Saturn direkt ab 11.10.2021

Der Neue Mensch(Aquarell)

Saturn wird etwa alle 12 1/2 Monate für etwa 4 1/2 Monate rückläufig. Das geschah in diesem Jahr am 23.5.2021 auf 14° Wassermann. In den vier Monaten der Rückläufigkeit hatten wir Gelegenheit zur Selbstprüfung und Verbesserung, um für uns zu klären, was für uns wichtig ist, wie wir jetzt und in Zukunft leben wollen. Wir gingen und gehen noch durch einen Prozess der Klärung und Bereinigung.

Bodhicitta (Acryl)

Die nach innen gekehrte Natur des rückläufigen Saturns können wir immer für den Aufbau und die Stärkung unserer Individualität nutzen. Selbst wenn wir nach außen hin nachgeben und das ganze Theater ohne innere Beteiligung mitspielen, so geschieht das nur, um innen besser aushalten zu können und unsere Individualität und Wesensnatur vor den psychischen Einflüssen aus unserer unmittelbaren Umgebung (Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen) aufgrund des Drucks durch die reglementierenden Maßnahmen einer von Menschen gemachten Regierung zu beschützen. So haben/hatten auch die Lockdowns, Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen ihr Gutes. Wir können das magnetische Feld unseres Selbst verstärken, unser Licht reinigen und behüten und all das, was uns wirklich wichtig ist, im Inneren stärken, bewahren und konsolidieren und schließlich auch behaupten, wenn es darauf ankommt. Die Gefühle sind in diesem Zeitraum der Rückläufigkeit ungeschützt und brauchen eine liebevolle, wohlwollende Aufmerksamkeit. Wir lernen, uns unsere Schwächen und Ausrutscher zu vergeben, und wir lernen, die volle Verantwortung für unsere Gefühle, Gedanken und Taten zu übernehmen. So gehen wir aus der Phase der Rückläufigkeit innerlich geklärt, gefestigt und gereift hervor (3 G’s), bereit für die Erneuerung, für die „Geburt des Neuen Menschen“, der WIR sind.

Am 23. Mai 2021 begann die Rückläufigkeit Saturns auf 14° Wassermann mit folgendem Sabischen Symbol „Ein Zug fährt durch einen Tunnel“.

MANDALA „“Akzeleration”“ (Beschleunigung) –
14° Wassermann

Dieser Wassermann-Grad in der 2. Dekade des Zeichens zeigt uns ein Bild dessen, was erreicht werden kann, wenn wir alle miteinander an einem Strang ziehen, wenn wir die unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente, die jeder mitbringt und ausgebildet hat, vereinen, um gemeinsam den Durchbruch zu schaffen. In dieser Erlebnisphase bietet sich uns die Gelegenheit, den natürlichen Evolutionsprozess durch die Anwendung unseres Willens, des Denkvermögens und körperlicher Selbstdisziplin abzukürzen. Das Mutterschiff Erde mit ihrer vollen Besatzung steht bereit – hochschwanger, hin und her eiernd…

Der Berg ist ebenso wie die Höhle ein Mutterarchetyp – bergend, schützend, tragend. Ein Berg ist geballte Mond-Saturn-Kraft, deutet auf ein verdichtetes Geschehen, auf eine geballte, verborgene Erlebniskraft, auf Schwere und Gewicht. Jeder, der Zeuge einer Schwangerschaft sein durfte, weiß, was damit gemeint ist. Im Berg wie in der schwangeren Frau verbirgt sich das Geheimnis des Lebens. Im I GING, dem chinesischen Buch der Wandlungen, wird der Berg als ein geheimnisvoller Ort beschrieben, wo alle Dinge ihren Anfang und ihr Ende haben, wo sich in tief verborgener Stille das Ende an einen neuen Anfang knüpft. Der Berg ist Schwellensymbol, ein Ort des Übergangs zwischen Alt und Neu, Tod und Geburt.

Beschleunigung des Geburtsprozesses

Mit dem Symbol Berg hier in der Mitte des Wassermanns nähern wir uns also einem gewichtigen, geballten Lebensthema und Erlebnisbereich. Wir wollen den Berg besteigen, überwinden, wir haben einen schweren Weg vor uns, den Weg zum „Neuen Menschen“, den wir noch nicht kennen, denn der Berg ist auch ein Symbol des gewachsenen Selbst, ist Anfang und Ziel des Aufstiegs. In der Bibel sind Prophet und Berg eine Einheit. Darum kann der Berg auch zum Propheten kommen. Was wir erreichen wollen, ist das höchste Bewusstsein, den höchstmöglichen Überblick über unser Leben und das Leben im Allgemeinen. Es ist ein mühsamer Aufstieg, der Opfer, Entbehrung und höchste Aufmerksamkeit verlangt. Wir brauchen geeignetes Schuhwerk, Durchhaltevermögen und einen erfahrenen Führer, wenn wir den Gipfel erreichen wollen.

Die Durchdringung des Berges kann eine Beschleunigung unseres evolutionären Wachstumsvorgangs bedeuten, wenn wir als Menschheitsgruppe unsere Willenskraft bündeln, gemeinsam planen, organisieren, uns gegenseitig mit unseren Talenten ergänzen und inspirieren und Hand anlegen. Gemeinsam überschreiten wir so die Schwelle, passieren den Geburtskanal und durchdringen die verdichteten psychischen und geistigen Energien der Materie. Wenn wir den Berg als Symbol der hochschwangeren Mutter Erde sehen, die sich mit uns in diesem Aufstiegsprozess befindet, so sind wir der Neue Mensch, den sie gebären wird.

DANAE

Vielleicht erinnert sich die/der eine oder andere von euch an einen Traum vom Berg. Wir können zum Beispiel an einem Hang stehen oder hängen bleiben. Dann haben wir zu prüfen, wovon wir abhängig sind, woran unser Herz noch hängt, welcher Art unsere Neigungen, die Zu- und Abneigungen sind. Erst dann geht es weiter. Oft befinden sich solche Hänge und Erhebungen (Überhebungen, Überheblichkeiten) zwischen unserem Haus und dem Nachbarhaus, manchmal schneebedeckt und ziemlich rutschig. Da gilt es, sich seiner Stellung und Lage bewusst zu werden, die Wege zum Nächsten zu ebnen und eine gemeinsame Ebene der Verständigung zu finden – notfalls zu erschaffen durch das Abtragen der Erde seines selbst erhöhten Standorts. Einer charismatischen Persönlichkeit mag es auch gelingen, die anderen zu erhöhen, indem er sie an sein Herz zieht. Manchmal wird der Berg im Traum durchsichtig und wir dürfen schon einen ersten Einblick in unser Innerstes tun. Zu Anfang meiner sechsmonatigen Traumbegleitung eines Freundes hatte dieser folgenden Initialtraum:

„Ich gehe, bewege, klettere vorwärts und aufwärts innerhalb eines Berges, in seinen Höhlen und Steinhallen. Dort sind unverständliche Tische, Schränke und andere Behältnisse mit mir nicht verständlichen Funktionen. Unverständliche Wesenheiten leben darin oder kommunizieren damit, aber ich verstehe ihre Sprache nicht. Doch ich klettere weiter. Es war mir, als solle ich die Kommunikation erlernen.“

Dazu ergänzte der Träumer noch nach dem Aufschreiben des Traums: „Ist es vielleicht so, dass sich hinter unserer Sprache und den Begriffen Wesenheiten verbergen, die wir nur ahnen, deren tiefer Sinn erst noch zu erschließen ist?“ Er war bereit für diese Art der Kommunikation mit dem inneren Wesen und begann damit, die Symbolsprache des Traums zu erlernen.

Im Symbol 14° Wassermann ist der Tunnel bereits gebaut und in Gebrauch: Ein Zug fährt hinein in den Berg … Ende offen. Den „Zug“ verstehe ich als Bewegung und Zugkraft, die Kraft der Anziehung, die in unseren Beziehungen und Bezügen wirkt. Ich verspüre eine Sehnsucht, die uns „hinein“ zieht, ins Innere, Feinstoffliche, Transzendente, mitten hinein in die Gebärmutterhöhle von Mutter Erde, in die Schwerkraft Saturns… Wir spüren den Zug des Höheren, des Lichten, wie er uns hinan zieht, und spüren gleichzeitig die Schwere des Irdisch-Materiellen.

Mandala EARTH becoming a star (oil on papyrus)

Können wir unsere Erfahrungen der letzten vier Monate unter diesem Bild vielleicht besser verstehen und einordnen? Wenn wir innehalten, spüren wir diesen Zug, diese Anziehungskraft von allen Seiten…  Halten wir ihn noch eine Weile und spüren: Was zieht mich an? Wohin zieht es mich? Was sind meine Bezüge im Leben? Worauf beziehe ich mich? Wie (er)lebe ich Beziehung? In der Beziehung leben wir als Angezogene, nehmen Bezug auf den, der zieht. Die tiefe Auseinandersetzung mit dem Gegenüber kann sich wenden zur Einswerdung.  Und wie fühlt es sich an, wenn wir selbst der Attraktor sind, die Zugkraft und Anziehungskraft? Und wenn wir beides sind… sowohl als auch?

Züge zeigen ja eher allgemeine Lebensstationen, die jeder inkarnierte Mensch auf der Erde „er-fahren“ und durchleben muss – vom abhängigen Kleinkind zum reifen Erwachsenen bis zum alten abgeklärten Menschen. Der Weg auf den Schienen ist vorgegeben. Es wird hier ein Zug gezeigt und kein Auto oder Fahrrad. Es ist also ein Weg, der kollektiv für alle Menschen vorgesehen ist und zu dem eine Anziehungskraft besteht, die JETZT spürbar ist. Der Zug und das Ziehen werden als Spannung, Belastungszustand oder Druck erfahren. Die ziehende Kraft macht uns geneigt, wird zur Neigung, zum Hang, zur Färbung, zum Trend, zum Wesenszug, zu einer Anlage, einem Talent, einer Eigentümlichkeit, einem Namenszug, einem Schwung, einer Strömung, einem Sog… Welchen Zug verspürt ihr? Wohin zieht es? Wer zieht und wer wird angezogen?

Himmelsweg

Es geht in der 2. Dekade Wassermann um die Notwendigkeit, sich zu Beginn neuer evolutionärer Entwicklungen auf die innere Inspiration und Führung zu verlassen. Die inneren Prozesse können wir nur in der Stille wahrnehmen, wenn wir uns öffnen für den Einfluss spiritueller oder seelischer Kräfte. In dieser Phase lernen wir, nicht hauptsächlich von äußeren Umständen und Faktoren und traditionellen Beweggründen abhängig zu sein. Dafür erfahren wir, dass es im Inneren eine schöpferische Macht und Kraft gibt, die jeder zu jeder Zeit anzapfen kann. Dieser Kraft können wir erlauben, in unser Denken und Handeln einzufließen, und wir dürfen lernen, uns dieser Kraft in Liebe hinzugeben (11° Wassermann).

Ferner gilt es zu berücksichtigen, dass es beim ansteigenden Evolutionsprozess des menschlichen Bewusstseins unterschiedliche Ebenen gibt, auf denen sich die Menschen befinden. Jeder sollte sich der Stufe bewusst sein, auf der er steht. Er wird sich um Inspiration bemühen und sich Vorbilder suchen, zu denen er aufschaut, während er seinen Mitmenschen auf der nächst niedrigeren Stufe hilft, die sich ihrerseits nach oben orientieren. Das ist das große GEBEN-NEHMEN der Evolution. Die ganze Menschheit ist gerade dabei, einen großen Schritt vom dreidimensionalen Bewusstsein zu einem fünfdimensionalen Bewusstsein zu machen mit dem Ziel der Meisterklasse, wir sitzen schon alle im ICE-Zug und sind in Lichtgeschwindigkeit unterwegs zur Masterclass der kosmischen Universität. Vielleicht steigen wir auch Weihnachten schon um in eine Rakete… (12° Wassermann).

Beim Übergang von einem natürlichen Zustand in einen anderen wird es auch lebensnotwendig, die Fähigkeit der Voraussicht auszubilden. Wir achten besonders auf Zeichen in der Natur, die auf eine Veränderung des Drucks (Luftdruck, Sonnendruck, Erdbeben, Vulkane…), des „Wetters“, des Klimas oder der Stimmung hinweisen. So wird das Planen in die nahe Zukunft möglich, denn das Potenzial der Zukunft befindet sich bereits im innersten Kern der Gegenwart. So heißt es im I Ging, dem Buch der Wandlungen, dass der Edle schon im Keim die Wandlungen der Zukunft erkennt. (13° Wassermann) – siehe dazu mein Artikel Orakeln mit dem I Ging. Und wenn ich mir das Treiben und Herumkaspern in der Welt anschaue, ist es nicht zu übersehen, dass die alten Systeme innen hohl sind, eine Lüge sind, sich selbst überholt haben und bereits zu zerbröckeln beginnen.

Die Geburt des neuen Menschen

Seit Jahrzehnten sensibel geworden für die Uranus-Zyklen und die Übergänge der Planeten durch den Wassermann spüre ich seit Beginn der scheinbaren Plandemie (Wortprägung von J.P. Hensel) eine besondere Zugkraft von innen und den mächtigen Drang zur Erneuerung. Zum Zeitpunkt des Wassermann-Neumonds am 11.2.2021 befinden sich sechs Planeten im Wassermann, und Saturn befindet sich im Erfahrungsbereich auf 7° mit dem Symbol

„Ein Kind wird aus einem Ei geboren“ hier: Horus im Weltenei (Kreide auf Papyrus)

Saturn wird jetzt auf diesem Grad wieder direkt laufend und läuft in Lichtgeschwindigkeit den ganzen Weg seiner Rückläufigkeitsphase wieder in direkter Richtung ab, bis er dann Ende Januar 2022 den 14. Grad (Zug fährt in Tunnel) ein letztes Mal passiert. Bis dahin dürften wir alle einen guten Quantensprung weiter (näher, tiefer, höher) gekommen sein… Ab diesem Erfahrungsmoment gibt es keine Voraussagen und Zeitpunkte mehr.

Die neue Mutation (Aquarell )

Wie nicht anders zu erwarten ist, sagt dieses Symbol in der 1. Dekade Wassermann etwas über die Bestimmung und die Zukunft der Menschheit auf diesem Planeten aus. Es geht um das Hervortreten neuer Mutationen gemäß der großen kosmischen Rhythmen. Viele alte Schöpfungsmythen und auch Märchen erwähnen das Kosmische Ei, aus dem ein neues Universum oder der erste Mensch geboren wird. In Indien ist es das „leuchtende Ei“ (Sanskrit Hiranyagarbha), aus dem Brahma den Kosmos mit seinen Göttern und Menschen schafft. Die afrikanischen Dogon kennen das zerbrechende Kosmische Ei Amma, das den Schöpfergott Nommo (den Schmied) hervorbringt. Auch im Alten Ägypten wird Horus, das Kind von Isis und Osiris, im kosmischen Weltenei dargestellt, das von der Uroboros-Schlange umringelt wird.

Dieser Neue Mensch wird jetzt geboren und ist eine neue Art menschlichen Wesens, das nicht von irdischen Eltern und Ahnen geboren wird. Es ist ein neues Geschöpf der Evolution, eine Mutation, sich bildend aus einer einmaligen und neuen Projektion des schöpferischen Geistes, der aus dem Kosmischen Ganzen ausströmt. Es gibt bisher nichts Vergleichbares. Der Neue Mensch ist der Lichtmensch oder der Homo universalis, über den schon so viel geschrieben und prophezeit worden ist. Der Neue Mensch ist ein Kind des Universums, das Kind von Gott-Vater und Gott-Mutter, und es ist völlig frei von der Trägheit menschlicher und irdischer Vergangenheit. Man kann auch sagen, es ist das Christus-Selbst oder Christus-Licht, das sich in diesem Neuen Menschen verkörpert. Und es verkörpert sich in vollkommener Freiheit von den alten Wertmaßstäben. Und es sind schon viele, die das Licht des Kosmischen Christus auf diesem Planeten verkörpern und damit die Schwingung anheben.

Wurzelselbst (Acryl)

Darum wird auch der innere Druck in uns und in unserem Planeten immer stärker (fühlt euch in die Vulkane ein!). Es ist wie bei einer Geburt. Das Neue Wesen kommt von innen heraus in diese alte Welt, die alte Matrix. Wir sind es, die gerade durch diesen Geburtskanal (Tunnel) gepresst und geschubst werden. Die ganze Menschheit und auch jeder Einzelne von uns geht nun durch die Geburtsschmerzen und Wehen, erlebt das immer stärker werdende Ziehen, die Kontraktionen, das immer enger werdende Gefühl der Einschnürung und Zusammenpressung…  Was hilft in dieser Situation ist ATMEN. Tief in den Bauch hinein atmen, sich tief in der Erde verankern, seine Wurzeln von den Füßen aus bis ins Erdinnere wachsen lassen…

Einsammeln verlorener vergessener Seelenanteile

Die ganze Menschheit möchte sich jetzt vollkommen NEU gebären. Was kann das für uns bedeuten, die wir oft noch an unseren alten Ichs hängen, an der Wunde der Trennung und des Trennungsschmerzes leiden? Bei unserem sogenannten „Fall“ aus der Einheit, dem Paradies, in die dreidimensionale Dichte der Materie hier auf Erden, haben wir uns durch die Inkarnationen von vielen Seelenanteilen gelöst, die wir als göttliche, reine Bewusstseinsformen ursprünglich innehatten. Es gilt, diese Anteile wieder zurückzuholen, sie wieder zu erkennen und dann auch wieder selbst zu (er)leben und zu sein, statt sie fotwährend nach außen zu projizieren. Wie die Göttin Isis im ägyptischen Mythos die zerstreuten Glieder ihres Gatten einsammelt und wieder zu einem Ganzen verbindet. Dabei erleben wir noch einmal den Schmerz der Trennung von der Einheit und gehen durch ihn hindurch.

Wer oder was sind die verlorenen Seelenanteile oder abgespaltenen Bewusstseinsformen? Es sind all die anderen Ich’s , die wir Du nennen oder „du-er-sie-es“ nennen. Wir sind das ICH BIN Bewusstsein. Wir sind die göttlichen Kinder, die Lichtmenschen und Mitschöpfer und befinden uns jetzt in den Geburtswehen. Wir sind verantwortlich für die Erde und alle Zustände auf dem Planeten. Wir sind verantwortlich für unseren Körper und unsere Seele, für unser Leben, unser Wohlergehen, unser Glück und unsere Gesundheit. Jetzt wird es Zeit, mit Hand anzulegen, die alten Systeme zu verlassen, nicht mehr auf sie zu bauen und unseren Traum vom neuen Leben selbst zu erschaffen – nicht aus einer Angst heraus, sondern aus der Freude am Gestalten und Mitwirken bei der kollektiven Geburt des Neuen. Statt von außen, von anderen Menschen, Gruppen, Politikern, Wissenschaftlern, Organisationen etc. Lösungen, Erneuerung, Heilung oder Rettung zu erwarten, dürfen wir selbst voll einsteigen ins Raumschiff Erde – als voll erwachsene, voll verantwortliche, reife und erwachte Menschen, die sich gerade auf ihre Meisterschaft vorbereiten.

Und immer noch befinden wir uns in der luftigen Waage-Energie an einem Scheidepunkt, wo ein jeder entscheiden kann, ob er das göttliche Geschenk des evolutionären Aufstiegs einschließlich der Eigenverantwortung annehmen möchte oder nicht. Wenn ja, wird er in den nächsten Monaten mit beschleunigter Schubkraft sehr viel Unglaubliches und Unerwartetes lernen und erfahren dürfen. Wir lernen jetzt sehr viel schneller, wie wir uns aus unerträgich erscheinenden Situationen befreien können, wie wir sie verändern und umwandeln können zum Wohle aller. Wer es noch nicht annehmen möchte, ein kosmisches Wesen, ein Lichtmensch und ein ebenbürtiger Mitschöpfer von Gott-Vater und Gott-Mutter zu sein und als solcher mitzuwirken, wird aus frei gewählten Entschluss in der alten Matrix und in der dreidimensionalen Welt seinen Weg weitergehen.

Mandala „Kristall“

Lichtgrüße von der Almequelle (Brilon)

eure Sundra

Rückläufigkeit im Oktober – Pluto

Sternenreise (Öl)

Liebe Sternenfreunde und Wanderer zwischen den Welten, liebe Sternchen, Sonnen, rote Riesen, ausgebrannte weiße Zwerge, Supernovae und Kometen!

Danke, dass ihr hier seid und mir beim täglichen Sternchenputzen helft, damit unser Licht rein und klar bleibt und die Herzen der Menschen erreicht.

Rückläufigkeit allgemein

Wegen der Aktualität befasse ich mich heute mit der scheinbaren Rückläufigkeit von Planeten, da in diesem Monat Oktober die drei Langsamläufer Jupiter, Saturn und Pluto und auch der schnelle Merkur ihre scheinbare Rückläufigkeit beenden. Scheinbar immer deshalb, weil sie sich in Wirklichkeit, also aus heliozentrischer Sicht (der Sonne), auf ihrer jeweiligen Bahn weiter vorwärts bewegen, es aber für uns Beobachter (auf der Erde = geozentrisch) den Anschein macht, als würden sie sich rückwärts bewegen. Außer Sonne und Mond wechseln aus der Sicht der Erde alle Planeten von Zeit zu Zeit ihre Laufrichtung: von der Direktläufigkeit (vor) zur Rückläufigkeit und wieder zur Direktläufigkeit – jeder gemäß seinem eigenen Tempo. Auf der Seite von Astro.com  kann sich jeder über diese Phasen informieren.

Wie erleben wir die Phasen der Rückläufigkeit?

Der psychische Fluss der Lebensenergie kehrt sich um, richtet sich nicht mehr nach außen, sondern nach innen und wird mit unbewussten Inhalten infiltriert oder wandert gleich ungeprüft ins Unbewusste. Die wichtigste psychologische Aufgabe ist es dann, sich für einen bestimmten Zeitraum stärker als sonst nach innen zu wenden, sich selbst, seine Motive, sein Verhalten, seine Verbindlichkeiten etc. zu überprüfen, tief über unsere Beziehungen und Werte nachzudenken, Dinge und Ereignisse  eventuell neu zu bewerten und eine nicht effektive Richtung zu ändern, etwas wieder gut zu machen.

Dane Rudhyar schreibt in „Astrologie der Persönlichkeit“ beispielsweise über den rückläufigen Merkur, der dreimal im Jahr für drei Wochen rückläufig wird: „Ein rückläufiger Merkur symbolisiert einen einwärts gekehrten Geist“ – zeigt also eine Tendenz zur Verinnerlichung und Tiefenschau. Ob diese nun bewusst für den mystischen oder geistigen Weg genutzt wird oder sich als ererbte Langsamkeit in der Wahrnehmung und Unfähigkeit, seine Gedanken nach außen zu tragen, erlebt wird, hängt von vielen Faktoren ab, besonders auch dem Umfeld und der Zeit, in die ein Mensch geboren wird.

In meinem Geburtshoroskop befindet sich ein rückläufiger Merkur auf 14° in den Fischen im 11. Haus. Merkur, der für das Wahrnehmungsvermögen und die Intelligenz steht, hat diesen Erfahrungspunkt des Tierkreises schon ein- bis zweimal vor meiner Geburt passiert. Er ist sozusagen stark gefärbt von früheren Erfahrungen oder auch Inkarnationen. In den Fischen wird ein rückläufiger Merkur extrem stark von unbewussten Strömungen erfasst, erfährt anfangs viel Verwirrung, Einsamkeit, bringt allerdings auch eine Fülle an kosmischem Idealismus, Vorstellungskraft und kreativer Originalität mit, besonders in seiner doppelten Verbindung mit Uranus, der höheren Oktave von Merkur (Intuition, blitzhaftes Erkennen..).

Rückläufiger Pluto auf den letzten Graden Steinbock

Pluto, einer der Langsamläufer, wird etwa alle 12 Monate für 5 bis 6 Monate rückläufig (je nach Sonnenentfernung). Es wird im weltweiten Netz gerade viel und oft über die Rückläufigkeit erzählt und geschrieben. Das ist auch gut so und sorgt dafür, dass auch die breite Masse des Volkes sich ihrer Beziehung zu den Sternen bewusst werden und lernen kann, im Einklang mit den kosmischen Rhythmen zu leben.

Ich möchte diesen Blog dafür nutzen, dieses Phänomen mit Inhalt, Erfahrungen und Anregungen zu füllen. Dabei beginne ich jetzt nicht bei Adam & Eva an, sondern mit der Karnevalszeit im Februar 2020, an die wir uns ja alle noch gut erinnern können. Und wer Tagebuch schreibt und Übung im Reflektieren hat und dazu noch ein Geburtshoroskop vor sich liegen hat, wird mir folgen können.

Am 21. 2.2020 erreicht Pluto den 25. Grad im Zeichen Steinbock.

Um welche Erfahrungen geht es auf den letzten zehn Grad im Steinbock, also in der dritten Dekade des kardinalen Erdzeichens?

Bei der Fünfersequenz von 21° bis 25° Steinbock geht es um den Wert von Gruppenerfahrungen und Gruppenleistungen, die dem Einzelnen eine wertvolle Grundlage zur Integration seiner Fähigkeiten bieten kann, auf der er sich mental, kulturell und spirituell sicher und geschützt verankern kann. Die Gruppenleistung betrifft auch den Fortschritt der Menschheit auf diesem Planeten, die Zusammenarbeit in der Gruppe, den dynamischen Austausch von Geben und Nehmen – auch innerhalb der Staatengemeinschaft (21°). Wir lernen den Umgang mit Niederlagen und wie wir innerlich daran erstarken, wachsen und reif werden (22°), für die Erfüllung unserer überpersönlichen Verantwortungen und Pflichten auch öffentliche Anerkennung und Würdigung ernten können (23°). Wir erfahren auch, dass die Gemeinschaft oder Gesellschaft es akzeptiert, wenn Einzelne einen ganz anderen Weg gehen, zum Beispiel in ein Kloster gehen, sich in den Wald, eine Höhle oder andere Rückzugsorte zurückziehen, um ein Leben der Verinnerlichung und Transzendenz zu leben, was zum Beispiel in Indien als Höhepunkt des gesellschaftlichen Prozesses angesehen wird (24°).

Die Erfahrungen, die der Mensch auf den letzten Tierkreisgraden von 26° bis 30° Steinbock macht (oder im 360° Kreis von 296° bis 300°) dienen dazu, das menschliche Bewusstsein für das Herabfließen von okkulter Energie empfänglich zu machen. Wir erhalten eine umfassendere und tiefere Wahrnehmung durch Verinnerlichung und zunehmende Intuition, bis wir beim Übergang zum Luftzeichen Wassermann (bei 301° oder 1° Wassermann) die übernatürlichen Energien lenken und meistern können. Anders ausgedrückt, wir werden zum Meister der Zeit, Erkennen die Illusion des Vergänglichen, kommen in unsere eigene Macht und Kraft, übernehmen die volle Verantwortung für die Gruppe – nicht nur für unser persönliches Leben.

Pluto durchläuft das Zeichen Steinbock von 2008 bis 2024. Dabei geht es um den verantwortlichen Umgang mit Macht und Einfluss in Gruppen, angefangen vom Familienverband bis zum Staatenbündnis. Die Prozesse, die Pluto im Steinbock begleitet, kreisen um Macht, Einfluss und Verantwortung, die wir in der Gemeinschaft haben oder die wir uns haben rauben lassen. Diese Prozesse beginnen bei der Hierarchie des Familienverbands, in die wir hineingeboren sind, und gipfeln in unseren Erfahrungen als Teil des großen Zentrums Menschheit.

Die drei Phasen der Rückläufigkeit bei Pluto

Die Prozesse der Rückläufigkeit beim Transit von Pluto verlaufen in drei Phasen:

Beim ersten Übergang über den Planeten bzw. Tierkreisgrad im Steinbock werden Mauern eingerissen, alte Machtstrukturen, Ordnungs- und Sicherheitssysteme zerstört, auf persönlicher Ebene werden Schutzwälle niedergerissen, die wir aus Angst vor Verletzung oder aufgrund unserer Hemmungen aufgebaut haben, verkrustete und verhärtete Beziehungsstrukturen aufgebrochen.

2. Übergang: Dann wird Pluto rückläufig und begibt sich zum zweiten Mal über diesen Tierkreisgrad oder den Planeten im Steinbock. Wir erfahren, wenn wir dafür bereit sind, dass neues Leben auf den Ruinen der alten erwächst – was vorher unvorstellbar für uns war – und dass die neue Lebenskraft aus einer ungeahnten Quelle in uns selbst aufsteigt, dass die Umstände sich plötzlich ändern, die alten Machthaber entmachtet werden und dass wir ganz gut ohne Sicherheit, Netz und doppelten Boden leben können, ja uns sogar gut und frei damit fühlen.

Beim 3. und letzten Übergang (Transit) von Pluto über diesen Tierkreisgrad erscheint Pluto wieder direktläufig – das erleben wir gerade ab dem 6. Oktober 2021 (Waage-Neumond). Man kann diese letzt Phase überschreiben mit „Auferstanden aus Ruinen“ oder „Wie Phönix aus der Asche“ oder allgemein mit „Auferstehung“. Jetzt kann sich endlich das zeigen, was wir aus bestimmten Bewegungsgründen lange Zeit, oft ein Leben lang, unterdrückt gehalten haben, was in uns ein Schattendasein gefristet hat, das unendlich viel Energie geschluckt hat.

Denken wir an die aktiven Vulkane auf Mutter Erde, die ebenfalls zu diesem Zeitpunkt synchron ihre lang unterdrückten Inhalte freigeben, mit großem Getöse, mit Wut und heftigen Erschütterungen, wobei sich die Formen der Erde verändern, Land zerstört wird und wieder neu entsteht. In diesem dritten Stadium des Übergangs – hier über die 25° im Steinbock –kommen verschüttete und verdrängte Inhalte aus Jahrtausenden und mehr ans Licht. Ob uns das passt oder nicht, ob es erfreulich ist oder nicht, ist unbedeutend. ES IST AN DER ZEIT.

Jeder hat sich persönlich und überpersönlich mit diesem Schatten, der jetzt im Licht steht und LICHT IST, auseinanderzusetzen und ihn letztendlich zu integrieren. Ebenfalls haben wir als Gemeinschaft und Menschheit die Schattenthemen der letzten Steinbock-Grade zu bewältigen und zu integrieren.

Welche Inhalte verbergen sich hinter Pluto im Horoskop?

Hier nehme ich jetzt einen Auszug aus meinem unveröffentlichten Manuskript zur Horoskop- und Traumdeutung: Kapitel Pluto-Ängste in Horoskop und Träumen

Pluto-Ängste

Im Horoskop zeigt die Stellung von Pluto den Ort, wo wir mit der Macht des persönlichen und des kollektiven Unbewussten konfrontiert werden. Hier manifestiert sich die Kraft und Macht unserer Vorstellungen – positiv und negativ. In diesem Lebensbereich erfüllen sich die bisher ungelebten, verdrängten und geheimsten Ereigniswünsche. Unterdrückte Ängste wirken sich in Form von fixen Ideen, zwanghaften Gedanken und Handlungen aus, die uns als Dämonen quälen, foltern, peinigen und uns das Leben zur Hölle machen.

ANUBIS (Acryl)

Wo Pluto steht, wehren wir uns am stärksten gegen Wandlung und Veränderung. Wir wollen kein Risiko eingehen und beharren darauf, dass alles so bleibt, wie es ist – auch unter Einsatz unseres Lebens. In diesem Lebensbereich fürchten wir das Vergängliche, den Tod und das Unvorhersehbare, sperren uns mit aller Macht gegen das Neue. Das Ego zieht alle Fäden, übt Macht und Kontrolle aus, droht und intrigiert. Unter plutonischem Einfluss reagieren wir vorstellungsgebunden und unterliegen dem Wiederholungszwang. Unsere Vorstellungen vom Leben haben das echte Leben im festen Würgegriff.

In dem Haus, das vom Zeichen Skorpion an geschnitten wird, liegt der Ursprung unserer Ängste und Verdrängungen. Hier liegt der Grund für unsere Angst, der Wirklichkeit ins Auge zu schauen und sie als das zu erfahren, was sie ist – wirklich. In diesem Bereich haben wir uns aufgrund emotionaler Fixierungen am weitesten von der Wirklichkeit entfernt. Aus Angst vor dem Leben bleiben wir im Vorstellungscontainer unserer eigenen Fixierungen gefangen, verstricken uns in leidenschaftliche Gefühle, sind intensiven Transformationen und Krisen ausgesetzt. Der Erlebnisbereich ist gleich Null. Wir schmoren im eigenen Saft – wie die orange gekleideten sechs Mönche und Nonnen aus meinem Traum:

Ich liege zusammen mit fünf buddhistischen Nonnen und Mönchen auf der Straße in der Sonne. Die drei Nonnen und die drei Mönche liegen getrennt voneinander, bilden nicht den harmonischen Sechsstern. Jeder von ihnen liegt in einer orangefarbenen Körperschale und schmort im eigenen Sonnensaft seiner Persönlichkeit. Ich mache das nicht mehr mit, stehe auf und reinige meine Liegeschale mit Wasser. Die anderen folgen. Die Symbolik des Traums zeigt eine unfruchtbare Sonne-Pluto-Konstellation (Pluto im Sonnenzeichen Löwe), da weibliche und männliche Energien in keiner Verbindung stehen. Die verbindenden Symbole sind die Sonne und das Orange ihrer Kleidung, die Farbe der Erleuchtung und Lebensfreude.

In den tantrischen Lehren des Ostens, die von der Einheit der relativen Welt des Werdens mit der absoluten Welt des Seins ausgehen, sind Ängste und Konflikte Herausforderungen, an denen wir wachsen können. Sie werden sogar bewusst gesucht und herbeigerufen. Die negativen Tendenzen und Charaktereigenschaften werden nicht ignoriert oder verdrängt, sondern fokussiert und in eine bewusstseinserweiternde Richtung gelenkt. Das geschieht nicht von selbst. Es erfordert Bewusstheit und Mut, sich den inneren Dämonen zu stellen, sich ihre Energie zu Eigen zu machen und für die eigene Wandlung zu nutzen. Die Transformation geschieht durch das bewusste Einlassen auf die intensiven Gefühle und die wiederholten Stirb- und Werde-Prozesse. Schließlich werden Gier und Verlangen in geistiges Sterben verwandelt, der Ego-Wille verbrennt im Feuer seiner Begierden und übrig bleibt der reine geistige Adlerwille des Phönix.   

Im Haus, in dem Pluto sich bei der Geburt befindet, streben wir nach Dauer und einer sicheren Zukunft. Hier muss alles perfekt, überschaubar und für uns kontrollierbar sein, damit wir uns in alle Ewigkeit sicher fühlen können. Am liebsten würden wir diese perfekte Ordnung und Sicherheit einfrieren. Und das tun wir auch, indem wir uns das Idealbild einbrennen, uns völlig darauf fixieren und als Vorstellung vor das Leben und die Wirklichkeit stellen. Um keinen Deut wollen wir davon lassen. Wir haben bereits unser Leben dafür geopfert. Und damit beginnt unsere Höllenfahrt, die Reise durch das Schattenreich der Toten, bei der wir wie die Göttin Ischtar dem Herrn oder der Herrin der Unterwelt nach und nach alle Verkleidungen, Masken und Machtsymbole opfern, bis wir durch den Tod geläutert sind und als Phönix wiederauferstehen können.

Opferung (Bleistift)

Alle Wiederholungsträume sind Anzeichen plutonischer Ängste und sehr tief sitzender traumatischer Erfahrungen, vor deren wiederholter Erfahrung wir uns fürchten – vor allem in Zeiten eines Plutotransits, der bis zu drei Jahren dauern kann. In den Träumen fechten wir einen Kampf mit den inneren Dämonen aus. In den Traumszenen erleben wir unsere eigene Sturheit und Fixiertheit, den inneren Druck und Widerstand gegen einen übermächtigen Gegenspieler, dem wir hilflos ausgeliefert sind. Alle Ängste kreisen um den Verlust von Kontrolle und Macht und manifestieren sich im Traum als furchterregende Schatten und Monster. Erst wenn wir unseren Schatten erlöst und die alten Vorstellungen aufgelöst haben, können wir den inneren Reichtum von Pluto erfahren. Der Name Pluto kommt von der griechischen Göttin Plutos, Reichtum, und wurde zu Pluto, dem Gott der aus der Erde kommenden Reichtümer, des unter- oder innerirdischen Reichtums.

Die stärksten Transformationen durchlaufen Planeten, die im 8. Haus stehen, dem »Haus des Todes« und der Wandlungen. Angstbesetzte Themen kreisen um Sexualität, Tabus, Macht und Kontrolle, emotionaler Abhängigkeit und Verstrickung, Ablöseprozesse aus symbiotischen Elternbeziehungen, Aufdecken und Enthüllen von Geheimnissen (Whistleblowing). Das 8. Haus ist zugleich der Bereich tiefer Regeneration und Heilung, steht für Nahtod- und Nachtoderfahrungen, für Tod, Auferstehung und Wiedergeburt. (Ende des Auszugs)

Karneval 2020 – Pluto wechselt von 24° auf 25° Steinbock

Karneval 2020 – Pluto bewegt sich direktlaufend und wechselt von 23°59’ auf 24°01’ – das heißt aufgerundet von 24° auf 25° Steinbock. Für den Durchlauf von nur einem Grad im Tierkreis benötigt er volle acht Wochen: In der Zeit vom 21. Februar bis zum 25. April 2020 geht es um die Erfahrungswerte von 25° Steinbock. Und auf diesem Grad wird Pluto auch am 6.10.2021 (beim Waage-Neumond) nach seiner halbjährlichen Rückläufigkeit wieder direktlaufend!

Darum schauen wir uns dieses Symbol mit seinen Erfahrungswerten genauer an. Das Sabische Symbol für 25° Steinbock lautet:

„Ein Lager voller wertvoller Orientteppiche“.

Und siehe da – Pluto war auch am 13. Januar 2021 auf 25° Steinbock. Der Steinbock-Neumond bildete da eine Konjunktion mit Pluto im 1. Haus.

Zur Symbolik des Teppichs

Ein Teppich ist ein Bodenbelag, auf dem wir stehen oder sitzen. Er bietet Schutz vor dem direkten Kontakt mit der Erde, vor Kälte, Gewürm und Getier und niederen Erdgeistern. Das Gewebe gehört einerseits wegen seiner Nähe zur Symbolik der Erde, die durch ihn bedeckt wird, andererseits wegen seiner versponnen Fäden auch zum urweiblichen Bereich des Webens und Spinnens, in den archetypischen Bereich des großen Weiblich-Mütterlichen. Die aus Fäden gewebten oder geknüpften Teppiche stehen jedoch auch in Zusammenhang mit unserer Fantasietätigkeit und der Fülle und Farbigkeit des Lebens. Teppiche erscheinen in unseren Träumen oft als Symbol für die komplexen Strukturen des Lebens und für die geheimen, zu Grunde liegenden Muster unseres Schicksals. Wenn sie aus der Ferne, dem Orient, stammen, repräsentieren sie auch Unbekanntes, Geheimnisvolles und Exotik, wie auch Wohlstand und Behaglichkeit. Bei arabischen Nomadenstämmen stellten Teppiche in deren Zelten nicht nur den Fußbodenbelag dar, sondern wurden auch zum Wohnen, Sitzen und Schlafen benutzt, stellten somit die Kontinuität der Erde und die Grundlage des Seins dar.

Der Orientteppich kann als Grundlage für kulturelles Verstehen angesehen werden, das eine magische und auch heilige Bedeutung haben kann, zum Beispiel als Gebetsteppich. Die „Frau im Kloster“ (das vorherige Symbol von 24° Steinbock) hat wahrscheinlich einen kahlen, kalten Steinfußboden gewählt, da sie ein transzendentes Ziel anstrebt, vielleicht auch Askese.

Und wenn er noch so schön, wertvoll und edel ist – der Teppich verdeckt auch alles, was wir für unangenehm und unannehmbar halten und aus unserem Leben verdrängt und „unter den Teppich“ gekehrt haben. Da bietet auch ein Orientteppich keinen Schutz – vielmehr verlangt er nach dem Licht, das aus dem Osten kommt (ex oriente lux)! Denn, was da unter dem Teppich kriecht und krabbelt oder was darunter hervorguckt, ist unsere eigene Schattenseite, unser eigenes ekliges Leben, das wir vielleicht lebenslänglich dort unten versteckt und bedeckt halten wollten.

Jeder mache sich hierzu seine eigenen Gedanken – oder auch nicht. Dieser 25. Grad von Steinbock beschließt ja die erste Fünfersequenz der dritten Dekade von Steinbock und damit den Erfahrungsbereich von Gruppenharmonie und Gruppenleistung.

Die letzten Steinbockgrade bis 24. März 2023

Und hier folgen die Sabischen Symbole der letzten fünf Steinbock-Grade von 26° bis 30° Steinbock, die der sehr langsame Pluto bis zum 24. März 2023 durchlaufen wird:

26° Steinbock: „Ein Naturgeist tanzt im farbig schillernden Sprühregen eines Wasserfalls.“
27° Steinbock: „Pilger steigen die steilen Stufen hinauf, die zu einem Heiligtum auf dem Berge führen.“

28° Steinbock: „Eine große Voliere.“

29° Steinbock: Eine Frau liest aus dem Kaffeesatz.“

30° Steinbock: „Eine geheime Zusammenkunft von Menschen, die verantwortlich sind für die Entscheidung von Weltangelegenheiten.“

Initiation (Pastellkreide)

Zusammenfassung:

Jetzt greift also die dritte und letzte Phase des Pluto-Transits über den 25. Grad Steinbock und wir werden all unseren Mut und innere Stärke zusammennehmen, um unsere bisherige Grundlage zu überprüfen, unter den Teppich zu schauen und auch die vulkanische Tätigkeit willkommen zu heißen, die uns mit viel Ascheregen auch ein fruchtbares, kreatives Lebensfeuer aus dem Inneren der Erde zufließen läst. Nehmen wir den Besen in die Hand und fegen den Boden.

Wir bekommen einen mächtigen Schub vom Kosmos, sowohl von oben als auch aus dem Inneren der Erde. Wir bekommen die Chance, unsere Macht und unseren Einflussbereich zu vergrößern – jeder in dem Bereich des Hauses (im Horoskop), das von den letzten Graden des Steinbocks und damit vom Pluto-Transit beeinflusst wird und ebenso in dem Bereich, der vom Zeichen Skorpion regiert wird. Wir kommen in die Selbstermächtigung und erhalten ab heute immer öfter Gelegenheiten, auf eine größere Menge Menschen Einfluss zu nehmen – aufgrund unserer Fähigkeiten, Äußerungen und Handlungen und vor allem aufgrund unseres Charismas.

Wir werden jetzt vorbereitet und empfänglich gemacht für das Herabfließen von okkulter Energie. Erweisen wir uns als würdig und wertvoll!

Licht & Segen von der Almequelle

eure Sundra

Oktober – Neumond – Fixsterne –

Liebe Seelengeschwister, Sternenbrüder und Sternenschwestern!

Mit unserer zunehmenden Klarheit und Helligkeit nehmen wir auch die unterstützende Begleitung anderer Licht- und Geistwesen, Natur- und Sternenwesen wahr. Schon in der Kindheit war es für mich eine Selbstverständlichkeit, mit Elementarwesen in der Natur, mit Tieren und auch mit Sternen zu kommunizieren. In meiner geistig-wissenschaftlichen Forschungsphase der 80er und 90er Jahre stand ich mit Sternenvölkern und einigen Sternenwesen in Verbindung, die mich bei meinen Forschungen direkt inspirierten, mich in Träumen unterrichteten, mich nachts weckten und mir oft zeigten, dass die Wahrheiten der Mythen, Legenden und Märchen ein zeitloser Schatz sind, auf den wir jederzeit zurückgreifen können. Die Sterne sind wie Hüter einer großen Schatzkammer… sind die Wächter, die Drachen und Schlangen, die diesen Schatz bewachen.

Darum hier mal das Horoskop des Oktober-Neumonds in der Waage mit den wichtigsten Fixsternen.

Vulkanausbruch (Tusche, Aquarell)

Gleich im Aufstieg mit dem Schütze-AS, der das planetarisches Feuer auf unserem Planeten verteilt, erscheint Antares, einer der vier Königssterne. Unsere Ahnen sahen in ihm den „Wächter des Westens“, der Unterwelt, in die die Sonne am Abend eintaucht. Sein Name entstammt dem Griechischen Anti-Ares „Ares entgegengesetzt“, weil er dem Licht des Planeten Mars so ähnlich ist. Die Araber nennen ihn “Herz des Skorpions“, im Hebräischen ist sein Name Kaleb El Akrab – „Herz des göttlichen Skorpions“, die sich auf seine Lage im Sternbild beziehen.

Folgende Antares-Themen werden uns in dieser Erneuerungsphase begleiten und herausfordern: Intensive tiefgreifende Transformationsprozesse, starke Leidenschaften bis hin zu Obsessionen, intensive Machtkämpfe, Auseinandersetzung mit unserem Schatten… mit Zwängen und Obsessionen, den verdrängten Schmerzen und Aggressionen. Dramatische Ereignisse, Naturkatastrophen, Vulkanausbrüche, Konfrontation mit dem Gesetz von Karma und Wiedergeburt… in die tiefsten Winkel unserer Seele schauen, gleichzeitig tiefgreifende Inspirationen, bohrendes Forschen und Hinterfragen, intensive Konzentration… um schließlich die Herzensqualitäten Ehrlichkeit und Vergebung zum Ausdruck bringen zu können.

Dazu passt die Stellung des Asteroiden Typhon im Skorpion in exakter Opposition zum erdbewegenden Uranus im Stier. Typhon (42355)ist ein Asteroid aus der Gruppe der Zentauren. Die Beschreibung des Riesen Typhon, einem Sohn der Erde, entspricht der eingesperrten Feuer- oder Lavakraft in den Vulkanen, die jetzt auffallend synchron überall auf der Erde ausbrechen. Werner Held schreibt dazu: „Uranus-Typhon sind die Aufbegehrer-Gruppen, die nicht mehr loslassen wollen“, also nicht nur die Vulkangruppen und Menschengruppen, sondern auch die geistigen Kräfte und Elementarwesen, die seit Millionen von Jahren unterdrückt worden sind und die sich jetzt mit gewaltigem Druck aus dem Inneren der Erde befreien.

Sirius – flammender Stern okkulter Bruder- und Schwesternschaften

Sirius ist der hellste Stern an unserem Nachthimmel und steht im Sternbild Großer Hund (Canis maioris), direkt unterhalb des großen Sternbilds Orion. Sirius verfügt über einen kleinen lichtschwächeren Begleiter, Sirius B genannt, der ihn in 50 Jahren einmal umläuft. Die beiden bilden ein Doppelsternsystem. Sein Name geht wahrscheinlich auf die babylonische Astronomie zurück, wo Sirius „der Gleißende“ oder „Funkelnde“ heißt. Im Alten Ägypten war Sirius (Sothis) der wichtigste Stern am Himmel und wurde mit Isis gleichgesetzt, während das Sternbild Orion mit Osiris, dem Totengott, identifiziert wurde.

Die Hieroglyphe, die Sirius repräsentiert, enthält drei Elemente: den phallischen „Drachenzahn“, der Osiris repräsentiert, eine Gebärmutter ähnliche Kuppel, die Isis repräsentiert und einen fünfstrahligen Stern, der für Horus steht. Das Sirius-Thema ist die glühende Suche nach Unsterblichkeit oder die Suche nach dem Ewigen. Die Geschichte von Sirius ist die Geschichte der ägyptischen Isis, die die verstreuten Teile ihres ermordeten Gatten Osiris sucht, ein Thema, das tief in der Kollektivseele verwurzelt ist: die Sehnsucht nach Ganzheit, nach ewigem Leben.

In Freimaurerlogen und auch in anderen okkulten Bruder- und Schwesternschaften ist Sirius als „Flammender Stern“ (Blazing Star) oder Silberner Stern bekannt, und so wie das Licht von Sirius während großer Einweihungszeremonien in die Große Pyramide von Giseh gelangte, ist es auch symbolisch in den Freimaurer-Hütten und anderen Logen präsent. Und nicht nur dort. Jeder, der reinen Herzens ist, kann sich für das reinweiße Licht des Sirius öffnen und um eine Botschaft bitten.

Die BotschaftderKraniche (Öl auf Jute)

Die kosmische Energie von Sirius erreicht unser Planetensystem und die Erde über das Zeichen Zwillinge und das Zwillinge-Eintrittstor . Die Zwillinge-Thematik zeigt die Verwandtschaft mit dem Doppelsternsystem von Sirius A und B, ein System aus zwei sehr unterschiedlichen Sternen in enger Umarmung – der größere Stern Sirius A in stetiger Harmonie mit dem viel kleineren „weißen Zwerg“, Sirius B. Die feinstoffliche Information, die mit dem Licht von Sirius zu uns gelangt, zeigt uns, wie unser grobstofflicher Körper mit den ihn umgebenden feinstofflichen Strukturen wie der Ätherkörper oder die Aura, in Harmonie sein kann. Sirius A mag unseren unsterblichen Seelenanteil repräsentieren, während Sirius B für unsere vergängliche  Persönlichkeit steht – eben die zwei Seelen in unserer Brust, das große himmlische Licht/Selbst, die geistige Seele, und der kleine irdische Bruder, die Persönlichkeit oder körpergebundene Seele. In den Zwillingen haben wir die Aufgabe, diese beiden im Bewusstsein zu verschmelzen. SIRIUS als größerer Lichtbruder schenkt uns hierbei liebevolle Unterstützung.

TAT TWAM ASI

Und wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann, ist es immer das größere Licht, das den Anfang macht, sich dem kleineren offenbart, sich mit ihm identifiziert („Tat Tvam Asi“ – „Das bist Du“) und auf diese Weise einen weithin erstrahlenden Harmonisierungsprozess in uns einleitet, ein kreatives Zusammenschwingen im Ein-Klang. Und dann kann jeder von uns dazu beitragen, dass die Erde als Ganzes sich ebenfalls weiterentwickelt hin zu ewiger Harmonie mit den Wesen, die auf ihr leben.

Jeder Mann und jede Frau ist so ein flammender Doppelstern. Wir sind leuchtende Wesen aus Sternenstaub. Wir sind viele, und viele erinnern sich: Was wir im Außen suchen, ist bereits in uns selbst – Unsterblichkeit, ewiges Lebe, Licht, Harmonie, Frieden, Ein-Klang… Wir können das Licht im Außen nur erkennen, weil es in Wahrheit in uns selbst ist, weil es immer da war und immer da sein wird. Wir sind Sonne. Wir sind Stern. Wir sind Licht. Schönheit und Harmonie. Was wir suchen, sind wir.

Der große Pan lebt! Isis/Sirius akzeptiert kein Ende, keinen Tod. Sie sucht nach dem Körper ihres Gatten, haucht ihm vermöge ihrer schöpferischen Kräfte genug Leben ein, um sich noch einmal mit ihm zu vereinigen und den unsterblichen Sohn Horus zu gebären.  

Der Fixstern Spica

Zuletzt noch die beiden Fixsterne Spica und Arkhturus. Ihr günstiger Einfluss macht sich in der letzten Woche von Oktober bemerkbar, wenn Sonne und Mars diesen Erfahrungsbereich passieren. Merkur trifft aufgrund seiner Rückläufigkeit (bis 18.10.) in den ersten Tagen des Novembers ein.

Im Sternbild Jungfrau stellt der Stern Spica die Ähre in der Hand der Göttin dar. In Mesopotamien war Spica als Göttin ‚Kornähre’ bekannt, später auch als ‚Göttliche Jungfrau der Kornähre‘. Die Kornähre oder Weizengarbe ist als Geschenk der uralten Muttergöttin zu sehen, die sich am Himmel gleich in dreifacher Fixsternerscheinung als Spica, Wega und Sirius befindet. Sirius (Göttin Isis) leuchtet am südlichen Himmel, Wega (im Sternbild Leier) strahlt in der Höhe des Nordhimmels und Spica steht in der Mitte, im Tierkreis. Als Urmutter wirkt sie in allen drei Gegenden. Neben „Gottvater“ und „Gottsohn“ ist sie nicht nur als Gott-Mutter oder als Heiliger Geist die dritte Person der Trinität, sondern sie überragt auch alle Götterhierarchien, birgt in sich Vater, Sohn und Geist als Urgrundtiefe der Gottheit.

Das Thema von Spica ist zugleich das Geschenk der Göttin: Weisheit und Hochbegabung, eine besondere Sprach-, Rede- und Schreibbegabung, ein Klarsehen und ‚Wahrheitsehen’, ein klarer und durchdringender Verstand, der hinter die Phänomene der Erscheinungen blicken und die Wirklichkeit erfassen kann. Es ist die Gabe, in jedem Erlebnis eine kosmische Bedeutung zu entdecken und die großen Rhythmen des universalen Lebens wahrzunehmen. In allem, was jetzt ist, offenbart sich der Geist, das Göttliche.

Die Urmutter ist unter vielen Namen bekannt, und immer ist sie zugleich weiblich und männlich, schwarz und weiß, irdisch und himmlisch:

Mystische Mutterspinne (Aquarell)

Allmutter, Maria-Sophia-Isis, kosmische Jungfrau, Jungfrau der Welt, kosmische Sternenjungfrau, die den ganzen Sternenkosmos gebiert…  Sternenjungfrau“, die den ganzen Fixsternhimmel repräsentiert… als Urmutter, die die Sonne gebiert, bekleidet mit dem „Drachen“…  Als „Sonnenjungfrau“ gebiert sie die Planeten und die Erde, als „Mutter Erde“ (De-meter) wird sie zur Mutter der Erdenmenschheit. Als „Zukunfts-Erde“, in die sich der Chritus-Logos senkte, wird sie zur Sophia, zur Muter des Geist- und Lichtmenschen, wird zur Braut Christi… Drache und Schlange – , die so oft im Zusammenhang mit der Himmelsmutter erscheinen, sind ein uraltes Bild für den ganzen Kosmos im besonderen Bild der Sonnen- und Mondbahnen, und sie sind auch alte Bezeichnungen für die Eingeweihten in die Mysterien des Lebens und des Todes (siehe Sun-Dra, Sonnendrachen… auch Schönheit, Harmonie).   

Im Tao Te King, dem Weisheitsbuch von Laotse aus China wird die Kosmos-Mutter als Urgrund in Gott erlebt. „Dau-do-ging“ heißt soviel wie „Urmutter und Urkraft“. Laotse nennt sie Tao (Dao), Führerin des Alls. – Und die Kornähre ist ihr göttlich-kreatives Handwerkszeug, mit dem sie die Welten, Galaxien und Universen erschafft.

Diese Urmutter- und Drachenkraft kommt JETZT zurück aus der Versenkung, aus den Tiefen der Erde. Sie ist jetzt hier, und sie steht uns allen zur Verfügung, damit wir als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen eine Neue Erde erschaffen. Nehmen wir das Geschenk der heiligen Kornähre an, säen wir den Geist der Liebe und des Friedens und des Guten Willens uns was immer wir für erstrebenswert halten. Danke für diese Gabe der Göttin. Danke für die Chance, eine neue Zeit, ein neues Weltbild, eine neue Erde zu erscahffen!

Der Fixstern Arkhturus

Er ist der hellste Stern des Nordhimmels, ein Roter Riese, und der vierthellste Stern am Nachthimmel, der von allen Kontinenten aus gesehen wird. Man findet ihn leicht in der Verlängerung der Deichsel des Großen Wagens/ Großen Bärens (Ursa major). Wenn man in die gleiche Richtung weiter verlängert, gelangt man zur Spica.

Arcturus, oft auch nur Arktur genannt, wird mit „Hüter des Bären“ übersetzt. Er ist der „Gute Hirte“ aus den alten Schriften. Die „Arktis“ weist auf das Land des Bären hin, den Norden und das Sternbild der Großen Bärin und des Kleinen Bären. In der arabischen Welt wurde Arkhturus „Al Simak“ = der Hochfliegende, genannt und war der Wegweiser und Hüter des Himmels. Bei den Ägyptern hieß er auch „Smat“, „der Herrschende“, sowie „Bau“, der „Kommende“.


In den alten Sternbildkarten zeigt die linke Hand des Bärenhüters nach oben auf den Polarstern im Schwanz des Kleinen Bären. Folgt man dem Schwanz des Großen Bären – das ist die Deichsel des Großen Wagens (big dipper) – so stößt man auf Arkhturus. Arktur folgt im täglichen Himmelsumschwung dem Großen Bären. Man hat den Eindruck, als würde er den Bären um den Polarstern herum treiben.

Ich habe mich übrigens für die Enoch’sche Schreibweise von Arkhturus mit „h“ entschieden – es war nach meinen Seminaren bei der Academy for Future Science auf der Schweibenalp. Im „Buch des Wissens Die Schlüssel des Enoch“ von J.J. Hurtak heißt es im Glossar zu Arkhturus:

Mittelstation oder Programmierungszentrum, benutzt von den physischen Bruderschaften in unserem lokalen Universum, um die vielen Runden der Experimente mit „Physischen“ an unserem Ende der Galaxie zu lenken. Die Enoch’sche Schreibweise betont die „h-quer-Konstante“ (englisch „h-bar“) bei der Programmierung dieses „Hirten-Mechanismus“, der den Alten bekannt war als der Hirte oder Schäfer, der die Getreuen auf der anderen Seite des Kristallflusses beobachtet (siehe Schlüssel 2-0-1); Chiffre für Netzwerke in Boötis.

Schlüssel 2-0-1 in „Schlüssel des Enoch“ Buch des Wissens:

„DER SCHLÜSSEL ZU ZUKÜNFTIGER ASTROPHYSIK UND KOSMOLOGIE IST GEGEBEN IN ARKHTURUS, DER ZU HÖREN UND ZU VERSTEHEN IST ALS „EINER DER LEBENDEN SÖHNE DES LICHTS.“

Das Thema von Arkhturus ist die Spurensuche sowie Führung und Anleitung auf dem Weg. Arkhturus ist der Wegbereiter und Wanderer zwischen den Welten, kündet von anderen Bereichen der Milchstraße und zeigt uns, wie wir den Beistand von anderen Sternenvölkern aus anderen Dimensionen erlangen können. Unser Leben auf der Erde erscheint uns isoliert, doch in uns selbst wie auch um uns herum kreisen riesige, noch unerforschte Räume, die wir in unseren nächsten Entwicklungsschritten noch zu unserem Wohle erforschen werden.

Himmelswanderer (Pastell)

Mit Arkhturus ist uns ein Guter Hirte zur Seite gestellt, der uns lehrt, im Einklang mit der Schöpfung zu leben und zu handeln. Er macht uns aufnahmebereit und empfänglich für die Harmonie des Kosmos, sorgt dafür, dass wir die richtigen Informationen zur rechten Zeit bekommen und macht uns empfänglich für die Dimensionen des Vertikalen. Auch wir selbst existieren bereits auf anderen Dimensionen, auch wenn sie für uns nicht sichtbar sind. Arkhturus geht uns voran, er kennt den Weg und zeigt uns, wie wir die Spuren lesen können…

Er bewacht und schützt unsere nächsten Schritte in der Evolution, schenkt uns Visionen und zeigt uns eine neue Art des Denkens und Intuierens.

Im nächsten Blog informiere ich euch über die Rückläufigkeitsphasen der Planeten, wann sie endlich wieder direkt laufend erscheinen und was das für uns bedeutet, wenn wir in unsere eigene Macht und Kraft kommen.

Danke für euer Interesse und euer Feedback.

Flüssige Lichtgrüße von der Almequelle

eure Sundra (Mechthild)

an der Almequelle

WAAGE-Neumond 6.10.2021

Waage-Neumond 6.10.21 13.05 h Brilon

Zum Aspektbild

Man erkennt eine starke Betonung der linken Ich-Seite mit einem Stellium von vier persönlichen Planeten in der Waage (Sonne, Mond, Merkur, Mars) im 10. Haus der Zielsetzung und Bestimmung. Die vielen „Striche“, vorwiegend in vertikaler Richtung, betonen den kardinalen initiatorischen Charakter und das stark individualistische Bewusstsein in dieser neuen Mondperiode: Der Wille ist stark, individuelle Ziele sowie auch eine Führungsposition zu erreichen. Das dreifarbige Aspektbild verspricht neuen Schwung, Begeisterung und Engagement, verstärkte Tatkraft und Denkfähigkeit.

Mars, emotional stark aufgeladen (aus Widder-IC), doch in Waage durchaus diplomatie- und kompromissbereit, verleiht den persönlichen Ambitionen die nötige Ausdrucksstärke, findet entsprechende Worte für sein Anliegen und lässt auch Taten folgen. Und – der dritte Feuerplanet Jupiter unterstützt die persönlichen Ziele von Sonne und Mars, fördert neue Denkprozesse, fordert Gerechtigkeit und praxistaugliche Visionen, lenkt den Fokus auf Medien, Wissensvermittlung, Schulung und öffentliche Kommunikationsprozesse, mahnt vor der Verherrlichung des Verstandes, vor peinlichen Oberflächlichkeiten (Wassermann im 3. Haus), strebt nach individueller Freiheit und Selbstbestimmung jedes Einzelnen – nicht nur in der Theorie der Menschenrechte, sondern in ihrer Umsetzung in der Praxis..  

MC in der Waage mit dem Neumond-Stellium von vier Waage-Planeten im 10. Haus lässt auf eine friedliche, respektvolle und öffentliche Auseinandersetzung hoffen. In Deutschland haben gerade die Bundestagswahlen stattgefunden… Ein Rangeln um Führung und Macht… Doch es steht auch eine ganz andere Wahl an, mit der wir, das heißt, jeder Einzelne von uns, seine individuelle Lebensform für die Zukunft wählt.

Denkprozesse kommen in Gang… die Bereitschaft wächst, zum Wohle des Ganzen und zum Wohle aller Menschen auf diesem Planeten umzudenken und sein Leben und damit auch die Lebensqualität auf diesem Planeten zu verbessern. Natürlich buhlen auch machthungrige Dogmatiker, pseudowissenschaftliche Klugscheißer und Psychopathen um die Stimme des Volkes, machen Versprechungen und Vorschriften, versteifen sich auf zementierte, absolut sichere Sicherheitsideen, bleiben verbissen und verbohrt bei ihren alten Meinungen . Auch sie haben die Chance zur Umkehr.

Waage – Zeichen der Umkehr

Das Lebensgleichgewicht der WAAGE besteht im Ausgleich (Venus) mit anderen. Der Waage-Mensch bezieht in all seinen Handlungen den anderen mit ein. Er kann nicht anders, als immer sich u n d dem anderen gerecht zu werden und den Pfad der Mitte zu beschreiten, was ihm nur mit Hilfe seiner Seele gelingen wird. Der Entwicklungsweg in der Waage geht von ihrem Harmoniebedürfnis (Venus) über die klare Unterscheidungsfähigkeit (Uranus) zum Erkennen der Gesetzmäßigkeiten des Lebens (Saturn).

Schließlich ist die WAAGE auch das Zeichen der Umkehr, wo der Mensch sich auf dem Lebensrad für die umgekehrte, geistige Richtung (im kosmischen Sinne) ent-scheidet. Das geschieht am Gleichgewichts- oder Ruhepunkt der Waage. Hier gibt die Seele in ihrer höheren Erkenntnisfähigkeit den mentalen Anstoß über das Feuerzeichen Widder (siehe IC), dass sie nun bereit ist, die Führung über die Persönlichkeit zu übernehmen. Für den Menschen, der diese WAHL im Sinne seiner inneren Stimme und Seelenreife trifft, wird nun das spirituelle Thema der Herbst-Tagundnachtgleiche bindend:

 „Völlig hingegeben der Vollendung seiner momentanen Aufgabe, ist ein Mensch taub gegen jede Verlockung.“

Vision Anden

Er steht vor dem Tor der heiligen Pyramide. Es gibt nur einen möglichen Schritt für ihn – nach vorne, sonst wäre er verloren. Vielleicht hat er die letzten Jahre, Monate oder gar Inkarnationen noch gezögert, hat sich ablenken lassen von einer Stimme aus der Vergangenheit. Doch gerade JETZT kommen diesem Menschen alle Sterne und kosmischen Wanderer und alle Wesen aus Inner-Erde zu Hilfe, unterstützen ihn beim Schließen der äußeren Pforten des Denkens und der Wahrnehmung, damit seine Seele ihre Eroberung der Illusion vollenden kann (siehe Sabisches Symbol 30° Jungfrau). Leidenschaft wandelt sich um in Liebe, das egoistische Verlangen wandelt sich zu Liebe-Weisheit, und das Verlangen nach Manifestation wird zum geistigen Streben „zu sein“.

Der Neumond-Grad mit Sonne/Mond/Mars auf 14° Waage zeigt folgendes Symbol:

„Ein Mann bei seiner Siesta in der Hitze der Mittagsstunden.“

Dass sich der Neumond auf diesem Grad befindet, sagt sehr viel über das momentane Bedürfnis der Menschheit auf diesem Planeten aus, und es bedeutet auch, dass eine Ruhe- oder Auszeit für unseren weiteren Weg angesagt ist. ERHOLUNG ist jetzt lebensnotwendig. Wir sind so sehr in Aktivitäten, Geschäfte und Verbindungen verstrickt, dass wir drohen, in den Oberflächlichkeiten des Alltags zu versinken oder „verrückt“ zu werden. Wie sollen wir da noch einen klaren Gedanken fassen oder effizient und direkt handeln, geschweige denn, wichtige Ent-scheidungen treffen.

Wenn die Hitze der regen Geschäftigkeit am Mittags- oder Höhepunkt des Tages bzw. des Lebens zunimmt und unser Stoff-wechsel schon auf Hochtouren arbeitet, ist es ratsam, unsere persönlichen Verantwortlichkeiten für den Zeitraum zu regeln und unsere Aufmerksamkeit vorübergehend von der äußeren Welt zurückzuziehen, um uns innerlich neu zu orientieren. Abziehen der Sinne von der Außenwelt… keine Bücher, kein Fernsehen, kein Radio, kein Telefon, keine Termine… Abschalten, die Augen schließen, sich entspannen… die Pferde „aus-spannen“ und auf die Wiese schicken… sich dem Träumen oder einem Tagtraum hingeben… „Verdauen“ von Erfahrungen und Eindrücken … Auftanken im Bereich des Ewigen… sich Einstimmen auf die kosmischen Rhythmen des Lebens.

Diese tägliche Erholung schenkt uns die Freiheit, die uns vor unnötigen Verwicklungen in vergängliche Dinge schützt. Wir erhalten uns die Klarheit in Gedanken und Reaktionen und können effizient und direkt handeln. Dann stellen sich auch Freude und Erfüllung ein, wenn wir uns wieder mit wachem Bewusstsein auf das Leben einlassen.

Küsst mich – auf 14° Waage

Nach den Gruppenschicksalspunkten der Münchner Rhythmenlehre ist der 14. Grad der Waage eine Glückskonstellation ähnlich einer Jupiter/Uranus-Konstellation. Beim Übergang über diesen Grad zeigt sich oft eine plötzliche Wendung zum Besseren in scheinbar aussichtsloser Lage. Gerne! You’re welcome!

Hilble nennt den Erfahrungspunkt auf 14° in allen vier kardinalen Zeichen „Küsst mich!“  Es sei ein Glücks- und Leidenschaftspunkt (mit entsprechender Risikobereitschaft). Es soll dabei um Zeugung, Liebschaften, intensive Begegnungen, Öffentlichkeitswirkung bis zum Suchen nach öffentlicher Anerkennung gehen (bei entsprechender Radixstruktur), um eine Offenheit fürs andere Geschlecht, Hingabebereitschaft bis zu sexueller Aufbruchsstimmung.

Erlauben wir uns das Wachgeküßtwerden… und genießen es!

Hüter des Wortes (Eitempera)

Noch besser verständlich wird dieser 14. Grad in der Waage, wenn wir uns das Symbol am gegenüber liegenden Punkt von 14° Widder anschauen:

„Eine Schlange windet sich in der Nähe eines Mannes und einer Frau.“

Hier ist Raum für viele Deutungen. Im Tantra-Yoga steht die Schlange für die schlafende und aufsteigende Kundalini, die kreative göttliche Kraft … Die Schlange steht auch für Häutung, Heilung und Erneuerung… und für ein äonisches Bewusstsein jenseits von Zeit-Raum…

siehe mein Blog-Beitrag 3.4.2011 Neumond 14° Widder

In meinen Traumerfahrungen und Visionen sah ich den „Schlangenmenschen“ als ein Schwellensymbol in Form einer lebendigen dunkelblau glänzenden Schlange, die zu einer doppelten Lemniskate in Form zweier Achten 88 gewunden war.

In den gnostischen Traditionen wurde Christus mit der Schlange gleichgesetzt. In der Pistis Sophia (gnostische Schrift) war Jesus die Schlange, die „vom Baum des Wissens und vom Baum des Lebens, welche in Adams Paradies waren“ zu Eva sprach. Im Gnostizismus ist die Symbolzahl von Christus 888 und symbolisiert das transpersonale Leben („Nicht ich lebe, sondern Christus lebt mich“). Auch im Hebräischen haben die Schlange (Nachasch) und der Gesalbte (Maschiach) denselben Zahlenwert: 358. In die Mysterien Eingeweihte (Initiierte) werden „Schlangen“ genannt. Es gibt die Schlangengötter, die Nagas oder den Aztekengott Quetzalcóatl („gefiederte Schlange“), die „feurigen Schlangen“ der Seraphim, die „Regenbogenschlange“ bei den Aborigines…

Weitere Offenbarungen des Februar-Vollmonds 2013

WER küsst denn nun WEN, wenn der Schlangenmensch sich selbst durchdringt, sich selbst überschattet oder über-chattet?

Wie gleich am Anfang schon beschrieben, ist dieser Oktober-Neumond voller Schwungkraft, einem großen Erneuerungspotenzial und einem leidenschaftlichen Wunsch nach Selbstausdruck und Lebenssausdruck. Lange unterdrückte Bedürfnisse melden sich aus dem Inneren, brodeln und grollen wie ein Vulkan. Die inneren Feuerströme des Lebens, die glühende Lava, lässt sich nicht länger unterdrücken, die Feuerströme kommen ins Fließen, auch die Erde kommt in Bewegung. Berge werden versetzt, brechen zusammen, bilden sich neu – all das konnten wir uns in echt nicht vorstellen. Jetzt prägen diese Bilder und Erfahrungen unseren Alltag. Eine große Sehnsucht nach Erneuerung bricht sich Bahn.

Wie wichtig werden jetzt die Schlafphasen in der Nacht und auch die Ruhepausen am Tage. Wie wollen wir diese neuen kosmischen und alten tellurischen Energien, die uns jetzt von allen Seiten durchdringen sonst verdauen?

Mandala „Om“

Der Schütze-Aszendent

Bei einem ASZENDENT im Feuerzeichen Schütze liegt die Konzentration auf dem höheren Selbst und seinen höheren Zielen. Es geht um das Erreichen eines jeweils höheren Ziels, auf das sich alles Streben, alle Sehnsucht und alle Herzenswünsche ausrichten: Jeder Mensch trägt Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnung in sich auf eine bessere Zeit, oder auf das WASSERMANN-Zeitalter. Genau diese Zielstrebigkeit und innere geistige Zielsetzung ermöglicht es dem Menschen, der Kraft und Schnelligkeit seiner Intuition zu vertrauen und zu folgen. In der höher entwickelten Schütze-Energie ist das Bewusstsein nicht mehr auf die eigene Individualität begrenzt, sondern offen und erweitert, um alles „Fremde“, Unbekannte oder Neue in sich aufzunehmen.

AS 12° Schütze: „Eine Fahne verwandelt sich in einen Adler, der Adler wiederum in einen Hahn, der die Morgendämmerung begrüßt.“

Der Adler, der sich über die Wolken erhebt und der Sonne ins Antlitz schaut, symbolisiert die Wahrnehmung des transzendenten Lichtes wie auch den Aufstieg des Körpers, der Seele und des Geistes. Wer ist angesprochen, berufen? Jeder, der die Morgendämmerung, den Aufgang der Sonne und den neuen Tag wahrnimmt und ihn verkündet. Jeder, dessen Bewusstsein sich adlergleich über die Täler und höchsten Berggipfel aufschwingt, der aus eigener Ermächtigung und eigenem geistigen Willen zur höchstmöglichen Bewusstseinsebene aufsteigt – nachdem er die Tiefen des Bewusstseins erforscht und die Gespenster der Vergangenheit durch entschlossenes, starkes und weises Handeln verscheucht hat (DS 12° Zwillinge).

Wo die Adler wohnen (Aquarell)

Diese hoch ins Spirituelle idealisierte Schützekraft fordert uns auf, unsere edelsten Ideale und Ziele wach zu küssen, ins Leben zu erwecken und vom Abstrakten (die Fahne) ins spirituell Konkrete (der Adler) umzuwandeln. Unter einer Fahne versammeln sich die Gesinnungsgetreuen… Zugehörigkeitsgefühl, Gemeinschaftsgefühl… Die Ideale sollen lebendig sein. Wir selbst dürfen dieser idealisierte Mensch sein, dem sich die Kraft des lebendigen geistigen Lebens offenbart, der zum Leben erweckt wird, der gleich dem Adler oder mit dem Adler zum höchsten Bewusstsein aufsteigt und zum Künder eines Neuen Tages wirkt (der Hahn), zu einem der Pioniere des nahenden Wassermann-Zeitalters. Auch hierbei geht es nicht um kluges und schöngeistiges Reden, sondern um die Verwirklichung des lebendigen Ideals durch entsprechendes Handeln unter unseren Mitmenschen. Die Vision der schöpferischen Kraft des Universums und des Menschen als Mitschöpfer muss bekannt werden.

Jupiter, Herrscher von Schütze und Fische und auf esoterischer Ebene auch von Wassermann, ist zur Zeit des Neumonds noch ein paar Tage rückläufig (bis 18.10.21) und befindet sich auf 23° Wassermann: „Ein großer Bär setzt sich nieder und winkt mit den Tatzen.“ Jupiter im 2. Haus der Werte. Es geht hier eindeutig um Wassermann-Gaben und -Qualitäten. Ein dressierter Tanzbär? Ursa Major? Oder Arkhturus, der hellste Fixstern im Sternbild des Bärenhüters (Bootes) und zugleich der hellste Stern des Nordhimmels und vierthellster Stern am Nachthimmel, der von allen Kontinenten aus gesehen wird. Arkhturus ist der Stern der großen Führer… Arkhturus, der Bär, Ash oder der gute Hirte.

Sonnenträger (Gouache)

Bärenkraft ist Initiationskraft. Bärenkraft ist Gebär-Kraft, Gebärden-Kraft und Gebär-Mutter-Kraft. Immer geht es um innere Bewegungen, um das innere Leben, das sich ausdrückt und damit einen Weg der Äußerung und Veräußerlichung sucht. Bärenkraft ist die Initiationskraft des Übergangs vom Kind zum Erwachsenen, vom Kuschelbär zum bärenstarken Helden.

Bärenkraft ist ursprüngliche Lebenskraft, eigenwillig, intelligent und bodenständig. Sie ist nicht nur männliche Muskelkraft, sondern vor allem auch weibliche Bauch-Energie. Die Kraft unseres „Bauchhirns“ beruht auf Intuition, innerer Eingebung, unmittelbarem Wissen und bildhaften Eindrücken. Sie ist die weibliche „Gebär-Mutter-Kraft“, die das neue Leben in sich birgt, es trägt, beschützt und versorgt. Unser Bauchgefühl ist bärenstark und wächst mit jedem Schritt in Richtung Selbstermächtigung und Reife. Bekannt für sein unruhiges, suchendes Hin und Her ist der Bär ein Krafttier bei der Visionssuche. Er hilft bei der Suche nach dem eigenen Weg und geistigen Werten, nach Sinn und Orientierung, nach der eigenen Mitte.

In der FORTSETZUNG dieses Neumond-Artikels beleuchte ich noch die Fixsterne, die diesen Neumond und auch die Menschheit auf ihrem Weg der Erneuerung begleiten und unterstützten: SIRIUS, ANTARES, ARKHTURUS und SPICA.

Sternengrüße von der Almequelle

Sundra