Wassermann – Zeitenwende – Evolution

Der universelleMensch -Homo universalis

Da sitze ich am Weihnachtsabend in einem kleinen Dorf irgendwo mitten in Europa, einem unscheinbaren Punkt auf dem Globus, und bin dank meiner Begeisterung für die Evolution des Menschen mit so vielen tiefgründigen, engagierten Menschen auf diesem Planeten verbunden! Wie viele beherzte , kraftvolle und engagierte Menschen es auf der Welt gibt! Menschen mit einer leidenschaftlichen Begeisterung und einem Verlangen nach spiritueller Selbstverwirklichung, schöpferischer Betätigung, nach Co-Creation, schöpferischem Zusammenwirken. Sie alle tragen den Impuls der Evolution in sich, folgen dem Ruf in ihrem Inneren und folgen damit ihrer wahren Berufung.

Ja, ich bin ein Mitschöpfer! Dank sei der großartigen technischen Erfindung des Internets, einer Art globalen Nervensystems, und dem offenen Bewusstsein vielerMenschen, das empfänglich ist für alle Arten von Synergien zum Wohl aller Lebewesen auf diesem Raumschiff Erde. Und es gibt bereits eine große Anzehl evolutionärer Ansätze, Projekte und Gemeinschaften – unabhängig von Kultur, Rasse und Religion, wie Lichtpunkte überden Globus verstreut – und auch um ihn herum.

Plötzlich – wie wenn ein Schalter umgelegt worden ist – begegnen mir überall diese „neuen Menschen“, die ich (gemeinsam mit anderen) die neue Spezies, den Homo universalis nennen möchte. Denn der egoistische Homo sapiens will und kann den jetzt erforderlichen Quantensprung im Bewusstsein nicht leisten. Er wird sich an sein Wissen, seine scheinbaren Leistungen etc. klammern wollen. Für diesen Moment hier & jetzt habe ich alles gegeben und auch alles bekommen. Ich fühle mich freudig erregt, ermutigt, bestätigt und auch sehr geehrt, dass ich ein Mitschöpfer (Co-Creator) sein kann, meine Visionen und Erfahrungen mit euch teilen darf.

Wassermann und die Zeitenwende

Durch den gemeinsamen Eintritt von Jupiter und Saturn am Tag der Wintersonnenwende in den Wassermann ist der Menschheit wieder ein Zeichen gegeben, nämlich ihrem Leitstern zu folgen. Dieses Zeichen soll auch vor 2000 Jahren der Stern von Bethlehem gewesensein, ebenfalls eine Jupiter-Saturn-Konjunktion, die auch als „Königs-Konstellation“ bekannt ist.

Jupiter, der Gute Hirte, verkörpert die Liebe und Weisheit in uns, das ganzheitliche Verstehen, das sich einstellt, wennwirdie Welt und alle Lebensformen nicht mehr mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen wahrnehmen. Er repräsentiert auchdas Verlangen in uns, auf jeder Ebene des Bewusstseinsnach Erkenntnis und Vervollkommnung zu streben. Er verleiht die Fähigkeit zur Gesamtschau und Synthese, die in der Erkenntnis mündet, dass das eigen Handeln immer einen Einfluss auf das Ganze ausübt, weil alles miteinander verbunden ist.

Während Jupiter äußerlich (exoterisch) im Schützen herrscht und dort ein neues Werden nach dem Sterben im Skorpion verheißt, ist er auf der inneren seelischen Ebene (esoterisch) der Herrscher von Wassermann und kennzeichnet auf dieser Stufe ein beginnendes Seelenbewusstsein der Menschheit. Für den Einzelnen mag Jupiter im Wassermann das Bestreben nach einem Bewusstsein liebe- und verständnisvoller Verbundenheit mit anderen bedeuten, sein seelisches Potenzial zu vergeistigen und allen Menschen in tätiger Liebe zu dienen. Die tolerante und optimistische Grundhaltung Jupiters ist das Ergebnis einer inneren Schattenarbeit und schonungslosen Selbsterkenntnis. So erkennt der Mensch auf dieser Stufe alle Unvollkommenheiten, Schicksalsgewalten und Rückschläge in seinem Leben als Auswirkungen seines eigenen Charakters an, erlöst sich selbst von den Schatten, die er früher auf andere projiziert hat.

Saturn-Jupiter-Konjunktion Wassermann

Saturn (Chronos), der Herrscher von Steinbock und Begründer des Goldenen Zeitalters, einem paradiesischen Urzustandder Menschheit, ist jabekanntlich der „Hüter an der Schwelle“ und Planet der Individuation. Im Gegensatz zu Uranus, der unsdie Universalität unseres geistigen Daseins bewusst macht, zeigt uns Saturn im Horoskop dieGrenzen unseres Bewusstseins als Persönlichkeit. Er versperrt uns so lange den Weg in ein höheres Bewusstsein, bis wir bereit sind, unser Schicksal als das uns Geschickte anzunehmen und durch zunehmende Krisen, Entbehrungen, Leid und Schmerzen zu erkennen, dass wir selbst durch unsere Taten unser Leben erschaffen (Karma, Prinzip von Ursache-Wirkung). Wir sind die Schöpfer unserer Realität und unserer Zukunft.

So lässt Saturn im geistigen Wassermann-Zeichen nur das durchdie Pforte hindurch, was ewigkeitstauglich ist. In der Bibel heißt es dazu, eher gehe ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich. Über diese Saturn-Schwelle kommt nur der, der allen Ballast und alle Bindungen, alle Sorgen und Begierden seiner niedrigen Persönlichkeit abgeworfen hat, dessen Bewusstsein völlig leer,, losgelöst und heiter ist, offen ist für neue Eindrücke und die Stimme seines Herzens – die Intuition.

Saturn und Jupiter entsprechen dem Prinzip Vater und Sohn, wobei Zeus-Jupiter dem „verlorenen Sohn“ entspricht, der nach der Entthronung seines Vaters Saturn (Chronos) zu einer höheren Erkenntnis, zu Weisheit und Liebe herangereift ist. Ihre Wiedervereinigung und Versöhnung (Konjunktion) findet als erlösender Impuls der Evolution im Wassermann statt, dem Zeichen des Heiligen Geisgtes und des großen Wandels, in dem alle Trennungen und Polaritäten aufghpben sind unddas Wasser des Lebens über die dürstende Menschheit ausgegossen wird.

In unserem „Raumschiff Erde“ empfangen wir jetzt diese starken kosmischen Strahlen des Lichts, der Liebe-Weisheit und kosmischen Schöpferkraft. Jeder, der bereit und offen ist, kann sich in disem himmlischen Licht der Weisheit erneuern und seine Verbundenheit mitdem paradiesischen Zustand der Einheit erleben. Man könnte diesen Moment des Übergangs in ein Neues Zeitalter und ein Neues Bewusstsein auch die Geburt des Universellen Menschen nennen, die Geburt des Homo universalis.

Die neue Mutation (Aquarell )

Raumschiff Erde – Quo vadis?

Es ist ein aufregender und spannender Moment für die Mannschaft / Menschheit im Raumschiff Erde. Das Raumschiff ist gut ausgestattet. Es hat jedoch keinen Notausgang, was bedeutet, keiner kann aussteigen. Wir sitzen alle in demselben Boot. Buckminster Fuller schreibt, dass es keine Bedienungsanleitung für das Raumschiff gebe (Buckminster Fuller „Spaceship Earth“). Niemand anderes als wir selbst, jeder Einzelne und die Menschheit als Ganzes, sind die Bedienungsanleitung. Wir tragen sie als Potenzial in uns. Lernen wir also unseren Beipackzettel bzw. unsere Gebrauchsanweisung kennen und gut zu lesen. Die Zeit und auch alles materiell Erreichte rinnt uns durch die Finger. Die Zeit erfordert einen Sprung, schnelle Veränderung, ständiges Bewegen und Fließen. Wer sich verantwortlich, gerufen & berufen fühlt, steigt ein, sagt ja zu seiner Berufung und seinem schöpferischen Mitwirken zur Erneuerung. Es ist keine Zeit zum Zuschauen oder passiven Genießen des Erreichten.

In einer Zeit, wo die Ressourcen zu Ende gehen, wo Erde & Menschheit ersticken, brauchen wir dringend eine andere Seins- und Lebensweise. Und wir brauchen eine neue Art von Mensch, der für das Überleben unserer Art von entscheidender Bedeutung sein wird. Für den nächsten Entwicklungsschritt werden Wesen gebraucht, die ernsthaft auf dem Weg sind, ihr göttliches Selbst, ihre wahre Essenz, zu verwirklichen, deren Seelen kraftvoll und schön in ihrem eigenen Licht schwingen und auf den evolutionären Impuls mit Freude reagieren.

Das Leben winkt, das Raumschiff wackelt und eiert, braucht unsere kreativen Fähigkeiten, unser schöpferisches Mitwirken, unsere Unterstützung. Viele von uns befinden sich bereits seit Jahrzehnten in dieser Entwicklung und steuern mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten bei. Um den Neuen Menschen und sein Potenzial zu verstehen, brauchen wir die Küstler und Visionäre, die uns helfen, uns den Homo universalis vorstellen zu können, wie er sich zeigen könnte, woran er erkannt werden kann. Wie stellt er sich im Internet dar oder im täglichen Erleben? Was wir ihn hervorlocken und auf den Plan rufen? Wovon fühlt er sich angezogen?

Das Einsteigen und bewusste kreative Mitwirken für diesen evolutionären Schritt ist kein Muss, sondern eine Einladung, eine Wahl, die jeder selbst treffen kann. Jeder Mensch der Spezies Homo sapiens hat die Freiheit und Möglichkeit, ja oder nein zu seiner geistigenEntfaltung zu sagen. Es wird allerding attraktiver sein, den universellen Menschen in sich zu entdecken… Zur Aktivierung und Etablierung der Wassermann-Energie auf dem Planeten werden Menschen gebraucht, die ihr niederes Selbst (ihre Persönlichkeit) überwunden, d.h. bei vollem Bewusstsein entsubjektiviert haben und ihr Glück darin finden, inspirierend und kreativ für das Kollektiv zu wirken. Mit diesem Dienst am Ganzen tauchen sie ein in das Einheitsbewusstsein der Fische und die All-Liebe Neptuns – so wie der einzelne Wassertropfen in den großen Ozean.

Pforte der Transzendenz (Aquarell)

Der universelle Mensch – Ruf & Berufung

Im Zeitalter des Wassermanns werden neue Berufe und Berufungen entstehen. Die Coronakrise wird für diese Entwicklung ein machtvoller Verstärker sein. Der neue universelle Mensch steht mit seinem Herzen mit der ganzen Schöpfung in Verbindung, vom Mineral über die Pflanzen- und Tierwelt bis zu den Naturgeistern und Sternenwesen. Wo das Herz spricht und der Geist empfänglich ist, wird es keine Verständigungsschwierigkeiten geben.

Wir brauchen Menschen mit einzigartigen Fähigkeiten, Bewusstseins- und Zukunftsforscher, Netzwerker, Wissenschaftler und Informationstechniker, Heiler und Psychologen, Ernährungs- und Gesundheitsberater, Philosophen, medial veranlagte Menschen, die als Botschafter und Sprecher für diejenigen Wesen agieren, mit denen der Mensch die Kommunikation verlernt hat, wie Tiere, Naturgeister und Elementargeister, Engel, Sternenvölker, Planeten und Sterne.

Woran erkennen wir unsere wahre Berufung und den Impuls der Evolution? An der Freude und inneren Erregung, wenn wir den inneren Ruf vernehmen und uns angesprochen fühlen… wenn wir freudig ja sagen…. an unserer Begeisterung und Inspiration… wenn das Herz Sprünge macht und uns die Ideen zufliegen… wir wir die Tendenz zu mehr Liebe und den Drang nach Kreativität verspüren… das Verlangen nach einer Gemeinschaft haben, in der wir uns alle mit dem schöpferischen Geist verbinden und einen gemeinsamen Sinn entdecken, uns gegenseitig fördern und wertschätzen… wenn wir jemanden finden oder gefunden haben, dessen Kreativität sich mit unserer verbindet. Das ist eine aufregende Angelegenheit, die allen gut tut.

In einer kreativen Gemeinschaft, in solchen kreativen Beziehungen können wir fast alles tun, und unserer schöpferisches Potenzial wird sich vervielfachen. Da brauchen wir nicht im Außen nach politischen Führern zu suchen. Im Außen, inder alten Ordnung, dem alten System, geht es immer nur um Gewinn & Verlust, Dabei gibt es Größeres als Gewinn & Verlust, mein & dein! Öffnen wir unser Bewusstsein für neue synergetische Systeme, wo Menschen und Gruppen zusammenwirken und eine neue Ordnung kreieren.

Woran erkennen wir, dass wir im falschen Beruf oder in einer falschen Beziehung feststecken? Wir erfahren keine Freude, keine innere Erregung, erfahren unser Leben / unsere Beziehungen / unseren Beruf als sinnlos, unerfüllt, krank machend oder gar lähmend. Wir fühlen uns unglücklich. Wir stecken fest in funktionierenden Beschäftigungen und Beziehungen – allein aus niederen persönlichen Beweggründen, wegen persönlicher Sicherheit und entsprechenden Verpflichtungen, aus Angst vor Veränderung, vor dem Alleinsein, aus Unwissenheit oder Trägheit.

Der Homo universalis ist eine neue Projektion des schöpferischen Geistes. Ihm wohnen alle Fähigkeiten für den notwendigen evolutionären Schritt inne. Er strömt aus dem ursprünglichen oder kosmischen Ganzen hervor, ist weder das Produkt irdischer Ahnen und Stammbäume, noch einer lokalen Kultur oder rassischen Tradition. Diese neue Mutation ist vollkommen frei von der Trägeit menschlicher Vergangenheit und überlieferter Wertmaßstäbe.

Mitwirken und Zusammenwirken / Ko-Kreation und Synergie im Horoskop

Jeder Mensch trägt innovatives, schöpferisches Potenzial in sich. Frage dich:

Was ist das Neue in dir, das jetzt heraus will?

Was ist das Neue, das dir gerade geschieht?

Wo begegnet dir gerade Neues?

Wo entsteht Neues durch dich, mit dir?

Schau in dein Horoskop, in welchem Haus der Wassermann beginnt, wo die Konjunktion von Jupiter/Saturn (1° Wassermann) steht. Hier liegt dein großes schöpferisches Potenzial, das du JETZT einbringen und aktivieren kannst. In diesem Bereich (Haus) wirst du gerufen, bewusst einzusteigen in das Raumschiff Erde, dich auf den heißen Stuhl zu setzen und gemeinsam mit vielen anderen für den Fortbestand des Planeten und der Menschheit zu sorgen und eine neue Ära einzuleiten. In diesem Bereich ist deine schöpferische Mitarbeit erwünscht – freiwillig. Hier kannst du sehen, hören und verstehen, wer du wirklich bist, kannst dein ganzheitliches Selbst zu strahlender Entfaltung bringen und deinen Blick für die notwendige Evolution schulen.

Evolution oder Vergessenheit

Quo vadis – Terra X? Es liegt in unserer Hand, ob Menschheit & Planet Erde eine Zukunft haben oder in Vergessenheit geraten. Evolution oder gar De-Evolution. Evolution heißt positive Weiterentwicklung des Lebens auf diesem Planeten im Einklang mit den großen kosmischen Rhythmen. Es bedeutet mehr Freiheit des Menschen durch eine neue Beziehung zum Universum, durch eine gemeinsame Beziehung zum Schöpferischen. Es bedeutet eine biologische und physikalische Veränderung von Materie und Zellen, das Erschaffen einer neuen Welt, in der die Bedürfnisse aller Menschen zu 100 % erfüllt werden. Dazu gehört das Abschaffen von Armut, Krieg und Ausbeutung – während Liebe, Mitgefühl und fürsorgliche Mitverantwortung zu den Qualitäten der neuen Menschheitsdiener zählen, die die Evolution hervorbringt.

  De-Evolution heißt Zusammenbruch, Zerstörung, biologisch und physikalisch, heißt Stillstand, Ignoranz, Klimakrise, Umweltzerstörung, gegeneinander kämpfen in Kriegen, Entfremdung, Respektlosigkeit gegenüber anderen Lebensformen. Beide Tendenzen sind derzeit gut erkennbar. Evolution ist immer ein Angebot, kein Zwang. Lernen wir, die richtigen Fragen, das heißt gezielte evolutionäre Fragen zu stellen. Und wir werden erfahren, wie wir vom Leben direkte Antworten erhalten. Uralte, evolutionäre Fragen sind zum Beispiel:  

Wohin gehen wir als Menschheit? Wozu entwickeln wir uns? Was geschieht mit unserer menschlichen Spezies? Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung haben wir jetzt? Was kann ich tun, dass sich durch mich Neues manifestiert?   Jeder kann sich selbst fragen und die Fragen beantworten oder das Thema mit anderen diskutieren, üben und erproben oder einmal das I Ging befragen.  

Was mag grundlegend sein für ein universelles spirituelles Bewusstsein? Hier ein paar Anregungen:   –   Ein offenes Herz. Unser Herz als Bezugspunkt. –   Ein überzeugender Optimismus als Wahl. Ich entscheide mich, strahlend, engagiert, frohlockend und positiv zu sein. Mir stehen alle Türen offen und die besten Ergebnisse können erzielt werden. –   Die Praxis, in jedem Moment vollständig präsent zu sein; nicht nur teilweise. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das gezielt eingeübt und gepflegt werden kann. –   Kein Urteilen über die Unterschiede in anderen, sei es Religion, Rasse, Fähigkeiten, Vorlieben und über alles, was nicht wie ‚ich’ ist oder nicht so will, wie ‚ich’ es will. –   Das Geheimnisvolle (Mystische) in unserem Leben aktiv zulassen. Das Akzeptieren des Nichtwissens ist Teil einer spirituellen Erfahrung. –  Leichtigkeit, Kreativität und Freude. Ein leidenschaftliches Verlangen nach schöpferischer Betätigung und dem Ausprobieren neuer Lösungen für alte Probleme. Jeder trägt den Impuls zur Kreativität in sich, möchte die Freude des Teilens, wie die Freude über das Entdecken des gemeinsamen Sinns erfahren. Meine Einzigartigkeit ist mein Beitrag zum Schöpferischen, zur Mitschöpfung. –  Dem schöpferischen Impuls bedingungslos vertrauen und sich von ihm führen lassen. Dann gelangen wir in einen Zustand des Fließens, die Arbeit, die wir lieben, wird anerkannt. Damit belohnen wir uns selbst.  –   Der Impuls zur Evolution. Der Impuls zu geben, zu helfen, andere zu unterstützen, für den Planeten zu sorgen. Sich als Teil eines größeren Ganzen zu fühlen, sich verbunden zu fühlen, stärkt unseren Geist und gibt uns Sinn.  

Ich wünsche euch noch inspirierende Raunächte

und eine gute Intuition, dass ihr den evolutionären Ruf in euch hört….

eure Sundra

Wassermann oder Fische-Animus

 

Neumond im Schütze mit SOFI am 14.12.2020

Neumond 14.12.20 17.17 h für Berlin

Die Sonnenfinsternis ist zwar in Europa nicht sichtbar, dafür aber wirksam. Auf der politischen Bühne sind Donald Trump (Mond) und Angela Merkel von diesem Neumond plus Sonnenfinsternis betroffen. Bei Angela Merkel fällt sie ins 1. Haus zwischen Schütze-Aszendent und Schütze-Mars, bildet ein gradgenaues Trigon zu ihrem Löwe-Pluto im 8. Haus (Wandlungspotenzial), ein exaktes Sextil zu ihrem Waage-MC in Konj. Neptun. Insgesamt hat die Kanzlerin sechs Planeten und zwei kardinale Punkte auf 23°-26° stehen, die alle von der Finsternis betroffen sind. Hinzu kommt noch der Pluto-Transit in Opposition zu ihrer Krebs-Sonne (25°).

Jeder kann in seinem Geburtshoroskop nachschauen, in welches Haus dieser Neumond plus SoFi auf 24° Schütze fällt. In diesem Lebensbereich wird etwas Neues im Bewusstsein initiiert, nicht ohne dafür zu sorgen, dass die bisherige, nicht mehr angemessene Form oder Vorgehensweise dem Chaos verfällt und sich auflöst.

Die Schütze-Energie steht für Synthese und geistiges Streben, für die Suche nach dem Sinn und höheren Zielen, für die Entwicklung von Sternenweisheit und Intuition, Weitsicht und Vision. Wird hier die geistige Dynamik und Schwungkraft gebremst, gestaut, geleugnet oder reglementiert, entspricht das einer Verdunkelung des Lichts. Dann versperrt sich der Mensch den Zugang zu seiner inneren Weisheitsquelle und seinen geistigen Erneuerungskräften, verfällt der Dunkelheit, Depression oder dem Wahn-Sinn.

Der Neumond findet im Feuerzeichen SCHÜTZE statt, wir haben hier ein Stellium von drei Planeten und dem südlichen Mondknoten. Im 6. Haus finden diese starken Feuerimpulse des Wachstums, der freudvollen Bewegung, Expansion und Orientierung schwierige existenzielle Bedingungen vor, müssen sich anpassen, unterordnen, was sie nicht immer wollen und können. Gefühle und Impulse werden gestaut, der Druck von „oben“ und „innen“ (Fische-Neptun 10. Haus) wird als schmerzhaft und stark empfunden. Die so genannte Pandemie und entsprechende neue Gesetze reduzieren die Teilnahme am Leben auf drastische Weise: Mund- und Nasenschutz, Kontakt- und Reiseverbote, soziale Ausgrenzung, Quarantäne, Schließung von Schulen, Kitas und Betrieben… Verzicht auf Bildung, Kultur, Berufsausübung und Einzelhandel… Gefühle stauen sich und brechen immer wieder hervor: Angst, Trauer, Leid, Wut und Frust. Nicht nur beim Volk (Mond), auch bei den Gesetzesgebern und der Regierung (Saturn).

Und bei alledem ist ein Ende, eine Lockerung oder Lösung dieser Krise nicht in Sicht. Die Situation erscheint hoffnungslos. Das zeigt auch der Neptun in den Fischen oben im 10. Haus (Bestimmung, Berufung, höchstes Ziel…). Wo doch der Schütze das Zeichen der Hoffnung, der Visionen und frohen Botschaft ist. Welcher Vision folgen wir jetzt? Welches Ziel streben wir an? Aus welchem Quell schöpfen wir Lebensmut, Zuversicht und Kraft für ein Weiterleben? Etwa aus der unendlichen Wissensflut von Nachrichten, Zahlen und Statistiken? Aus den Versprechungen der Pharma-Industrie auf ein Wundermittel, einen Impfstoff?

Eines ist sicher: Suchen wir im Außen nach Orientierung, finden wir nur Täuschung, Chaos, Unsicherheit und Verwirrung. In den Gesetzen und verordneten Maßnahmen der Machtinhaber finden wir weder Sinn, noch Lösungen, noch Kraft für ein Weiterleben. Doch wir können unsere Aufmerksamkeit auf das innere Leben, auf unsere Gefühle, Ahnungen und Träume richten. Statt nach außen, können wir die Reise nach innen antreten und unsere eigene Weisheitsquelle anzapfen, uns auf die Suche machen nach dem, was beständig und unzerstörbar ist, nach dem geistigen „Wasser des Lebens. Wir können die im Dunkeln schlummernden Schätze (aus den Wasserzeichen und -häusern) ans Licht holen.

Ist es möglich,

dass man trotz Erfindungen und Fortschritten,

trotz Kultur, Religion und Weltweisheit

an der Oberfläche des Lebens geblieben ist?  (Rainer Maria Rilke)

Der Alte der Tage (Aquarell)

Für Deutschland(Berlin) ergibt sich ein Aszendent von 14° Krebs und damit auch eine Konjunktion mit dem Fixstern Sirius. Das Sabische Symbol für diesen Tierkreisgrad lautet:

„Ein sehr alter Mann blickt zu einem riesigen, dunklen Raum im Nordosten.“

Ähnlich könnte man auch den Fische-Neptun im 10. Haus interpretieren, ein Nichts und Niemand, die große Leere, das TAO, die unveränderliche Wirklichkeit als letztes Ziel oder menschliche Bestimmung. Der Archetyp des weisen Alten (in der Kabbala ist es „der Alte der Tage“) steht für eine sich selbst erhaltende Kraft, für Furchtlosigkeit und Mut, der ersten und einzigen Wirklichkeit zu begegnen, der großen Leere und scheinbaren Dunkelheit, die in Wahrheit ein intensives Licht ist. Der Alte lebt in uns als ursprünglicher geistiger Zustand, als Realität jenseits von Werden und Vergehen, Tod und Geburt. Hinter allen äußeren Erscheinungen besteht ein unermesslicher Raum in unserem Innersten als höchste, uralte Weisheit.

Auf der Ekliptik steht der Fixstern Sirius aus dem Sternbild Großer Hund bei 14° Krebs. Seine Mars-Jupiter-Qualität (feurig, aktiv) begünstigt Ehrgeiz, Eifer, Hingabe, Leidenschaft, Erfolgsstreben und Aufstieg unter Anstrengung und Gefahren. Steht Sirius am Aszendenten und geht – wie hier in Berlin um 17.17 h – mit dem unsichtbaren Schwarzmond im Osten auf, verleiht er großen und auch gefährlichen Ehrgeiz, der bei Unachtsamkeit zu Verletzungen führen kann.

Das Sirius-Thema ist und bleibt die ewige Suche (die Quest), das Reisen, Erkunden, Forschen und Entdecken als Bestimmung. Die Geschichte dieses Sterns ist die Geschichte der ägyptischen Isis, die die verstreuten Teile ihres Gatten Osiris sucht… ein tief in der menschlichen Seele verwurzelte Thema… die Suche nach Unsterblichkeit, nach dem ewigen Leben – dem Archetyp Ewiges Leben. Das Einsammeln und Zusammenfügen zu einem Ganzen gehört zu den Stärken der Schütze-Energie.

Die alten Ägypter nannten den Stern Sirius den Glühenden. In ihm glüht ein unsterbliches Feuer der Kreativität. Mit dem Aufgang von Sirius beginnt auch die Suche des Menschen nach der Ewigkeit. Kein Ende wird akzeptiert und mit glühendem Eifer wird das erschaffen, was Fortbestand hat und weiterlebt. Nein, das Bewusstsein der Unsterblichkeit wird nicht neu erschaffen, sondern wird als geistiges Erbe wieder entdeckt.

Sirius bringt am Aszendent zeigt das Potenzial zu großen Taten an: Seine Leuchtkraft vermag das Mundane und Alltägliche zu heiligen, zu weihen und einzubinden in die allumfassende Liebe. Sirius ist der Überbringer einer kosmischen Botschaft, schenkt Glanz, Leuchtkraft und großen Mut, der spirituellen Wirklichkeit ins Gesicht zu sehen: Das, was wir im Außen suchen, ist bereits in uns selbst Wirklichkeit – Unsterblichkeit, Ganzheit, Vollkommenheit, Alles… Isis, die Geistseele, ist bereits vereint mit ihrem Gatten Osiris, dem kosmischen Bewusstsein. So wie auch Shiva & Shakti niemals getrennt sind. Die Gefahr bei dieser herausragenden Stellung am Aszendenten ist der Ehrgeiz, die Dinge zu schnell voranzutreiben. Die scheinbar unbedeutende Handlung eines Einzelnen kann zu katastrophalen Auswirkungen auf das Kollektiv führen.

Schauen wir uns die Neumondkonstellation und die Aspekte, die empfangen werden, genauer an:

Drei Vögel (Aquarell)

Beim Symbol von 24° Schütze sitzt ein „Blauvogel“ – ein „Hüttensänger“ – auf dem Tor eines Landhauses. Der Hüttensänger ist ein Glückssymbol und Zeichen dafür, dass in diesem Haus bzw. in diesem Bewusstsein Frieden und Glück wohnen. Vögel repräsentieren geistige Kräfte, und die blaue Farbe weist auf große Seelenruhe und Weite, spirituelles Denken und innere Gelassenheit.

Im 6. Haus (einem Erdhaus) müssen wir uns mit unseren Unzulänglichkeiten, Schwächen und Ängsten befassen. Schlimmstenfalls werden wir mit Krankheiten und unserer Sterblichkeit konfrontiert. Wir werden herausgefordert, die Krise zu meistern, Erfahrungen der Niederlage und Unvollkommenheit anzunehmen, umzuwandeln, das richtige „Heilmittel“ zu finden. Psychisch und mental experimentieren wir mit unseren Grenzen.

Mit dem Feuerzeichen Schütze im 6. Haus wollen wir keine Korinthen zählen, keine Statistiken verfolgen und Versprechungen hören, unserem Geist keine Fesseln anlegen. Der Neue Mond schenkt uns die Schütze-Energie als Heilmittel: den Blick über den Tellerrand, in die Ferne, zum Horizont und darüber hinaus. Wir haben es in der Hand, ob wir uns mit dem vergänglichen, sterblichen Körper identifizieren oder mit dem göttlichen Bewusstsein, dem ewigen Licht. Wollen wir ungeprüft übernommenen Gedankenmustern Glauben schenken oder werden wir jeden stressigen Gedanken auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen und hinter uns lassen wie ein abgelegtes Kleidungsstück? Wir tun jetzt gut daran, uns selbst und anderen nichts zu glauben, jeden Gedanken auf seinen Wahrheitsgehalt zu hinterfragen. Bauen wir lieber Vertrauen auf.  

Auf dem Weg zu diesem Neuen Bewusstsein gehen viele Menschen als Pioniere voran und lassen uns teilhaben an ihren Erfahrungen, Wandlungen und Visionen. Wir alle sind auf der Reise in die unbekannten Tiefenbereiche der Seele, und auf diesem Weg zu unserem wahren Einen Selbst wird auch unsere Gegenwart in die rechte Perspektive gerückt. Wir können nicht mehr enttäuscht, gelinkt oder fehlgeleitet werden, denn wir haben die Verbindung mit unserem wahren Lebensgrund wieder aufgenommen, Herz und Bewusstsein sind offen für das Ursprüngliche und Wahre.  

Vision in den Anden (Aquarell)

Der engste Aspekt des Neumonds ist die Konjunktion von Merkur und Südknoten im Schütze. Er zeigt, dass die Kräfte des Alten und Gewohnten, der materiell-körperlichen Sichtweise und des alten Denkens massiv sind, dass sie sich jedoch allesamt dank Merkur im großen alchemistischen Kessel der Transformation einer Wandlung unterziehen. Wir sollten auch unseren „eigenen“ Gedanken keinen Glauben schenken (sofern es so etwas wie „eigene“ Gedanken überhaupt gibt).

Der nächste Aspekt ist das Halbsextil (30°) zu Pluto (grün)im 7. Haus der Begegnungen. Dieser zeigt die Wandlungsbereitschaft und das Bedürfnis, neue Sichtweisen einzunehmen, zu lernen, zu lesen und sich zu informieren. Die Menschen sind bereit für den „kleinen Denkschritt“, der zu einer großen Wandlung führt.

Pluto auf  24° Steinbock hat als Symbol: „Eine Frau tritt in ein Kloster ein“.

Auf dieser Stufe verpflichtet sich die Frau / die Seele / das empfängliche Bewusstsein völlig an ein transzendentes Ziel. Das Leben ist für die Seele unbefriedigend und sinnlos, solange sie keine Verbindung zu dauerhaften Werten aufbaut und pflegt. Es wird hier ein WEG jenseits des alltäglichen Lebens mit seinen bekannten Verhaltens- und Beschäftigungsmustern gezeigt, der ebenfalls einen sozialen Wert hat – der des Mönchs oder der Nonne und in Indien der des Sannyasins oder Yogis. In Indien galt dieser Weg des Wandermönchs oder Heiligen als ein Höhepunkt des gesellschaftlichen Prozesses.

Mit der Schütze-Energie erhält der Mensch Einblicke in seinen inneren Kosmos, die ihm zeigen, dass er als Persönlichkeit für sich genommen ein NICHTS ist und dass er sich nur finden kann, wenn er auf irgendeine Weise Teil des alles umfassenden Selbst wird. Alle Talente und Fertigkeiten des Menschen sind nur sinnvoll, wenn sie in den Dienst des Ewigen gestellt, d.h. der höchsten Wirklichkeit geweiht werden. Wie viele Menschen kennen bereits die unwiderstehliche Kraft einer echten inneren Vision! Und sie tun, was immer sie tun müssen, um sich und ihrer Vision treu zu bleiben!

Pluto im 7. Haus zeigt die intensive Suche nach geistiger Nahrung und einem Bewusstsein, das „die Welt“ übersteigt, transzendiert… nach einem friedvollen Weg, inmitten der Gemeinschaft einen geistigen Weg zu verfolgen und zu verwirklichen. Damit offenbart sich ein Wandlungspotenzial, das sich selbst überwinden kann, das den Weg der Wunschlosigkeit, Entsagung und Askese gehen kann.

Das Symbol des Klosters steht für den Rückzug ins eigene Innere (siehe auch Nördlicher Mondknoten im 12. Haus und Fische-Neptun im 10.Haus), für Selbstüberwindung, Entsagung, Verschmelzung mit Gott. Für den nächsten Mondzyklus wird jeder, der ernsthaft sein Inneres erforscht, sich selbst und seiner lebendigen Weisheit treu bleibt und sich vom gegenwärtigen Chaos keine Furcht suggerieren lässt, mit liebevoller Unterstützung, innerer Stabilität und beglückenden Visionen beschenkt. Das verheißt schon der blaue Vogel auf im Seelenhaus.

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Das T-Quadrat zwischen den Mondknoten, Sonne/Mond/Merkur zu Neptun bildet ein großes Leistungs-Dreieck (rot). Aufgrund einer starken inneren Spannung / Zerrissenheit zwischen alten Gewohnheiten und Sichtweisen (Schütze Südknoten) und dem Vertrauen in das noch Unbekannte (Nordknoten in 12) erhoffen sich die Menschen Unterstützung, Hilfe und Lösungen von ihrer Regierung und deren Erfüllungsgehilfen, den wissenschaftlichen Experten. Sie bekommen jedoch nur Chaos, Verwirrung und Angst zurückgespiegelt.

Positiv schenkt Neptun großes Mitgefühl, selbstlose Hilfsbereitschaft, psychisches Feingefühl und eine immense Sehnsucht nach Einheit und mystischem Bewusstsein. Als Endergebnis und Bestimmung repräsentiert er bestenfalls spirituelles Erwachen. Doch so etwas hat bei uns ja keine Bedeutung, was aber nicht heißt, dass es nicht stattfindet. Die Kehrseite heißt Täuschung. Wir täuschen uns bezüglich unserer Identität  und Wahrnehmung. Auf einen klaren Verstand können wir uns jetzt keinesfalls verlassen. Am besten kommen wir bei diesem Schwebezustand des Übergangs noch mit Vertrauen in eine innere geistige Führung zurecht. Negativ wirkt sich das Neumond-T-Quadrat zum Neptun als Verblendung, Selbsttäuschung, Lüge, Verschleierung aus und verursacht Auflösung und Chaos.

Die spirituelle Neptunenergie im Spannungsaspekt zu Sonne/Mond/Merkur im 10. Haus der Berufung und Selbstverwirklichung. Was kann das bedeuten? Wie kann das ersehnte Traumziel oder die Sehnsucht nach allumfassender Liebe und spiritueller Lebensführung verwirklicht werden? Haben wir eine Regierung, deren Vertreter in selbstloser und edler Gesinnung zum Wohle aller Menschen handeln? Ein neptunischer Status kann wohl eher den Karriere- und Statusverweigerern, Aussteigern, Besitz- und Machtlosen zugeschrieben werden, die sich auf ihren Nicht-Status nichts einbilden, denen man keine Angst einjagen kann, die man mit Strafen wie Hausarrest und Quarantäne, Entsagung, Konsumverzicht, Reise- oder Versammlungsverbot nicht beeindrucken kann, da es ihnen um Menschlichkeit, selbstlosen Dienst und das Ideal der göttlichen Liebe geht.

Alle Menschen verspüren den Wunsch nach Einheit oder tragen eine tiefe, unerfüllbare Liebessehnsucht in ihrem Herzen. Jeder verspürt ein religiöses Urgefühl, das ihn veranlasst, sich einem unerkannten höheren Prinzip hinzugeben, das für ihn der Inbegriff göttlicher Liebe ist. Wir dürfen wohl behaupten, dass das Ideal christlicher Nächstenliebe – unabhängig von jeder Konfessionsform – noch nicht erreicht ist. Neptun in dieser Neumondposition erzeugt den Wunsch nach Bhakti, nach religiöser Hingabe und mystischer Verschmelzung. JETZT darf jeder auf seine eigene Visionssuche gehen und sein unsterbliches Potenzial entdecken! Wer es nicht tut, läuft Gefahr, getäuscht zu werden und Illusionen aufzusitzen.

Wer jedoch Macht um der Macht willen sucht oder gesucht hat, wird schon sehr bald aus seiner Pseudo-Machtposition fallen und seine angemaßte Autorität verlieren.

Dann gibt es noch das Trigon (blau) vom Widder-Mars aus dem 11. Haus.

Symbol 21° Widder: Ein Boxkämpfer betritt den Ring. Yin und Yang im Wechselspiel

Der kämpferische und tatbereite Mars im Widder, dem sich in den letzten sehs Monaten das mächtige Steinbockaufgebot von Jupiter, Saturn und Pluto immer wieder in den Weg gestellt hat, wird nun an Weihnachten einen letzten Schlagabtausch mit Pluto haben. Nun wird sich zeigen, in welchem Maße die wilden Durchsetzungskräfte gemeistert werden, ob sie der bewussten Selbstkontrolle und Verantwortung unterliegen. Oder ob weniger kultivierte Egomanen die Kraft weiterhin für ihre groben Machtkämpfe, Egospiele und impulsive Anfeindungen missbrauchen. Mars-Pluto hat eine gehörige Portion verdrängter Wut im Bauch, die plötzlich wie ein Vulkanausbruch unkontrolliert und impulsiv herausschießt.

Die tatgewaltige Marsenergie kommt aus dem 11. Haus und will hier natürlich über sich selbst, seine Freizeit, seine Aktivitäten mit Freunden und seine Wünsche bestimmen. Was sinnvoll und gesund ist oder nicht, will er sich nicht vorschreiben lassen, ebenso nicht, ob er Freunde und Bekannte treffen, Seminare, Partys oder Demos besuchen darf. Wer diese Kräfte verbieten oder reglementieren will, muss mit großem Widerstand und roher, massiver Gewalt rechnen.

Mars kann in dieser Konstellation (Mars-Pluto-Sonne/Mond/Südknoten) auch die Vorgehensweisen bestimmter Machtinhaber ans Licht bringen, wie sie die Hilfsbereitschaft von Menschen für ihre Mitmenschen/Kollegen ausnutzen und missbrauchen. Ich denke da an das Krankenhauspersonal und viele andere Helfer, die wegen ihres Einsatzes während der Corona-Krise erst als Helden gefeiert wurden und dann in ihrer Erschöpfungsphase leer und ausgebrannt ohne spürbare konkrete Wertschätzung im Stich gelassen wurden.

Mars und Pluto liefern ein gewaltiges Potenzial zur Transformation. Sie verfügen über eine rebellische Energie, sich gegen die Repressalien in der Gesellschaft aufzulehnen, helfen dabei, falsche Autoritäten zu entlarven, dunkle Machenschaften und verdrängte ideologische Haltungen aufzudecken und zu bereinigen. Wenn das anonyme Böse und Unrechte aufgedeckt und beim Namen genannt wird, nimmt man ihm damit seine Macht und Kraft, macht es unschädlich. Die Konstellation schenkt die Aufdeckungskraft, sich gegen zwanghafte Über-Zeugungen und fremde Sozialprogramme mit ihren ansteckenden Programmviren zu wehren – mögen sie Scharlach, AIDS, Schweinegrippe oder Corona genannt werden… und das „Rumpelstilzchen“ beim Namen zu nennen…

RUMPELSTILZCHEN (Öl)

Der letzte Aspekt zum Neumond mit SoFi kommt von Uranus, ein Anderthalbquadrat (135°), ebenfalls aus dem 11. Haus der Freunde, Wahlverwandtschaften und lebensbestimmenden Ideale. Das heißt, dem elften Haus werden die Eigenschaften des elften Tierkreiszeichens zugeschrieben: des visionären, humanitären und zukunftsorientierten Wassermannes. Hier ist es unsere Aufgabe, uns mit anderen zusammenzuschließen, um dem Wohl der Gemeinschaft zu dienen und sich gegenseitig bei der Selbsterneuerung zu unterstützen. Denn jede Neuerung, und jede Revolution, jeder erste Schritt beginnt als ein schöpferisches Konzept.

Symbol von Uranus 8° Stier:Ein Schlitten auf schneeloser Erde.“ –  Zauberkraft, Magie, Imagination… Hinübergleiten in eine Neue Zeit … zukunftsorientierte Imagination… Voraussicht … Vorbereitungen treffen für eine zukünftige Situation…  

Schnee ist für ein Gleiten auf der Erde nur dann nötig, wenn man keine Phantasie hat. Im ägyptischen Totenbuch wird der Schlitten für Übergänge in transzendente Bereiche gebraucht – ähnlich dem Fliegen. Das Symbol ist eine Aufforderung, sich im Umgang mit den Problemen des Alltags der Vorstellungskraft und Magie zu bedienen Jeder Moment – mag er noch so aussichtslos erscheinen – birgt ein Potenzial, ebenso ist dem Bewusstsein oder Geist nichts unmöglich. Der Wille des kosmischen Selbst ist von äußeren Umständen unabhängig. Bewusstsein hat jederzeit und überall die Kraft, ein Leben nach der prophetischen Vision eines Pioniers zu gestalten. 

URANUS steht auf diesem Grad eng zusammen mit Lilith, der urweiblichen Kraft.

Lilith 7° Stier: „Die Frau aus Samaria am Brunnen“

Dieser urweiblichen Energie offenbart sich der göttliche Geist, der Sohn Gottes, der Messias – und nur diesem weiblichen Bewusstsein, da es der alten Ordnung und den traditionellen Bindungen nicht angehört, da es sie im Namen der Liebe zurückgewiesen hat. Rudhyar schreibt dazu:

„Die schöpferische Zukunft steigt zuerst zu dem hernieder, was Chaos geworden ist. Eine alte Ordnung ist niemals offen für eine neue Offenbarung, bevor sie nicht die Unordnung im Namen dessen angenommen hat, das sich allen Formen der Ordnung unterwirft und diese übersteigt: die Liebe.“

Ein spannungsreiches Anderhalbquaderat verbindet Uranus und Lilith mit dem Stellium im Schütze (Sonne-Mond-Merkur). Es stellt eine große Herausforderung und Lernaufgabe für alle „Ichs“ dar, die sich aufgrund ihres Nicht-Wissens mit dem Körper identifizieren, deren Bewusstsein hartnäckig auf dem materiellen Aspekt beharrt und keine andere Realität gelten lässt. Für die meisten ist es ein Thema, das ihnen Angst macht und das sie mit dem Tod in Verbindung bringen. Zu Recht, denn ohne den Tod des Egos, der vergänglichen, sozialen Persönlichkeit, gibt es kein Auferstehen im unsterblichen geistigen Leib.

Das Symbol des Brunnens führt auch zum alchemistischen Merkurbrunnen, dem vas hermeticum, in dem die Wandlung geschieht. Eine Metapher für den Seelengrund als ein Gefäß, in dem sich das göttliche Wasser oder  das finstere Meer, oder das Chaos befindet.  Als Archetyp steht der Brunnen für Heilung, Verjüngung, ewiges Leben oder seelische Wiedergeburt. Er ist das sprudelnde Urbild des Lebendigen, der Urschoß, aus dem der Mensch schöpft.

Möge der „Blaue Vogel“ all jenen Segen schenken, die sich selbst gegenüber aufrichtig sind. ich wünsche allen ein glückliches Zuhause!

Eure Sundra

Ewiges Leben (Aquarell)

Maskenspray selbst gemacht

Ein Maskenspray zum Wohlfühlen mit der Maske

für alle,

…die in der Gemeinschaft arbeiten oder sich dort längere Zeit aufhalten und oft stundenlang eine Maske tragen müssen….

…die ihren Energiekörper stärken und schützen wollen…

…die sich allein, isoliert, ausgegrenzt fühlen…

…die Freude, Mut und Kraft inhalieren wollen…

…die bereit sind, überholte Masken, Rollen, Denk- und Glaubensmuster abzulegen.

„Ich atme frische Energie, Freude, Klarheit und Gelassenheit.

Ich bin in meiner Kraft!“

30 ml / 50 ml  Braunglas-Sprühflasche

Inhalt: 80 % Weingeist, 20% Bio-Pfefferminzwasser, ätherische Öle (2,5 %): Eukalyptus radiata*, Kamille römisch*, Pfefferminze /Spearmint*, Niauli*, Ravintsara*, Thymian thujanol*  (* aus kbA)

Wirkung:

antiviral, immunstärkend, antibakteriell, entzündungshemmend, nervenstärkend,

schützend, wärmend, energetisierend, ausgleichend,

erleichtert das Atmen, schenkt Gelassenheit, beruhigt, entspannt

Anwendung:
1-2 Sprühstöße auf die Innenseite der Maske sprühen und etwas warten bzw. die Maske in der Luft schwenken. Wenn sich der Alkohol verflüchtigt hat, bleibt ein frischer wohltuender Duft zurück; die Maske kann wieder aufgesetzt werden. Das Einsprühen kann nach Belieben wiederholt werden. (Nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet)

Meine Hintergedanken zu den ätherischen Essenzen

Da mir das „ANTI-VIR HANDSPRAY“ auf der Maske zu stark war, suchte ich nach einer milderen Variante, die ebenso antiviral schützend als auch erfrischend wirkt. Jetzt ‚flog’ mir das Rezept zu und ich prüfte es auf Herz & Nieren. Seit ich diesen Duft inhaliere (über Maske, Halstuch, Schal, Rolli), freue ich mich sogar auf die Maske und genieße den herrlichen Duft, der ja sogleich ins Limbische Gehirn wandert, die Ausschüttung von Botenstoffen stimuliert und unsere Stimmungslage positiv beeinflusst.

 Thymian thujanol und Ravintsara sind zwei antivirale, immunstärkende Öle, die sowohl dem Gemeinschaftswesen dienen, als auch auffordern, sich abzusondern und den eigenen Weg zu gehen. Überall, wo im Namen für das Wohl der Gemeinschaft die Freiheit beschnitten oder manipuliert und die Sehnsucht nach Gemeinschaft ausgenutzt wird, wo Trauer herrscht über die Isolation, fehlendes Verständnis und Lieblosigkeit, spenden diese beiden Pflanzenwesen Trost und Heilung. Ihre Wirkung beginnt da, wo Antibiotika heute bei viralen Infektionen nicht viel ausrichten können und wo die gesellschaftliche Situation folgende ist: Es mangelt an brüderlich-gemeinschaftlichem Geist, an Verständnis und menschlicher Zuwendung. Vorherrschend sind Konkurrenzverhalten, Mobbing, Korruption, schamloses Ausnutzen Schwächerer. Hier helfen Ravintsara & Thymian thujanol auf der seelischen Ebene.

  Der Duft des Pfefferminzwesens kommt leicht & frisch daher, macht den Kopf (Geist) und die Atemwege frei, bringt in Fluss, was gestaut, gelähmt, verblendet war, weht als frischer Wind in verhockte und verstockte „Dachstübchen“, treibt die überholten, starren, fixen Ideen, Vorstellungen und Konzepte heraus und schenkt Flügel. Es schafft den Ausgleich zwischen heiß und kalt, wirkt befreiend und befeuernd, löst alle Arten von Spannungsschmerz. Vom Wesen her ist die Pfefferminze immer bestrebt, Beengendes, Bedrückendes, Schmerzendes und Verdunkelndes aufzulösen. Es wirkt sich positiv auf die Atemwege aus, erhöht den Sauerstoffgehalt des Gehirns, beruhigt Herz und Nerven. Biochemie: Ein hoher Anteil an Ketonen fördert Bewusstheit und höchste Geistesgegenwart, während die freudebringenden und lebenszugewandten Monoterpenole eine bedingungslose, lebendige Bejahung der Situation ermöglichen. Ein JA zur Maske!

Ein weiterer Bestandteil des Duftes, den wir durch unsere Maske inhalieren, ist Niauli oder Myrtenheide. Schon der eukalyptusartige Duft verrät, dass es sich hier um ein stimulierendes Heilöl für die Atemwege handelt. Biochemisch überwiegen die Oxide mit 40-60 %, die uns das Atmen und Denken in Grippe- und Virenzeiten erleichtern (wie auch Eukalyptus und Ravintsara). Sie alle wirken belebend, befreiend, reinigend, antiviral und antibakteriell, entzündungshemmend, schleimlösend, vor allem im Bronchial- und Lungenbereich. Niauli reinigt und stärkt das Immunsystem, hemmt die Vermehrung von Viren, Bakterien und Keimen und ermöglicht eine gelassene Atmung. Es hilft bei Asthma und Bronchitis, bei Infektionen, Katarrh und Nebenhöhlenentzündungen.

Yoga-Praktizierende schätzen Niauli als einzigartiges Energie- Raum- und Aromaspray, das schon in einer Blitz-Inhalation (1 Tropfen zwischen den Händen reiben und atmen) unseren Energiekörper stärkt und heilt, Energieblockaden und Verspannungen löst. Jeder Mensch ist von einem unsichtbaren, doch spürbaren elektro-magnetischen Feld umgeben. Es ist das uns eigene Energiefeld, das sich aus unseren Kraftressourcen und der jeweiligen Gefühlslage speist. Dieses Öl hilft uns, zum Zentrum unserer Macht und Kraft zurückzufinden, den eigenen Energiefluss wahrzunehmen, das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken, unseren Energieraum zu schützen. Vor der Coronakrise haben wir die eigene Privatsphäre und den Abstand zu anderen durchbrochen, indem wir uns erlaubten, einander die Hände zu schütteln, uns zu umarmen oder ein Küsschen zur Begrüßung zu geben. Die Situation in der Coronakrise erfordert nun Abstand zum anderen und Besinnung auf die uns eigene Energie und deren heilsamen Fluss.

Heiter-hell-heilsam kommt die Römische Kamille daher mit ihrem angenehmen, honigwarm-krautigen Duft nach frischen Äpfeln, Honig und erblühter Sommerwiese. Es ist ein das Öl der hochsensiblen Menschen mit äußerst feinen Antennen & Nerven und/oder einem erhöhten Leistungsanspruch an sich selbst, das hier friedlich, beruhigend und ausgleichend wirkt, grüblerische Gedanken, Sorgen, Stress und Reizbarkeit reduziert. Mit dem überwiegenden Anteil von entspannenden Estern (80%) wirkt die Römische Kamille dann auch stark beruhigend, angst- und krampflösend und stimmungsaufhellend. Sie polstert unsere Nerven wieder auf, wenn unsere Reserven erschöpft sind und wir uns ausgelaugt fühlen. Sie gleicht aus, wenn wir zu eigensinnig oder zu überempfindlich reagieren. Sie stärkt unser System durch ihre antivirale, entzündungshemmende und stresslösende Wirkung. Dank ihrer fürsorglichen Stärkung und Regenerationskraft holen wir weniger Fremdenergien ins eigene System. Wir sind in der Lage, die Flut der Reize zu stoppen, das Hamsterrad anzuhalten, Nein zur Überforderung zu sagen und uns selbst energetisch wieder aufzuladen.

Das bekannteste und am häufigsten verwendete Öl für die Atemwege ist Eukalyptusöl. Ich habemich hier für den Typ Eukalyptus radiata (Pfefferminzeukalyptus) entschieden, weil es aufgrund seiner besonderen Biochemie stärker antiviral und antibakteriell als das Öl von Eukalyptus globulus wirkt und die mildeste Variante der Eukalyptusreihe ist. Es ist der Duft zum Aufatmen, Durchatmen & Innehalten. Man möchte ihn gerne ganz tief in sich einatmen und behalten. – Am besten stellen wir uns diesen frischen Duft als einen strömenden, blauen Nebel vor, der als flüssiger Sauerstoff in uns einströmt, sich überall ausbreitet und uns mit einem Gefühl von konzentrierter Ruhe und Gelassenheit erfüllt. Lassen wir uns tief in die blaue Gelassenheit sinken und atmen ein paar Mal tief durch. Die Duftwirkung dieses blauen Pflanzenwesens ist erfrischend, klärend, antibakteriell, antiviral, aufmunternd, entzündungshemmend, fiebersenkend und belebend. Ähnlich wie das Pfefferminzöl öffnet das Eukalyptusöl den Blick in die Welt, wie sie wirklich ist, und hilft, die Realität zu sehen und freudig zu bejahen.

Meine Rezeptur (mit Lieferant) für eine 50 ml Braunglas- oder Blauglasflasche mit Sprühkopf:

5 Tropfen Ravintsara bio (Cinnamomum camphora) aus Madagaskar, von WADI

4 Tropfen Thymian thujanol bio (Thymus vulgaris thujanol) aus Frankreich, von Maienfelser

6 Tropfen Niauli (Niaouli) bio (Melaleuca viridiflora) aus Madagaskar, von Primavera

2 Tropfen Pfefferminze bio (Mentha piperita) aus Indien, von WADI

1 Tropfen Spearmint bio (Mentha spicata) aus Indien,von WADI

4 Tropfen Römische Kamille bio (Anthemis nobilis) aus Frankreich, von WADI

4 Tropfen Eukalyptus radiata bio, aus Südafrika,von WADI

in 40 ml Weingeist bio und 10 ml Pfefferminzhydrolat (Pfefferminzwasser bio) . Gut schütteln und mit einem Sprühkopf versehen (erhältlich bei WADI oder Dragonspice)

Zum Nachlesen zu Thymian tujanol, Ravintsara und Pfefferminze empfehle ich dasBuch von Thomas von Rottenburg „Heilkunde der Ätherischen Öle“, Verlag Neue Erde.

Wer das ANTI-VIR Handspray selbst anmischen möchte, gehe auf den Blog von Eliane Ziummermann

aromapraxis.de

Duftende Grüße von der Almequelle. Bleibt gesund und in eurer Kraft,

eure Sundra

Krebs-Neumond 21.6.2020 mit Sonnenfinsternis

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Neumond-Horoskop mit Asteroiden

Seit der Saturn-Pluto Konjunktion im Steinbock (am 12.1.2020), bringt uns jeder NEUMOND eine geballte Portion neuer Energie, auf die wir uns einzustellen haben, wenn wir mit den kosmischen Energien in dieser Zeit des Epochenwandels fließen wollen.

Die Stellung dieses NEUMONDS vom 21.6.2020 wartet gleich mit einigen Besonderheiten auf:

  • Er findet zur Sommersonnenwende statt, das heißt, Sonne/Mond befinden sich auf 0° bzw. 1° Krebs. Die vier kardinalen Punkte im Tierkreis markieren schwungvolle, globale Wendepunkte, durch die kosmische Energie einströmt und das Leben auf dem Planeten beeinflusst. 0° Krebs, die Sommersonnenwende, ist der „Weltseelengrad“ oder „Weltbevölkerungsgrad“. Krebs ist das Zeichen der Manifestation, das Tor, durch das die Seele in die Inkarnation eintreten kann. … Der gegenüber liegende Steinbock ist das Zeichen der Individualisierung und ist das Tor zur Einweihung … zum geistigen Weg, „dem Vater alles dessen, was ist“.
  • Durch die enge Konjunktion mit dem Nördlichen Mondknoten kommt es zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis, die in Europa zwar nicht sichtbar ist (nur in Asien, Afrika), deren Auswirkungen jedoch auch in Deutschland zeigen werden. Außerdem befindet sich der Asteroid Chaos (Nr. 19521) ebenfalls dort und zeigt die schöpferischen, genialen und universalen Geisteskräfte, die aus dem Nichts erschaffen und den Planeten samt Bevölkerung zur Harmonie (mit dem Kosmos) führen.
  • Ebenfalls in enger Konjunktion mit dem Neumond und in Opposition zum Galaktischen Zentrum befindet sich POLARIS, unserer Polarstern, der „alles sieht“ und der uns bei gleichbleibender Beständigkeit (Konstanz) seine Leitung und Führung, Orientierung und Lösung anbietet. Auch der Asteroid Chaos (19521) sorgt für ein kräftiges Durchmischen und ordnet die Kräfte für einen neuen Anfang in Harmonie. Herausfordernd (im Quadrat auf 1° Widder!) befindet sich der Asteroid Galilea/Galileo, der eine große Befreiung aufgrund eines anstehenden Weltbildwandels oder Perspektivenwechsels verheißt. Galileo hatte das heliozentrische Weltbild entdeckt: „Die Erde dreht sich um die Sonne“ – und nicht umgekehrt. Dafür bekam er vom Papst Hausarrest.
  • Durch die Oppositionsstellung zu 0° Steinbock, dem „Weltstrukturgrad“ oder Grad der weltlichen Grundfundamente, wird er auch von langsam „laufenden“ Planeten oder Asteroiden beeinflusst, die sich an diesem Ort über einen längeren Zeitraum aufhalten. Das ist in diesem Fall der Asteroid Ixion (Nr. 28978), der laut griechischer Mythologie ein Mörder und Göttinnenvergewaltiger war und dafür auf ewig eingekerkert wurde. Von solchen schuldfixierten, sich alles erlaubenden, aufbegehrenden und sozial übergriffigen „Ixioniern“, deren Vertreter in Politik, Wirtschaft und Medienkonzernen sitzen, wird unsere Welt noch einige Jahre beherrscht…
  • Doch rückt auch das GALAKTISCHE ZENTRUM (im Zodiak auf 28° Schütze), diesem Weltstrukturgrad immer näher. Das Galaktische Zentrum (G.Z.) bildet das Herz unserer Milchstraße; für die Indianer ist dieses Zentrum das Herz der Welt. Unsere Galaxie formt einen riesenhaften Diskus, dessen Mitte dick ist, die äußeren Schichten dagegen dünner sind. Die Galaxie dreht sich mit gewaltiger Wucht in der Unendlichkeit des Kosmos, dort wo es Platz für viele Welten gibt.

Dieses galaktische Herz oder Zentrum enthält sowohl die unendliche Finsternis (das Schwarze Loch) als auch das unendliche Licht. Dort ist der Quell der universalen Liebe, die galaktische Mutterenergie, die alles umfasst, auch die große Menschheitsfamilie, die Weltseele dieses Planeten. Wer keinen Zugang zu seinen Gefühlen hat, erlebt den Einfluss des G.Z. eher als Chaos, Bedrohung und Verwirrung und wird entsprechend herzlos, zwanghaft neurotisch oder erbarmungslos handeln. Positiv erlebt, ist es ein Füllhorn schöpferischer Liebeskraft, die uns leicht sein lässt, mit der wir tanzen können, die uns hält und umfasst. Negativ erlebt, wirkt sie zerstörerisch, verwandelnd und regenerierend, da sie eine totale Reinigung bedeutet, seelisch und global.

So haben wir es in diesen 14 Tagen bis zum Vollmond verstärkt mit den Energien des galaktischen Herzens zu tun, mit Chaos, Verwandlung, Tod und Wiedergeburt und mit Erleichterung, Reinigung und Heilung.

Besonderheiten für Deutschland (Berlin)

Für Deutschland (Berlin) ergibt sich ein feuriger Löwe-Aszendent auf 14°, wo sich auch der Fixstern Sirius befindet, eine Anlage der Selbstverwirklichung und Selbstreflexion, des schöpferischen Selbstausdrucks und schöpferischen Tuns, mit Beteiligung einer großzügigen Herzensenergie. Dieser NEUMOND führt in die Zukunft (11. Haus), zum Galaktischen Menschen, zu einem befreiten neuen Selbst, das den Psycho-Ballast der alten Ordnung und Erziehung hinter sich gelassen hat.

Das Medium Coeli (MC 26° Widder) gibt Auskunft zur herrschenden Regierung (D), die sich mit der aufbrausenden, impulsgebenden Widderenergie und den Asteroiden Drakonia und Eris überstreng strafend und sehr streitsüchtig gibt. Die Herausforderung und Kampfansage kommt aus dem 6. Haus (Gesundheitswesen) – Quadrat von Jupiter/Pluto/Saturn und der väterlichen Kopfgeburt Pallas Athene, der weiblichen intelligenten Kraft mit Panzer, Speer und Schild bekleidet, einem sehr energischen, nach Erfolg strebenden und den Wettkampf liebenden Frauentyp. Weitere Herausforderungen kommen durch die Büchse der Pandora (Asteroid 55), deren Deckel zwanghaft und unter Aufbietung aller Kräfte („auf Deubel komm raus“) zugehalten werden soll.

In dieser Stellung liegt eine große Gefahr. Der kritische MC-Grad steht für den „Besitz von mehr Gaben, als ein Mensch fassen kann“. Hier besteht die Gefahr in einer übergroßen Auffächerung des Interesses – zB. den Viren- und Coronawahnsinn – und der Neigung, alle möglichen Dinge zu versuchen. Es besteht die Gefahr der Frustration oder gar des Selbstbetrugs, einer unbeherrschten Unruhe und einem übersteigerten Selbstvertrauen (Hybris) mit dem Ergebnis eines willkürlichen Schwankens zwischen den Extremen.

Auch die herrschende Regierung und der regierende Wahn-Sinn ist nur ein Spiegel unserer selbst, und darum tun wir gut daran, mit Ruhe und großer Achtsamkeit auf die neuen unbekannten, kosmischen Energien zu reagieren. Eilen wir in der Erregung voran oder geben wir der Streit- und Kampflust auf äußerer Ebene nach, können wir uns verirren. Klüger ist es, sich selbst zu entdecken, einen Zustand ruhiger Beobachtung zu finden und die neuen Gaben und Möglichkeiten in uns reifen zu lassen, bis wir eines Tages fähig sind, verantwortungsbewusst mit ihnen umzugehen.

Die Marstellung in den Fischen im 9. Haus der Perspektive und Weltanschauung spricht von einem „Neumond, der seinen Einfluss teilt“. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt gekommen, an dem viele Menschen die neue Energie spüren und sich auf den Weg machen, ihr Bewusstsein neu ausrichten, sich in neue Richtungen ausdehnen. Dieser neue kosmisch-spirituelle Grundimpuls bringt die verschiedenen Menschen und Persönlichkeiten dazu, sich mit ihren verschiedenen Vorhaben auf den Weg zu machen. In einer Gesellschaft, die den Individualismus verherrlicht, sollte dieser auch gewürdigt werden. Jeder Zwang zur Konformität und zu totalitären Systemen dürfte sich längst als Irrtum herausgestellt haben. Doch auf dem Weg der Selbsterkenntnis zeigt uns der vorgehaltene Spiegel auch den eigenen Despoten und gibt uns Gelegenheit, uns diesem Schatten zu stellen. Wir haben gerade die Gelegenheit und Möglichkeit, mit unserem Schatten ins Reine zu kommen.

Die Erneuerung unserer Zellen und Strukturen findet gerade statt – mitten im allergrößten weltweiten Chaos und Tumult. Uralte Schatten kommen wieder hoch (Rassismus, Coronazis, Überwachung…) .. Der Höllenhund Cerberus (Asteroid Nr. 1865) verbeißt sich so lange in diese Schattenthemen, wie es notwendig ist, bis sie bereinigt und aufgelöst sind. Cerberus steht 10° Löwe, bildet ein Quadrat zu Uranus 10° Stier und zu Typhon (Nr.42355) 10° im Skorpion. Auch der Riese Typhon, Sohn von Gaia/Erde und Tartaros, ist so ein Ungeheuer aus den seelischen Tiefen des kollektiven Unbewussten, und begehrt ebenso wie Cerberus so lange auf, bis der Schatten aufgelöst ist und der Neue Mensch in seinem Licht erstrahlen kann.

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Wie geschieht diese Bereinigung ?

Was können wir dafür tun?

Wir dürfen lernen, nichts zu tun.

Legen wir uns hin zum Schlafen und Träumen und lassen die kosmischen Energien auf uns einwirken.

DANAE (Aquarell)

Jeder wird sie spüren, die extreme Unruhe, die Verwirrung und Verunsicherung, die sich auch körperlich bemerkbar macht – als Stress, erhöhter Druck, Reizbarkeit, Magen- und Darmbeschwerden, Burn-out oder extremen Blutdruckschwankungen. In dieser Situation ist es notwendig, sich zu beruhigen und sich immer wieder Pausen am Tag zu gönnen. Und natürlich ausreichend Schlaf in der Nacht.

MERKUR im Zeichen Krebs ist noch rückläufig und befindet sich an der Spitze des 12. Hauses, an einem Ort /Zustand des Rückzugs und der meditativen Innenschau. Er erhält ein unterstützendes Trigon von Morpheus (4197), dem Gott der Träume. Wir dürfen lernen, uns zu beruhigen. Dieser Schwarz- oder Leermond bietet uns den Heilschlaf, das Heilträumen und das luzide Träumen an. Vor allem der Geist muss sich ausruhen. Tun wir nichts, was das Denken anregt oder uns emotional aufregt. Jetzt zeigt sich:

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT.

Denn nur in der Ruhe kann sich die Kraft aufbauen, kann neue Energie geschöpft werden, die wir für unser neues Leben und die neuen Herausforderungen brauchen. Die neuen Energien, die in diesen Tagen bis zum nächsten Vollmond (am 5.7) auf uns einströmen, wollen sich setzen und in unserem Körper ausbilden. Neue Zellen werden gerade gebildet, im Körper, in der Erde, in der Welt, im Bewusstsein.

Der Lichtkörperprozess ist in vollem Gange. Der geistig-luftige Wassermann-Saturn in enger Umarmung mit der Heiler-Nymphe Chariklo (siehe unten) erhält strukturierende Untrstützung von dem Lichtwesen Lumen. Lumen (141) und Aditi (4401) ebenfalls in enger Konjunktion. Aditi ist die Mutter- und Himmelsgöttin des unendlichen Raums und Bewusstseins, die haltende und tragende Kraft des Universums. Zusammen mit Gaspra (951), einem Sternenkörper von hoher Schwingung und großer Heilkraft, bilden diese drei „Orte“ oder Kraftzentren (Saturn/Chariklo – Gaspra – Aditi/Lumen) ein wesentliches Substanz-Dreieck von kosmischer, weiblicher Schwingung des Wasser-Elements, das uns im Schlaf erreicht. Und nicht nur das – Es entsteht auch die kosmisch-harmonische Aspektfigur WIEGE unter Hinzufügung der Opposition von Gaspra 1° Waage und Galilei 1° Widder!

Darum ist das Ausruhen so wichtig, auch das geistige Ausruhen und Entspannen, das Leeren des Geistes. Die kosmischen Energien wirken auf uns ein und bilden Lichtstrukturen aus. Blutkristalle und Zellen verändern sich, in der Lunge, in der Leber, der Milz, in den Nerven… Am leichtesten wirken die kosmischen Energien im LIEGEN auf uns ein, wenn wir schlafen oder in der Tiefenentspannung. Der antike HEILSCHLAF des Asklepios kommt wieder zu Ehren und erfüllt seinen Sinn.

Der Heilungs-Asteroid Aesculapia (Nr. 1027) befindet sich auf 1° Löwe gradgenau in der Opposition zum Saturn 1° Wassermann, seinem ersten Ingress (Übergang) ins fixe Luftzeichen. Ich schaue mir abschließend die Heilungs-Asteroiden genauer an….

In dieser Umbruchzeit, in der eine neue Welt mit neuen Strukturen und Zellen entsteht, brauchen wir unsere ganze Kraft zur Regeneration. Daher ist Rückzug von allen mentalen Aktivitäten angesagt (rücklufiger Merkur im 12. Haus) – ein aktives Zur-Ruhe-Kommen – ein sich Herausnehmen aus allen Planungen für die Zukunft! Bitte lasst euch von der allgemeinen Unruhe und vom zunehmenden Druck, scheinbar etwas tun zu müssen, nicht anstecken! Es wird für uns getan. Es geschieht für uns. Der Kosmos ist auf unserer Seite. Lassen wir uns heilen.

Das Sammeln und Aufbauen von Kraft ist jetzt enorm wichtig. Auch körperliche Bewegung – immer im Wechsel mit genügend Ruhe und Entspannung – ist heilsam: Spazieren gehen, Joggen oder Tanzen. Ja, das Tanzen tut gut, auch das Springen auf dem Trampolin… das Abschütteln und Lösen von altem Ballast, von Blockaden und Ablagerungen in Muskeln und Zellen. Jede schwungvolle Bewegung, die auch wieder in Ruhe einmündet, ist heilsam. Damit wir mit voller Kraft, guten Mutes, einem gesundem Geist und einem erholten, regenerierten Körper, ausgestattet mit neuen Lichtstrukturen, neuen Zellen und Energieströmen, für das bereit sind, was noch auf uns zukommt.

Nutzen wir diese Zeit des NEUMONDS und der Sonnenfinsternis, um uns im Geiste zurückzuziehen. Das heißt nicht, körperlich unbeweglich und starr sein. Bewegung ist gut und förderlich, löst Blockaden. Ausruhen heißt sich vertrauensvoll hingeben, sich keine Sorgen machen über solche Banalitäten wie einem CORANA-Virus (der als Asteroid Koronis schon aus der Aktualität ist und von Heilenergien umgeben ist). Wir können den Kosmos um Hilfe bitten, uns beim Ausrichten auf die kosmische Energie behilflich zu sein.

Schutzengel (Öl auf leinwand)

So ist der Wassermann-Saturn von spirituellen Engel- und Heilenergien umgeben: Der Asteroid Chariklo (10199) steht in exakter Konjunktion mit Saturn auf 1° Wassermann. Der Asteroid wurde nach der weisen, hellseherischen und heilenden Nymphe benannt, der Frau des berühmten Zentauren und Heilers CHIRON. Es handelt sich also um eine Heiler-Beziehung. Im Entdeckungs-Horokop von Chariklo findet sich ein sehr hoch schwingendes, kosmisches Hexagon (Sechstern), eine äußerst heilsame Harmonie und Frequenzerhöhung. Chariklo hat im Mythos Kontakt zu den Göttinnen, ist von edler Natur, Schönheit und Kultiviertheit. Auf ihren hohen Ebenen bleibt sie bei sich, kreuzt keine anderen Planetenbahnen (zwischen Saturn und Uranus), lebt in ihren eigenen kosmischen Anderswelten, entrückt mit sehr hohem Schwingungsmuster. Diese Energie kann für intuitives Channeling angerufen und manifestiert werden, zur Heilung und zum geistigen Fortschritt.

Chariklo-Saturn-Energie befähigt zu Quantensprüngen im Bewusstsein, führt spielerisch, schöpferisch, leicht und kreativ hinaus in den Weltraum, innovativ und progressiv in kosmische Höhen (bei guter Erdung dank Saturn!) und kann sich imaginativ eine phantastische, utopische Welt oder ein paradiesartiges Zuhause erschaffen. Im Quadrat zu Chariklo/Saturn befinden sich die Asteroiden Saint Michel (9395), analog zur Erzengel-Energie 5° Stier und Angel (11911) auf 4° Skorpion.

Saturn verweist auf unsere Verantwortung, die Erschaffung der neuen Strukturen, das Erwecken unseres geistigen Potenzials, das zur Neustrukturierung und Umwandlung des Körpers benötigt wird. Wie gesagt – in dieser Phase ist es hilfreich, sich aktiv in die Passivphase und in die Horizontale zu begeben. Im Schlaf wird der Körper gereinigt, die Energiebahnen und Zellen werden gereinigt, Blockaden aufgelöst. Träumen wir uns gesund.

Im Traum wird alles verarbeitet und bereinigt, was wir mit unserem Tagesbewusstsein nicht verstehen können. Die Inhalte des Unbewussten werden bereinigt, all die am Tage aufgenommenen widersprüchlichen Informationen. denken wir nur an die Informationen rund um Covid 19…  Unser Rucksack ist prall gefüllt, übervoll, das Nervensystem ist überlastet, überreizt. Wir sind müde, überfrachtet. Und ums uns herum tanzt der Bär! Alles ist in Bewegung.

Wir brauchen dringend Ruhe! Wir brauchen Schlaf, den Heilschlaf. Setzt euch dafür ein, egal, wo ihr seid. Tragt eine Isomatte ins Büro oder legt euch mittags auf den Schreibtisch, eine Parkbank, eine Wiese…

Heilschlaf oder Burn-out ?

Gönnen wir uns diese heilsame Ruhe nicht, kann es sein, dass wir uns überlasten und überladen, dass wir überflutet werden von widersprüchlichen, verwirrenden Informationen und Gefühlen, dass wir uns vor lauter Plänen und Projekten übernehmen, durchknallen oder eine Burn-out Erfahrung machen.

Mit einem Löwe-Aszendent, einem Widder-MC und einem Quadrat von Sonne/Mond zum Mars sind die Energien extrem hoch, gefährlich aufbrausend und aufbegehrend. Es sind Chaos-Energien, unruhig, verwirrend, hoch explosiv, orange bis rot. Wer da unbedingt mitmachen, kämpfen und nicht zur Ruhe kommen will, muss damit rechnen, dass ihm das komplette System durchbrennt, der Kreislauf kollabiert, er ausgelaugt, kraftlos und ausgebrannt auf der Strecke bleibt. Körperlich kann sich das manifestieren in einer Kreislauflabilität mit Schwindel, in Schleimhautentzündungen, Sodbrennen, Magenschmerzen. Alles Anzeichen von Übererregung und einem Geist, der nicht zur Ruhe kommt. Bittet darum, dass diese Impulse transformiert und umgelenkt werden. Wir brauchen dazu die Hilfe der geistigen Welt.

In den Tagen zwischen diesem Neumond und dem nächsten Vollmond im Juli baut sich in uns etwas Neues auf, das von uns durch Ruhe genährt und unterstützt werden möchte. Wir sind wie eine schwangere Frau, die ihr noch ungeborenes Kind beschützt, nährt und pflegt. Je größer die Ruhe ist, die wir jetzt wie ein Magnet anziehen, desto sicherer ist es, dass wir in unsere wahre und ursprüngliche Kraft kommen, dass wir bei uns sind und Energie sammeln zum Weitergeben an einem späteren Zeitpunkt – ab Vollmond.

Imaginieren wir im Liegen einen Kokon um uns, der uns umhüllt, und lassen wir die beruhigenden und behütenden Krebs-Energien, die wie ein warmer Regen auf uns niederrieseln, auf unseren Geist einwirken. Es liegt in unserer Verantwortung, unser System für die nächsten zwei Wochen herunterzufahren, geistig und körperlich. Ab Juli sehen wir dann weiter. Es wird auf jeden Fall noch mehr Wechsel und Veränderung geben, und wir brauchen dazu unsere ganze Kraft!

Hier möchte ich schließen, das Wichtigste ist gesagt, der Geist sehnt sich nach Ruhe…

Eure Sundra

Nachtrag:

Die meisten Informationen zu den Asteroiden habe ich von der Seite https://www.werner-held.de/?page_id=29 und aus der griechischen Mythologie. Die Horoskopzeichnung ist von astro.com. Leider kann ich dort nur bis zu 10 Asteroiden angeben. Darum sind nicht alle Asteroiden aufgeführt – doch die wichtigsten aus meiner Sicht.

Das Magische Parfum – Ambra

Der kabbalistische Duft zur 1. Sephirah Kether

Kether (hebr. „Krone“), die erste und höchste Sphäre am Baum des Lebens, ist nach der Kabbala der Ursprung von allem. Auf den Menschen bezogen, repräsentiert Kether die Wiedervereinigung der reinen Seele mit Gott, symbolisiert die Wurzel jenseits des Schöpfergottes oder des universalen Geistes. Auf energetischer Ebene wird Kether dem Scheitelchakra knapp über dem Kopf zugeordnet.

Durch das Tragen des Kether-Parfums kann das Sahasrara-Chakra (Scheitel- oder Kronenchakra) aktiviert werden. Es ist Ziel der spirituellen Entwicklung, das Bewusstsein in diesem Zentrum zu verankern. Das Tragen des Duftes ist natürlich kein Ersatz für den inneren Klärungs- und Erkenntnisprozess, er kann dem nach Wahrheit Suchenden als Gedächtnis- und Konzentrationshilfe dienen und seine Aufmerksamkeit und Besinnung auf das Wesentliche lenken. Durch das Suchen und Imaginieren des Lichts über dem Scheitel kann die Identifikation mit dem Geist, dem höchsten Bewusstsein, angeregt werden.

Eigenschaften, die wir mit diesem Duft fördern wollen, sind Vervollkommnung, Ergebenheit, Ewigkeit, Frieden, Wiederherstellung, Einheit.

AMBRA

Natürlich handelt es sich bei meinem Ambra-Duft nicht um das tierische Produkt des Pottwals, sondern um ein eigens hergestelltes Ambra-Imitat, das nach alten Beschreibungen und Wirkungen zusammengestellt wird. Ambra ist Bestandteil der luxuriösesten Parfums. Heute werden aus Kosten- und glücklicherweise auch aus Tierschutzgründen vorwiegend synthetische oder pflanzliche Ambra-Imitate benutzt.

Jeder Parfumeur stellt seinen eigenen Ambra-Duft her, dessen Bestandteile und Mischungsverhältnis natürlich geheim gehalten werden. Seine wichtigste Eigenschaft: als starkes Fixiermittel ist es in der Lage, die anderen beteiligten Düfte zu heben und zu verstärken, besonders die aldehydischen Duftnoten von blumig-, fruchtig- und zitrischem Charakter.

Ich benutze eine Imitation auf der Basis von Labdanum bzw. Ladanum, dem öligen Harz der Cistrose (Cistus ladanifer). Labdanum/Cistrose ist ein schwer duftendes ätherisches Öl (bzw. Absolue), dessen Duftnote sowohl Süßes als auch Erdiges hat, an Ambra und Moschus erinnert. Es fördert die Sinnlichkeit, wirkt erotisierend und aphrodisierend, duftet balsamisch, warm, vanillig, erdig, blumig. Dazu ein leichtes Honigaroma mit einem holzigen Unterton. Manche erinnert es auch an Meer und See, vor allem wenn eine verdünnte Algenessenz hinzu kommt.

Auf Wunsch einer Freundin befindet sich in meiner früheren AMBRA-Mischung mit Weingeist (Naturparfum) nun eine leichte Verdünnung des einzigartigen, synthetischen Duftstoffs Iso E Super, das als „magische Aroma-Chemikalie“ bekannt geworden und inzwischen nur noch selten auf dem Markt zu ergattern ist. Es ist d a s geheime Zauberwässerchen hinter den beliebtesten Parfums. Sein samtig weicher, leicht süßer Duft nach Ambra, Moschus, Weihrauch und Zedernholz gibt allen Parfums Wärme und Sinnlichkeit, soll unsere natürlichen Pheromone (sexuelle Lockstoffe) nachahmen und ist vor allem ein stark fixierender Duftstoff für die anderen beteiligten Düfte. Eine weitere Eigenschaft des synthetischen Duftmoleküls ist, dass sein Duft in Wellen zu kommen scheint… mal schwächer, mal stärker ist, für Stunden auf der Haut nicht wahrnehmbar ist… dann wieder stark pulsiert und sich verströmt.

Der AMBRA-Duft lässt sich kaum beschreiben, er wirkt wie jedes Parfum individuell.

Umkreisen und umschreiben lässt er sich als

samtig weich, warm und sinnlich, erdig, aromatisch, tiefgründig,
leicht süß und holzig, vanillig, blumig, intensiv

Hier verrate ich euch den Inhalt meines „Ambra“-Parfums

Inhalt: Weingeist, Iso E Super , ätherische Öle/Extrakte:

Angelikawurzel, Benzoe, Bergamotte, Copaivabalsam, Eichenmoos (Absolue), Jasmin, Koriander, Labdanum (Cistrose), Muskatellersalbei, Orange bitter, Patchouli, Rose Damaszener, Sandelholz, Styrax (Harz, flüssiges Ambra), Tolubalsam, Tonkaextrakt, Urzitrone (Zedrat), Vanilleextrakt, Vetiver, Weihrauch (Olibanum), Ylang Ylang, Zypresse

Lasst euch inspirieren beim Selbstanmischen. Wer möchte, kann sich den AMBRA-Duft auch auf der Basis von Jojobaöl herstellen und eine kleine Menge von 1 bis 2 ml als kostbares Salböl für die Chakrenarbeit oder für ein magisches Ritual abfüllen.

Persephone Salböl (für die Fische) und Ambra-Parfum

Ätherische Öle für das STEINBOCK-Parfum

Eigenschaften des Steinbock-Duftes

erdig-waldig, würzig-warm, aromatisch, fruchtig-herb,
rauchig, krautig, dunkel-süß
klärend, kraftvoll, stimmungsaufhellend,
magisch, eigenwillig, männlich, streng, lederartig

Auswahl an Düften für den Steinbock

Angelika – Bergamotte – Geranium – Lavendel – Lorbeer – Moschus – Nagarmotha – Patchouli
Pfeffer schwarz – Rosmarin – Silberbeifuß – Verbena – Ylang Ylang – Zeder – Zedrat – Zypresse
NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Angelika, Engelwurz
(Angelica archangelica)
bitter-aromatisch, kräftig, rauchig-erdig, würzig-herb,
pfeffrig, animalisch, moschusartig
Erde/Feuer – YANG
Herz-/Basisnoteaufbauend, stärkend, schützend,
stabilisierend, strukturierend, Lichtbringer, beruhigend, aufmunternd
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig
(Feuer/Luft)
mildes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Geranium
(Pelargonium graveolens)
blumig, rosig, weich, fruchtig, freundlich
(Wasser) – YIN
Herznoteausgleichend bei extremen Gefühlslagen, beruhigend, sinnlich anregend, entspannend, hormonregulierend, stimmungsaufhellend
Lavendel
(Lavandula angustifolia)
Frisch, blumig-herb, kräuterartig, (Luft),
YIN und YANG ausgeglichen
Herznotewärmend, befeuchtend, ausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, ordnet und klärt das Gefühlschaos
Lorbeer
(Laurus nobilis)
kraftvoll, klar, frisch, intensiv würzig, männlich
(Luft) – Yang
Kopfnotebruhigend, nervenstärkend, ausgleichend auf das ZNS, vitalisierend, ermutigend,
Moschuskörner, Abelmoschus. Ambrettesamen
(Hibiscus abelmoschus)
süß-blumig, weich, moschusähnlich, pudrig, exotisch, animalisch, maskulin, warm-erotisch, dunkelsüß, schwer, tiefgründig
(Wasser/Erde) – YIN
Basisnotestark entspannend, wärmend, aphrodisierend, zentrierend, sinnlich anregend, erdend, stabilisierend, regt die Pheromonproduktion an, sexuell stimulierend, verführerisch – Tantraduft
Patchouli (Pogostemon cablin)erdig, exotisch, rauchig, balsamisch, waldig, orientalisch, moosig-holzig, sehr nachhaltig,
intensiv
(Erde/Wasser) – YANG
Herz-/Basisnoteberuhigend, sinnlich, tief entspannend, erotisierend, ermutigt neue Wege zu gehen, stärkend, aufhellend, schützend, Abgrenzungsöl, harmonisierend
Pfeffer schwarz
(Piper nigrum)
pfeffrig, würzig-warm, scharf, trocken-holzig
(Feuer) – YANG
Kopfnoteaktivierend, reinigend, befreit von Spannungen, vitalisierend, anregend, aphrodisierend, wärmend, kräftigend, stimmungserhellend
Rosmarin (Rosmarinus off.)kampferartig, kräftig, waldig, warm-würzig,
eukalyptusartig,
(Feuer) – YANG
Kopfnoteaufrichtend, belebend, bewusstseinsstärkend, Nerventonikum, mental stärkend, konzentrationsfördernd, bei Gedächtnisschwäche
Silberbeifuß, Silberwermut
(Artemisia arborescens)
würzig-warm, erdig, moosig, herb-süß, mystisch-dunkel, grün-holzig, frisch,
(Feuer) – YANG
Kopf-/Herznoteberuhigend, entspannend, psychisch aufhellend, stärkend, ermutigend, aufrichtend, mental anregend, verjüngend, stark transformierend, zentrierend, stärkt die Willenskraft, bewusstseinsbildend
Verbena /Eisenkraut (Lippia citriodora  syn. Verbena off. syn. Aloysia triphylla)Zitronenartig, leicht, frisch, strahlend, ätherisch;
(Feuer/Luft)
YANG mit YIN-Anteil
KopfnoteErfrischend, anregend, Herz und Nerven stärkend, kühlend u. leicht warm, schenkt Ausdauer, führt ins Hier+Jetzt, konzentrationsfördernd, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura. NICHT in der Schwangerschaft anwenden!
Ylang Ylang (Cananga odorata)betörend süß, intensiv, blumig, schwer, sinnlich, exotisch & erotisch, weich, sehr sinnlich
(Wasser) – YIN
HerznoteHerz und Atmung beruhigend, Schutzöl für ängstliche, sensible Menschen; tief entspannend bis in den Unterleib, aufweichend, fördert Phantasie und Intuition, löst emotionale Blockaden, kann die Kundalini wecken, sorgt für „Glückshormone“ (Serotonin)
Zeder (Cedrus atlantica)Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  (Erde/Feuer)
YANG
Basisnotestärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.
Zedrat, Urzitrone (Citrus medica)delikat frisch, fein zitronig, strahlend grün, zart süß, stark strahlend,
(Luft) – YANG
Kopfnotegeistig stimulierend, anregend, stimmungsaufhellend, klärend, konzentrationsfördernd, luftreinigend, erfrischend
Zypresse (Cypressus sempervirens)trocken, harzig, rauchig, herb-klar, warm-würzig, ernst, ambraartig
(Erde) – YANG
Herz-/Basisnoteberuhigend, strukturierend, feierlich-ernster Duft, aufrichtend, Konzentration auf das Wesentliche,
verhilft zur klaren Linie, klärend, erleichternd, reinigend, tröstend; hilft bei mangelnder Zentrierung, Realitätsflucht u. Zerstreutheit
Nagarmotha
(Cyperus scariosus)

warm, erdig, würzig, einhüllend, indisch, balsamisch, holzig, ähnlich wie Adlerholz (Oud) und Zeder, leichte Ledernote
(Erde/Feuer)
Herz-/Basisnotetief entspannend, sehr sinnlich, verführerisch, psychisch stark stabilisierend, zentrierend, erwärmend, schmerzstillend, regt die Serotoninproduktion an, harmonisierend, Stress reduzierend,

Das STEINBOCK-Parfum

Steinbock /Capricorn

STEINBOCK – das kardinale Erdzeichen

Es ist soweit: Wintersonnenwende! Die Sonne hat ihren tiefsten Stand erreicht und beginnt einen neuen Zyklus. In der Zeit größter Dunkelheit und Stille in der Natur wird der Keim für das kommende Licht gelegt. Von dieser Wende und Neugeburt des Lichts ist jedoch in der äußeren Natur nichts zu sehen. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!

Für den Steinbockmenschen ist eine Rückbesinnung auf das (unsichtbare) Wesentliche notwendig und damit auch eine Wende nach innen. Er darf herausfinden, was ihn von innen heraus trägt, physisch und psychisch. Sein Lebensweg offenbart ihm schon früh die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Seine Grenzen zu kennen, ist für den Steinbock überlebenswichtig. Gerade bei seinen ehrgeizigen Alleingängen zu hoch gesteckten Zielen kann ihm klar werden, was (Selbst-)Verantwortung für die eigenen Schritte bedeutet. Er hat sich seinem Schatten und den Auswirkungen seiner Taten und Nicht-Taten zu stellen (Gesetz von Ursache und Wirkung).

Seine Stärken: Konzentration auf das Wesentliche. Kraft der Vollendung. Etwas Bschlossenes mit Energie und Klarheit umsetze. Entschiedenheit, Bewusstheit, Klarheit, Zielstrebigkeit, disziplinierte Anstrengung, Geduld, Ausdauer, Beharrlichkeit, Annahme und Erfüllung von Verantwortlichkeiten und Pflichten. Standfestigkeit, Rückgrat, Demut. An den Schwierigkeiten, Herausforderungen und Prüfungen des Lebens wachsen. Er muss sich z.B. immer wieder zwischen seinem Ehrgeiz fürs eigene Ego (Karriere, Macht) und die Fürsorge für schwächere Mitmenschen entscheiden. Darum ist es wichtig, dass Steinbock über genügend inneres Feuer, Licht und Wärme verfügt, sich dem inneren Kind und den seelischen Wurzeln zuwendet.

Seine Schwächen: Abgespaltener oder verdrängter Gefühlsbereich. Übertriebene Strenge, Kälte, Verschlossenheit, Anmaßung, Sturheit, Verteidigungshaltung. Arbeitssucht und Kontrollsucht – bis zur seelischen Verhärtung und Verbitterung. Wenn Steinbock seine weiche Seite, den Krebs, vergisst, kann er tatsächlich eiskalt werden, den anderen harsch zurückweisen oder unterdrücken.

Die Aufgabe für den sich entwickelnden Steinbock heißt Verwirklichung. Wie er im vorigen Feuerzeichen Schütze als Idealist seine gedachten Pfeile hoch ins weit entfernte Ziel schickte, so muss er im Steinbock dieses Ziel in ständiger, unermüdlicher Arbeit selbst verwirklichen. Wenn er die Enge und Begrenztheit seiner stur verfolgten Ziele erkennt und überwindet und Mitgefühl für seinen Nächsten als rechten Wegbegleiter wählt, kann Transformation geschehen.

Externsteine Sonnenwende (Aquarell)

Der einzelgängerische Steinbock ist zielstrebig, von ernsthaftem Charakter und manchmal eben sehr stur. Er bevorzugt kräftige Holzdüfte und wohlriechende Wurzeln, die aber nicht zu schwer sein dürfen, da sie ihn sonst isolieren und starr machen. Zypresse, Zeder, und Sandelholz können ihn erden und ihm den nötigen Weitblick verschaffen. Herznoten und sinnliche Wasser-Düfte können sein Herz öffnen und seine Verhärtungen lösen: Cistrose, Moschus, Nagarmotha, Patchouli. Kräftige Gewürznoten und Feuerdüfte, z.B. Wermut, Lorbeer, Pfeffer, Weihrauch und Rosmarin.

ArchetypPatriarch, Vater, der Alte König, Ordnungshüter, Meister, der/die Alte/Weise, der Senior-Chef, Autorität, Eremit, Hüter der Schwelle, Topdog, die Zeit, das Schicksalsrad, das Gesetz, das »Große Werk« (Alchemie), der Schatten: das Böse, der Teufel.
Ur-ThemaKristallisation, Struktur, Reife, Vollendung, Konzentration auf Wesentliches, Berufung, Schicksal, kollektive Verantwortung, öffentliches Amt, Meisterschaft. Höchstes Bewusstsein. Das Erreichte, Verwirklichte, Realisierte. Das Maßgebende, Bestimmende, Gesetzgebende, Rechte und Pflichten.
KunstFarbfelder bestimmen und gestalten den Bildraum, eine fehlende Perspektive vermittelt das Gefühl von Raum- und Zeitlosigkeit. Beschränkung auf wenige, dafür lebendige, leuchtende Farben. Die auftauchenden Figuren zeigen eher das Wesenhafte, sind oft von körperloser Reinheit, unvollständig (ohne Arme, Hände, Füße, Gesicht), noch ungeboren, ohne Beziehung zur Welt. Energische, klare Pinselführung, die das Wesentliche erfasst.
Maler: August Macke, Henri Matisse, Paul Cézanne, Max Pechstein, Giovanni Segantini
Körpersaft
Temperament
Schwarze Galle
Melancholisch, ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Humorale Qualitäten
Element
trocken (12), kalt (7), warm (6), feucht (1)
Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
ERDE
 
Ur-PolaritätYIN, urweiblich, nach innen gerichtet, introvertiert
Auswahl an DüftenAngelika, Bergamotte, Geranie, Lavendel, Lorbeer, Moschus, Patchouli, Pfeffer, Rosmarin, Silberbeifuß, Verbena, Ylang Ylang, Zeder, Zedrat, Zypresse
Earth – becoming a star (Öl auf Papyrus)

Der Steinbock und seine Parfums

für Sonne, Mond oder Aszendent im Steinbock

Der einzelgängerische Steinbock ist zielstrebig, von ernsthaftem Charakter und manchmal eben sehr stur. Er bevorzugt kräftige Holzdüfte und wohlriechende Wurzeln, die aber nicht zu schwer sein dürfen, da sie ihn sonst isolieren und starr machen. Zypresse, Zeder, und Sandelholz können ihn erden und ihm den nötigen Weitblick verschaffen. Herznoten und sinnliche Wasser-Düfte können sein Herz öffnen und seine Verhärtungen lösen: Cistrose, Moschus, Patchouli. Kräftige Gewürznoten und Feuerdüfte, z.B. Wermut, Lorbeer, Pfeffer, Weihrauch und Rosmarin wärmen seinen oft kühlen Körper und können Schmerzen in den Gelenken lindern.

Die Parfums des Steinbocks sind von empfänglicher und passiver Art. Sie sind ein therapeutisches Mittel gegen alle Formen von Unruhe, stärken die Nerven, vermindern die Neigung zu Weltschmerz, Mutlosigkeit, Beklemmung und der Angst vor morgen. Sie geben dem Steinbock neuen Schwung und stacheln seinen Ehrgeiz an, lassen ihn seine Stärken klar erkennen und anwenden und sich gleichzeitig seiner Schwächen und Grenzen bewusst sein. Sie unterstützen und fördern seine Anlage, sich den Realitäten zu stellen, stärken das Selbstvertrauen und geben Mut, über die Schwelle zu gehen.

Duftkompositionen für den Steinbock sind therapeutische Parfums für eine gründliche Betrachtung und Analyse, die zugleich anregend auf die aktiven, intellektuellen Fähigkeiten wirken. Sie fördern selbständiges Denken, Geduld und Ruhe, verleihen Konzentrationskraft und ein größeres Bewusstsein des persönlichen Wertes, vermindern das Misstrauen sich selbst gegenüber und die Eifersucht. Sie machen den zur Isolation neigenden Steinbock geselliger, mitteilsamer, liebenswerter und sympathischer.

Auf der physischen Ebene sind die Steinbock-Parfums – wie die aller Erdzeichen – ein Faktor der Langlebigkeit. Sie regulieren die Verdauungs- und Darmfunktionen und verzögern die Unpässlichkeiten, die mit dem Alter kommen.

Steinbock in der TAROT- und Pfadarbeit

Dem Zeichen Steinbock entsprechen Pfad 26 und die Tarotkarte XV Der Teufel, ebenso der hebräische Buchstabe AJIN ( O), die Farbe Violett und die Musiknote A. Dieser Pfad führt auf dem kabbalistischen Lebensbaum von der Merkur- zur Sonnensphäre, von der 8. Sephirah Hod zur 6. Sephirah Tiphereth, und wird „Pfad der sich erneuernden Intelligenz“ genannt. Die dem Pfad zugeordneten Düfte sind Moschusund Lorbeer mit den ergänzenden Düften Lavendel, Bergamotte und Zedrat, Geranie, Rosmarin, Patchouli, Ylang Ylang. Ein anderer Vorschlag, einfach, effektiv, wesentlich: Lorbeer-Wermut-Zypresse.

Auf diesem Pfad werden alle Dinge erneuert. In aller Herrlichkeit entsteht eine neue harmonische Welt. Man beginnt zu verstehen, was es heißt, über sich zu herrschen und selbstbestimmt zu agieren. Man beginnt, sich selbst zur inneren Harmonie zu führen, zur goldenen Mitte, der eigenen Sonne. Es ist die Energie der Disziplin und Ordnung (Steinbock), die die eigene Führerschaft unterstützt und beflügelt. Wer will, der schafft es auch. Immer.

Dieser Pfad repräsentiert die Versuchung, spirituelle Kräfte zum persönlichen Gewinn oder zur groben Sinnlichkeit bis hinunter zur Instinkthaftigkeit einzusetzen. Er stellt die direkte Verbindung zwischen der Persönlichkeit und dem Höheren Selbst her, führt vom Intellekt zur Intuition und zeigt uns unsere verzerrte Darstellung von der Wirklichkeit. Für die Konfrontation mit dem Schatten und zum eigenen Schutz wird hier an erster Stelle der solare Lorbeerduft vorgeschlagen, der verwendet wird, um Negativität auszugleichen, Schaden abzuwehren und übersinnliche Visionen anzuregen.

Moschus, der hier pflanzlichen Ursprungs ist, ist der Duft der 2. Sphäre Chochmah, die das Prinzip der göttlichen, idealen Weisheit repräsentiert. Diese Sphäre entspricht der spirituellen Energie des erweckten Dritten Auges (Ajna-Chakra), einer dynamischen, reinen Yang-Energie, dem schöpferischen Bewusstsein (Logos), das wir als Lebensenergie, Libido, Chi oder Prana erfahren. Durch die magische Verwendung von Moschusduft auf dem 26. Pfad können wir diesen großen göttlichen Dynamo (megale dynamis) anzapfen, anrufen und aktivieren.

Wir werden auf diesem Pfad mit unserer Erregtheit, Instinkthaftigkeit, Lust und Spontaneität konfrontiert und dürfen uns üben im Überwinden von Hindernissen, Versuchungen und Fehleinschätzungen.

Kristall (Aquarell)

Die Beschreibung der ätherischen Öle für das Steinbock-Parfum folgt im nächsten Eintrag.

Ätherische Öle für die JUNGFRAU

Bergamotte – Davana – Iris – Kamille blau – Koriander – Lavendel – Mastix – Mimose –
Muskat – Myrrhe – Neroli – Orange – Sandelholz – Ylang Ylang – Zeder

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische JUNGFRAU-Parfums.

NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Iris (Iris florentina bzw. pallida)veilchenartig, mild, süß, strahlend, fein blumig, pudrig, mystisch, elegant, etwas kühl, erdig
(Wasser/Erde) – YANG & YIN ausgeglichen
Herznotebefreiend, erlösend, bringt emotionale Blockaden zum Schmelzen, kann starke seel. Verletzungen heilen, reinigend, nährend, gutes Schutzöl, stark harmonisierend, aphrodisierend, reinigt die Aura
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig (Feuer/Luft)
leichtes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Davana (Artemisia pallens)intensiv, frisch, fruchtig, süß, warm, weich
(Wasser) – YIN
Herznoteentspannend, beruihigend, erwärmend, stärkend bei bei schwachen Nerven
Kamille blau (Matricaria chomomilla)Kräuterartig, süß-warm, leicht blumig
(Wasser) – YIN
Herznoteberuhigend, entspannend, ausgleichend, kühlend bei Überhitzung, zentrierend, befeuchtend, nährend
Koriander (Coriandreum sativum)warm, aromatisch, würzig, pfeffrig, frisch, süß-holzig
(Feuer) – YANG
Kopf-/
Herznote
schmerzstillend, stärkend, erwärmend, zentrierend, entgiftend, geistig belebend, antidepressiv, aphrodisierend
Lavendel (Lavendula angustifolia)Frisch, blumig-herb, kräuterartig, (Luft),
YIN und YANG ausgeglichen
Herznotewärmend, befeuchtend, ausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, ordnet und klärt das Gefühlschaos
Mastix (Pistacia lentiscus)harzig, grün, klar, frisch. leicht zitronig (Feuer/Luft) – YANG
Basisnote
elektrifizierender Duft, macht den Geist klar, vertieft Intuition und Visionen, ausgleichend, anregend, löst störende Gedankenfelder auf, schenkt Ruhe
Mimose (Acacia decurrens)sanft, süß-samtig, goldgelb, warm, blumig, betörend
(Feuer) – YANG

Herz-/Basisnote
stabilisierend, erdend, beruhigend, Nervenbalsam; reinigend, schützend; stärkt das Selbstbewusstsein, den Glauben an sich selbst. Für Hochsensible + Zartbesaitete.
Muskatnuss (Myristica fragrans)würzig, herb+süß holzig-warm, weich, exotisch, berauschend, strahlend (Feuer/Erde), YANGHerz-/Basisnotestärkend, anregend, beruhigend + kräftigend, psychotrop, leicht berauschend, bewusstseins-erweiternd, fördert Hellsichtigkeit und farbiges Träumen
Myrrhe (Commiphora abyssinica)bitter-herb-süß, warm, würzig, exotisch, harzig, geheimnisvoll
(Erde/Feuer) – gleicht YANG & YIN aus
Basisnoteklärend, reinigend, stark erdend, synchronisiert die Gehirnhälften, zentrierend, schmerzstillend, stabilisierend, beruhigend, tief verwurzelnd. „Harz der alten Göttinnen“. Pheromomduft.
Orange (Citrus sinensis)Sonnig, spritzig, warm, süß, fruchtig, hell, freundlich, lebendig, flüssiger Sonnenschein (Luft/Wasser), YINKopf-/Herznoteerheiternd, großes Nerventonikum, erwärmend, harmonisierend, stimmt optimistisch, angstlösend, schenkt Lebenslust, unschuldige, sinnliche Note
Orangenblüte, Neroli (Citrus aurantium)Warm, tiefgründig süß, zart blumig, etwas bitter, lebhaft, frisch, stark strahlend, kraftvoll, (Wasser), YIN und YANG ausgeglichenKopf-/Herznotekräftigend, stärkt die Aura, beruhigt, kostbares Schutzöl. Erste Hilf bei Schock, Depression, Panik, hilft bei Erschöpfung u. emotionaler Verstrickung
Sandelholz (Santalum album)Balsamisch süß, holzig, samtig-warm, weich, tief, exotisch, sinnlich, sanft männlich, moschusartig (Erde/Feuer)
Mildes YANG  
BasisnoteWirkt auf unterstes u. oberstes Chakra, Duft des subtilen, feinen Ätherkörpers, des höchsten Erleuchtungskörpers. Ritual- und Tantraöl, soll die Kundalini wecken, löst Blockaden und Stauungen, harmonisierend, beruhigend, stark stimmungsaufhellend, aphrodisierend (Pheromon, Androstenol), zentrierend, entschleunigend, verlangsamend
Ylang Ylang (Cananga odorata)betörend süß, intensiv, blumig, schwer, sinnlich, exotisch & erotisch, weich, sehr sinnlich
(Wasser) – YIN
HerznoteHerz und Atmung beruhigend, Schutzöl für ängstliche, sensible Menschen; tief entspannend bis in den Unterleib, aufweichend, fördert Phantasie und Intuition, löst emotionale Blockaden, kann die Kundalini wecken, sorgt für „Glückshormone“ (Serotonin)
Zeder (Cedrus atlantica)Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  (Erde/Feuer)
YANG
BasisnoteStärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.
Die Braut (Aquarell)

Viel Freude beim Experimentieren!

Das JUNGFRAU-Parfum

Jungfrau-Symbol auf dem Astroteppich

Nach dem fixen ERDE-Zeichen Stier folgt das bewegliche oder veränderliche Erdezeichen Jungfrau.

Johfra-Bild: Jungfrau

Die Jungfrau-Göttin (Demeter, Maat, Metis) ist die Urmutter der Astrologie, sie ist Heilerin, Medizinfrau und Wissenschaftlerin (Göttin mit Buch und Feder in der Hand). Sie verkörpert Klugheit, Weisheit und Unterscheidungskraft. Und die brauchen wir heute mehr denn je!

Jungfrau-Themen sind Gesundheit, Ernährung, Körperpflege, Achtsamkeit, Pflege des irdischen Lebens, ganzheitliche Wissenschaften, Kenntnis des richtigen Zeitmaßes und der Zeitqualität.

Jungfrau-Tugenden: Die kritische Vernunft, klares, analytisches Denken, feines Unterscheidungsvermögen (Spreu vom Weizen trennen). Den eigenen Platz finden und ihn ganz ausfüllen. Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Leben durch Beobachtung, Analyse, Reflektion, kluge Voraussicht. Anpassen an die Rhythmen der Natur, um Heilung zu finden. Akzeptanz von natürlichen Grenzen und Zeitzyklen. Jungfrau weiß: es gibtfür alles eine Zeit… gesundes Wachstum lässt sich niemals erzwingen, sondern braucht Geduld.

Schwachstellen der Jungfrau, die anfällig machen für Krankheiten /Disharmonien: einmal die Psyche durch Schwermut, Unlust, Pflichtgefühle… dann der Geist durch Verwirrung und Feststecken im Alltagstrott… das Loslassen, Entsorgen, Vergeben fällt schwer… und schließlich der Bauch bzw. das „Bauchhirn“ mit den empfindlichen Eingeweiden, mit  Stoffwechsel- und Nervenstörungen, Stauungen in den inneren Organen.

Jungfraubetonte Menschen (Sonne, Mond oder Aszendent in der Jungfrau) brauchen anregende Parfums für den Stoffwechsel und entspannende, beruhigende Düfte für ihre überempfindlichen Nerven. Sie brauchen Klarheit und Sicherheit über ihren eigenen Weg und ihren Platz in der Welt, an dem sich ihre Talente bis zur Reife und Erfüllung entfalten können, brauchen Anregung für ihre kreativen Kräfte und Anbindung an ihre Wurzeln.

Jungfrau-Aufgaben: Den eigenen Platz finden, der den eigenen Gaben/Talenten entspricht, und ihn ganz ausfüllen. Die eigene Fülle leben und so dem Ganzen dienen. Verbindung mit den uralten Wurzeln und seiner animalischen wilden Natur aufnehmen.

Bei unterdrückten Jungfrau-Qualitäten, wie Antriebsschwäche, Furcht, Feststecken in  Funktionszwängen und Neigung zur  Fremdbestimmung, helfen der Jungfrau die Erde- und Feuer-Düfte, um aus der Enge in die Weite und Tiefe zu kommen, die Wahrnehmung zu schärfen, offener und experimentierfreudiger für das Neue zu werden z.B. Sandelholz, Karottensamen, Myrrhe, Koriander, Ysop, Mastix, Nelke.. Bei übertriebenen Eigenschaften in Bezug auf Ordnung, Moral, Kritik, Arbeit, wie Überempfindlichkeit, Übervorsichtigkeit, übertriebenem Pflichtbewusstsein, helfen die Luft- und Wasserdüfte, die leicht, locker, weich, geschmeidiger und empfänglicher machen, z.B. Bergamotte, Lavendel, Orange, Davana, Jasmin, Ylang Ylang.

Jungfrau-Mandala
ArchetypDer/die Erntende, Gründliche, Perfekte, Pragmatiker, Kritiker, Wissenschaftler, Therapeut, Heiler, Pfleger, Ökofreak, Archivar. Madonna mit Kind, Korngöttinnen, Demeter, Göttliche Weisheit (Sophia), Seelenführerin, Medizinfrau, Aschenputtel, Heinzelmännchen, Helfer in der Not, die Unschuld.
Ur-ThemaStreben nach Reinheit, Vervollkommnung, höchster Erkenntnis. Innerer Reifeprozess. Ernten der Früchte. Liebe zum Detail, zur Arbeit, zur Ordnung. Dienstbereitschaft. Intelligente Anpassung an die Lebensbedingungen. Vernunft, kritische Analyse, ökonomisches Denken und Handeln. Verarbeiten, Verwerten, Prüfen, Unterscheiden, Klären, Bereinigen. Psychoanalyse. Veredeln/Umwandeln der inneren Natur (Alchemie).
 
KunstBilder beschreiben Erlebnisse, Situationen, Einzelvorgänge; perspektivische Schichten klar voneinander getrennt; Farbe ohne Eigenleben: abgetönt, gedämpft, verhalten. Figuren wie erstarrt, gefangen, eingefroren in der Situation, geschützt oder getarnt, mit abgewandten Gesichtern oder gesichtslos. Ein Geschehen ohne Erregung: alles wirkt ökonomisch, nüchtern, sparsam, klinisch sauber, zurückhaltend. Jungfrau kommt nicht aus der Deckung, um sich nicht zu gefährden. (Maler: Oskar Schlemmer, Caspar David Friedrich, Ingres, Jacques-Lois David)
Körpersaft
Temperament
Schwarze Galle
Melancholisch: ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Humorale QualitätTrocken (11) + kalt (8), warm (5), feucht (2). Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
Element ERDE
Ur-PolaritätYIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an DüftenHier entscheidet am besten die Nase…
Karottensamen, Myrrhe, Sandelholz, Weihrauch, Zeder (E)
Davana, Fenchel, Iris, Jasmin, Kamille, Narzisse, Neroli (W),
Bergamotte, Lavendel, Lorbeer, Orange, Zitrone (L)
Koriander, Kardamom, Mastix, Muskat, Mimose, Nelke, Ysop (F)
 


Die Parfums für die Jungfrau
(für Sonne, Mond oder Aszendent in der Jungfrau)

blumig-krautig – warm-würzig – waldig – fruchtig-süß – herb/süß – aromatisch
spritzig – frisch – zitrisch – klar – harzig/holzig – grün – erdig
anregend – ausgleichend – stimmungsaufhellend – zentrierend – stärkend
Bergamotte – Davana – Kamille blau – Koriander – Lavendel – Mastix – Mimose –
Muskat – Myrrhe – Neroli – Orange – Sandelholz – Ylang Ylang – Zeder

Video-Clip zum Zeichen Jungfrau: Geistiges Licht und geistige Nahrung der Nenschheit (Bilder von Ludger Philips)

Die therapeutisch-magischen Parfums für das Erdezeichen Jungfrau zeichnen sich dadurch aus, dass sie einem schwachen Gesundheitszustand den fehlenden Nerventonus zuführen und so die Spannkraft der Nerven bessern können. Das stärkt auch das Gemüt, gibt mehr Selbstvertrauen und vertreibt düstere Gedanken. Jungfrau-Parfums unterstützen Vorsicht und Klugheit, lassen nach der Wahrheit forschen, unterstützen das wissbegierige „Ich“, das nach Erkenntnis und Weiterbildung strebt.

Der Duft kann Ordnung in das Denken und die geschäftlichen Unternehmungen bringen und es ermöglichen, ohne Umwege aufs Ziel loszugehen und etwas hervorzubringen. Er kann Unruhe und Furcht nehmen, ebenso unnötige Skrupel und übermäßige Genauigkeit. Er fördert die künstlerische Sensibilität der Jungfrau und die Liebe zu allem, was schön und gut ist, verstärkt den praktischen Wirklichkeitssinn und lässt Wünsche leichter in Erfüllung gehen.

Auf der physischen Ebene sind die therapeutischen Jungfrau-Parfums ein Faktor der Langlebigkeit und fördern die Ressourcen an Vitalkraft zutage. Sie schützen gegen Magen- und Darmkrankheiten, stärken das zentrale Nervensystem, das Gehirn, das Rückenmark sowie die Empfindungs- und Bewegungsnerven. Sie sind ein Therapeutikum bei nervösen Zuckungen, lokalen Lähmungen, Melancholie und unbeherrschten Wünschen.

Jungfrau in der TAROT- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte IX Der Eremit und Pfad 20 zwischen Chesed (4) und Tiphereth (6) mit dem Erdezeichen Jungfrau. Der hebräische Buchstabe ist JOD, die Farbe Gelb-Grün. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind in erster Linie Narzisse mit ihren ergänzenden Düften (Veilchen, Mimose, Jasmin) sowie die Mischung Mastix-Weihrauch-Bergamotte.

Narzisse, die Dichterblume(Narcissus poeticus), ist eine Verführung der Natur. Wie nach langer Zeit des Alleinseins eine neue Verliebtheit aufbricht, ist dieser Duft die Verheißung des ewigen Frühlings, des leichten Schwebens, der Schwerelosigkeit. Er wirkt aphrodisisch, beruhigend, schlaffördernd, krampflösend.
Narzisse duftet süß, krautig, mit schwerem blumigem Unterton und mischt sich gut mit Gewürznelke, Jasmin, Neroli, Ylang-Ylang, Rose, Mimose, Veilchen und Sandelholz, orientalischen und blumigen Düften.

Wünschenswerte Qualitäten und Eigenschaften auf diesem Pfad zwischen Jupiter- und Sonne-Qualitäten sind Umsicht, Vorsicht, Intelligenz, Rückzug, Verschwiegenheit, Stille, Einstimmen auf die innere Mitte, Geduld, Empfänglichkeit, Unterscheidungsvermögen, Loslösen, Treue zum geistigen Weg. Der Eremit hält Ausschau nach dem wahren, kosmischen Menschen mit seiner Beziehung zum Universum. Er ist völlig allein. Er ist auch der innere Führer, der Archetyp des weisen, alten Mannes, der den Weg zum verborgenen Wissen kennt.

dufte Grüße von der Almequelle und immer der Nase nach….

Sundra

Das STIER-Parfum und die Erde-Düfte

Stier auf dem Astroteppich

Ich beschreibe die Sternzeichen und ihre Parfums im Dreierpack nach den vier Elementen: Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserzeichen. Die Eigenschaften des Elements ERDE und das magische Parfum finden Sie hier: Die Erde-Düfte und ihr Parfum.

Johfra: Tierkreisbild „Stier“

Das fixe Erdezeichen STIER

Im Stiermonat feiern wir die Schönheit und Fülle des Lebens, unsre Körper und unsere Sinnlichkeit – rund, voll, duftend, freudig strahlend. Nehmen wir die Schönheit in uns auf, dass sie Körper und Seele nähre! Besonders die Stier-Göttin braucht genügend Raum, um ihre Begabungen zu entfalten, ihre Knospen zu öffnen bis zur vollen Blüte. Stier braucht Zeit für sich, für den Körper, für die Sinnlichkeit, für die eigene Aufwertung. Stier-Geborene tun sich und anderen gerne Gutes: Ein parfümiertes duftendes Bad, ein blumiges Massageöl, ein erlesenes Menu oder ein sinnlicher Liebespartner. Stier sucht und findet die Fülle des Lebens… und ist ein dankbarer Genießer.

Die bodenständige Erdgöttin liebt warme, sinnliche, volle Düfte, duftende Wurzeln und schwere Blütendüfte, die sie erden, ihre Energien ausgleichen und die Nerven beruhigen. Ein starkes Wertgefühl vermitteln ihr die opulenten Wasser-Düfte der weißen Blüten Jasmin, Ylang Ylang, Tuberose. Stark erdende und nervlich beruhigende Düfte kommen von Benzoe, Vetiver, Patchouli und Vanille. Für die gewünschte Klarheit können Myrte und Salbei sorgen. Der männliche Stier, mehr ein Pan, ein Naturgott, mag es schwer, holzig und markant, wird sich über Zeder, Sandelholz und Styrax freuen und über den aromatisch-würzig-frischen Estragon.

Außergewöhnlich und luxuriös für den Stier-Mann wie für die Stier-Göttin sind Moschus, Palo Santo und Rose.

Ist die Erdenergie noch unentwickelt oder unterdrückt, braucht Stier verstärkt die Erde-Düfte, um seine Körperpräsenz spüren, annehmen und genießen zu können: Moschus, Narde, Patchouli, Sandelholz, Vetiver. Bei einem übertriebenen Sicherheits- und Abgrenzungsbedürfnis und Verlustängsten können ihm Luft- und Wasser-Düfte helfen, leichter, beweglicher, weicher, offener zu werden und loslassen zu können: Flieder, Estragon, Myrte, Tuberose, Vanille, Veilchen.

AKTUELL – Für die Zeit des Uranus-Durchgangs durchdas Erdzeichen Stier (2018 – 2026) sind für alle Stiere die stabilisierenden und entspannenden Erdedüfte (z.B. Sandelholz, Styrax, Vetiver, Patchouli) sehr hilfreich. Es kann zu schicksalhaften Ereignissen kommen, in denen die Flexibilität des Stiers geprüft wird… oder die Bereitschaft, seine Komfortzone zu verlassen… das, was er hat, zu teilen… wie stark sein Vertrauen zum Leben ist… Er ist aufgefordert, seinen Teil beizutragen, damit seine Welt etwas gerechter wird. (Letzter Transit von Uranus durch das Stier-Zeichen war von 1935-1942)

Für diesen Uranus-Transit über entsprechende Stier-Konstellationen habe ich den Fliederduft in das Stier-Parfum integriert. Mit dem Duft der Fliederblüten können Intuition und hellsichtige Fähigkeiten entwickelt werden. Er verstärkt die Sympathie des Stiers und macht den Umgang mit dem anderen Geschlecht angenehm. Er ist ein Mittel gegen Halsweh und Heiserkeit. Die Flöte des Gottes Pan soll aus Fliederholz gewesen sein.

„Die Reise des Stiers ins Jenseits“ (Stier im 12. Haus) – Öl auf Papyrus
ArchetypBauer, Sämann, Töpfer, Künstler. Natur, blühende Landschaft. Die Kunst. Die Lust. Der Genießer, der Liebhaber, die Geliebte, die Große Mutter, Priesterin, Hure, Verführerin, Circe. Natur- und Erdgottheiten: Gaia, Demeter, Pan, Bachus. Venus der irdischen, körperlichen Liebe (Pandemos), der Lust und Sinnlichkeit. Schatz- und Gralshüter, Hirten, Bewahrer. Minotaurus, Mithrasmysterien; Erdheiligtümer, mythische Steine;
Körpersaft/
Temperament
Schwarze Galle/
Melancholisch: träge; ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Ur-Thema„Haben oder Sein“. „Meins oder Deins“. Grund & Boden. Die Existenz. Sammeln, Erhalten, Bewahren, sinnliches Genießen. Verlangen nach Besitz, Bestand und eigenen Werten. Selbstwert, Selbsterhaltung. Absichern und Abgrenzen des Erworbenen. Bindung an Dinge und Menschen. Sicherheit, Dauerhaftigkeit. Fruchtbarkeit und Fülle. Produktivität. Empfänglichkeit, Lust & Wollust. Verwurzelung. Ein eigenes Heim, eine materielle Basis aufbauen. Drang nach sozialer Integration. Routine, Freude am Vertrauten, Wachstum, Entfaltung, Erblühen, Erleuchtung.
KunstGegenständliches Malen. Figuren/ Einzelbilder drängen sich in Gruppierungen um einen Konzentrationspunkt zusammen. Figuren-, Häuser-, Menschengruppen. Die Bildkomposition ist zentripetal, drängt zum Zentrum. Die Einzelfigur ist unbewegt und ohne Eigenleben, konturiert, klar abgegrenzt. Eine breit angelegte Flächigkeit u. einheitliche Farbgebung (gedeckt, gedämpft, grau, blau, braun) als Unisono (“Einklang“) verbindet alle Teilobjekte. Verzicht auf eine eigenwillige, expressive Linienführung, um die Zugehörigkeit der Teilobjekte zu sichern.
Stier-Maler: Salvador Dali (Giraffe mit Schubladen), Walter Gropius, William Turner, Georges Braque, Eugene Delacroix, Ernst Ludwig Kirchner, Willem de Kooning.
Eigenschaft/
Ur-Polarität
humorale Qualität: trocken (10), kalt (9), warm (4), feucht (3)
Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
YIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an
Erde-Düften

Moschuskörner, Palo Santo (E/F), Patchouli (E/W), Rose, Sandelholz (E/F), Styrax, Vanille (W/E), Vetiver
 

Ergänzende Wasser-Düfte (W): Benzoe, Flieder, Jasmin, Tuberose, Vanille, Ylang Ylang

Ergänzende Luft-Düfte (L): Myrte, Zitrone

Ergänzende Feuer-Düfte (F): Estragon

Die Parfums für den Stier
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Zeichen Stier)

blumig – samtig süß – warm – würzig – sinnlich
erdig – opulent – balsamisch – holzig – orientalisch
einhüllend – extravagant – kostbar – markant – aromatisch
Estragon – Flieder – Myrte – Rose – Opoponax–
Patchouli – Sandelholz – Styrax – Vanille – Vetiver

Video-Clip zum Zeichen Stier „Herabströmen des Göttlichen Willens“

(Bilder von Ludger Philips)

STIER in der Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte V Der Hierophant und Pfad 16 zwischen Chesed (4) und Chochmah (2) mit dem Erdezeichen Stier. Der hebräische Buchstabe ist WAW oder VAU, die Farbe Rot-Orange. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind Styrax und Vanille.

Der Hierophant oder Hohepriester ist der innere Meister in uns, der die Mysterien erklärt und deutet. Er repräsentiert das Heilige, die Suche nach dem Sinn und der Wahrheit. Es geht um Religiosität, Glauben und Verständnis. In Kontakt mit ihm zu stehen, bedeutet tiefes Vertrauen, Schutz und gute Beratung. Mit ihm können wir auf das Gute, auf das Leben, unsere göttliche Natur vertrauen.

Im Lebensbaum sind hier auf der höheren Mentalebene Herzensgüte, Barmherzigkeit, bedingungslose Hingabe und Ernsthaftigkeit auf dem geistigen Weg zum festen Bestandteil des spirituell Suchenden geworden. Es kann sich ihm die göttliche Weisheit (Chochmah) der spirituellen Ebene offenbaren, hellseherische Fähigkeiten und prophetisches Schauen können sich entwickeln und Erleuchtung erfahren werden. Dieser 16. Pfad ist der letzte Pfad zur höchsten Stufe, der erleuchteten Intelligenz, der zweiten Herrlichkeit der göttlichen Triade.

Dufte Grüße von der Almequelle und

immr der Nase nach….