Ätherische Öle als Happylizer – Teil II

Im Flow mit der Schöpferkraft

Da alle Neurotransmitter einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden, auf unsere Glücksgefühle und Motivationen haben, werden sie von der Medizin bei Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen verordnet (Parkinson ist z.B. eine Krankheit, die aufgrund eines Dopaminmangels entsteht).

Wir selbst können dazu beitragen, die Botenstoffe zu aktivieren und ins Fließen zu bringen, indem wir offen für Neues sind, begeisterungsfähig und erregbar für kreative Inspiration und geistige Anregung, gerne Neues ausprobieren, offenen Herzens auf andere Menschen zugehen, eine positive Sichtweise pflegen, für ausreichend Bewegung und lustvolle Entspannung sorgen.

Bei negativen Gemütszuständen, Emotionen und Schmerzen kann die Aromatherapie mit ätherischen Essenzen ausgleichend wirken und die Produktion von stimmungserhellenden, euphorisierenden und schmerzlindernden Neurotransmittern, wie Endorphinen, Encephalin, Serotonin und Dopamin aktivieren.

Wenn wir die ausgewählten und von der Nase auch akzeptierten Essenzen in Raum- und Energiesprays, Naturparfums oder Körperölen benutzen, ist es ratsam, die Duftreize in der Luft oder am Körper mehrmals am Tag zu wiederholen, denn die Botenstoffe sind sehr kurzlebig. Dabei können wir uns angewöhnen, die negativen Gedankenmuster durch positive Bilder und Gedanken zu ersetzen, uns z.B. vollkommen gesund und kreativ sehen, in glücklichen Beziehungen, in liebevoller Umarmung mit uns selbst…usw. 

Gerade bei Stimmungstiefs, negativen Gemütszuständen, Sorgen, Ängsten oder Schmerzen können wir mit ätherischen Ölen eine vermehrte Ausschüttung von Botenstoffen stimulieren.

Entscheidend für das Wohlgefühl ist natürlich immer, dass der Duft oder die Duftkomposition der individuellen Nase auch gefällt. Wo der eine ganz verzückt himmlische Süße erschnuppert, kann ein anderer diesen Duft unerträglich bis ekelerregend empfinden – je nachdem, ob man sich für das Lebensprinzip dieses Pflanzenwesens öffnen kann oder sich von ihm bedroht fühlt. Meist scheiden sich die Geister bei Lavendel, Patchouli und Rose, bei Jasmin und Ylang Ylang.

Sieben wichtige Neurotransmitter

(ÄÖ: Abkürzung für Ätherische Öle)

  1. Dopamin – „Kreativhormon“, „Belohnungshormon“ und Motivationsträger. Es ist ein biogenes Amin, die Vorstufe von Adrenlin und Noradrenalin. Es erzeugt Vorfreude und Lust nach dem Besten („das will ich haben/erreichen“), löst Begeisterung und Glücksgefühle aus. Es hilft dabei, Energie aufzubringen, um Ziele anzusteuern, die uns glücklich machen und seelisch erfüllen. Es sorgt für Erregung und Begeisterung beim Entdecken unserer wahren Berufung. Dopamin spielt eine wichtige Funktion im Belohnungssystem, wird beispielsweise vermehrt beim Sex freigesetzt. Es bringt die Psyche ins Gleichgewicht, löst alte Gedankenstrukturen auf, bringt Energie und Lebenslust. – Ein Mangel an Dopamin führt zu Antriebslosigkeit und Interessenlosigkeit, zu Lustlosigkeit und Unerfülltheit, Unzufriedenheit und Frust. Seit der Corona-Pandemie leiden wir alle mehr oder weniger unter einem Dopaminmangel, uns fehlen das Glücksgefühl und die kleinen Erfolgserlebnisse beim Zusammensein mit anderen, beim Treffen in Cafés, bei gemeinsamen Veranstaltungen, beim gemeinsamen Genießen von Musik und Sport, beim Shopping, auf dem Wochenmarkt. ADHS, Depressionen, chronische Schmerzen, Morbus Parkinson, Restless Legs… haben ihre Ursache im Mangel an Dopamin.

ÄÖ: Angelika, Basilikum, Cistrose, Dill, Grapefruit, Kardamom, Lorbeer, Majoran, Mandarine, Muskatellersalbei, Nelkenblütenknospen, Niauli, Palo Santo, Petitgrain, Pfefferminze, Grüne Minze (Spearmint), Ravintsara, Weihrauch, Zimt, Zitrone

  • Serotonin – das „Glückshormon“, Botenstoff der Entspannung, nach dem wir uns alle sehnen.Serotonin ist ein biogenes Amin aus Aminosäure und wird in den Zellen des Darms gebildet. Es ist der Glücksstoff aus unserem Bauchhirn.Doch wenn der Darm mit Antibiotika vergiftet ist, kommen nur aggressive Reaktionen aus dem Bauch. Serotonin macht uns ausgeglichen, zufrieden, rundum happy, stabilisiert die Psyche, lässt uns positiv denken, schenkt wieder Freude an der Natur, sorgt für Ruhe, Harmonie und ein Gefühl der Befriedigung,  kann Dankbarkeit und ein absolutes Glücksgefühl erzeugen. Es dämpft Angst- und Engegefühle, Depressionen und auch die Heißhungerattacken auf Süßes, besänftigt gestresste Nerven, lässt in Zeiten der Anspannung innehalten und sorgt für den nötigen Abstand zum Alltagsgeschehen. Extreme Emotionen, Süchte und Schmerzen können gemildert und gewandelt werden, negative Gedanken und Sorgen verfliegen, ein gesunder, erholsamer Schlaf stellt sich ein – ein Nebenprodukt von Serotonin ist das Schlafhormon Melatonin. Es entsteht wieder Raum für kreative Gedanken und Gefühle, für Inspiration, Meditation und Träume. – Ein Mangel an Serotonin zeigt sich in Nervosität, innerer Unruhe, Schlaflosigkeit und Magen-Darmstörungen. Stress z.B. verbraucht sehr große Mengen an Serotonin!

ÄÖ: Benzoe, Bergamotte, Grapefruit, Jasmin, Kakaoextrakt, Kamille römisch, Kardamom, Myrrhe, Lavendel, Majoran, Narde, Neroli (Orangenblüte), Patchouli, Sandelholz, Tanne, Tonka, Tuberose, Vanille („Kuschelduft“), Ylang Ylang, Zeder

– für Melatonin: Bergamotte, Kardamom, Lavendel, Linaloeholz, Rosengeranie, Weihrauch

  • Noradrenalin – ist ein überlebensnotwendiges Motivations- und/oder Stresshormon, das im Nebennierenmark gebildet wird (siehe Dopamin). Es steuert die mentale und psychische Stressanpassung. In geringer Dosierung wirkt es als Neurotransmitter erregend, aktivierend und leistungssteigernd, schärft unsere Aufmerksamkeit. Es stimuliert, macht wach, regt Körper und Geist an. In hoher Konzentration wirkt es als Stresshormon: aufregend, aufpeitschend, aufputschend und aggressiv, neigt zur Kampf- oder Fluchtreaktion (fight-or-fligth). Daher achtsam dosieren, nach Symptomen und Tabletten fragen (Blutdruck, Herz, Betablocker, Blutverdünner) usw. Ein Absinken des Noradrenalinspiegels führt zu Antriebsschwäche, Trägheit und Abwehrschwäche.

ÄÖ: Angelika, Cistrose, Eisenkraut, Eukalyptus citr., Grapefruit, Ingwer, Kardamom, Lemongras, Litsea, Nelkenblütenknospen, Rosmarin, Palo Santo, Pfeffer schwarz, Salbei, Speiklavendel, Wacholder, Weihrauch, Weißtanne, Zimt, Zitrone

  • Endorphine sind körpereigene Betäubungsmittel (Morphine, Opiate) mit euphorisierender Wirkung auf die Psyche. Darum werden auch sie zu den “Glückshormonen” gerechnet. Sie werden von der Hirnsubstanz und der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) produziert, vor allem durch die Freude sportlicher Betätigung, durch Lachen, Tanzen, gemeinsame Erlebisse, Verliebtsein…  Sie vermitteln Entspannung, lösen Ängste, lindern chronische Schmerzen, regulieren Stress und stimmen sanft. Werden nicht genügend Endorphine gebildet, kann es zu Gefühlskälte, Schüchternheit und geschwächter Lebensfreude kommen. Ihr Einfluss auf das Immunsystem ist tiefgreifend („Glück hält gesund!“). Therapeutisch werden die Endorphin-Auslöser bei emotionaler Kälte, leichten Depressionen, Angstzuständen, chronischen Schmerzen, Suchtentzug, Kontaktscheue und mangelndem Sexualtrieb eingesetzt.

ÄÖ: Chrysantheme, Franjipani, Geranium, Grapefruit, Jasmin, Orange, Mandarine, Muskatellersalbei, Patchouli, Rose, Rosengeranie, Tolubalsam, Tonkaextrakt, Tuberose, YlangYlang

  • Encephaline („Aufheller“, Lichtbringer) sind den Endorphinen chemisch verwandt und werden vom Thalamus produziert.Sie sind körpereigene Stimmungsaufheller und Schmerzhemmer, können die Weiterleitung von Schmerzen unterbinden. Sie fördern die Lebensfreude, stimmen heiter und sorgen für euphorische Zustände, für Freude, Wohlbehagen und sexuelle Stimulation. Encephaline werden in besonders spannungsreichen Momenten freigesetzt – etwa bei einem Sieg, beim Orgasmus oder einem mystischen Erlebnis. Ein Absinken des Encephalinspiegels kann melancholische Stimmungen und einen Mangel an Selbstvertrauen zur Folge haben. Die entsprechenden ätherischen Öle werden bei chronischen, schweren oder manischen Depressionen, bei chronischen Schmerzen, Phobien, Suizidgefahr, Suchtentzug und starken Gefühlsschwankungen eingesetzt.

ÄÖ: Bergamotte, Geranie, Grapefruit, Hoblätter, Jasmin, Koriander, Linaloeholz, Muskatellersalbei,  Palmarosa, Rose, Tuberose, Wiesenkönigin, Ylang Ylang, Zdravetz (echter bulgarischer Storchenschnabel)

  • Acethylcholin – wichtigster Neurotransmitter des peripheren Nervensystems. Er wird über den Hypothalamus ausgeschüttet und bewirkt eine Konzentrations-steigerung des Gehirns, unterstützt das logische Denken, fördert die Kritikfähigkeit und das Urteilsvermögen, stärkt das Gedächtnis, regt das Gehirn zu Höchstleistungen an (brain-doping): Sowohl die Erregungsübertragung von Nervenfaser auf Muskelfaser, als auch die vegetativen Funktionen (u.a. Herzschlag, Atmung und Verdauung) werden durch Acetylcholin gesteuert. Bei der Alzheimer-Krankheit (Oberbegriff: Demenz) besteht ein gravierender Mangel von Acetylcholin im Gehirn. Hier können entsprechend verdünnte Aromasprays mit folgenden ÄÖ helfen, den Mangel auszugleichen.

ÄÖ:  Angelikawurzel, Basilikum, Bay, Bergamotte, Cajeput, Eisenkraut, Estragon, Eukalyptus, Kampfer, Lavendelsalbei, Litsea, Nana-Minze, Rosmarin, Salbei, Spearmint (Grüne Minze), Wacholder, Zitrone, Ysop,

  • Oxytocin – der „Nähe-Kuschel-und-Großzügigkeits-Botenstoff“. Oxytocin ist ein Neuropeptid (Protein, welches im Nervengewebe vorkommt), das als Hormon und auch als Neurotransmitter fungiert. Das Neurohormon wird im Hypothalamus von der Hypophyse produziert und ist wehenfördernd. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Geburt und beim Sex. Es öffnet uns für emotionale Intimität. sorgt z.B. dafür, dass der Mann eine Erektion bekommt. Es beeinflusst nicht nur das Liebesverhalten zwischen Mutter/Vater und Kind und zwischen Partner und Partnerin, sondern allgemein die sozialen Interaktionen. Liebevolle Berührung, die Erfahrung von Nähe und bedingungsloser Liebe sind eine Grundbedingung für das Überleben auf diesem Planeten. Die heilsame Kraft von Berührung ist längst erwiesen und wird erfolgreich in Therapien eingesetzt. Fehlende Berührung erzeugt jede Menge Überlebensstress – psychische und geistige Verarmung und einen großen Hauthunger. Wir brauchen die Berührungsrituale im Alltag, um körperlich und geistig gesund zu bleiben – um ein Mensch sein zu können. Ohne Liebe, ohne Nähe und Intimität, ohne Empathie und Vertrauen – wie lange können Menschen das aushalten? Oxytocin fördert den Fluss von Empathie, Einfühlungsvermögen und Vertrauen, dass wir einander bedingungslos lieben und großzügig miteinander teilen. Oxytocin wird bei positivem Körperkontakt, wie Schmusen und Streicheln ausgeschüttet, wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend. Wir fühlen uns geborgen, zugehörig und sind zufrieden. Die gleiche Wirkung spüren wir, wenn wir uns selbst umarmen, unsere Arme und Hände streicheln. Es geht uns gleich besser. Es funktioniert auch, wenn wir an jemanden denken, der uns bedingungslos liebt. Ganz allgemein wirkt es belebend, stimmt uns positiv, wirkt antidepressiv und regt die Libido an. Die entsprechenden ätherischen Öle dürfen keinesfalls in der Schwangerschaft eingesetzt werden, da sie wehenauslösend und geburtseinleitend sind. Sie helfen bei Lethargie, Negativität, Stimmungstiefs und schwacher Libido – auch bei Kontaktscheue und Vertrauensmangel in Menschen, wie z.B. bei Autismus..

ÄÖ: Eisenkraut (Verbena), Jasmin, Muskatellersalbei

Rezepturen gibt es im nächsten Blog

Hier geht es zum Blog Maskenspray selbergemacht

Immortelle (Helichrysum)

Ätherische Öle als Happylizer – Teil I

„Du riechst so gut… Lass mich noch mal an dir schnuppern…“

Glückshormone und Happylizer-Düfte schwirren durchs Quantenfeld… sind in der Luft… in aller Munde… strömen durch Nasen, Riechkolben und Hautzellen… selbst gemachte Botenstoffe aus unserem Gehirn… eigene Schöpfungen… legale Glücklichmacher.

Therapeuten, Heiler, Schamanen, Glücksritter, Gestresste und Gebeutelte nehmen DANKBAR das duftende, ätherische Geschenk der Pflanzenwesen an, die uns seit Anbeginn der Zeit mit ihrer Duftfülle begleiten. Docken wir uns an. Atmen wir die Duftmoleküle tief ein und sorgen wir für eine Weiterverbreitung des Glücksvirus, das in unser Kronenchakra strömt, an unsere Zellen und Rezeptoren andockt und eine Kettenreaktion von Vertrauen, Freundlichkeit und Liebe freisetzt.

Wir sind, was wir denken

Gedanken können uns in den Himmel heben oder in tiefste Dunkelheit stürzen. Jeder Gedanke wirkt auf die Schaltkreise unseres Gehirns und des Nervensystems ein, in dem alle Neuronen miteinander vernetzt sind. Das geschieht durch die körpereigenen Botenstoffe oder Neurotransmitter, die allgemein als „Glückshormone“ oder Happylizer im Sinne von „Glücklichmacher“ bezeichnet werden, da sie ähnlich wie Hormone als Übertragungsstoffe wirken. Ob die Reize nun von einem Gedanken (in uns), von einem Duft (außen) oder einem Botenstoff stammen, ist unerheblich. Tatsache ist, die Botenstoffe fungieren als eine Brücke zwischen dem Reiz (Duft, Gedanke) und dem Gehirn.

Beispiel: Was geschieht beim Gedanken Liebe? Wir öffnen unser Herz, schalten auf Empfang und Empathie, unser Gehirn schüttet unmittelbar u.a. folgende Botenstoffe aus: Dopamin (Glückshormon), Oxytocin (Bindungshormon), Vasopressin (Wachstumshormon)…

Beim Umweltreiz Angstverschließen wir uns, erstarren, schütten folgende Botenstoffe aus: Cortisol und Noradrenalin (Stresshormone), Histamin (Allergiehormon) … Diese Bio-Chemikalien greifen das Immunsystem an. Angst bringt das Leben und Lebendigsein (Bio) zum Stillstand, verengt uns und baut dann einen Schutzwall, eine Mauer um uns. Nach demselben Prinzip wirken Anti-bio-tika: Sie richten sich „gegen das Leben“, anti bio.

Liebe öffnet unser System. Angst verschließt uns.

Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

(Buddha)

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Ein Upgrade fürs Gehirn

Neurotransmitter sind Botenstoffe mit direktem Einfluss auf unsere Emotionen und unser Nervensystem. Nehmen wir einen Duftreiz wahr – sei es über die Nase oder über Hautzellen, denn auch dort befinden sich Duftrezeptoren – werden die Duftmoleküle unmittelbar an das limbische System und unser Riechhirn weitergeleitet. Das Nervensystem reagiert mit der Ausschüttung von Botenstoffen, die auf unsere Psyche sowie das Hormon- und Immunsystem wirken.

Das limbische System ist der „Sitz der Emotionen“. Es ist der älteste Teil unseres Gehirns, das sogenannte Raubtier- oder Reptilienhirn, in dem alle Gerüche mit Erinnerungen und bestimmten Erfahrungen verknüpft sind – seit es den Menschen auf diesem Planeten gibt. Jeder Duftreiz, den wir unbewusst aufnehmen, wird hier verarbeitet, bewertet und abgespeichert. So entsteht eine Verflechtung von Emotionen, Erinnerungen und Gerüchen.

Der Geruchssinn ist der einzige Sinn, welcher das Zentrum der Emotionskontrolle, der Aufmerksamkeit und des Langzeitgedächtnisses direkt erreicht. Das heißt, Düfte und Gerüche entscheiden auch heute noch über unsere Emotionen und Reaktionen, über den Appetit und sogar die Partnerwahl.

Das alte Raubtiergehirn steuert immer noch unser unbewusstes Affekt- und Triebverhalten gegenüber der Umwelt nach den urzeitlichen Kampf- und Fluchtmechanismen der Neandertaler. Es geht von einem abgespeicherten Bewusstsein des Mangels aus, lebt in ständiger Angst und Gewaltbereitschaft und produziert fast unentwegt Stresshormone (Cortisol, Adrenalin), was durch die Aufnahme von Zucker in unserer Nahrung noch verstärkt wird. Wir wissen, dass sich Stress und Angst negativ auf die überlebenswichtigen vegetativen Funktionen wie Atmung, Schlaf- und Wach-Rhythmen sowie unsere Motivationen auswirken, die ebenfalls vom limbischen System reguliert werden. 

Mit Zucker füttern wir lediglich unsere abgespeicherten emotionalen Programme aus den alten limbischen Neuro-Netzwerken, während der Neokortex, von dem wir gerade mal 5 % zu nutzen wissen, als Treibstoff gute Fett und Fettsäuren benötigt um den Fluss echter Gefühle freisetzen und erhalten zu können. Wenn wir also unsere Liebesbeziehung mit dem Kosmos auffrischen wollen, ist es ratsam, die alten verunreinigten Teile des Gehirns und die Neuronen zu entgiften (z.B. von Schwermetallen, Quecksilber, Arsen, Pestiziden…) dort mal gut „durchzulüften“ und auch die toxischen Emotionen zu entfernen. Sonst werden wir weiterhin im Klammergriff der Angst leben nach dem Flüchten- oder Kämpfen-Modus der Neandertaler und weiterhin fleißig Stresshormone (Adrenalin,Cortisol) produzieren. Diese zerstören auch den Hippocampus, wo das Lernen zuhause ist. Dann ist unsere Welt nicht mehr sicher. Wir werden alte miesepetrige, misstrauische Menschen, die ihre natürliche Offenheit, Neugier und ihr unschuldiges Vertrauen verloren haben. Der Mensch ist wie das Universum ein offen-endiges System und kein Raubtierkäfig.

Entziehen wir den Gespenstern der Vergangenheit ihre Macht und lösen wir uns aus ihrem Bann. Durch Gewahrsein. Bewusstsein. Hinterfragung. Stellen wir uns bewusst neu ein auf die Frequenzen von Vertrauen und Liebe. Steigen wir ein in den kosmischen Flow – als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen und machen wir uns das höhere Gehirn zunutze. Bleiben wir in diesem Feld, entziehen wir den alten Verknüpfungen zwischen negativen Reizen, Gedanken und Emotionen die Grundlage.

Ändern wir einfach unsere Stimmung.

Kultivieren wir Freundlichkeit, Offenheit, Toleranz.

Atmen wir Dankbarkeit, Vergebung, Vertrauen.

Strahlen wir Licht, Freude und Wohlwollen aus.

Die Pflanzenölwesen helfen uns mit ihren ätherischen Essenzen dabei, Licht, Energie und Duft-Informationen zu empfangen und auszustrahlen.

Wie gut können wir uns „riechen“

Über den Geruchssinn ist der Mensch direkt mit der Kette aller Lebewesen auf diesem Planeten verbunden – mit den Kristallen in der Erde, mit dem Pflanzenreich, den Tieren und Mutter Erde selbst. Doch hat er diese Gabe auch verantwortungsvoll wahrgenommen für den Erhalt allen Lebens auf diesem Planeten? Wir wissen, dass es nicht so ist.

Der Mensch hat sich selbst durch sein falsches Natur- und Menschenbild in die innere Verarmung und Isolation hinein katapultiert. Er vertraut seiner eigenen Natur und Nase nicht, mag sich selbst nicht mehr riechen, übertüncht seinen natürlichen Eigengeruch mit künstlichen Aromen, stülpt sich eine Geruchs-Tarnkappe über. Und so wie er seinem eigenen Instinkt nicht mehr traut, ist er auch dem Leben um sich herum misstrauisch und feindselig eingestimmt.

Er hat es nicht geschafft, echte Gefühle, wie Liebe und Mitgefühl zu verwirklichen und auszustrahlen, wähnt in allem und jedem den bösen Feind, gegen den er sich zur Wehr setzen muss. Mal wähnt er ihn im Wolf oder Tiger, dann im Nachbarn oder Kollegen, auch in Pflanzen, Keimen und Viren. Attacke! Her mit der Steinzeit-Axt oder der Anti-bios-Waffe! Trotz seines immensen Wissens lebt der moderne Homo sapiens in der Wahnvorstellung, dass alles, was er nicht kennt und nicht kontrollieren kann, sein Feind ist. Dabei ist er nur einen Quantensprung entfernt vom Homo universalis...

… und er könnte sich noch für diese evolutionäre Disziplin anmelden…

Es ist heute mehr denn je unsere Aufgabe, die Erde und alle auf ihr lebenden Wesen – und darüber hinaus auch die Lichtwesen, Sternenreiche und Planeten am Himmel – als ein lebendiges Ganzes zu begreifen, als ein atmendes, freundliches Universum, dessen einzelne Glieder miteinander im Austausch stehen, harmonisch miteinander verbunden sind, einander verstehen, lieben und achten.

Mit Meditation, positiven Gedanken und Bildern und auch mit gezieltem Dufteinsatz der feinstofflichen ätherischen Essenzen sind wir heute in der Lage, die alten emotionalen Mechanismen zu wandeln und zu erneuern. Das heißt, wir können mit gezielten Gedanken und Duftreizen die alte Gehirnregion reinigen und uns auf eine erweiterte Wahrnehmung und die noch ungenutzten Potenziale des Neokortex und des Hippocampus (Lernhirn) vorbereiten. Es ist erwiesen, dass wir bisher nur einen sehr kleinen Teil des Neokortex nutzen! Erst mit diesem höheren Gehirn wird es uns möglich, in den Fluss wahren Seins und schöpferischer Teilhabe einzusteigen und als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen auf dem Planeten bewusst tätig zu sein.

Dazu braucht es aber eine komplette „Gehirnwäsche“, ein Upgrade unseres Hirnpotenzials, eine Verbesserung und Aufwertung.

Fortsetzung Teil II

Buddhanatur

Das Magische Parfum – Ambra

Der kabbalistische Duft zur 1. Sephirah Kether

Kether (hebr. „Krone“), die erste und höchste Sphäre am Baum des Lebens, ist nach der Kabbala der Ursprung von allem. Auf den Menschen bezogen, repräsentiert Kether die Wiedervereinigung der reinen Seele mit Gott, symbolisiert die Wurzel jenseits des Schöpfergottes oder des universalen Geistes. Auf energetischer Ebene wird Kether dem Scheitelchakra knapp über dem Kopf zugeordnet.

Durch das Tragen des Kether-Parfums kann das Sahasrara-Chakra (Scheitel- oder Kronenchakra) aktiviert werden. Es ist Ziel der spirituellen Entwicklung, das Bewusstsein in diesem Zentrum zu verankern. Das Tragen des Duftes ist natürlich kein Ersatz für den inneren Klärungs- und Erkenntnisprozess, er kann dem nach Wahrheit Suchenden als Gedächtnis- und Konzentrationshilfe dienen und seine Aufmerksamkeit und Besinnung auf das Wesentliche lenken. Durch das Suchen und Imaginieren des Lichts über dem Scheitel kann die Identifikation mit dem Geist, dem höchsten Bewusstsein, angeregt werden.

Eigenschaften, die wir mit diesem Duft fördern wollen, sind Vervollkommnung, Ergebenheit, Ewigkeit, Frieden, Wiederherstellung, Einheit.

AMBRA

Natürlich handelt es sich bei meinem Ambra-Duft nicht um das tierische Produkt des Pottwals, sondern um ein eigens hergestelltes Ambra-Imitat, das nach alten Beschreibungen und Wirkungen zusammengestellt wird. Ambra ist Bestandteil der luxuriösesten Parfums. Heute werden aus Kosten- und glücklicherweise auch aus Tierschutzgründen vorwiegend synthetische oder pflanzliche Ambra-Imitate benutzt.

Jeder Parfumeur stellt seinen eigenen Ambra-Duft her, dessen Bestandteile und Mischungsverhältnis natürlich geheim gehalten werden. Seine wichtigste Eigenschaft: als starkes Fixiermittel ist es in der Lage, die anderen beteiligten Düfte zu heben und zu verstärken, besonders die aldehydischen Duftnoten von blumig-, fruchtig- und zitrischem Charakter.

Ich benutze eine Imitation auf der Basis von Labdanum bzw. Ladanum, dem öligen Harz der Cistrose (Cistus ladanifer). Labdanum/Cistrose ist ein schwer duftendes ätherisches Öl (bzw. Absolue), dessen Duftnote sowohl Süßes als auch Erdiges hat, an Ambra und Moschus erinnert. Es fördert die Sinnlichkeit, wirkt erotisierend und aphrodisierend, duftet balsamisch, warm, vanillig, erdig, blumig. Dazu ein leichtes Honigaroma mit einem holzigen Unterton. Manche erinnert es auch an Meer und See, vor allem wenn eine verdünnte Algenessenz hinzu kommt.

Auf Wunsch einer Freundin befindet sich in meiner früheren AMBRA-Mischung mit Weingeist (Naturparfum) nun eine leichte Verdünnung des einzigartigen, synthetischen Duftstoffs Iso E Super, das als „magische Aroma-Chemikalie“ bekannt geworden und inzwischen nur noch selten auf dem Markt zu ergattern ist. Es ist d a s geheime Zauberwässerchen hinter den beliebtesten Parfums. Sein samtig weicher, leicht süßer Duft nach Ambra, Moschus, Weihrauch und Zedernholz gibt allen Parfums Wärme und Sinnlichkeit, soll unsere natürlichen Pheromone (sexuelle Lockstoffe) nachahmen und ist vor allem ein stark fixierender Duftstoff für die anderen beteiligten Düfte. Eine weitere Eigenschaft des synthetischen Duftmoleküls ist, dass sein Duft in Wellen zu kommen scheint… mal schwächer, mal stärker ist, für Stunden auf der Haut nicht wahrnehmbar ist… dann wieder stark pulsiert und sich verströmt.

Der AMBRA-Duft lässt sich kaum beschreiben, er wirkt wie jedes Parfum individuell.

Umkreisen und umschreiben lässt er sich als

samtig weich, warm und sinnlich, erdig, aromatisch, tiefgründig,
leicht süß und holzig, vanillig, blumig, intensiv

Hier verrate ich euch den Inhalt meines „Ambra“-Parfums

Inhalt: Weingeist, Iso E Super , ätherische Öle/Extrakte:

Angelikawurzel, Benzoe, Bergamotte, Copaivabalsam, Eichenmoos (Absolue), Jasmin, Koriander, Labdanum (Cistrose), Muskatellersalbei, Orange bitter, Patchouli, Rose Damaszener, Sandelholz, Styrax (Harz, flüssiges Ambra), Tolubalsam, Tonkaextrakt, Urzitrone (Zedrat), Vanilleextrakt, Vetiver, Weihrauch (Olibanum), Ylang Ylang, Zypresse

Lasst euch inspirieren beim Selbstanmischen. Wer möchte, kann sich den AMBRA-Duft auch auf der Basis von Jojobaöl herstellen und eine kleine Menge von 1 bis 2 ml als kostbares Salböl für die Chakrenarbeit oder für ein magisches Ritual abfüllen.

Persephone Salböl (für die Fische) und Ambra-Parfum

Das STIER-Parfum und die Erde-Düfte

Stier auf dem Astroteppich

Ich beschreibe die Sternzeichen und ihre Parfums im Dreierpack nach den vier Elementen: Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserzeichen. Die Eigenschaften des Elements ERDE und das magische Parfum finden Sie hier: Die Erde-Düfte und ihr Parfum.

Johfra: Tierkreisbild „Stier“

Das fixe Erdezeichen STIER

Im Stiermonat feiern wir die Schönheit und Fülle des Lebens, unsre Körper und unsere Sinnlichkeit – rund, voll, duftend, freudig strahlend. Nehmen wir die Schönheit in uns auf, dass sie Körper und Seele nähre! Besonders die Stier-Göttin braucht genügend Raum, um ihre Begabungen zu entfalten, ihre Knospen zu öffnen bis zur vollen Blüte. Stier braucht Zeit für sich, für den Körper, für die Sinnlichkeit, für die eigene Aufwertung. Stier-Geborene tun sich und anderen gerne Gutes: Ein parfümiertes duftendes Bad, ein blumiges Massageöl, ein erlesenes Menu oder ein sinnlicher Liebespartner. Stier sucht und findet die Fülle des Lebens… und ist ein dankbarer Genießer.

Die bodenständige Erdgöttin liebt warme, sinnliche, volle Düfte, duftende Wurzeln und schwere Blütendüfte, die sie erden, ihre Energien ausgleichen und die Nerven beruhigen. Ein starkes Wertgefühl vermitteln ihr die opulenten Wasser-Düfte der weißen Blüten Jasmin, Ylang Ylang, Tuberose. Stark erdende und nervlich beruhigende Düfte kommen von Benzoe, Vetiver, Patchouli und Vanille. Für die gewünschte Klarheit können Myrte und Salbei sorgen. Der männliche Stier, mehr ein Pan, ein Naturgott, mag es schwer, holzig und markant, wird sich über Zeder, Sandelholz und Styrax freuen und über den aromatisch-würzig-frischen Estragon.

Außergewöhnlich und luxuriös für den Stier-Mann wie für die Stier-Göttin sind Moschus, Palo Santo und Rose.

Ist die Erdenergie noch unentwickelt oder unterdrückt, braucht Stier verstärkt die Erde-Düfte, um seine Körperpräsenz spüren, annehmen und genießen zu können: Moschus, Narde, Patchouli, Sandelholz, Vetiver. Bei einem übertriebenen Sicherheits- und Abgrenzungsbedürfnis und Verlustängsten können ihm Luft- und Wasser-Düfte helfen, leichter, beweglicher, weicher, offener zu werden und loslassen zu können: Flieder, Estragon, Myrte, Tuberose, Vanille, Veilchen.

AKTUELL – Für die Zeit des Uranus-Durchgangs durchdas Erdzeichen Stier (2018 – 2026) sind für alle Stiere die stabilisierenden und entspannenden Erdedüfte (z.B. Sandelholz, Styrax, Vetiver, Patchouli) sehr hilfreich. Es kann zu schicksalhaften Ereignissen kommen, in denen die Flexibilität des Stiers geprüft wird… oder die Bereitschaft, seine Komfortzone zu verlassen… das, was er hat, zu teilen… wie stark sein Vertrauen zum Leben ist… Er ist aufgefordert, seinen Teil beizutragen, damit seine Welt etwas gerechter wird. (Letzter Transit von Uranus durch das Stier-Zeichen war von 1935-1942)

Für diesen Uranus-Transit über entsprechende Stier-Konstellationen habe ich den Fliederduft in das Stier-Parfum integriert. Mit dem Duft der Fliederblüten können Intuition und hellsichtige Fähigkeiten entwickelt werden. Er verstärkt die Sympathie des Stiers und macht den Umgang mit dem anderen Geschlecht angenehm. Er ist ein Mittel gegen Halsweh und Heiserkeit. Die Flöte des Gottes Pan soll aus Fliederholz gewesen sein.

„Die Reise des Stiers ins Jenseits“ (Stier im 12. Haus) – Öl auf Papyrus
ArchetypBauer, Sämann, Töpfer, Künstler. Natur, blühende Landschaft. Die Kunst. Die Lust. Der Genießer, der Liebhaber, die Geliebte, die Große Mutter, Priesterin, Hure, Verführerin, Circe. Natur- und Erdgottheiten: Gaia, Demeter, Pan, Bachus. Venus der irdischen, körperlichen Liebe (Pandemos), der Lust und Sinnlichkeit. Schatz- und Gralshüter, Hirten, Bewahrer. Minotaurus, Mithrasmysterien; Erdheiligtümer, mythische Steine;
Körpersaft/
Temperament
Schwarze Galle/
Melancholisch: träge; ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Ur-Thema„Haben oder Sein“. „Meins oder Deins“. Grund & Boden. Die Existenz. Sammeln, Erhalten, Bewahren, sinnliches Genießen. Verlangen nach Besitz, Bestand und eigenen Werten. Selbstwert, Selbsterhaltung. Absichern und Abgrenzen des Erworbenen. Bindung an Dinge und Menschen. Sicherheit, Dauerhaftigkeit. Fruchtbarkeit und Fülle. Produktivität. Empfänglichkeit, Lust & Wollust. Verwurzelung. Ein eigenes Heim, eine materielle Basis aufbauen. Drang nach sozialer Integration. Routine, Freude am Vertrauten, Wachstum, Entfaltung, Erblühen, Erleuchtung.
KunstGegenständliches Malen. Figuren/ Einzelbilder drängen sich in Gruppierungen um einen Konzentrationspunkt zusammen. Figuren-, Häuser-, Menschengruppen. Die Bildkomposition ist zentripetal, drängt zum Zentrum. Die Einzelfigur ist unbewegt und ohne Eigenleben, konturiert, klar abgegrenzt. Eine breit angelegte Flächigkeit u. einheitliche Farbgebung (gedeckt, gedämpft, grau, blau, braun) als Unisono (“Einklang“) verbindet alle Teilobjekte. Verzicht auf eine eigenwillige, expressive Linienführung, um die Zugehörigkeit der Teilobjekte zu sichern.
Stier-Maler: Salvador Dali (Giraffe mit Schubladen), Walter Gropius, William Turner, Georges Braque, Eugene Delacroix, Ernst Ludwig Kirchner, Willem de Kooning.
Eigenschaft/
Ur-Polarität
humorale Qualität: trocken (10), kalt (9), warm (4), feucht (3)
Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
YIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an
Erde-Düften

Moschuskörner, Palo Santo (E/F), Patchouli (E/W), Rose, Sandelholz (E/F), Styrax, Vanille (W/E), Vetiver
 

Ergänzende Wasser-Düfte (W): Benzoe, Flieder, Jasmin, Tuberose, Vanille, Ylang Ylang

Ergänzende Luft-Düfte (L): Myrte, Zitrone

Ergänzende Feuer-Düfte (F): Estragon

Die Parfums für den Stier
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Zeichen Stier)

blumig – samtig süß – warm – würzig – sinnlich
erdig – opulent – balsamisch – holzig – orientalisch
einhüllend – extravagant – kostbar – markant – aromatisch
Estragon – Flieder – Myrte – Rose – Opoponax–
Patchouli – Sandelholz – Styrax – Vanille – Vetiver

Video-Clip zum Zeichen Stier „Herabströmen des Göttlichen Willens“

(Bilder von Ludger Philips)

STIER in der Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte V Der Hierophant und Pfad 16 zwischen Chesed (4) und Chochmah (2) mit dem Erdezeichen Stier. Der hebräische Buchstabe ist WAW oder VAU, die Farbe Rot-Orange. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind Styrax und Vanille.

Der Hierophant oder Hohepriester ist der innere Meister in uns, der die Mysterien erklärt und deutet. Er repräsentiert das Heilige, die Suche nach dem Sinn und der Wahrheit. Es geht um Religiosität, Glauben und Verständnis. In Kontakt mit ihm zu stehen, bedeutet tiefes Vertrauen, Schutz und gute Beratung. Mit ihm können wir auf das Gute, auf das Leben, unsere göttliche Natur vertrauen.

Im Lebensbaum sind hier auf der höheren Mentalebene Herzensgüte, Barmherzigkeit, bedingungslose Hingabe und Ernsthaftigkeit auf dem geistigen Weg zum festen Bestandteil des spirituell Suchenden geworden. Es kann sich ihm die göttliche Weisheit (Chochmah) der spirituellen Ebene offenbaren, hellseherische Fähigkeiten und prophetisches Schauen können sich entwickeln und Erleuchtung erfahren werden. Dieser 16. Pfad ist der letzte Pfad zur höchsten Stufe, der erleuchteten Intelligenz, der zweiten Herrlichkeit der göttlichen Triade.

Dufte Grüße von der Almequelle und

immr der Nase nach….

Die Erde-Düfte und ihr Parfum

Baumwurzel-Yoni an der Almequelle

Die Eigenschaften der Erde

Fest, solide, tragend, haltend, passiv, ruhig, empfangend, duldend, formgebend, strukturiert, hart, kalt und trocken, schwer, statisch, begrenzt, mit den Sinnen erfahrbar (sinnlich), greifbar, formbar, messbar, kalkulierbar.

daraus abgeleitet: Bezug zum Realen und Zeitlichen, Hang zum Konservativen und Traditionellen, Standfestigkeit, Ordnung, gegenstandsverhaftet, geduldig und zäh, praktisch, zweckmäßig, sachlich, nützlich, beharrlich, ausdauernd, nachhaltig, dauerhaft, belastbar, gründlich, starr, träge, reserviert, verlässlich, gewissenhaft, kontinuierlich, produktiv.

Entsprechungen

Die Form, der physische Körper, das Stoffliche; Masse, Substanz, Zeit & Raum, Struktur, Basis, Grund, Schwerkraft, Zusammenhalt, Festigkeit, Härte, Trockenheit, Kristallisierung, Verknöcherung, Sinnlichkeit, Nutzdenken, Pragmatismus, Sicherheitsstreben, Begierde, praktische Erfahrung, Statusbewusstsein, Ehrgeiz, Disziplin, Verantwortung, Routine, Gewohnheit.

FarbeGrün, manchmal Gelb, erdfarben
TarotMünzen /Pentakel/Scheiben
KabbalaMalkuth, fester Aggregatzustand
SternzeichenStier, Jungfrau, Steinbock (Erdezeichen)
PlanetenVenus, Merkur, Saturn
Häuser2. Haus, 6. Haus. 10. Haus
EigenschaftenKalt und trocken;
kalt: passiv, zusammenziehend, zusammenhaltend, konzentrierend;  
trocken: starr, steif, verhärtet, angespannt, reizend.
TemperamentMelancholisch, nervös (schwarze Galle); der Empfindungstyp nach C.G. Jung
PolaritätYIN, urweiblich, -Pol
Höhle in Kallenhard

Magisches Parfum für das Element Erde

Die Erde ist das materiellste und gröbste Element. Wir erfahren Erde-Menschen als sachbezogen und realistisch in ihren Anschauungen, geduldig, ausdauernd bis beharrlich in ihrem Wollen, die praktische Erfahrung steht im Vordergrund. Der Schwerpunkt des Bewusstseins liegt auf der äußeren Ebene des Lebens, die praktische Vernunft überwiegt, kommt vor dem Denken und Fühlen. Erde orientiert sich am liebsten am Vergangenen und Vertrauten, geht auf Nummer sicher.

Wir erfahren die Erde als körperliche Befindlichkeit, im Anfassen und Begreifen, in unserem Handeln als Prinzip von Ursache und Wirkung. Erde ermöglicht uns praktische Lebenserfahrung und materielle Lebensäußerung. Wir erleben Begehren, Reproduktion und Haben-Wollen als Antrieb zur menschlichen Evolution.

Im fixen Erdezeichen Stier überwiegt das Verlangen nach sinnlicher Erfahrung, materiellen Werten und deren Absicherung, bis diese Begierde gesättigt ist und der Stier statt nach materiellen Werten nach geistigen Erfahrungen strebt. Im veränderlichen Erdezeichen Jungfrau geht es um die menschliche Vernunft, um ein intelligentes Verhalten, das sich den Bedingungen des Lebens anzupassen versteht. Im kardinalen Erdezeichen Steinbock ist die Persönlichkeit bereit, sich selbst und ihr Handeln einem allgemein-gültigen Gesetz, sei es weltlicher oder geistiger Art, zu unterwerfen und Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen.

WICHTIG: In der ganzen Natur gibt es kein Leben, das nur mit einem reinen Element lebensfähig wäre. Alles Sein besteht aus bestimmten Mischungsverhältnissen der vier Grundelemente, den Prinzipien des Festen, des Flüssigen, des Gasförmig-Luftigen und des Feurig-Verzehrenden. Damit unterliegen alle Elemente der Wandlung und Veränderung, stehen ständig in einer sich ergänzenden, erzeugenden, fördernden und auch abstoßenden, zerstörenden oder verzehrenden Beziehung zueinander.

Darum muss ein Duft für das Element ERDE auch immer die anderen Elemente enthalten. In welchem Maße und welcher Mischung dies notwendig und harmonisch ist, kann aus dem Geburtshoroskop erkannt werden.

Die überlieferte Empfehlung von Stellar Visions für das ERDE-Parfum ist:

Vetiver – Rose – Dill – Verbena.

Ein wahrlich ausgewogener und facettenreicher Erde-Duft, den ich nach Überprüfung und Erfahrung anstandslos übernehme. Es ist ein erhabener, königlicher Duft, der die Gegensätze eint, das Dilemma von Haben und Sein auflöst, der hilft, sich seinen dunklen unverdrängten Anteilen zu stellen und sie wieder zu integrieren, der seinem Träger gestattet, inmitten von Wandel und Veränderung gelassen und ruhig zu sein und sein Herz für den Fluss der Liebe offen zu halten.  

Für die Duftkomposition „Erde“ wähle ich den Namen „Duft der sich erneuernden Erde“ und die ätherischen Öle Vetiver, Rose (Damaszener), Dill und Verbena (Eisenkraut)– auf Wunsch in Alkohol als Energiespray (Eau de Cologne) oder auf der Basis von Jojobaöl als Salböl.

Der Erdeduft eignet sich für die rituelle Anwendung im Magischen Kreis zu den vier Elementen, den vier Stärken der Sphinx (Wollen-Wagen-Wissen-Schweigen) und in der Kabbala-Arbeit für die 10. Sephirah MALKUTH („Königreich“), das die Erdsphäre repräsentiert. Die Arbeit in Malkuth bedeutet, das Wissen um die eigenen unbewussten Komplexe (Blockaden und Verdrängungen) ans Licht zu bringen.

Earth – becoming a star (Öl auf Papyrus)
Dill (Anetum graveolens)Luft/Feuer
Würzig-frisch, süßlich, krautig, kümmelartig;   YANG  
   Kopfnoteentkrampfend, wärmend, die Nerven stärkend, beruhigend, entspannend, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura
Rose (Rosa damascena)Wasser
Rosig, weich, süß, warm, blumig;
YIN
 HerznoteTiefgreifend harmonisierend, stärkt die Aura, das Herzchakra, den feinstofflichen Ätherkörper
Verbena /Eisenkraut (Lippia citriodora  syn. Verbena off. syn. Aloysia triphylla)Feuer/Luft Zitronenartig, leicht, frisch, strahlend, ätherisch; YANG mit YIN-Anteil  KopfnoteErfrischend, anregend, Herz und Nerven stärkend, kühlend u. leicht warm, schenkt Ausdauer, führt ins Hier & Jetzt, konzentrationsfördernd, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura. NICHT in der Schwangerschaft anwenden!
Vetiver (Vetiveria zizanioides)Erde
Erdig-holzig, schwer, modrig, rauchig, wurzelig mit süß anhaltendem Unterton, tief, dunkel, umfangend; starkes YIN mit aufsteigendem YANG
BasisnoteHilfe für „Entwurzelte“, erdend, aufbauend, stärkend, entspannend, beruhigend, nervenstärkend, östrogenartig, empfängnisfördernd, aphrodisierend, regenerierend, stabilisierend, zentrierend

Viel Freude mit dem Duft und folgen Sie Ihrer Nase…

vielleicht auch mal bis zur mystischen, erneurnden Almequelle…

dufte Grüße… Sundra

Ätherische Öle für den LÖWEN

Fortsetzung zum LÖWE-Parfum und den Feuerdüften.

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische LÖWE-Parfums.

NameDuft /ElementDuftnoteWirkung
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig (Feuer/Luft)
leichtes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Buccoblätter (Barosma betulina)minzig, frisch, fruchtig, blumig, würzig, aromatisch, nach schwarzen Johannisbeeren (Feuer/Luft), YANGKopf-/Herznoteaufmunternd, ganzheitlich anregend, stärkend,
Cassiazimt
(Cinnamom cassiae)
würzig-warm, blumig, harzig, süß, fein aromatisch, vanilleartig, nach Cumarin (Feuer), YANGHerz- /Basisnoteanregend, vitalisierend, aphrodisierend, stärkend
Kampfer (Cinnamomum camphora)klar, frisch, stark, medizinisch, sehr scharf, nach Eukalyptus (Feuer/Luft), YANGKopfnoteanregend, beruhigend, stärkt Herz, Kreislauf, Nerven, gleicht Hitze und Kälte aus, bewusstseinserweiternd, belebend
Lavendel (Lavendula angustifolia) frisch, blumig-krautig, klar, kampferartig, würzig, (Luft), YIN & YANG ausgeglichenHerznoteausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, klärt + ordnet das Gefühlschaos
Mandarine (Citrus reticulata) süß, strahlend, frisch, jung, spritzig, warm, kindlich-heiter, weich (Wasser), YANGKopf-/Herznoteerheiternd, insprierend, beruhigt, antidepressiv, angstlösend, aufbauend, gibt Mut u. Lust zum Fühlen, intensiviert das Lebensgefühl
Muskatnuss
(Myristica fragrans)
würzig, herb+süß holzig-warm, weich, exotisch, berauschend, strahlend (Feuer/Erde), YANGHerz-/Basisnotestärkend, anregend, beruhigend + kräftigend, psychotrop, leicht berauschend, bewusstseins-erweiternd, fördert Hellsichtigkeit und farbiges Träumen
Nelkenknospen
(Syzygium aromaticum)
warm, süßlich, stark würzig, herb + trocken, kraftvoll, aromatisch (Erde/Feuer), YANGHerznotestimuliert die Gehirntätigkeit, anregend, ausgleichend, kräftigend, wärmend, belebend, mobilisiert, fördert Kreativität + Fantasie, sexuell anregend, regenerierend, transformierend
Orange (Citrus sinensis)Sonnig, spritzig, warm, süß, fruchtig, hell, freundlich, lebendig, flüssiger Sonnenschein (Luft/Wasser), YINKopf-/Herznoteerheiternd, großes Nerventonikum, erwärmend, harmonisierend, stimmt optimistisch, angstlösend, schenkt Lebenslust, unschuldige, sinnliche Note
Orangenblüte, Neroli (Citrus aurantium)Warm, tiefgründig süß, zart blumig, etwas bitter, lebhaft, frisch, stark strahlend, kraftvoll, (Wasser), YIN und YANG ausgeglichenKopf-/Herznotekräftigend, stärkt die Aura, beruhigt, kostbares Schutzöl. Erste Hilf bei Schock, Depression, Panik, hilft bei Erschöpfung u. emotionaler Verstrickung
Pfeffer rosa
(Schinus terebinthifolius)
pfeffrig, mild, exotisch, leicht zitrisch, exotisch, würzig, strahlend, leuchtend (Feuer), YANGKopfnoteganzheitlich anregend, erwärmend, stimulierend, motivierend, stimmungsaufhellend,
Piment, Nelkenpfeffer
(Piment off.)
würzig, kräftig, süß, nach Nelken u. Zimt, aromatisch,
(Feuer), YANG
Herznoteanregend, erwärmend, vitalisierend, mobilisiert Energie und Lebenskraft, stärkt den Willen, weckt Begeisterung, wirkt ausgleichend auf die Körpersäfte
Rosmarin (Rosmarinus off.)kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah, krautig (Feuer/Luft)
YANG
Kopfnotenerven- und immmunstärkend, zentrierend, kräftigend, anregend, stärkt Selbstvertrauen, ermutigend, stärkt das Gedächtnis und die Ich-Kräfte. Stimulationsöl.
Safran
(Crocus sativus)
sehr süß, samtig, warm-würzig, orientalisch, leicht holzig, Ledernote, exotisch, betörend, Kraft des Goldes
(Feuer), YANG
Herznoteantidepressiv, stimmungsaufhellend, hilfreich bei Menstruations- und Erektionsstörungen, bei Alzheimer (Acethylcholin-Ausschüttung)
Weihrauch, Olibanum (Boswellia saccra bzw. serrata)balsamisch, süß, harzig, würzig, leicht rauchig bzw. zitronig
(Feuer/Erde), YANG
Basisnotewärmend, beruhigend, zu höherem Bewusstsein führend, kräftigend, entspannend, aufhellend, klärend, harmonisierend, mystischer Duft macht durchlässig für höhere Schwingungen, aktiviert Lebens- und Lichtkräfte, vereint Irdisches + Himmlisches
Zimt (Cinnamomum ceylanicum)warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf, orientalisch
(Feuer), YANG
Herz-/Basisnotenervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend, fördert Kreativität + Fantasie, zentrierend, stabilisierend, beruhigend, wärmt bei Gefühlskälte, stärkt und schützt die Aura
Mein Astroteppich

Es geht dann weiter mit dem letzten Feuerzeichen SCHÜTZE und seinen Düften

Dufte Grüße und immer der Nase nach…

Das LÖWE-Parfum und die Feuerdüfte

Ich beschreibe hier die Sternzeichen und ihre Parfums im Dreierpack nach den vier Elementen, beginnend mit den drei Feuerzeichen WIDDER – LÖWE – SCHÜTZE.

Die Eigenschaften des Feuerelements und das Magische Parfum „Feuer“ finden Sie in Teil 4 Das Widder-Parfum und die Feuerdüfte

Das fixe Feuerzeichen LÖWE

Der zündende Funke des Anfangs (Widder) verdichtet sich im zweiten Feuerzeichen zur Flamme, zum hell strahlenden Licht mit einem leuchtenden Kern. Auf der seelischen Ebene verleiht die Sonnenenergie im fixen Feuerzeichen Löwe dem Menschen Disziplin und Beharrlichkeit, um seine ich-zentrierte Persönlichkeit in ein strahlendes Bewusstsein von ICH BIN umzuwandeln, das alle Lebewesen einbezieht und jedes Gefühl der Trennung in mein und dein überwindet. Diese Transformation geschieht unsichtbar im Inneren, in der Höhle des Herzens.

Die im Zeichen Löwe geborenen Menschen gelten als großmütig, direkt und liebevoll. Löwe enthält aber auch ein kämpferisches Element. Es ist das Zeichen des Führers oder Königs, der für Gesetz, Gerechtigkeit und Ordnung kämpft und sich für den Schutz der Schwächeren einsetzt.

Der persönlichkeitszentrierte Löwe-Mensch steht gerne im Mittelpunkt und lässt seinen Glanz von anderen bewundern – wie der Sonnenkönig Ludwig XIV mit seinem Ausspruch L’état, c’est moi – Der Staat bin ich. Befindet sich der Löwe-Mensch auf dem geistigen Weg, lernt er, nicht mehr sich selbst ins Zentrum zu stellen, sondern den anderen. So erstrahlt das goldene Licht des Herzzentrums, das Liebe ohne Emotion zum Ausdruck bringt – wie die Sonne ihr Licht und ihre Wärme allen Lebewesen spendet, ohne irgendwelche Unterschied zu machen.

ArchetypDer göttliche Funke; Schöpfer, Sonnengott, (Re, Aton, Brahma, Odin, Helios, Apollon, Jahwe…), der König, Sonnenkönig, Vater Geist, Prophet, Denker. Ewiges Leben. Das Selbst, das Rad, die Erleuchtung. Siegreicher Held (z.B. Simson, David, Herkules), Abenteurer, Künstler, Star, Spieler, Domina.
Der Kind-Archetyp, das göttliche Kind.
Körpersaft/
Temperament

Polarität

die rote Galle, cholerisches Temperament
humorale Qualität: warm (12), trocken (8), feucht (5), kalt (2)
Yang, +Pol
UrthemaZentrierung, Präsenz, Strahlkraft. ICH BIN. Lebendiger, unmittelbarer Selbstausdruck, Energie- und Lebensquelle. Mittelpunkt sein. Selbstentfaltung durch Selbstdisziplin. Selbsterkenntnis, Bewusstsein.
Wille zum Guten, schöpferischer Wille, autonomes Handeln, Geltungstrieb, Führungsanspruch, Alleinherrschaft. Die Macht der Liebe oder die Liebe zur Macht.
Auswahl an
Feurdüften
Bergamotte, Cassia, Ingwer, Kampfer, Kardamom, Lorbeer, Muskatnuss, Myrrhe, Nelkenknospen, Piment (Nelkenpfeffer), Pfeffer, Rosmarin, Weihrauch, Zimt.

Bergamotte, Orange, Orangenblüte (Neroli) und Mandarine sind gleichzeitig Luft- und Feuerdüfte, die Kopf und Herz zusammenbringen. Diese lichtvoll sonnigen und spritzig-süßen Zitrusöle sind Sonnendüfte, die dem Löwen besonders gut gefallen. Durch sie findet er wieder die Verbindung zu seinem großen Herzen, das er manchmal wegen seiner Geltungssucht vergessen kann.

Wasserdüfte, wie Römische Kamille, Lavendel, Melisse, Patchouli, dämpfen die feurigen Qualitäten (z.B. Aktivität, Aggression), wirken beruhigend auf Herz und Nerven.

Erdedüfte wirken stabilisierend, verwurzelnd: Angelika, Cistrose, Muskatnuss, Myrrhe, Patchouli, Weihrauch, Zirbelkiefer.

Bild von Johfra: Löwe

Die Parfums für den Löwen

(für Sonne, Mond oder Aszendent im Zeichen Löwe)

feurig-strahlend – zentrierend – dynamisch – expansiv –
warm – kraftvoll – charismatisch – kreativ – aphrodisierend
Bergamotte – Bucco – Cassia – Kampfer – Lavendel – Mandarine –
Muskatnuss – Nelkenknospen – Orange – Orangenblüte –
Pfeffer rosa – Piment
Rosmarin – Safran – Weihrauch – Zimt  

Die Parfums für den Löwen sind vital, männlich, von feurigem Temperament und großer Ausstrahlungskraft. Wenn Löwen und Löwinnen einen Raum betreten, tun sie das kaum unauffällig-bescheiden, sondern ihr Auftritt wird von allen bemerkt! Die Energie ihrer Präsenz erfüllt den Raum, ihre Ausstrahlung zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Löwe-Parfum kann die Beziehungen zwischen den Geschlechtern verbessern, indem er seinem Träger hilft, die Energie der Liebe auszustrahlen und seinen guten Willen aktiviert, um Feindseligkeiten und Eifersucht zu beseitigen.

Löwe-Parfums, ob warm, feurig, würzig, blumig oder harzig, unterstützen bewusste Präsenz und Charisma seines Trägers und versetzen das Herzchakra in Schwingung. Zum fixen Löwezeichen gehört ja das Herz, die Lebenskraft aus unserer Mitte, eine in allen Zellen pulsierende rote Energie. Gleichzeitig dämpfen sie die Neigung zu körperlichen oder seelischen Exzessen. Sie fördern Gesundheit und Vitalität, bewusstes im Einklang sein mit dem pulsierenden Lebenskern.

Die Löwe-Düfte tragen zur Kraft und Verwirklichung von ehrgeizigen Bemühungen bei, sie wirken psychisch stabilisierend, stärken das Selbstwertgefühl und ermöglichen es, in den Vordergrund zu treten. Das ist vor allem wichtig für die Löwe-Göttin, die es bisher versäumt hat, ihr YANG-Potenzial, die expansive strahlende Kraft, in der Öffentlichkeit zu leben und kreativ zum Ausdruck zu bringen.

Körperlich wirkt der Duft kräftigend, aufbauend und revitalisierend, bekämpft jede Art von Erschlaffung und Niedergeschlagenheit. Besonders wohltuend wirkt sich das therapeutische oder magische Löwe-Parfum auf den Blutkreislauf und das Herz aus.

Video-Clip zum Zeichen LÖWE

(Bilder von Ludger Philips)

LÖWE in der Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit werden die Tarotkarte VIII Kraft oder Lust und der Pfad mit der Schlüsselzahl 19 zwischen CHESED (4) und GEBURAH (5) vom Feuerzeichen Löwe regiert. Der hebräische Buchstabe hierfür ist das TETH, die Farbe Gelb. Im Crowley/Harris Tarot ist die Karte XI die Lust, da Crowley die Karten VIII und XI vertauscht hat.

Crowley gibt als transformierende Düfte Neroli (Orangenblüte), Niauli und Patchouli an, die sexuell stimulierend wirken, das heißt, die die innere Bereitschaft für eine Begegnung mit der schöpferischen Kundalinikraft (Shakti) anregen.

Der traditionelle Hauptduft für diesen Pfad ist Weihrauch (alter Name: Olibanum), der sowohl zum Segnen, Schützen, Reinigen und Weihen verwendet wird als auch, um Erfolg und Wohlstand anzuziehen. Für ein kraftvolles, magisches LÖWE-Parfum kann Weihrauch zusammen mit Zimt und Muskatnuss angemischt werden.   

Weitere Parfums, die Kraft ausdrücken, sind Angelika, Galgant, Rosmarin und Safran.

Therapeutisches Parfum  „Löwenherz“ für einen Löwe-Mann

warm-süß, harzig, würzig, kräftig
psychisch stabilisierend, zentrierend
strahlend, charismatisch, abenteuerlich
Basisnote: Mastix, Myrrhe, Palo Santo
Herznote:Cassia, Cistrose, Lavendel, Melisse, Orangenblüten, Muskatnuss, Nelkenknospen, Zirbelkiefer
Kopfnote:Rosmarin, Kampfer, Orange, Blutorange

Der Duft verbindet den Löwen mit den Kräften der Sonne, verhilft ihm zu innerer Stabilität, zum Selbstvertrauen in die eigenen kreativen Kräfte. Gerade der emotionale Bereich wird von den feurig-strahlenden Düften bearbeitet, Erstarrtes oder zu Rigides darf sich sanft auflösen, das Herz aus seiner Verkrampfung lösen und weiten. Für das Löwenherz heißt es:Aus der Enge treten“ (Cassiazimt). Nur ein weites Herz kann verzeihen und loslassen. Löwe schadet sich selbst mit einer zu engen, starren Haltung, die sich in Herz- und Kreislauferkrankungen manifestiert.

Diese vier Düfte Melisse, Lavendel, Neroli und die harzig-holzige Zirbelkiefer stärken das HERZ des LÖWEN, wirken seelisch stabilisierend und beruhigen seine Nerven, tun ihm gut bei plötzlichen Herzrhythmusstörungen. Orange und Neroli sind Sonnendüfte, die dem Löwen besonders gefallen. Die fruchtig-freundliche, lebendig-warme Orange erscheint im Duft wie flüssiger Sonnenschein oder heiteres strahlendes Kinderlachen, spontan, herzlich, leicht und wild.

Rosmarin und Kampfer regen den Gehirnstoffwechsel an und erweitern das Bewusstsein, klären den Geist, lösen psychische Blockaden. Die intensiv-würzigen Gewürznoten Nelke undMuskat bieten sich zum Abrunden der Duftmischung an.

Das Magische Parfum WIDDER (4)

Das Widder-Parfum und die Feuerdüfte

Sonnenaufgang

Eigenschaften des Feuers:

Rot, hell, erhellend, aufscheinend, strahlend, leuchtend, wird sofort wahrgenommen (gesehen, gerochen, gehört, gefühlt), ausdehnend, von starker Anziehungskraft, zündend, funkelnd, direkt, spontan, Hier & Jetzt, warm bis heiß, trocken, aktiv, energiespendend, lebendig, blutjung, kraftvoll, impulsiv, begeistert, aufbrechend, durchbrechend, bahnbrechend, heiß, scharf, spitz, eckig, hat ein Zentrum, haftet an Dingen, die es verzehrt, verbrennt.

Entsprechungen:

Licht, LUX, der göttliche Funke, Flamme, Fackel, Tag, Morgenröte, Wärme, Ausdehnung, Aufbruch, Vulkanausbruch, der Lavastrom, Explosion, Frühling, Knospenkraft: Aufbrechen von Samen und Knospen; Blitz, Gewitter, Hitze, Elektrizität, das Schöpferische, Bewusstsein, Willenskraft, Intuition, Identifikation, Charisma, Ausstrahlung, Begeisterung, Klarheit, Offenheit, Direktheit, Authentizität, Anziehungskraft und Aufnahmefähigkeit.

FarbeRot
Tarotdie Stäbe. Atu XX Das Äon
KabbalaAziluth und Ain Soph Aur
SternzeichenWidder, Löwe, Schütze (Feuerzeichen)
PlanetenMars, Sonne, Jupiter
Häuser1. Haus , 5. Haus, 9. Haus
Eigenschaften, humorale Qualitätwarm (10), trocken (9), feucht (4), kalt (3)
Temperamentcholerisch; intuitiv
Die Entsprechungen
Licht-Explosion „Es werde Licht!“

Magisches Parfum für das Element Feuer

Feuer ist das subtilste,das spirituelle Element. Wir erfahren es als Licht, starke Kraft und Elektrizität. Es kann zerstören wie auch Leben spenden und wird mit geistigem Streben, tiefgreifender Reinigung und Transformation in Verbindung gebracht. Es steht für die Selbst-Entfaltung, den Ich-Kern, das Ich-Bewusstsein. Im kardinalen Zeichen Widder geht es um den Willen zum Leben und die Selbst-Behauptung. Beim fixen Feuerzeichen Löwe geht es um das Leben aus dem eigenen Zentrum, das Selbst-Bewusstsein. Beim veränderlichen Feuerzeichen Schütze liegt die Konzentration auf dem höheren, göttlichen Selbst.



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Für die Duftkomposition „Feuer“ oder „Phönix“ wähle ich die Feuerdüfte Basilikum, Koriander, Zimt, Weihrauch – auf Wunsch in Weingeist als Energiespray oder auf der Basis von Jojobaöl als Salböl.
Der Feuerduft eignet sich für die rituelle Anwendung im Magischen Kreis zu den vier Elementen, den vier Stärken der Sphinx (Wollen-Wagen-Wissen-Schweigen) , für die Pfadarbeit (31 – SCHIN – Malkuth-Hod) und für geführte Visualisationen.

Das kardinale Feuerzeichen Widder

ArchetypKrieger, Pionier, Anführer, Held /Heldin, Amazone, der „Junge, Wilde“, die Flamme, die Fackel, „Es werde Licht!“ Meister der Gegenwart, Kriegsgötter (Ares, Thor, Mars…), Feuer-, Licht- und Sonnengötter (Horus, Re, Loki, Baldur, Agni, Helios, Vulkanos)… Riesen, Giganten, der Salamander, „Hans Dampf in allen Gassen“, das Kind, der Intuitionstyp nach C.G. Jung
Körpersaftdie rote Galle; warm und trocken
Temperamentcholerisch; ein Übermaß an Galle, hitzig, aufbrausend, Feuer in den Adern, Pfeffer im Hintern, Wut im Bauch, es kocht in mir… die Galle läuft über… heftige, plötzliche Affekte, alle(s) durch Kraft, Wille und Herzensfeuer mit (sich) reißen, Wärme spendend, ehrgeizig, verzehrend, philosophisch, intuitiv. Neigung zum Exzess, zur Übertreibung und Überschätzung, zum Bluthochdruck, Burn-out und zu Entzündungen.
Auswahl an Feuer-DüftenBasilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa , Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose, Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Widder)
strahlend – feurig – wild – würzig – elektrisch –
kraftvoll – charismatisch – belebend – aphrodisierend

Zur Auswahl stehen die Feuerdüfte: Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa, Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose und Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder sind vital, von feurigem Temperament und großer Ausstrahlungskraft. Sie sprühen vor Energie, strahlen Kraft, Selbstbewusstsein und Entschlossenheit aus. Die verwendeten Essenzen haben größtenteils Yang-Charakter, sie wirken initiierend, aktiv, anregend, klärend und aufhellend. Der Duft strahlt Männlichkeit, Lebensfreude, Unternehmergeist aus, bringt Licht ins Dunkle, vertreibt düstere Gedanken und Stimmungen, öffnet mit seiner charismatischen Ausstrahlung verschlossene Türen und Herzen.

Es handelt sich um Parfums des Selbstvertrauens, der Willensfestigkeit und einer zielgerichteten Aktivität. Sie unterstützen den Widder darin, logisch zu denken, seinen praktischen Wirklichkeitssinn zu pflegen und seine Energien gemäß den realen Möglichkeiten einzusetzen. Sie helfen ihm, bei geringem Risiko, zu entschlossenen und glücklichen Unternehmungen, wecken in ihm Klarheit, Mut zur Wahrhaftigkeit und Authentizität.

Auf der physischen und energetischen Ebene schützen die Widder-Parfums, wenn sie täglich aufgetragen und inhaliert werden, vor Verletzungen der Bewegungsorgane, besonders der Muskeln und Nerven, da sie die Bewusstheit, die geistige Kraft und Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Die für das Sternzeichenparfum „Widder“ ausgesuchten Essenzen bringen in Bewegung, stimulieren und entfachen das Lebensfeuer (Qi, Agni), sind wärmend, ausstrahlend, pulsierend, aktivierend, energetisierend, antidepressiv, herzlich, dynamisch, elektrisierend. Sie stärken die Willens- und Libidokraft, sind mitreißend, öffnen die Pforten der Wahrnehmung (doors of perception), geben Mut zur Wahrhaftigkeit. Die Widder-Düfte wirken aufmunternd, stimmungsaufhellend, geistig anregend, klärend, erhellend, begeisternd, emotional und leidenschaftlich. Sie sind von starker Ausstrahlung (Pheromone), können ihrem Träger charismatische Anziehungskraft verleihen.

Übertreibt es der Widder mit seinem blinden Eifer und Tätigkeitsdrang, seiner Rastlosigkeit und Ungeduld, können die feurigen Eigenschaften durch das Hinzufügen von Wasser- und Erdedüften gemildert werden. Wasserdüfte helfen ihm, geduldiger, verständnisvoller und liebevoller mit sich selbst und anderen umzugehen. Zu diesem Zweck können die beruhigenden, harmonisierenden Blütenessenzen Rose oder Rosengeranie in die Herznoten aufgenommen werden.

Auch ein Erdeduft kann hilfreich sein, damit der überarbeitete Widder nicht den Boden unter den Füßen verliert, zur Ruhe kommt und mit der Wirklichkeit in Kontakt bleibt. Hier empfehle ich für die Basisnote den geheimnisvollen, balsamisch-süßen Duft der Bisabol-Myrrhe, auch Opoponax oder Balsambaum genannt. Er beruhigt die angespannten Nerven des Widders, schärft dafür seine Sinne und die Beobachtungsgabe. Außerdem eignen sich die harzigen Noten Opoponax und Weihrauch hervorragend als Fixativ in der Basisnote, vor allem, wenn ein kräftiger, lang anhaltender Duft mit einem orientalischen Flair erwünscht ist.

Video-Clip zum Widder: Entspringen des Bewusstseins

Für die Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit werden die Tarotkarte IV Der Herrscher und Pfad 15 zwischen Tiphereth (6) und Chochmah (2) vom Feuerzeichen Widder regiert. Der hebräische Buchstabe hierfür ist das HE, die Farbe Scharlachrot.

Der Hauptduft ist Basilikum – der Name kommt vom griechischen Wort für König, basileus.

Der süße Chemotyp Basilikum Linalool (Typ L) kann für ein Parfum mit Opoponax, Eichenmoos, Muskatellersalbei und/oder Bergamotte/Zitrone/Limette angemischt werden. Der stärkere, kampferähnlich duftende, exotische Chemotyp Basilikum (Typ M) passt hier gut zu den Mars-Düften Koriander und Kiefer.

Das „Heilige Basilkumöl“ Tulsi (Ocimum sanctum), eine auyurvedische Heilpflanze, wird mit der Heiligen Schlangenkraft (Kundalini) in Verbindung gebracht. Diese Essenz wirkt energetisch stark reinigend, entspannend und zugleich stärkend. Tulsi kann bei kranken und erschöpften Menschen sie Selbstheilungskräfte aktivieren, Mut und Lebensauftrieb geben, die Kundalini anregen und am Fließen halten.

Widder

Beschreibung der ätherischen Öle

Widder-Düfte:

Basilikum – Estragon – Galgant – Ingwer – Kardamom – Kiefer –
Koriander – Kreuzkümmel – Lawang – Opoponax – Pfeffer schwarz – Pfeffer rosa –
Rose – Rosengeranie – Rosmarin- Thymian – Wacholder – Zimt
Ätherische Öle für den Widder

Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kardamon,Kiefer, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Opoponax, Pfeffer schwarz, Pfeffer rosa, Rose, Rosengeranie, Rosmarin, Thymian thujanol, Wacholder, Zimt

Basilikum und Tulsi (Ocimum basilicum und Ocimum sanctum)

Duft: kräftig, krautig, würzig-warm, süß, leicht, erfrischend

Wirkung: aufmunternd, kräftigend, ausgleichend, entspannend, Nerven und Gedächtnis stärkend, große Wirkung auf das Gehirn, wirkt anregend auf die Kundalini

Estragon (Artemisia dracunculus)

Duft: aromatisch, kräftig würzig, anisartig, frisch

Wirkung: geistig entspannend, beruhigend, stressabbauend; ganzheitlich anregend, ermutigend

Galgant (Alpina galanga)

Duft: wild, pfeffrig, leicht scharf, holzig-würzig, grün, mit leichter Kampfernote;

Wirkung: energetisierend, aktivierend, anregend, kräftigend, stärkend, stimmungserhellend, aphrodisierend

Ingwer (Zingiber officinale)

Duft: exotisch, feurig, strahlende Gewürznote, warm,fruchtig-zitronig, leicht scharf, Wirkung: stark erwärmend, energetisierend, stärkend, ausgleichend, zentrierend, stabilisierend, sehr anregend, euphorisierend, strahlend, aphrodisierend

Kardamom (Elettaria cardamomum)

Duft: würzig, warm, frisch, kraftvoll, süßlich-scharf,  exotisch, orientalisch,

Wirkung: nerven- und herzstärkend, geistig klärend, harmonisierend, zentrierend, stärkt die Intuition, das Bauchgefühl, entfacht das Lebensfeuer (Qi, Agni), aphrodisierend

Kiefer (Pinus sylvestris)

Duft: trocken, balsamisch, waldig-harzig, frisch, klar;

Wirkung: vitalisierend, stärkend, stimulierend, energetisierend, optimistisch stimmend, klärend, befreiend, konzentrationsfördernd

Koriander (Coriandrum sativum)

Duft: warm, würzig, aromatisch, süßlich holzig, exotisch, leicht moschusartig und blumig

Wirkung: ausgleichend, entspannend, euphorisierend, erotisierend, geistig belebend, sehr erwärmend, seelisch stark aufrichtend

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum)

Duft: würzig, warm, kräftig grün, anisartig, leicht animalische Note, geheimnisvoll erotisch, von großer Strahlkraft, stimmungsaufhellend.

Wirkung: angstlösend, spendet Wärme, Energie und Sinnlichkeit, setzt magnetische Akzente (Pheromone), hilft, sich selbst wieder zu lieben.

Lawang (Cinnamomum culilawan Syn. Laurus culilawan)

Duft: feurig, aromatisch-würzig, exotisch, erinnert an Nelken und Zimt.

Wirkung: erfrischend, belebend, konzentrationsfördernd, stark regenerierend, unterstützt die Selbstbeherrschung, das willensbetonte, tatkräftige Ich, ist ein echtes Wiederbelebungsmittel nach einer Phase der Erschöpfung und Niederlage.

Opoponax (Commiphora erythraea)

Duft (Erde/Feuer): warm, balsamisch-holzig, leicht süß mit herben, erdigen Nuancen.

Wirkung: zentrierend, ausgleichend im Hier & Jetzt, entspannend, stabilisierend, sinnlich, aphrodisierend, löst kreative Blockaden, setzt neue Ideen frei, regt die Pheromonproduktion an.

Pfeffer schwarz (Piper nigrum)

Duft: frisch, trocken-holzig, würzig-warm, scharf, pfeffrig

Wirkung: wärmend, körperlich und geistig anregend, energetisierend, belebend,  durchblutungsfördernd, ermutigend, stimmungserhellend, sinnlich anregend, aphrodisierend

Pfeffer rosa, brasilianischer Pfefferbaum (Schinus terebinthifolius)

Duft: pfeffrig, mild, würzig, exotisch, strahlend, leicht zitrisch mit feurigen Nuancen und vielen Gewürzfacetten

Wirkung: wärmend, stark energetisierend, stimmungsaufhellend, motivierend, begeisternd, ermutigend, schützt vor negativer Energie, hilft beim Lösen von Blockaden, traditionelle Verwendung in Heilritualen

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) verschiedene Chemotypen

Das Stimulations-Öl.

Duft: kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah

Wirkung: konzentrationsfördernd, zentrierend, nerven- und immunstärkend, kräftigend, anregend, schützend, fördert Wachheit, Selbstvertrauen und Mut, stärkt das Gedächtnis, die Ich-Kräfte, die Willens- und Widerstandskraft, stimuliert Körper und Geist.

Thymian thujanol (Thymus vulgaris var. thujanol)

Duft: krautig-würzig, tief, süß, warm, honigartig

Wirkung: stärkend bei seelisch-körperlicher Erschöpfung, aufbauend, ausgleichend, erdend, klärend, Mut machend, mobilisiert Energieressourcen. Die männliche Kraft (Yang) ist eingebunden in eine weibliche, gemeinschaftliche Kraft stiller Synthese und Einheit, wird getragen von tiefer Liebe und Güte.

Wacholder (Juniperus communis)

Duft: fruchtig, kraftvoll süß, frisch, holzig, balsamisch, erhaben,

Wirkung: aphrodisisch, beruhigend, energetisierend, geistig klärend, stärkend, neutralisiert aggressive Energie.

Zimt (Cinnamomum ceylanicum)

Duft: warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf,

Wirkung: nervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend.

Naturparfum „Die Frau im Mond“

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Meine neue Duftkreation – hier präsentiert: der Mondduft

rechtzeitig zum URANUS-Ingress ins ERdezeichen Stier

  • würzig-zitrisch, herb-süß, rosig-warm, aromatisch
  • aufbauend, stärkend, klärend, erhellend
  • psychisch/energetisch/hormonell ausgleichend,
  • tiefgreifend, mystisch, sinnlich, aphrodisierend

Inhalt: Weingeist, äther. Öle (17 %): Bergamotte*, Eisenkraut (Verbena), Grapefruit*, Karottensamen*, Kardamom*, Kreuzkümmel*, Muskatellersalbei*, Myrte*, Patchouli*, Rose, Rosengeranie Bourbon*, Salbei*, Sandelholz, Vetiver*, Ur-Zitrone, Weihrauch (*kbA)

DIE FRAU IM MOND … Duft der sich erneuernden Erde … ein eigenwilliger, starker Duft für die reife Frau im Wandel… für Phasen und Momente des Lernens, der Veränderung und Transformation… zur Stärkung und Zentrierung in der eigenen Mitte.

In der Komposition gibt es drei Hauptdarsteller: das fruchtig-frische, aufhellende Bergamotteöl, das ausgleichende, samtweiche Rosenöl und warm-sinnliches Patchouli.

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Sonnen- und Monddüfte

Ausführliche Beschreibung:

Beim ersten Schnuppern atmen wir das goldene Licht des mediterranen Bergamotteöls. Seine Wirkung auf die Aura ist vor allem nach schwerer Krankheit belebend, aufhellend und stärkend. Es neutralisiert aggressive Energie und schützt vor Energieverlust. Auch die anderen würzig-zitrischen Kopfnoten (Zitrusdüfte, Salbei, Eisenkraut) versprühen sonnige Energie, strahlen Klarheit und Leichtigkeit aus. Die kraftvollen Gewürznoten (Kardamom, Kreuzkümmel) schaffen die Verbindung von Kopf und Herz, stärken und stabilisieren, frischen die Kraftreserven auf, sorgen für notwendige Entspannung nach Höchstleistung. Der Weg zum Herzen ist offen und führt tief in den Gefühlsbereich.

Die harmonisierenden Rosendüfte tun unserem Herzen gut. Sie fördern Hingabe und Vertrauen zum Leben, Vergeben und Loslassen, Verströmen und Verausgaben. Der frische, süß-krautige Duft der Myrte steht für die unzerstörbare Reinheit der Seele. Er öffnet das Herz für die universelle Liebe und das ursprünglich Schöne, reinigt das feinstoffliche Umfeld, löst innere Disharmonie (Zweifel, Verzweiflung). Myrte begleitet durch alle Phasen der Transformation, hilft beim Bündeln der Energie, schenkt eine klare Vision des Kommenden.

Für die dunklen, erdigen Basisdüfte wähle ich neben duftenden Harzen, Hölzern, Wurzeln und Samen das schwere, warme, aphrodisierende Patchouliöl. Das Patchouliölwesen nimmt nicht nur die Angst, erdet und entspannt, es schenkt auch Mut und Kraft, eigene Wege zu gehen auf der Grundlage einer kraftvollen sinnlichen Körperwahrnehmung. Es schenkt Gefühle von Sicherheit, Zufriedenheit und Urvertrauen. Als Öle für das unterste und oberste Chakra fassen Vetiver und Weihrauch die Duftkomposition zusammen und regeln den Energiefluss aller Zentren. Der Duft der aromatischen, exotischen Graswurzel hat etwas Mütterlich-Beschützendes, erinnert an die Erdmutter oder Wurzelfrau. Er holt uns aus der Kopflastigkeit in den Bauch, erdet, schützt und stärkt uns nach Verletzungen und Traumata. Das balsamische Weihrauchöl mit den immensen Lebens- und Lichtkräften hat eine klärende und erhebende Wirkung auf den Geist. Es korrespondiert mit den höchsten spirituellen Werten und kann uns mit dem Teil unseres Selbst verbinden, der ewig und göttlich ist.

Kopfnote: Bergamotte*, Eisenkraut*, Grapefruit*, Muskatellersalbei*, Salbei*, Urzitrone

Herznote: Kardamom*, Kreuzkümmel* Myrte (Anden)*, Rose bulg., Rosengeranie Bourbon*

Basisnote: Karottensamen*, Patchouli*, Sandelholz, Vetiver*, Weihrauch (Olibanum)

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Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail (oder Xing oder Facebook).

Für das Anmischen (mit Weingeist) und den Reifeprozess werden ca. 3 Wochen gebraucht. Das Naturparfum ist erhältlich in einer Glassprühflasche oder als Roll-on, in 10 ml oder 20 ml Größe.

Übrigens:

  • Für meine Duftkompositionen und Körperöle verwende ich absolut reine, natürliche, pflanzliche Öle.
  • Die von mir verwendeten ätherischen Öle sind 100 % naturrein, vorwiegend aus kbA (Bio-Qualität). Sie enthalten keine künstlichen oder synthetischen Zusätze und keine Konservierungsstoffe.
  • Düfte und Gerüche gehen gleich ins Limbische System, das urzeitliche Säugetiergehirn, wo die Emotionen und Erinnerungen gespeichert sind. Sie setzen Botenstoffe (Neurotransmitter) frei und können unmittelbare emotionale und körperliche Wirkungen auslösen, wie Glücksgefühle, Wohlbefinden, Aktivität oder Entspannung und Stärkung der Immunkraft.

Energiearbeit mit ätherischen Ölen (7) Das Vishuddha Chakra

 

Das Vishuddha Chakra

vish_seri-wirbel-c_birgitVishuddha („rein, makellos“), Hals- oder Kehlkopfchakra /  Element: Akasha (Äther oder Raum), der Sitz von Ton und Klang – Farbe: Hellblau oder Türkis

Das 5. Chakra schwingt in Resonanz mit dem Weisheitskörper, dem höheren Verstand, der feinstofflichen Hülle der Erkenntnis (Vijnanamayakosha). An der Verbindungsstelle von Kopf und Rumpf treffen die unteren, langsam schwingenden Zentren mit den höher schwingenden, geistigen Zentren des Kopfes zusammen. Menschliche Ebene trifft auf Göttliche Weisheit. Akasha als fünftes Element entspricht dem inneren Ort, der Bewusstseinsstufe oder Dimension, auf der die Elemente der niederen Chakren (Erde, Wasser, Feuer, Luft) bis zur Quintessenz verfeinert werden. Alle Elemente lösen sich rein und strahlend in Akasha auf.

Das Kehlkopfchakra ist das Energiezentrum der inneren Wahrheit. Es geht um gelebte Erkenntnis, Wahrhaftigkeit, Authentizität, den Umgang mit schöpferischer Energie und die Fähigkeit zur kreativen Manifestation. Der blaue Raum des Äthers ist die Quelle innerer Weite und Weisheit, von Intuition und Inspiration, ist das Zentrum der Kommunikation und Träume, eine Ebene der All-Verbundenheit. Voraussetzung für gründliche (Selbst-)Erkenntnis, authentischen Selbstausdruck und die Kommunikation mit dem Geist ist eine reine und verfeinerte Selbstwahrnehmung – daher der Name vishuddha, „rein, makellos“.  Persönliche Wunschvorstellungen wollen klar von inspirierender Eingebung unterschieden sein. Mit fortschreitender Reinheit des Halschakras mögen sich geistige Lehren und kreative Lösungen im Traum offenbaren.

Mögliche Blockaden im Vishuddha Chakra

Energetische Stauungen oder Blockaden zeigen sich als Schwierigkeiten im Selbstausdruck, in Schreib- und Sprachstörungen, übertriebener Anpassung oder übersteigertem bis aufdringlichem Auftreten. Es bestehen Ängste vor Kritik und Zurückweisung, vor öffentlichem Auftreten, vor der eigenen Präsenz und schöpferischen Kraft. Angst bewirkt ein Engegefühl im Hals, schnürt die Kehle zu, verschlägt einem die Sprache. Man traut sich nicht, genügend Raum für die eigene Entfaltung einzunehmen, eigene Bedürfnisse zur Sprache zu bringen oder zu verwirklichen. Ein übermäßig starkes Ego mag andere mit seinem Rede- und Kontrollzwang beherrschen wollen, und es besteht die Versuchung, erworbenes Wissen für persönliche Macht oder Vorteile zu missbrauchen.

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Ätherische Öle für das Vishuddha Chakra

Die ätherischen Öle für das fünfte Chakra unterstützen Klärungs- und Denkprozesse, die sich auf das Erkennen und Verwirklichen der eigenen Lebensaufgabe beziehen, reinigen Herz, Gedanken und Sinne für Bewusstseinserweiterung und kreative Inspiration. Ihr feiner frischer Duft, der an Zitrone und Minze erinnert, hilft beim Ordnen und Verarbeiten vergangener Erfahrungen, öffnet den Geist für neue Situationen, schenkt Verständnis und Toleranz gegenüber Andersdenkenden.

Die Öle wirken besonders auf das Atem-/Herz-und Kreislaufsystem, schenken ein Gefühl von Frische und Klarheit. Sie helfen bei der inneren Klärung und Reinigung, beim Abwerfen von Überflüssigem, verhelfen auf diese Weise zur Leichtigkeit des Seins, einem freien, heiteren Selbstausdruck und der Schaffung eines angemessenen Raums für die Selbstverwirklichung. Schüchternen Menschen helfen die Öle, ihre Selbstzweifel zu erkennen und abzubauen, kiritischer und entscheidungsfreudiger zu sein. Robustere Naturen erhalten die Chance, feinfühlig für die Präsenz und Bedürfnisse anderer zu werden und deren Raum zur kreativen Entfaltung zu achten.

Ich wähle für meine Mischung folgende ätherische Öle: Eisenkraut, Zitroneneukalyptus, Kamille blau,  Muskatellersalbei, Pfefferminze.

Die Vishuddha Chakrenölmischung (Biochemie)

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Im Zentrum der Allverbundenheit mit Mensch, Umwelt und Kosmos wird der Gefühlskörper geschliffen, verfeinert und transparent gemacht. Die freudebringenden und lebenszugewandten Monoterpenole legen hier den Fokus auf eine sensible Wahrnehmung der Umwelt, auf Achtsamkeit, Milde und Mitgefühl. Sie halten die Sinne offen, um sie vom Geist befruchten zu lassen, und sie sorgen für eine gut fließende Verbindung zwischen den tragenden Kräften des Wurzelchakras, den gestaltenden Ich- und Willenskräften des Nabelchakras und dem mitfühlenden Energiestrom des Herzens. Als Ausdruckskraft unserer wahren Gefühle sind sie wahre Lichtbringer und Heiler, helfen beim Ausgleich extremer Gefühlsschwankungen, bei der Auflösung von Engegefühlen oder „Knoten“ im Hals.

Die Duftstoffe der Aldehyde (Eisenkraut, Eukalyptus) wirken geistig belebend und erfrischend, sorgen für eine ungetrübte Wahrnehmung. Sie fördern Kreativität und neue Ideen, lösen mentale Knoten und Verwirrungen, wirken stimmungsaufhellend aufgrund der Ausschüttung des „Kreativhormons“ Dopamin. Aus der von ihnen geforderten Sinnesklarheit heraus kann Wahres vom Unwahren unterschieden werden. So bleiben uns Irrtümer, Umwege, Illusionen und Enttäuschungen erspart. Diese Stoffgruppe wirkt als Katalysator und bringt notwendige Wandlungsprozesse in Gang.

Da das Halszentrum als Schnittstelle bzw. „Nadelöhr“ zwischen Kopf und Rumpf eine wichtige Rolle im energetischen Flow der Schöpfungskraft (Kundalini) innehat, ist bei der Zusammenstellung eines Öls darauf zu achten, dass sowohl stimmungsaufhellende als auch entspannende Stoffe (Ester) in ausreichendem Maße vorhanden sind (Muskatellersalbei, Eisenkraut, Pfefferminze, Eukalyptus). Die Ester wirken im Zusammenspiel mit den anderen beteiligten Stoffen ganzheitlich entspannend, vitalisierend und inspirierend, was sich in heiterer Gelassenheit und innerer Ausgeglichenheit äußern kann.

minze_kostenlosDie Stoffgruppe der Oxide (Eukalyptus, Pfefferminze, Muskatellersalbei) verleiht dem Öl für das Halschakra einen frischen, eukalyptusartigen Duft, der sowohl Raum als auch Klarheit für kreative Inspiration schafft. Die Sauerstoffverbindungen wirken stimulierend, wecken die Lebensgeister, fördern und fordern die Denkkräfte und das Reflektionsvermögen. Der Gehirnstoffwechsel und die Ausschüttung des Botenstoffs Acetylcholin werden aktiviert, wodurch die intellektuellen Leistungen – Erinnerungs- und Urteilsvermögen sowie die Einsichtsfähigkeit – unterstützt werden. Dank ihrer Reinigungsfunkton helfen sie beim Entsorgen von Gedanken- und Psychomüll, befreien von allem Überflüssigen und reinigen die Atmosphäre.

Die vorhandenen Geisteskräfte und die Fähigkeit zur Reflektion verbinden sich mit dem zentralen Ich, das hier durch das Lebensprinzip der Ketone (Pfefferminze, Eisenkraut) vertreten ist. Diese fordern, dass alle Erfahrungen bewusst einer klaren Zielsetzung untergeordnet werden, die innere Lebensausrichtung klar und eindeutig ist. Bei entsprechender Schulung sind die schöpferischen Wesenskräfte in der Lage, sich dem höheren Geist bedingungslos zu öffnen und den reinen göttlichen Willen zum Ausdruck zu bringen. Die Ketone wirken klärend, öffnend und anregend auf den Gehirnstoffwechsel, bei Bedarf auch entspannend. Die Botenstoffe Acetylcholin und Serotonin sorgen für eine gute Gehirnfunktion, ein aufgeräumtes „Bauchhirn“, für gute Laune und einen guten Schlaf.

kamille_gratisEin Ausgleich zu den bewusstseinsfördernden und geistig hoch motivierten Substanzen (Oxide, Ketone) wird durch die strukturierenden Monoterpene und die seelisch stabilisierenden Sesquiterpene geschaffen. Während die aufbauenden Formkräfte helfen, die gesunde Ordnung des Körpers aufrecht zu erhalten, geben die Sesquiterpene (vor allem in der Kamille) Kraft, Stärke und Selbstvertrauen. Sie sind „Seelenführer zur eigenen Mitte“, üben eine ausgleichende Wirkung auf die Hypophyse und das Hormonsystem aus, mildern Erregung und Unruhe, bewirken Heilung auf der psychosomatischen Ebene.

Bonsai 2 (türkis)