Das STEINBOCK-Parfum

Steinbock /Capricorn

STEINBOCK – das kardinale Erdzeichen

Es ist soweit: Wintersonnenwende! Die Sonne hat ihren tiefsten Stand erreicht und beginnt einen neuen Zyklus. In der Zeit größter Dunkelheit und Stille in der Natur wird der Keim für das kommende Licht gelegt. Von dieser Wende und Neugeburt des Lichts ist jedoch in der äußeren Natur nichts zu sehen. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!

Für den Steinbockmenschen ist eine Rückbesinnung auf das (unsichtbare) Wesentliche notwendig und damit auch eine Wende nach innen. Er darf herausfinden, was ihn von innen heraus trägt, physisch und psychisch. Sein Lebensweg offenbart ihm schon früh die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Seine Grenzen zu kennen, ist für den Steinbock überlebenswichtig. Gerade bei seinen ehrgeizigen Alleingängen zu hoch gesteckten Zielen kann ihm klar werden, was (Selbst-)Verantwortung für die eigenen Schritte bedeutet. Er hat sich seinem Schatten und den Auswirkungen seiner Taten und Nicht-Taten zu stellen (Gesetz von Ursache und Wirkung).

Seine Stärken: Konzentration auf das Wesentliche. Kraft der Vollendung. Etwas Bschlossenes mit Energie und Klarheit umsetze. Entschiedenheit, Bewusstheit, Klarheit, Zielstrebigkeit, disziplinierte Anstrengung, Geduld, Ausdauer, Beharrlichkeit, Annahme und Erfüllung von Verantwortlichkeiten und Pflichten. Standfestigkeit, Rückgrat, Demut. An den Schwierigkeiten, Herausforderungen und Prüfungen des Lebens wachsen. Er muss sich z.B. immer wieder zwischen seinem Ehrgeiz fürs eigene Ego (Karriere, Macht) und die Fürsorge für schwächere Mitmenschen entscheiden. Darum ist es wichtig, dass Steinbock über genügend inneres Feuer, Licht und Wärme verfügt, sich dem inneren Kind und den seelischen Wurzeln zuwendet.

Seine Schwächen: Abgespaltener oder verdrängter Gefühlsbereich. Übertriebene Strenge, Kälte, Verschlossenheit, Anmaßung, Sturheit, Verteidigungshaltung. Arbeitssucht und Kontrollsucht – bis zur seelischen Verhärtung und Verbitterung. Wenn Steinbock seine weiche Seite, den Krebs, vergisst, kann er tatsächlich eiskalt werden, den anderen harsch zurückweisen oder unterdrücken.

Die Aufgabe für den sich entwickelnden Steinbock heißt Verwirklichung. Wie er im vorigen Feuerzeichen Schütze als Idealist seine gedachten Pfeile hoch ins weit entfernte Ziel schickte, so muss er im Steinbock dieses Ziel in ständiger, unermüdlicher Arbeit selbst verwirklichen. Wenn er die Enge und Begrenztheit seiner stur verfolgten Ziele erkennt und überwindet und Mitgefühl für seinen Nächsten als rechten Wegbegleiter wählt, kann Transformation geschehen.

Externsteine Sonnenwende (Aquarell)

Der einzelgängerische Steinbock ist zielstrebig, von ernsthaftem Charakter und manchmal eben sehr stur. Er bevorzugt kräftige Holzdüfte und wohlriechende Wurzeln, die aber nicht zu schwer sein dürfen, da sie ihn sonst isolieren und starr machen. Zypresse, Zeder, und Sandelholz können ihn erden und ihm den nötigen Weitblick verschaffen. Herznoten und sinnliche Wasser-Düfte können sein Herz öffnen und seine Verhärtungen lösen: Cistrose, Moschus, Nagarmotha, Patchouli. Kräftige Gewürznoten und Feuerdüfte, z.B. Wermut, Lorbeer, Pfeffer, Weihrauch und Rosmarin.

ArchetypPatriarch, Vater, der Alte König, Ordnungshüter, Meister, der/die Alte/Weise, der Senior-Chef, Autorität, Eremit, Hüter der Schwelle, Topdog, die Zeit, das Schicksalsrad, das Gesetz, das »Große Werk« (Alchemie), der Schatten: das Böse, der Teufel.
Ur-ThemaKristallisation, Struktur, Reife, Vollendung, Konzentration auf Wesentliches, Berufung, Schicksal, kollektive Verantwortung, öffentliches Amt, Meisterschaft. Höchstes Bewusstsein. Das Erreichte, Verwirklichte, Realisierte. Das Maßgebende, Bestimmende, Gesetzgebende, Rechte und Pflichten.
KunstFarbfelder bestimmen und gestalten den Bildraum, eine fehlende Perspektive vermittelt das Gefühl von Raum- und Zeitlosigkeit. Beschränkung auf wenige, dafür lebendige, leuchtende Farben. Die auftauchenden Figuren zeigen eher das Wesenhafte, sind oft von körperloser Reinheit, unvollständig (ohne Arme, Hände, Füße, Gesicht), noch ungeboren, ohne Beziehung zur Welt. Energische, klare Pinselführung, die das Wesentliche erfasst.
Maler: August Macke, Henri Matisse, Paul Cézanne, Max Pechstein, Giovanni Segantini
Körpersaft
Temperament
Schwarze Galle
Melancholisch, ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Humorale Qualitäten
Element
trocken (12), kalt (7), warm (6), feucht (1)
Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
ERDE
 
Ur-PolaritätYIN, urweiblich, nach innen gerichtet, introvertiert
Auswahl an DüftenAngelika, Bergamotte, Geranie, Lavendel, Lorbeer, Moschus, Patchouli, Pfeffer, Rosmarin, Silberbeifuß, Verbena, Ylang Ylang, Zeder, Zedrat, Zypresse
Earth – becoming a star (Öl auf Papyrus)

Der Steinbock und seine Parfums

für Sonne, Mond oder Aszendent im Steinbock

Der einzelgängerische Steinbock ist zielstrebig, von ernsthaftem Charakter und manchmal eben sehr stur. Er bevorzugt kräftige Holzdüfte und wohlriechende Wurzeln, die aber nicht zu schwer sein dürfen, da sie ihn sonst isolieren und starr machen. Zypresse, Zeder, und Sandelholz können ihn erden und ihm den nötigen Weitblick verschaffen. Herznoten und sinnliche Wasser-Düfte können sein Herz öffnen und seine Verhärtungen lösen: Cistrose, Moschus, Patchouli. Kräftige Gewürznoten und Feuerdüfte, z.B. Wermut, Lorbeer, Pfeffer, Weihrauch und Rosmarin wärmen seinen oft kühlen Körper und können Schmerzen in den Gelenken lindern.

Die Parfums des Steinbocks sind von empfänglicher und passiver Art. Sie sind ein therapeutisches Mittel gegen alle Formen von Unruhe, stärken die Nerven, vermindern die Neigung zu Weltschmerz, Mutlosigkeit, Beklemmung und der Angst vor morgen. Sie geben dem Steinbock neuen Schwung und stacheln seinen Ehrgeiz an, lassen ihn seine Stärken klar erkennen und anwenden und sich gleichzeitig seiner Schwächen und Grenzen bewusst sein. Sie unterstützen und fördern seine Anlage, sich den Realitäten zu stellen, stärken das Selbstvertrauen und geben Mut, über die Schwelle zu gehen.

Duftkompositionen für den Steinbock sind therapeutische Parfums für eine gründliche Betrachtung und Analyse, die zugleich anregend auf die aktiven, intellektuellen Fähigkeiten wirken. Sie fördern selbständiges Denken, Geduld und Ruhe, verleihen Konzentrationskraft und ein größeres Bewusstsein des persönlichen Wertes, vermindern das Misstrauen sich selbst gegenüber und die Eifersucht. Sie machen den zur Isolation neigenden Steinbock geselliger, mitteilsamer, liebenswerter und sympathischer.

Auf der physischen Ebene sind die Steinbock-Parfums – wie die aller Erdzeichen – ein Faktor der Langlebigkeit. Sie regulieren die Verdauungs- und Darmfunktionen und verzögern die Unpässlichkeiten, die mit dem Alter kommen.

Steinbock in der TAROT- und Pfadarbeit

Dem Zeichen Steinbock entsprechen Pfad 26 und die Tarotkarte XV Der Teufel, ebenso der hebräische Buchstabe AJIN ( O), die Farbe Violett und die Musiknote A. Dieser Pfad führt auf dem kabbalistischen Lebensbaum von der Merkur- zur Sonnensphäre, von der 8. Sephirah Hod zur 6. Sephirah Tiphereth, und wird „Pfad der sich erneuernden Intelligenz“ genannt. Die dem Pfad zugeordneten Düfte sind Moschusund Lorbeer mit den ergänzenden Düften Lavendel, Bergamotte und Zedrat, Geranie, Rosmarin, Patchouli, Ylang Ylang. Ein anderer Vorschlag, einfach, effektiv, wesentlich: Lorbeer-Wermut-Zypresse.

Auf diesem Pfad werden alle Dinge erneuert. In aller Herrlichkeit entsteht eine neue harmonische Welt. Man beginnt zu verstehen, was es heißt, über sich zu herrschen und selbstbestimmt zu agieren. Man beginnt, sich selbst zur inneren Harmonie zu führen, zur goldenen Mitte, der eigenen Sonne. Es ist die Energie der Disziplin und Ordnung (Steinbock), die die eigene Führerschaft unterstützt und beflügelt. Wer will, der schafft es auch. Immer.

Dieser Pfad repräsentiert die Versuchung, spirituelle Kräfte zum persönlichen Gewinn oder zur groben Sinnlichkeit bis hinunter zur Instinkthaftigkeit einzusetzen. Er stellt die direkte Verbindung zwischen der Persönlichkeit und dem Höheren Selbst her, führt vom Intellekt zur Intuition und zeigt uns unsere verzerrte Darstellung von der Wirklichkeit. Für die Konfrontation mit dem Schatten und zum eigenen Schutz wird hier an erster Stelle der solare Lorbeerduft vorgeschlagen, der verwendet wird, um Negativität auszugleichen, Schaden abzuwehren und übersinnliche Visionen anzuregen.

Moschus, der hier pflanzlichen Ursprungs ist, ist der Duft der 2. Sphäre Chochmah, die das Prinzip der göttlichen, idealen Weisheit repräsentiert. Diese Sphäre entspricht der spirituellen Energie des erweckten Dritten Auges (Ajna-Chakra), einer dynamischen, reinen Yang-Energie, dem schöpferischen Bewusstsein (Logos), das wir als Lebensenergie, Libido, Chi oder Prana erfahren. Durch die magische Verwendung von Moschusduft auf dem 26. Pfad können wir diesen großen göttlichen Dynamo (megale dynamis) anzapfen, anrufen und aktivieren.

Wir werden auf diesem Pfad mit unserer Erregtheit, Instinkthaftigkeit, Lust und Spontaneität konfrontiert und dürfen uns üben im Überwinden von Hindernissen, Versuchungen und Fehleinschätzungen.

Kristall (Aquarell)

Die Beschreibung der ätherischen Öle für das Steinbock-Parfum folgt im nächsten Eintrag.

Das STIER-Parfum und die Erde-Düfte

Stier auf dem Astroteppich

Ich beschreibe die Sternzeichen und ihre Parfums im Dreierpack nach den vier Elementen: Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserzeichen. Die Eigenschaften des Elements ERDE und das magische Parfum finden Sie hier: Die Erde-Düfte und ihr Parfum.

Johfra: Tierkreisbild „Stier“

Das fixe Erdezeichen STIER

Im Stiermonat feiern wir die Schönheit und Fülle des Lebens, unsre Körper und unsere Sinnlichkeit – rund, voll, duftend, freudig strahlend. Nehmen wir die Schönheit in uns auf, dass sie Körper und Seele nähre! Besonders die Stier-Göttin braucht genügend Raum, um ihre Begabungen zu entfalten, ihre Knospen zu öffnen bis zur vollen Blüte. Stier braucht Zeit für sich, für den Körper, für die Sinnlichkeit, für die eigene Aufwertung. Stier-Geborene tun sich und anderen gerne Gutes: Ein parfümiertes duftendes Bad, ein blumiges Massageöl, ein erlesenes Menu oder ein sinnlicher Liebespartner. Stier sucht und findet die Fülle des Lebens… und ist ein dankbarer Genießer.

Die bodenständige Erdgöttin liebt warme, sinnliche, volle Düfte, duftende Wurzeln und schwere Blütendüfte, die sie erden, ihre Energien ausgleichen und die Nerven beruhigen. Ein starkes Wertgefühl vermitteln ihr die opulenten Wasser-Düfte der weißen Blüten Jasmin, Ylang Ylang, Tuberose. Stark erdende und nervlich beruhigende Düfte kommen von Benzoe, Vetiver, Patchouli und Vanille. Für die gewünschte Klarheit können Myrte und Salbei sorgen. Der männliche Stier, mehr ein Pan, ein Naturgott, mag es schwer, holzig und markant, wird sich über Zeder, Sandelholz und Styrax freuen und über den aromatisch-würzig-frischen Estragon.

Außergewöhnlich und luxuriös für den Stier-Mann wie für die Stier-Göttin sind Moschus, Palo Santo und Rose.

Ist die Erdenergie noch unentwickelt oder unterdrückt, braucht Stier verstärkt die Erde-Düfte, um seine Körperpräsenz spüren, annehmen und genießen zu können: Moschus, Narde, Patchouli, Sandelholz, Vetiver. Bei einem übertriebenen Sicherheits- und Abgrenzungsbedürfnis und Verlustängsten können ihm Luft- und Wasser-Düfte helfen, leichter, beweglicher, weicher, offener zu werden und loslassen zu können: Flieder, Estragon, Myrte, Tuberose, Vanille, Veilchen.

AKTUELL – Für die Zeit des Uranus-Durchgangs durchdas Erdzeichen Stier (2018 – 2026) sind für alle Stiere die stabilisierenden und entspannenden Erdedüfte (z.B. Sandelholz, Styrax, Vetiver, Patchouli) sehr hilfreich. Es kann zu schicksalhaften Ereignissen kommen, in denen die Flexibilität des Stiers geprüft wird… oder die Bereitschaft, seine Komfortzone zu verlassen… das, was er hat, zu teilen… wie stark sein Vertrauen zum Leben ist… Er ist aufgefordert, seinen Teil beizutragen, damit seine Welt etwas gerechter wird. (Letzter Transit von Uranus durch das Stier-Zeichen war von 1935-1942)

Für diesen Uranus-Transit über entsprechende Stier-Konstellationen habe ich den Fliederduft in das Stier-Parfum integriert. Mit dem Duft der Fliederblüten können Intuition und hellsichtige Fähigkeiten entwickelt werden. Er verstärkt die Sympathie des Stiers und macht den Umgang mit dem anderen Geschlecht angenehm. Er ist ein Mittel gegen Halsweh und Heiserkeit. Die Flöte des Gottes Pan soll aus Fliederholz gewesen sein.

„Die Reise des Stiers ins Jenseits“ (Stier im 12. Haus) – Öl auf Papyrus
ArchetypBauer, Sämann, Töpfer, Künstler. Natur, blühende Landschaft. Die Kunst. Die Lust. Der Genießer, der Liebhaber, die Geliebte, die Große Mutter, Priesterin, Hure, Verführerin, Circe. Natur- und Erdgottheiten: Gaia, Demeter, Pan, Bachus. Venus der irdischen, körperlichen Liebe (Pandemos), der Lust und Sinnlichkeit. Schatz- und Gralshüter, Hirten, Bewahrer. Minotaurus, Mithrasmysterien; Erdheiligtümer, mythische Steine;
Körpersaft/
Temperament
Schwarze Galle/
Melancholisch: träge; ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Ur-Thema„Haben oder Sein“. „Meins oder Deins“. Grund & Boden. Die Existenz. Sammeln, Erhalten, Bewahren, sinnliches Genießen. Verlangen nach Besitz, Bestand und eigenen Werten. Selbstwert, Selbsterhaltung. Absichern und Abgrenzen des Erworbenen. Bindung an Dinge und Menschen. Sicherheit, Dauerhaftigkeit. Fruchtbarkeit und Fülle. Produktivität. Empfänglichkeit, Lust & Wollust. Verwurzelung. Ein eigenes Heim, eine materielle Basis aufbauen. Drang nach sozialer Integration. Routine, Freude am Vertrauten, Wachstum, Entfaltung, Erblühen, Erleuchtung.
KunstGegenständliches Malen. Figuren/ Einzelbilder drängen sich in Gruppierungen um einen Konzentrationspunkt zusammen. Figuren-, Häuser-, Menschengruppen. Die Bildkomposition ist zentripetal, drängt zum Zentrum. Die Einzelfigur ist unbewegt und ohne Eigenleben, konturiert, klar abgegrenzt. Eine breit angelegte Flächigkeit u. einheitliche Farbgebung (gedeckt, gedämpft, grau, blau, braun) als Unisono (“Einklang“) verbindet alle Teilobjekte. Verzicht auf eine eigenwillige, expressive Linienführung, um die Zugehörigkeit der Teilobjekte zu sichern.
Stier-Maler: Salvador Dali (Giraffe mit Schubladen), Walter Gropius, William Turner, Georges Braque, Eugene Delacroix, Ernst Ludwig Kirchner, Willem de Kooning.
Eigenschaft/
Ur-Polarität
humorale Qualität: trocken (10), kalt (9), warm (4), feucht (3)
Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
YIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an
Erde-Düften

Moschuskörner, Palo Santo (E/F), Patchouli (E/W), Rose, Sandelholz (E/F), Styrax, Vanille (W/E), Vetiver
 

Ergänzende Wasser-Düfte (W): Benzoe, Flieder, Jasmin, Tuberose, Vanille, Ylang Ylang

Ergänzende Luft-Düfte (L): Myrte, Zitrone

Ergänzende Feuer-Düfte (F): Estragon

Die Parfums für den Stier
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Zeichen Stier)

blumig – samtig süß – warm – würzig – sinnlich
erdig – opulent – balsamisch – holzig – orientalisch
einhüllend – extravagant – kostbar – markant – aromatisch
Estragon – Flieder – Myrte – Rose – Opoponax–
Patchouli – Sandelholz – Styrax – Vanille – Vetiver

Video-Clip zum Zeichen Stier „Herabströmen des Göttlichen Willens“

(Bilder von Ludger Philips)

STIER in der Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte V Der Hierophant und Pfad 16 zwischen Chesed (4) und Chochmah (2) mit dem Erdezeichen Stier. Der hebräische Buchstabe ist WAW oder VAU, die Farbe Rot-Orange. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind Styrax und Vanille.

Der Hierophant oder Hohepriester ist der innere Meister in uns, der die Mysterien erklärt und deutet. Er repräsentiert das Heilige, die Suche nach dem Sinn und der Wahrheit. Es geht um Religiosität, Glauben und Verständnis. In Kontakt mit ihm zu stehen, bedeutet tiefes Vertrauen, Schutz und gute Beratung. Mit ihm können wir auf das Gute, auf das Leben, unsere göttliche Natur vertrauen.

Im Lebensbaum sind hier auf der höheren Mentalebene Herzensgüte, Barmherzigkeit, bedingungslose Hingabe und Ernsthaftigkeit auf dem geistigen Weg zum festen Bestandteil des spirituell Suchenden geworden. Es kann sich ihm die göttliche Weisheit (Chochmah) der spirituellen Ebene offenbaren, hellseherische Fähigkeiten und prophetisches Schauen können sich entwickeln und Erleuchtung erfahren werden. Dieser 16. Pfad ist der letzte Pfad zur höchsten Stufe, der erleuchteten Intelligenz, der zweiten Herrlichkeit der göttlichen Triade.

Dufte Grüße von der Almequelle und

immr der Nase nach….

Das Magische Parfum WIDDER (4)

Das Widder-Parfum und die Feuerdüfte

Sonnenaufgang

Eigenschaften des Feuers:

Rot, hell, erhellend, aufscheinend, strahlend, leuchtend, wird sofort wahrgenommen (gesehen, gerochen, gehört, gefühlt), ausdehnend, von starker Anziehungskraft, zündend, funkelnd, direkt, spontan, Hier & Jetzt, warm bis heiß, trocken, aktiv, energiespendend, lebendig, blutjung, kraftvoll, impulsiv, begeistert, aufbrechend, durchbrechend, bahnbrechend, heiß, scharf, spitz, eckig, hat ein Zentrum, haftet an Dingen, die es verzehrt, verbrennt.

Entsprechungen:

Licht, LUX, der göttliche Funke, Flamme, Fackel, Tag, Morgenröte, Wärme, Ausdehnung, Aufbruch, Vulkanausbruch, der Lavastrom, Explosion, Frühling, Knospenkraft: Aufbrechen von Samen und Knospen; Blitz, Gewitter, Hitze, Elektrizität, das Schöpferische, Bewusstsein, Willenskraft, Intuition, Identifikation, Charisma, Ausstrahlung, Begeisterung, Klarheit, Offenheit, Direktheit, Authentizität, Anziehungskraft und Aufnahmefähigkeit.

FarbeRot
Tarotdie Stäbe. Atu XX Das Äon
KabbalaAziluth und Ain Soph Aur
SternzeichenWidder, Löwe, Schütze (Feuerzeichen)
PlanetenMars, Sonne, Jupiter
Häuser1. Haus , 5. Haus, 9. Haus
Eigenschaften, humorale Qualitätwarm (10), trocken (9), feucht (4), kalt (3)
Temperamentcholerisch; intuitiv
Die Entsprechungen
Licht-Explosion „Es werde Licht!“

Magisches Parfum für das Element Feuer

Feuer ist das subtilste,das spirituelle Element. Wir erfahren es als Licht, starke Kraft und Elektrizität. Es kann zerstören wie auch Leben spenden und wird mit geistigem Streben, tiefgreifender Reinigung und Transformation in Verbindung gebracht. Es steht für die Selbst-Entfaltung, den Ich-Kern, das Ich-Bewusstsein. Im kardinalen Zeichen Widder geht es um den Willen zum Leben und die Selbst-Behauptung. Beim fixen Feuerzeichen Löwe geht es um das Leben aus dem eigenen Zentrum, das Selbst-Bewusstsein. Beim veränderlichen Feuerzeichen Schütze liegt die Konzentration auf dem höheren, göttlichen Selbst.



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Für die Duftkomposition „Feuer“ oder „Phönix“ wähle ich die Feuerdüfte Basilikum, Koriander, Zimt, Weihrauch – auf Wunsch in Weingeist als Energiespray oder auf der Basis von Jojobaöl als Salböl.
Der Feuerduft eignet sich für die rituelle Anwendung im Magischen Kreis zu den vier Elementen, den vier Stärken der Sphinx (Wollen-Wagen-Wissen-Schweigen) , für die Pfadarbeit (31 – SCHIN – Malkuth-Hod) und für geführte Visualisationen.

Das kardinale Feuerzeichen Widder

ArchetypKrieger, Pionier, Anführer, Held /Heldin, Amazone, der „Junge, Wilde“, die Flamme, die Fackel, „Es werde Licht!“ Meister der Gegenwart, Kriegsgötter (Ares, Thor, Mars…), Feuer-, Licht- und Sonnengötter (Horus, Re, Loki, Baldur, Agni, Helios, Vulkanos)… Riesen, Giganten, der Salamander, „Hans Dampf in allen Gassen“, das Kind, der Intuitionstyp nach C.G. Jung
Körpersaftdie rote Galle; warm und trocken
Temperamentcholerisch; ein Übermaß an Galle, hitzig, aufbrausend, Feuer in den Adern, Pfeffer im Hintern, Wut im Bauch, es kocht in mir… die Galle läuft über… heftige, plötzliche Affekte, alle(s) durch Kraft, Wille und Herzensfeuer mit (sich) reißen, Wärme spendend, ehrgeizig, verzehrend, philosophisch, intuitiv. Neigung zum Exzess, zur Übertreibung und Überschätzung, zum Bluthochdruck, Burn-out und zu Entzündungen.
Auswahl an Feuer-DüftenBasilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa , Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose, Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Widder)
strahlend – feurig – wild – würzig – elektrisch –
kraftvoll – charismatisch – belebend – aphrodisierend

Zur Auswahl stehen die Feuerdüfte: Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa, Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose und Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder sind vital, von feurigem Temperament und großer Ausstrahlungskraft. Sie sprühen vor Energie, strahlen Kraft, Selbstbewusstsein und Entschlossenheit aus. Die verwendeten Essenzen haben größtenteils Yang-Charakter, sie wirken initiierend, aktiv, anregend, klärend und aufhellend. Der Duft strahlt Männlichkeit, Lebensfreude, Unternehmergeist aus, bringt Licht ins Dunkle, vertreibt düstere Gedanken und Stimmungen, öffnet mit seiner charismatischen Ausstrahlung verschlossene Türen und Herzen.

Es handelt sich um Parfums des Selbstvertrauens, der Willensfestigkeit und einer zielgerichteten Aktivität. Sie unterstützen den Widder darin, logisch zu denken, seinen praktischen Wirklichkeitssinn zu pflegen und seine Energien gemäß den realen Möglichkeiten einzusetzen. Sie helfen ihm, bei geringem Risiko, zu entschlossenen und glücklichen Unternehmungen, wecken in ihm Klarheit, Mut zur Wahrhaftigkeit und Authentizität.

Auf der physischen und energetischen Ebene schützen die Widder-Parfums, wenn sie täglich aufgetragen und inhaliert werden, vor Verletzungen der Bewegungsorgane, besonders der Muskeln und Nerven, da sie die Bewusstheit, die geistige Kraft und Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Die für das Sternzeichenparfum „Widder“ ausgesuchten Essenzen bringen in Bewegung, stimulieren und entfachen das Lebensfeuer (Qi, Agni), sind wärmend, ausstrahlend, pulsierend, aktivierend, energetisierend, antidepressiv, herzlich, dynamisch, elektrisierend. Sie stärken die Willens- und Libidokraft, sind mitreißend, öffnen die Pforten der Wahrnehmung (doors of perception), geben Mut zur Wahrhaftigkeit. Die Widder-Düfte wirken aufmunternd, stimmungsaufhellend, geistig anregend, klärend, erhellend, begeisternd, emotional und leidenschaftlich. Sie sind von starker Ausstrahlung (Pheromone), können ihrem Träger charismatische Anziehungskraft verleihen.

Übertreibt es der Widder mit seinem blinden Eifer und Tätigkeitsdrang, seiner Rastlosigkeit und Ungeduld, können die feurigen Eigenschaften durch das Hinzufügen von Wasser- und Erdedüften gemildert werden. Wasserdüfte helfen ihm, geduldiger, verständnisvoller und liebevoller mit sich selbst und anderen umzugehen. Zu diesem Zweck können die beruhigenden, harmonisierenden Blütenessenzen Rose oder Rosengeranie in die Herznoten aufgenommen werden.

Auch ein Erdeduft kann hilfreich sein, damit der überarbeitete Widder nicht den Boden unter den Füßen verliert, zur Ruhe kommt und mit der Wirklichkeit in Kontakt bleibt. Hier empfehle ich für die Basisnote den geheimnisvollen, balsamisch-süßen Duft der Bisabol-Myrrhe, auch Opoponax oder Balsambaum genannt. Er beruhigt die angespannten Nerven des Widders, schärft dafür seine Sinne und die Beobachtungsgabe. Außerdem eignen sich die harzigen Noten Opoponax und Weihrauch hervorragend als Fixativ in der Basisnote, vor allem, wenn ein kräftiger, lang anhaltender Duft mit einem orientalischen Flair erwünscht ist.

Video-Clip zum Widder: Entspringen des Bewusstseins

Für die Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit werden die Tarotkarte IV Der Herrscher und Pfad 15 zwischen Tiphereth (6) und Chochmah (2) vom Feuerzeichen Widder regiert. Der hebräische Buchstabe hierfür ist das HE, die Farbe Scharlachrot.

Der Hauptduft ist Basilikum – der Name kommt vom griechischen Wort für König, basileus.

Der süße Chemotyp Basilikum Linalool (Typ L) kann für ein Parfum mit Opoponax, Eichenmoos, Muskatellersalbei und/oder Bergamotte/Zitrone/Limette angemischt werden. Der stärkere, kampferähnlich duftende, exotische Chemotyp Basilikum (Typ M) passt hier gut zu den Mars-Düften Koriander und Kiefer.

Das „Heilige Basilkumöl“ Tulsi (Ocimum sanctum), eine auyurvedische Heilpflanze, wird mit der Heiligen Schlangenkraft (Kundalini) in Verbindung gebracht. Diese Essenz wirkt energetisch stark reinigend, entspannend und zugleich stärkend. Tulsi kann bei kranken und erschöpften Menschen sie Selbstheilungskräfte aktivieren, Mut und Lebensauftrieb geben, die Kundalini anregen und am Fließen halten.

Widder

Beschreibung der ätherischen Öle

Widder-Düfte:

Basilikum – Estragon – Galgant – Ingwer – Kardamom – Kiefer –
Koriander – Kreuzkümmel – Lawang – Opoponax – Pfeffer schwarz – Pfeffer rosa –
Rose – Rosengeranie – Rosmarin- Thymian – Wacholder – Zimt
Ätherische Öle für den Widder

Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kardamon,Kiefer, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Opoponax, Pfeffer schwarz, Pfeffer rosa, Rose, Rosengeranie, Rosmarin, Thymian thujanol, Wacholder, Zimt

Basilikum und Tulsi (Ocimum basilicum und Ocimum sanctum)

Duft: kräftig, krautig, würzig-warm, süß, leicht, erfrischend

Wirkung: aufmunternd, kräftigend, ausgleichend, entspannend, Nerven und Gedächtnis stärkend, große Wirkung auf das Gehirn, wirkt anregend auf die Kundalini

Estragon (Artemisia dracunculus)

Duft: aromatisch, kräftig würzig, anisartig, frisch

Wirkung: geistig entspannend, beruhigend, stressabbauend; ganzheitlich anregend, ermutigend

Galgant (Alpina galanga)

Duft: wild, pfeffrig, leicht scharf, holzig-würzig, grün, mit leichter Kampfernote;

Wirkung: energetisierend, aktivierend, anregend, kräftigend, stärkend, stimmungserhellend, aphrodisierend

Ingwer (Zingiber officinale)

Duft: exotisch, feurig, strahlende Gewürznote, warm,fruchtig-zitronig, leicht scharf, Wirkung: stark erwärmend, energetisierend, stärkend, ausgleichend, zentrierend, stabilisierend, sehr anregend, euphorisierend, strahlend, aphrodisierend

Kardamom (Elettaria cardamomum)

Duft: würzig, warm, frisch, kraftvoll, süßlich-scharf,  exotisch, orientalisch,

Wirkung: nerven- und herzstärkend, geistig klärend, harmonisierend, zentrierend, stärkt die Intuition, das Bauchgefühl, entfacht das Lebensfeuer (Qi, Agni), aphrodisierend

Kiefer (Pinus sylvestris)

Duft: trocken, balsamisch, waldig-harzig, frisch, klar;

Wirkung: vitalisierend, stärkend, stimulierend, energetisierend, optimistisch stimmend, klärend, befreiend, konzentrationsfördernd

Koriander (Coriandrum sativum)

Duft: warm, würzig, aromatisch, süßlich holzig, exotisch, leicht moschusartig und blumig

Wirkung: ausgleichend, entspannend, euphorisierend, erotisierend, geistig belebend, sehr erwärmend, seelisch stark aufrichtend

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum)

Duft: würzig, warm, kräftig grün, anisartig, leicht animalische Note, geheimnisvoll erotisch, von großer Strahlkraft, stimmungsaufhellend.

Wirkung: angstlösend, spendet Wärme, Energie und Sinnlichkeit, setzt magnetische Akzente (Pheromone), hilft, sich selbst wieder zu lieben.

Lawang (Cinnamomum culilawan Syn. Laurus culilawan)

Duft: feurig, aromatisch-würzig, exotisch, erinnert an Nelken und Zimt.

Wirkung: erfrischend, belebend, konzentrationsfördernd, stark regenerierend, unterstützt die Selbstbeherrschung, das willensbetonte, tatkräftige Ich, ist ein echtes Wiederbelebungsmittel nach einer Phase der Erschöpfung und Niederlage.

Opoponax (Commiphora erythraea)

Duft (Erde/Feuer): warm, balsamisch-holzig, leicht süß mit herben, erdigen Nuancen.

Wirkung: zentrierend, ausgleichend im Hier & Jetzt, entspannend, stabilisierend, sinnlich, aphrodisierend, löst kreative Blockaden, setzt neue Ideen frei, regt die Pheromonproduktion an.

Pfeffer schwarz (Piper nigrum)

Duft: frisch, trocken-holzig, würzig-warm, scharf, pfeffrig

Wirkung: wärmend, körperlich und geistig anregend, energetisierend, belebend,  durchblutungsfördernd, ermutigend, stimmungserhellend, sinnlich anregend, aphrodisierend

Pfeffer rosa, brasilianischer Pfefferbaum (Schinus terebinthifolius)

Duft: pfeffrig, mild, würzig, exotisch, strahlend, leicht zitrisch mit feurigen Nuancen und vielen Gewürzfacetten

Wirkung: wärmend, stark energetisierend, stimmungsaufhellend, motivierend, begeisternd, ermutigend, schützt vor negativer Energie, hilft beim Lösen von Blockaden, traditionelle Verwendung in Heilritualen

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) verschiedene Chemotypen

Das Stimulations-Öl.

Duft: kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah

Wirkung: konzentrationsfördernd, zentrierend, nerven- und immunstärkend, kräftigend, anregend, schützend, fördert Wachheit, Selbstvertrauen und Mut, stärkt das Gedächtnis, die Ich-Kräfte, die Willens- und Widerstandskraft, stimuliert Körper und Geist.

Thymian thujanol (Thymus vulgaris var. thujanol)

Duft: krautig-würzig, tief, süß, warm, honigartig

Wirkung: stärkend bei seelisch-körperlicher Erschöpfung, aufbauend, ausgleichend, erdend, klärend, Mut machend, mobilisiert Energieressourcen. Die männliche Kraft (Yang) ist eingebunden in eine weibliche, gemeinschaftliche Kraft stiller Synthese und Einheit, wird getragen von tiefer Liebe und Güte.

Wacholder (Juniperus communis)

Duft: fruchtig, kraftvoll süß, frisch, holzig, balsamisch, erhaben,

Wirkung: aphrodisisch, beruhigend, energetisierend, geistig klärend, stärkend, neutralisiert aggressive Energie.

Zimt (Cinnamomum ceylanicum)

Duft: warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf,

Wirkung: nervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend.

Das Magische Parfum (1)

Sternzeichen- und Planetendüfte

als therapeutisches Naturparfum

  • zum Ausprobieren
  • für die (Nicht-)Identifikation mit dem Geist in der Flasche
  • für die Kommunikation mit dem Geist in der Flasche
  • für Selbsttherapie und  Erneuerung
  • zur Stabilisierung der Wesensessenz
  • zur Anwendung in einem Ritual (persönlich entworfen)
  • zur Anrufung (Evokation) eines Archetypen
  • für traditionelle, magische, rituelle Anwendung (Tarot, Kabbala / Pfadarbeit, Astrologie, Alchemie)

   

Warum jetzt?

Die neue Zeitqualität von Uranus im Stier und der magisch anmutenden Saturn-Pluto-Konjunktion im kardinalen Steinbockzeichen (12.1.2020) bietet sich an für eine radikale Wandlung der Grundlagen unseres Daseins. Sie bietet sich an für entscheidende Fragen, wie:

Bin ich bereit, bisherige Grundlagen, Identifikationen, Motive und Handlungen in Frage zu stellen und loszulassen? Bin ich bereit zu sein, was ich wirklich bin?

WER bin ‚ich’ wirklich, womit identifiziere ‚ich’ mich, als WER lebe und agiere ich? Worauf richte ich mein Bewusstsein? Was ist wesentlich?

B i n ich selbst der Wandel, den ich mir wünsche? Oder verlasse ich mich auf Äußeres, auf die anderen, auf weltlichen Erfolg oder gesellschaftlichen Status?

Inwieweit hänge ich am alten System, bin verstrickt in Strukturen und Schein-Sicherheiten, denke und handle gewohnheitsmäßig, quäle mich mit Abhängigkeiten, faulen Kompromissen, irrigen Glaubenssätzen herum, bin hin und her gerissen, orientierungslos?

Statt als Konsument und Erfüllungsgehilfe der äußeren Systeme ums Goldene Kalb zu tanzen, sind Authentizität, geistige Werte und erwachtes Bewusstsein gefragt. Es geht um das SEIN, nicht ums Haben. Die Zeitschwingung erfordert ein magisches Bewusstsein, ein schöpferisches Potenzial, das Wandel und Veränderung möglich macht. Jetzt. Sofort.

ICH BIN DER WANDEL, DEN ICH MIR WÜNSCHE

Ein Schlüssel heißt Magie. Magie ist das Streben nach Einheit mit dem Unnennbaren, dem Ewigen, dem Höchsten Bewusstsein – sei es manifestiert in einem Körper oder unmanifestiert.

Der Magier ergreift die evolutionäre Initiative, um das zu werden, was er bereits ist, immer war und sein wird – lebendiges strahlendes Bewusstsein, sei es vorübergehend manifestiert in einem Körper oder unmanifestiert. Wer sich berufen fühlt, wird die Zeitqualität der Selbstermächtigung nicht ungenutzt verstreichen lassen und die ihm zur Verfügung stehenden Geisteskräfte und Fähigkeiten nach bestem Herzenswissen und Gewissen einsetzen.

Genau jetzt BIN ICH vollkommen, in meinem SO-SEIN, meiner wahren Identität. Ich bin verantwortlich für meine Wünsche und Sehnsüchte, für meine Lebensziele, Werte und für alles, was mir im Leben begegnet. Und wenn das Dasein mir die Möglichkeit bietet, vollkommen zu sein bzw. Vollkommenheit zu ‚erreichen’, dann nehme ich sie wahr und bin es.

Ich beteilige mich jetzt an dem magischen Meisterspiel auf diesem Planeten, nutze die geballte, fruchtbare Erdkraft und säe heute die Ursache, den Samen der Vollkommenheit, die sich morgen als Wirkung und Wirklichkeit offenbart – wohl wissend, dass ‚morgen’ immer jetzt ist. Meine ganze Aufmerksamkeit gilt diesem Bewusstsein.

ICH BIN DER WANDEL, DEN ICH MIR WÜNSCHE

ICH BIN ERWACHTES BEWUSSTSEIN

ES GIBT NICHTS ZU TUN – NUR ZU SEIN

ICH BIN GELEBTES LIEBEVOLLES MITEINANDER

Unendliches Wachstum und Sicherheiten im Phänomenalen gibt es nicht, sie bringen den Menschen in seiner scheinbaren Evolution keinen Schritt weiter. Mit der neuen Zeitschwingung werden Umbrüche, große Bereinigungen, Läuterungen und Lebensumstellungen notwendig. Alle Einschränkungen sind wunderbar, schön und notwendig, wenn sie zum Wesen-tlichen führen und uns helfen, ein Leben in Harmonie mit dem Ganzen zu führen – mit Respekt und Achtung füreinander und für unsere gemeinsame Basis, Mutter Erde.

Düfte, Parfums, Essenzen

sind seit Urzeiten Wohlgerüche, die mit der Erhebung der Seele in Verbindung gebracht werden. Bestimmte Essenzen können uns in einen Zustand der Verzückung versetzen – wenn auch nur für Momente. Denken wir an die duftenden Harze und Hölzer, wie Weihrauch, Myrrhe, Sandelholz, Palo Santo oder an die unvergleichlichen Blütendüfte von Jasmin, Rose und Orangenblüten. Jeder dieser Düfte kann uns mitten in unserem Alltagsleben in einen Zustand von Seligkeit und tiefem Frieden „entrücken“.

Jeder Baum und jede Pflanze hat ganz spezifische Merkmale und Eigenschaften. Doch erst ihre Essenz, das destillierte oder durch Extraktion gewonnene ätherische Öl, enthüllt das charakteristische, fundamentale Wesen. So ein Duft ist ein „Geist der Wahrheit“, ein „Geist der Quintessenz“.

Flaschengeist

Was ist die Quintessenz des Menschseins?

Reines Bewusstsein … Freude … Glückseligkeit ..?

Finde es heraus.

 

 –  Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern  –

So nennt es Crowley, wenn er sich auf das Bewusstsein oder wahre Selbst beruft.

Alchemisten, wie z.B. Paracelsus, sahen den Stern als „Quintessenz“ an, als den himmlischen oder überirdischen Körper. Dieser ist dank der Imagination als Bild vorstellbar. C.G. Jung und die moderne Psychologie nennen Sterne, Planeten, Symbole, Götter oder göttliche Ideen Archetypen. Jeder Archetyp hat einzigartige Eigenschaften und Merkmale. In Wahrheit „haben“ sie diese Eigenschaften nicht – wir projizieren sie in die Sterne hinein und das Universum projiziert diese zurück. Es ist eine Sache des kreativen Geistes… des großen Spielers… *

*… der nichts Besseres zu tun hat, als sich zu teilen, um sich dann wiederzufinden…

Meist wird ein Parfum unbewusst gewählt, um von den anderen wahrgenommen und geliebt zu werden, um attraktiv zu wirken oder um bestimmte Persönlichkeitsaspekte hervorzuheben, andere zu kaschieren. Doch seit der Antike werden Düfte, Klänge, Farben und Symbole bewusst verwendet – meist durch Rituale intensiviert -, um in Kontakt mit der Gottheit zu treten und sich der eigenen göttlichen Essenz bewusst zu werden.

Meine Selbst-Ermächtigung: Als ein Mitschöpfer des Göttlichen BIN ICH autorisiert, mein essenzielles Selbst als reines So-Sein erstrahlen zu lassen und die Schönheit und Kraft meines totalen Gegenwärtigseins frei auszudrücken, ohne auf die Bestätigung oder Anerkennung von außen angewiesen zu sein.

Der Stein der Weisen (Aquarell)

Fortsetzung folgt über die „Magische Arbeit mit Düften“