Tag der Vergebung

Mandala Akzeleration (Aquarell)

Mein Tag beginnt mit einer Anrufung der violetten Flamme, die sich in meinen Heil-Meditationen immer öfter zeigt. Wegen zunehmender Sehverschlechterung mache ich mehrmals am Tage eine Pause und lege mich hin, um bewusst über die Hände den Augen Energie zuzuführen. Dabei erscheint oft ein violettes Licht in verschiedener Farbintensität und Abstufung – von Magenta und Pink bis zum tiefdunklen Violett. Die violette Flamme ist mir noch aus früheren Studien der esoterischen Astrologie und der Wissenschaft von den Sieben Strahlen bekannt – als 7. Schöpfungsstrahl der Transformation und Heilung, der durch den universellen Meister Saint Germain* gelenkt wird.[1] Wann immer wir uns der Schattenarbeit, der Auflösung karmischer Muster und den Heilkräften widmen, können wir die heilenden und transformierenden Energien des violetten Lichts anrufen.


[1] Saint Germain, einer der so genannten aufgestiegenen Meister, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Menschheit offenbart wurden.

Der 7. Strahl (Aquarell)

Nach der Meditation verspüre ich das Bedürfnis, einen dieser Meister um Hilfe und Unterstützung zu bitten und formuliere die Frage: Welche Meister-Energie will sich jetzt durch mich, in mir oder in mich (hinein) inkarnieren und manifestieren?

Ich erinnere mich an das Buch mit Kartenset „Die Gegenwart der Meister“ von Jeanne Ruland und der Malerin Iris Merlino, das mir schon manche Inspiration geschenkt hat. Als erste Karte ziehe ich KUAN YIN, den weiblichen Bodhisattva der Barmherzigkeit. Sie ist im asiatischen Raum die Verkörperung der göttlichen Mutter des Mitgefühls, der Barmherzigkeit und Gnade. Ihr Name bedeutet „Sie, die die Schreie und flehenden Rufe der menschlichen Welt sieht und erhört.“

Ähnlich wie die christliche Maria und gnostische Sophia verkörpert auch Kuan Yin die jungfräuliche Weltenmutter, den weiblichen Part des Schöpferlogos. Sie ist auch identisch mit Avalokiteshwara, dem Bodhisattva, der die göttliche Eigenschaft des Mitgefühls verkörpert. In ihrer weiblichen Gestalt wird Kuan Yin oft mit wallenden Gewändern und barfuss laufend dargestellt, in ihren Händen eine umgekehrte Vase haltend, aus der ihr Strom des Mitgefühls als göttlicher Segen in die Wesen einfließt. Das erinnert an die Wassermann-Energie und die Tarot-Karte Nr. 17 Der Stern.

Ich habe diese Gestalt niemals gesehen, doch der reiche himmlische Segen, der Fluss göttlicher Gnade ist schon oft über mich ausgegossen worden, hat mich erquickt, mir wieder auf die Beine geholfen. Diese Momente sind immer sehr intim, rein und voller Glückseligkeit.

DANAE (Aquarell)

Die Praxis: Arbeit mit dem violetten Licht

Wie ich im Blog über die Neumond-Energie vom 13.1.21 schrieb, eignet sich diese Zeit besonders für die innere Einkehr im eigenen Inneren Heiligtum. Darum mache ich hier mal meine innere Arbeit transparent, auch um euch zu inspirieren und Mut zu machen. Die Arbeit mit dem violetten Licht ist sehr kraftvoll und reinigend. Sie kann im Stehen oder Sitzen, am besten nach der Meditation gemacht werden.

Atme ein paar Mal tief ein und aus und stelle dir dabei das violette Licht als ein Feuer der Vergebung vor. Ziehe nun die violette Flamme durch deine Füße und durch alle Chakren hoch bis in dein Bewusstsein. Das kann im Ajna-Chakra (Dritten Auge) oder im obersten Scheitelchakra (Sahasrara) sein. Stelle dir nun vor, wie die violette Flamme alle geistigen, mentalen und emotionalen Gifte aus dem Körper herauszieht und umwandelt.

Sobald du vor deinem inneren Auge das violette Licht wahrnimmst, rufe KUAN YIN, die Göttin der Gnade und des Mitgefühls mit deinen eigenen Worten an…

… Bitte sie um Hilfe für dein besonderes Problem in einer bestimmten Situation…

… Zeige deine Bereitschaft zur VERGEBUNG, indem du dreimal sprichst:

      Ich vergebe! Ich vergebe! Ich vergebe!

… und nun zähle auf, wem du alles vergibst, wer oder was dich einmal in irgendeiner Weise, zu irgendeiner Zeit, aus irgendeinem Grund verletzt oder falsch behandelt hat…

  • Ich vergebe diesem und jenem Menschen …
  • Ich vergeben diesem /jenem Zustand oder Ding …
  • Ich vergebe diesem/jenem Ort, diesem Land / dieser Gegend…

und befreie mich jetzt von aller Schuld, die ich mir selbst und dem Leben gegenüber auferlegt habe.

Rufe das Gesetz der Vergebung und des Ausgleichs an – für dich selbst – für die ganze Menschheit – für allen Missbrauch von Gottes heiliger Energie seit Beginn der Schöpfung.

Danke für die Möglichkeit der Vergebung und sprich wieder dreimal:

Vergib mir! Vergib mir! Vergib mir!

Und so wie dir Vergebung widerfährt, gib diese auch als Liebe und Güte an andere weiter und gleiche damit alle früheren Schulden dem Leben gegenüber aus, die sich vielleicht noch in irgendwelchen dunklen Schattenbereichen deines Bewusstseins finden mögen.

Danke für dieses Gesetz der Vergebung und danke für die Gnade, das Leben jetzt frei vom Rad des Karma lieben zu können.

Danke als göttliches ICH BIN – als Gottes Licht in Tätigkeit.

ENDE der Anrufung.

Heiliger Quintenzirkel

Als ich um Vergebung für die Orte kam, floss es spontan aus mir heraus: Ich vergebe dem Sauerland (habe oft abwertend davon geredet und gedacht) … ich vergebe den Germanen, die hier im Land im ersten Jahrhundert ihre Seherin Veleda an die Römer verraten und umgebracht haben… ich vergebe dem Ort Alexandria…. ich vergebe den Christen, die Hypatia auf grausame Art zerstückelt haben… ich vergebe den unwissenden Menschen, die Frauen und Männer als Hexen verbrannt haben … ich vergebe Kirchen und religiösen Organisationen… usw.

Als der Tränenfluss versiegt war, trat große Erleichterung ein. Und als ich die nächste Karte der ARYA TARA sah, kam mir gleich ihr Mantra OM TARE TUTTARE TURE SOHA in den Sinn – Freude und Glückseligkeit flossen in mich ein…

Und dann ging es auch schon weiter mit der Vergebung…  und der Musik von Oliver Shanti & Friends…

Sternengrüße von Sundra

Wassermann – Zeitenwende – Evolution

Der universelleMensch -Homo universalis

Da sitze ich am Weihnachtsabend in einem kleinen Dorf irgendwo mitten in Europa, einem unscheinbaren Punkt auf dem Globus, und bin dank meiner Begeisterung für die Evolution des Menschen mit so vielen tiefgründigen, engagierten Menschen auf diesem Planeten verbunden! Wie viele beherzte , kraftvolle und engagierte Menschen es auf der Welt gibt! Menschen mit einer leidenschaftlichen Begeisterung und einem Verlangen nach spiritueller Selbstverwirklichung, schöpferischer Betätigung, nach Co-Creation, schöpferischem Zusammenwirken. Sie alle tragen den Impuls der Evolution in sich, folgen dem Ruf in ihrem Inneren und folgen damit ihrer wahren Berufung.

Ja, ich bin ein Mitschöpfer! Dank sei der großartigen technischen Erfindung des Internets, einer Art globalen Nervensystems, und dem offenen Bewusstsein vielerMenschen, das empfänglich ist für alle Arten von Synergien zum Wohl aller Lebewesen auf diesem Raumschiff Erde. Und es gibt bereits eine große Anzehl evolutionärer Ansätze, Projekte und Gemeinschaften – unabhängig von Kultur, Rasse und Religion, wie Lichtpunkte überden Globus verstreut – und auch um ihn herum.

Plötzlich – wie wenn ein Schalter umgelegt worden ist – begegnen mir überall diese „neuen Menschen“, die ich (gemeinsam mit anderen) die neue Spezies, den Homo universalis nennen möchte. Denn der egoistische Homo sapiens will und kann den jetzt erforderlichen Quantensprung im Bewusstsein nicht leisten. Er wird sich an sein Wissen, seine scheinbaren Leistungen etc. klammern wollen. Für diesen Moment hier & jetzt habe ich alles gegeben und auch alles bekommen. Ich fühle mich freudig erregt, ermutigt, bestätigt und auch sehr geehrt, dass ich ein Mitschöpfer (Co-Creator) sein kann, meine Visionen und Erfahrungen mit euch teilen darf.

Wassermann und die Zeitenwende

Durch den gemeinsamen Eintritt von Jupiter und Saturn am Tag der Wintersonnenwende in den Wassermann ist der Menschheit wieder ein Zeichen gegeben, nämlich ihrem Leitstern zu folgen. Dieses Zeichen soll auch vor 2000 Jahren der Stern von Bethlehem gewesensein, ebenfalls eine Jupiter-Saturn-Konjunktion, die auch als „Königs-Konstellation“ bekannt ist.

Jupiter, der Gute Hirte, verkörpert die Liebe und Weisheit in uns, das ganzheitliche Verstehen, das sich einstellt, wennwirdie Welt und alle Lebensformen nicht mehr mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen wahrnehmen. Er repräsentiert auchdas Verlangen in uns, auf jeder Ebene des Bewusstseinsnach Erkenntnis und Vervollkommnung zu streben. Er verleiht die Fähigkeit zur Gesamtschau und Synthese, die in der Erkenntnis mündet, dass das eigen Handeln immer einen Einfluss auf das Ganze ausübt, weil alles miteinander verbunden ist.

Während Jupiter äußerlich (exoterisch) im Schützen herrscht und dort ein neues Werden nach dem Sterben im Skorpion verheißt, ist er auf der inneren seelischen Ebene (esoterisch) der Herrscher von Wassermann und kennzeichnet auf dieser Stufe ein beginnendes Seelenbewusstsein der Menschheit. Für den Einzelnen mag Jupiter im Wassermann das Bestreben nach einem Bewusstsein liebe- und verständnisvoller Verbundenheit mit anderen bedeuten, sein seelisches Potenzial zu vergeistigen und allen Menschen in tätiger Liebe zu dienen. Die tolerante und optimistische Grundhaltung Jupiters ist das Ergebnis einer inneren Schattenarbeit und schonungslosen Selbsterkenntnis. So erkennt der Mensch auf dieser Stufe alle Unvollkommenheiten, Schicksalsgewalten und Rückschläge in seinem Leben als Auswirkungen seines eigenen Charakters an, erlöst sich selbst von den Schatten, die er früher auf andere projiziert hat.

Saturn-Jupiter-Konjunktion Wassermann

Saturn (Chronos), der Herrscher von Steinbock und Begründer des Goldenen Zeitalters, einem paradiesischen Urzustandder Menschheit, ist jabekanntlich der „Hüter an der Schwelle“ und Planet der Individuation. Im Gegensatz zu Uranus, der unsdie Universalität unseres geistigen Daseins bewusst macht, zeigt uns Saturn im Horoskop dieGrenzen unseres Bewusstseins als Persönlichkeit. Er versperrt uns so lange den Weg in ein höheres Bewusstsein, bis wir bereit sind, unser Schicksal als das uns Geschickte anzunehmen und durch zunehmende Krisen, Entbehrungen, Leid und Schmerzen zu erkennen, dass wir selbst durch unsere Taten unser Leben erschaffen (Karma, Prinzip von Ursache-Wirkung). Wir sind die Schöpfer unserer Realität und unserer Zukunft.

So lässt Saturn im geistigen Wassermann-Zeichen nur das durchdie Pforte hindurch, was ewigkeitstauglich ist. In der Bibel heißt es dazu, eher gehe ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich. Über diese Saturn-Schwelle kommt nur der, der allen Ballast und alle Bindungen, alle Sorgen und Begierden seiner niedrigen Persönlichkeit abgeworfen hat, dessen Bewusstsein völlig leer,, losgelöst und heiter ist, offen ist für neue Eindrücke und die Stimme seines Herzens – die Intuition.

Saturn und Jupiter entsprechen dem Prinzip Vater und Sohn, wobei Zeus-Jupiter dem „verlorenen Sohn“ entspricht, der nach der Entthronung seines Vaters Saturn (Chronos) zu einer höheren Erkenntnis, zu Weisheit und Liebe herangereift ist. Ihre Wiedervereinigung und Versöhnung (Konjunktion) findet als erlösender Impuls der Evolution im Wassermann statt, dem Zeichen des Heiligen Geisgtes und des großen Wandels, in dem alle Trennungen und Polaritäten aufghpben sind unddas Wasser des Lebens über die dürstende Menschheit ausgegossen wird.

In unserem „Raumschiff Erde“ empfangen wir jetzt diese starken kosmischen Strahlen des Lichts, der Liebe-Weisheit und kosmischen Schöpferkraft. Jeder, der bereit und offen ist, kann sich in disem himmlischen Licht der Weisheit erneuern und seine Verbundenheit mitdem paradiesischen Zustand der Einheit erleben. Man könnte diesen Moment des Übergangs in ein Neues Zeitalter und ein Neues Bewusstsein auch die Geburt des Universellen Menschen nennen, die Geburt des Homo universalis.

Die neue Mutation (Aquarell )

Raumschiff Erde – Quo vadis?

Es ist ein aufregender und spannender Moment für die Mannschaft / Menschheit im Raumschiff Erde. Das Raumschiff ist gut ausgestattet. Es hat jedoch keinen Notausgang, was bedeutet, keiner kann aussteigen. Wir sitzen alle in demselben Boot. Buckminster Fuller schreibt, dass es keine Bedienungsanleitung für das Raumschiff gebe (Buckminster Fuller „Spaceship Earth“). Niemand anderes als wir selbst, jeder Einzelne und die Menschheit als Ganzes, sind die Bedienungsanleitung. Wir tragen sie als Potenzial in uns. Lernen wir also unseren Beipackzettel bzw. unsere Gebrauchsanweisung kennen und gut zu lesen. Die Zeit und auch alles materiell Erreichte rinnt uns durch die Finger. Die Zeit erfordert einen Sprung, schnelle Veränderung, ständiges Bewegen und Fließen. Wer sich verantwortlich, gerufen & berufen fühlt, steigt ein, sagt ja zu seiner Berufung und seinem schöpferischen Mitwirken zur Erneuerung. Es ist keine Zeit zum Zuschauen oder passiven Genießen des Erreichten.

In einer Zeit, wo die Ressourcen zu Ende gehen, wo Erde & Menschheit ersticken, brauchen wir dringend eine andere Seins- und Lebensweise. Und wir brauchen eine neue Art von Mensch, der für das Überleben unserer Art von entscheidender Bedeutung sein wird. Für den nächsten Entwicklungsschritt werden Wesen gebraucht, die ernsthaft auf dem Weg sind, ihr göttliches Selbst, ihre wahre Essenz, zu verwirklichen, deren Seelen kraftvoll und schön in ihrem eigenen Licht schwingen und auf den evolutionären Impuls mit Freude reagieren.

Das Leben winkt, das Raumschiff wackelt und eiert, braucht unsere kreativen Fähigkeiten, unser schöpferisches Mitwirken, unsere Unterstützung. Viele von uns befinden sich bereits seit Jahrzehnten in dieser Entwicklung und steuern mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten bei. Um den Neuen Menschen und sein Potenzial zu verstehen, brauchen wir die Küstler und Visionäre, die uns helfen, uns den Homo universalis vorstellen zu können, wie er sich zeigen könnte, woran er erkannt werden kann. Wie stellt er sich im Internet dar oder im täglichen Erleben? Was wir ihn hervorlocken und auf den Plan rufen? Wovon fühlt er sich angezogen?

Das Einsteigen und bewusste kreative Mitwirken für diesen evolutionären Schritt ist kein Muss, sondern eine Einladung, eine Wahl, die jeder selbst treffen kann. Jeder Mensch der Spezies Homo sapiens hat die Freiheit und Möglichkeit, ja oder nein zu seiner geistigenEntfaltung zu sagen. Es wird allerding attraktiver sein, den universellen Menschen in sich zu entdecken… Zur Aktivierung und Etablierung der Wassermann-Energie auf dem Planeten werden Menschen gebraucht, die ihr niederes Selbst (ihre Persönlichkeit) überwunden, d.h. bei vollem Bewusstsein entsubjektiviert haben und ihr Glück darin finden, inspirierend und kreativ für das Kollektiv zu wirken. Mit diesem Dienst am Ganzen tauchen sie ein in das Einheitsbewusstsein der Fische und die All-Liebe Neptuns – so wie der einzelne Wassertropfen in den großen Ozean.

Pforte der Transzendenz (Aquarell)

Der universelle Mensch – Ruf & Berufung

Im Zeitalter des Wassermanns werden neue Berufe und Berufungen entstehen. Die Coronakrise wird für diese Entwicklung ein machtvoller Verstärker sein. Der neue universelle Mensch steht mit seinem Herzen mit der ganzen Schöpfung in Verbindung, vom Mineral über die Pflanzen- und Tierwelt bis zu den Naturgeistern und Sternenwesen. Wo das Herz spricht und der Geist empfänglich ist, wird es keine Verständigungsschwierigkeiten geben.

Wir brauchen Menschen mit einzigartigen Fähigkeiten, Bewusstseins- und Zukunftsforscher, Netzwerker, Wissenschaftler und Informationstechniker, Heiler und Psychologen, Ernährungs- und Gesundheitsberater, Philosophen, medial veranlagte Menschen, die als Botschafter und Sprecher für diejenigen Wesen agieren, mit denen der Mensch die Kommunikation verlernt hat, wie Tiere, Naturgeister und Elementargeister, Engel, Sternenvölker, Planeten und Sterne.

Woran erkennen wir unsere wahre Berufung und den Impuls der Evolution? An der Freude und inneren Erregung, wenn wir den inneren Ruf vernehmen und uns angesprochen fühlen… wenn wir freudig ja sagen…. an unserer Begeisterung und Inspiration… wenn das Herz Sprünge macht und uns die Ideen zufliegen… wir wir die Tendenz zu mehr Liebe und den Drang nach Kreativität verspüren… das Verlangen nach einer Gemeinschaft haben, in der wir uns alle mit dem schöpferischen Geist verbinden und einen gemeinsamen Sinn entdecken, uns gegenseitig fördern und wertschätzen… wenn wir jemanden finden oder gefunden haben, dessen Kreativität sich mit unserer verbindet. Das ist eine aufregende Angelegenheit, die allen gut tut.

In einer kreativen Gemeinschaft, in solchen kreativen Beziehungen können wir fast alles tun, und unserer schöpferisches Potenzial wird sich vervielfachen. Da brauchen wir nicht im Außen nach politischen Führern zu suchen. Im Außen, inder alten Ordnung, dem alten System, geht es immer nur um Gewinn & Verlust, Dabei gibt es Größeres als Gewinn & Verlust, mein & dein! Öffnen wir unser Bewusstsein für neue synergetische Systeme, wo Menschen und Gruppen zusammenwirken und eine neue Ordnung kreieren.

Woran erkennen wir, dass wir im falschen Beruf oder in einer falschen Beziehung feststecken? Wir erfahren keine Freude, keine innere Erregung, erfahren unser Leben / unsere Beziehungen / unseren Beruf als sinnlos, unerfüllt, krank machend oder gar lähmend. Wir fühlen uns unglücklich. Wir stecken fest in funktionierenden Beschäftigungen und Beziehungen – allein aus niederen persönlichen Beweggründen, wegen persönlicher Sicherheit und entsprechenden Verpflichtungen, aus Angst vor Veränderung, vor dem Alleinsein, aus Unwissenheit oder Trägheit.

Der Homo universalis ist eine neue Projektion des schöpferischen Geistes. Ihm wohnen alle Fähigkeiten für den notwendigen evolutionären Schritt inne. Er strömt aus dem ursprünglichen oder kosmischen Ganzen hervor, ist weder das Produkt irdischer Ahnen und Stammbäume, noch einer lokalen Kultur oder rassischen Tradition. Diese neue Mutation ist vollkommen frei von der Trägeit menschlicher Vergangenheit und überlieferter Wertmaßstäbe.

Mitwirken und Zusammenwirken / Ko-Kreation und Synergie im Horoskop

Jeder Mensch trägt innovatives, schöpferisches Potenzial in sich. Frage dich: Was ist das Neue in dir, das jetzt heraus will? Was ist das Neue, dir dir gerade geschieht? Wo begegnet dir gerade Neues? Wo entsteht Neues durch dich, mit dir? Schau in dein Horoskop, in welchem Haus der Wassermann beginnt, wo die Konjunktion von Jupiter/Saturn (1° Wassermann) steht. Hier liegt dein großes schöpferisches Potenzial, das du JETZT einbringen und aktivieren kannst. In diesem Bereich (Haus) wirst du gerufen, bewusst einzusteigen in das Raumschiff Erde, dich auf den heißen Stuhl zu setzen und gemeinsam mit vielen anderen für den Fortbestand des Planeten und der Menschheit zu sorgen und eine neue Ära einzuleiten. In diesem Bereich ist deine schöpferische Mitarbeit erwünscht – freiwillig. Hier kannst du sehen, hören und verstehen, wer du wirklich bist, kannst dein ganzheitliches Selbst zu strahlender Entfaltung bringen und deinen Blick für die notwendige Evolution schulen.

Evolution oder Vergessenheit

Quo vadis – Terra X? Es liegt in unserer Hand, ob Menschheit & Planet Erde eine Zukunft haben oder in Vergessenheit geraten. Evolution oder gar De-Evolution. Evolution heißt positive Weiterentwicklung des Lebens auf diesem Planeten im Einklang mit den großen kosmischen Rhythmen. Es bedeutet mehr Freiheit des Menschen durch eine neue Beziehung zum Universum, durch eine gemeinsame Beziehung zum Schöpferischen. Es bedeutet eine biologische und physikalische Veränderung von Materie und Zellen, das Erschaffen einer neuen Welt, in der die Bedürfnisse aller Menschen zu 100 % erfüllt werden. Dazu gehört das Abschaffen von Armut, Krieg und Ausbeutung – während Liebe, Mitgefühl und fürsorgliche Mitverantwortung zu den Qualitäten der neuen Menschheitsdiener zählen, die die Evolution hervorbringt.

  De-Evolution heißt Zusammenbruch, Zerstörung, biologisch und physikalisch, heißt Stillstand, Ignoranz, Klimakrise, Umweltzerstörung, gegeneinander kämpfen in Kriegen, Entfremdung, Respektlosigkeit gegenüber anderen Lebensformen. Beide Tendenzen sind derzeit gut erkennbar. Evolution ist immer ein Angebot, kein Zwang. Lernen wir, die richtigen Fragen, das heißt gezielte evolutionäre Fragen zu stellen. Und wir werden erfahren, wie wir vom Leben direkte Antworten erhalten. Uralte, evolutionäre Fragen sind zum Beispiel:  

Wohin gehen wir als Menschheit? Wozu entwickeln wir uns? Was geschieht mit unserer menschlichen Spezies? Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung haben wir jetzt? Was kann ich tun, dass sich durch mich Neues manifestiert?   Jeder kann sich selbst fragen und die Fragen beantworten oder das Thema mit anderen diskutieren, üben und erproben oder einmal das I Ging befragen.  

Was mag grundlegend sein für ein universelles spirituelles Bewusstsein? Hier ein paar Anregungen:   –   Ein offenes Herz. Unser Herz als Bezugspunkt. –   Ein überzeugender Optimismus als Wahl. Ich entscheide mich, strahlend, engagiert, frohlockend und positiv zu sein. Mir stehen alle Türen offen und die besten Ergebnisse können erzielt werden. –   Die Praxis, in jedem Moment vollständig präsent zu sein; nicht nur teilweise. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das gezielt eingeübt und gepflegt werden kann. –   Kein Urteilen über die Unterschiede in anderen, sei es Religion, Rasse, Fähigkeiten, Vorlieben und über alles, was nicht wie ‚ich’ ist oder nicht so will, wie ‚ich’ es will. –   Das Geheimnisvolle (Mystische) in unserem Leben aktiv zulassen. Das Akzeptieren des Nichtwissens ist Teil einer spirituellen Erfahrung. –  Leichtigkeit, Kreativität und Freude. Ein leidenschaftliches Verlangen nach schöpferischer Betätigung und dem Ausprobieren neuer Lösungen für alte Probleme. Jeder trägt den Impuls zur Kreativität in sich, möchte die Freude des Teilens, wie die Freude über das Entdecken des gemeinsamen Sinns erfahren. Meine Einzigartigkeit ist mein Beitrag zum Schöpferischen, zur Mitschöpfung. –  Dem schöpferischen Impuls bedingungslos vertrauen und sich von ihm führen lassen. Dann gelangen wir in einen Zustand des Fließens, die Arbeit, die wir lieben, wird anerkannt. Damit belohnen wir uns selbst.  –   Der Impuls zur Evolution. Der Impuls zu geben, zu helfen, andere zu unterstützen, für den Planeten zu sorgen. Sich als Teil eines größeren Ganzen zu fühlen, sich verbunden zu fühlen, stärkt unseren Geist und gibt uns Sinn.  

Ich wünsche euch noch inspirierende Raunächte

und eine gute Intuition, dass ihr den evolutionären Ruf in euch hört….

eure Sundra

Wassermann oder Fische-Animus

 

Das Magische Parfum – Ambra

Der kabbalistische Duft zur 1. Sephirah Kether

Kether (hebr. „Krone“), die erste und höchste Sphäre am Baum des Lebens, ist nach der Kabbala der Ursprung von allem. Auf den Menschen bezogen, repräsentiert Kether die Wiedervereinigung der reinen Seele mit Gott, symbolisiert die Wurzel jenseits des Schöpfergottes oder des universalen Geistes. Auf energetischer Ebene wird Kether dem Scheitelchakra knapp über dem Kopf zugeordnet.

Durch das Tragen des Kether-Parfums kann das Sahasrara-Chakra (Scheitel- oder Kronenchakra) aktiviert werden. Es ist Ziel der spirituellen Entwicklung, das Bewusstsein in diesem Zentrum zu verankern. Das Tragen des Duftes ist natürlich kein Ersatz für den inneren Klärungs- und Erkenntnisprozess, er kann dem nach Wahrheit Suchenden als Gedächtnis- und Konzentrationshilfe dienen und seine Aufmerksamkeit und Besinnung auf das Wesentliche lenken. Durch das Suchen und Imaginieren des Lichts über dem Scheitel kann die Identifikation mit dem Geist, dem höchsten Bewusstsein, angeregt werden.

Eigenschaften, die wir mit diesem Duft fördern wollen, sind Vervollkommnung, Ergebenheit, Ewigkeit, Frieden, Wiederherstellung, Einheit.

AMBRA

Natürlich handelt es sich bei meinem Ambra-Duft nicht um das tierische Produkt des Pottwals, sondern um ein eigens hergestelltes Ambra-Imitat, das nach alten Beschreibungen und Wirkungen zusammengestellt wird. Ambra ist Bestandteil der luxuriösesten Parfums. Heute werden aus Kosten- und glücklicherweise auch aus Tierschutzgründen vorwiegend synthetische oder pflanzliche Ambra-Imitate benutzt.

Jeder Parfumeur stellt seinen eigenen Ambra-Duft her, dessen Bestandteile und Mischungsverhältnis natürlich geheim gehalten werden. Seine wichtigste Eigenschaft: als starkes Fixiermittel ist es in der Lage, die anderen beteiligten Düfte zu heben und zu verstärken, besonders die aldehydischen Duftnoten von blumig-, fruchtig- und zitrischem Charakter.

Ich benutze eine Imitation auf der Basis von Labdanum bzw. Ladanum, dem öligen Harz der Cistrose (Cistus ladanifer). Labdanum/Cistrose ist ein schwer duftendes ätherisches Öl (bzw. Absolue), dessen Duftnote sowohl Süßes als auch Erdiges hat, an Ambra und Moschus erinnert. Es fördert die Sinnlichkeit, wirkt erotisierend und aphrodisierend, duftet balsamisch, warm, vanillig, erdig, blumig. Dazu ein leichtes Honigaroma mit einem holzigen Unterton. Manche erinnert es auch an Meer und See, vor allem wenn eine verdünnte Algenessenz hinzu kommt.

Auf Wunsch einer Freundin befindet sich in meiner früheren AMBRA-Mischung mit Weingeist (Naturparfum) nun eine leichte Verdünnung des einzigartigen, synthetischen Duftstoffs Iso E Super, das als „magische Aroma-Chemikalie“ bekannt geworden und inzwischen nur noch selten auf dem Markt zu ergattern ist. Es ist d a s geheime Zauberwässerchen hinter den beliebtesten Parfums. Sein samtig weicher, leicht süßer Duft nach Ambra, Moschus, Weihrauch und Zedernholz gibt allen Parfums Wärme und Sinnlichkeit, soll unsere natürlichen Pheromone (sexuelle Lockstoffe) nachahmen und ist vor allem ein stark fixierender Duftstoff für die anderen beteiligten Düfte. Eine weitere Eigenschaft des synthetischen Duftmoleküls ist, dass sein Duft in Wellen zu kommen scheint… mal schwächer, mal stärker ist, für Stunden auf der Haut nicht wahrnehmbar ist… dann wieder stark pulsiert und sich verströmt.

Der AMBRA-Duft lässt sich kaum beschreiben, er wirkt wie jedes Parfum individuell.

Umkreisen und umschreiben lässt er sich als

samtig weich, warm und sinnlich, erdig, aromatisch, tiefgründig,
leicht süß und holzig, vanillig, blumig, intensiv

Hier verrate ich euch den Inhalt meines „Ambra“-Parfums

Inhalt: Weingeist, Iso E Super , ätherische Öle/Extrakte:

Angelikawurzel, Benzoe, Bergamotte, Copaivabalsam, Eichenmoos (Absolue), Jasmin, Koriander, Labdanum (Cistrose), Muskatellersalbei, Orange bitter, Patchouli, Rose Damaszener, Sandelholz, Styrax (Harz, flüssiges Ambra), Tolubalsam, Tonkaextrakt, Urzitrone (Zedrat), Vanilleextrakt, Vetiver, Weihrauch (Olibanum), Ylang Ylang, Zypresse

Lasst euch inspirieren beim Selbstanmischen. Wer möchte, kann sich den AMBRA-Duft auch auf der Basis von Jojobaöl herstellen und eine kleine Menge von 1 bis 2 ml als kostbares Salböl für die Chakrenarbeit oder für ein magisches Ritual abfüllen.

Persephone Salböl (für die Fische) und Ambra-Parfum

Ätherische Öle für das STEINBOCK-Parfum

Eigenschaften des Steinbock-Duftes

erdig-waldig, würzig-warm, aromatisch, fruchtig-herb,
rauchig, krautig, dunkel-süß
klärend, kraftvoll, stimmungsaufhellend,
magisch, eigenwillig, männlich, streng, lederartig

Auswahl an Düften für den Steinbock

Angelika – Bergamotte – Geranium – Lavendel – Lorbeer – Moschus – Nagarmotha – Patchouli
Pfeffer schwarz – Rosmarin – Silberbeifuß – Verbena – Ylang Ylang – Zeder – Zedrat – Zypresse
NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Angelika, Engelwurz
(Angelica archangelica)
bitter-aromatisch, kräftig, rauchig-erdig, würzig-herb,
pfeffrig, animalisch, moschusartig
Erde/Feuer – YANG
Herz-/Basisnoteaufbauend, stärkend, schützend,
stabilisierend, strukturierend, Lichtbringer, beruhigend, aufmunternd
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig
(Feuer/Luft)
mildes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Geranium
(Pelargonium graveolens)
blumig, rosig, weich, fruchtig, freundlich
(Wasser) – YIN
Herznoteausgleichend bei extremen Gefühlslagen, beruhigend, sinnlich anregend, entspannend, hormonregulierend, stimmungsaufhellend
Lavendel
(Lavandula angustifolia)
Frisch, blumig-herb, kräuterartig, (Luft),
YIN und YANG ausgeglichen
Herznotewärmend, befeuchtend, ausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, ordnet und klärt das Gefühlschaos
Lorbeer
(Laurus nobilis)
kraftvoll, klar, frisch, intensiv würzig, männlich
(Luft) – Yang
Kopfnotebruhigend, nervenstärkend, ausgleichend auf das ZNS, vitalisierend, ermutigend,
Moschuskörner, Abelmoschus. Ambrettesamen
(Hibiscus abelmoschus)
süß-blumig, weich, moschusähnlich, pudrig, exotisch, animalisch, maskulin, warm-erotisch, dunkelsüß, schwer, tiefgründig
(Wasser/Erde) – YIN
Basisnotestark entspannend, wärmend, aphrodisierend, zentrierend, sinnlich anregend, erdend, stabilisierend, regt die Pheromonproduktion an, sexuell stimulierend, verführerisch – Tantraduft
Patchouli (Pogostemon cablin)erdig, exotisch, rauchig, balsamisch, waldig, orientalisch, moosig-holzig, sehr nachhaltig,
intensiv
(Erde/Wasser) – YANG
Herz-/Basisnoteberuhigend, sinnlich, tief entspannend, erotisierend, ermutigt neue Wege zu gehen, stärkend, aufhellend, schützend, Abgrenzungsöl, harmonisierend
Pfeffer schwarz
(Piper nigrum)
pfeffrig, würzig-warm, scharf, trocken-holzig
(Feuer) – YANG
Kopfnoteaktivierend, reinigend, befreit von Spannungen, vitalisierend, anregend, aphrodisierend, wärmend, kräftigend, stimmungserhellend
Rosmarin (Rosmarinus off.)kampferartig, kräftig, waldig, warm-würzig,
eukalyptusartig,
(Feuer) – YANG
Kopfnoteaufrichtend, belebend, bewusstseinsstärkend, Nerventonikum, mental stärkend, konzentrationsfördernd, bei Gedächtnisschwäche
Silberbeifuß, Silberwermut
(Artemisia arborescens)
würzig-warm, erdig, moosig, herb-süß, mystisch-dunkel, grün-holzig, frisch,
(Feuer) – YANG
Kopf-/Herznoteberuhigend, entspannend, psychisch aufhellend, stärkend, ermutigend, aufrichtend, mental anregend, verjüngend, stark transformierend, zentrierend, stärkt die Willenskraft, bewusstseinsbildend
Verbena /Eisenkraut (Lippia citriodora  syn. Verbena off. syn. Aloysia triphylla)Zitronenartig, leicht, frisch, strahlend, ätherisch;
(Feuer/Luft)
YANG mit YIN-Anteil
KopfnoteErfrischend, anregend, Herz und Nerven stärkend, kühlend u. leicht warm, schenkt Ausdauer, führt ins Hier+Jetzt, konzentrationsfördernd, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura. NICHT in der Schwangerschaft anwenden!
Ylang Ylang (Cananga odorata)betörend süß, intensiv, blumig, schwer, sinnlich, exotisch & erotisch, weich, sehr sinnlich
(Wasser) – YIN
HerznoteHerz und Atmung beruhigend, Schutzöl für ängstliche, sensible Menschen; tief entspannend bis in den Unterleib, aufweichend, fördert Phantasie und Intuition, löst emotionale Blockaden, kann die Kundalini wecken, sorgt für „Glückshormone“ (Serotonin)
Zeder (Cedrus atlantica)Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  (Erde/Feuer)
YANG
Basisnotestärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.
Zedrat, Urzitrone (Citrus medica)delikat frisch, fein zitronig, strahlend grün, zart süß, stark strahlend,
(Luft) – YANG
Kopfnotegeistig stimulierend, anregend, stimmungsaufhellend, klärend, konzentrationsfördernd, luftreinigend, erfrischend
Zypresse (Cypressus sempervirens)trocken, harzig, rauchig, herb-klar, warm-würzig, ernst, ambraartig
(Erde) – YANG
Herz-/Basisnoteberuhigend, strukturierend, feierlich-ernster Duft, aufrichtend, Konzentration auf das Wesentliche,
verhilft zur klaren Linie, klärend, erleichternd, reinigend, tröstend; hilft bei mangelnder Zentrierung, Realitätsflucht u. Zerstreutheit
Nagarmotha
(Cyperus scariosus)

warm, erdig, würzig, einhüllend, indisch, balsamisch, holzig, ähnlich wie Adlerholz (Oud) und Zeder, leichte Ledernote
(Erde/Feuer)
Herz-/Basisnotetief entspannend, sehr sinnlich, verführerisch, psychisch stark stabilisierend, zentrierend, erwärmend, schmerzstillend, regt die Serotoninproduktion an, harmonisierend, Stress reduzierend,

Das JUNGFRAU-Parfum

Jungfrau-Symbol auf dem Astroteppich

Nach dem fixen ERDE-Zeichen Stier folgt das bewegliche oder veränderliche Erdezeichen Jungfrau.

Johfra-Bild: Jungfrau

Die Jungfrau-Göttin (Demeter, Maat, Metis) ist die Urmutter der Astrologie, sie ist Heilerin, Medizinfrau und Wissenschaftlerin (Göttin mit Buch und Feder in der Hand). Sie verkörpert Klugheit, Weisheit und Unterscheidungskraft. Und die brauchen wir heute mehr denn je!

Jungfrau-Themen sind Gesundheit, Ernährung, Körperpflege, Achtsamkeit, Pflege des irdischen Lebens, ganzheitliche Wissenschaften, Kenntnis des richtigen Zeitmaßes und der Zeitqualität.

Jungfrau-Tugenden: Die kritische Vernunft, klares, analytisches Denken, feines Unterscheidungsvermögen (Spreu vom Weizen trennen). Den eigenen Platz finden und ihn ganz ausfüllen. Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Leben durch Beobachtung, Analyse, Reflektion, kluge Voraussicht. Anpassen an die Rhythmen der Natur, um Heilung zu finden. Akzeptanz von natürlichen Grenzen und Zeitzyklen. Jungfrau weiß: es gibtfür alles eine Zeit… gesundes Wachstum lässt sich niemals erzwingen, sondern braucht Geduld.

Schwachstellen der Jungfrau, die anfällig machen für Krankheiten /Disharmonien: einmal die Psyche durch Schwermut, Unlust, Pflichtgefühle… dann der Geist durch Verwirrung und Feststecken im Alltagstrott… das Loslassen, Entsorgen, Vergeben fällt schwer… und schließlich der Bauch bzw. das „Bauchhirn“ mit den empfindlichen Eingeweiden, mit  Stoffwechsel- und Nervenstörungen, Stauungen in den inneren Organen.

Jungfraubetonte Menschen (Sonne, Mond oder Aszendent in der Jungfrau) brauchen anregende Parfums für den Stoffwechsel und entspannende, beruhigende Düfte für ihre überempfindlichen Nerven. Sie brauchen Klarheit und Sicherheit über ihren eigenen Weg und ihren Platz in der Welt, an dem sich ihre Talente bis zur Reife und Erfüllung entfalten können, brauchen Anregung für ihre kreativen Kräfte und Anbindung an ihre Wurzeln.

Jungfrau-Aufgaben: Den eigenen Platz finden, der den eigenen Gaben/Talenten entspricht, und ihn ganz ausfüllen. Die eigene Fülle leben und so dem Ganzen dienen. Verbindung mit den uralten Wurzeln und seiner animalischen wilden Natur aufnehmen.

Bei unterdrückten Jungfrau-Qualitäten, wie Antriebsschwäche, Furcht, Feststecken in  Funktionszwängen und Neigung zur  Fremdbestimmung, helfen der Jungfrau die Erde- und Feuer-Düfte, um aus der Enge in die Weite und Tiefe zu kommen, die Wahrnehmung zu schärfen, offener und experimentierfreudiger für das Neue zu werden z.B. Sandelholz, Karottensamen, Myrrhe, Koriander, Ysop, Mastix, Nelke.. Bei übertriebenen Eigenschaften in Bezug auf Ordnung, Moral, Kritik, Arbeit, wie Überempfindlichkeit, Übervorsichtigkeit, übertriebenem Pflichtbewusstsein, helfen die Luft- und Wasserdüfte, die leicht, locker, weich, geschmeidiger und empfänglicher machen, z.B. Bergamotte, Lavendel, Orange, Davana, Jasmin, Ylang Ylang.

Jungfrau-Mandala
ArchetypDer/die Erntende, Gründliche, Perfekte, Pragmatiker, Kritiker, Wissenschaftler, Therapeut, Heiler, Pfleger, Ökofreak, Archivar. Madonna mit Kind, Korngöttinnen, Demeter, Göttliche Weisheit (Sophia), Seelenführerin, Medizinfrau, Aschenputtel, Heinzelmännchen, Helfer in der Not, die Unschuld.
Ur-ThemaStreben nach Reinheit, Vervollkommnung, höchster Erkenntnis. Innerer Reifeprozess. Ernten der Früchte. Liebe zum Detail, zur Arbeit, zur Ordnung. Dienstbereitschaft. Intelligente Anpassung an die Lebensbedingungen. Vernunft, kritische Analyse, ökonomisches Denken und Handeln. Verarbeiten, Verwerten, Prüfen, Unterscheiden, Klären, Bereinigen. Psychoanalyse. Veredeln/Umwandeln der inneren Natur (Alchemie).
 
KunstBilder beschreiben Erlebnisse, Situationen, Einzelvorgänge; perspektivische Schichten klar voneinander getrennt; Farbe ohne Eigenleben: abgetönt, gedämpft, verhalten. Figuren wie erstarrt, gefangen, eingefroren in der Situation, geschützt oder getarnt, mit abgewandten Gesichtern oder gesichtslos. Ein Geschehen ohne Erregung: alles wirkt ökonomisch, nüchtern, sparsam, klinisch sauber, zurückhaltend. Jungfrau kommt nicht aus der Deckung, um sich nicht zu gefährden. (Maler: Oskar Schlemmer, Caspar David Friedrich, Ingres, Jacques-Lois David)
Körpersaft
Temperament
Schwarze Galle
Melancholisch: ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Humorale QualitätTrocken (11) + kalt (8), warm (5), feucht (2). Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
Element ERDE
Ur-PolaritätYIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an DüftenHier entscheidet am besten die Nase…
Karottensamen, Myrrhe, Sandelholz, Weihrauch, Zeder (E)
Davana, Fenchel, Iris, Jasmin, Kamille, Narzisse, Neroli (W),
Bergamotte, Lavendel, Lorbeer, Orange, Zitrone (L)
Koriander, Kardamom, Mastix, Muskat, Mimose, Nelke, Ysop (F)
 


Die Parfums für die Jungfrau
(für Sonne, Mond oder Aszendent in der Jungfrau)

blumig-krautig – warm-würzig – waldig – fruchtig-süß – herb/süß – aromatisch
spritzig – frisch – zitrisch – klar – harzig/holzig – grün – erdig
anregend – ausgleichend – stimmungsaufhellend – zentrierend – stärkend
Bergamotte – Davana – Kamille blau – Koriander – Lavendel – Mastix – Mimose –
Muskat – Myrrhe – Neroli – Orange – Sandelholz – Ylang Ylang – Zeder

Video-Clip zum Zeichen Jungfrau: Geistiges Licht und geistige Nahrung der Nenschheit (Bilder von Ludger Philips)

Die therapeutisch-magischen Parfums für das Erdezeichen Jungfrau zeichnen sich dadurch aus, dass sie einem schwachen Gesundheitszustand den fehlenden Nerventonus zuführen und so die Spannkraft der Nerven bessern können. Das stärkt auch das Gemüt, gibt mehr Selbstvertrauen und vertreibt düstere Gedanken. Jungfrau-Parfums unterstützen Vorsicht und Klugheit, lassen nach der Wahrheit forschen, unterstützen das wissbegierige „Ich“, das nach Erkenntnis und Weiterbildung strebt.

Der Duft kann Ordnung in das Denken und die geschäftlichen Unternehmungen bringen und es ermöglichen, ohne Umwege aufs Ziel loszugehen und etwas hervorzubringen. Er kann Unruhe und Furcht nehmen, ebenso unnötige Skrupel und übermäßige Genauigkeit. Er fördert die künstlerische Sensibilität der Jungfrau und die Liebe zu allem, was schön und gut ist, verstärkt den praktischen Wirklichkeitssinn und lässt Wünsche leichter in Erfüllung gehen.

Auf der physischen Ebene sind die therapeutischen Jungfrau-Parfums ein Faktor der Langlebigkeit und fördern die Ressourcen an Vitalkraft zutage. Sie schützen gegen Magen- und Darmkrankheiten, stärken das zentrale Nervensystem, das Gehirn, das Rückenmark sowie die Empfindungs- und Bewegungsnerven. Sie sind ein Therapeutikum bei nervösen Zuckungen, lokalen Lähmungen, Melancholie und unbeherrschten Wünschen.

Jungfrau in der TAROT- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte IX Der Eremit und Pfad 20 zwischen Chesed (4) und Tiphereth (6) mit dem Erdezeichen Jungfrau. Der hebräische Buchstabe ist JOD, die Farbe Gelb-Grün. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind in erster Linie Narzisse mit ihren ergänzenden Düften (Veilchen, Mimose, Jasmin) sowie die Mischung Mastix-Weihrauch-Bergamotte.

Narzisse, die Dichterblume(Narcissus poeticus), ist eine Verführung der Natur. Wie nach langer Zeit des Alleinseins eine neue Verliebtheit aufbricht, ist dieser Duft die Verheißung des ewigen Frühlings, des leichten Schwebens, der Schwerelosigkeit. Er wirkt aphrodisisch, beruhigend, schlaffördernd, krampflösend.
Narzisse duftet süß, krautig, mit schwerem blumigem Unterton und mischt sich gut mit Gewürznelke, Jasmin, Neroli, Ylang-Ylang, Rose, Mimose, Veilchen und Sandelholz, orientalischen und blumigen Düften.

Wünschenswerte Qualitäten und Eigenschaften auf diesem Pfad zwischen Jupiter- und Sonne-Qualitäten sind Umsicht, Vorsicht, Intelligenz, Rückzug, Verschwiegenheit, Stille, Einstimmen auf die innere Mitte, Geduld, Empfänglichkeit, Unterscheidungsvermögen, Loslösen, Treue zum geistigen Weg. Der Eremit hält Ausschau nach dem wahren, kosmischen Menschen mit seiner Beziehung zum Universum. Er ist völlig allein. Er ist auch der innere Führer, der Archetyp des weisen, alten Mannes, der den Weg zum verborgenen Wissen kennt.

dufte Grüße von der Almequelle und immer der Nase nach….

Sundra

Die Erde-Düfte und ihr Parfum

Baumwurzel-Yoni an der Almequelle

Die Eigenschaften der Erde

Fest, solide, tragend, haltend, passiv, ruhig, empfangend, duldend, formgebend, strukturiert, hart, kalt und trocken, schwer, statisch, begrenzt, mit den Sinnen erfahrbar (sinnlich), greifbar, formbar, messbar, kalkulierbar.

daraus abgeleitet: Bezug zum Realen und Zeitlichen, Hang zum Konservativen und Traditionellen, Standfestigkeit, Ordnung, gegenstandsverhaftet, geduldig und zäh, praktisch, zweckmäßig, sachlich, nützlich, beharrlich, ausdauernd, nachhaltig, dauerhaft, belastbar, gründlich, starr, träge, reserviert, verlässlich, gewissenhaft, kontinuierlich, produktiv.

Entsprechungen

Die Form, der physische Körper, das Stoffliche; Masse, Substanz, Zeit & Raum, Struktur, Basis, Grund, Schwerkraft, Zusammenhalt, Festigkeit, Härte, Trockenheit, Kristallisierung, Verknöcherung, Sinnlichkeit, Nutzdenken, Pragmatismus, Sicherheitsstreben, Begierde, praktische Erfahrung, Statusbewusstsein, Ehrgeiz, Disziplin, Verantwortung, Routine, Gewohnheit.

FarbeGrün, manchmal Gelb, erdfarben
TarotMünzen /Pentakel/Scheiben
KabbalaMalkuth, fester Aggregatzustand
SternzeichenStier, Jungfrau, Steinbock (Erdezeichen)
PlanetenVenus, Merkur, Saturn
Häuser2. Haus, 6. Haus. 10. Haus
EigenschaftenKalt und trocken;
kalt: passiv, zusammenziehend, zusammenhaltend, konzentrierend;  
trocken: starr, steif, verhärtet, angespannt, reizend.
TemperamentMelancholisch, nervös (schwarze Galle); der Empfindungstyp nach C.G. Jung
PolaritätYIN, urweiblich, -Pol
Höhle in Kallenhard

Magisches Parfum für das Element Erde

Die Erde ist das materiellste und gröbste Element. Wir erfahren Erde-Menschen als sachbezogen und realistisch in ihren Anschauungen, geduldig, ausdauernd bis beharrlich in ihrem Wollen, die praktische Erfahrung steht im Vordergrund. Der Schwerpunkt des Bewusstseins liegt auf der äußeren Ebene des Lebens, die praktische Vernunft überwiegt, kommt vor dem Denken und Fühlen. Erde orientiert sich am liebsten am Vergangenen und Vertrauten, geht auf Nummer sicher.

Wir erfahren die Erde als körperliche Befindlichkeit, im Anfassen und Begreifen, in unserem Handeln als Prinzip von Ursache und Wirkung. Erde ermöglicht uns praktische Lebenserfahrung und materielle Lebensäußerung. Wir erleben Begehren, Reproduktion und Haben-Wollen als Antrieb zur menschlichen Evolution.

Im fixen Erdezeichen Stier überwiegt das Verlangen nach sinnlicher Erfahrung, materiellen Werten und deren Absicherung, bis diese Begierde gesättigt ist und der Stier statt nach materiellen Werten nach geistigen Erfahrungen strebt. Im veränderlichen Erdezeichen Jungfrau geht es um die menschliche Vernunft, um ein intelligentes Verhalten, das sich den Bedingungen des Lebens anzupassen versteht. Im kardinalen Erdezeichen Steinbock ist die Persönlichkeit bereit, sich selbst und ihr Handeln einem allgemein-gültigen Gesetz, sei es weltlicher oder geistiger Art, zu unterwerfen und Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen.

WICHTIG: In der ganzen Natur gibt es kein Leben, das nur mit einem reinen Element lebensfähig wäre. Alles Sein besteht aus bestimmten Mischungsverhältnissen der vier Grundelemente, den Prinzipien des Festen, des Flüssigen, des Gasförmig-Luftigen und des Feurig-Verzehrenden. Damit unterliegen alle Elemente der Wandlung und Veränderung, stehen ständig in einer sich ergänzenden, erzeugenden, fördernden und auch abstoßenden, zerstörenden oder verzehrenden Beziehung zueinander.

Darum muss ein Duft für das Element ERDE auch immer die anderen Elemente enthalten. In welchem Maße und welcher Mischung dies notwendig und harmonisch ist, kann aus dem Geburtshoroskop erkannt werden.

Die überlieferte Empfehlung von Stellar Visions für das ERDE-Parfum ist:

Vetiver – Rose – Dill – Verbena.

Ein wahrlich ausgewogener und facettenreicher Erde-Duft, den ich nach Überprüfung und Erfahrung anstandslos übernehme. Es ist ein erhabener, königlicher Duft, der die Gegensätze eint, das Dilemma von Haben und Sein auflöst, der hilft, sich seinen dunklen unverdrängten Anteilen zu stellen und sie wieder zu integrieren, der seinem Träger gestattet, inmitten von Wandel und Veränderung gelassen und ruhig zu sein und sein Herz für den Fluss der Liebe offen zu halten.  

Für die Duftkomposition „Erde“ wähle ich den Namen „Duft der sich erneuernden Erde“ und die ätherischen Öle Vetiver, Rose (Damaszener), Dill und Verbena (Eisenkraut)– auf Wunsch in Alkohol als Energiespray (Eau de Cologne) oder auf der Basis von Jojobaöl als Salböl.

Der Erdeduft eignet sich für die rituelle Anwendung im Magischen Kreis zu den vier Elementen, den vier Stärken der Sphinx (Wollen-Wagen-Wissen-Schweigen) und in der Kabbala-Arbeit für die 10. Sephirah MALKUTH („Königreich“), das die Erdsphäre repräsentiert. Die Arbeit in Malkuth bedeutet, das Wissen um die eigenen unbewussten Komplexe (Blockaden und Verdrängungen) ans Licht zu bringen.

Earth – becoming a star (Öl auf Papyrus)
Dill (Anetum graveolens)Luft/Feuer
Würzig-frisch, süßlich, krautig, kümmelartig;   YANG  
   Kopfnoteentkrampfend, wärmend, die Nerven stärkend, beruhigend, entspannend, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura
Rose (Rosa damascena)Wasser
Rosig, weich, süß, warm, blumig;
YIN
 HerznoteTiefgreifend harmonisierend, stärkt die Aura, das Herzchakra, den feinstofflichen Ätherkörper
Verbena /Eisenkraut (Lippia citriodora  syn. Verbena off. syn. Aloysia triphylla)Feuer/Luft Zitronenartig, leicht, frisch, strahlend, ätherisch; YANG mit YIN-Anteil  KopfnoteErfrischend, anregend, Herz und Nerven stärkend, kühlend u. leicht warm, schenkt Ausdauer, führt ins Hier & Jetzt, konzentrationsfördernd, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura. NICHT in der Schwangerschaft anwenden!
Vetiver (Vetiveria zizanioides)Erde
Erdig-holzig, schwer, modrig, rauchig, wurzelig mit süß anhaltendem Unterton, tief, dunkel, umfangend; starkes YIN mit aufsteigendem YANG
BasisnoteHilfe für „Entwurzelte“, erdend, aufbauend, stärkend, entspannend, beruhigend, nervenstärkend, östrogenartig, empfängnisfördernd, aphrodisierend, regenerierend, stabilisierend, zentrierend

Viel Freude mit dem Duft und folgen Sie Ihrer Nase…

vielleicht auch mal bis zur mystischen, erneurnden Almequelle…

dufte Grüße… Sundra

Ätherische Öle für den LÖWEN

Fortsetzung zum LÖWE-Parfum und den Feuerdüften.

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische LÖWE-Parfums.

NameDuft /ElementDuftnoteWirkung
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig (Feuer/Luft)
leichtes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Buccoblätter (Barosma betulina)minzig, frisch, fruchtig, blumig, würzig, aromatisch, nach schwarzen Johannisbeeren (Feuer/Luft), YANGKopf-/Herznoteaufmunternd, ganzheitlich anregend, stärkend,
Cassiazimt
(Cinnamom cassiae)
würzig-warm, blumig, harzig, süß, fein aromatisch, vanilleartig, nach Cumarin (Feuer), YANGHerz- /Basisnoteanregend, vitalisierend, aphrodisierend, stärkend
Kampfer (Cinnamomum camphora)klar, frisch, stark, medizinisch, sehr scharf, nach Eukalyptus (Feuer/Luft), YANGKopfnoteanregend, beruhigend, stärkt Herz, Kreislauf, Nerven, gleicht Hitze und Kälte aus, bewusstseinserweiternd, belebend
Lavendel (Lavendula angustifolia) frisch, blumig-krautig, klar, kampferartig, würzig, (Luft), YIN & YANG ausgeglichenHerznoteausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, klärt + ordnet das Gefühlschaos
Mandarine (Citrus reticulata) süß, strahlend, frisch, jung, spritzig, warm, kindlich-heiter, weich (Wasser), YANGKopf-/Herznoteerheiternd, insprierend, beruhigt, antidepressiv, angstlösend, aufbauend, gibt Mut u. Lust zum Fühlen, intensiviert das Lebensgefühl
Muskatnuss
(Myristica fragrans)
würzig, herb+süß holzig-warm, weich, exotisch, berauschend, strahlend (Feuer/Erde), YANGHerz-/Basisnotestärkend, anregend, beruhigend + kräftigend, psychotrop, leicht berauschend, bewusstseins-erweiternd, fördert Hellsichtigkeit und farbiges Träumen
Nelkenknospen
(Syzygium aromaticum)
warm, süßlich, stark würzig, herb + trocken, kraftvoll, aromatisch (Erde/Feuer), YANGHerznotestimuliert die Gehirntätigkeit, anregend, ausgleichend, kräftigend, wärmend, belebend, mobilisiert, fördert Kreativität + Fantasie, sexuell anregend, regenerierend, transformierend
Orange (Citrus sinensis)Sonnig, spritzig, warm, süß, fruchtig, hell, freundlich, lebendig, flüssiger Sonnenschein (Luft/Wasser), YINKopf-/Herznoteerheiternd, großes Nerventonikum, erwärmend, harmonisierend, stimmt optimistisch, angstlösend, schenkt Lebenslust, unschuldige, sinnliche Note
Orangenblüte, Neroli (Citrus aurantium)Warm, tiefgründig süß, zart blumig, etwas bitter, lebhaft, frisch, stark strahlend, kraftvoll, (Wasser), YIN und YANG ausgeglichenKopf-/Herznotekräftigend, stärkt die Aura, beruhigt, kostbares Schutzöl. Erste Hilf bei Schock, Depression, Panik, hilft bei Erschöpfung u. emotionaler Verstrickung
Pfeffer rosa
(Schinus terebinthifolius)
pfeffrig, mild, exotisch, leicht zitrisch, exotisch, würzig, strahlend, leuchtend (Feuer), YANGKopfnoteganzheitlich anregend, erwärmend, stimulierend, motivierend, stimmungsaufhellend,
Piment, Nelkenpfeffer
(Piment off.)
würzig, kräftig, süß, nach Nelken u. Zimt, aromatisch,
(Feuer), YANG
Herznoteanregend, erwärmend, vitalisierend, mobilisiert Energie und Lebenskraft, stärkt den Willen, weckt Begeisterung, wirkt ausgleichend auf die Körpersäfte
Rosmarin (Rosmarinus off.)kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah, krautig (Feuer/Luft)
YANG
Kopfnotenerven- und immmunstärkend, zentrierend, kräftigend, anregend, stärkt Selbstvertrauen, ermutigend, stärkt das Gedächtnis und die Ich-Kräfte. Stimulationsöl.
Safran
(Crocus sativus)
sehr süß, samtig, warm-würzig, orientalisch, leicht holzig, Ledernote, exotisch, betörend, Kraft des Goldes
(Feuer), YANG
Herznoteantidepressiv, stimmungsaufhellend, hilfreich bei Menstruations- und Erektionsstörungen, bei Alzheimer (Acethylcholin-Ausschüttung)
Weihrauch, Olibanum (Boswellia saccra bzw. serrata)balsamisch, süß, harzig, würzig, leicht rauchig bzw. zitronig
(Feuer/Erde), YANG
Basisnotewärmend, beruhigend, zu höherem Bewusstsein führend, kräftigend, entspannend, aufhellend, klärend, harmonisierend, mystischer Duft macht durchlässig für höhere Schwingungen, aktiviert Lebens- und Lichtkräfte, vereint Irdisches + Himmlisches
Zimt (Cinnamomum ceylanicum)warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf, orientalisch
(Feuer), YANG
Herz-/Basisnotenervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend, fördert Kreativität + Fantasie, zentrierend, stabilisierend, beruhigend, wärmt bei Gefühlskälte, stärkt und schützt die Aura
Mein Astroteppich

Es geht dann weiter mit dem letzten Feuerzeichen SCHÜTZE und seinen Düften

Dufte Grüße und immer der Nase nach…

Das Magische Parfum (2)

Die magische Arbeit mit Düften

Die Aromatherapie

Die Anwendung flüchtiger Essenzen erfährt erst seit wenigen Jahren eine Neubelebung – in der Aromatherapie. Was genau ist diese geheimnisvolle Pflanzenessenz, die sich ätherisches Öl nennt? Sie enthält das Herz oder den Geist einer Pflanze, macht ihr Wesen aus. Genau diese Essenz schützt die Pflanze, hält Ungeziefer fern, damit sie nicht gefressen wird. Sie zieht Bienen und andere bestäubende Insekten an. In den winzigen Zellen jeder Pflanze befindet sich eine große Anzahl biochemischer Bestandteile und flüchtiger Moleküle, die durch das Destillationsverfahren befreit werden. Einige Essenzen, wie die Zitrusöle, werden auch durch einfaches Auspressen gewonnen, da sich die kleinen Öldrüsen in Schale befinden

Ätherische Öle sind keine fetten Öle, wie Oliven- oder Mandelöl. Sie hinterlassen keinen Fettfleck auf dem Papier oder Tuch, manche hinterlassen leichte Farbflecken. Wenn man Dampf oder heißes Wasser durch zwanzig Kilogramm zerkleinertes Pflanzenmaterial presst, wird das ätherische Öl aus den Zellen befreit, aus den kleinen Öldrüsen in den Blättern und Wurzeln, aus der Rinde, den Samen oder Blüten. Dieser reine Pflanzengeist macht nur einen winzigen Bruchteil der ganzen Pflanze aus. Um an diese duftende Essenz zu gelangen, muss die Pflanze sterben.

Im Destillationsverfahren geht die Pflanze durch den alchemistischen Vorgang des „Stirb und Werde“ hindurch, sie stirbt als Pflanze, doch ihr wahres Wesen ist ätherisch leicht und steigt nach oben. Die reine duftende Essenz, von der Materie befreit, verdunstet leicht, verflüchtigt sich. Doch sie kann in Alkohol, einem fetten Trägeröl, Wachs oder einer Emulsion eingefangen, aufbewahrt und gezielt eingesetzt werden.

Aufgrund ihres jeweiligen Duftes und ihrer biochemischen Zusammensetzung werden die ätherischen Öle in der Aromatherapie im Sinne ganzheitlicher Heilung gezielt und bewusst eingesetzt, um Stimmungen und Zustände zu verändern, um die Selbstheilungskräfte des eigenen Systems zu aktivieren, um auszugleichen, zu beruhigen, zu mäßigen, um anzuregen, zu stärken und zu schützen, usw. Dazu werden die ätherischen Öle gezielt ausgesucht, in Öl, Alkohol oder einer Emulsion verdünnt angemischt, um als Körper- und Massageöl, als Raum- und Energiespray, Hautsalbe oder Emulsion angewendet zu werden.

Das therapeutische oder magische Parfum

Eine andere Möglichkeit, mit den ätherischen Ölen bewusst magisch zu arbeiten und ihre heilsamen, harmonisierenden Energien für das Wohlsein anzuwenden, liegt im kreativen Erschaffen eines persönlichen, therapeutischen Duftes – des Magischen Parfums.

Das rechte Mischen der ätherischen Öle, das Zusammenstellen und Komponieren eines Parfums unter Zuhilfenahme des Geburtshoroskops, der geistigen Vorstellungskraft und schließlich auch der Nase ist kreatives Imaginieren – ein magischer und schöpferischer Akt. Wir treffen zum Beispiel eine Auswahl von Düften für ein astrologisches Parfum, das unser Sonnen- Mond- oder Aszendentenzeichen verstärken und unterstützen sowie unsere Energien, Vitalkräfte und Körpersäfte im Gleichgewicht halten soll. Wir können mit Unterstützung der Düfte unsere Wesensanlage (AS), unser Verhalten (Sonne) und unsere Lebensbestimmung (MC) miteinander in Einklang bringen, auch wenn sie im Horoskop unter Spannung stehen (Aszendent-Sonne-Medium Coeli).

Um die passenden Düfte für ein bestimmtes Parfum finden zu können, ist eine vorherige Klassifizierung der über hundert ätherischen Öle notwendig. Gemäß der Entsprechungslehre gibt es für jedes Tierkreiszeichen, jeden Planeten und jeden Aspekt entsprechende Düfte, ebenso gibt es harmonisierende Düfte und Synergien für jedes Problem und jede Spannung. Um das vorwiegende Temperament eines Menschen erkennen und extreme Charaktereigenschaften ausgleichen zu können, bedienen wir uns der astrologischen Elementenlehre* und wählen die Düfte nach ihren entsprechenden elementaren Eigenschaften aus – dank der vorab getroffenen Klassifikation der ätherischen Öle in Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserdüfte. – In den folgenden Blogbeiträgen gebe ich diese Entsprechungen bekannt.

Auch Goethe war eng vertraut mit den Archetypen und elementaren Kräften.

„Wer sie nicht kennte, / Die Elemente, / Ihre Kraft / Und Eigenschaft, / Wäre kein Meister / Über die Geister“

Aus der alten Elementenlehre gingen die medizinische Viersäftelehre hervor und damit auch eine erste psychologische Einteilung der Menschentypen in die Temperamente nach dem angeborenen Gleichgewicht ihrer Körpersäfte (Humoralpathologie), woraus C.G Jung seine psychologische Typenlehre entwickelte.

SanguinikerLuftzeichen Zwillinge, Waage, Wassermannder Denktyp
CholerikerFeuerzeichenWidder, Löwe, Schützeder Intuitionstyp
MelancholikerErdezeichenStier, Jungfrau, Steinbockder Empfindungstyp
PhlegmatikerWasserzeichenKrebs, Skorpion, Fischeder Fühltyp
Die vier Elemente, Temperamente und psychologischen Typen

Wobei auch die Mischtypen Beachtung finden, z.B. mit Luft-Feuer Betonung (sanguinisch-cholerisches Temperament) oder Luft-Erde Betonung (sanguinisch-melancholisch), usw.. Hierzu habe ich übrigens eine künstlerische Umsetzung von Tammo de Jongh und Richard Gardner im Netz gefunden: Die zwölf Gesichter der Menschheit

Die mentale und geistige Vorarbeit mit dem Horoskop, mit einer Tarotkarte oder auch den Pflanzenhelferkarten ist ebenso anregend und inspirierend wie die anschließende Praxis des Zusammenmischens des Magischen Parfums. Wie die oberen Tarot-Trumpfkarten zeigen, geht es beim Mischen um Ausgewogenheit, um das rechte Maß, die richtige Dosierung. Die KUNST besteht darin, dass aus den zwei oder zwolf zusammengefügten Düften ein vollig neuer Duft entsteht – eine tantrische Vereinigung oder eine astrologisch-alchemistische Conjunctio.

Dufte Grüße und … immer der Nase nach

Sundra

Das Magische Parfum (1)

Sternzeichen- und Planetendüfte

als therapeutisches Naturparfum

  • zum Ausprobieren
  • für die (Nicht-)Identifikation mit dem Geist in der Flasche
  • für die Kommunikation mit dem Geist in der Flasche
  • für Selbsttherapie und  Erneuerung
  • zur Stabilisierung der Wesensessenz
  • zur Anwendung in einem Ritual (persönlich entworfen)
  • zur Anrufung (Evokation) eines Archetypen
  • für traditionelle, magische, rituelle Anwendung (Tarot, Kabbala / Pfadarbeit, Astrologie, Alchemie)

   

Warum jetzt?

Die neue Zeitqualität von Uranus im Stier und der magisch anmutenden Saturn-Pluto-Konjunktion im kardinalen Steinbockzeichen (12.1.2020) bietet sich an für eine radikale Wandlung der Grundlagen unseres Daseins. Sie bietet sich an für entscheidende Fragen, wie:

Bin ich bereit, bisherige Grundlagen, Identifikationen, Motive und Handlungen in Frage zu stellen und loszulassen? Bin ich bereit zu sein, was ich wirklich bin?

WER bin ‚ich’ wirklich, womit identifiziere ‚ich’ mich, als WER lebe und agiere ich? Worauf richte ich mein Bewusstsein? Was ist wesentlich?

B i n ich selbst der Wandel, den ich mir wünsche? Oder verlasse ich mich auf Äußeres, auf die anderen, auf weltlichen Erfolg oder gesellschaftlichen Status?

Inwieweit hänge ich am alten System, bin verstrickt in Strukturen und Schein-Sicherheiten, denke und handle gewohnheitsmäßig, quäle mich mit Abhängigkeiten, faulen Kompromissen, irrigen Glaubenssätzen herum, bin hin und her gerissen, orientierungslos?

Statt als Konsument und Erfüllungsgehilfe der äußeren Systeme ums Goldene Kalb zu tanzen, sind Authentizität, geistige Werte und erwachtes Bewusstsein gefragt. Es geht um das SEIN, nicht ums Haben. Die Zeitschwingung erfordert ein magisches Bewusstsein, ein schöpferisches Potenzial, das Wandel und Veränderung möglich macht. Jetzt. Sofort.

ICH BIN DER WANDEL, DEN ICH MIR WÜNSCHE

Ein Schlüssel heißt Magie. Magie ist das Streben nach Einheit mit dem Unnennbaren, dem Ewigen, dem Höchsten Bewusstsein – sei es manifestiert in einem Körper oder unmanifestiert.

Der Magier ergreift die evolutionäre Initiative, um das zu werden, was er bereits ist, immer war und sein wird – lebendiges strahlendes Bewusstsein, sei es vorübergehend manifestiert in einem Körper oder unmanifestiert. Wer sich berufen fühlt, wird die Zeitqualität der Selbstermächtigung nicht ungenutzt verstreichen lassen und die ihm zur Verfügung stehenden Geisteskräfte und Fähigkeiten nach bestem Herzenswissen und Gewissen einsetzen.

Genau jetzt BIN ICH vollkommen, in meinem SO-SEIN, meiner wahren Identität. Ich bin verantwortlich für meine Wünsche und Sehnsüchte, für meine Lebensziele, Werte und für alles, was mir im Leben begegnet. Und wenn das Dasein mir die Möglichkeit bietet, vollkommen zu sein bzw. Vollkommenheit zu ‚erreichen’, dann nehme ich sie wahr und bin es.

Ich beteilige mich jetzt an dem magischen Meisterspiel auf diesem Planeten, nutze die geballte, fruchtbare Erdkraft und säe heute die Ursache, den Samen der Vollkommenheit, die sich morgen als Wirkung und Wirklichkeit offenbart – wohl wissend, dass ‚morgen’ immer jetzt ist. Meine ganze Aufmerksamkeit gilt diesem Bewusstsein.

ICH BIN DER WANDEL, DEN ICH MIR WÜNSCHE

ICH BIN ERWACHTES BEWUSSTSEIN

ES GIBT NICHTS ZU TUN – NUR ZU SEIN

ICH BIN GELEBTES LIEBEVOLLES MITEINANDER

Unendliches Wachstum und Sicherheiten im Phänomenalen gibt es nicht, sie bringen den Menschen in seiner scheinbaren Evolution keinen Schritt weiter. Mit der neuen Zeitschwingung werden Umbrüche, große Bereinigungen, Läuterungen und Lebensumstellungen notwendig. Alle Einschränkungen sind wunderbar, schön und notwendig, wenn sie zum Wesen-tlichen führen und uns helfen, ein Leben in Harmonie mit dem Ganzen zu führen – mit Respekt und Achtung füreinander und für unsere gemeinsame Basis, Mutter Erde.

Düfte, Parfums, Essenzen

sind seit Urzeiten Wohlgerüche, die mit der Erhebung der Seele in Verbindung gebracht werden. Bestimmte Essenzen können uns in einen Zustand der Verzückung versetzen – wenn auch nur für Momente. Denken wir an die duftenden Harze und Hölzer, wie Weihrauch, Myrrhe, Sandelholz, Palo Santo oder an die unvergleichlichen Blütendüfte von Jasmin, Rose und Orangenblüten. Jeder dieser Düfte kann uns mitten in unserem Alltagsleben in einen Zustand von Seligkeit und tiefem Frieden „entrücken“.

Jeder Baum und jede Pflanze hat ganz spezifische Merkmale und Eigenschaften. Doch erst ihre Essenz, das destillierte oder durch Extraktion gewonnene ätherische Öl, enthüllt das charakteristische, fundamentale Wesen. So ein Duft ist ein „Geist der Wahrheit“, ein „Geist der Quintessenz“.

Flaschengeist

Was ist die Quintessenz des Menschseins?

Reines Bewusstsein … Freude … Glückseligkeit ..?

Finde es heraus.

 

 –  Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern  –

So nennt es Crowley, wenn er sich auf das Bewusstsein oder wahre Selbst beruft.

Alchemisten, wie z.B. Paracelsus, sahen den Stern als „Quintessenz“ an, als den himmlischen oder überirdischen Körper. Dieser ist dank der Imagination als Bild vorstellbar. C.G. Jung und die moderne Psychologie nennen Sterne, Planeten, Symbole, Götter oder göttliche Ideen Archetypen. Jeder Archetyp hat einzigartige Eigenschaften und Merkmale. In Wahrheit „haben“ sie diese Eigenschaften nicht – wir projizieren sie in die Sterne hinein und das Universum projiziert diese zurück. Es ist eine Sache des kreativen Geistes… des großen Spielers… *

*… der nichts Besseres zu tun hat, als sich zu teilen, um sich dann wiederzufinden…

Meist wird ein Parfum unbewusst gewählt, um von den anderen wahrgenommen und geliebt zu werden, um attraktiv zu wirken oder um bestimmte Persönlichkeitsaspekte hervorzuheben, andere zu kaschieren. Doch seit der Antike werden Düfte, Klänge, Farben und Symbole bewusst verwendet – meist durch Rituale intensiviert -, um in Kontakt mit der Gottheit zu treten und sich der eigenen göttlichen Essenz bewusst zu werden.

Meine Selbst-Ermächtigung: Als ein Mitschöpfer des Göttlichen BIN ICH autorisiert, mein essenzielles Selbst als reines So-Sein erstrahlen zu lassen und die Schönheit und Kraft meines totalen Gegenwärtigseins frei auszudrücken, ohne auf die Bestätigung oder Anerkennung von außen angewiesen zu sein.

Der Stein der Weisen (Aquarell)

Fortsetzung folgt über die „Magische Arbeit mit Düften“

Neumond im Skorpion am 7.11.18

Neumond 7.11.2018
Neumond 7.11.2018 17.02 Berlin/D

Mit jedem Neuen Mond (Dunkelmond) melden sich die neuen Energien zuerst im Verborgenen – als unbewusste Antriebe und intuitive Impulse, als Drängen, Streben und Sehnen nach einer neuen Ausrichtung, einem neuen Betätigungsfeld oder Vorhaben. Wir freunden uns innerlich (oder innenpolitisch) mit neuen Ideen an, probieren Neues aus, gehen freudig auf Herausforderungen zu, sind zu dieser Zeit besonders offen und empfänglich für Eingebungen, die sich in unserer psychischen und mentalen Struktur (Mond) verankern wollen. Denn der dunkle Neumond ist zu dieser Zeit das Gefäß (der See, die See-le), in das sich die geistigen Inhalte der Sonne ergießen, die dann an den ganzen Organismus und besonders an die Teile des Ganzen weiter geleitet werde, die dieser Kraft bedürfen.

Der Mond erfüllt als Erdbegleite(rin) und »Dienerin der Erde« die zyklischen Bedürfnisse des Planeten, verteilt zwölf- bis dreizehnmal im Jahr die kosmischen Saat-Ideen an die Organismen der Erde und an die Menschheit, die sich psychisch durch diese übermittelten Inhalte wieder regenerieren und neu aufladen können.

Welche Erfahrungswerte wollen sich bei diesem SKORPION-NEUMOND in unserem Denken niederschlagen?

Schauen wir uns das Sabische Symbol von 16° Skorpion an:

„Das Gesicht eines Mädchens beginnt zu lächeln.“

Stern_Kind_Logo_C2 Wir befinden uns exakt in der Mitte des achten Zeichens, das uns zur Transformation und Schattenarbeit einlädt. In allen vier fixen Zeichen beinhaltet der Übergang vom 15. Grad zum 16. Grad ein besonderes Krafterlebnis, an dem kosmische Energie freigesetzt wird und auf die Erde niedersteigt.* Den Skorpion- oder Adlerpunkt passiert die Sonne jedes Jahr am 7. oder 8. November (bei 16° Skorpion). Die zum Zeitpunkt der Tagundnachtgleiche im kardinalen Luftzeichen Waage gesammelten Energien und Erkenntnisse werden im nachfolgenden fixen Zeichen verdichtet und an diesem kosmischen Punkt freigesetzt und zur Wirkung gebracht – als Gestaltungskraft individuellen Seins. Das heißt, an diesem Skorpion-Grad erhalten die Menschheit bzw. alle diejenigen auf diesem Planeten, die bereit sind für eine „Initiation“, alljährlich einen gewaltigen Bewusstseinsimpuls, der ihr Bewusstsein vom Individuellen ins Kosmische weitet. – Diesmal angeregt durch Sonne und Mond auf diesem Grad. – So take your chance!

An diesem tiefsten Punkt menschlichen Bewusstseins halten wir schreckliche und schockierende Erinnerungen vor unserem Bewusstsein verborgen. Die eingekerkerten Inhalte verhindern, dass wir die Einheit mit dem Göttlichen oder unserem wahren Selbst erfahren können. Was wir irgendwann einmal als Ungeheuerliches erlebt haben, ist in die Tiefen der Seele versenkt und vergessen worden – oft schon von Geburt an. Die ausgegrenzten psychischen Inhalte liegen als unbereinigtes Material (Psychomüll) in den Tiefen skorpionischer Abgründe und verursachen mit den Jahren einen Dauerstress für Körper und Seele, halten den Geist in Enge, fixen Vorstellungen und Vorurteilen gefangen. Beziehungen scheitern aufgrund von Erwartungshaltungen, Zwangsvorstellungen und Schuldzuweisungen.

Wird dieser kosmische Moment von 15° und 16° Skorpion durch einen NEUMOND aktiviert, kann ein motivierter Geist, der nach Selbsterkenntnis und der Wahrheit forscht, einen derartigen Zuwachs an Kraft, Selbstvertrauen und Mut erhalten, dass er die verdrängten Inhalte und die damit zusammenhängenden Projektionen, Ängste und Zwangsvorstellungen konfrontieren, bearbeiten und schließlich auflösen kann. Tief im Innern vollzieht sich das Wunder des „Stirb und Werde“ als ein geheimnisvolles, unsichtbares Aufblühen der Blume des Selbst: Das Mädchen beginnt zu lächeln. Glühend vor Freude öffnet sich die Blüte des Selbst und entfaltet ihr göttliches Potenzial in reinster Schönheit. Der Mensch ist bei sich angekommen, im eigenen unendlichen Raum. Das wahre Selbst springt gleichsam vorwärts, um die Chancen des Lebens zu ergreifen, geht vertrauensvoll und mit offenem Herzen auf Menschen und Situationen zu, heißt sie bewusst mit einem Lächeln willkommen. Was sich hier im Geheimen vollzieht, ist die die tiefe innerliche Entscheidung, wieder am Leben teilzunehmen und sich auf menschliche Erlebnisse und Gefühle einzulassen.

*Darum werden diese vier Punkte die „vier Tore der Avatarischen Niederkunft“ genannt (von Sanskrit „ava“ und „tri“, herabsteigen). Avatara ist das „Herniedersteigen von einer höheren Stätte (oder Dimension) mit Zustimmung dieser Stätte zum Wohle des Platzes der Ankunft“. Siehe Dane Rudhyar „Astrologie der Persönlichkeit“, s. 214/15 (1979, München)

 

Bewusstseinsarbeit im 6. Haus

DANAE_600_CDie Neumondstellung im 6. Haus legt den Schwerpunkt auf Heilung und persönliche Vervollkommnung. Es ist das am stärksten besetzte Haus. Neben Sonne und Mond finden sich noch Venus und Jupiter darin, Jupiter auf dem letzten Skorpion-Grad greift und denkt schon großzügig in sein eigenes Zeichen Schütze und ins 7. Haus der Begegnungen hinein. Im 6. Haus gleichen wir unsere vermeintlichen Schwächen, Defizite und Unzulänglichkeiten aus, die durch unser Verhalten im 5. Haus entstehen.

In diesem Erdehaus spiegelt sich unser täglicher Existenzkampf wieder, Arbeit, Gesundheit, Krankheit, Erwerbsberechtigung, Erwerbsunfähigkeit… Leistung erbringen, arbeiten müssen für den Unterhalt, sich anpassen, seine Pflichten erfüllen. Wir stehen in einem Dienstverhältnis, müssen uns ein- und unterordnen, unsere Fehler korrigieren, unsere Schulden bezahlen, wir gehen durch Existenzkrisen, das Selbstwertgefühl sinkt. Wir werden unzufrieden, eventuell krank. Wir suchen nach Antworten, streben Veränderungen an, Umschulungen, Berufswechsel, wir wollen helfen, heilen, lehren, unsere Fähigkeiten und Talente zum Einsatz bringen, und gleichzeitig einen Beruf ausüben, zu dem wir uns auch berufen fühlen. Wir suchen nach „Heilmitteln“ und Heilmethoden, um gesund und erfüllt zu sein und den rechten Platz in der Gesellschaft zum Wohle aller einzunehmen.

Die Neumond-Skorpionenergie im 6. Haus wirft uns dicke unerledigte Psychobrocken aus Vorstellungen und Glaubenssätzen vor die Füße, die wir Stück für Stück in täglicher präziser Kleinarbeit abarbeiten, auflösen und bereinigen müssen. Es geht um Bewusstheit und Klarheit, ums Anschauen unserer verdrängten Ängste, Minderwertigkeits- oder Schuldgefühle, um Psychoanalyse, Wiedergutmachung von Fehlern, um tägliche Überprüfung unsrer Glaubenssätze und Zurücknehmen von projizierten Anteilen auf die Außenwelt. Wir lernen, uns selbst zu dienen, unsere Schwächen anzunehmen und in Stärken zu verwandeln. Unser vorgestelltes, einst künstlich erschaffenes „Ich“ darf Stein um Stein wieder demontiert werden, und die ins Unbewusste entsorgten Schattenanteile dürfen so lange angeschaut und auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden, bis sie sich im Lichte eine klaren Bewusstseins und liebevollen Verstehens auflösen.

 

Höhere Ziele und Bewusstseinserweiterung

 Fische-Mandala_klVom Neumond im Wasserzeichen Skorpion führen zwei blaue, harmonische Aspekte nach oben zum Fische-Neptun und Steinbock-Pluto. Mit Neptun und Pluto in den Häusern neun und elf werden höhere Ziele und eine höhere Bildung anvisiert, es gibt einen geistigen Bewegungsdrang, geistige Ziele und Ideale, um Freiheit und Weite erfahren zu können und unseren Horizont zu erweitern. Alte Strukturen und Blockaden wollen aufgebrochen werden, vor allem im Denken, und der Vorgang, wie dies geschieht, kommt einem alchimistischen Transformationsprozess gleich (siehe AS-Herrscher Merkur und MC-Herrscher Saturn).

Pluto in neun befähigt uns, in Symbolen und Analogien zu denken und jeden Gedanken, der uns Probleme macht, auf seinen Realitäts- und Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Zusammen mit der fließenden und entgrenzenden Neptunenergie können starre und dogmatische Anschauungen aufgespürt und aufgelöst und durch optimistische Visionen, große Träume und Reformen ersetzt werden. Gerne identifizieren wir uns mit einer großen Aufgabe, engagieren uns für soziale Projekte oder finden zum spirituellen Pfad… Der Geist sucht nach Antworten, Vorbildern, einer stimmigen

Praxis und einem Weg, dem er folgen kann. Mit dieser Konstellation ist es wichtig, nicht irgendwelchen Ideen und Worten von Autoritätspersonen oder auch „heiligen“ Schriften zu glauben, sondern alles selbst gründlich zu prüfen, ob die Methoden und „Hilfsmittel“ auch praktisch anwendbar und zum Wohle der Menschheit sind.

Neptuns transzendierender und sensitiver Einfluss ist notwendig, damit alle erstarrten und verkrusteten Ablagerungen im emotionalen und mentalen Bereich aufgelöst und weggeschwemmt werden können, damit wir behutsam und verständnisvoll mit unseren vermeintlichen Schwächen und Unvollkommenheiten umgehen und wir im Angesicht unserer Ängste und Sorgen die Kraft des Nichthandelns, des Geschehenlassens entdecken. Wenn wir unseren Kontroll- und Handlungszwang bezähmen und die Dinge oder Situationen sich selbst überlassen, werden sie sich so verändern, wie sie es tun. Wir erfahren, wie erleichternd das Loslassen sein kann.

Beide angehängten Aspekte erhöhen die Wahrnehmungsfähigkeit (Zwillings-Aszendent), verstärken die sensitive Wahrnehmung und die Empfänglichkeit für die innere Stimme und Intuition.

AJNA_Bewussseinspfade_400_WZIn der reifen Form vertiefen und unterstützen die harmonischen Aspekte des Neumonds im sechsten Haus die sanfte Transformation im Alltag, schenken uns tiefe Einsichten in die Arbeit, die getan werden muss, wenn es uns wirklich ernst mit der Transformation ist: Erkennen und Integration der eigenen Schattenanteile bzw. der Projektionen. Unser Vertrauen in die göttliche Fügung schenkt uns Erleichterung, es fällt uns zunehmend leichter, die Spielchen des Egos zu durchschauen und ihm die geforderte Aufmerksamkeit zu entziehen. Durch tägliches Üben, ein Zurückziehen in Stille und die Arbeit an der Bewusstmachung entdecken wir einen bisher unbekannten Raum in uns, einen Ort, an dem wir mit unserer unveränderlichen Essenz verbunden sind. Wir fühlen uns unabhängiger, freier, stabiler, haben weniger Angst, denn mit der Gewissheit dieses inneren Raums können wir die kleinen Veränderungen im Außen bewältigen. Die Umstände können und werden sich wahrscheinlich ändern, der Arbeitsplatz, der Wohnort, es mag scheinbare Gewinne und Verluste geben, Anzeichen von Alterung und Verschleiß, doch wir selbst, unsere göttliche Essenz, wird sich nicht ändern.

Eine der Möglichkeiten, wie wir Angst transzendieren, über sie hinaus gehen können, ist die Übung des Geschehenlassens. Wann immer wir uns vor einer Veränderung fürchten und wir beginnen, uns sorgenvolle Gedanken zu machen, können wir es mit diesem Satz versuchen: „Lass es, wie es ist.“ Dabei schauen wir uns einfach nur unsere Angst an, nehmen sie wahr. Wir können auch unsere Gedanken „Ich habe Angst“ oder „Ich fürchte mich vor…“ hinterfragen, ob sie wirklich wahr sind (Methode THE WORK). Wir können den Blick nach innen wenden und hinterfragen „Wer hat Angst“? oder „Wer ist das Ich?“ oder „Wer ist der Beobachter?“. Im täglichen Bewusstseinstraining schmelzen alle Ängste davon wie Schneeflocken im Ozean.

penta4_200Diese Übungen sind befreiend. Sie lösen nicht nur die Ängste auf, sondern auch den, der die Ängste hat und den, der zuschaut. Das Ego hat keine Chance mehr, ihm wird einfach die Basis entzogen. Übrig bleibst du selbst – und dieser offene Raum, der du bist. In diesem Raum wollen wir sein. In diesem Raum sind wir… so wie wir wirklich sind. Das Ego gibt es dort/hier nicht mehr. Es ging unterwegs irgendwo verloren oder wurde befreit.

 

Herrscher von Aszendent und MC

 Mit der Zwillings-Anlage geht es um die Erkenntnis der Dualität, die grundlegende Dualität der Schöpfung (Geist und Materie), in die der Mensch mit seiner Doppelnatur (Persönlichkeit und Seele) hineingestellt ist. Der exoterische Herrscher ist der bewegliche MERKUR, der diese Erkenntnis in seinen Begegnungen (7. Haus) erfährt, denn das Du ist die Ergänzung zum Ich. Der Intellekt ist bereit, das Gegensatzpaar Zwillinge-Schütze zu erfahren und damit der inneren Zerrissenheit ein neues verbindendes Bewusstsein vorzustellen. Hier kommt die VENUS als esoterischer Herrscher ins Spiel als liebende Kraft des Denkens, die eher zusammenfasst und die scheinbar isolierten Einzelwesen oder Persönlichkeitsanteile in einen inneren seelischen Zusammenhang stellt. Hiermit öffnet sich das Denken für die Impulse der Seele und lernt, auf die Bedürfnisse der Seele zu achten, für ihre Impulse offen zu sein, d.h. auf die innere Stimme zu hören und auf intuitivem Weg höhere Erkenntnisse und Wahrheiten zu empfangen.

Vulkan

 Das Sabische Symbol für Merkur auf 8° Zwillinge:

„In den Tiefen der Erde bilden sich neue Elemente“

 Wir erkennen den direkten Bezug zur Neumondenergie in den Urtiefen des Skorpions. Transformation… Stirb und Werde… das Lächeln des Mädchens /der Seele… das Annehmen dessen, was ist.
Auf diesem Schütze-Grad erfasst den Intellekt das alchemistische Feuer, das die menschliche Innenwelt läutert und verwandelt. Äußerlich mag dem Ego noch alles „beim Alten“ erscheinen, doch im Unsichtbaren hämmert Hephaistos in seiner unterirdischen Schmiede unermüdlich an unserem Schicksal – analog zum „Behauen des rauen Steins“ in der Freimaurersymbolik (siehe Aspektbild „vollkommener Stein“). Hier wird ein weiterer Hinweis auf die Notwendigkeit einer Mutation und Wandlung gegeben: Im großen Kessel des Universums formen sich die Metalle. Der innere Alchimist verwandelt saturnisches Blei in das goldene Licht der Sonne. Hier ist eine kosmische Kraft am Werk, die Absicht und Wille zusammenfasst, die unablässig daran arbeitet, die Bestimmung zu erfüllen, das uns Bestimmte, das jedem Menschen Bestimmte. Das neue Gewahrsein wird uns durch URANUS offenbart.

Hier sehe ich auch einen direkten Bezug zum MC im Steinbock und dem Herrscher SATURN in seinem eigenen Zeichen im 8. Haus des „Stirb und Werde“.

Zum MC  29° Steinbock gibt es das Symbol“„Eine Frau liest aus dem Kaffeesatz.“

Alter_200Auch hier geht es um das Dahinterschauen oder nach innen schauen, um die verborgenen Zusammenhänge zu entdecken. Der Drang nach Selbsterkenntnis führt in die tiefsten Tiefen der menschlichen Seele und des Universums. Es ist ein Verlangen nach innerem Verständnis durch alle Lebensumstände hindurch… der Blick nach den Sternen, um mehr über die Vorgänge in unserem Inneren zu erfahren… der Wunsch, die Zeichen deuten und für unsere Entwicklung nutzen zu können. Es ist auch der innere Drang und Wunsch, die Alltagsrealität zu transzendieren und den Raum zu finden, in dem wir wirklich zuhause sind. Die Bestimmung für diesen Neumond ist also, dass wir lernen, durch die äußeren Tatsachen hindurchzusehen und die größeren Prozesse und Zusammenhänge erkennen. Niemand ist eine Insel und niemand existiert getrennt vom Rest der Welt.

1 Wurzelfrau StammfrauSabisches Symbol für Saturn 6° Steinbock:

„Zehn Holzklötze liegen in einem Torweg, der in ein dunkles Gehölz führt“

 Das Symbol spricht von der Notwendigkeit, jedes Unternehmen zu vollenden, bevor man Einlass begehrt zu dem, was hinter der äußeren Erscheinungsform liegt.

Was ist Vollendung? Wir erkennen äußerlich, wenn eine Form vollendet ist, ein Haus, eine Tasse, ein Baum, ein Lebewesen. Doch was ist ein vollendeter Mensch? Theorien, Ideen und spirituelle Konzepte gibt es wahrscheinlich so viele, wie es Menschen gibt. Wann ist der Mensch vollendet? Gibt es wie in der Natur einen Anfang mit einem Samenpotential, das in die Erde / den Körper gelegt wird und dort heranreift, von unserem inneren Gärtner wie eine kostbare Blume gepflegt, bewässert, beschnitten wird, bis diese eines Tages ihre Blüte entfaltet und einen köstlichen Duft verströmt?

Jeder kann sich selbst diese Frage stellen und in sich hinein horchen, wie sich Vollendung anfühlt. Wie fühlt es sich an, wenn ich denke: „Ich bin angekommen“ oder „Ich bin perfekt so wie ich bin“ – die Welt ist vollendet – ich bin vollendet… Dagegen untersuchen wir die Gefühle zu den Gedanken „Ich bin unvollkommen“ – ich spüre einen Mangel – ich muss noch dieses tun, dieses erreichen, um vollkommen zu sein – ich muss dieses oder jenes „werden“

Wenn jemand stirbt, erfahren wir in der Realität, dass seine Lebensform vollendet ist. Sein Leben ist erfüllt, es hat sich erfüllt, sein Potenzial für das Diesseitige und Offensichtliche ist vollendet. Es gibt Theorien vom Jenseits, vom Kommen und Gehen, selbst das I Ging spricht beim Zeichen 64 Vor der Vollendung von einem Übergang in andere Verhältnisse oder Dimensionen. Dieser Übergang kann dann stattfinden, wenn alles in einer Ordnung und Harmonie ist, sich an seinem rechten Platz befindet, wenn Schicksal und Leben im Einklang sind. Wir sind bereit, dasimmlische Wir Altes hinter uns zu lassen – unser Ego, bisherige Identitäten und Rollen, Anhaftungen, Denk- und Verhaltensweisen, Hoffnungen, Erinnerungen. Im Moment des Sterbens oder Übergangs fallen Raum & Zeit zusammen. Und erst, wenn auch die Hoffnung stirbt und niemand da ist, der uns hilft im Sinne einer Verlängerung unserer Identität in eine vorgestellt Zukunft, kann das Wahre und Wirkliche sich offenbaren, eine Wirklichkeit oder ein Bewusstsein, das vollkommen rein und klar ist und unerschütterlich wie ein vollendet geschliffener Diamant, der im Nu alle Illusionen durchschneiden kann..

Vollendung ist auch ein Neuanfang auf einer anderen Ebene: Der innere alchemistische Prozess von 8° Schütze wird erst dann offensichtlich, wenn die Umwandlung bereits stattgefunden hat und damit eine neue Ebene der Wahrnehmung und der Reaktion auf das Leben erreicht ist (das Mädchen „lächelt“). Das in die Erde gelegte Saatkorn ist gekeimt, gewachsen und gereift bis zur Vollendung. Ungeduldiges Vorgreifen und intellektuelle Spekulationen schaden dem Wachstumsprozess. Hilfreich ist die Einstellung des Geschehenlassens „Ich lasse es  s e i n . Am Punkt der Vollendung ist eine Schwelle erreicht (die Zahl 10).  Das Ende ist erreicht, ein Höhepunkt… Welche Gefühle steigen in diesem Moment auf? Ein Tor im Dunkeln suggeriert einen Weg, doch „ich“ kann das Tor nicht öffnen.

In dieser Situation kann „ich“ nicht handeln, keine Initiative ergreifen. Geschehenlassen liegt an, sich eine Pause gönnen, jegliche Kontrolle loslassen. Es geht nicht um Macht, Recht, Stärke oder Gewinn. Es geht um Zuneigung, Vertrauen und Verständnis – in das, was ist. Nicht handeln (wu wei) und innere Distanz zu den äußeren Verwicklungen bedeuten nicht notwendigerweise Schwäche, Ohnmacht oder Minderwertigkeit. In Steinbock/Saturn wirkt das Prinzip von Ursache-Wirkung. Wir ernten, was wir gesät haben. Es kann nur das vollendet und reif werden, was auch tatsächlich als Anlage in uns vorhanden ist, gekeimt und gewachsen ist. Im Klartext: Annehmen dessen, was ist.

 

Das Aspektbild

 Neumond_7.11.2018 Skorpion_KleinBeim Aspektbild fällt gleich die Planetenreihe in der oberen Kreishälfte auf, während die untere Hälfte bis auf den Mondknoten leer bleibt. Der Schwerpunkt im oberen und rechten Raum zeigt ein starkes Streben nach Leistung, Unabhängigkeit, Gipfelpositionen und einem höheren Bewusstsein. Weitere Ziele sind Selbstverwirklichung und berufliche Verwirklichung, Übernehmen von Verantwortung, Hinterfragen von Erfolg und Macht. Große Lernbereitschaft zeigt sich auch im Du- und Umweltbereich, wenn die Lebensgesetze missachtet worden sind und der Mensch, durch leidvolle karmische Erfahrungen weise geworden, sich wieder seinen Mitmenschen zuwendet und erkennt, dass die Menschheit ein Ganzes ist.

Diese Struktur ermöglicht ein Konzentrieren auf hohe Ziele, fördert die Verwirklichung von großen Unternehmungen, die der Selbstverwirklichung dienen und auch für andere nützlich sein können. Eine Gefahr liegt in der Einseitigkeit, der Verdrängung des Trieb- und Instinktbereichs und der Projektion der unbewussten Schattenanteile. Es ist notwendig, sich seiner fehlenden „besseren“ oder „schlechteren“ Hälfte bewusst zu werden und sie in sein Selbst zu integrieren. Das wird auch unter dem psychologischen Begriff der Individuation verstanden.

Eine weitere Besonderheit sind zwei große Vierecke, das einfarbige große rote Quadrat und die dreifarbige doppelte Ambivalenzfigur.

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Stein der Weisen

Das große Quadrat, auch magisches Viereck, Leistungsviereck oder karmisches Kreuz genannt, wird hier von zwei Planeten und den beiden Mondknoten unter Einbeziehung des MC gebildet. Die Planeten und Achsenpunkte stehen im rechten Winkel zueinander stehen. Das Große Viereck stellen ein immenses Leistungsvermögen und Kraftpotenzial dar. In der Freimaurersymbolik wird diese Aspektfigur als „vollkommener Würfel“ oder „vollkommener Stein“ bezeichnet. Das bezieht sich auf die Symbolik des anfänglich rauen, unbearbeiteten Steins, der für einen Menschen steht, der gerade erst beginnt, bewusst an sich zu arbeiten. Dann beginnt das „Behauen des Steins“, das Schleifen der Ecken und Kanten als Symbol für die Arbeit an den eigenen Schwächen, Leidenschaften, übernommenen Glaubenssätzen und Gedankenstrukturen. Das angestrebte Ziel mag Vollkommenheit sein oder zumindest eine Annäherung daran, die Integration aller Ich-Anteile in das übergeordnete Selbst. Vollkommenheit – ein „ verwirklichtes Selbst“? Die vollkommene Form des Menschen kann nur das sein, was sie JETZT ist.

buddha_200Ich habe mich gefragt, was „Vollendung“ bedeutet, wie sich Vollendung anfühlt. Vielleicht ist es ein Ankommen bei sich selbst, ein Erfülltsein von sich selbst. Ich spreche hier von dem inneren göttlichen Raum, der eins ist mit dem wahren Selbst, der angefüllt ist mit reinem Bewusstsein und reiner Glückseligkeit… ein Seinszustand der Fülle und gleichzeitigen Leere, wo sich das Selbst schenkt und gleichzeitig beschenkt wird. Der vollendete Zustand (der innere Raum) symbolisiert Erfüllung als erfahrbaren Seinszustand. Wir erfahren Verbundenheit mit allem, was ist. Mehr und weniger geht nicht.

 

Uranus und das neue Bewusstsein

URANUS auf 30° Widder bildet den Anfang der aufgereihten Planetenkette. Im Verbund mit der VENUS (Widder-Waage-Achse) bildet er den Rand der Schale mit dem Inhalt der Planentenenergien. Nennen wir die Venus in diesem Zusammenhang Anima, Seele, Liebesfähigkeit oder Kraft der Anziehung des Ewig-Weiblichen, die uns „nach oben“ zieht (wie Dante’s Beatrice). Und nennen wir Uranus den Offenbarer eines neuen Bewusstseins, den Willen zur Veränderung/ Mutation und den Willen zur Vereinigung aller Persönlichkeitsanteile mit dem „höheren Selbst“.

Sabisches Symbol für Uranus auf 30° Widder:

„Ein Ententeich mit kleinen Entchen“

Der Lebensspielraum „kleiner Ententeich“ (oder ist es ein Goldfischglas?) symbolisiert unseren überschaubaren, begrenzten Handlungs- und Wirkungskreis, für den wir verantwortlich sind, der unserem Schicksal und Dharma entspricht. Auch wenn wir bereits für eine begrenzte Zeit in die Harmonie der Sphären eintauchen oder transzendente Erlebnisse und Einblicke in eine höhere Ordnung haben durften, müssen wir doch immer wieder zurückkehren auf die Erde, zu unserer irdischen Aufgabe in einem bestimmten gesellschaftlichen Rahmen und Umfeld.

BlickQuelleGemessen am galaktischen Weltenmeer erscheint unser Aktionsradius so winzig wie ein Ententeich. Und doch muss genau hier – in dem Raum, in den das Schicksal uns hineingestellt hat – die Substanz zum konkreten Handeln gefunden werden (Substanz). In unserem begrenzten Lebensspielraum erfahren wir Ursache und Wirkung, säen und ernten, haben unsere Vision von einer höheren Harmonie auf unser eigenes karmisches Wirkungsfeld herunter zu bringen und zu verwirklichen.
Wir haben die Möglichkeit, den Mikrokosmos nach unseren Bedürfnissen zu gestalten und in Übereinstimmung mit unseren Begabungen zu handeln. Denken und handeln wir authentisch, vor allem unter Berücksichtigung unserer natürlichen Grenzen, erreicht uns auch die Harmonie der großen kosmischen Ordnung (des Makrokosmos), schenkt uns Frieden, innere Zufriedenheit und Fülle und großes Vertrauen in unser Schicksal.

Im Gewahrsein dieser geistigen Verbundenheit erkennen wir auch die Verbindung des Saturn-Symbols der „Zehn Holzklötze im dunklen Torweg“ mit dem GROSSEN QUADRAT bzw. Karmischen Kreuz aus Venus-Uranus und den beiden Mondknoten an der IC-MC-Achse. Auch die Mondknoten-Achse steht symbolisch für den Vorgang der Individuation, die „Selbstwerdung“ eines Menschen zu einem ganzen, unteilbaren Individuum. Wir können nur „werden“, was wir bereits sind – und nur noch nicht wissen. Die Energie von Uranus will Licht in diese unerleuchteten menschlichen Zellen bringen.

or700

 

Möge es sein.

Zum Wohle aller.

Nachtrag: Der letzte Blogeintrag von gestern (8.11.18) war plötzlich nicht mehr aufrufbar. Technische Hilfe habe ich nicht. Also habe ich den Beitrag erneut geschrieben. ich bitte um Nachsicht.

Sternengrüße

von Sundra