Mars – Uranus Konjunktion am 20.01.2021

„Es werde Licht“ (nach Nikolaus Flamel)

Tauziehen zwischen Stier und Wassermann

Seit Uranus im Erdzeichen Stier seine Rückläufigkeit beendet hat und wieder direkt laufend ist (14.1.21), wird es zunehmend turbulenter. Wohin man schaut – Veränderung und Umbruch. Die Dinge kommen jetzt sehr rasch in Bewegung…  die Beschleunigung ist kaum nachvollziehbar… die Steine kommen ins Rollen und lassen sich nicht mehr aufhalten. Wir sind aufgefordert, unmittelbar auf jede Veränderung flexibel zu reagieren.

Uranus im Stier will die Beschränkungen und Grenzen sprengen, will die sozialen Unterschiede und Ungerechtigkeiten aufheben, er steht für Freiheit, Innovation, Rebellion, plötzliche Umbrüche, Durchbrüche und eruptive Ausbrüche, Ungehorsam und Unberechenbarkeit.

Diese Konstellation wird nicht nur große Ein- und Umbrüche in der Wirtschafts- und Finanzwelt mit sich bringen, sondern auch Katastrophen aller Art aus Natur, Umwelt und Technik. Wir werden an unsere globale, soziale und menschliche Verantwortung erinnert. Wirtschaft, Handel, Fortschritt und Wachstum wird es in Zukunft nur noch in Übereinstimmung mit Mutter Natur, mit liebevollem Respekt für die Tier- und Pflanzenwelt  und mit Rücksichtnahme auf die Ressourcen unseres Planeten geben.

Es ist eine Zeit mit einer Fülle neuer Ideen und Lösungen, die spontan und intuitiv gefunden werden von unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen. Sie forschen, experimentieren und revidieren wieder, suchen nach praktischen, umsetzbaren Lösungen, die dem Wohle aller Menschen auf diesem Planeten dienen.

Die neuen Wassermann-Energien, die mit der Großen Konjunktion von Jupiter-Saturn am 21.12.2020 ihren Einzug hielten, wollen sich jetzt auf breiterer Ebene durchsetzen: bis zum 21. Januar versammeln sich fünf Planeten im Wassermann. Die Einschränkungen (Kontakt- und Reiseverbot) werden zunehmen, was zu immer mehr Unruhen und Aufbegehren führt. Die rebellische Stimmung steigert sich, es beginnt ein Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung, die Menschen ermutigen sich gegenseitig zu Taten, die sie sich sonst nicht zugetraut haben.

Die beiden fixen Zeichen Stier (Erde) und Wassermann (Luft) stehen im Quadrat zueinander, scheinen so unvereinbar wie Liegen und Fliegen, Bindung und Freiheit, Zentripetal- und Zentrifugalkraft – siehe hierzu den anschaulichen Blogbeitrag Fliegen oder Liegen – Stier vs. Wassermann. So fordert das Quadrat zwischen Jupiter und Uranus eine gerechtere Verteilung der knappen Ressourcen, einen gleichwertigen Zugang aller Menschen zu Wasser, Nahrung, Medizin und Bildung.

Im individuellen Leben ruft uns die Wassermann-Energie zu einer klaren Stellungnahme auf. Wir dürfen zeigen, wo wir stehen, für welche Ziele wir eintreten und welchem Weg wir folgen. Das „Flagge-zeigen“ haben wir schon im letzten Jahr üben können. Jetzt ist es wichtig, einen Wirkungsbereich und einen Ausdruck für die starken schöpferischen Energien zu finden, denn wenn sie unterdrückt werden, gibt es große Spannungen auf sozialer wie körperlicher Ebene. Da können schon mal ein paar Sicherungen durchbrennen. Wir werden auf viele Arten getestet werden, ob wir auch unter dem zunehmenden Druck der Umstände uns selbst und unserem Weg treu bleiben. Dazu dient bis zum nächsten Vollmond auch der Rückzug in den eigenen Innen Tempel, der uns schützt und stärkt und dafür sorgt, dass wir unsere jungen schöpferischen Energien nicht verausgaben. Wenn wir uns treu bleiben, nicht bei allem mitmachen, gleiten wir trotzdem schnell in die Stellung eines Außenseiters hinein, auch wenn wir nichts falsch machen. Jeder Einzelne entscheidet hier in Eigenverantwortung, ob und wenn ja, in wie weit er sich dem Druck des Kollektivs und alten Systems anpasst, beugt oder unterwirft. Bitte versteht, die achtsame Hinwendung zu euch selbst ist ein Akt der Selbstliebe und Selbstachtung. Damit bringt ihr eurem strahlend leuchtenden Selbst Respekt und Liebe entgegen.

Mars trifft am 20.1. auf Uranus im Stier

Uranus ist eine schöpferische Ursprungskraft, eine evolutionäre und revolutionäre Energie, die den Menschen zur Weiterentwicklung drängt, zum Sprung in mehr Selbstbestimmung und Freiheit. Am 20. Januar trifft Mars auf den Uranus im Stier und es wird eine Art notwendigen Quanten- oder Mutationssprung geben, ein Sprung aus der alten Form, aus alten Lebensbedingungen, alten sozialen Bedingungen oder Berufsbedingungen. Lang unterdrückte geistige Impulse werden frei! Die Menschen befreien sich aus Situationen von Bevormundung, Unterdrückung, Manipulation, Erniedrigung. Mars, das aggressive Potenzial zur Eigendurchsetzung, wirkt in dieser Konstellation als Pusher, Antreiber und „Austreiber“ der schöpferischen Kraft (Uranus).

Diese Konstellation enthält den Samen des Zukünftigen und wird für viele Jahre wegweisend für die Menschheit sein. Etwas Neues, noch Unbekanntes, kommt als Ursprungsbild in die Welt, das von einigen offenen kreativen Geistern und Pionieren der Neuen Zeit unmittelbar aufgenommen und von ihnen weitergetragen wird – schnell, eruptiv und heftig. Mit jedem Neuen ist es so, dass wir es am Anfang nicht einschätzen können, ob es gut oder schlechtfür uns ist. Am besten lassen wir es geschehen und schauen, wie es sich entwickelt und auf uns wirkt. Es erscheint uns nur so lange „neu“ und unbekannt, bis wir es in unser Leben integriert haben.

Die bisherigen existenziellen Bedingungen dienen den Menschen nicht mehr, sind seiner Entwicklung nicht mehr angemessen, sowohl individuell persönlich als auch sozial und global auf diesem Planeten. Wir erleben es seit einem Jahr und verschärft in diesem Jahr, wie der Corona bedingte Lockdown viele Wirtschaftszweige einfach lahmlegt (Gaststätten, Hotelgewerbe, Tourismus, Freizeit…). Sehr viele Menschen müssen sich nun eine neue Existenzgrundlage schaffen und gehen dabei auch sehr kreativ vor.

Schlüsselwörter zu Mars/Uranus

– Die notwendige Mutation

– Ein Angebot zur (R)Evolution

– Sprengung der Norm

– Raus aus der Fremdbestimmung – rein in die Selbstbestimmung

– Sprung in eine größere Eigenständigkeit

– spontanes, befreiendes Handeln

– explosive, ungehaltene Energie

– Ein Blitz aus heiterem Himmel

– Der freie Fall aus der Luft

– Erdbeben

– Das Aufrechte knickt um, bricht oder mutiert aus der Form

– Körperlich: schwache Wirbelsäule, gebeugter Rücken, Bindegewebsaffektionen, Lumbalgien (Hexenschüsse), nervliche Überreizung, Nervenschwäche, Ischias, Eisenmangel (Die Astro-Medizin empfiehlt hier Ferrum phosphoricum/Eisenphosphat)

– psychisch/geistig: positiv: Mehr Freiheit und Unabhängigkeit, Mut und Spontaneität, eigenständiges Denken, Individualität und Selbstausdruck, Wahrnehmen, Fühlen und Entscheiden; Rebellion gegen jede Art von Abhängigkeit (geistig, mental, emotional, wirtschaftlich) von Vorgesetzten, von überlegenen, unterdrückenden, dominanten manipulativen Menschen; Lösen aus Fremdbestimmung jeglicher Art; Verlassen des gesellschaftlichen Glaubenssystems;

 negativ: Unsicherheit, Existenzangst, Angstzustände aus Aggressionsverdrängung, Hemmungen, Entscheidungslosigkeit, Neigung zu Anlehnung und Fremdbestimmung; sich über die Glaubenssysteme anderer definieren, Reizbarkeit, Überreaktion durch Aggressionsstau.

Wer z.B. wegen erhöhter Existenzangst oder einer labilen wirtschaftlichen Lage das Angebot zur Veränderung des Lebens, zur Veränderung der bisherigen Sozialstruktur und das Angebot zum r-evolutionären Ur-Sprung in neue Bedingungen nicht annimmt und aus den alten Bedingungen nicht heraus will, muss erfahren, dass er handlungsgelähmt und ohne Abwehr ist. In diesem Zustand wird er leicht das Opfer von Übergriffen durch die Umwelt, zieht wie ein Magnet die Unselbständigen und Parasiten an, die nur aus fremden Organismen leben können. Hierzu gehören auch Viren und Parasiten.

Mars-Uranus Konjunktion 20.1.2021 um 21.38 h MEZ Berlin

Am Tag der genauen Konjunktion von Mars-Uranus findet in Washington die Amtseinführung des neuen Präsidenten statt. Am Beispiel des scheidenden Präsidenten Trump können wir beobachten, wie jemand, der aus der alten Sozialstruktur und seinem alten „Rollenschlüpfer“ nicht heraus will, die phänomenale Variante der Mutation lebt: Er will innerhalb des bestehenden Systems der Größte und Beste sein, will Gigantisches erreichen oder bezwingen.

Mars-Uranus als Transit im eigenen Horoskop

Schaut in eurem Geburtshoroskop nach, in welches Haus die Konjunktion von Mars-Uranus auf 7° Stier fällt. In diesem Lebensbereich (Haus) werdet ihr zur bewussten Evolution (REvolution) aufgerufen, um bewusst am Prozess der Schöpfung mitzuwirken. In diesem Bereich erwacht eure eigene Kreativität als göttliche Gabe zur Erfüllung eures Lebenssinns. Hier erfahrt ihr euer Potenzial der eigenen Vollständigkeit und Ganzheit, entwickelt euch zu Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Dieser Bereich ist euer mythischer Neuer Garten der Ko-Kreativität, in dem ihr zu „Gott“, eurer eigenen Essenz und Ursprungskraft, zurückkehrt. In diesem Garten lernt ihr als junge, universale Menschen, eure neuen schöpferischen Kräfte weise zu lenken, ethisch und voller Liebe für die Evolution der Spezies Mensch und allen irdischen Lebens.

An diesem Ort, in diesem inneren Heiligtum in euch, tritt die weibliche Mitschöpferin EVA hervor, als Führerin auf die nächste Stufe der Evolution. Im Horoskop nach der Huber-Koch-Methode und deren Aspektarium erkennen wir sehr schön die Steinbock-Venus am Ende der Planetenkarawane im 4. Haus, während die Lilith auf 11° Stier zusammen mit Mars-Uranus im Stier vorangeht. Das männlich-schöpferische Samenpotenzial von Mars-Uranus wird flankiert von den weiblichen Mitschöpferinnen LILITH und der Mondin. Noch weiter vorn in den Zwillingen der Nördliche Mondknoten, der in die Zukunft weist.

Doch die beiden Planetenballungen im Stier und im Wassermann stehen im spannungsreichen Quadrat (rot), was nichts anderes heißt, als dass die weiblichen Energien (Lilith, Mond, Venus) als ein empfängliches, offenes und fürsorgliches Bewusstsein für die Natur und das Weibliche unbedingt in die Weiterentwicklung miteinbezogen werden müssen, wenn wir nicht an Angst, Enge und Selbstbegrenzung ersticken wollen.

Auch das Sabische Symbol der Konjunktion weist auf das Weibliche hin, die Begegnung von Jesus mit der Frau aus Samaria am Brunnen. Schon beim Vollmond im Krebs vom 30.12.2020 befand sich Uranus auf diesem 7. Grad im Stier: Die Frau aus Samaria am Brunnen“. Dort speist sie mit ihren geistigen Wasserwellen (Sextilen und Trigonen) diesen kreativen Dezember-Vollmond – so wie wir hier und jetzt aufgefordert sind, unseren Geist mit positiven schöpferischen Imaginationen zu erneuern. Ebenso bei Neumond mit SOFI am 14.12.20 befindet sich Lilith, die archaische, eigenwillige, freie und schöpferische Energie des Weiblichen auf diesem vereint mit Uranus.

Ausgerechnet dieser unbezähmbaren, freien (unverheirateten) Frau, die von der Gesellschaft ausgeschlossen und gering geschätzt ist, offenbart sich der zukunftsweisende, schöpferische Geist des Messias, des Gottessohnes. Und er offenbart sich eben nur diesem weiblichen Bewusstsein, das der alten sozialen Ordnung und den traditionellen Bindungen nicht angehört.

Dane Rudhyar schreibt dazu: „Die schöpferische Zukunft steigt zuerst zu dem hernieder, was Chaos geworden ist. Eine alte Ordnung ist niemals offen für eine neue Offenbarung, bevor sie nicht die Unordnung im Namen dessen angenommen hat, das sich allen Formen der Ordnung unterwirft und diese übersteigt: die Liebe.“

Das Symbol des Brunnens führt auch zum alchemistischen Merkurbrunnen, einem Gefäß (vas hermeticum), in dem die Wandlung geschieht. Es mag eine Metapher sein für den Seelengrund als ein Gefäß, in dem sich das göttliche Wasser oder das finstere Meer, oder das Chaos befindet. Als Archetyp steht der Brunnen für Heilung, Verjüngung, ewiges Leben oder seelische Wiedergeburt. Er ist das sprudelnde Urbild des Lebendigen, der Urschoß, aus dem der Mensch schöpft.

Dieses Symbol entspricht also dem Saatgedanken, der für die nächsten Jahrzehnte Gültigkeit hat. Es offenbart die neue Seinsqualität, in der wir einander wirklich begegnen können – als Götter und Göttinnen, als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen – in Augenhöhe. Das Symbol offenbart den Heiligen Geist als weibliche Kraft, als Schöpferin und Mitschöpferin beim Sprung auf die nächste evolutionäre Ebene. Diese neue Seinsqualität des Weiblich-Schöpferischen ist von solcher Kraft, dass sie die alte Ordnung und die alten Muster vom Platz verweist.

Ich bin die Göttliche Komödie

Es folgt nun eine Liste der 12 Häuser mit dem jeweiligen Lernthema oder Angebot, die höchsten Qualitäten und Tugenden dieses Lebensbereichs zu entfalten, wenn Mars-Uranus diesen Bereich aktiviert. Hier besteht also ein großer Bedarf an Mut, Unabhängigkeit, Eigenständigkeit, schöpferischer Leidenschaft und einzigartiger Ausdruckskraft. Hier mutieren wir zu evolutionären Frauen und Männern, befreien uns vom Drang zu dominieren oder uns zu unterwerfen, suchen die mitschöpferische Partnerschaft. Hier entfalten wir unser göttliches Potenzial der eigenen Ganzheit. Hier offenbart sich unser Genius-Code als Quelle unserer einzigartigen Kreativität und Ausdrucksweise.  Fülle den hier angegebenen Mangel mit deinem ganzheitlichen Potenzial auf! (Bitte auch die Aspekte zu 7° Stier beachten!)

  • Haus 1: Mangel an Selbständigkeit + Handlungsfähigkeit. Spontanes befreiendes Handeln ist angesagt. Mut zum Eigensinn und Ungehorsam. Gottheit: Tyr oder Skadi. Musikstück: The Riot of Spring von Dmitri Kourliandski/Theodore Currentzis.
  • Haus 2: Mangel an ökonomischer + sozialer Selbständigkeit. Die eigenen Wertvorstellungen (jenseits der Norm) frei zum Ausdruck bringen. Unabhängigkeit von Geld und Status. Frei leben ohne Versicherung. Statt diverser Seitensprünge den Sprung nach vorn wagen. Mut zur Kulturrevolution.
  • Haus 3: Mangel an selbständiger Intelligenz & Lernfähigkeit. Gefahr der Fremdbesetzung und Infiltration. Rastloser Geist. Trau deinem Genius-Code. Eigene Art zu lernen. Spontanes Erfassen von Synergien und Assoziationen. Spontaner, intuitiver Ausdruck. Gottheit: Hermes-Merkur, Toth.
  • Haus 4: Mangel an emotionaler Unabhängigkeit. Gefahr der Fremdbesetzung: das Kind lebt das Leben der Mutter. Lernaufgabe: Sich lösen vom Mutterprinzip. Mut zur Selbstbestimmung und seelischen Eigenständigkeit. Aufforderung zum Ungehorsam, zu den eigenen Gefühlen stehen. Gottheit: Lilith.
  • Haus 5: Mangel an unabhängig-ganzheitlichem Selbstwertgefühl. Befreiung von fremden Identitäten („Rollenschlüpfern“). Dein Genius-Code braucht viel Freiraum. Bringe dich GANZ ein. Sei frei und kreativ.
  • Haus 6: Mangel an individuell-selbständiger Vernunft. Lass dich nicht vereinnahmen oder verrückt machen. Sei verrückt. Sei dein eigener Chef. Mach die Dinge auf deine eigene Art, im eigenen Rhythmus, in freier Gestaltung, mit Freude.
  • Haus 7: Mangel an selbständiger Beziehungsfähigkeit. Eine feste Beziehung um jeden  Preis? Stehe zu einer freien Beziehung. Sei selbst frei. Liebe dich selbst. Sei offen für geistige Partnerschaften und freiheitsliebende Gleichgesinnte. Sei ein Mitschöpfer.
  • Haus 8: Mangel an ganzheitlicher Wahrnehmungsfähigkeit. Festhalten an wirtschaftl. Abhängigkeiten aus Angst vor kollektiver Strafe. Hinterfragen von kollektiven Wertmaßstäben. Mut, sich aus weltanschaulichen Abhängigkeiten zu lösen. Befreiung von Ängsten. Eigene Überzeugungen und Werte leben. Hol dir die Rippe von Adam zurück und sei selbst ganz!
  • Haus 9: Mangel an ganzheitlicher Entscheidungsfähigkeit. Sei ein revolutionärer und freier Geist. Eigensinnig den Sinn verkünden. Entfalte dein volles, evolutionäres Potenzial. Sei frei, dein Bestes zu tun und zu sein. Wähle für dich den Weg der Entfaltung in den voll verwirklichten universalen Menschen. Sei Wegbereiter und Vorbild in der bevorstehenden Mutation der gesamten Spezies.
  • Haus 10: Mangel an Unabhängigkeit & Eigenverantwortung. Schicksalsschläge sind vorprogrammiert und willkommen. Aufrüttelnde, traumatische Schocks helfen beim Aufbrechen verkrusteter Strukturen. Deine Berufung? Überwinde dich selbst! Sprenge die Ringe Saturns! Vertraue der Resilienz, dem Leben und deinem schöpferischen Genius: Siehe ich mache alles neu!
  • Haus 11: Mangel an Selbstfindung, Selbstbefreiung und Rebellion. Tanze deinen Traum wach! Befreie dich von deinem alten Selbst, von den gesellschaftlichen Rollenschlüpfern und Masken! Du bist hier, um dich selbst zu erneuern und dein Zukunftspotenzial zu entfalten, den universalen Menschen. Halte Ausschau nach ko-kreativen Freunden, Mitschöpfern und Mitschöpferinnen, aufgestiegenen Meistern und Meisterinnen, selbstverwirklichten Yogis und Bodhisattvas. Jede Neuerung ist eine (R)evolution
  • Haus 12: Mangel an Autonomie und Selbstbestimmung. Kreatives Verarbeiten von Traumbildern, Visionen, Begegnungen mit Archetypen und Schatten. Kontemplation, Meditation und Yoga. Bewusst den Rückzug, die Stille, die geistige Versenkung wählen als Weg zur Vereinigung mit Gott. Akzeptieren von Schwäche, Krankheit und Niederlagen. Die kosmische Geliebte und göttliche Mutter überschüttet dich mit Gnade. Du trägst das Evolutionspotenzial der Ewigkeit in dir.

Für Deutschland (Berlin) fällt die Mars-Uranus-Konjunktion in das 8. Haus. Für Washington aktiviert sie das 11. Haus.  Für weitere politische Infos, mehr Hintergründe und einen interessanten Vergleich zwischen Trump und Hitler siehe den Astrogeography Blog von Georg Stockhorst, der mir sehr geholfen hat. Herzlichen Dank!

Bodhicitta – das Herz der Erleuchtung (Acryl)

Ich freue mich auf die Neue Energie, bin bereit zum Sprung. Bei mir werden das 11. Haus (Koch-Häuser) und das 12. Haus (Placidus-Häuser) aktiviert.

Ich freue mich auf euer Feedback.

Sternengrüße von

Sundra

Das Aspektbild – Neumond 13.01.2021

Resilienz und Selbsterneuerung: Weiterleben mit der Katastrophe

Neumond Steinbock

Pufferfeder, Resilienzfigur oder Schild

Da habe ich vor einiger Zeit ein arte-Video über Resilienz gesehen, mir Aufzeichnungen gemacht … und finde nun im aktuellen NEUMOND-Horoskop vom 13.1.21 eine Aspektfigur, die genau dieser seelischen Stärke und Widerstandskraft entspricht. Sie wird Pufferfeder, Resilienzfigur oder auch Schild genannt.

Was genau ist Resilienz? Es ist die Fähigkeit, mit extremen Belastungen oder Angriffen fertig zu werden, ohne seelisch daran zu zerbrechen. Es handelt sich um eine Art Steh-auf-Männchen-Qualität, um dieWiderstandskraft der Seele nach einem Trauma und beinhaltet zugleich die Fähigkeit, das traumatische Geschehen bewusst zu integrieren und für die eigene Stärke zu nutzen. Es geht hierbei nicht nur ums Überleben und Durchhalten, sondern um das Wieder-auf-die-Beine-kommen, um ein Leben und Weiterleben in Würde und mit erhobenem Haupt. Es geht um Selbstentwicklung, Selbsterneuerung und Selbsterschaffung nach unserem positiven Bilde: Wir leben im Hier & Jetzt, genießen jeden Moment, ohne uns um Vergangenes oder Zukünftiges zu sorgen, sind viel mutiger, können zuhören und gönnen uns selbst Zeiten der Stille und inneren Einkehr, in denen wir unsere Einheit mit der kosmischen Liebesquelle bewusst erfahren und aktivieren.

Vor allem werden wir uns der alten Programme und Verhaltensmuster bewusst, der angelernten Reaktionen auf Verletzungen, Demütigungen, Niederlagen… und wir erfinden neue Lösungen für alte Probleme, lernen das Hinterfragen und Umdenken. Wir werden zu Mit-Schöpfern unseres eigenen Lebens, heilen unsere alten Wunden und erschaffen uns selbst als einen neuen Menschen (siehe Stellung von Chiron).

Auch ich wurde im Leben immer wieder mit traumatischen Erfahrungen in meinen Beziehungen konfrontiert, bis mich die Entelechie, das in mir selbst liegende höchste Ziel (Vollendungspotenzial), unter extremem Überlebensdruck zwang, mein altes Beziehungsmuster anzunehmen und umzuwandeln. Der traumatische Prozess des „Sterbens“ der alten Person dauerte live vier Jahre (bis 1993) und die Erneuerung oder Heilung gestaltet sich in vielen alchemistischen Stufen – unter Einbeziehung von Yoga, Astroenergetik, Traumdeutung, Kunst und Schreiben – inzwischen seit 29 Jahren.   

Für die Umwandlung und Erneuerung braucht es großen Mut, einen starken Willen und ein bewusstes Einsetzen der schöpferischen Kräfte für die Transformation. Alchemistische Arbeit ist gefragt, die Umwandlung von negativen, schweren, herunterziehenden Gedanken und Bildern in positive, helle zukunftsweisende Bilder, die uns stärken und uns als den Menschen zeigen, der wir ursprünglich sind – lichtvoll, liebevoll, mitfühlend, ausgestattet mit göttlicher Schöpferkraft, der Kraft zur Selbstermächtigung, zur inneren Selbst-Herrschaft und inneren Autorität, einer inneren authentischen Macht bei Übernahme der vollen Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln.

In einem Geburtshoroskop kann das gesamte Aspektbild als ein Schaltplan des Bewusstseins angesehen werden. Es zeigt eine bestimmte planetarische Vernetzung oder ein kosmisches Muster an, das im Bewusstseinsraum eines Geborenen für einen bestimmten Zeitraum wirkt. Dieser Schaltplan findet sich auch in einem Ereignishoroskop wie dem Neumond. Wer das Muster dieses Neumondhoroskops lesen und deuten kann, kann die gegenwärtig wirkenden Kräfte (Planeten) und „Wege“ (Verbindungen, Aspekte) bewusst nutzen, um das Bestmögliche daraus zu machen.

Pluto in enger Verbindung mit dem Neumond zeigt ja die starke und äußerst gefährliche Transformationskraft, die, wenn sie nicht bewusst zur Umwandlung der alten Identifizierungen angewendet wird, große Zerstörung bewirken kann. Mit dem planetarischen Energiemuster der nächsten vier Wochen schenkt uns das Universum die Fähigkeit, trotz des immensen äußeren Drucks innerlich ruhig zu bleiben, die vielen „Schläge“ wegzustecken, zu absorbieren und schließlich in neue Kraft und Stärke umzuwandeln.

Unter Einbeziehung von Chiron, dem verwundeten Heiler in uns, der im WIDDER nach neuen Möglichkeiten sucht, mit der eigenen Aggression wie auch der Angriffslust anderer Menschen fertig zu werden, entsteht eine Viereckfigur aus zwei blauen Strichen (Harmoniestreben als Substanz), zwei innen liegenden roten Quadraten (innere Spannung, Energieerzeugung) und zwei seitlichen kleinen grünen Aspekten (kleine Denkschritte der einfühlsamen Aufmerksamkeit).

Ohne die grünen Linien (Halbsextile) erkennen wir in dem Aspektmuster eine blau-rote Strichfigur, die wie eine Pufferfeder als Energie- oder Schutzmechanismus wirkt. Dieses Bewusstsein beinhaltet eine ständige Federung zwischen Blau und Rot, Substanz und Energie, Stillstand und Antrieb. Das zeigt ein Bewusstsein, das wie ein perfekter Schutzmechanismus wirkt. Dabei wird mit Schlägen, Angriffen und Impulsen von außen gerechnet, man sucht quasi diese Schläge, um gleich darauf zu reagieren und zurückzuschlagen. Das ergibt ein polares Hin und Her, Auf und Ab, ein mehr oder weniger elastisches Reagieren auf sich ständig wechselnden Umstände des Umfelds. Offene Flanken (fehlende Halbsextile) sind extrem verletzliche Schwachstellen. Man ist zwar fähig, die erlittenen Schläge in Stärke umzuwandeln oder auch verbal zurückzugeben, doch man kann sich nicht auf Dauer schützen, da die Energien immer wieder durch die offenen Seiten verloren gehen.

Darin können wir sehr schön die Erfahrungen der letzten Tage wieder erkennen, die wir über die Medien mit verfolgen konnten. Ohne Reflektion, Empathie und mitfühlendes Denken (grüne Aspekte) werden die eigenen Erfahrungen für absolut gesetzt, es wird eine schöne Fassade aufgebaut, Konflikte werden verdrängt, der Horizont bleibt subjektiv und oberflächlich. Wenn das grüne Halbsextil nur an einer Seite vorhanden ist (siehe Neumond), ist die Funktion des Schutzschilds instabil und bekommt immer wieder Schlagseite. Das mindert die Abwehrkraft und wird als schmerzhaft empfunden. Die Umwelt bemerkt diese Schwäche sehr schnell und greift an dieser empfindlichen Stelle an. Hier muss man lernen, sich besser zu schützen.

Ein Schild fürs Immunsystem?

Ist das Viereck aufgrund der kleinen grünen Halbsextil stabil, kann es als Resilienzfigur oder „Schild“ gesehen werden. Der Schild wird als Abwehr verwendet, um sich vor Energieverlust oder Ansteckung durch „fremde“ Eindringliche ins „eigene“ System zu schützen. Man könnte auch von einer inneren Mauer der Abwehr sprechen, die aufgrund der starken inneren Spannungen (zwei gekreuzte rote Quadrate) aufgebaut wird. Die Abwehrhaltung (Mauer) dient dazu, äußere „Feinde“, wie ansteckende „Schläge“, Impulse, Nachrichten und Bilder aus dem näheren Umfeld (3. Haus) abzuwehren, hat aber gleichzeitig den Nachteil, dass auch aus dem eigenen Zentrum keine hilfreichen Informationen empfangen werden (mittlerer kleiner Kreis = innerer Wesenskern). Mit diesem Schild wird aber nicht gekämpft. Man hält ihn lediglich schützend oder drohend vor sich, verharrt dabei in einer starren Haltung oder entzieht sich durch Flucht hinter die Mauer.

Dank der blauen Aspekte (Sextil, Trigon) hat die Resilienzfigur eine große Absorptionskraft, kann viele harte Schläge einstecken und sie in Substanz umwandeln. Dieses „Wegstecken“ geht aber nicht sang- und klanglos vor sich. Die innere Spannung muss sich immer wieder entladen. Nach außen hin bemüht man sich um Anpassung, ist hart im Nehmen, aber innerlich kocht man unter dem zunehmenden Druck, muss dann wieder Dampf ablassen, bedient sich einer aggressiven Kommunikationspolitik, wirft sich gegenseitig die Schuld vor, will den anderen mit Drohgebärden einschüchtern oder vom Leib halten, versucht es mit Klagen und Anklagen.

Rückzug ins Innere Heiligtum

Was in den folgenden vier Wochen wirklich zur Regeneration und Heilung gebraucht wird, ist eine große Ruhe, die durch Rückzug von den Turbulenzen der Außenwelt gewährt wird. Das wird bestätigt von dem Sabischen Symbol des Neumond-Grads „Eine Frau tritt in ein Kloster ein.“ (siehe Blog-Eintrag vom 13.1.21). Die blauen Aspekte (Sextil, Trigon) zeugen von einer inneren Substanz, von innerer Kraft und großen Talenten. Sie können ihre Kraft nur in Ruhe entfalten, wenn wir ihnen auch den Raum dafür geben – am besten regelmäßig und täglich. Die grünen Aspekte zeugen von einer großen Empathie und seelischen Reizempfänglichkeit, für die wir in jedem Moment offen sind – wenn wir nicht auf der starren Abwehrhaltung (Mauer) beharren wollen, die den Trennungsgedanken nur verstärkt.

Trotz der mitfühlenden Empfänglichkeit auf der Herzensebene ist Offenheit gegenüber den Menschen und dem Leben in allen seinen Aspekten die gesunde Version. Was wir alle in dieser Zeit zu lernen und zu üben haben, ist, die eigene Abwehrhaltung gegenüber scheinbaren Angriffen von außen durch Umwandlung zu transformieren – weder durch ständiges Entladen unserer innern Spannung, wie Schuldzuweisungen, mentale Ausbrüche, Schimpfen, Klagen und Drohgebärden, noch durch scheinbares Wegstecken, das auf Dauer auch nicht funktioniert und zu heftigen körperlichen Reaktionen führt.   

Liegender Buddha (Öl)

Aspektfiguren im unteren Raum

Wie schon gesagt, bezieht sich die voll besetzte Nachthälfte unterhalb des Horizonts auf unsere Triebe und Instinkte und die daran gebundenen Verhaltens- und Schutzmechanismen. Die wichtigste Aspektfigur ist das große rote Leistungsdreieck oder T-Quadrat, das durch die Wesensmitte geht. Die zweite dreifarbige Aspektfigur ist ein Viereck mit einem starken Impuls nach Sicherheit und Harmonie, das im Außenbereich angesiedelt ist mit einem Brennpunkt im 3. Haus (exakt auf 6° Fische).

  1. Das große Leistungsdreieck oder T-Quadrat: Neptun in den Fischen befindet sich im Quadrat zu den beiden Mondknoten. Der Mensch am Scheideweg, vor dem nächsten evolutionären Schritt in ein höheres weiteres Bewusstsein, hat etwas zu lernen: allumfassende Liebe, Mitgefühl für alle leidenden Wesen… Die Opposition geht mitten durch die Wesensmitte. Hier soll das Anliegen der SEELE durchgesetzt werden. Es geht nur weiter mit der Entwicklung des Menschen, wenn er sich den Schicksalskräften demütig beugt, innerlich daran reift und in Bezug auf seine leidenden Mitmenschen Mitgefühl und Liebe walten lässt. Der scheinbare Widerspruch zwischen Zwillinge und Schütze soll aufgehoben und zur Ganzheit vereint werden.. Südknoten und Nordknoten, Herkunft/Vergangenheit und Ziel/Zukunft sind im JETZT vereint. YIN und YANG vereint im TAO.

Die Opposition ist keine Trennungslinie, sondern ein Weg des Erkennens, ein Pfad der Integration, ein Lichtstrahl, der von einer Lichtquelle, von einem einmütigen Bewusstsein ausgeht. DAS BIST DU. Du stehst in der Mitte. Du bist die Mitte Du bist strahlendes Bewusstsein. Jetzt.

Ajna (Aquarell)

Neptun-Erfahrung: Jonah und der Fisch

Der Spitzenplanet NEPTUN ist bereit, für dieses Erfahrungsziel, dass die Menschheit auf diesem Planeten eine untrennbare Ganzheit ist, eine Leistung für die Seele der Menschheit zu erbringen und als Erfolg in die Wirklichkeit des Lebens zu tragen. Das heißt: Opfer bringen, bedingungslose Liebe zum Ausdruck bringen… Erkennen, dass Ich der Andere bin. Der oder das Andere ist meine Projektion, die sich in Liebe wieder bei mir inkarnieren darf. Ich integriere das Andere, das Fremde und Abgespaltene, lade es ein zu mir. Mein Wesen ist weit und groß wie der universelle Raum. Und letztendlich diene ich mir selbst, indem ich mich um der Liebe willen immer wieder spalte und vereine… und mich an diesem Spiel erfreue.

Im Außen herrschen allgemeine Verunsicherung und Angst – wegen der unsichtbaren Ansteckungsgefahr, die überall lauert… Angst… die noch geschürt wird durch die vielen widersprüchlichen Nachrichten und Informationen aus den Medien und aus Regierungskreisen. Dazu kommt bei vielen ein Aufbegehren gegen die vom Staat verhängten Lockdowns, die Reise- und Kontakteinschränkungen, die Suche nach Schuldigen und Verantwortlichen für die Einschränkungen.

Das ist jedoch eine sehr kleinliche und beschränkte Sicht auf die gegenwärtige Situation, während Neptun, der Gott der Meere und Gewässer doch dabei ist, die Menschheit durch den großen Fluss der Reinigung zu einem neuen Ufer des Bewusstseins zu geleiten. Er hilft uns, aus unseren Anpassungszwängen herauszukommen und wird immer dann aktiviert, wenn die Anpassungszwänge schuldig machen, die innere Situation mit der äußeren Lebensform nicht mehr übereinstimmt und die seelische Bedrängnis übermächtig wird. Er löst uns aus Dualität und Schuld, führt uns durchs Wasser, taucht mit uns ein in das Meer des Unbewussten, lässt uns die Erfahrung des Wirklichen und Fließenden machen. Er hilft beim Auflösen aller falschen Identifikationen.

Jonas ist vom Fisch verschlungen worden – das heißt: das bewusste Ich, das sich mit einem bestimmten Leben und einer bestimmten Lebensform (Körper) identifiziert, wird von der Wirklichkeit Neptuns verschluckt. Unbewusstes, Verdrängtes, Nichtgelebtes taucht auf, bewegt, ängstigt, verwirrt und irritiert… die bewusste Steuerung des Lebens versagt – die Kontrolle über inneres und äußeres Geschehen entgleitet uns. Die Nacht des Unbewussten umgibt uns.

Nach dem Prozess der Ablösung von den bisherigen  Maßstäben des Lebens und unserer Identifizierung damit, nach dem Herausheben aus der seelischen Bedrängnis, wird JONAS, das bewusste Ich, vom Unbewussten wieder ausgespien, an das Land des Bewusstseins zurückgeworfen.

Zu dem schöpferischen Potenzial der Quintile im Neumond-Horoskop (gelb eingezeichnet) gibt es demnächst einen separaten Blog-Eintrag über den Menschen als Mit-Schöpfer .

Quellen:

Zur Aspektbild-Astrologie

siehe Bruno & Louise Huber, API-Verlag, Adliswil/Zürich, 1999 und

Spirituelle Astrologie, Hans Joachim Badzong Herzlichen Dank!

Sternengrüße

eure Sundra

Neumond im Steinbock 13.01.2021

Neumond Steinbock 13.1.2021

Die Besonderheiten und Auffälligkeiten dieses Neumonds

  • Alle Planeten befinden sich in der unteren Horoskophälfte,
  • Farbigkeit der Aspekte mit einem großen Anteil an Quintilen (gelb), einem großen kreativen Potenzial,
  • die Lage der beiden Mondknoten an der Horizontachse,
  • Alle Planeten befinden sich zwischen Schütze und Zwillinge, zwischen Südknoten und Nordknoten.
  • Eine viereckige Aspektfigur „Schild“ von großer Absorptionskraft

Die Mondknoten sind Schnittpunkte zwischen Mondbahn und Ekliptik. Für Mitteleuropa befinden sich die Mondknoten nahe der AS-DS-Achse – für Berlin sogar gradgenau auf der Achse– und zeigen die weisenden und führenden Kräfte des Schicksals und der Bestimmung in dieser neuen Phase.

Im Geburtshoroskop zeigen die Mondknoten die Beziehung zwischen dem „menschlichen“ Willen (Südknoten) und dem „göttlichen“ Willen (Nordknoten) an. Auch in Ereignishoroskopen von Planetenverbindungen, Ingressen, kleineren und größeren Zyklen wie Neumond, Vollmond, weist die Stellung der Mondknoten auf schicksalhafte Einflüsse hin – zeigt das Ergebnis vergangener Bemühungen, die sich zur gegenwärtigen Situation, verdichtet haben (Südknoten) und das, was an kosmischer Kraft und Substanz neu integriert, absorbiert und verarbeitet werden muss, um als ein Ganzes vollkommen erfüllt zu sein (Nordknoten).

Die Mondknotenachse bezieht sich auf den Vorgang der Individuation, den psychologischen Begriff der Selbstwerdung und Selbstverwirklichung. Der Prozess der Individuation beginnt mit einer Krise und Wandlung der alten Persönlichkeit, die sich mit ihrer alten Rolle in der Gesellschaft und den dort geltenden Werten nicht mehr identifizieren kann. Im Prozess der Selbstverwirklichung entwickelt sich der Mensch von einem Kollektivwesen zu einem Individuum, bringt seine eigenen Anlagen und Fähigkeiten zur Entfaltung, entwickelt eigene Wertmaßstäbe unabhängig von den kollektiven Werten und geht seinen Weg. Das Wachsen und Werden zu dem, was jeder Mensch wirklich ist, vollzieht sich stufenweise nach einer inneren Gesetzmäßigkeit und Ordnung, erstreckt sich über viele Jahre und dauert oft ein ganzes Leben. Das Bewusstsein für den eigenen Weg, die eigene Vollständigkeit und den Sinn des Lebens wird nur allmählich und unter großen Schmerzen errungen, und unabhängig davon, wann dieser Individuationsprozess im Leben des Einzelnen beginnt und wie lange er dauert, ist jeder Mensch aufgerufen, ihn zu durchschreiten.

Hier geht es nun um die Menschheit als Ganzes, die im Raumschiff Erde zwecks einer gemeinsamen Erfahrung unterwegs ist.

Was ist in dieser Situation oder bei dieser Anschauung das Wesentliche? Der Nordknoten am Du-Punkt (DS) in den Zwillingen zeigt, wie wir aufgrund von Bemühungen Fortschritte machen können, was wir neu zu entfalten, zu entwickeln oder auszuwickeln haben. Die Initiative darf auf keinen Fall Ich-bezogen sein (Südknoten/AS), z.B. zuerst komme ich, kommt Deutschland… dann der Rest der Welt. Handeln und Initiative werden nur zum Fortschritt und Erfolg führen, wenn sie Du-bezogen sind (Nordknoten/DS), also gemeinsam mit anderen Menschen, mit Kompromissbereitschaft und angenehmen Umgangsformen geschieht.

Das ist die Zauberformel, mit der die gegenwärtige Krise und die damit einhergehende Verunsicherung bewältigt werden kann. Der Schrei nach Freiheit und Selbstbestimmung in Bezug auf die Fortbewegung und individuelle Gestaltung des „eigenen“ Lebens auf diesem Planeten und dem Glauben, man habe als Mensch ein Recht dazu, ist jedoch ein Symbol der Fehlanpassung an die neuen Bedingungen und Umstände – sowohl in diesem Lande als auch global. Die Wirklichkeit oder auch das Schicksal „verbietet“ es nun, die Fähigkeit der uneingeschränkten Bewegung im Außenraum weiterhin wie gewohnt zu nutzen. Sie gehört auf irgendeine Art und Weise der Vergangenheit an. Das zeigt der Schütze-Südknoten. Wem oder was dient denn dieser ganze Freizeitspaß, die Pseudo-Freiheit auf Kosten von anderen, der sogenannte technische Fortschritt, der religiöse Wahn? Er geschieht auf Kosten der Ärmeren und Schwächeren, vertieft die Kluft zwischen Arm und Reich, vertieft den Trennungsgedanken, treibt in die Isolation.  

Wenn wir diese Fähigkeiten des Wachstums, der Fortbewegung und Selbstgestaltung unseres Lebens in Freiheit nicht einem neuen Sinn und Zweck dienend unterordnen können, sondern sie weiterhin mit verhärteten Sinnen und eiserner Gewalt fest kontrollieren und verteidigen, werden sie das rechtmäßige Wachstum einer neuen vitalen Fähigkeit im Menschen behindern, die unseren nächsten evolutionären Schritt in der Kosmogenese ausmacht.

Der ZWILLINGE-Nordknoten verlangt von uns ein Hinterfragen der alten Glaubensmuster und Überzeugungen, ein Loslassen von falschen Idealen in Bezug auf Fortschritt und Wachstum, ein Hinterfragen des rücksichtslosen Erlebnishungers in Anbetracht seiner global schädlichen Auswirkungen. Es wird ein offener und klarer Geist gefordert, mit dem wir dem Du und allen neuen, unbekannten Situationen vorurteilslos begegnen können. Es werden mehr Liebe, Mitgefühl und Verständnis entwickelt werden müssen, eine liebende Kraft des Denkens mit dem Herzen, das immer an das Wohl des Ganzen denkt. Das ist nur möglich, wenn alle Einzelfaktoren in einem größeren Sinnzusammenhang erkannt werden, wenn das Denken intuitiv und offen ist für das Ganzheitliche der Seele. Flexibilität im Außen ist jetzt nicht gefragt, sondern die innere Beweglichkeit des Herzens und des Denkens.

Wie gut kennen wir uns, kennen wir die Welt?

Wir glauben, uns zu kennen. Wir glauben, die Welt zu kennen.

Was wissen wir wirklich von uns, vom Menschen, von der Welt, vom Sinn und Zweck des Daseins?

Die Erkenntnis der Welt beruht gewiss nicht im Wahrnehmen ihrer (unserer) Gegensätze und Widersprüchlichkeiten, wohl eher im Erkennen eines gemeinsamen Prinzips, das jede Polarität verbindet und deren Wesen ausmacht.

Facit: Statt sich in der ausufernden und ausgelassenen Vielfalt seiner Interessen zu verlieren, muss der Mensch in dieser Zeit lernen, sich zu konzentrieren, tiefer einzusteigen in die Sinn- und Lebensfragen seines Daseins, Prioritäten zu setzen und klare Wertvorstellungen wie auch eine Zielrichtung des Lebens zu bestimmen. So bleibt seine Beweglichkeit des Denkens erhalten, doch die Neigung zu Unbeständigkeit, Trägheit und Leerlauf wird beherrscht.

Neumond Steinbock 13.1.2021 mit Pluto

Die Mondknoten-Achse als „Schicksalsachse“ zeigt die Spannungslinie in der Entwicklung der Menschheit. Sie bildet hier die horizontale Trennungslinie und zeigt die Erde in ihrer Nachthälfte (unter dem Horizont) und Taghälfte (über dem Horizont). Was wir in diesem Neumond-Horoskop sehen, ist eine voll besetzte Nachthälfte unter dem Horizont. Das, was wir für ein Ich, für unsere Persönlichkeit halten, ist lediglich ein Konglomerat aus Erinnerungen, Erfahrungen, trieb- und instinktgebundenen Verhaltensmechanismen. In den Häusern eins bis sechs wirken alle Planetenkräfte einschließlich der Lichter ohne unsere bewusste Steuerung – rein instinktiv, triebmäßig oder reflexhaft. Wir handeln automatisch, aus Gewohnheit, Prägung, eben wie immer, und bezeichnen das als unsere „normale Welt“, den normalen Alltagswahnsinn.

Der Südknoten am Aszendent zeigt, dass unser Handeln und Tun zwanghaft geworden ist, dass wir uns an ganz neue Bedingungen anpassen müssen, deren Sinn und Zweck wir vielleicht noch nicht einsehen oder überblicken wollen. Vor uns liegt ein unbekanntes Ziel, ein reines, weißes Feld, eine völlig neue Erfahrung. Die Evolution sieht vor, dass der Mensch seine Doppelnatur erkennt und lebt, dass er sich mit seinem Göttlichen Zwilling vereint und alle trennenden Unterschiede zwischen Menschlichkeit und Göttlichkeit einfach vergisst.

DER GROSSE ZWILLING

Die oben im Horoskop gelb eingezeichneten Quintile (72° und 144°) zeigen das kreative Potenzial, das größtenteils noch brach und unerkannt in uns liegt, das jeden von uns zur Mitschöpfung (Co-Creation) ruft, sein Leben und Wesen und das des Planeten gemäß der großen kosmischen Rhythmen jetzt mit zu gestalten und zu erneuern.

Zur Zeit des Erwachens… Raumschiff Erde – Quo vadis?  und die Sabischen Symbole der Mondknoten 19° Schütze-Zwillinge siehe meinen Blog vom 1. Januar.

Bei jedem Neumond (Dunkelmond, Schwarzmond) melden sich die neuen Energien zuerst als unbewusste Antriebe und intuitive Impulse, als Drängen, Streben und Sehnen nach einer neuen Ausrichtung, einem neuen Betätigungsfeld oder neuen Lösungen für anstehende globale Probleme. Die dunkle Mondin ist zu dieser Zeit das Gefäß (die See-le), in das sich die geistigen und Leben spendenden Inhalte (Sonne) ergießen und an den ganzen Organismus und besonders an die Teile des Ganzen weiter geleitet werde, die dieser Kraft bedürfen. Was für ein kosmisches Geschenkpotenzial erhalten wir mit diesem STEINBOCK-NEUMOND?

Der Neumond im Erdzeichen Steinbock

Dieses schwierige und geheimnisvolle Zeichen bereit die Menschen auf das vor, was in der okkulten Tradition als „Einweihung“ oder Initiation bezeichnet wird. Sie wird als Höhepunkt einer individuellen Entwicklung angesehen, als Verklärung oder Gipfelerfahrung, in der der auserwählte Jünger oder Adept die Einswerdung mit seinem göttlichen Ideal erfährt. Dies ist der Endpunkt der Persönlichkeitsentwicklung und markiert meistens einen neuen Entwicklungszyklus, an dem sich der „Entrückte“ oder Zurückgezogene wieder seinen Mitmenschen zuwendet und seine Fähigkeiten für das Wohl des Ganzen einsetzt, statt wie der gewöhnliche Mensch nur an seinen persönlichen und weltlich Aufstieg zu stiegen.

Vision in den Anden (Aquarell)

Steinbock ist das Licht der Einweihung, das den Weg zum Berggipfel erhellt und die Verklärung bringt. Steinbock ist das Tor „zur geistigen Geburt“ und führt den nach dem höchsten Ziel strebenden Menschen weg vom Formleben in der Materie und hin zu dem strahlenden Licht, mit dem er sich am Ende vereint. Eines der großen Ziele im Steinbock ist, den Schöpfungsplan zu erkennen, der allen Manifestationen zugrunde liegt und in dem das Geheimnis der Seele und der menschlichen Evolution aufbewahrt ist. Dieser Evolutionsplan wird sich Stufe um Stufe in seinem Bewusstsein und in seinem Leben realisieren.

Die Erkenntnis der Wertlosigkeit allen irdischen Strebens nach Macht, Konrolle und Besitz reift nur langsam und durch viele schmerzhafte Erfahrungen. So sucht auch die Menschheit auf diesem Weg der Rückkehr zum Licht immer wieder unbewusst die eigene Vernichtung durch Schicksalsschläge und Katastrophen, die sie selbst aufgrund des Karma-Gesetzes treffen, sobald die materielle Verdichtung und Verhärtung zu stark geworden ist.

Der Tierkreisgrad für den Neumond auf 24° Steinbock offenbart uns ein Bild, wie wir zum Wesentlichen zurückfinden und für die innere Stimme wieder empfänglich werden: „Eine Frau tritt in ein Kloster ein.“ Auf dieser Stufe der Einweihung verpflichtet sich die Frau / das empfängliche Bewusstsein völlig an ein transzendentes Ziel. Das Leben ist für die Seele unbefriedigend und sinnlos, solange sie keine Verbindung zu dauerhaften Werten aufbaut und pflegt. Es wird hier ein WEG jenseits des alltäglichen Lebens mit seinen bekannten Verhaltens- und Beschäftigungsmustern gezeigt, der ebenfalls einen sozialen Wert hat – der des Mönchs oder der Nonne, in Indien der Weg des Sannyasins oder Yogis. In Indien galt dieser Weg des Wandermönchs oder Heiligen als ein Höhepunkt des gesellschaftlichen Prozesses.

„Ins Kloster gehen“ steht für den Rückzug nach innen… nach Selbstüberwindung, Entsagung und Verschmelzung mit Gott… für den Willen und Entschluss, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, der das Weltliche übersteigt… für den Willen, in Frieden und in der Gemeinschaft mit anderen Gleichgesinnten einen inneren, geistigen Weg zu verfolgen und zu verwirklichen. Dahinter steht die Bereitschaft zum Verzicht auf Besitz und persönliche Bindungen.. zur völligen Hingabe an den inneren Ruf, die innere Berufung, diesen Weg zu gehen.

Herzensneigung (Aquarell)

Die Aspekte des Neumonds

Der Hauptaspekt ist die Konkunktion von Sonne/Mond mit Pluto, dem Herrscher der Unterwelt. Das ergibt ein mächtiges intensives Dreigestirn, das den Willen der Zerstörung in sich trägt. Auf der kollektiven Ebene zeigt sich dies als „höhere Gewalt“ in Form von Katastrophen, Kriegen und anderen gewaltsamen Veränderungen – allerdings auch als zeitbedingte Bewusstseinänderungen der Masse.

Wofür steht Pluto?

Er entspricht mythologisch dem Gott der Unterwelt (Hades), der über das Schattenreich, die Vergangenheit und das kollektive Unterbewusstsein der Menschheit regiert, über die dunkle Seite der Seele, das Dunkle, Unbewusste und Verdrängte in uns. In diesem Reich der Toten versammelt sich das Alte, Verdrängte und Ungelebte jedes Menschen wie der ganzen Menschheit als Kollektiv. Es sind tote, ungelebte Bilder und Schattengestalten, die ans Licht drängen, die uns enorm viel Kraft abverlangen durch unseren Widerstand und unsere Angst vor ihnen. An erster Stelle der Verdrängungen steht die Auseinandersetzung mit dem Tod, den wir gerne aus unserem Bewusstsein verdrängen.

Tief drinnen ahnen, spüren oder wissen wir, dass wir mehr sind als dieser vergängliche Körper, dass wir Energie, Bewusstsein, Licht, Liebe und reine Glückseligkeit sind. Wenn wir die Natur aufmerksam betrachten, erkennen wir, dass Leben und Tod untrennbar verbunden sind, denn physisches Leben kann sich nur weiterentwickeln, wenn die alten Formen immer wieder zerstört werden.

Pluto, als atomare Urkraft des Lebens, sorgt nun zyklenbedingt für eine tiefgreifende Wandlung der Menschheit als Ganzes durch die Zerstörung alter, verfestigter Gedankenstrukturen und auch aller unbewussten psychischen Strukturen, die eine Weiterentwicklung der Spezies Mensch verhindern. Pluto intensiviert alle psychischen und mentalen Prozesse, an denen wir auf Deubel komm raus festhalten, so lange, bis uns Atem und Kraft ausgehen und wir loslassen müssen. Gerade dieses krampfhafte, zwanghafte Festhalten an Lebensvorstellungen und das Verdrängen von alten Fehlern, von Schuld- und Schamgefühlen, macht das Eingreifen plutonischer Kräfte notwendig, die unerbittlich alles zerstören, was den universellen Lebensfluss und die evolutionäre Weiterentwicklung hemmen.

Pluto – Das Kernkraftwerk in uns

Sprengung des Saturnrings

Die Urkraft von Pluto drängt aus dem inneren Kern jeder Lebensform heraus, sprengt die persönliche oder individuelle Schale (die verschiedenen Hüllen oder Körper, die sich um den inneren Kern angesammelt haben), damit eine höhere Entwicklung möglich ist. Aus der subjektiven Sicht einer Person bedeutet das den Tod der Persönlichkeit, des sozialen, ortsgebundenen Ich, das sich mit den verschiedenen Hüllen oder Körpern identifiziert. Der Mensch auf einer hoch entwickelten Bewusstseinsstufe erkennt und nutzt jedoch die positive Wirkung Plutos, ist bereit zum „Stirb und Werde“, unterstützt mit seinem persönlichen Willen den alchemistischen Prozess der Transformation, überwindet alle Arten von Begierde, Besitz- und Machtstreben, wandelt seine Triebenergie in geistige und mentale Substanz um. Er erkennt, dass sein Leben nicht durch äußere Umstände oder höhere Gewalt bestimmt wird, sondern dass er mit seinen Gedanken die Situationen seines eigenen Lebens selbst erschafft.

Krise im Denken

Darum kann eine Befreiung oder Erleuchtung des Menschen sich nur im DENKEN vollziehen. Es ist die Kraft des Denkens, die uns entweder in Abhängigkeit von Wünschen, Emotionen und Begierden hält oder von den irdischen Fesseln befreit. Die Krisen im Denken sind daher unvermeidlich und umso heftiger, je weiter sich das Denken und Verhalten der Menschen von ihrer inneren Wirklichkeit entfernt hat. Die Angst, vor dem Nichts zu stehen, ist gewaltig, aber not-wendend, denn erst dann, wenn der Mensch mit dem Rücken zur Wand steht und vor sich den Abgrund hat und es keinen weiteren Fluchtweg mehr gibt, ist er bereit, seine falsche Persönlichkeit, seinen Egoismus, seinen Stolz, seinen Ehrgeiz, sein Macht- und Besitzstreben, seinen verhärteten Intellekt und seine eingeschränkte Sichtweise aufzugeben und sich für das NEUE zu öffnen. Damit befreit er sich selbst aus dem Bann und der Herrschaft seines kleinen Ichs, das allein für all sein Leiden und seine Ohnmachtserfahrungen verantwortlich ist.

Der Moment des Sterbens und tiefgreifenden Wandlung ist gekommen, wenn der Mensch loslässt von seinen Vorstellungen vom Leben. Er erfährt eine Umkehrung, eine innere Bekehrung. Er erlebt plötzlich seine Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen, es öffnen sich in ihm Tore und Kanäle, von denen er bisher nichts wusste, er sieht mit neuen Augen, denkt mit dem Herzen, fühlt die alles verbindende Kraft der Liebe. Er schaut mit dem Herzen, mit dem inneren Auge. Er sieht die innere Wirklichkeit, die er ist.

Der neue Planet (nach Konstantin Juon)

Plutos Wirkung auf das Massenbewusstsein

Hier wirkt Pluto auf das kollektive Unbewusste, indem er für zeit- und entwicklungsbedingte Veränderung im Bewusstsein der Menschheit wirkt. Nicht mehr zeitgemäße kollektive Gedankenformen werden ans Licht gebracht und zerstört. Dies geschieht meist durch Naturkatastrophen, Kriege und andere Katastrophen, die nicht nur vielen den physischen Tod bringen, sondern auch kollektive Weltanschauungen, menschliche Lebensstrukturen und viele Illusionen vom Leben und Sterben zerstören.

Im Menschen selbst werden die Gedankenformen der Vergangenheit (Bilder, Erinnerungen) zerstört, die das innere keimende Leben bisher an seiner Entfaltung gehindert haben. Solche illusorischen Gedankenformen oder „Blasen“ sind zum Beispiel unsere Vorstellungen von einem separaten „Ich“, die uns seit Menschengedenken von Generation zu Generation eingeimpft werden und die wir weitergeben an unsere Kinder im Glauben daran, dass sie wahr und wirklich sind.. Dieses Ich, diese Person, ist jedoch Nichts, kein Wesen, kein Sein. Das Ich oder Ego existiert nicht. Es ist eine Ansammlung von Ein-Bildungen, von eingeprägten, eingeimpften Erinnerungen, Sichtweisen, Wünschen Reaktionen, untermauert von Bildern, Filmen, Fotografien und dem Hörensagen der Vorväter und Vormütter.

Wenn diese Blasen platzen, wenn die Illusion von einem körperlichen, sozialen und ortsgebundenen Ich platzt – und sie platzt genau jetzt während unserer Präsenz, in „unserer Zeit“ – dann wird die Ursprungs- und Kernkraft von Pluto freigesetzt. Wir kennen deren Auswirkung auf das physische Leben aus den Erfahrungen von Hiroshima, Tschernobyl und Fukushima. Wir kennen jedoch noch nicht die Auswirkungen auf unser wahres Leben, das strahlendes Bewusstsein ist, das Liebe ist und grenzenlose Freude am Sein. Ein Synonym für den Universellen Menschen ist Mit-Schöpfer und Mit-Schöpferin (engl. Co-Creator). Das bedeutet in Übereinstimmung mit und tief berührt von den tieferen Schöpfungsmusternnach einer höheren Ordnung, einem höheren Bewusstsein und größerer Freiheit zu streben. Der Mit-Schöpfer lebt in einem erweiterten kosmischen Bewusstsein und fühlt scih dem Großen Ganzen (Gott, Geist, Quelle, Leben…) ebenso verbunden wie mit den individuellen Teilen, die wir alle sind.

Danke, danke, danke,

dass wir diese Kraft und Macht jetzt erleben dürfen, dass wir die einmalige Möglichkeit haben, als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen unsere Welt neu zu erschaffen im Einklang mit der Harmonie des Universums.

Wenn ihr es noch nicht getan habt, erschafft euch jetzt einen Raum der Stille und Einkehr, ein Inneres Heiligtum, einen geschützten inneren Ort, an dem ihr sicher, leer und ungestört von fremden oder eigenen Anforderungen sein könnt. Verbringt am Tag so viel Zeit wie möglich in der Stille und im Alleinsein. Umgebt euch mit Ruhe und Frieden, mit euren Lieblingsdüften, Kerzen, Blumen und vielleicht sanfter Musik. Bleibt standhaft, auch wenn das Ego euch mahnt, dieses oder jenes sei heute wichtiger. Auch ich habe diesen Artikel nicht rechtzeitig zum Neumond-Beginn fertig bekommen, habe mir zwischendurch drei Stunden Muße, Stille und einen Spaziergang gegönnt, dem Wind und dem Schneetreiben gelauscht und auch ein Aromaspray für eine Freundin angemischt.

Der Pluto-Grad 25° Steinbock zeigt als Bild „Ein Lager voller wertvoller Orientteppiche“. Ein Teppich symbolisiert die Grundlage, auf der wir stehen oder sitzen. Ein Orientteppich aus dem Reich des aufgehenden Lichts (Morgenland) kann die Grundlage für ein kulturelles Ver-stehen sein. Er kann eine magische, rituelle und heilige Bedeutung haben. Es kann sich um einen Gebetsteppich handeln. Ein Mensch, der ins Kloster geht, wird dort keine warmen, wertvollen Orientteppiche vorfinden, nur den nackten, kalten Steinboden – gemäß seiner angestrebten Ziele: Entsagung, Armut, Askese und Selbstüberwindung. Dieser Tierkreisgrad offenbart den Reichtum Plutos – (lat. Pluto, ‚Reichtum, Fülle‘), wenn aus dem Schattenreich ans Licht geholt wird.

Ich wünsche euch allen tiefen inneren Frieden und einen Korb voller Sterne

eure Sundra

Todesträume und Schwellenerfahrungen

Mahakala, der Große Schwarze (Aquarell)

Träume vom Sterben bedeuten immer Wandlung und Erneuerung. Ein Zustand hat seinen Höhepunkt oder sein Ende erreicht, verschwindet aus der Sichtbarkeit, kehrt sich um in sein Gegenteil oder verändert die Form, da sie dem Inhalt nicht mehr angemessen dienen kann. Wenn wir vom Tod einer uns bekannten Person träumen, naht das Ende der Beziehung. Unser höheres Bewusstsein weiß um die Notwendigkeit der Trennung und Abnabelung. Innerlich durchleben wir bereits eine Zeit der Trauer und verabschieden uns, um dann wenig später mitzuerleben, dass in der Realität unsere Gefühle für diesen Menschen absterben und ein radikaler Wechsel in der Art der Beziehung nötig ist.

Träume vom eigenen Tod oder Hinweise darauf zeigen unsere tiefe Sehnsucht nach Veränderung, Wandlung und Neubeginn. Der Lebensfluss stagniert, wir kommen an unüberwindlich erscheinende Grenzen, stoßen auf Mauern, verschlossene Türen, unüberwindbar erscheinende Hindernisse. Ein alter Lebensabschnitt findet seinen Abschluss und wir befinden uns in der Phase des Übergangs. Eine Schwelle muss überschritten werden. In dieser Entwicklungsphase, die sich besonders im Sieben-Jahres-Rhythmus (Saturn) zeigt, mehren sich die Schwellenerfahrungen in unseren Träumen.

Der Tod ist wie jede tiefgreifende Wandlung eine Schwellenerfahrung. Beim Übergang über die Schwelle werden wir mit gravierenden Veränderungen konfrontiert, ähnlich der Veränderung von Aggregatzuständen, etwa wenn Wasser zu Eis gefriert oder durch die Hitze des Feuers verdampft. Stehen wir vor der Schwelle, haben sich die Ereignisse so weit entwickelt, dass eine Entscheidung von uns verlangt wird, die unser Leben wandelt und erneuert. Wir stehen vor Toren und Eingängen, an der Grenze, vor der Pyramide oder an der Kasse. Es geht auch um den Ausgleich der Konten, wo wir aufgefordert werden, für das zu bezahlen, was wir erhalten oder uns genommen haben. Wir befinden uns vor Glasscheiben, vor Gittern, Quadraten oder geheimnisvollen Farbräumen, die wir zu durchschreiten haben.

Pforte der Transzendenz (Aquarell)

Der Hüter und Wächter der Schwelle (Saturn) verlangt von uns einen Wegezoll, das Bestehen einer Prüfung. Wir haben uns zu bewähren und die Verantwortung für unser Leben unter Beweis zu stellen. In dieser Zeit ist es ratsam, astrologisch auf die Saturn-Transite zu achten, die nicht nur zeigen, in welchen Bereichen wir uns der Verantwortung zu stellen haben, sondern auch das Ende von Beziehungen und Lebensphasen anzeigen. Stehen wir einmal an der Schwelle, gibt es kein Zurück mehr. Es gibt nur den Schritt nach vorn. Wir haben den ersten Schritt ins neue Leben, in die neue Erfahrung zu machen. So sind Todes- und Schwellenträume immer auch Initiationsträume.

Es gibt viele Schwellensymbole im Traum. Türschwellen sind Übergänge von einem Raum in den anderen, von einer Dimension in die andere. Hier begegnen wir den Archetypen und Symbolen der Wandlung, der Schlange, der Spinne, einem Kind, dem weisen Alten, Animus und Anima. Im Traum begegne ich hier dem Jungen, der Pranayama[1] praktiziert. Ich komme an ihm nicht vorbei, denn der Energiekreislauf seines Atems zeigt sich vor seinem Kopf als ein sich drehendes Energierad mit spitzen Pfeilen oder kleinen Messern. Dann werde ich selbst zu dem Jungen, der den Fluss des Prana beherrscht. In anderen Träumen finde ich grüne Kugeln, die aufgesammelt und integriert sein wollen, bevor ich die Schwelle überschreiten kann. Gleichzeitig ereignet sich das Wunder der Erneuerung: Unkraut verwandelt sich in Heilkraut.


[1] eine Atemübung im Yoga

Initiation: Die Rote Hand (Pastellkreide)

Es kann auch ein Vorhang zwischen den Räumen gespannt sein, den wir aufziehen oder übersteigen müssen. Oder es werden uns Szenen vor und hinter einem Spiegel gezeigt. Manchmal mag es sich dabei um Verkörperungen aus anderen Existenzen und Zeiträumen handeln. Wir sehen uns »vor« und »nach« der Wandlung, vor einer isolierenden Glasscheibe und dahinter. Während einer partnerschaftlichen Beziehung träume ich einmal, dass ich als erwachsene Frau vor der Glasscheibe mit dem Freund als einem kleinen Jungen spiele, dahinter küsst der erwachsene Mann eine andere erwachsene Frau. Hier ist auf beiden Seiten ein mächtiger Mutterkomplex am Werk, der bewusst gemacht und gewandelt sein will. Die reife Frau auf der anderen Seite bin ich selbst, ebenso der gereifte Mann. Der gewandelte Zustand hinter der Glasscheibe zeigt, dass Mann und Frau sich auf Augenhöhe begegnen und vereinen. In einem anderen Traum traut sich der Junge nicht, in den Fluss zu steigen und zu schwimmen, er setzt sich stattdessen vor eine Glasscheibe. Weitere Schwellensymbole sind Gitter, geometrische Raster, Rauten und Quadrate, Löcher in der Wand oder im Boden, lange Tunnel und Korridore, Labyrinthe, Brücken und Schleusen, Wasserfälle und Strudel. Auch das Eintauchen in Wasser, das Betreten einer Höhle und Verschlungenwerden von großen Tieren gehören zu den Erfahrungen des Übergangs und der Einweihung (Initiation) in ein neues Bewusstsein. Indem wir die archetypischen kollektiven Inhalte des Unbewussten integrieren, uns mit ihnen vereinen, entfaltet sich unser überpersönliches, kosmisches Potenzial, das wir als Erbe in uns tragen. Wir wachsen in das größere oder höhere Selbst und schließlich in ein Universales Selbst hinein, erfahren Tod und Neuwerdung in demselben Körper.

happy spiral (Gouache)

In der Facebook-Traumgruppe besteht die Möglichkeit, Träume auszutauschen und Anregung zu deren Deutung zu erhalten.

Sternengrüße von Sundra

Pluto-Aengste

Pluto-Ängste im Horoskop und in Träumen

Auszug aus meinem noch unveröffentlichten Traumbuch

Anubis (Acryl)

Im Horoskop zeigt die Stellung von Pluto den Ort, wo wir mit der Macht des persönlichen und des kollektiven Unbewussten konfrontiert werden. Hier manifestiert sich die Kraft und Macht unserer Vorstellungen – positiv und negativ. In diesem Lebensbereich erfüllen sich die bisher ungelebten, verdrängten und geheimsten Ereigniswünsche. Unterdrückte Ängste wirken sich in Form von fixen Ideen, zwanghaften Gedanken und Handlungen aus, die uns als Dämonen quälen, foltern, peinigen und uns das Leben zur Hölle machen.

Wo Pluto steht, wehren wir uns am stärksten gegen Wandlung und Veränderung. Wir wollen kein Risiko eingehen und beharren darauf, dass alles so bleibt, wie es ist – auch unter Einsatz unseres Lebens. In diesem Lebensbereich fürchten wir das Vergängliche, den Tod und das Unvorhersehbare, sperren uns mit aller Macht gegen das Neue. Das Ego zieht alle Fäden, übt Macht und Kontrolle aus, droht und intrigiert. Unter plutonischem Einfluss reagieren wir vorstellungsgebunden und unterliegen dem Wiederholungszwang. Unsere Vorstellungen vom Leben haben das echte Leben im festen Würgegriff.

In dem Haus, das vom Zeichen Skorpion angeschnitten wird, liegt der Ursprung unserer Ängste und Verdrängungen. Hier liegt der Grund für unsere Angst, der Wirklichkeit ins Auge zu schauen und sie als das zu erfahren, was sie ist – wirklich. In diesem Bereich haben wir uns aufgrund emotionaler Fixierungen am weitesten von der Wirklichkeit entfernt. Aus Angst vor dem Leben bleiben wir im Vorstellungscontainer unserer eigenen Fixierungen gefangen, verstricken uns in leidenschaftliche Gefühle, sind intensiven Transformationen und Krisen ausgesetzt. Der Erlebnisbereich ist gleich Null. Wir schmoren im eigenen Saft – wie die orange gekleideten sechs Mönche und Nonnen von Ananda Marga[1] aus meinem Traum.

Ich liege zusammen mit fünf buddhistischen Nonnen und Mönchen auf der Straße in der Sonne. Die drei Nonnen und die drei Mönche liegen getrennt voneinander, bilden nicht den harmonischen Sechsstern. Jeder von ihnen liegt in einer orangefarbenen Körperschale und schmort im eigenen Sonnensaft seiner Person. Ich mache das nicht mehr mit, stehe auf und reinige meine Liegeschale mit Wasser. Die anderen folgen.[2] Die Symbolik des Traums zeigt eine unfruchtbare Sonne-Pluto-Konstellation (Pluto im Sonnenzeichen Löwe), unfruchtbar, da weibliche und männliche Energien in keiner harmonischen oder fruchtbaren Verbindung stehen. Die verbindenden Symbole sind die Sonne und das Orange ihrer Kleidung, die Farbe der Erleuchtung und Lebensfreude.

In den tantrischen Lehren des Ostens, die von der Einheit der relativen Welt (Werden) mit der absoluten Welt (Sein) ausgehen, sind Ängste und Konflikte Herausforderungen, an denen wir wachsen können. Sie werden sogar bewusst gesucht und herbeigerufen. Die negativen Tendenzen und Charaktereigenschaften werden nicht ignoriert oder verdrängt, sondern fokussiert und in eine bewusstseinserweiternde Richtung gelenkt. Das geschieht nicht von selbst. Es erfordert Bewusstheit und Mut, sich den inneren Dämonen zu stellen, sich ihre Energie zu Eigen zu machen und für die eigene Wandlung zu nutzen. Die Transformation geschieht durch das bewusste Einlassen auf die intensiven Gefühle und die wiederholten Stirb- und Werde-Prozesse. Schließlich werden Gier und Verlangen in geistiges Sterben verwandelt, der Ego-Wille verbrennt im Feuer seiner Begierden und übrig bleibt der reine geistige Adlerwille des Phönix.


[1] »Weg der Glückseligkeit«, eine ganzheitliche, spirituelle Philosophie, Lebensweise und sozio-kulturelle Gruppe, deren Symbol der Sechsstern mit der aufgehenden Sonne und dem Swastika ist.

[2] In meinem Horoskop ist Waage an der Spitze des 6. Hauses und der Skorpion ist eingeschlossen, Pluto befindet sich in Konjunktion mit dem IC im Löwen, Opposition Venus/MC im Wassermann.

Sonnenträger (Gouache)

Im Haus, in dem Pluto sich bei der Geburt befindet, streben wir nach Dauer und einer sicheren Zukunft. Hier muss alles perfekt, überschaubar und für uns kontrollierbar sein, damit wir uns in alle Ewigkeit sicher fühlen können. Am liebsten würden wir diese perfekte Ordnung und Sicherheit einfrieren. Und das tun wir auch, indem wir uns das Idealbild einbrennen, uns völlig darauf fixieren und als Vorstellung vor das Leben und die Wirklichkeit stellen. Um keinen Deut wollen wir davon lassen. Wir haben bereits unser Leben dafür geopfert. Und damit beginnt unsere Höllenfahrt, die Reise durch das Schattenreich der Toten, bei der wir wie die Göttin Ischtar dem Herrn oder der Herrin der Unterwelt nach und nach alle Verkleidungen, Masken und Machtsymbole opfern, bis wir durch den Tod geläutert sind und als Phönix wiederauferstehen können.

Wiederholungsträume sind Anzeichen plutonischer Ängste und sehr tief sitzender traumatischer Erfahrungen, vor deren wiederholter Erfahrung wir uns fürchten – vor allem in Zeiten eines Plutotransits, der bis zu zwei Jahren dauern kann. In den Träumen fechten wir einen Kampf mit den inneren Dämonen aus. In den Traumszenen erleben wir unsere eigene Sturheit und Fixiertheit, den inneren Druck und Widerstand gegen einen übermächtigen Gegenspieler, dem wir hilflos ausgeliefert sind. Alle Ängste kreisen um den Verlust von Kontrolle und Macht und manifestieren sich im Traum als furchterregende Schatten und Monster. Erst wenn wir unseren Schatten erlöst und die alten Vorstellungen aufgelöst haben, können wir den inneren Reichtum Plutos erfahren. Der Name kommt von der griechischen Göttin Plutos, Reichtum,und wurde zu Pluto, dem Gott der aus der Erde kommenden Reichtümer, des unterirdischen Reichtums.

Die stärksten Transformationen durchlaufen Planeten, die im 8. Haus stehen, dem »Haus des Todes« und der Wandlungen. Angstbesetzte Themen sind Sexualität, Tabus, Macht und Kontrolle, emotionale Abhängigkeit und Verstrickung, Ablöseprozesse aus symbiotischen Elternbeziehungen, Aufdecken und Enthüllen von Geheimnissen (Whistleblowing). Das 8. Haus ist zugleich der Bereich tiefer Regeneration und Heilung, steht für Nahtod- und Nachtoderfahrungen, für Tod, Auferstehung und Wiedergeburt.

Auferstehung ägyptisch (Eitempera)

Gerne möchte ich noch auf die Tierkreisbilder von Ludger Philips hinweisen –

den Skorpion (die Reise des Jüngers)

und die Fische (Spiralförmiger Aufstieg) ;

denn Pluto ist nicht nur der exoterische und kollektive Herrscher des Skorpions, der für die Zerstörung alter Gedankenformen und psychischer Strukturen sorgt, er ist auch der esoterische Regent des Zeichens Fische. Dort verleiht er den Willen, sich aus emotionalen Abhängigkeiten und Verblendung durch materielle Bindungen zu befreien, um für das wirkliche Wesen der Seele empfänglich zu werden – die Liebe. Ab einem gewissen Entwicklungsgrad / Bewusstsein stellt sich der Mensch im Zeichen Fische den Schatten seiner Vergangenheit und befreit sich selbst, indem er sich von Schuld- und Unzulänglichkeitsgefühlen und Rechtfertigungen aller Art löst. Das erzeugt eine innere Stärke, ungebrochene Willenskraft und beinahe unnachgiebige Resilienz, die bei vielen Fische-Menschen trotz ihrer vordergründigen Sanftheit zu spüren ist.

Abschließend meine Astro-Tafel zum Archetyp Pluto und Skorpion

            Skorpion – Pluto – 8. Haus  
Urthema
Tod und Wiedergeburt, Wandlung durch Krisen, Metamorphose, Zerstörung der Form zur Befreiung des Geistes, Umwandlung von Trieben in geistige Energien. Arterhaltung und Fortpflanzung, tiefe, sexuelle Beziehungen, Zeugung u. Überzeugung, die Macht des Unbewussten, Konfrontation mit Schattenthemen.  
Die transformierende Kraft
Verschlossen, verschwiegen, brütend, forschend, intensiv, leidenschaftlich, faszinierend, dunkel, mächtig, tiefgründig, mutig, entschlossen, durchdringend, scharfsichtig, suggestiv, besitzergreifend, triebhaft, instinktgebunden, kompromisslos, radikal,  misstrauisch, nachtragend, empfindlich, einfühlsam, ehrgeizig, selbstzerstörerisch, regenerierend  
Archetyp
Magier, Schamane, Alchemist, Heiler,der Schatten,der Tod, Verführer, Teufel/Satan, Schlange u. Adler,»Phönix aus der Asche«, Schwarze Göttin, Kali, Isis, Kybele, Demeter, schwarze Madonna, die verschlingende, dunkle Mutter, der dunkle Gott, die Nachtmeerfahrt.  
Mythen
Orions Kampf mit dem Skorpion, Kämpfe mit Ungeheuern / Drachen, Mythen über die Unterwelt (Duat, Hades, Bardo), Dantes »Purgatorium«, Ischtars Höllenfahrt, der Sündenfall, Demeter u. Persephone (Ablöseprozess Mutter-Tochter), Dionysoskult, Mythen von Tod und Auferstehung, von okkulten, magischen Machtkämpfen zwischen Licht und Finsternis.  
Märchen
»Der Geist in der Flasche«, »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren«, »Rumpelstilzchen«, Goethes »Märchen« von der grünen Schlange und der schönen Lilie, »Hänsel und Gretel«, »Schneewittchen«, »Bruder Lustig«, »Aladin und die Wunderlampe«, Geschichten von Vampiren, Dämonen, Hexen, von Verzauberung u. Verwandlung,  von giftigen Tieren.  
Astro-Tafel 8
Kali (Eitempera)

Der nächste Neumond am Donnerstag wird in enger Konjunktion mit Pluto im Steinbock stehen und die globale Krise noch intensivieren und auf die Spitze treiben.

Daher möchte ich zum besseren Verständis vorher noch einen weiteren Blog-Beitrag zu PLUTO hinzufügen.

Ich freue mich über ein Feedback, über Fragen oder einen Beitrag von euch in Form eines Traums.

Hier meine Einladung zur Traumgruppe auf Facebook:

Sternengrüße

eure Sundra

Zeit des Erwachens

Rotes Schloss (EingeschlossenesRot, Öl auf LW)

Namaskar – geliebtes gespiegeltes Selbst

Seid willkommen, erste Stunden des Neuen Jahres … durchtränkt von den Eingebungen der Raunächte … leer und still… erfüllt von allem. Da ist ein Weg für die Menschen: Erwachen. Vollkommenes Verstehen.

Vollmond 30.12.2020 4:28 h MEZ Berlin

Wie versprochen, ergänze ich hier meine Betrachtungen zum VOLLMOND vom 30.12.2020. Wie den meisten bekannt sein mag, kann die Mondknotenachse im individuellen Horoskop als Wegweiser für den Entwicklungsweg herangezogen werden. Auch in Ereignishoroskopen – wie Neumond, Vollmond, Zeichenwechsel von Planeten etc.) offenbaren die beiden Mondknoten die weisenden und führenden Kräfte des Schicksals und der Bestimmung, nicht für ein Individuum, sondern für alles Leben auf diesem Planeten – so auch für die Menschheit. Sie zeigen das Woher (Südknoten) und Wohin (Nordknoten) in Bezug auf die Entwicklung. Die gegenüberliegende Stellung von Nord- und Südknoten enthält die Möglichkeit der Erkenntnis, dass es keine getrennten „Ichs“ gibt, sondern alles Leben ein Ganzes, ein größeres Selbst ist. Der Nordknoten beinhaltet den Impuls zu Wachstum und Weiterentwicklung Er offenbart eine noch neue, unbekannte Erfahrung, zeigt die Richtung, in die es geht. Hier machen wir Fortschritt durch Bemühungen, öffnen uns für die Erfahrung von Ganzheit und Integration.  Der Südknoten bezieht sich auf die Vergangenheit, auf Gewohntes, Bekanntes, Vertrautes, das uns leicht fällt, das keine Mühen erfordert, bei dem wir gerne bleiben wollen. Hier unterliegen wir leicht dem Wiederholungszwang, stecken in Gewohnheiten und Routineverhalten fest, neigen zu Trägheit und Uneinsichtigkeit.

Was sagt uns die Venus am Südknoten? Hier & Jetzt wird die Menschheit mit ihrer karmischen Vergangenheit konfrontiert, erfährt das Prinzip von Ursache-Wirkung, wird mit den Auswirkungen ihres Handelns oder Nichthandelns konfrontiert. Die aus dem Erdzeichen Stier kommende Venus (Morgenstern) zeigt hier einen Zustand der Selbstsättigung bis Übersättigung an. Es geht um die eigene Absicherung, um den Selbstwert, um Lust, Gewinn und Befriedigung. Im Zeichen Schütze ist der Freiheitsdrang groß bis übersteigert, wird jedoch durch die Jupiter-Verbindung mit Saturn schicksalhaft eingeschränkt. Die aus dem Luftzeichen Waage kommende Venus (Abendstern) zeigt ein Karma mangelnder Nächstenliebe an aufgrund einer zu großen Selbstbezogenheit, Gier und Respektlosigkeit in Bezug auf die Werte anderer Menschen.

Auf die gegenwärtige Notlage auf diesem Planeten bezogen, will mann/frau sich hier nicht anstrengen, auf nichts verzichten, verlässt sich auf andere und glaubt, nicht zuständig zu sein. Trägheit, Faulheit, Bequemlichkeit und Ignoranz dem Schicksal und der Not anderer Menschen und Länder gegenüber sind an der Tagesordnung. Eine Gelegenheit zum persönlichen Wachstum verstreicht hier ungenutzt, lieber flüchtet man in eine Scheinharmonie und hofft auf ‚Normalität‘ als Lösung.

Der Tierkreisgrad von VENUS am Südlichen Mondknoten (19° Schütze), nimmt Bezug auf die Klimakrise, die Umweltzerstörung und das asoziale, lieblose Verhalten der Menschen in Vergangenheit und Gegenwart: „Pelikane, bedroht durch Müll und das Verhalten der Menschen, suchen einen sicheren Ort, um ihre Jungen aufzuziehen.“

Die antike Bedeutung des Pelikans steht für eine sich aufopfernde Liebe, für die Aufopferung der Eltern für ihre Kinder sowie für den Dienst am bedürftigen Menschen. Das geht auf den Glauben zurück, dass der Pelikan seine hungernden Jungen mit dem eigenen Fleisch und Blut füttert, indem er sich mit dem langen Schnabel die Brust aufpickt. Er wird mit Christus verglichen, der sein Leben für die Menschen hingibt. Das Symbol betont die Notwendigkeit einer radikalen Umkehr um 180°. Es geht nicht nur um aussterbende Tier- und Pflanzenarten. Es geht um das Überleben der Nachkommen, der ganzen Menschheit. Die Tiere sind mit einem Instinkt ausgestattet, der ihnen einen sicheren Ort für die Aufzucht ihrer Jungen zeigt. Der Mensch hat dafür die Vernunft. Es scheint, dass der scheinbar zivilisierte, moderne Mensch nicht nur die Luft, die Meere und den Planeten mit seinem Müll verseucht, sondern auch das Denken und Fühlen der jungen Generation. Er handelt weder weise noch vernünftig.

Wo finden wir einen sicheren Raum zum Überleben? Wenn das Leben auf einer Ebene begrenzt ist und nicht mehr sinnvoll erscheint, können wir uns vielleicht auf einer anderen Ebene verwirklichen. Äußere Reisen sind wegen der Verseuchung gefährlich geworden. Wir haben aber die Möglichkeit und Alternative, uns in die Innenwelt zurückzuziehen, mögen auch dort Chaos und Müll vorfinden, die wir zu bereinigen haben. Das Quadrat Mondknoten/Venus zu Neptun in den Fischen betont die Notwendigkeit zum Rückzug, zum Zurückziehen der Sinne von äußeren Reizen, zur Reinigung und Klärung unseres Bewusstseins, unserer Motivationen und unserer Lebensweise. Wir können im Inneren aber auch Kontakt mit einem „Meister“ aufnehmen (Neptun 19° Fische: „Ein Meister unterrichtet seinen Schüler“), ihn demütig um Unterweisung und Aufklärung bitten. Es heißt ja, der Meister kommt in dem Moment, wenn der Schüler bereit ist… Und der Meister kommt in vielen Formen und Verkleidungen.

Ich bin die Göttliche Komödie (Aquarell)

Für uns meist in Form des „Schicksals“ (Saturn). Und wenn wir unser Schicksal, das uns Geschickte, in die Hand nehmen, können wir daran reifen und erstarken, ein Meister unseres Schicksals werden. Vielleicht brauchen wir keinen Impfstoff zur Lösung der Krise, sondern menschliche Vorbilder und Meister, die dank ihrer geduldigen und tiefgründig forschenden Lebensweise und einer tiefen Einsicht in das Ganze wirkungs- und kraftvoll handeln. Unerlöst kann sich der Ruf nach einem Meister, Erlöser oder Führer so zeigen, dass sich die unwissenden Menschen völlig unkritisch irgendwelchen Regeln und Vorschriften unterwerfen und sich durch nichtssagende Belehrungen blenden lassen.

Das Nordknoten-Symbol 19° Zwillinge: „Ein großes, altes Buch, das traditionelle Weisheit offenbart“. Sehr schön. Wir selbst, die Menschen im Raumschiff Erde, sind die Bedienungsanleitung, tragen das uralte archaische Wissen für unser evolutionäres Weiterkommen bereits in uns. Wie oft habe ich von diesem dicken Buch geträumt, von dem jede Nacht eine Seite aufgeschlagen und mir im Traum eine bestimmte Erfahrung oder Lebensaufgabe gezeigt wurde. Schnell wurde mir klar, dass es mein eigenes Lebensbuch ist, das sich mir in Bildern und Symbolen offenbart, Szenen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigt, sie miteinander verbindet oder auch Querverbindungen zu anderen Dimensionen und Perspektiven miteinbezieht. Wenn das „Buch“ als Geschenk, Paket oder Energiekapsel auch bereits als kostbare Ressource kollektiver Weisheit in uns selbst liegt, so muss es doch erst von uns „aus-gewickelt, geöffnet und entschlüsselt werden. Wir brauchen Zugang zu dem Code oder Schlüssel, mit dem es zu öffnen und zu verstehen ist. Das alte Wissen kann als eine Art „Saatwissen“ der ganzen Menschheit bezeichnet werden, als planetarer Geist oder Logos, als zugrundeliegende menschliche „Denkschicht“ (die Noosphäre). Es ist unser Erbe und kann in kritischen Zeiten als praktische Anleitung dienen. Hierzu ist der Kontakt zu unseren Wurzeln, unserer wahren Herkunft hilfreich.

Für Deutschland liegt der IC, der Punkt der Herkunft, auf 14° in den Fischen (das ist die Merkur-Stellung bei meiner Geburt 13.3.47) und zeigt „Eine Dame, eingehüllt in eine große Fuchspelzstola„. Von diesem Symbol und auch vom Fuchs und der Farbe Apricot habe ich immer dann geträumt, wenn es um Tarnung ging und ich besonders vorsichtig zu Werke gehen musste. Das heißt auch, Mund halten und nicht zu redselig sein, nicht alle Geheimnisse ans Licht zerren. Hier muss man sehr geschickt vorgehen, um bei anderen keine Aggressionen zu wecken oder Angst unddamit Gewalt zu erzeugen. Das ist mir nicht immer gelungen, da ich auch gerne mit dem Feuer spiele und alles auf eine Karte setze. Doch auf dieser Stufe ist der geistige Wille stark und notwendig, muss sich immer wieder extremen Prüfungssituationen unterziehen und muss durch Scharfsinn undIntellekt geschützt werden. Der schwertgleiche Wille muss im Zentrum verborgen bleiben, darf sich nur in äußerster Not und Gefahr bei einer Bedrohung für das Werk des Ganzen, offenbaren. Dann handelt auch nicht die ortsgebundene Person, sondern das göttliche oder essentielle Selbst.

Mandala „Rhythmus“

Ergänzung zur Konstellation von WEGA und Merkur, die in Opposition zum Krebs-Vollmond stehen, und mit der Sonne zu seiner Erleuchtung beitragen.

WEGA ist der Hauptstern des Sternbilds „Leier“ (Lyra). Nach meiner Erfahrung und praktischen Schulung durch die Sterne selbst versinnbildlicht der siebenzackige Stern die kosmische Lyra. Die Schwingung ihrer Saiten erzeugt die Sphärenmusik, den Hauch der transzendenten Harmonie. Wega – als Hauch des Göttlichen – offenbart unsere Sehnsucht nach einer verzauberten, mystischen Welt. Töne dringen tief in unser Herz ein, versetzen es in Schwingung, verzaubern uns. In der Konjunktion mit Merkur schenkt Wega Visionen, eine überzeugende Stimme und charismatische Ideen. In der Kommunikation geht es darum, den richtigen Ton zu treffen, der die Herzen berühren und die Menschen verzaubern kann. Der Tierkreisgrad von Wega 16° Steinbock: „Jungen und Mädchen in Turnanzügen auf dem Schulhof“ mag ein Hinweis auf den Trainings- und Schulungsaspekt für unseren Geist sein und ein Aufruf, im Team mit anderen zusammenzuwirken, gemeinsam als Co-Creator, Mitschöpfer. Bei Merkur gibt es den Hinweis auf eine Kinderstation im Krankenhaus. Ich spüre hier die Heilkraft von gemeinsamem Singen, die Heilkraft von Mantren, Liedern und Gebeten. Lieder und Klänge haben schon immer der Orientierung, dem Wiedererkennen, der Heilung und dem Gebet gedient. Lieder beflügeln die Seele und unterstützen den Heilprozess. Der Klang kann uns an unseren göttlichen Ursprung erinnern , kann uns die Erfahrung des Im-Einklang-Seins vermitteln und dass wir ein Teil des ewig schwingenden Universums sind. Und jeder Ton kann wie ein herunter gefallener Sternenfunke von WEGA sein, der in uns aufblinkt oder als fallender Lichtschweif einen Bogen über den funkelnden Sternehimmel zieht. Durch WEGA sind wir mit dem Ursprung des Universums verbunden … aus einem Ton ist alles entstanden, und alles ist ein Ton.

Sternenreise (Öl und Eitempera)

Ich wünsche euch eine fröhliche Reise zu den Sternen, einen Ritt auf auf den Lichtstrahlen eurer inneren Sonne, und wenn ihr Wega trefft, lasst euch berühren und kehrt zurück – zur Erde.

sundra

Vollmond im Krebs 30.12.2020

Krebs-Vollmond 30.12.20 4:28 h MEZ Berlin

Willkommen in der Mitte der Raunächte, die gerade von einem intensiv strahlenden VOLLMOND erhellt wird. Dieser Vollmond weist gleich drei Besonderheiten auf .

Er ist in diesemJahr bereits der 13. Vollmond, der als „Hexenmond“ bezeichnet wird und und eine symbolische Zeit darstellt, eine Zeit des Zurückschauens, des Kräftesammelns und des Übertritts in eine neue, wichtige Phase auf diesem Planeten.

Zweitens weist er zwischen Mars und Mond einen eher seltenen Aspekt von schöpferischer Begabung auf, ein Quintil (72°). Und drittens offenbart er eine enge Verschmelzung mit dem Fixstern VEGA im Sternbild Lyra (Leier).

Der Quintil-Aspekt beruht auf der Fünffachteilung des Kreises (360 : 5 = 72). Er entspricht dem Pentagramm und auch dem Weg der Venus durch den Tierkreis. Der fünfzackige Stern weist immer auf mentale Kräfte und die mentale Sphäre hin, die so genannte Noosphäre. Diesen Begriff prägte der französische Philosoph, Naturwissenschaftler, Anthropologe, Paläontologe und Autor Teilhard de Chardin in seinem Buch Der Mensch im Kosmos (C.H.Beck, München, 1981). Die Noossphäre ist die „Denkschicht“ der Erde, hervorgegangen aus Geosphäre, Hydrosphäre und Biosphäre. Sie besteht aus der Vereinigung von Bewusstsein, Kulturen, Technologien und Systemen der ganzen Menschheit, gilt als lebendiger Super-Organismus von fast unendlicher Macht mit sowohl zerstörerischem wie schöpferischem Potenzial.

Die Fünf ist eine besondere Zahl. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich auf unserem Planeten die Fünferstrukturen erst mit den lebendigen Formen entwickelt haben. Man findet sie nicht in der Welt der Kristalle, doch im Wachstum vieler Pflanzen, in der Anlage der Blätter und Form der Blüten. Auch die menschliche Anatomie zeigt diese pentarhythmische Form der Strukturierung. Es scheint, als ob die am meisten fortgeschrittenen Lebensformen in der Natur vorbereitet würden, zu den Grundsteinen zu werden, auf denen die Aktivität des menschlichen Geistes weiterentwickelt und entfaltet werden könnte, – so Dane Rudhyar in seinem Buch Astrologischer Tierkreis und Bewusstsein (Kailash/Hugendubel 1984).

Evolution – der Universale Mensch

Im individuellen Geburtshoroskop zeigt das Quintil (oben imVollmond-Joroskop in Gelb eingezeichnet) die schöpferische Freiheit des Individuums an, sein kreatives Material in Formen zu gestalten und/oder für künstlerische Gestaltungen im Sinne der Transformation und Verfeinerung (Sublimierung) einzusetzen. Das erfordert nicht nur großen Mut, es bedarf auch einer genauen Vorstellung vom Werk oder Ziel, das erreicht werden soll und eines starken Willensimpulses.

JETZT, mit Beginn des 14-tägigen VollmondZyklus, wird ein großes evolutionäres schöpferisches Potenzial über die empfängliche Erde und die ganze Natur ausgegossen. Es ist ein Angebot an alle Menschen – kein Muss und kein Zwang – ihr noch ungenutztes kreatives Potenzial zu nutzen und zu gestalten. Die Wassermannenergie mit der Starbesetzung von Jupiter-Saturn beginnt nun mit seinen Ausschüttungen des lebendigen Geistwassers, schenkt Impulse zu neuen Berufungen, setzt neue Bilder, geniale Ideen und synergetische Verbindungen frei.

Wie kann dies individuell erfahren werden?

Wer bereit ist, sein geistiges Potenzial für die Aktivierung des Universalen Menschen voll zu entfalten, wird Freiräume schaffen in seinem Alltag und in seinem Geist, die Sorgen des Alltags ausschließen, sich öfter am Tag in sein inneres Heiligtum zurückziehen, meditieren, sich entspannen oder auch nur ein Nickerchen machen. Bitte legt in diesen Ruhephasen unbedingt etwas zu schreiben neben euch und notiert, was euch an neuen Energien, Bildern, Ideen zufließt. Vielleicht vernehmt ihr auch die zarte, eher abstrakte Stimme eures wahren Selbst oder eine klare Vision, von der ihr euch tief angesprochen fühlt.

Die vitale Energie, der schöpferische Impuls zur Weiterentwicklung und auch die geistige Flamme und Dynamik schenken jetzt allen, die sich angesprochen fühlen, die Kraft und den Mut, ihre Vision auch gestalterisch umzusetzen, die richtigen Mittel und Menschen dafür zu finden. Wir werden geniale Ideen entwickeln, langweilige und scheinbar sinnlose Routinearbeiten umzuwandeln in Tätigkeiten, zu denen wir uns wahrlich berufen fühlen, bei denen wir große Freude empfinden. Wir können zu ganz neuen Berufungen finden und geführt werden, die uns und andere mit neuem Sinn erfüllen.

Der Widder-Mars wird der Motor sein zu dieser schöpferischen Imagination unserer empfänglichen Vollmond-Natur. Ich schaue nach dem Sabischen Symbol und bin gar nicht überrascht. Zu 27° Widder heißt es: „Durch Imagination wird eine verlorene Gelegenheit wiedergewonnen.“

Bewusstseinspfade

Peng – da steht es! Und es trifft mich stark, denn gestern habe ich eine Frage an das I Ging formuliert: Welche Berufung darf ich im nächsten Jahr neu ausbilden oder auch verstärkt anwenden? In welchem Bereich schöpferisch tätig sein?

Als Antwort erhielt ich Hexagramm Nr. 18 Die Arbeit am Verdorbenen (Die Erneuerung) mit drei bewegten Linien (1.4.5. Linie), die zum zweiten Hexagramm führte: Nr. 1 Das Schöpferische.

Die erste Reaktion: Ich erschrecke, das Herz rutscht mir in die Hose…ich fühle das alte Muster der Kindheit…  ich habe etwas falsch gemacht… habe versagt… ich werde ausgeschlossen von der Gemeinschaft der schöpferischen Menschen… ich bin es nicht wert, gerufen, geliebt, belohnt zu werden… usw. Es heißt dann bei der 5. Linie, die umfassende Korrektur der alten Einstellungen könne ich nicht alleine bewältigen – nur mit tüchtigen Gehilfen. Wie beschämend! In dieser Position eines Meisters oder Königs befindet sich ein schlaffer Prinz, ein Weichling. Daher das Gefühl, versagt zu haben.

Im 18. Hexgramm geht es um den Aufruf zur Erneuerung. Das Hemmende, Negative, Erstarrte muss ersetzt werden durch Progressives, Positives, Dynamisches. Dazu gehört, dass der Mensch wieder auf seine innere Stimme hört, die er durch Schichten starrer Dogmen, Lehren und Prinzipien langsam zum Verstummen gebracht hat. Jetzt müssen die alten Ablagerungen in unermüdlicher Arbeit abgetragen werden oder das Schicksal bricht sie auf.

Gleich die 1. Linie betont, dass es für jede Erneuerung mutige Entschlüsse, Taten und beharrlich konsequentes Handeln braucht. Bevor das Schöpferische überhaupt in uns und durch agieren kann, müssen wir uns innerlich von Erinnerungen, Gewohnheiten und gewohnten Tagesabläufen lösen. Das geht nur mit einer klaren und ehrlichen Analyse des eigenen Lebens und der persönlichen Situation und ihren Grundlagen. Der Einsicht in die Notwendigkeit einer Erneuerung müssen dann auch Taten folgen. Hier – ein radikaler Schnitt.

Alle drei durchbrochenen Yin-Linien in diesem Zeichen unterliegen der Wandlung. Das Ego oder die örtlich begrenzte Persönlichkeit hat sich in der Vergangenheit eigensinnig, hart, dogmatisch, stur bis uneinsichtig verhalten, obwohl die offenen Yin-Linien auf Empfänglichkeit deuten. Dadurch, dass man die Möglichkeit zur Erneuerung des eigenen Wesens und zum freien Wachstum bisher nicht genutzt hat, ist man in seiner Stärke und Klarheit geschwächt.

Welchen Kompromissen und Werten haben wir uns im Laufe unseres Lebens verpflichtet und warum? Haben wir gehofft, unseren eigenen Weg und unsere Bestimmung innerhalb der familiären und gesellschaftlichen Strukturen finden zu können? Das Ziel der „Arbeit am Verdorbenen“ ist die Überwindung der falschen Abhängigkeit von den Eltern. Das erfordert von mir, mich von dem Bild, das ich mir von Vater und Mutter gemacht habe, zu lösen. Die Jupiter-Saturn-Konjunktion im Wassermann erfordert eine Auseinandersetzung mit Selbstmitleid (bei einem nicht integrierten Jupiter/Mutter) und Selbstkritik (bei einem nicht integrierten Saturn/Vater). Das ist auch ein Thema der Krebs-Steinbock-Achse, so lange wir uns mit der beschränkten, an Ort und Zeit gebundenen Person identifizieren.

Erst wenn ich den Eltern für ihre Fehler dankbar bin (und nicht für das Gute), für alles, was sie „falsch“ gemacht haben, kann das erfahrene Verdorbene oder Unzulängliche zu einer Kraft werden, meinen eigenen Weg zu verwirklichen. Die Arbeit am Verdorbenen ist eine Schattenarbeit, die einen Bruch mit den inneren Tabus erfordert. Erst durch die Erfahrung des Scheiterns im geistigen Leben (Vater) und im praktischen Leben (Mutter) reife ich zu einem eigenständigen Menschen heran. Schaffe ich es nicht, das überlieferte Elternbild in Frage zu stellen und zu kritisieren, bleibe ich im Bereich menschlicher Reife ein Kleinkind.

Die oberste 6. Linie des Zeichens befindet sich außerhalb der Elternproblematik. Es heißt, der Mensch setzt sich höhere Ziele, entscheidet selbst über seinen Weg. Er wird vom Kosmos / von der inneren Stimme/ seinem essenziellen Selbst an sein evolutionäres Lebensziel erinnert, das jede aktuelle Problematik übersteigt: Vervollkommnung, Erleuchtung, Unsterblichkeit. Er dient dem Göttlichen in sich, entfaltet sein inneres geistiges Potenzial, denn andernfalls würde er in der Falle der Familie stecken bleiben und könnte nicht „das große Wasser durchqueren“. Das Durchqueren des großen Wassers (und das Erreichen des anderen Ufers) steht in der gesamten spirituellen Literatur symbolisch für den Weg des Menschen zur tiefsten, inneren Wahrheit und enthält die Aufforderung, sein Handeln zu entpersönlichen und ins Kosmische auszuweiten. Dem Menschen mit höheren Zielen ist bewusst, dass sein Wirken kosmische Dimensionen erreicht und dem Wohle aller Wesen dient, die guten Willens sind. Damit erfüllt er sich und anderen einen uralten Menschheitstraum und auch einen Traum der Wassermannzeit.

Vision in den Anden

Am Ende dieser Arbeit am Verdorbenen hat der Mensch die Aufgabe, seine eigene persönliche Geschichte aus der Profanität und der bloßen Abfolge der Familiengenerationen herauszulösen und fortan sein Leben als Weltendiener der bewussten spirituellen Mitarbeit am Großen Werk zu widmen. Es gehört zur Aufgabe aller Menschen, sich – wenn der Ruf zur Evolution ertönt – von ihrer Familie und den übernommenen Werten und Überzeugungen abzunabeln und sich kosmisch zur Ganzheit hin auszurichten. Erst dann kann der nun nicht mehr Vereinzelte auch zum Erwecker anderer werden, sie aufrütteln und ihren Geist stärken.

Für den eigenen Weg heißt das: : Wer bislang als braves Kind seiner Eltern gelebt hat, erhält nun die Möglichkeit, unabhängig zu sein und sich zu entscheiden, sich nicht mehr von den unerledigten Geschichten seiner Vergangenheit bestimmen lassen. Das ist der notwendige Schritt zu seiner Befreiung und ERNEUERUNG, der großen Mut erfordert, denn mit dieser Loslösung von unseren falschen Wurzeln fallen wir erst einmal ins Dunkle und Bodenlose, müssen den winzigen göttlichen Funken ins uns entdecken und zu mehr Licht vergrößern und einigen Unwahrheiten und Illusionen ins Auge sehen.

Was ist aus unseren früheren Ideen und alten jungen Idealen geworden? Sie wurden eingemauert und auf einen Tag X vertröstet, wenn es bessere, andere Bedingungen gibt. Sie verschwanden in der Versenkung, fest eingeschmiedet in die Ketten der vielen faulen Kompromisse. Aber jetzt drängen sie mit aller Kraft wieder ins Bewusstsein, zerren an den Ketten und schnappen nach frischer Luft, schreien nach Sauerstoff und Licht. Und wir – als Egos – klammern uns weiterhin an den ganzen Rattenschwanz von alten Geschichten über die eigene Unvollkommenheit, den schwachen Charakter, Trägheit, Sturheit, Eigensinn. Das sind uralte anerzogene Gedankenmuster mit automatischen ablaufenden negativen, Gefühlsreaktionen.

Wen betrifft das eigentlich? Wer oder was ist hier der verdorbene Inhalt, aus dem schon die Maden kriechen? Das zweite Zeichen des Schöpferischen (Hexagramm 1) lässt mich gleich die gebundene Persönlichkeit (das Ego) transzendieren und die Identität und Sichtweise des schöpferischen höheren Selbst einnehmen. Ja, es ist ein kreativer Willensakt, die alte Sichtweise der scheinbar getrennten Ichs zu verlassen und mich mit ganzem Herzen mit meinem wahren Selbst zu vereinen. In dieser Ewigkeitsperspektive sehe ich MICH als strahlendes Licht, das mich belebt und mir die Kraft gibt, Vertrauen in diesen alchemistischen Prozess der Verwandlung zu haben. Es geht nicht um einen neuen „Beruf“ im nächsten Jahr, in der Zukunft. Jetzt & Hier spielt die Musik. Jedes Mal, wenn ein Gedanke sich schlecht anfühlt und solche herunterziehenden Gefühle auslöst, darf ich mich entscheiden, WER hier eigentlich leidet, Angst hat, sich Sorgen macht oder einfach nur etwas Besonderes sein will.

Das kann bedeuten, schöpferisch tätig zu sein, genial zu sein, eine alltägliche Routinesituation umzuwandeln in etwas Schönes, Strahlendes, Sinnvolles. Deswegen brauche ich kein Aushängeschild an der Tür: Hier wohnt eine Alchemistin, eine Magierin, obwohl man den Prozess so nennen kann… Arbeit am Verdorbenen… aus Blei Gold machen… aus einem angespannten, zwanghaften Nervenbündel ein strahlendes Wesen mit schöpferischer Kraft erschaffen. Indem ich im Alltag dafür sorge, dass mein Geist immer wieder leer wird, frei von Sorgen, halte ich ihn im Zustand des Empfangenden; damit wird er zum Träger einer Kraft, die den Strom der Zeit als eine göttliche und schöpferische Inspiration erleben darf. 

Das Geschenk der Imagination für unseren Aufstieg

Mit dem Dezember-Vollmond erhalten wir ein großes Geschenk schöpferischer Kraft, freigesetzt durch das Quintil vom Widder-Mars zum Krebs-Vollmond, mit der Aufforderung, unsere Fähigkeit zur schöpferischen Imagination anzuwenden. Dieser Tierkreisphase liegt eine Erfahrung des Scheiterns oder Versagens zugrunde. Vielleicht haben wir als Schüler bei einer Prüfung versagt oder es erscheint uns so. Es kann aber auch so sein, dass das „Versagen“ vom Lehrer beabsichtigt war, sozusagen als eine Herausforderung, eine neue Fähigkeit und Qualität in sich auszubilden – das Schöpferische Imaginieren, sich nämlich dasjenige im Geist vorzustellen, was man früher oder später auch sein will oder erfahren will.  Wir haben also den Anschluss an unseren evolutionären Zug oder den intergalaktischen Flug im Raumschiff Erde keineswegs verpasst. Wir haben erneut die Gelegenheit, unsere Lebenseinstellung und unsere Lebensziele zu überprüfen und das scheinbare Scheitern als Motor zur Erneuerung und Neu-Orientierung im Leben zu erfahren.

Ich höre John Lennon mit seinem berührenden Song IMAGINE… Stell dir vor, du würdest den leidenschaftlichen, inneren, evolutionären Ruf in deinem Herzen hören… du würdest in Erregung und Begeisterung geraten und von dem Impuls dazu getrieben, an dieser kosmischen Reise im Raumschiff Erde teilzunehmen… du würdest die Gelegenheit erhalten, als Mit-Schöpfer die Neue Erde zu gestalten und auch den Neuen Menschen, den Universalen Menschen… Du erfährst, dass jeder Mensch bereits den Genius-Code für eine einzigartige Kreativität in sich trägt … und dieser Code wird in dem Moment aktiviert, wo du die Erregung deiner wahren Berufung verspürst… und du spürst den leidenschaftlichen Drang, dieses schöpferische Potenzial auszudrücken – alsein freies ganzheitliches Selbst… es ist auch der Trieb nach Selbstentfaltung und Selbsterneuerung…

Schreibe auf, wer oder was du in Zukunft sein möchtest – oder in einem Jahr, in einem Monat… mit welchen Fähikeiten und Qualitäten du ausgestattet sein willst, und schreibe es auf in der Gegenwartsform: Ich bin kerngesund, strahlend, heiter, mutig… ich bin frei und ungebunden, ich bin im Einklang… ein Ort des Friedens und der Liebe… ich bin meine innere Stimme… ich bin eins mit….Ich erreiche mein Ziel…. bin vereint mit…

Und immer, wenn das gebundene Ego abschweift und ins Getrenntsein flüchtet, in ablenkende Gedanken über unerledigte Dinge, über die Zukunft etc., dann richte es sofort wieder auf das wahre essentielle Selbst aus, das du bist, sein wirst und schon immer gewesen bist. Je bewusster wir als Erschaffer und Mitschöpfer sind, desto weiter und umfassender wird auch das Bewusstsein, das wir in unsere neu erschaffenen Dinge, Lebewesen und Projekte stecken. Wir sind die Erschaffer unserer Realität, und wir entscheiden uns in jedem Moment, mit mehr Verständnis und Liebe für das Wohl des Ganzen zu wirken, auszusteigen aus den nervigen Spannungen und unsere Sinne von den äußeren Eindrücken abzuziehen. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die neue Vision, die Neue Welt, in der wir leben wollen, auf den Neuen Menschen, dessen Potenzial wir bereits in uns tragen und weiter entfalten wollen.

Die Sabischen Symbole des Vollmonds

Mond 9° Krebs: „Ein kleines, nacktes Mädchen beugt sich über einen Teich, um einen Fisch zu fangen.“ – Das ist ein sehr schönes Symbol für die ewige, ungetrübte Jugend und Reinheit der Seele, die sich voller Begeisterung auf alle neuen Erfahrungen einlässt, auch für das unschuldige und spontane Denken, das noch unbelastet ist von den Mustern und Urteilen seiner Kultur, frei von Angst und Sorgen. Mit diesem unbefangenen, göttlichen Potenzial können auch wir uns vertrauensvoll auf das Neue einlassen, das sich durch uns verwirklichen und inkarnieren will, dürfen es in kindlicher Unschuld ergreifen, auf uns wirken lassen, bis wir es in seiner umfassenden Ganzheit verstehen können. In diesem Symbol erscheint wieder der „Teich“, der uns schon im Symbol von 30° Widder begegnet: „Ein Ententeich mit kleinen Enten“. Gemessen am galaktischen Weltenmeer erscheint unser Aktionsradius so winzig wie ein Ententeich. Und doch muss genau hier – in dem Raum, in den das Schicksal (Geschick) uns hineingestellt hat – die Substanz zum konkreten Handeln gefunden werden. In unserem begrenzten Lebensspielraum erfahren wir Ursache und Wirkung, säen und ernten, und wir haben unsere Vision von einer höheren Harmonie auf unser eigenes karmisches Wirkungsfeld herunter zu bringen und zu verwirklichen.

Sonne 9° Steinbock: „Ein Engel, der eine Harfe trägt.“ – Wunderschönes Bild, das nach Friede-Freude-Eierkuchen klingt – doch nur für diejenigen, die auf die Rhythmen des Kosmos eingestimmt sind, die bereit sind, ihr trennendes Ichbewusstsein bewusst aufzugeben, die sich entscheiden, ihr Leben und Handeln darauf auszurichten, die kompromisslos ihrer inneren Stimme folgen und sich in den universalen Strom geistigen Lebens stellen und dem Aufruf zu evolutionärer Weiterentwicklung folgen. Die kosmischen Schwingungen des Neuen Zeitalters, die hernieder strömenden Wassermann-Energien des lebendigen Geistwassers, offenbaren der Menschheit einen geistigen Sinn und das evolutionäre Ziel in dieser Zeit und der gegenwärtigen, scheinbar festgefahrenen Situation (Corona-Krise).

Nach dem Astrologen Wolfgang Döbereiner handelt es sich bei diesem Steinbockgrad um einen Gruppenschicksalspunkt von extremer Vorstellungsbezogenheit (Pluto/Uranus). Wird er aktiviert, brechen alte Strukturen auf und ziehen im privaten Bereich große Enttäuschungen nach sich. Johann Hilble, ein anderer Astrologe (siehe Faszination Geburtszeitkorrektur, Eigenverlag Ravensburg 2000), beschreibt diesen Grad als ein „Minenfeld“, als einen Punkt für einen Test des Selbstbewusstseins an der Schwelle vom niederen zum höheren Selbst, an einem Punkt seelischer Ent-Wicklung (ähnlich dem Auswickeln eines sorgsam verpackten Wertgegenstands), auf dem Weg vom Gemüt zum spirituellen Kern. Es wird das Loslassen von subjektiven Triebfedern gefordert, die (autistische) Selbstbezogenheit in Frage gestellt und die Befreiung vom allzu schalen Weltkönigtum betrieben. Wird die Integration des Uranus (also die Erfahrung der relativen Wertigkeit von Subjekt-Objekt-Beziehungen) verweigert, wird der Mensch aus seinem allzu plumpen Selbstverständnis und seiner Unbeeinflussbarkeit herausgehoben.

An diesem Seelenort kann man genau spüren, wie weit man sich in einer verlogenen und unechten Lebenssituation befindet, welche Veränderung notwendig wäre (was ja schlussendlich die Not wenden würde). Nicht erreichte Korrektur macht unruhig (siehe Mars-Symbol und mein Hexagramm Nr. 18) und treibt den Angstschweiß auf die Stirn (borderline). Die Not stimuliert den Adrenalin-Spiegel und erzwingt die Flucht in „neue“ Umstände, die oft nur scheinbar anders sind als die alten (denn in Wirklichkeit haben sich nur selten die Inhalte gewandelt und tauchen nun lediglich umdekoriert in neuem Gewand auf. Ein angstvolles Festkrallen an der alten und längst überholten Einstellung und Haltung öffnet dem Uranus Tür und Tor. Denn Uranus ist besonders stark und machtvoll, wo geklammert wird, wo verdichtet wird, wo nichts gewagt wird. Die Befreiung der erstickten Wirklichkeit kommt dann schmerzhaft und scheinbar wie aus heiterem Himmel (Unfälle, Operationen….), zwingt zur Neuorientierung, fordert die Neuausrichtung. Erst die Identifikation mit der Botschaft des Uranus stellt zufrieden, erst die Ablösung und Unabhängigkeit von allzu Profanem und vordergründig Zweckvollem lässt wieder ruhig atmen und steigert das Selbst-bewusst-sein (ein Zustand, der sich nach der Erfahrung der eigenen Wirklichkeit von selbst einstellt).

UR – ANUS und IMIX

Wo befindet sich Uranus? Er steht noch immer auf 7° Stier mit dem Symbol „Die Frau aus Samaria am Brunnen“ (siehe letzterNeumond-Blog) und speist mit seinen geistigen Wasserwellen als substanzielle Energie (blau, Trigon und Sextil) diesen kreativen Dezember-Vollmond – so wie wir aufgefordert sind, unseren Geist mit positiven schöpferischen Imaginationen zu erneuern.

Als ich vom Vollmondsymbol „Engel mit Harfe“ las, stellte ich gleich eine Beziehung zum Sternbild LYRA und ihrem hellsten Stern WEGA her. Mythologisch repräsentiert die Leier das von dem griechischen Gott Hermes (Merkur) erfundene Musikinstrument. Dieser schenkte es seinem Halbbruder Apollon, der es wiederum dem berühmten Sänger Orpheus gab. Orpheus betörte damit in der Unterwelt deren Gott Hades, um seine an einem Schlangenbiss verstorbene Braut Eurydike zu retten. Beim Verlassen der Unterwelt verstieß er jedoch gegen das Gebot, keinesfalls zurückzublicken; daraufhin musste Eurydike weiter in der Unterwelt bleiben. Nach des Orpheus Tod wurde das Instrument an den Sternenhimmel versetzt. Siehe Astro-Wiki

Wega 16° Steinbock: „Jungen und Mädchen in Turnanzügen auf dem Schulhof.“ Ein Hinweis auf den Trainings- und Schulungsaspekt für unseren Geist und ein Aufruf, im Team mit anderen zusammenzuwirken, gemeinsam als Co-Creator, Mitschöpfer.

Merkur 15° Steinbock: „Die Kinderstation eines Krankenhauses ist voll Spielzeug.“ In diesem Symbol wird uns die Güte und der Reichtum des Lebens gezeigt bei den tragischen Prüfungen unserer unvollkommenen Versuche der Selbstregeneration (siehe Beispiel Hexagramm 18 Arbeit am Verdorbenen). Die Gesellschaft ist verantwortlich für das Wohl und die umfassende Gesundheit einer neuen Generation, und der sozikulturelle Prozess sollte in der Lage sein, in die Zukunft voraus- und auch in die Vergangenheit zurückzublicken. Im Steinbock geht es ja um die politische MACHT und dem verantwortungsvollen Umgang damit. Hier zeigt es sich, dass durch eine verantwortungslose Machtausübung der Politik Bedingungen geschaffen wurden, die die gesundheitliche und spirituelle Entfaltung einer Gemeinschaft – insbesondere ihrer Kinder – gefährdet. Es besteht ein großer Bedarf an sanfter Pflege und an der Begabung, die destruktiven Spannungen in der Gesellschaft zu neutralisieren. Die Gesellschaft und ihr Gesundheitssystem haben nun die Aufgabe, diesen Schaden, d.h. die negativen Lebensbedingungen zu reparieren – durch Liebe und Mitgefühl wie durch die Bereitstellung körperliche Pflege. Im persönlichen Lebensbereich sollte der Mensch auf seine jüngsten Eingebungen (Intuitionen) und auf seine Träume vom künftigen Wachstum achten. Es handelt sich hierbei um sehr zerbrechliche Entwicklungen, die durch den Druck und die Spannungen des täglichen Lebens leicht entstellt oder zerstört werden können.

Ein wichtiger Hinweis kommt noch von der VENUS am Südlichen Mondknoten (19° Schütze) , die Bezug nimmt auf die Klimakrise und das menschliche unsoziale Verhalten der Vergangenheit und Gegenwart: „Pelikane, bedroht durch Müll und das Verhalten der Menschen, suchen einen sicheren Ort, um ihre Jungen aufzuziehen.“

Sternenreise (Öl auf LW)

Hier lege ich jetzt eine notwendige Pause ein und behandle das wichtige Thema in meinem nächsten Blogeintrag.

Ich wünsche euch weiterhin schöpferische Inputs unbd Outputs in den raunenden Nächten und good inspirations inder Stille,

eure Sundra


Wassermann – Zeitenwende – Evolution

Der universelleMensch -Homo universalis

Da sitze ich am Weihnachtsabend in einem kleinen Dorf irgendwo mitten in Europa, einem unscheinbaren Punkt auf dem Globus, und bin dank meiner Begeisterung für die Evolution des Menschen mit so vielen tiefgründigen, engagierten Menschen auf diesem Planeten verbunden! Wie viele beherzte , kraftvolle und engagierte Menschen es auf der Welt gibt! Menschen mit einer leidenschaftlichen Begeisterung und einem Verlangen nach spiritueller Selbstverwirklichung, schöpferischer Betätigung, nach Co-Creation, schöpferischem Zusammenwirken. Sie alle tragen den Impuls der Evolution in sich, folgen dem Ruf in ihrem Inneren und folgen damit ihrer wahren Berufung.

Ja, ich bin ein Mitschöpfer! Dank sei der großartigen technischen Erfindung des Internets, einer Art globalen Nervensystems, und dem offenen Bewusstsein vielerMenschen, das empfänglich ist für alle Arten von Synergien zum Wohl aller Lebewesen auf diesem Raumschiff Erde. Und es gibt bereits eine große Anzehl evolutionärer Ansätze, Projekte und Gemeinschaften – unabhängig von Kultur, Rasse und Religion, wie Lichtpunkte überden Globus verstreut – und auch um ihn herum.

Plötzlich – wie wenn ein Schalter umgelegt worden ist – begegnen mir überall diese „neuen Menschen“, die ich (gemeinsam mit anderen) die neue Spezies, den Homo universalis nennen möchte. Denn der egoistische Homo sapiens will und kann den jetzt erforderlichen Quantensprung im Bewusstsein nicht leisten. Er wird sich an sein Wissen, seine scheinbaren Leistungen etc. klammern wollen. Für diesen Moment hier & jetzt habe ich alles gegeben und auch alles bekommen. Ich fühle mich freudig erregt, ermutigt, bestätigt und auch sehr geehrt, dass ich ein Mitschöpfer (Co-Creator) sein kann, meine Visionen und Erfahrungen mit euch teilen darf.

Wassermann und die Zeitenwende

Durch den gemeinsamen Eintritt von Jupiter und Saturn am Tag der Wintersonnenwende in den Wassermann ist der Menschheit wieder ein Zeichen gegeben, nämlich ihrem Leitstern zu folgen. Dieses Zeichen soll auch vor 2000 Jahren der Stern von Bethlehem gewesensein, ebenfalls eine Jupiter-Saturn-Konjunktion, die auch als „Königs-Konstellation“ bekannt ist.

Jupiter, der Gute Hirte, verkörpert die Liebe und Weisheit in uns, das ganzheitliche Verstehen, das sich einstellt, wennwirdie Welt und alle Lebensformen nicht mehr mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen wahrnehmen. Er repräsentiert auchdas Verlangen in uns, auf jeder Ebene des Bewusstseinsnach Erkenntnis und Vervollkommnung zu streben. Er verleiht die Fähigkeit zur Gesamtschau und Synthese, die in der Erkenntnis mündet, dass das eigen Handeln immer einen Einfluss auf das Ganze ausübt, weil alles miteinander verbunden ist.

Während Jupiter äußerlich (exoterisch) im Schützen herrscht und dort ein neues Werden nach dem Sterben im Skorpion verheißt, ist er auf der inneren seelischen Ebene (esoterisch) der Herrscher von Wassermann und kennzeichnet auf dieser Stufe ein beginnendes Seelenbewusstsein der Menschheit. Für den Einzelnen mag Jupiter im Wassermann das Bestreben nach einem Bewusstsein liebe- und verständnisvoller Verbundenheit mit anderen bedeuten, sein seelisches Potenzial zu vergeistigen und allen Menschen in tätiger Liebe zu dienen. Die tolerante und optimistische Grundhaltung Jupiters ist das Ergebnis einer inneren Schattenarbeit und schonungslosen Selbsterkenntnis. So erkennt der Mensch auf dieser Stufe alle Unvollkommenheiten, Schicksalsgewalten und Rückschläge in seinem Leben als Auswirkungen seines eigenen Charakters an, erlöst sich selbst von den Schatten, die er früher auf andere projiziert hat.

Saturn-Jupiter-Konjunktion Wassermann

Saturn (Chronos), der Herrscher von Steinbock und Begründer des Goldenen Zeitalters, einem paradiesischen Urzustandder Menschheit, ist jabekanntlich der „Hüter an der Schwelle“ und Planet der Individuation. Im Gegensatz zu Uranus, der unsdie Universalität unseres geistigen Daseins bewusst macht, zeigt uns Saturn im Horoskop dieGrenzen unseres Bewusstseins als Persönlichkeit. Er versperrt uns so lange den Weg in ein höheres Bewusstsein, bis wir bereit sind, unser Schicksal als das uns Geschickte anzunehmen und durch zunehmende Krisen, Entbehrungen, Leid und Schmerzen zu erkennen, dass wir selbst durch unsere Taten unser Leben erschaffen (Karma, Prinzip von Ursache-Wirkung). Wir sind die Schöpfer unserer Realität und unserer Zukunft.

So lässt Saturn im geistigen Wassermann-Zeichen nur das durchdie Pforte hindurch, was ewigkeitstauglich ist. In der Bibel heißt es dazu, eher gehe ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich. Über diese Saturn-Schwelle kommt nur der, der allen Ballast und alle Bindungen, alle Sorgen und Begierden seiner niedrigen Persönlichkeit abgeworfen hat, dessen Bewusstsein völlig leer,, losgelöst und heiter ist, offen ist für neue Eindrücke und die Stimme seines Herzens – die Intuition.

Saturn und Jupiter entsprechen dem Prinzip Vater und Sohn, wobei Zeus-Jupiter dem „verlorenen Sohn“ entspricht, der nach der Entthronung seines Vaters Saturn (Chronos) zu einer höheren Erkenntnis, zu Weisheit und Liebe herangereift ist. Ihre Wiedervereinigung und Versöhnung (Konjunktion) findet als erlösender Impuls der Evolution im Wassermann statt, dem Zeichen des Heiligen Geisgtes und des großen Wandels, in dem alle Trennungen und Polaritäten aufghpben sind unddas Wasser des Lebens über die dürstende Menschheit ausgegossen wird.

In unserem „Raumschiff Erde“ empfangen wir jetzt diese starken kosmischen Strahlen des Lichts, der Liebe-Weisheit und kosmischen Schöpferkraft. Jeder, der bereit und offen ist, kann sich in disem himmlischen Licht der Weisheit erneuern und seine Verbundenheit mitdem paradiesischen Zustand der Einheit erleben. Man könnte diesen Moment des Übergangs in ein Neues Zeitalter und ein Neues Bewusstsein auch die Geburt des Universellen Menschen nennen, die Geburt des Homo universalis.

Die neue Mutation (Aquarell )

Raumschiff Erde – Quo vadis?

Es ist ein aufregender und spannender Moment für die Mannschaft / Menschheit im Raumschiff Erde. Das Raumschiff ist gut ausgestattet. Es hat jedoch keinen Notausgang, was bedeutet, keiner kann aussteigen. Wir sitzen alle in demselben Boot. Buckminster Fuller schreibt, dass es keine Bedienungsanleitung für das Raumschiff gebe (Buckminster Fuller „Spaceship Earth“). Niemand anderes als wir selbst, jeder Einzelne und die Menschheit als Ganzes, sind die Bedienungsanleitung. Wir tragen sie als Potenzial in uns. Lernen wir also unseren Beipackzettel bzw. unsere Gebrauchsanweisung kennen und gut zu lesen. Die Zeit und auch alles materiell Erreichte rinnt uns durch die Finger. Die Zeit erfordert einen Sprung, schnelle Veränderung, ständiges Bewegen und Fließen. Wer sich verantwortlich, gerufen & berufen fühlt, steigt ein, sagt ja zu seiner Berufung und seinem schöpferischen Mitwirken zur Erneuerung. Es ist keine Zeit zum Zuschauen oder passiven Genießen des Erreichten.

In einer Zeit, wo die Ressourcen zu Ende gehen, wo Erde & Menschheit ersticken, brauchen wir dringend eine andere Seins- und Lebensweise. Und wir brauchen eine neue Art von Mensch, der für das Überleben unserer Art von entscheidender Bedeutung sein wird. Für den nächsten Entwicklungsschritt werden Wesen gebraucht, die ernsthaft auf dem Weg sind, ihr göttliches Selbst, ihre wahre Essenz, zu verwirklichen, deren Seelen kraftvoll und schön in ihrem eigenen Licht schwingen und auf den evolutionären Impuls mit Freude reagieren.

Das Leben winkt, das Raumschiff wackelt und eiert, braucht unsere kreativen Fähigkeiten, unser schöpferisches Mitwirken, unsere Unterstützung. Viele von uns befinden sich bereits seit Jahrzehnten in dieser Entwicklung und steuern mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten bei. Um den Neuen Menschen und sein Potenzial zu verstehen, brauchen wir die Küstler und Visionäre, die uns helfen, uns den Homo universalis vorstellen zu können, wie er sich zeigen könnte, woran er erkannt werden kann. Wie stellt er sich im Internet dar oder im täglichen Erleben? Was wir ihn hervorlocken und auf den Plan rufen? Wovon fühlt er sich angezogen?

Das Einsteigen und bewusste kreative Mitwirken für diesen evolutionären Schritt ist kein Muss, sondern eine Einladung, eine Wahl, die jeder selbst treffen kann. Jeder Mensch der Spezies Homo sapiens hat die Freiheit und Möglichkeit, ja oder nein zu seiner geistigenEntfaltung zu sagen. Es wird allerding attraktiver sein, den universellen Menschen in sich zu entdecken… Zur Aktivierung und Etablierung der Wassermann-Energie auf dem Planeten werden Menschen gebraucht, die ihr niederes Selbst (ihre Persönlichkeit) überwunden, d.h. bei vollem Bewusstsein entsubjektiviert haben und ihr Glück darin finden, inspirierend und kreativ für das Kollektiv zu wirken. Mit diesem Dienst am Ganzen tauchen sie ein in das Einheitsbewusstsein der Fische und die All-Liebe Neptuns – so wie der einzelne Wassertropfen in den großen Ozean.

Pforte der Transzendenz (Aquarell)

Der universelle Mensch – Ruf & Berufung

Im Zeitalter des Wassermanns werden neue Berufe und Berufungen entstehen. Die Coronakrise wird für diese Entwicklung ein machtvoller Verstärker sein. Der neue universelle Mensch steht mit seinem Herzen mit der ganzen Schöpfung in Verbindung, vom Mineral über die Pflanzen- und Tierwelt bis zu den Naturgeistern und Sternenwesen. Wo das Herz spricht und der Geist empfänglich ist, wird es keine Verständigungsschwierigkeiten geben.

Wir brauchen Menschen mit einzigartigen Fähigkeiten, Bewusstseins- und Zukunftsforscher, Netzwerker, Wissenschaftler und Informationstechniker, Heiler und Psychologen, Ernährungs- und Gesundheitsberater, Philosophen, medial veranlagte Menschen, die als Botschafter und Sprecher für diejenigen Wesen agieren, mit denen der Mensch die Kommunikation verlernt hat, wie Tiere, Naturgeister und Elementargeister, Engel, Sternenvölker, Planeten und Sterne.

Woran erkennen wir unsere wahre Berufung und den Impuls der Evolution? An der Freude und inneren Erregung, wenn wir den inneren Ruf vernehmen und uns angesprochen fühlen… wenn wir freudig ja sagen…. an unserer Begeisterung und Inspiration… wenn das Herz Sprünge macht und uns die Ideen zufliegen… wir wir die Tendenz zu mehr Liebe und den Drang nach Kreativität verspüren… das Verlangen nach einer Gemeinschaft haben, in der wir uns alle mit dem schöpferischen Geist verbinden und einen gemeinsamen Sinn entdecken, uns gegenseitig fördern und wertschätzen… wenn wir jemanden finden oder gefunden haben, dessen Kreativität sich mit unserer verbindet. Das ist eine aufregende Angelegenheit, die allen gut tut.

In einer kreativen Gemeinschaft, in solchen kreativen Beziehungen können wir fast alles tun, und unserer schöpferisches Potenzial wird sich vervielfachen. Da brauchen wir nicht im Außen nach politischen Führern zu suchen. Im Außen, inder alten Ordnung, dem alten System, geht es immer nur um Gewinn & Verlust, Dabei gibt es Größeres als Gewinn & Verlust, mein & dein! Öffnen wir unser Bewusstsein für neue synergetische Systeme, wo Menschen und Gruppen zusammenwirken und eine neue Ordnung kreieren.

Woran erkennen wir, dass wir im falschen Beruf oder in einer falschen Beziehung feststecken? Wir erfahren keine Freude, keine innere Erregung, erfahren unser Leben / unsere Beziehungen / unseren Beruf als sinnlos, unerfüllt, krank machend oder gar lähmend. Wir fühlen uns unglücklich. Wir stecken fest in funktionierenden Beschäftigungen und Beziehungen – allein aus niederen persönlichen Beweggründen, wegen persönlicher Sicherheit und entsprechenden Verpflichtungen, aus Angst vor Veränderung, vor dem Alleinsein, aus Unwissenheit oder Trägheit.

Der Homo universalis ist eine neue Projektion des schöpferischen Geistes. Ihm wohnen alle Fähigkeiten für den notwendigen evolutionären Schritt inne. Er strömt aus dem ursprünglichen oder kosmischen Ganzen hervor, ist weder das Produkt irdischer Ahnen und Stammbäume, noch einer lokalen Kultur oder rassischen Tradition. Diese neue Mutation ist vollkommen frei von der Trägeit menschlicher Vergangenheit und überlieferter Wertmaßstäbe.

Mitwirken und Zusammenwirken / Ko-Kreation und Synergie im Horoskop

Jeder Mensch trägt innovatives, schöpferisches Potenzial in sich. Frage dich:

Was ist das Neue in dir, das jetzt heraus will?

Was ist das Neue, das dir gerade geschieht?

Wo begegnet dir gerade Neues?

Wo entsteht Neues durch dich, mit dir?

Schau in dein Horoskop, in welchem Haus der Wassermann beginnt, wo die Konjunktion von Jupiter/Saturn (1° Wassermann) steht. Hier liegt dein großes schöpferisches Potenzial, das du JETZT einbringen und aktivieren kannst. In diesem Bereich (Haus) wirst du gerufen, bewusst einzusteigen in das Raumschiff Erde, dich auf den heißen Stuhl zu setzen und gemeinsam mit vielen anderen für den Fortbestand des Planeten und der Menschheit zu sorgen und eine neue Ära einzuleiten. In diesem Bereich ist deine schöpferische Mitarbeit erwünscht – freiwillig. Hier kannst du sehen, hören und verstehen, wer du wirklich bist, kannst dein ganzheitliches Selbst zu strahlender Entfaltung bringen und deinen Blick für die notwendige Evolution schulen.

Evolution oder Vergessenheit

Quo vadis – Terra X? Es liegt in unserer Hand, ob Menschheit & Planet Erde eine Zukunft haben oder in Vergessenheit geraten. Evolution oder gar De-Evolution. Evolution heißt positive Weiterentwicklung des Lebens auf diesem Planeten im Einklang mit den großen kosmischen Rhythmen. Es bedeutet mehr Freiheit des Menschen durch eine neue Beziehung zum Universum, durch eine gemeinsame Beziehung zum Schöpferischen. Es bedeutet eine biologische und physikalische Veränderung von Materie und Zellen, das Erschaffen einer neuen Welt, in der die Bedürfnisse aller Menschen zu 100 % erfüllt werden. Dazu gehört das Abschaffen von Armut, Krieg und Ausbeutung – während Liebe, Mitgefühl und fürsorgliche Mitverantwortung zu den Qualitäten der neuen Menschheitsdiener zählen, die die Evolution hervorbringt.

  De-Evolution heißt Zusammenbruch, Zerstörung, biologisch und physikalisch, heißt Stillstand, Ignoranz, Klimakrise, Umweltzerstörung, gegeneinander kämpfen in Kriegen, Entfremdung, Respektlosigkeit gegenüber anderen Lebensformen. Beide Tendenzen sind derzeit gut erkennbar. Evolution ist immer ein Angebot, kein Zwang. Lernen wir, die richtigen Fragen, das heißt gezielte evolutionäre Fragen zu stellen. Und wir werden erfahren, wie wir vom Leben direkte Antworten erhalten. Uralte, evolutionäre Fragen sind zum Beispiel:  

Wohin gehen wir als Menschheit? Wozu entwickeln wir uns? Was geschieht mit unserer menschlichen Spezies? Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung haben wir jetzt? Was kann ich tun, dass sich durch mich Neues manifestiert?   Jeder kann sich selbst fragen und die Fragen beantworten oder das Thema mit anderen diskutieren, üben und erproben oder einmal das I Ging befragen.  

Was mag grundlegend sein für ein universelles spirituelles Bewusstsein? Hier ein paar Anregungen:   –   Ein offenes Herz. Unser Herz als Bezugspunkt. –   Ein überzeugender Optimismus als Wahl. Ich entscheide mich, strahlend, engagiert, frohlockend und positiv zu sein. Mir stehen alle Türen offen und die besten Ergebnisse können erzielt werden. –   Die Praxis, in jedem Moment vollständig präsent zu sein; nicht nur teilweise. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das gezielt eingeübt und gepflegt werden kann. –   Kein Urteilen über die Unterschiede in anderen, sei es Religion, Rasse, Fähigkeiten, Vorlieben und über alles, was nicht wie ‚ich’ ist oder nicht so will, wie ‚ich’ es will. –   Das Geheimnisvolle (Mystische) in unserem Leben aktiv zulassen. Das Akzeptieren des Nichtwissens ist Teil einer spirituellen Erfahrung. –  Leichtigkeit, Kreativität und Freude. Ein leidenschaftliches Verlangen nach schöpferischer Betätigung und dem Ausprobieren neuer Lösungen für alte Probleme. Jeder trägt den Impuls zur Kreativität in sich, möchte die Freude des Teilens, wie die Freude über das Entdecken des gemeinsamen Sinns erfahren. Meine Einzigartigkeit ist mein Beitrag zum Schöpferischen, zur Mitschöpfung. –  Dem schöpferischen Impuls bedingungslos vertrauen und sich von ihm führen lassen. Dann gelangen wir in einen Zustand des Fließens, die Arbeit, die wir lieben, wird anerkannt. Damit belohnen wir uns selbst.  –   Der Impuls zur Evolution. Der Impuls zu geben, zu helfen, andere zu unterstützen, für den Planeten zu sorgen. Sich als Teil eines größeren Ganzen zu fühlen, sich verbunden zu fühlen, stärkt unseren Geist und gibt uns Sinn.  

Ich wünsche euch noch inspirierende Raunächte

und eine gute Intuition, dass ihr den evolutionären Ruf in euch hört….

eure Sundra

Wassermann oder Fische-Animus

 

Neumond im Schütze mit SOFI am 14.12.2020

Neumond 14.12.20 17.17 h für Berlin

Die Sonnenfinsternis ist zwar in Europa nicht sichtbar, dafür aber wirksam. Auf der politischen Bühne sind Donald Trump (Mond) und Angela Merkel von diesem Neumond plus Sonnenfinsternis betroffen. Bei Angela Merkel fällt sie ins 1. Haus zwischen Schütze-Aszendent und Schütze-Mars, bildet ein gradgenaues Trigon zu ihrem Löwe-Pluto im 8. Haus (Wandlungspotenzial), ein exaktes Sextil zu ihrem Waage-MC in Konj. Neptun. Insgesamt hat die Kanzlerin sechs Planeten und zwei kardinale Punkte auf 23°-26° stehen, die alle von der Finsternis betroffen sind. Hinzu kommt noch der Pluto-Transit in Opposition zu ihrer Krebs-Sonne (25°).

Jeder kann in seinem Geburtshoroskop nachschauen, in welches Haus dieser Neumond plus SoFi auf 24° Schütze fällt. In diesem Lebensbereich wird etwas Neues im Bewusstsein initiiert, nicht ohne dafür zu sorgen, dass die bisherige, nicht mehr angemessene Form oder Vorgehensweise dem Chaos verfällt und sich auflöst.

Die Schütze-Energie steht für Synthese und geistiges Streben, für die Suche nach dem Sinn und höheren Zielen, für die Entwicklung von Sternenweisheit und Intuition, Weitsicht und Vision. Wird hier die geistige Dynamik und Schwungkraft gebremst, gestaut, geleugnet oder reglementiert, entspricht das einer Verdunkelung des Lichts. Dann versperrt sich der Mensch den Zugang zu seiner inneren Weisheitsquelle und seinen geistigen Erneuerungskräften, verfällt der Dunkelheit, Depression oder dem Wahn-Sinn.

Der Neumond findet im Feuerzeichen SCHÜTZE statt, wir haben hier ein Stellium von drei Planeten und dem südlichen Mondknoten. Im 6. Haus finden diese starken Feuerimpulse des Wachstums, der freudvollen Bewegung, Expansion und Orientierung schwierige existenzielle Bedingungen vor, müssen sich anpassen, unterordnen, was sie nicht immer wollen und können. Gefühle und Impulse werden gestaut, der Druck von „oben“ und „innen“ (Fische-Neptun 10. Haus) wird als schmerzhaft und stark empfunden. Die so genannte Pandemie und entsprechende neue Gesetze reduzieren die Teilnahme am Leben auf drastische Weise: Mund- und Nasenschutz, Kontakt- und Reiseverbote, soziale Ausgrenzung, Quarantäne, Schließung von Schulen, Kitas und Betrieben… Verzicht auf Bildung, Kultur, Berufsausübung und Einzelhandel… Gefühle stauen sich und brechen immer wieder hervor: Angst, Trauer, Leid, Wut und Frust. Nicht nur beim Volk (Mond), auch bei den Gesetzesgebern und der Regierung (Saturn).

Und bei alledem ist ein Ende, eine Lockerung oder Lösung dieser Krise nicht in Sicht. Die Situation erscheint hoffnungslos. Das zeigt auch der Neptun in den Fischen oben im 10. Haus (Bestimmung, Berufung, höchstes Ziel…). Wo doch der Schütze das Zeichen der Hoffnung, der Visionen und frohen Botschaft ist. Welcher Vision folgen wir jetzt? Welches Ziel streben wir an? Aus welchem Quell schöpfen wir Lebensmut, Zuversicht und Kraft für ein Weiterleben? Etwa aus der unendlichen Wissensflut von Nachrichten, Zahlen und Statistiken? Aus den Versprechungen der Pharma-Industrie auf ein Wundermittel, einen Impfstoff?

Eines ist sicher: Suchen wir im Außen nach Orientierung, finden wir nur Täuschung, Chaos, Unsicherheit und Verwirrung. In den Gesetzen und verordneten Maßnahmen der Machtinhaber finden wir weder Sinn, noch Lösungen, noch Kraft für ein Weiterleben. Doch wir können unsere Aufmerksamkeit auf das innere Leben, auf unsere Gefühle, Ahnungen und Träume richten. Statt nach außen, können wir die Reise nach innen antreten und unsere eigene Weisheitsquelle anzapfen, uns auf die Suche machen nach dem, was beständig und unzerstörbar ist, nach dem geistigen „Wasser des Lebens. Wir können die im Dunkeln schlummernden Schätze (aus den Wasserzeichen und -häusern) ans Licht holen.

Ist es möglich,

dass man trotz Erfindungen und Fortschritten,

trotz Kultur, Religion und Weltweisheit

an der Oberfläche des Lebens geblieben ist?  (Rainer Maria Rilke)

Der Alte der Tage (Aquarell)

Für Deutschland(Berlin) ergibt sich ein Aszendent von 14° Krebs und damit auch eine Konjunktion mit dem Fixstern Sirius. Das Sabische Symbol für diesen Tierkreisgrad lautet:

„Ein sehr alter Mann blickt zu einem riesigen, dunklen Raum im Nordosten.“

Ähnlich könnte man auch den Fische-Neptun im 10. Haus interpretieren, ein Nichts und Niemand, die große Leere, das TAO, die unveränderliche Wirklichkeit als letztes Ziel oder menschliche Bestimmung. Der Archetyp des weisen Alten (in der Kabbala ist es „der Alte der Tage“) steht für eine sich selbst erhaltende Kraft, für Furchtlosigkeit und Mut, der ersten und einzigen Wirklichkeit zu begegnen, der großen Leere und scheinbaren Dunkelheit, die in Wahrheit ein intensives Licht ist. Der Alte lebt in uns als ursprünglicher geistiger Zustand, als Realität jenseits von Werden und Vergehen, Tod und Geburt. Hinter allen äußeren Erscheinungen besteht ein unermesslicher Raum in unserem Innersten als höchste, uralte Weisheit.

Auf der Ekliptik steht der Fixstern Sirius aus dem Sternbild Großer Hund bei 14° Krebs. Seine Mars-Jupiter-Qualität (feurig, aktiv) begünstigt Ehrgeiz, Eifer, Hingabe, Leidenschaft, Erfolgsstreben und Aufstieg unter Anstrengung und Gefahren. Steht Sirius am Aszendenten und geht – wie hier in Berlin um 17.17 h – mit dem unsichtbaren Schwarzmond im Osten auf, verleiht er großen und auch gefährlichen Ehrgeiz, der bei Unachtsamkeit zu Verletzungen führen kann.

Das Sirius-Thema ist und bleibt die ewige Suche (die Quest), das Reisen, Erkunden, Forschen und Entdecken als Bestimmung. Die Geschichte dieses Sterns ist die Geschichte der ägyptischen Isis, die die verstreuten Teile ihres Gatten Osiris sucht… ein tief in der menschlichen Seele verwurzelte Thema… die Suche nach Unsterblichkeit, nach dem ewigen Leben – dem Archetyp Ewiges Leben. Das Einsammeln und Zusammenfügen zu einem Ganzen gehört zu den Stärken der Schütze-Energie.

Die alten Ägypter nannten den Stern Sirius den Glühenden. In ihm glüht ein unsterbliches Feuer der Kreativität. Mit dem Aufgang von Sirius beginnt auch die Suche des Menschen nach der Ewigkeit. Kein Ende wird akzeptiert und mit glühendem Eifer wird das erschaffen, was Fortbestand hat und weiterlebt. Nein, das Bewusstsein der Unsterblichkeit wird nicht neu erschaffen, sondern wird als geistiges Erbe wieder entdeckt.

Sirius bringt am Aszendent zeigt das Potenzial zu großen Taten an: Seine Leuchtkraft vermag das Mundane und Alltägliche zu heiligen, zu weihen und einzubinden in die allumfassende Liebe. Sirius ist der Überbringer einer kosmischen Botschaft, schenkt Glanz, Leuchtkraft und großen Mut, der spirituellen Wirklichkeit ins Gesicht zu sehen: Das, was wir im Außen suchen, ist bereits in uns selbst Wirklichkeit – Unsterblichkeit, Ganzheit, Vollkommenheit, Alles… Isis, die Geistseele, ist bereits vereint mit ihrem Gatten Osiris, dem kosmischen Bewusstsein. So wie auch Shiva & Shakti niemals getrennt sind. Die Gefahr bei dieser herausragenden Stellung am Aszendenten ist der Ehrgeiz, die Dinge zu schnell voranzutreiben. Die scheinbar unbedeutende Handlung eines Einzelnen kann zu katastrophalen Auswirkungen auf das Kollektiv führen.

Schauen wir uns die Neumondkonstellation und die Aspekte, die empfangen werden, genauer an:

Drei Vögel (Aquarell)

Beim Symbol von 24° Schütze sitzt ein „Blauvogel“ – ein „Hüttensänger“ – auf dem Tor eines Landhauses. Der Hüttensänger ist ein Glückssymbol und Zeichen dafür, dass in diesem Haus bzw. in diesem Bewusstsein Frieden und Glück wohnen. Vögel repräsentieren geistige Kräfte, und die blaue Farbe weist auf große Seelenruhe und Weite, spirituelles Denken und innere Gelassenheit.

Im 6. Haus (einem Erdhaus) müssen wir uns mit unseren Unzulänglichkeiten, Schwächen und Ängsten befassen. Schlimmstenfalls werden wir mit Krankheiten und unserer Sterblichkeit konfrontiert. Wir werden herausgefordert, die Krise zu meistern, Erfahrungen der Niederlage und Unvollkommenheit anzunehmen, umzuwandeln, das richtige „Heilmittel“ zu finden. Psychisch und mental experimentieren wir mit unseren Grenzen.

Mit dem Feuerzeichen Schütze im 6. Haus wollen wir keine Korinthen zählen, keine Statistiken verfolgen und Versprechungen hören, unserem Geist keine Fesseln anlegen. Der Neue Mond schenkt uns die Schütze-Energie als Heilmittel: den Blick über den Tellerrand, in die Ferne, zum Horizont und darüber hinaus. Wir haben es in der Hand, ob wir uns mit dem vergänglichen, sterblichen Körper identifizieren oder mit dem göttlichen Bewusstsein, dem ewigen Licht. Wollen wir ungeprüft übernommenen Gedankenmustern Glauben schenken oder werden wir jeden stressigen Gedanken auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen und hinter uns lassen wie ein abgelegtes Kleidungsstück? Wir tun jetzt gut daran, uns selbst und anderen nichts zu glauben, jeden Gedanken auf seinen Wahrheitsgehalt zu hinterfragen. Bauen wir lieber Vertrauen auf.  

Auf dem Weg zu diesem Neuen Bewusstsein gehen viele Menschen als Pioniere voran und lassen uns teilhaben an ihren Erfahrungen, Wandlungen und Visionen. Wir alle sind auf der Reise in die unbekannten Tiefenbereiche der Seele, und auf diesem Weg zu unserem wahren Einen Selbst wird auch unsere Gegenwart in die rechte Perspektive gerückt. Wir können nicht mehr enttäuscht, gelinkt oder fehlgeleitet werden, denn wir haben die Verbindung mit unserem wahren Lebensgrund wieder aufgenommen, Herz und Bewusstsein sind offen für das Ursprüngliche und Wahre.  

Vision in den Anden (Aquarell)

Der engste Aspekt des Neumonds ist die Konjunktion von Merkur und Südknoten im Schütze. Er zeigt, dass die Kräfte des Alten und Gewohnten, der materiell-körperlichen Sichtweise und des alten Denkens massiv sind, dass sie sich jedoch allesamt dank Merkur im großen alchemistischen Kessel der Transformation einer Wandlung unterziehen. Wir sollten auch unseren „eigenen“ Gedanken keinen Glauben schenken (sofern es so etwas wie „eigene“ Gedanken überhaupt gibt).

Der nächste Aspekt ist das Halbsextil (30°) zu Pluto (grün)im 7. Haus der Begegnungen. Dieser zeigt die Wandlungsbereitschaft und das Bedürfnis, neue Sichtweisen einzunehmen, zu lernen, zu lesen und sich zu informieren. Die Menschen sind bereit für den „kleinen Denkschritt“, der zu einer großen Wandlung führt.

Pluto auf  24° Steinbock hat als Symbol: „Eine Frau tritt in ein Kloster ein“.

Auf dieser Stufe verpflichtet sich die Frau / die Seele / das empfängliche Bewusstsein völlig an ein transzendentes Ziel. Das Leben ist für die Seele unbefriedigend und sinnlos, solange sie keine Verbindung zu dauerhaften Werten aufbaut und pflegt. Es wird hier ein WEG jenseits des alltäglichen Lebens mit seinen bekannten Verhaltens- und Beschäftigungsmustern gezeigt, der ebenfalls einen sozialen Wert hat – der des Mönchs oder der Nonne und in Indien der des Sannyasins oder Yogis. In Indien galt dieser Weg des Wandermönchs oder Heiligen als ein Höhepunkt des gesellschaftlichen Prozesses.

Mit der Schütze-Energie erhält der Mensch Einblicke in seinen inneren Kosmos, die ihm zeigen, dass er als Persönlichkeit für sich genommen ein NICHTS ist und dass er sich nur finden kann, wenn er auf irgendeine Weise Teil des alles umfassenden Selbst wird. Alle Talente und Fertigkeiten des Menschen sind nur sinnvoll, wenn sie in den Dienst des Ewigen gestellt, d.h. der höchsten Wirklichkeit geweiht werden. Wie viele Menschen kennen bereits die unwiderstehliche Kraft einer echten inneren Vision! Und sie tun, was immer sie tun müssen, um sich und ihrer Vision treu zu bleiben!

Pluto im 7. Haus zeigt die intensive Suche nach geistiger Nahrung und einem Bewusstsein, das „die Welt“ übersteigt, transzendiert… nach einem friedvollen Weg, inmitten der Gemeinschaft einen geistigen Weg zu verfolgen und zu verwirklichen. Damit offenbart sich ein Wandlungspotenzial, das sich selbst überwinden kann, das den Weg der Wunschlosigkeit, Entsagung und Askese gehen kann.

Das Symbol des Klosters steht für den Rückzug ins eigene Innere (siehe auch Nördlicher Mondknoten im 12. Haus und Fische-Neptun im 10.Haus), für Selbstüberwindung, Entsagung, Verschmelzung mit Gott. Für den nächsten Mondzyklus wird jeder, der ernsthaft sein Inneres erforscht, sich selbst und seiner lebendigen Weisheit treu bleibt und sich vom gegenwärtigen Chaos keine Furcht suggerieren lässt, mit liebevoller Unterstützung, innerer Stabilität und beglückenden Visionen beschenkt. Das verheißt schon der blaue Vogel auf im Seelenhaus.

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Das T-Quadrat zwischen den Mondknoten, Sonne/Mond/Merkur zu Neptun bildet ein großes Leistungs-Dreieck (rot). Aufgrund einer starken inneren Spannung / Zerrissenheit zwischen alten Gewohnheiten und Sichtweisen (Schütze Südknoten) und dem Vertrauen in das noch Unbekannte (Nordknoten in 12) erhoffen sich die Menschen Unterstützung, Hilfe und Lösungen von ihrer Regierung und deren Erfüllungsgehilfen, den wissenschaftlichen Experten. Sie bekommen jedoch nur Chaos, Verwirrung und Angst zurückgespiegelt.

Positiv schenkt Neptun großes Mitgefühl, selbstlose Hilfsbereitschaft, psychisches Feingefühl und eine immense Sehnsucht nach Einheit und mystischem Bewusstsein. Als Endergebnis und Bestimmung repräsentiert er bestenfalls spirituelles Erwachen. Doch so etwas hat bei uns ja keine Bedeutung, was aber nicht heißt, dass es nicht stattfindet. Die Kehrseite heißt Täuschung. Wir täuschen uns bezüglich unserer Identität  und Wahrnehmung. Auf einen klaren Verstand können wir uns jetzt keinesfalls verlassen. Am besten kommen wir bei diesem Schwebezustand des Übergangs noch mit Vertrauen in eine innere geistige Führung zurecht. Negativ wirkt sich das Neumond-T-Quadrat zum Neptun als Verblendung, Selbsttäuschung, Lüge, Verschleierung aus und verursacht Auflösung und Chaos.

Die spirituelle Neptunenergie im Spannungsaspekt zu Sonne/Mond/Merkur im 10. Haus der Berufung und Selbstverwirklichung. Was kann das bedeuten? Wie kann das ersehnte Traumziel oder die Sehnsucht nach allumfassender Liebe und spiritueller Lebensführung verwirklicht werden? Haben wir eine Regierung, deren Vertreter in selbstloser und edler Gesinnung zum Wohle aller Menschen handeln? Ein neptunischer Status kann wohl eher den Karriere- und Statusverweigerern, Aussteigern, Besitz- und Machtlosen zugeschrieben werden, die sich auf ihren Nicht-Status nichts einbilden, denen man keine Angst einjagen kann, die man mit Strafen wie Hausarrest und Quarantäne, Entsagung, Konsumverzicht, Reise- oder Versammlungsverbot nicht beeindrucken kann, da es ihnen um Menschlichkeit, selbstlosen Dienst und das Ideal der göttlichen Liebe geht.

Alle Menschen verspüren den Wunsch nach Einheit oder tragen eine tiefe, unerfüllbare Liebessehnsucht in ihrem Herzen. Jeder verspürt ein religiöses Urgefühl, das ihn veranlasst, sich einem unerkannten höheren Prinzip hinzugeben, das für ihn der Inbegriff göttlicher Liebe ist. Wir dürfen wohl behaupten, dass das Ideal christlicher Nächstenliebe – unabhängig von jeder Konfessionsform – noch nicht erreicht ist. Neptun in dieser Neumondposition erzeugt den Wunsch nach Bhakti, nach religiöser Hingabe und mystischer Verschmelzung. JETZT darf jeder auf seine eigene Visionssuche gehen und sein unsterbliches Potenzial entdecken! Wer es nicht tut, läuft Gefahr, getäuscht zu werden und Illusionen aufzusitzen.

Wer jedoch Macht um der Macht willen sucht oder gesucht hat, wird schon sehr bald aus seiner Pseudo-Machtposition fallen und seine angemaßte Autorität verlieren.

Dann gibt es noch das Trigon (blau) vom Widder-Mars aus dem 11. Haus.

Symbol 21° Widder: Ein Boxkämpfer betritt den Ring. Yin und Yang im Wechselspiel

Der kämpferische und tatbereite Mars im Widder, dem sich in den letzten sehs Monaten das mächtige Steinbockaufgebot von Jupiter, Saturn und Pluto immer wieder in den Weg gestellt hat, wird nun an Weihnachten einen letzten Schlagabtausch mit Pluto haben. Nun wird sich zeigen, in welchem Maße die wilden Durchsetzungskräfte gemeistert werden, ob sie der bewussten Selbstkontrolle und Verantwortung unterliegen. Oder ob weniger kultivierte Egomanen die Kraft weiterhin für ihre groben Machtkämpfe, Egospiele und impulsive Anfeindungen missbrauchen. Mars-Pluto hat eine gehörige Portion verdrängter Wut im Bauch, die plötzlich wie ein Vulkanausbruch unkontrolliert und impulsiv herausschießt.

Die tatgewaltige Marsenergie kommt aus dem 11. Haus und will hier natürlich über sich selbst, seine Freizeit, seine Aktivitäten mit Freunden und seine Wünsche bestimmen. Was sinnvoll und gesund ist oder nicht, will er sich nicht vorschreiben lassen, ebenso nicht, ob er Freunde und Bekannte treffen, Seminare, Partys oder Demos besuchen darf. Wer diese Kräfte verbieten oder reglementieren will, muss mit großem Widerstand und roher, massiver Gewalt rechnen.

Mars kann in dieser Konstellation (Mars-Pluto-Sonne/Mond/Südknoten) auch die Vorgehensweisen bestimmter Machtinhaber ans Licht bringen, wie sie die Hilfsbereitschaft von Menschen für ihre Mitmenschen/Kollegen ausnutzen und missbrauchen. Ich denke da an das Krankenhauspersonal und viele andere Helfer, die wegen ihres Einsatzes während der Corona-Krise erst als Helden gefeiert wurden und dann in ihrer Erschöpfungsphase leer und ausgebrannt ohne spürbare konkrete Wertschätzung im Stich gelassen wurden.

Mars und Pluto liefern ein gewaltiges Potenzial zur Transformation. Sie verfügen über eine rebellische Energie, sich gegen die Repressalien in der Gesellschaft aufzulehnen, helfen dabei, falsche Autoritäten zu entlarven, dunkle Machenschaften und verdrängte ideologische Haltungen aufzudecken und zu bereinigen. Wenn das anonyme Böse und Unrechte aufgedeckt und beim Namen genannt wird, nimmt man ihm damit seine Macht und Kraft, macht es unschädlich. Die Konstellation schenkt die Aufdeckungskraft, sich gegen zwanghafte Über-Zeugungen und fremde Sozialprogramme mit ihren ansteckenden Programmviren zu wehren – mögen sie Scharlach, AIDS, Schweinegrippe oder Corona genannt werden… und das „Rumpelstilzchen“ beim Namen zu nennen…

RUMPELSTILZCHEN (Öl)

Der letzte Aspekt zum Neumond mit SoFi kommt von Uranus, ein Anderthalbquadrat (135°), ebenfalls aus dem 11. Haus der Freunde, Wahlverwandtschaften und lebensbestimmenden Ideale. Das heißt, dem elften Haus werden die Eigenschaften des elften Tierkreiszeichens zugeschrieben: des visionären, humanitären und zukunftsorientierten Wassermannes. Hier ist es unsere Aufgabe, uns mit anderen zusammenzuschließen, um dem Wohl der Gemeinschaft zu dienen und sich gegenseitig bei der Selbsterneuerung zu unterstützen. Denn jede Neuerung, und jede Revolution, jeder erste Schritt beginnt als ein schöpferisches Konzept.

Symbol von Uranus 8° Stier:Ein Schlitten auf schneeloser Erde.“ –  Zauberkraft, Magie, Imagination… Hinübergleiten in eine Neue Zeit … zukunftsorientierte Imagination… Voraussicht … Vorbereitungen treffen für eine zukünftige Situation…  

Schnee ist für ein Gleiten auf der Erde nur dann nötig, wenn man keine Phantasie hat. Im ägyptischen Totenbuch wird der Schlitten für Übergänge in transzendente Bereiche gebraucht – ähnlich dem Fliegen. Das Symbol ist eine Aufforderung, sich im Umgang mit den Problemen des Alltags der Vorstellungskraft und Magie zu bedienen Jeder Moment – mag er noch so aussichtslos erscheinen – birgt ein Potenzial, ebenso ist dem Bewusstsein oder Geist nichts unmöglich. Der Wille des kosmischen Selbst ist von äußeren Umständen unabhängig. Bewusstsein hat jederzeit und überall die Kraft, ein Leben nach der prophetischen Vision eines Pioniers zu gestalten. 

URANUS steht auf diesem Grad eng zusammen mit Lilith, der urweiblichen Kraft.

Lilith 7° Stier: „Die Frau aus Samaria am Brunnen“

Dieser urweiblichen Energie offenbart sich der göttliche Geist, der Sohn Gottes, der Messias – und nur diesem weiblichen Bewusstsein, da es der alten Ordnung und den traditionellen Bindungen nicht angehört, da es sie im Namen der Liebe zurückgewiesen hat. Rudhyar schreibt dazu:

„Die schöpferische Zukunft steigt zuerst zu dem hernieder, was Chaos geworden ist. Eine alte Ordnung ist niemals offen für eine neue Offenbarung, bevor sie nicht die Unordnung im Namen dessen angenommen hat, das sich allen Formen der Ordnung unterwirft und diese übersteigt: die Liebe.“

Ein spannungsreiches Anderhalbquaderat verbindet Uranus und Lilith mit dem Stellium im Schütze (Sonne-Mond-Merkur). Es stellt eine große Herausforderung und Lernaufgabe für alle „Ichs“ dar, die sich aufgrund ihres Nicht-Wissens mit dem Körper identifizieren, deren Bewusstsein hartnäckig auf dem materiellen Aspekt beharrt und keine andere Realität gelten lässt. Für die meisten ist es ein Thema, das ihnen Angst macht und das sie mit dem Tod in Verbindung bringen. Zu Recht, denn ohne den Tod des Egos, der vergänglichen, sozialen Persönlichkeit, gibt es kein Auferstehen im unsterblichen geistigen Leib.

Das Symbol des Brunnens führt auch zum alchemistischen Merkurbrunnen, dem vas hermeticum, in dem die Wandlung geschieht. Eine Metapher für den Seelengrund als ein Gefäß, in dem sich das göttliche Wasser oder  das finstere Meer, oder das Chaos befindet.  Als Archetyp steht der Brunnen für Heilung, Verjüngung, ewiges Leben oder seelische Wiedergeburt. Er ist das sprudelnde Urbild des Lebendigen, der Urschoß, aus dem der Mensch schöpft.

Möge der „Blaue Vogel“ all jenen Segen schenken, die sich selbst gegenüber aufrichtig sind. ich wünsche allen ein glückliches Zuhause!

Eure Sundra

Ewiges Leben (Aquarell)

Krebs-Neumond 21.6.2020 mit Sonnenfinsternis

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Neumond-Horoskop mit Asteroiden

Seit der Saturn-Pluto Konjunktion im Steinbock (am 12.1.2020), bringt uns jeder NEUMOND eine geballte Portion neuer Energie, auf die wir uns einzustellen haben, wenn wir mit den kosmischen Energien in dieser Zeit des Epochenwandels fließen wollen.

Die Stellung dieses NEUMONDS vom 21.6.2020 wartet gleich mit einigen Besonderheiten auf:

  • Er findet zur Sommersonnenwende statt, das heißt, Sonne/Mond befinden sich auf 0° bzw. 1° Krebs. Die vier kardinalen Punkte im Tierkreis markieren schwungvolle, globale Wendepunkte, durch die kosmische Energie einströmt und das Leben auf dem Planeten beeinflusst. 0° Krebs, die Sommersonnenwende, ist der „Weltseelengrad“ oder „Weltbevölkerungsgrad“. Krebs ist das Zeichen der Manifestation, das Tor, durch das die Seele in die Inkarnation eintreten kann. … Der gegenüber liegende Steinbock ist das Zeichen der Individualisierung und ist das Tor zur Einweihung … zum geistigen Weg, „dem Vater alles dessen, was ist“.
  • Durch die enge Konjunktion mit dem Nördlichen Mondknoten kommt es zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis, die in Europa zwar nicht sichtbar ist (nur in Asien, Afrika), deren Auswirkungen jedoch auch in Deutschland zeigen werden. Außerdem befindet sich der Asteroid Chaos (Nr. 19521) ebenfalls dort und zeigt die schöpferischen, genialen und universalen Geisteskräfte, die aus dem Nichts erschaffen und den Planeten samt Bevölkerung zur Harmonie (mit dem Kosmos) führen.
  • Ebenfalls in enger Konjunktion mit dem Neumond und in Opposition zum Galaktischen Zentrum befindet sich POLARIS, unserer Polarstern, der „alles sieht“ und der uns bei gleichbleibender Beständigkeit (Konstanz) seine Leitung und Führung, Orientierung und Lösung anbietet. Auch der Asteroid Chaos (19521) sorgt für ein kräftiges Durchmischen und ordnet die Kräfte für einen neuen Anfang in Harmonie. Herausfordernd (im Quadrat auf 1° Widder!) befindet sich der Asteroid Galilea/Galileo, der eine große Befreiung aufgrund eines anstehenden Weltbildwandels oder Perspektivenwechsels verheißt. Galileo hatte das heliozentrische Weltbild entdeckt: „Die Erde dreht sich um die Sonne“ – und nicht umgekehrt. Dafür bekam er vom Papst Hausarrest.
  • Durch die Oppositionsstellung zu 0° Steinbock, dem „Weltstrukturgrad“ oder Grad der weltlichen Grundfundamente, wird er auch von langsam „laufenden“ Planeten oder Asteroiden beeinflusst, die sich an diesem Ort über einen längeren Zeitraum aufhalten. Das ist in diesem Fall der Asteroid Ixion (Nr. 28978), der laut griechischer Mythologie ein Mörder und Göttinnenvergewaltiger war und dafür auf ewig eingekerkert wurde. Von solchen schuldfixierten, sich alles erlaubenden, aufbegehrenden und sozial übergriffigen „Ixioniern“, deren Vertreter in Politik, Wirtschaft und Medienkonzernen sitzen, wird unsere Welt noch einige Jahre beherrscht…
  • Doch rückt auch das GALAKTISCHE ZENTRUM (im Zodiak auf 28° Schütze), diesem Weltstrukturgrad immer näher. Das Galaktische Zentrum (G.Z.) bildet das Herz unserer Milchstraße; für die Indianer ist dieses Zentrum das Herz der Welt. Unsere Galaxie formt einen riesenhaften Diskus, dessen Mitte dick ist, die äußeren Schichten dagegen dünner sind. Die Galaxie dreht sich mit gewaltiger Wucht in der Unendlichkeit des Kosmos, dort wo es Platz für viele Welten gibt.

Dieses galaktische Herz oder Zentrum enthält sowohl die unendliche Finsternis (das Schwarze Loch) als auch das unendliche Licht. Dort ist der Quell der universalen Liebe, die galaktische Mutterenergie, die alles umfasst, auch die große Menschheitsfamilie, die Weltseele dieses Planeten. Wer keinen Zugang zu seinen Gefühlen hat, erlebt den Einfluss des G.Z. eher als Chaos, Bedrohung und Verwirrung und wird entsprechend herzlos, zwanghaft neurotisch oder erbarmungslos handeln. Positiv erlebt, ist es ein Füllhorn schöpferischer Liebeskraft, die uns leicht sein lässt, mit der wir tanzen können, die uns hält und umfasst. Negativ erlebt, wirkt sie zerstörerisch, verwandelnd und regenerierend, da sie eine totale Reinigung bedeutet, seelisch und global.

So haben wir es in diesen 14 Tagen bis zum Vollmond verstärkt mit den Energien des galaktischen Herzens zu tun, mit Chaos, Verwandlung, Tod und Wiedergeburt und mit Erleichterung, Reinigung und Heilung.

Besonderheiten für Deutschland (Berlin)

Für Deutschland (Berlin) ergibt sich ein feuriger Löwe-Aszendent auf 14°, wo sich auch der Fixstern Sirius befindet, eine Anlage der Selbstverwirklichung und Selbstreflexion, des schöpferischen Selbstausdrucks und schöpferischen Tuns, mit Beteiligung einer großzügigen Herzensenergie. Dieser NEUMOND führt in die Zukunft (11. Haus), zum Galaktischen Menschen, zu einem befreiten neuen Selbst, das den Psycho-Ballast der alten Ordnung und Erziehung hinter sich gelassen hat.

Das Medium Coeli (MC 26° Widder) gibt Auskunft zur herrschenden Regierung (D), die sich mit der aufbrausenden, impulsgebenden Widderenergie und den Asteroiden Drakonia und Eris überstreng strafend und sehr streitsüchtig gibt. Die Herausforderung und Kampfansage kommt aus dem 6. Haus (Gesundheitswesen) – Quadrat von Jupiter/Pluto/Saturn und der väterlichen Kopfgeburt Pallas Athene, der weiblichen intelligenten Kraft mit Panzer, Speer und Schild bekleidet, einem sehr energischen, nach Erfolg strebenden und den Wettkampf liebenden Frauentyp. Weitere Herausforderungen kommen durch die Büchse der Pandora (Asteroid 55), deren Deckel zwanghaft und unter Aufbietung aller Kräfte („auf Deubel komm raus“) zugehalten werden soll.

In dieser Stellung liegt eine große Gefahr. Der kritische MC-Grad steht für den „Besitz von mehr Gaben, als ein Mensch fassen kann“. Hier besteht die Gefahr in einer übergroßen Auffächerung des Interesses – zB. den Viren- und Coronawahnsinn – und der Neigung, alle möglichen Dinge zu versuchen. Es besteht die Gefahr der Frustration oder gar des Selbstbetrugs, einer unbeherrschten Unruhe und einem übersteigerten Selbstvertrauen (Hybris) mit dem Ergebnis eines willkürlichen Schwankens zwischen den Extremen.

Auch die herrschende Regierung und der regierende Wahn-Sinn ist nur ein Spiegel unserer selbst, und darum tun wir gut daran, mit Ruhe und großer Achtsamkeit auf die neuen unbekannten, kosmischen Energien zu reagieren. Eilen wir in der Erregung voran oder geben wir der Streit- und Kampflust auf äußerer Ebene nach, können wir uns verirren. Klüger ist es, sich selbst zu entdecken, einen Zustand ruhiger Beobachtung zu finden und die neuen Gaben und Möglichkeiten in uns reifen zu lassen, bis wir eines Tages fähig sind, verantwortungsbewusst mit ihnen umzugehen.

Die Marstellung in den Fischen im 9. Haus der Perspektive und Weltanschauung spricht von einem „Neumond, der seinen Einfluss teilt“. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt gekommen, an dem viele Menschen die neue Energie spüren und sich auf den Weg machen, ihr Bewusstsein neu ausrichten, sich in neue Richtungen ausdehnen. Dieser neue kosmisch-spirituelle Grundimpuls bringt die verschiedenen Menschen und Persönlichkeiten dazu, sich mit ihren verschiedenen Vorhaben auf den Weg zu machen. In einer Gesellschaft, die den Individualismus verherrlicht, sollte dieser auch gewürdigt werden. Jeder Zwang zur Konformität und zu totalitären Systemen dürfte sich längst als Irrtum herausgestellt haben. Doch auf dem Weg der Selbsterkenntnis zeigt uns der vorgehaltene Spiegel auch den eigenen Despoten und gibt uns Gelegenheit, uns diesem Schatten zu stellen. Wir haben gerade die Gelegenheit und Möglichkeit, mit unserem Schatten ins Reine zu kommen.

Die Erneuerung unserer Zellen und Strukturen findet gerade statt – mitten im allergrößten weltweiten Chaos und Tumult. Uralte Schatten kommen wieder hoch (Rassismus, Coronazis, Überwachung…) .. Der Höllenhund Cerberus (Asteroid Nr. 1865) verbeißt sich so lange in diese Schattenthemen, wie es notwendig ist, bis sie bereinigt und aufgelöst sind. Cerberus steht 10° Löwe, bildet ein Quadrat zu Uranus 10° Stier und zu Typhon (Nr.42355) 10° im Skorpion. Auch der Riese Typhon, Sohn von Gaia/Erde und Tartaros, ist so ein Ungeheuer aus den seelischen Tiefen des kollektiven Unbewussten, und begehrt ebenso wie Cerberus so lange auf, bis der Schatten aufgelöst ist und der Neue Mensch in seinem Licht erstrahlen kann.

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Wie geschieht diese Bereinigung ?

Was können wir dafür tun?

Wir dürfen lernen, nichts zu tun.

Legen wir uns hin zum Schlafen und Träumen und lassen die kosmischen Energien auf uns einwirken.

DANAE (Aquarell)

Jeder wird sie spüren, die extreme Unruhe, die Verwirrung und Verunsicherung, die sich auch körperlich bemerkbar macht – als Stress, erhöhter Druck, Reizbarkeit, Magen- und Darmbeschwerden, Burn-out oder extremen Blutdruckschwankungen. In dieser Situation ist es notwendig, sich zu beruhigen und sich immer wieder Pausen am Tag zu gönnen. Und natürlich ausreichend Schlaf in der Nacht.

MERKUR im Zeichen Krebs ist noch rückläufig und befindet sich an der Spitze des 12. Hauses, an einem Ort /Zustand des Rückzugs und der meditativen Innenschau. Er erhält ein unterstützendes Trigon von Morpheus (4197), dem Gott der Träume. Wir dürfen lernen, uns zu beruhigen. Dieser Schwarz- oder Leermond bietet uns den Heilschlaf, das Heilträumen und das luzide Träumen an. Vor allem der Geist muss sich ausruhen. Tun wir nichts, was das Denken anregt oder uns emotional aufregt. Jetzt zeigt sich:

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT.

Denn nur in der Ruhe kann sich die Kraft aufbauen, kann neue Energie geschöpft werden, die wir für unser neues Leben und die neuen Herausforderungen brauchen. Die neuen Energien, die in diesen Tagen bis zum nächsten Vollmond (am 5.7) auf uns einströmen, wollen sich setzen und in unserem Körper ausbilden. Neue Zellen werden gerade gebildet, im Körper, in der Erde, in der Welt, im Bewusstsein.

Der Lichtkörperprozess ist in vollem Gange. Der geistig-luftige Wassermann-Saturn in enger Umarmung mit der Heiler-Nymphe Chariklo (siehe unten) erhält strukturierende Untrstützung von dem Lichtwesen Lumen. Lumen (141) und Aditi (4401) ebenfalls in enger Konjunktion. Aditi ist die Mutter- und Himmelsgöttin des unendlichen Raums und Bewusstseins, die haltende und tragende Kraft des Universums. Zusammen mit Gaspra (951), einem Sternenkörper von hoher Schwingung und großer Heilkraft, bilden diese drei „Orte“ oder Kraftzentren (Saturn/Chariklo – Gaspra – Aditi/Lumen) ein wesentliches Substanz-Dreieck von kosmischer, weiblicher Schwingung des Wasser-Elements, das uns im Schlaf erreicht. Und nicht nur das – Es entsteht auch die kosmisch-harmonische Aspektfigur WIEGE unter Hinzufügung der Opposition von Gaspra 1° Waage und Galilei 1° Widder!

Darum ist das Ausruhen so wichtig, auch das geistige Ausruhen und Entspannen, das Leeren des Geistes. Die kosmischen Energien wirken auf uns ein und bilden Lichtstrukturen aus. Blutkristalle und Zellen verändern sich, in der Lunge, in der Leber, der Milz, in den Nerven… Am leichtesten wirken die kosmischen Energien im LIEGEN auf uns ein, wenn wir schlafen oder in der Tiefenentspannung. Der antike HEILSCHLAF des Asklepios kommt wieder zu Ehren und erfüllt seinen Sinn.

Der Heilungs-Asteroid Aesculapia (Nr. 1027) befindet sich auf 1° Löwe gradgenau in der Opposition zum Saturn 1° Wassermann, seinem ersten Ingress (Übergang) ins fixe Luftzeichen. Ich schaue mir abschließend die Heilungs-Asteroiden genauer an….

In dieser Umbruchzeit, in der eine neue Welt mit neuen Strukturen und Zellen entsteht, brauchen wir unsere ganze Kraft zur Regeneration. Daher ist Rückzug von allen mentalen Aktivitäten angesagt (rücklufiger Merkur im 12. Haus) – ein aktives Zur-Ruhe-Kommen – ein sich Herausnehmen aus allen Planungen für die Zukunft! Bitte lasst euch von der allgemeinen Unruhe und vom zunehmenden Druck, scheinbar etwas tun zu müssen, nicht anstecken! Es wird für uns getan. Es geschieht für uns. Der Kosmos ist auf unserer Seite. Lassen wir uns heilen.

Das Sammeln und Aufbauen von Kraft ist jetzt enorm wichtig. Auch körperliche Bewegung – immer im Wechsel mit genügend Ruhe und Entspannung – ist heilsam: Spazieren gehen, Joggen oder Tanzen. Ja, das Tanzen tut gut, auch das Springen auf dem Trampolin… das Abschütteln und Lösen von altem Ballast, von Blockaden und Ablagerungen in Muskeln und Zellen. Jede schwungvolle Bewegung, die auch wieder in Ruhe einmündet, ist heilsam. Damit wir mit voller Kraft, guten Mutes, einem gesundem Geist und einem erholten, regenerierten Körper, ausgestattet mit neuen Lichtstrukturen, neuen Zellen und Energieströmen, für das bereit sind, was noch auf uns zukommt.

Nutzen wir diese Zeit des NEUMONDS und der Sonnenfinsternis, um uns im Geiste zurückzuziehen. Das heißt nicht, körperlich unbeweglich und starr sein. Bewegung ist gut und förderlich, löst Blockaden. Ausruhen heißt sich vertrauensvoll hingeben, sich keine Sorgen machen über solche Banalitäten wie einem CORANA-Virus (der als Asteroid Koronis schon aus der Aktualität ist und von Heilenergien umgeben ist). Wir können den Kosmos um Hilfe bitten, uns beim Ausrichten auf die kosmische Energie behilflich zu sein.

Schutzengel (Öl auf leinwand)

So ist der Wassermann-Saturn von spirituellen Engel- und Heilenergien umgeben: Der Asteroid Chariklo (10199) steht in exakter Konjunktion mit Saturn auf 1° Wassermann. Der Asteroid wurde nach der weisen, hellseherischen und heilenden Nymphe benannt, der Frau des berühmten Zentauren und Heilers CHIRON. Es handelt sich also um eine Heiler-Beziehung. Im Entdeckungs-Horokop von Chariklo findet sich ein sehr hoch schwingendes, kosmisches Hexagon (Sechstern), eine äußerst heilsame Harmonie und Frequenzerhöhung. Chariklo hat im Mythos Kontakt zu den Göttinnen, ist von edler Natur, Schönheit und Kultiviertheit. Auf ihren hohen Ebenen bleibt sie bei sich, kreuzt keine anderen Planetenbahnen (zwischen Saturn und Uranus), lebt in ihren eigenen kosmischen Anderswelten, entrückt mit sehr hohem Schwingungsmuster. Diese Energie kann für intuitives Channeling angerufen und manifestiert werden, zur Heilung und zum geistigen Fortschritt.

Chariklo-Saturn-Energie befähigt zu Quantensprüngen im Bewusstsein, führt spielerisch, schöpferisch, leicht und kreativ hinaus in den Weltraum, innovativ und progressiv in kosmische Höhen (bei guter Erdung dank Saturn!) und kann sich imaginativ eine phantastische, utopische Welt oder ein paradiesartiges Zuhause erschaffen. Im Quadrat zu Chariklo/Saturn befinden sich die Asteroiden Saint Michel (9395), analog zur Erzengel-Energie 5° Stier und Angel (11911) auf 4° Skorpion.

Saturn verweist auf unsere Verantwortung, die Erschaffung der neuen Strukturen, das Erwecken unseres geistigen Potenzials, das zur Neustrukturierung und Umwandlung des Körpers benötigt wird. Wie gesagt – in dieser Phase ist es hilfreich, sich aktiv in die Passivphase und in die Horizontale zu begeben. Im Schlaf wird der Körper gereinigt, die Energiebahnen und Zellen werden gereinigt, Blockaden aufgelöst. Träumen wir uns gesund.

Im Traum wird alles verarbeitet und bereinigt, was wir mit unserem Tagesbewusstsein nicht verstehen können. Die Inhalte des Unbewussten werden bereinigt, all die am Tage aufgenommenen widersprüchlichen Informationen. denken wir nur an die Informationen rund um Covid 19…  Unser Rucksack ist prall gefüllt, übervoll, das Nervensystem ist überlastet, überreizt. Wir sind müde, überfrachtet. Und ums uns herum tanzt der Bär! Alles ist in Bewegung.

Wir brauchen dringend Ruhe! Wir brauchen Schlaf, den Heilschlaf. Setzt euch dafür ein, egal, wo ihr seid. Tragt eine Isomatte ins Büro oder legt euch mittags auf den Schreibtisch, eine Parkbank, eine Wiese…

Heilschlaf oder Burn-out ?

Gönnen wir uns diese heilsame Ruhe nicht, kann es sein, dass wir uns überlasten und überladen, dass wir überflutet werden von widersprüchlichen, verwirrenden Informationen und Gefühlen, dass wir uns vor lauter Plänen und Projekten übernehmen, durchknallen oder eine Burn-out Erfahrung machen.

Mit einem Löwe-Aszendent, einem Widder-MC und einem Quadrat von Sonne/Mond zum Mars sind die Energien extrem hoch, gefährlich aufbrausend und aufbegehrend. Es sind Chaos-Energien, unruhig, verwirrend, hoch explosiv, orange bis rot. Wer da unbedingt mitmachen, kämpfen und nicht zur Ruhe kommen will, muss damit rechnen, dass ihm das komplette System durchbrennt, der Kreislauf kollabiert, er ausgelaugt, kraftlos und ausgebrannt auf der Strecke bleibt. Körperlich kann sich das manifestieren in einer Kreislauflabilität mit Schwindel, in Schleimhautentzündungen, Sodbrennen, Magenschmerzen. Alles Anzeichen von Übererregung und einem Geist, der nicht zur Ruhe kommt. Bittet darum, dass diese Impulse transformiert und umgelenkt werden. Wir brauchen dazu die Hilfe der geistigen Welt.

In den Tagen zwischen diesem Neumond und dem nächsten Vollmond im Juli baut sich in uns etwas Neues auf, das von uns durch Ruhe genährt und unterstützt werden möchte. Wir sind wie eine schwangere Frau, die ihr noch ungeborenes Kind beschützt, nährt und pflegt. Je größer die Ruhe ist, die wir jetzt wie ein Magnet anziehen, desto sicherer ist es, dass wir in unsere wahre und ursprüngliche Kraft kommen, dass wir bei uns sind und Energie sammeln zum Weitergeben an einem späteren Zeitpunkt – ab Vollmond.

Imaginieren wir im Liegen einen Kokon um uns, der uns umhüllt, und lassen wir die beruhigenden und behütenden Krebs-Energien, die wie ein warmer Regen auf uns niederrieseln, auf unseren Geist einwirken. Es liegt in unserer Verantwortung, unser System für die nächsten zwei Wochen herunterzufahren, geistig und körperlich. Ab Juli sehen wir dann weiter. Es wird auf jeden Fall noch mehr Wechsel und Veränderung geben, und wir brauchen dazu unsere ganze Kraft!

Hier möchte ich schließen, das Wichtigste ist gesagt, der Geist sehnt sich nach Ruhe…

Eure Sundra

Nachtrag:

Die meisten Informationen zu den Asteroiden habe ich von der Seite https://www.werner-held.de/?page_id=29 und aus der griechischen Mythologie. Die Horoskopzeichnung ist von astro.com. Leider kann ich dort nur bis zu 10 Asteroiden angeben. Darum sind nicht alle Asteroiden aufgeführt – doch die wichtigsten aus meiner Sicht.