistigen Anteile frei, was einer Exkarnation entspricht.

Alle Pflanzenwesen, die durch den Schock und die Wandlungskraft der Destillation gegangen sind, bringen ihr ursprüngliches himmlisches (ätherisches) Wesen auf eine feine, milde und geläuterte Art zum Ausdruck. Jedes auf diese Art gewonnene ätherische Öl ist ein hochgeistiges und himmlisches Wesen, ein „Geist in der Flasche“, der von den alchemistischen Meistern in einem hermetischen Gefäß eingefangen und verschlossen worden ist.

Flaschengeist gross
Geistpaar aus der Flasche

Der „Geist in der Flasche“   

– ein Freund und Helfer an der Schwelle vom Irdischen zum Geistigen, der den Menschen in seiner Evolution unterstützen möchte. Es liegt nun an uns, aus der Signatur und Biochemie einer Pflanze, eines Baumes oder eines Harzes ihr ureigenstes Lebensprinzip herauszuziehen – sozusagen als „Quintessenz“.

Die quinta essentia der Alchemie ist das Lebenselixier und meint damit das „herausgezogene“ Wesen, den Kern oder auch den Äther (Himmel) als 5. Element.

penta_800c
Quintessenz Mensch (Pentagramm)

Öffnen wir in der Gruppe oder im Beisein von anderen  ein Fläschchen mit einem ätherischen Öl und lassen jeden daran riechen, wird jeder den Duft anders wahrnehmen und auch beschreiben. Der Duft von indischem Sandelholz ist für den einen das Höchste der Gefühle und die Krönung aller Düfte, während ein anderer einen Erstickungsanfall bekommt. Ähnliches geschieht bei Patchouli, bei der Narde und sogar bei den kostbaren Rosen-, Neroli- und Jasmindüften. Selbst im Krankenzimmer (Isolierstation) habe ich negative Erfahrungen mit meinem ätherischen Lavendelöl gemacht; die Stationsärztin konnte es nicht riechen, riss das Fenster weit auf und verbot mir den Gebrauch. Beim Herumreichen des Silberbeifußöls in den letzten Wochen habe ich viel Kopfschütteln und Unverständnis geerntet, wie man sich nur mit so einem penetranten Geruch anfreunden könne…

Tatsache ist, und dies betont auch Thomas von Rottenburg in seinem Buch „Heilkunde der Ätherischen Öle“, dass jeder sich selbst und seine eigene Seelensubstanz riecht. Der Duft spiegelt uns die eigene Entwicklungsstufe des Lebensprinzips, welches das ätherische Öl verkörpert. Je unangenehmer ein Öl für uns riechen mag, desto blockierter ist unser Ausdruck des jeweiligen Lebensprinzips. Allerdings spielt auch die Qualität der Öle eine Rolle – höchste und reine Qualität (Wildsammlung und/oder Bio-Qualität) sollte immer Vorrang vor den preiswerten Ölen haben, ebenso ist die Wasserdampfdestillation einer Extraktion mit einem Lösungsmittel vorzuziehen.

In der Gemeinschaft mit anderen und erst recht in Heilhäusern, Hospizen, Praxen und Heimen ist eine Absprache über die Verwendung von ätherischen Ölen empfehlenswert – sei es als Raumduft, Parfum, in der Aromalampe oder einem Duftstein. Sehr begrüßenswert wäre im Gegenzug auch ein Verständnis auf der Seite der wilden Sprayer von chemischen Deos, Parfums und Haarfestigern für die Empfindlichkeit von naturverwöhnten Nasen.

Olin - Göttin der Bewegung
Göttin der Bewegung

Zum Vorgang der Destillation

… ein besonderer Augenschmaus: Hier wird geerntet und destilliert

Video (5 Min.) „The Floracopeia Story“

Ein informatives und virtuell duftendes Video der Aromatherapeuten David & Sara Crow über das Ernten und Destillieren von Pflanzen und Harzen – spannend und schön!

Zur Gewinnung von ätherischen Ölen hier die informative Seite von Eliane Zimmermann aus Irland

So viel aus der Gerüch(t)eküche. Auf den nächsten Seiten beginne ich mit den  Duftmischungen  für die Chakren.

11-stein-der-weisen_wz
Der Stein der Weisen

Das ätherische Silberbeifußöl – neu entdeckt

neue-ole-von-maienfelser-buch-th-von-rottenburg_c
Silberbeifußöl

Der Heilkundige und Heilpraktiker Thomas von Rottenburg, dessen ganzheitliche Vorgehensweise mich stark an Paracelsus erinnert, stellt in seinem Buch „Heilkunde der ätherischen Öle“ (Verlag Neue Erde, Saarbrücken 2015) das Wesen von 12 + 1 ätherischen Ölen vor und schreibt u.a. von seiner 15-jährigen Erfahrung mit dem Silberwermutöl/Silberbeifußöl. Bei dem großen Angebot von Artemisiaölen – die Heilwirkung des Beifuß ist ja seit Urzeiten auf der ganzen Welt bekannt – ist zur Identifizierung des Öls auf die lateinische Bezeichnung Artemisia arborescens zu achten. Ebenfalls braucht es einen vertrauenswürdigen Lieferanten, der sich mit den verschiedenen Chemotypen auskennt. Hat das Öl eine dunkelblaue Farbe, was ein Indiz für den hohen Anteil an Camazulen ist, und stammt es aus Marokko oder Algerien, halten wir das richtige Öl in Händen. Es gibt nämlich noch einen anderen Chemotyp aus Marokko, der kein blaues Chamazulen, dafür über 50 % Ketone enthält. Dieser kommt für unsere Hausapotheke und Selbstbehandlung nicht infrage.

Die Biochemie des Silberbeifußöls

Das ätherische Öl des gemeinen Beifuß (Artemisia vulgaris) wird wegen seines hohen Ketongehalts von ca. 70% Thujon nicht in der Aromatherapie verwendet. Das ätherische Öl der Gattung Artemisia arborescens hat jedoch eine ganz andere biochemische Zusammensetzung. Es enthält eine wohl ausgewogene Mischung an Sesquiterpenen (30-40% Chamazulen), Ketonen (20-28% beta-Thujon), Sesquiterpenolen (ca. 8 % beta-Eudesmol) und Äther (5% u.a. Catalponol).

beifuss-silber-beifuss-2-ml
Silberbeifuß (C) Maienfelser Naturkosmetik

Im Vergleich dazu enthält das kostbare Schafgarbenöl ebenfalls ca. 30-50 % des dunkelblauen Chamazulens und insgesamt ca. 29 % Ketone.

Hier geht’s zur Studie der Academy of Chemistry of globe (englisch) mit der Auflistung aller enthaltener Stoffe – unter „Search“ eingeben: artemisia arborescens

Da ich das ätherische Öl unter dem Namen Silberbeifuß bei der Firma Maienfelser Naturkosmetik kaufe, habe ich mich auch für diesen Namen entschieden, während Thomas von Rottenburg sich mit dem Namen Silberwermutöl angefreundet hat.

Das Silberbeifußöl

Der wieder neu entdeckte Silberbeifuß (Artemisia arborescens), auch Silberwermut oder Silberstrauch genannt, ist eine sehr alte Heilpflanze und die wichtigste Ritualpflanze der Welt, die in alten Kräuterbüchern als „wahrer“ Beifuss bezeichnet wird. Diese Gattung wächst im Mittelmeergebiet und dem arabischen, nordafrikanischen Raum. Andere bekannte Artemisiagewächse sind Estragon, Wermut, Eberraute und das indische Davanakraut. Nach neuesten Untersuchungen des tiefblauen Öls wirkt es aufgrund seines fast 40 %-igen Gehalts an Chamazulen (Sesquiterpen) stark entzündungshemmend, beruhigend, antihistaminisch und antiallergisch. Gleichzeitig hat es starke bakterien- und pilzhemmende Eigenschaften. Der Thujongehalt (Keton), der in hohen Dosen neurotoxisch wirken kann, ist bei diesem Öl durch den hohen Gehalt an Chamazulen ausgeglichen. Der im Öl enthaltene Äther regt unmittelbar die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin an, sorgt für psychische Aufhellung, beruhigt die Nerven und entkrampft.

sonnenblume-10_wz
Sonnenblume (Korbblütler)

Schattenarbeit und Läuterung

Wie bei allen anderen Korbblütlern geht es auch beim Silberbeifußöl um die Zentrierung und die Entfaltung des Wesenskerns (siehe Duftkreis nach Martin Henglein). Die Nachtmeerfahrt zu sich selbst führt erst einmal tief ins Reich der Schatten, durch unvermeidliche Todes- und Auferstehungsprozesse. Die tiefblaue Yangkraft des Silberbeifußöls drängt hier mit wilder Entschlossenheit aus dem Quell der geheimnisvollen Tiefe, weckt alle verdrängten Gefühlsbrocken aus Wut, Trauer, Bitterkeit und Angst, die unsere kreativen Schöpferkräfte und damit den Ausdruck unseres Wesens lahmgelegt, geschwächt und in Schach gehalten haben. Selbstzerstörerisches, von Süchten und unbewusster Todessehnsucht getriebenes Handeln mag sich offenbaren und zur Schattenarbeit auffordern, denn die Stoffgruppe der Ketone im Silberbeifußöl fordern und fördern die bewusste Ich-Entfaltung und eine konsequente Ausrichtung auf das Lebensziel schöpferischer Selbstverwirklichung, was die Verantwortung für das eigene Leben einschließt.  Das ganze Wesen dieser Pflanze drängt nach Klarheit, Weite und Selbstausdruck.

Unerlöstes und erlöstes Potenzial

Während sich ein Zuviel der Yangkraft als Zügellosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Machtmissbrauch, Herrschsucht und im destruktiven Gebrauch der sexuellen Kräfte äußert, zeigt sich das Zuwenig in geschwächtem Lebenstrieb, fehlendem Mut, Halbherzigkeit, mangelnder Risikobereitschaft und Lebensfreude. Wo die Schöpferkraft brachliegt, die Energie sich weder heiß noch kalt äußern darf, sondern immer nur lau oder auf Sparflamme gehalten wird, verkümmert auch die Lebenskraft. Das Leben wird fad, freud-, farb- und geistlos, unerotisch. Welchen Sinn sollte es (noch) haben… Immer mehr Menschen resignieren, werden apathisch, des Lebens überdrüssig, neigen zu Depressionen und Autoaggressivität – wo dies nicht bewusst ist, äußert sich das Brachliegen der geistigen, kreativen Kräfte als selbstzerstörerische Krankheit.

Das Silberbeifußöl ergreift mit seinem Wesen den Menschen dieser Zeit, legt den Finger in die Wunde, akzeptiert keine Halbheiten, zeigt auf die Schattenanteile und drängt zur Katharsis. Alles Unechte, Halbherzige und Erstarrte, alles Zögerliche, Ängstliche und Bequeme, das einer echten Lebendigkeit im Wege steht, wird in seinen Grundfesten erschüttert und aufgelöst. Dann steht der Erneuerung der Lebenskräfte nichts mehr im Wege.

SilberbeifußSilberbeifußöl für das Wurzelchakra

In den letzten Wochen war ich intensiv mit einer Auswahl an ätherischen Ölen für die sieben Hauptchakren beschäftigt. Ich habe mich in die Biochemie der ausgewählten ätherischen Öle  vertieft und nach einer Entsprechung ihrer jeweiligen Lebensprinzipien in der Funktion der Chakren geforscht. In diesem Zeitraum entdecke ich das Buch von Thomas von Rottenburg, finde  endlich eine verständliche Beschreibung der Stoffgruppen, mache mich mit dem Wesen von dreizehn ätherischen Ölen vertraut und entscheide mich bewusst für das Silberbeifußöl /Silberwermutöl in der Chakrenölmischung für das Muladhara-Chakra.

Duftprofil: Der Duft des Silberbeifußöls ist kraft- und gehaltvoll, würzig und warm, zugleich grün-holzig-frisch und von dunkler, befreiender Süße. Geheimnisvoll,  vielversprechend und wie von selbst übernimmt er sogleich die Führung und zieht wie magisch in die Tiefen des Körpers und der Erde. Der Atem wird tief, der Kopf wird frei.

Assoziation: Ich liege im dichten Wald mit dem Bauch auf der moosgrünen, schwangeren Erde, rieche das Mysterium vom Wachstum im Tod, schmecke in der Süße der reifen Frucht ewige Jugend. Eingehüllt in das tiefblaue Mysterium der Nacht schöpfe ich unendlich tief aus der Fülle des Lebens. Ich bin so frei und ergebe mich allem, was Grenzen setzt, tanze mit dem Schatten in den Morgen.

Weitere Assoziationen beim Inhalieren des Duftes: sinnlich, erotisch, fruchtbar, süß, scharf und klar, radikal, ursprünglich, heiter, strahlend, durchdringend, ausdehnend, transformierend, grenzüberschreitend… befreiende Süße des Todes… innerer Drang und Schubkraft, Schwangerschaft, Fülle und Vollendung.

Duftbotschaft: „Ich führe dich auf unbekannten Pfaden zu deinem tiefen Schöpfungsquell. Öffne dich dem Potenzial deiner Zukunft und lass das Gestern hinter dir! Atme meine unbändige Lebenskraft und mache dich frei für deine wahre Berufung!“

CIMI - Glyphe 6
Maya-Glyphe CIMI (6)
cimi-erdeholzmo_wz
Der Grüne Mann