Das JUNGFRAU-Parfum

Jungfrau-Symbol auf dem Astroteppich

Nach dem fixen ERDE-Zeichen Stier folgt das bewegliche oder veränderliche Erdezeichen Jungfrau.

Johfra-Bild: Jungfrau

Die Jungfrau-Göttin (Demeter, Maat, Metis) ist die Urmutter der Astrologie, sie ist Heilerin, Medizinfrau und Wissenschaftlerin (Göttin mit Buch und Feder in der Hand). Sie verkörpert Klugheit, Weisheit und Unterscheidungskraft. Und die brauchen wir heute mehr denn je!

Jungfrau-Themen sind Gesundheit, Ernährung, Körperpflege, Achtsamkeit, Pflege des irdischen Lebens, ganzheitliche Wissenschaften, Kenntnis des richtigen Zeitmaßes und der Zeitqualität.

Jungfrau-Tugenden: Die kritische Vernunft, klares, analytisches Denken, feines Unterscheidungsvermögen (Spreu vom Weizen trennen). Den eigenen Platz finden und ihn ganz ausfüllen. Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Leben durch Beobachtung, Analyse, Reflektion, kluge Voraussicht. Anpassen an die Rhythmen der Natur, um Heilung zu finden. Akzeptanz von natürlichen Grenzen und Zeitzyklen. Jungfrau weiß: es gibtfür alles eine Zeit… gesundes Wachstum lässt sich niemals erzwingen, sondern braucht Geduld.

Schwachstellen der Jungfrau, die anfällig machen für Krankheiten /Disharmonien: einmal die Psyche durch Schwermut, Unlust, Pflichtgefühle… dann der Geist durch Verwirrung und Feststecken im Alltagstrott… das Loslassen, Entsorgen, Vergeben fällt schwer… und schließlich der Bauch bzw. das „Bauchhirn“ mit den empfindlichen Eingeweiden, mit  Stoffwechsel- und Nervenstörungen, Stauungen in den inneren Organen.

Jungfraubetonte Menschen (Sonne, Mond oder Aszendent in der Jungfrau) brauchen anregende Parfums für den Stoffwechsel und entspannende, beruhigende Düfte für ihre überempfindlichen Nerven. Sie brauchen Klarheit und Sicherheit über ihren eigenen Weg und ihren Platz in der Welt, an dem sich ihre Talente bis zur Reife und Erfüllung entfalten können, brauchen Anregung für ihre kreativen Kräfte und Anbindung an ihre Wurzeln.

Jungfrau-Aufgaben: Den eigenen Platz finden, der den eigenen Gaben/Talenten entspricht, und ihn ganz ausfüllen. Die eigene Fülle leben und so dem Ganzen dienen. Verbindung mit den uralten Wurzeln und seiner animalischen wilden Natur aufnehmen.

Bei unterdrückten Jungfrau-Qualitäten, wie Antriebsschwäche, Furcht, Feststecken in  Funktionszwängen und Neigung zur  Fremdbestimmung, helfen der Jungfrau die Erde- und Feuer-Düfte, um aus der Enge in die Weite und Tiefe zu kommen, die Wahrnehmung zu schärfen, offener und experimentierfreudiger für das Neue zu werden z.B. Sandelholz, Karottensamen, Myrrhe, Koriander, Ysop, Mastix, Nelke.. Bei übertriebenen Eigenschaften in Bezug auf Ordnung, Moral, Kritik, Arbeit, wie Überempfindlichkeit, Übervorsichtigkeit, übertriebenem Pflichtbewusstsein, helfen die Luft- und Wasserdüfte, die leicht, locker, weich, geschmeidiger und empfänglicher machen, z.B. Bergamotte, Lavendel, Orange, Davana, Jasmin, Ylang Ylang.

Jungfrau-Mandala
ArchetypDer/die Erntende, Gründliche, Perfekte, Pragmatiker, Kritiker, Wissenschaftler, Therapeut, Heiler, Pfleger, Ökofreak, Archivar. Madonna mit Kind, Korngöttinnen, Demeter, Göttliche Weisheit (Sophia), Seelenführerin, Medizinfrau, Aschenputtel, Heinzelmännchen, Helfer in der Not, die Unschuld.
Ur-ThemaStreben nach Reinheit, Vervollkommnung, höchster Erkenntnis. Innerer Reifeprozess. Ernten der Früchte. Liebe zum Detail, zur Arbeit, zur Ordnung. Dienstbereitschaft. Intelligente Anpassung an die Lebensbedingungen. Vernunft, kritische Analyse, ökonomisches Denken und Handeln. Verarbeiten, Verwerten, Prüfen, Unterscheiden, Klären, Bereinigen. Psychoanalyse. Veredeln/Umwandeln der inneren Natur (Alchemie).
 
KunstBilder beschreiben Erlebnisse, Situationen, Einzelvorgänge; perspektivische Schichten klar voneinander getrennt; Farbe ohne Eigenleben: abgetönt, gedämpft, verhalten. Figuren wie erstarrt, gefangen, eingefroren in der Situation, geschützt oder getarnt, mit abgewandten Gesichtern oder gesichtslos. Ein Geschehen ohne Erregung: alles wirkt ökonomisch, nüchtern, sparsam, klinisch sauber, zurückhaltend. Jungfrau kommt nicht aus der Deckung, um sich nicht zu gefährden. (Maler: Oskar Schlemmer, Caspar David Friedrich, Ingres, Jacques-Lois David)
Körpersaft
Temperament
Schwarze Galle
Melancholisch: ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Humorale QualitätTrocken (11) + kalt (8), warm (5), feucht (2). Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
Element ERDE
Ur-PolaritätYIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an DüftenHier entscheidet am besten die Nase…
Karottensamen, Myrrhe, Sandelholz, Weihrauch, Zeder (E)
Davana, Fenchel, Iris, Jasmin, Kamille, Narzisse, Neroli (W),
Bergamotte, Lavendel, Lorbeer, Orange, Zitrone (L)
Koriander, Kardamom, Mastix, Muskat, Mimose, Nelke, Ysop (F)
 


Die Parfums für die Jungfrau
(für Sonne, Mond oder Aszendent in der Jungfrau)

blumig-krautig – warm-würzig – waldig – fruchtig-süß – herb/süß – aromatisch
spritzig – frisch – zitrisch – klar – harzig/holzig – grün – erdig
anregend – ausgleichend – stimmungsaufhellend – zentrierend – stärkend
Bergamotte – Davana – Kamille blau – Koriander – Lavendel – Mastix – Mimose –
Muskat – Myrrhe – Neroli – Orange – Sandelholz – Ylang Ylang – Zeder

Video-Clip zum Zeichen Jungfrau: Geistiges Licht und geistige Nahrung der Nenschheit (Bilder von Ludger Philips)

Die therapeutisch-magischen Parfums für das Erdezeichen Jungfrau zeichnen sich dadurch aus, dass sie einem schwachen Gesundheitszustand den fehlenden Nerventonus zuführen und so die Spannkraft der Nerven bessern können. Das stärkt auch das Gemüt, gibt mehr Selbstvertrauen und vertreibt düstere Gedanken. Jungfrau-Parfums unterstützen Vorsicht und Klugheit, lassen nach der Wahrheit forschen, unterstützen das wissbegierige „Ich“, das nach Erkenntnis und Weiterbildung strebt.

Der Duft kann Ordnung in das Denken und die geschäftlichen Unternehmungen bringen und es ermöglichen, ohne Umwege aufs Ziel loszugehen und etwas hervorzubringen. Er kann Unruhe und Furcht nehmen, ebenso unnötige Skrupel und übermäßige Genauigkeit. Er fördert die künstlerische Sensibilität der Jungfrau und die Liebe zu allem, was schön und gut ist, verstärkt den praktischen Wirklichkeitssinn und lässt Wünsche leichter in Erfüllung gehen.

Auf der physischen Ebene sind die therapeutischen Jungfrau-Parfums ein Faktor der Langlebigkeit und fördern die Ressourcen an Vitalkraft zutage. Sie schützen gegen Magen- und Darmkrankheiten, stärken das zentrale Nervensystem, das Gehirn, das Rückenmark sowie die Empfindungs- und Bewegungsnerven. Sie sind ein Therapeutikum bei nervösen Zuckungen, lokalen Lähmungen, Melancholie und unbeherrschten Wünschen.

Jungfrau in der TAROT- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte IX Der Eremit und Pfad 20 zwischen Chesed (4) und Tiphereth (6) mit dem Erdezeichen Jungfrau. Der hebräische Buchstabe ist JOD, die Farbe Gelb-Grün. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind in erster Linie Narzisse mit ihren ergänzenden Düften (Veilchen, Mimose, Jasmin) sowie die Mischung Mastix-Weihrauch-Bergamotte.

Narzisse, die Dichterblume(Narcissus poeticus), ist eine Verführung der Natur. Wie nach langer Zeit des Alleinseins eine neue Verliebtheit aufbricht, ist dieser Duft die Verheißung des ewigen Frühlings, des leichten Schwebens, der Schwerelosigkeit. Er wirkt aphrodisisch, beruhigend, schlaffördernd, krampflösend.
Narzisse duftet süß, krautig, mit schwerem blumigem Unterton und mischt sich gut mit Gewürznelke, Jasmin, Neroli, Ylang-Ylang, Rose, Mimose, Veilchen und Sandelholz, orientalischen und blumigen Düften.

Wünschenswerte Qualitäten und Eigenschaften auf diesem Pfad zwischen Jupiter- und Sonne-Qualitäten sind Umsicht, Vorsicht, Intelligenz, Rückzug, Verschwiegenheit, Stille, Einstimmen auf die innere Mitte, Geduld, Empfänglichkeit, Unterscheidungsvermögen, Loslösen, Treue zum geistigen Weg. Der Eremit hält Ausschau nach dem wahren, kosmischen Menschen mit seiner Beziehung zum Universum. Er ist völlig allein. Er ist auch der innere Führer, der Archetyp des weisen, alten Mannes, der den Weg zum verborgenen Wissen kennt.

dufte Grüße von der Almequelle und immer der Nase nach….

Sundra

Das STIER-Parfum und die Erde-Düfte

Stier auf dem Astroteppich

Ich beschreibe die Sternzeichen und ihre Parfums im Dreierpack nach den vier Elementen: Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserzeichen. Die Eigenschaften des Elements ERDE und das magische Parfum finden Sie hier: Die Erde-Düfte und ihr Parfum.

Johfra: Tierkreisbild „Stier“

Das fixe Erdezeichen STIER

Im Stiermonat feiern wir die Schönheit und Fülle des Lebens, unsre Körper und unsere Sinnlichkeit – rund, voll, duftend, freudig strahlend. Nehmen wir die Schönheit in uns auf, dass sie Körper und Seele nähre! Besonders die Stier-Göttin braucht genügend Raum, um ihre Begabungen zu entfalten, ihre Knospen zu öffnen bis zur vollen Blüte. Stier braucht Zeit für sich, für den Körper, für die Sinnlichkeit, für die eigene Aufwertung. Stier-Geborene tun sich und anderen gerne Gutes: Ein parfümiertes duftendes Bad, ein blumiges Massageöl, ein erlesenes Menu oder ein sinnlicher Liebespartner. Stier sucht und findet die Fülle des Lebens… und ist ein dankbarer Genießer.

Die bodenständige Erdgöttin liebt warme, sinnliche, volle Düfte, duftende Wurzeln und schwere Blütendüfte, die sie erden, ihre Energien ausgleichen und die Nerven beruhigen. Ein starkes Wertgefühl vermitteln ihr die opulenten Wasser-Düfte der weißen Blüten Jasmin, Ylang Ylang, Tuberose. Stark erdende und nervlich beruhigende Düfte kommen von Benzoe, Vetiver, Patchouli und Vanille. Für die gewünschte Klarheit können Myrte und Salbei sorgen. Der männliche Stier, mehr ein Pan, ein Naturgott, mag es schwer, holzig und markant, wird sich über Zeder, Sandelholz und Styrax freuen und über den aromatisch-würzig-frischen Estragon.

Außergewöhnlich und luxuriös für den Stier-Mann wie für die Stier-Göttin sind Moschus, Palo Santo und Rose.

Ist die Erdenergie noch unentwickelt oder unterdrückt, braucht Stier verstärkt die Erde-Düfte, um seine Körperpräsenz spüren, annehmen und genießen zu können: Moschus, Narde, Patchouli, Sandelholz, Vetiver. Bei einem übertriebenen Sicherheits- und Abgrenzungsbedürfnis und Verlustängsten können ihm Luft- und Wasser-Düfte helfen, leichter, beweglicher, weicher, offener zu werden und loslassen zu können: Flieder, Estragon, Myrte, Tuberose, Vanille, Veilchen.

AKTUELL – Für die Zeit des Uranus-Durchgangs durchdas Erdzeichen Stier (2018 – 2026) sind für alle Stiere die stabilisierenden und entspannenden Erdedüfte (z.B. Sandelholz, Styrax, Vetiver, Patchouli) sehr hilfreich. Es kann zu schicksalhaften Ereignissen kommen, in denen die Flexibilität des Stiers geprüft wird… oder die Bereitschaft, seine Komfortzone zu verlassen… das, was er hat, zu teilen… wie stark sein Vertrauen zum Leben ist… Er ist aufgefordert, seinen Teil beizutragen, damit seine Welt etwas gerechter wird. (Letzter Transit von Uranus durch das Stier-Zeichen war von 1935-1942)

Für diesen Uranus-Transit über entsprechende Stier-Konstellationen habe ich den Fliederduft in das Stier-Parfum integriert. Mit dem Duft der Fliederblüten können Intuition und hellsichtige Fähigkeiten entwickelt werden. Er verstärkt die Sympathie des Stiers und macht den Umgang mit dem anderen Geschlecht angenehm. Er ist ein Mittel gegen Halsweh und Heiserkeit. Die Flöte des Gottes Pan soll aus Fliederholz gewesen sein.

„Die Reise des Stiers ins Jenseits“ (Stier im 12. Haus) – Öl auf Papyrus
ArchetypBauer, Sämann, Töpfer, Künstler. Natur, blühende Landschaft. Die Kunst. Die Lust. Der Genießer, der Liebhaber, die Geliebte, die Große Mutter, Priesterin, Hure, Verführerin, Circe. Natur- und Erdgottheiten: Gaia, Demeter, Pan, Bachus. Venus der irdischen, körperlichen Liebe (Pandemos), der Lust und Sinnlichkeit. Schatz- und Gralshüter, Hirten, Bewahrer. Minotaurus, Mithrasmysterien; Erdheiligtümer, mythische Steine;
Körpersaft/
Temperament
Schwarze Galle/
Melancholisch: träge; ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Ur-Thema„Haben oder Sein“. „Meins oder Deins“. Grund & Boden. Die Existenz. Sammeln, Erhalten, Bewahren, sinnliches Genießen. Verlangen nach Besitz, Bestand und eigenen Werten. Selbstwert, Selbsterhaltung. Absichern und Abgrenzen des Erworbenen. Bindung an Dinge und Menschen. Sicherheit, Dauerhaftigkeit. Fruchtbarkeit und Fülle. Produktivität. Empfänglichkeit, Lust & Wollust. Verwurzelung. Ein eigenes Heim, eine materielle Basis aufbauen. Drang nach sozialer Integration. Routine, Freude am Vertrauten, Wachstum, Entfaltung, Erblühen, Erleuchtung.
KunstGegenständliches Malen. Figuren/ Einzelbilder drängen sich in Gruppierungen um einen Konzentrationspunkt zusammen. Figuren-, Häuser-, Menschengruppen. Die Bildkomposition ist zentripetal, drängt zum Zentrum. Die Einzelfigur ist unbewegt und ohne Eigenleben, konturiert, klar abgegrenzt. Eine breit angelegte Flächigkeit u. einheitliche Farbgebung (gedeckt, gedämpft, grau, blau, braun) als Unisono (“Einklang“) verbindet alle Teilobjekte. Verzicht auf eine eigenwillige, expressive Linienführung, um die Zugehörigkeit der Teilobjekte zu sichern.
Stier-Maler: Salvador Dali (Giraffe mit Schubladen), Walter Gropius, William Turner, Georges Braque, Eugene Delacroix, Ernst Ludwig Kirchner, Willem de Kooning.
Eigenschaft/
Ur-Polarität
humorale Qualität: trocken (10), kalt (9), warm (4), feucht (3)
Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
YIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an
Erde-Düften

Moschuskörner, Palo Santo (E/F), Patchouli (E/W), Rose, Sandelholz (E/F), Styrax, Vanille (W/E), Vetiver
 

Ergänzende Wasser-Düfte (W): Benzoe, Flieder, Jasmin, Tuberose, Vanille, Ylang Ylang

Ergänzende Luft-Düfte (L): Myrte, Zitrone

Ergänzende Feuer-Düfte (F): Estragon

Die Parfums für den Stier
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Zeichen Stier)

blumig – samtig süß – warm – würzig – sinnlich
erdig – opulent – balsamisch – holzig – orientalisch
einhüllend – extravagant – kostbar – markant – aromatisch
Estragon – Flieder – Myrte – Rose – Opoponax–
Patchouli – Sandelholz – Styrax – Vanille – Vetiver

Video-Clip zum Zeichen Stier „Herabströmen des Göttlichen Willens“

(Bilder von Ludger Philips)

STIER in der Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte V Der Hierophant und Pfad 16 zwischen Chesed (4) und Chochmah (2) mit dem Erdezeichen Stier. Der hebräische Buchstabe ist WAW oder VAU, die Farbe Rot-Orange. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind Styrax und Vanille.

Der Hierophant oder Hohepriester ist der innere Meister in uns, der die Mysterien erklärt und deutet. Er repräsentiert das Heilige, die Suche nach dem Sinn und der Wahrheit. Es geht um Religiosität, Glauben und Verständnis. In Kontakt mit ihm zu stehen, bedeutet tiefes Vertrauen, Schutz und gute Beratung. Mit ihm können wir auf das Gute, auf das Leben, unsere göttliche Natur vertrauen.

Im Lebensbaum sind hier auf der höheren Mentalebene Herzensgüte, Barmherzigkeit, bedingungslose Hingabe und Ernsthaftigkeit auf dem geistigen Weg zum festen Bestandteil des spirituell Suchenden geworden. Es kann sich ihm die göttliche Weisheit (Chochmah) der spirituellen Ebene offenbaren, hellseherische Fähigkeiten und prophetisches Schauen können sich entwickeln und Erleuchtung erfahren werden. Dieser 16. Pfad ist der letzte Pfad zur höchsten Stufe, der erleuchteten Intelligenz, der zweiten Herrlichkeit der göttlichen Triade.

Dufte Grüße von der Almequelle und

immr der Nase nach….

Ätherische Öle für den SCHÜTZEN

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische SCHÜTZE-Parfums.

NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Dill (Anethum graveolens)Luft/Feuer
Würzig-frisch, süßlich, krautig, kümmelartig,  
YANG  
  Kopfnoteentkrampfend, wärmend, die Nerven stärkend, beruhigend, entspannend, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura
Elemi  (Canarium luzonicum), arab. elemi „oben und unten“Erde/Luft/Feuer
Grün-waldig, würzig, frisch, nach frischem Harz, hell, leichte Zitrus-Fenchel-Weihrauchnote, exotisch, voll, feierlich,  YIN
  BasisnoteAusgleichend und stärkend, für Sammlung und Meditation. Aufhellend, stark ausgleichend auf Chakren und Körpersäfte, verbindet unteres + oberes Chakra, stärkt Selbstvertrauen, motiviert, klärt, fördert die Konzentration und visionäres Denken.
Estragon (Artemisia dracunculus), DrachenkrautFeuer
Aromatisch, intensiv, kräftig, würzig, frisch, anisartig, YANG  
  KopfnoteGeistig entspannend, beruhigend; sehr tiefgreifend, ganzheitlich anregend, fördert Selbstvertrauen, gibt Mut, Drachenstärke, Ausdauer
Eichenmoos (Evernia prunastri)              Erde/Wasser
Erdig-moosig, waldig, rauchig-animalisch, holzig, schwer, männlich, mystisch, warm, sinnlich,
YANG
  BasisnoteBeruhigend, zentrierend, stärkt Gemeinschaftsgefühl, sehr harmonisierend und erdend, schenkt innere Kraft und Ruhe, aphrodisierend, stimmungs-hebend, entspannend, verbindet sich gut mit allen Ölen
Zitronen-Eukalyptus  (Eucalyptus citriodora)  Luft/Feuer
Frisch, weich, grasig,  eukalyptus-artig, zitronig-rosig, blumig,   YANG  
  KopfnoteErfrischend, klärend, lösend, bereinigend, motivierend, konzentrationsfördernd, schafft Weite und Freiräume, um klar denken u. erkennen zu können. Fördert die Bewusstheit im Jetzt (70-90 % Aldehyde!)
Kiefer (Pinus silvestris)Luft/Feuer
Waldig-harzig, frisch, klar, grün; YIN  
Kopf-/HerznoteAktivierend, belebend, vitalisierend, stärkend, wärmend, mobilisierend, ausgleichend, aufhellend,
Lavendel (Lavandula angustifolia)Luft
Frisch, blumig-herb, kräuterartig,
YIN und YANG ausgeglichen  
HerznoteReinigend, ausgleichend, aufbauend, anregend, erfrischend, beruhigend, nervenstärkend
Moschuskörner syn. Ambrettesamen (Hibiscus abelmoschus)Erde/Wasser
Intensiv, erotisch, animalisch, warm, dunkel, schwer, süßlich, blumig, trocken, fruchtig-exotisch, männlich, balsamisch, mystisch, intensiv, ambra-ähnlich, YANG
BasisnoteAusgleichend, harmonisierend, anregend, stimulierend, stark aphrodisierend (Pheromon), wärmend, erdend, entspannend, krampflösend, sinnlich; Tantra-Duft; ermutigt, sich voll & ganz auf „heiße“ Situationen einzulassen, verführerisch, entspannte Körperlichkeit
Muskatellersalbei (Salvia sclarea)Luft/Wasser/Erde
Hell, heuartig, krautig, warm, süß, ambraartig, würzig-frisch, leicht harzig,
YANG
Kopf-/HerznoteStark entkrampfend, stimmungsaufhellend. belebend, euphorisierend, vitalisierend, inspirierend, aphrodisierend, hormonell regulierend, löst Spannungen, bewusstseinserweiternd, regt Phantasie u. Träumen an
Nelkenknospen (Syzygium aromaticum)Feuer/Erde
Kraftvoll, warm, süßlich, samtig, würzig-scharf,  erdig, sinnlich, leicht verwegen,  
YANG  
HerznoteStark motivierend, stärkend, stimmungsaufhellend, erwärmend, schützend, tiefgreifend, sexuell anregend, hilft beim Loslassen alter Gedankenstrukturen, schenkt Vertrauen + Selbstsicherheit , stark entspannend, kreativ
Palo Santo „Heiliges Holz“ (Bursera graveolens) Südamerikanische SchamanenpflanzeErde/Feuer
Holzig-süß, aromatisch, balsamisch, samtig, mit fruchtiger, kokosartiger Note, animalisch köstlicher Duft,
YANG  
BasisnoteErwärmend, einhüllend, aufrichtend. Energetisches Schutzöl. Duft für Rituale, Meditation, Anrufung, Gebet Danksagung. Stimulierend, stärkend, stark aufhellend, reinigend, sinnlich, schützt vor Energieverlust, aphrodisierend
Riesentanne (Abies grandis)Erde/Feuer/Luft Frischer, weicher, harziger, zitroniger Tannenduft, hell, grün, YANGKopfnoteMobilisiert Ressourcen und Willenskraft, stabilisierend, vitalisierend, belebend; befreit aus Enge, Kraftlosigkeit, Kleinheit, schenkt Hoffnung, sehr tiefgründig, bietet Schutz, stärkt das Urvertrauen
Sandelholz (Santalum album)Erde/Feuer
Balsamisch süß, holzig, samtig-warm, weich, tief, exotisch, sinnlich, sanft männlich, moschusartig (Pheromon Androstenol),  
Mildes YANG  
 Wirkt auf unterstes u. oberstes Chakra, Duft des subtilen, feinen Ätherkörpers, des höchsten Erleuchtungskörpers. Ritual- und Tantraöl, soll die Kundalini wecken, löst Blockaden und Stauungen,  harmonisierend, beruhigend, aphrodisierend, zentrierend, stark stimmungsaufhellend, entschleunigend verlangsamend
Sternanis (Illicium verum)Wasser/Feuer
Süß-würzig, nussig, exotisch, warm, exotisch, leicht betäubend (in höherer Dosis) betörend, Pheromon-Duft,
YANG  
KopfnoteStark entspannend, beruhigend, stimmungsaufhellend, entgiftet den Gefühlsbereich, stärkt das Urvertrauen, fördert die Verwirklichung des eigenen Wesensausdrucks (90 % Anteil an Ethern), stark zentrierend und ausgleichend, inspirierend
Ysop bzw. Berg-Ysop (Hysoppus off., Ysop decumbens, Ct. Cineol)Feuer/Luft
Würzig, süß, frisch, holzig-warm mit Honignote   YANG und YIN ausgeglichen  
Kopf-/HerznoteKlärend, reinigend, stärkend, ausgleichend, geistige Klarheit u. Bewusstheit, schärft die Sinne, stärkt das Herz, führt zu Gelassenheit; vertiefte Atmung, Gefühl von Weite u. Freiheit, erleichternd, befreiend, aufrichtend, beflügelnd, inspirierend (Kehlkopfchakra). Duft zur Sammlung und Meditation.
Zeder (Cedrus atlantica)Erde/Feuer Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  
YANG
BasisnoteStärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.

Das Magische Parfum WIDDER (4)

Das Widder-Parfum und die Feuerdüfte

Sonnenaufgang

Eigenschaften des Feuers:

Rot, hell, erhellend, aufscheinend, strahlend, leuchtend, wird sofort wahrgenommen (gesehen, gerochen, gehört, gefühlt), ausdehnend, von starker Anziehungskraft, zündend, funkelnd, direkt, spontan, Hier & Jetzt, warm bis heiß, trocken, aktiv, energiespendend, lebendig, blutjung, kraftvoll, impulsiv, begeistert, aufbrechend, durchbrechend, bahnbrechend, heiß, scharf, spitz, eckig, hat ein Zentrum, haftet an Dingen, die es verzehrt, verbrennt.

Entsprechungen:

Licht, LUX, der göttliche Funke, Flamme, Fackel, Tag, Morgenröte, Wärme, Ausdehnung, Aufbruch, Vulkanausbruch, der Lavastrom, Explosion, Frühling, Knospenkraft: Aufbrechen von Samen und Knospen; Blitz, Gewitter, Hitze, Elektrizität, das Schöpferische, Bewusstsein, Willenskraft, Intuition, Identifikation, Charisma, Ausstrahlung, Begeisterung, Klarheit, Offenheit, Direktheit, Authentizität, Anziehungskraft und Aufnahmefähigkeit.

FarbeRot
Tarotdie Stäbe. Atu XX Das Äon
KabbalaAziluth und Ain Soph Aur
SternzeichenWidder, Löwe, Schütze (Feuerzeichen)
PlanetenMars, Sonne, Jupiter
Häuser1. Haus , 5. Haus, 9. Haus
Eigenschaften, humorale Qualitätwarm (10), trocken (9), feucht (4), kalt (3)
Temperamentcholerisch; intuitiv
Die Entsprechungen
Licht-Explosion „Es werde Licht!“

Magisches Parfum für das Element Feuer

Feuer ist das subtilste,das spirituelle Element. Wir erfahren es als Licht, starke Kraft und Elektrizität. Es kann zerstören wie auch Leben spenden und wird mit geistigem Streben, tiefgreifender Reinigung und Transformation in Verbindung gebracht. Es steht für die Selbst-Entfaltung, den Ich-Kern, das Ich-Bewusstsein. Im kardinalen Zeichen Widder geht es um den Willen zum Leben und die Selbst-Behauptung. Beim fixen Feuerzeichen Löwe geht es um das Leben aus dem eigenen Zentrum, das Selbst-Bewusstsein. Beim veränderlichen Feuerzeichen Schütze liegt die Konzentration auf dem höheren, göttlichen Selbst.



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Für die Duftkomposition „Feuer“ oder „Phönix“ wähle ich die Feuerdüfte Basilikum, Koriander, Zimt, Weihrauch – auf Wunsch in Weingeist als Energiespray oder auf der Basis von Jojobaöl als Salböl.
Der Feuerduft eignet sich für die rituelle Anwendung im Magischen Kreis zu den vier Elementen, den vier Stärken der Sphinx (Wollen-Wagen-Wissen-Schweigen) , für die Pfadarbeit (31 – SCHIN – Malkuth-Hod) und für geführte Visualisationen.

Das kardinale Feuerzeichen Widder

ArchetypKrieger, Pionier, Anführer, Held /Heldin, Amazone, der „Junge, Wilde“, die Flamme, die Fackel, „Es werde Licht!“ Meister der Gegenwart, Kriegsgötter (Ares, Thor, Mars…), Feuer-, Licht- und Sonnengötter (Horus, Re, Loki, Baldur, Agni, Helios, Vulkanos)… Riesen, Giganten, der Salamander, „Hans Dampf in allen Gassen“, das Kind, der Intuitionstyp nach C.G. Jung
Körpersaftdie rote Galle; warm und trocken
Temperamentcholerisch; ein Übermaß an Galle, hitzig, aufbrausend, Feuer in den Adern, Pfeffer im Hintern, Wut im Bauch, es kocht in mir… die Galle läuft über… heftige, plötzliche Affekte, alle(s) durch Kraft, Wille und Herzensfeuer mit (sich) reißen, Wärme spendend, ehrgeizig, verzehrend, philosophisch, intuitiv. Neigung zum Exzess, zur Übertreibung und Überschätzung, zum Bluthochdruck, Burn-out und zu Entzündungen.
Auswahl an Feuer-DüftenBasilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa , Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose, Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Widder)
strahlend – feurig – wild – würzig – elektrisch –
kraftvoll – charismatisch – belebend – aphrodisierend

Zur Auswahl stehen die Feuerdüfte: Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa, Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose und Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder sind vital, von feurigem Temperament und großer Ausstrahlungskraft. Sie sprühen vor Energie, strahlen Kraft, Selbstbewusstsein und Entschlossenheit aus. Die verwendeten Essenzen haben größtenteils Yang-Charakter, sie wirken initiierend, aktiv, anregend, klärend und aufhellend. Der Duft strahlt Männlichkeit, Lebensfreude, Unternehmergeist aus, bringt Licht ins Dunkle, vertreibt düstere Gedanken und Stimmungen, öffnet mit seiner charismatischen Ausstrahlung verschlossene Türen und Herzen.

Es handelt sich um Parfums des Selbstvertrauens, der Willensfestigkeit und einer zielgerichteten Aktivität. Sie unterstützen den Widder darin, logisch zu denken, seinen praktischen Wirklichkeitssinn zu pflegen und seine Energien gemäß den realen Möglichkeiten einzusetzen. Sie helfen ihm, bei geringem Risiko, zu entschlossenen und glücklichen Unternehmungen, wecken in ihm Klarheit, Mut zur Wahrhaftigkeit und Authentizität.

Auf der physischen und energetischen Ebene schützen die Widder-Parfums, wenn sie täglich aufgetragen und inhaliert werden, vor Verletzungen der Bewegungsorgane, besonders der Muskeln und Nerven, da sie die Bewusstheit, die geistige Kraft und Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Die für das Sternzeichenparfum „Widder“ ausgesuchten Essenzen bringen in Bewegung, stimulieren und entfachen das Lebensfeuer (Qi, Agni), sind wärmend, ausstrahlend, pulsierend, aktivierend, energetisierend, antidepressiv, herzlich, dynamisch, elektrisierend. Sie stärken die Willens- und Libidokraft, sind mitreißend, öffnen die Pforten der Wahrnehmung (doors of perception), geben Mut zur Wahrhaftigkeit. Die Widder-Düfte wirken aufmunternd, stimmungsaufhellend, geistig anregend, klärend, erhellend, begeisternd, emotional und leidenschaftlich. Sie sind von starker Ausstrahlung (Pheromone), können ihrem Träger charismatische Anziehungskraft verleihen.

Übertreibt es der Widder mit seinem blinden Eifer und Tätigkeitsdrang, seiner Rastlosigkeit und Ungeduld, können die feurigen Eigenschaften durch das Hinzufügen von Wasser- und Erdedüften gemildert werden. Wasserdüfte helfen ihm, geduldiger, verständnisvoller und liebevoller mit sich selbst und anderen umzugehen. Zu diesem Zweck können die beruhigenden, harmonisierenden Blütenessenzen Rose oder Rosengeranie in die Herznoten aufgenommen werden.

Auch ein Erdeduft kann hilfreich sein, damit der überarbeitete Widder nicht den Boden unter den Füßen verliert, zur Ruhe kommt und mit der Wirklichkeit in Kontakt bleibt. Hier empfehle ich für die Basisnote den geheimnisvollen, balsamisch-süßen Duft der Bisabol-Myrrhe, auch Opoponax oder Balsambaum genannt. Er beruhigt die angespannten Nerven des Widders, schärft dafür seine Sinne und die Beobachtungsgabe. Außerdem eignen sich die harzigen Noten Opoponax und Weihrauch hervorragend als Fixativ in der Basisnote, vor allem, wenn ein kräftiger, lang anhaltender Duft mit einem orientalischen Flair erwünscht ist.

Video-Clip zum Widder: Entspringen des Bewusstseins

Für die Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit werden die Tarotkarte IV Der Herrscher und Pfad 15 zwischen Tiphereth (6) und Chochmah (2) vom Feuerzeichen Widder regiert. Der hebräische Buchstabe hierfür ist das HE, die Farbe Scharlachrot.

Der Hauptduft ist Basilikum – der Name kommt vom griechischen Wort für König, basileus.

Der süße Chemotyp Basilikum Linalool (Typ L) kann für ein Parfum mit Opoponax, Eichenmoos, Muskatellersalbei und/oder Bergamotte/Zitrone/Limette angemischt werden. Der stärkere, kampferähnlich duftende, exotische Chemotyp Basilikum (Typ M) passt hier gut zu den Mars-Düften Koriander und Kiefer.

Das „Heilige Basilkumöl“ Tulsi (Ocimum sanctum), eine auyurvedische Heilpflanze, wird mit der Heiligen Schlangenkraft (Kundalini) in Verbindung gebracht. Diese Essenz wirkt energetisch stark reinigend, entspannend und zugleich stärkend. Tulsi kann bei kranken und erschöpften Menschen sie Selbstheilungskräfte aktivieren, Mut und Lebensauftrieb geben, die Kundalini anregen und am Fließen halten.

Widder

Beschreibung der ätherischen Öle

Widder-Düfte:

Basilikum – Estragon – Galgant – Ingwer – Kardamom – Kiefer –
Koriander – Kreuzkümmel – Lawang – Opoponax – Pfeffer schwarz – Pfeffer rosa –
Rose – Rosengeranie – Rosmarin- Thymian – Wacholder – Zimt
Ätherische Öle für den Widder

Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kardamon,Kiefer, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Opoponax, Pfeffer schwarz, Pfeffer rosa, Rose, Rosengeranie, Rosmarin, Thymian thujanol, Wacholder, Zimt

Basilikum und Tulsi (Ocimum basilicum und Ocimum sanctum)

Duft: kräftig, krautig, würzig-warm, süß, leicht, erfrischend

Wirkung: aufmunternd, kräftigend, ausgleichend, entspannend, Nerven und Gedächtnis stärkend, große Wirkung auf das Gehirn, wirkt anregend auf die Kundalini

Estragon (Artemisia dracunculus)

Duft: aromatisch, kräftig würzig, anisartig, frisch

Wirkung: geistig entspannend, beruhigend, stressabbauend; ganzheitlich anregend, ermutigend

Galgant (Alpina galanga)

Duft: wild, pfeffrig, leicht scharf, holzig-würzig, grün, mit leichter Kampfernote;

Wirkung: energetisierend, aktivierend, anregend, kräftigend, stärkend, stimmungserhellend, aphrodisierend

Ingwer (Zingiber officinale)

Duft: exotisch, feurig, strahlende Gewürznote, warm,fruchtig-zitronig, leicht scharf, Wirkung: stark erwärmend, energetisierend, stärkend, ausgleichend, zentrierend, stabilisierend, sehr anregend, euphorisierend, strahlend, aphrodisierend

Kardamom (Elettaria cardamomum)

Duft: würzig, warm, frisch, kraftvoll, süßlich-scharf,  exotisch, orientalisch,

Wirkung: nerven- und herzstärkend, geistig klärend, harmonisierend, zentrierend, stärkt die Intuition, das Bauchgefühl, entfacht das Lebensfeuer (Qi, Agni), aphrodisierend

Kiefer (Pinus sylvestris)

Duft: trocken, balsamisch, waldig-harzig, frisch, klar;

Wirkung: vitalisierend, stärkend, stimulierend, energetisierend, optimistisch stimmend, klärend, befreiend, konzentrationsfördernd

Koriander (Coriandrum sativum)

Duft: warm, würzig, aromatisch, süßlich holzig, exotisch, leicht moschusartig und blumig

Wirkung: ausgleichend, entspannend, euphorisierend, erotisierend, geistig belebend, sehr erwärmend, seelisch stark aufrichtend

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum)

Duft: würzig, warm, kräftig grün, anisartig, leicht animalische Note, geheimnisvoll erotisch, von großer Strahlkraft, stimmungsaufhellend.

Wirkung: angstlösend, spendet Wärme, Energie und Sinnlichkeit, setzt magnetische Akzente (Pheromone), hilft, sich selbst wieder zu lieben.

Lawang (Cinnamomum culilawan Syn. Laurus culilawan)

Duft: feurig, aromatisch-würzig, exotisch, erinnert an Nelken und Zimt.

Wirkung: erfrischend, belebend, konzentrationsfördernd, stark regenerierend, unterstützt die Selbstbeherrschung, das willensbetonte, tatkräftige Ich, ist ein echtes Wiederbelebungsmittel nach einer Phase der Erschöpfung und Niederlage.

Opoponax (Commiphora erythraea)

Duft (Erde/Feuer): warm, balsamisch-holzig, leicht süß mit herben, erdigen Nuancen.

Wirkung: zentrierend, ausgleichend im Hier & Jetzt, entspannend, stabilisierend, sinnlich, aphrodisierend, löst kreative Blockaden, setzt neue Ideen frei, regt die Pheromonproduktion an.

Pfeffer schwarz (Piper nigrum)

Duft: frisch, trocken-holzig, würzig-warm, scharf, pfeffrig

Wirkung: wärmend, körperlich und geistig anregend, energetisierend, belebend,  durchblutungsfördernd, ermutigend, stimmungserhellend, sinnlich anregend, aphrodisierend

Pfeffer rosa, brasilianischer Pfefferbaum (Schinus terebinthifolius)

Duft: pfeffrig, mild, würzig, exotisch, strahlend, leicht zitrisch mit feurigen Nuancen und vielen Gewürzfacetten

Wirkung: wärmend, stark energetisierend, stimmungsaufhellend, motivierend, begeisternd, ermutigend, schützt vor negativer Energie, hilft beim Lösen von Blockaden, traditionelle Verwendung in Heilritualen

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) verschiedene Chemotypen

Das Stimulations-Öl.

Duft: kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah

Wirkung: konzentrationsfördernd, zentrierend, nerven- und immunstärkend, kräftigend, anregend, schützend, fördert Wachheit, Selbstvertrauen und Mut, stärkt das Gedächtnis, die Ich-Kräfte, die Willens- und Widerstandskraft, stimuliert Körper und Geist.

Thymian thujanol (Thymus vulgaris var. thujanol)

Duft: krautig-würzig, tief, süß, warm, honigartig

Wirkung: stärkend bei seelisch-körperlicher Erschöpfung, aufbauend, ausgleichend, erdend, klärend, Mut machend, mobilisiert Energieressourcen. Die männliche Kraft (Yang) ist eingebunden in eine weibliche, gemeinschaftliche Kraft stiller Synthese und Einheit, wird getragen von tiefer Liebe und Güte.

Wacholder (Juniperus communis)

Duft: fruchtig, kraftvoll süß, frisch, holzig, balsamisch, erhaben,

Wirkung: aphrodisisch, beruhigend, energetisierend, geistig klärend, stärkend, neutralisiert aggressive Energie.

Zimt (Cinnamomum ceylanicum)

Duft: warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf,

Wirkung: nervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend.

Das Magische Parfum (3)

Duftentsprechungen aus Kabbala und Magie

Neben der Aromatherapie gibt es die wesentlich älteren Therapieformen der Alchemie und der Kabbala mit ihrer praktischen Anwendung, der Magie. Düfte können die fehlende Beziehung zu den Göttern (Archetypen) heilen, denn heil sein heißt ganz sein. Kreativ, magisch und kabbalistisch zu arbeiten, setzt voraus, die Korrespondenzen von Farben, Düften, Tierkreiszeichen, Planeten, göttlichen Eigenschaften und Tarot-Zuordnungenzu kennen und sie kreativ anzuwenden, das heißt zu mischen. Diese Kunst, die auch als Alchemie bekannt ist, hat das Ziel, Unedles in Edles, Materielles in Ideelles zu verwandeln und dabei die Gegensätze zu vereinen.

Außerdem erhält der nach Wahrheit Suchende mit der kabbalistischen Duftarbeit einen Schlüssel zum Unbewussten beziehungsweise zu den tiefen Schichten seines Bewusstseins. Er erhält die Möglichkeit und subtile Aufforderung, neue oder bisher ungelebte Qualitäten in sein Wesen zu integrieren und damit sein Leben zu veredeln und abzurunden. Er erhält außerdem die Möglichkeit, seine Wahrnehmung zu verfeinern und auf immer subtileren Ebenen Erfahrungen zu machen.

Die Duftstoffe, die ja bereits geistige, flüchtige und damit ätherische Essenzen  sind, sind ein mächtiger und magischer Stimulus für die IMAGINATION: Sie beschwören Bilder, Gefühle, Klänge und Erinnerungen herauf, die gleichzeitig von körperlichen Mustern begleitet werden – von Spannungen, Eindrücken und einer ganzen Assoziationskette. So können die Assoziationen, die ein Duft hervorruft, Körper & Geist auf einzigartige Weise verknüpfen. Das Dufterlebnis, das mit einem bildhaften Erlebnis verbunden ist, kann ganzheitlich erfasst werden: wir hören, riechen, sehen, greifen und schmecken das Erlebnis, wobei der Geruchssinn uns den schnellsten und unmittelbarsten Zugang zur Bedeutung des Bildes liefert.

Kabbalistischer Lebensbaum mit den 10 Sephiroth

 Der Lebensbaum

Zum Zwecke der Erkenntnis der verschiedenen Verknüpfungen bedient sich die Kabbala eines Gedankenmodells. Es ist der Lebensbaum mit seinen 32 Wegen oder „Stationen“ auf dem Weg zu sich selbst. Es sind dies:

  • die 10 Sphären oder Sephiroth oder inneren Reiche (1-10)
  • die 22 Pfade (11 bis 32) als Verbindungen zwischen den Sphären.

Die für ein magisches Parfum wichtigsten Korrespondenzen sind die Kabbala- und Tarot-Zuordnungen, die astrologischen Entsprechungen, dazu Farben, Düfte, Buchstaben. Jede Sphäre (Sephirah) am Baum des Lebens stellt einen bestimmten Bewusstseinszustand dar, der bewusst mit Symbolen, Farben, Düften etc. imaginiert werden kann.

Die Pfade eignen sich besonders für die aktive kreative Imagination, die auch als „Pfadarbeit“ bekannt ist. Von der untersten Sephirah (Malkuth, Königreich) zur obersten, ersten Sphäre (Kether, Krone) repräsentieren die Pfade den Weg zurück zur Einheit mit Gott, dem Höchsten Bewusstsein.

Durch die Arbeit mit Symbolen, Archetypen, Farben und Düften wird die Kraft der Imagination und Konzentration gefördert. Als Einstieg mag eine Tarotkarte oder das eigene Sternzeichen dienen, die auf einen bestimmten Archetypus und damit auf einen bestimmten Duft hinweisen. Auch eines der vierundsechzig Hexagramme des I Ging (‚Buch der Wandlungen’) oder ein Traumbild der letzten Tage eignet sich als Einstieg.

Meine Vorgehensweise für die Anfertigung eines Parfums

Ich stelle die Düfte nach astrologischen, kabbalistischen und alchemistischen Überlieferungen zusammen, unter Einbeziehung alternativer Heilweisen, wie der ayurvedischen und tibetischen Medizin, der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Tiefenpsychologie und der Aromatherapie. Voraussetzung für meine Auswahl und Methode ist, dass mir bekannt ist, zu welchem Zweck das Parfum benutzt wird und ob es für einen Mann oder eine Frau gemacht werden soll. Soll es ein evokativer Duft für die Anrufung eines Archetypus sein, ein magisches Parfum für ein Ritual, ein therapeutisches Naturparfum für die Selbsttherapie, für eine Innenweltreise, ein Parfum für jeden Tag, für die Schattenarbeit oder soll es ein besonderes Geschenk für einen geliebten Menschen sein, usw.  

Wie schon gesagt, ist die Kabbala eine Therapieform, die der Ganzwerdung, der Integration und Heilung dient. Die Pfade zwischen den zehn Sphären sind Wege oder Stufen, die der geistig Strebende hochsteigt, um sich wieder mit seiner Gottheit zu vereinen, d.h. die ‚Heilige Hochzeit’ zwischen Braut und Bräutigam in sich zu vollziehen. Der kabbalistische Lebensbaum ist ein erdachtes Modell ähnlich der Himmelsleiter, auf der die Engel auf- und absteigen. Diese Stufen vom Groben zum Feinen gibt es für den Adepten auch in der Alchemie.

Die therapeutischen Sternendüfte sind hilfreich, um unterdrücktes Potenzial zu aktivieren und übertriebenes Verhalten auszugleichen. Darüber hinaus wirken die von mir ausgewählten ätherischen Öle auch wohltuend, lösend und lindernd bei typischen Beschwerden bestimmter Sternenkonstellationen, bei Energieblockaden und Stimmungstiefs. Ist der Geburtszeitpunkt bekannt, wähle ich auf Wunsch den Sternzeichen-Duft für das Sonnenzeichen, das Mondzeichen oder für den Aszendenten.

Neben den Düften und Parfums für die Tierkreiszeichen eignen sich besonders Planetendüfte für ein Ritual, das als „Annehmen der Gottform“ bekannt ist. Diese Gottformen repräsentieren die großen universalen Kräfte und Strömungen oder Aspekte des kosmischen Lebens, die geistig jederzeit abgerufen werden können. Es sind die besagten Archetypen (kollektive Urbilder, Urideen), die für die menschliche Reifung und Entwicklung so wichtig sind. Denn mittels dieser Urbilder erhalten wir Zugang zu den Tiefenschichten des Geistes. Im Ritual vereinen wir uns bewusstseinsmäßig mit dem bestimmten Archetyp (Sonne, Mars, Venus, Uranus…) und erfahren etwas, das größer, wahrhaftiger, schöner und wirklicher ist als unser Ego.

Im nächsten Eintrag beginne ich mit den Düften der Tierkreiszeichen.

Bis dahin dufte Grüße und

… immer der Nase nach.

Naturparfum „Rosentraum“

Das Magische Parfum (2)

Die magische Arbeit mit Düften

Die Aromatherapie

Die Anwendung flüchtiger Essenzen erfährt erst seit wenigen Jahren eine Neubelebung – in der Aromatherapie. Was genau ist diese geheimnisvolle Pflanzenessenz, die sich ätherisches Öl nennt? Sie enthält das Herz oder den Geist einer Pflanze, macht ihr Wesen aus. Genau diese Essenz schützt die Pflanze, hält Ungeziefer fern, damit sie nicht gefressen wird. Sie zieht Bienen und andere bestäubende Insekten an. In den winzigen Zellen jeder Pflanze befindet sich eine große Anzahl biochemischer Bestandteile und flüchtiger Moleküle, die durch das Destillationsverfahren befreit werden. Einige Essenzen, wie die Zitrusöle, werden auch durch einfaches Auspressen gewonnen, da sich die kleinen Öldrüsen in Schale befinden

Ätherische Öle sind keine fetten Öle, wie Oliven- oder Mandelöl. Sie hinterlassen keinen Fettfleck auf dem Papier oder Tuch, manche hinterlassen leichte Farbflecken. Wenn man Dampf oder heißes Wasser durch zwanzig Kilogramm zerkleinertes Pflanzenmaterial presst, wird das ätherische Öl aus den Zellen befreit, aus den kleinen Öldrüsen in den Blättern und Wurzeln, aus der Rinde, den Samen oder Blüten. Dieser reine Pflanzengeist macht nur einen winzigen Bruchteil der ganzen Pflanze aus. Um an diese duftende Essenz zu gelangen, muss die Pflanze sterben.

Im Destillationsverfahren geht die Pflanze durch den alchemistischen Vorgang des „Stirb und Werde“ hindurch, sie stirbt als Pflanze, doch ihr wahres Wesen ist ätherisch leicht und steigt nach oben. Die reine duftende Essenz, von der Materie befreit, verdunstet leicht, verflüchtigt sich. Doch sie kann in Alkohol, einem fetten Trägeröl, Wachs oder einer Emulsion eingefangen, aufbewahrt und gezielt eingesetzt werden.

Aufgrund ihres jeweiligen Duftes und ihrer biochemischen Zusammensetzung werden die ätherischen Öle in der Aromatherapie im Sinne ganzheitlicher Heilung gezielt und bewusst eingesetzt, um Stimmungen und Zustände zu verändern, um die Selbstheilungskräfte des eigenen Systems zu aktivieren, um auszugleichen, zu beruhigen, zu mäßigen, um anzuregen, zu stärken und zu schützen, usw. Dazu werden die ätherischen Öle gezielt ausgesucht, in Öl, Alkohol oder einer Emulsion verdünnt angemischt, um als Körper- und Massageöl, als Raum- und Energiespray, Hautsalbe oder Emulsion angewendet zu werden.

Das therapeutische oder magische Parfum

Eine andere Möglichkeit, mit den ätherischen Ölen bewusst magisch zu arbeiten und ihre heilsamen, harmonisierenden Energien für das Wohlsein anzuwenden, liegt im kreativen Erschaffen eines persönlichen, therapeutischen Duftes – des Magischen Parfums.

Das rechte Mischen der ätherischen Öle, das Zusammenstellen und Komponieren eines Parfums unter Zuhilfenahme des Geburtshoroskops, der geistigen Vorstellungskraft und schließlich auch der Nase ist kreatives Imaginieren – ein magischer und schöpferischer Akt. Wir treffen zum Beispiel eine Auswahl von Düften für ein astrologisches Parfum, das unser Sonnen- Mond- oder Aszendentenzeichen verstärken und unterstützen sowie unsere Energien, Vitalkräfte und Körpersäfte im Gleichgewicht halten soll. Wir können mit Unterstützung der Düfte unsere Wesensanlage (AS), unser Verhalten (Sonne) und unsere Lebensbestimmung (MC) miteinander in Einklang bringen, auch wenn sie im Horoskop unter Spannung stehen (Aszendent-Sonne-Medium Coeli).

Um die passenden Düfte für ein bestimmtes Parfum finden zu können, ist eine vorherige Klassifizierung der über hundert ätherischen Öle notwendig. Gemäß der Entsprechungslehre gibt es für jedes Tierkreiszeichen, jeden Planeten und jeden Aspekt entsprechende Düfte, ebenso gibt es harmonisierende Düfte und Synergien für jedes Problem und jede Spannung. Um das vorwiegende Temperament eines Menschen erkennen und extreme Charaktereigenschaften ausgleichen zu können, bedienen wir uns der astrologischen Elementenlehre* und wählen die Düfte nach ihren entsprechenden elementaren Eigenschaften aus – dank der vorab getroffenen Klassifikation der ätherischen Öle in Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserdüfte. – In den folgenden Blogbeiträgen gebe ich diese Entsprechungen bekannt.

Auch Goethe war eng vertraut mit den Archetypen und elementaren Kräften.

„Wer sie nicht kennte, / Die Elemente, / Ihre Kraft / Und Eigenschaft, / Wäre kein Meister / Über die Geister“

Aus der alten Elementenlehre gingen die medizinische Viersäftelehre hervor und damit auch eine erste psychologische Einteilung der Menschentypen in die Temperamente nach dem angeborenen Gleichgewicht ihrer Körpersäfte (Humoralpathologie), woraus C.G Jung seine psychologische Typenlehre entwickelte.

SanguinikerLuftzeichen Zwillinge, Waage, Wassermannder Denktyp
CholerikerFeuerzeichenWidder, Löwe, Schützeder Intuitionstyp
MelancholikerErdezeichenStier, Jungfrau, Steinbockder Empfindungstyp
PhlegmatikerWasserzeichenKrebs, Skorpion, Fischeder Fühltyp
Die vier Elemente, Temperamente und psychologischen Typen

Wobei auch die Mischtypen Beachtung finden, z.B. mit Luft-Feuer Betonung (sanguinisch-cholerisches Temperament) oder Luft-Erde Betonung (sanguinisch-melancholisch), usw.. Hierzu habe ich übrigens eine künstlerische Umsetzung von Tammo de Jongh und Richard Gardner im Netz gefunden: Die zwölf Gesichter der Menschheit

Die mentale und geistige Vorarbeit mit dem Horoskop, mit einer Tarotkarte oder auch den Pflanzenhelferkarten ist ebenso anregend und inspirierend wie die anschließende Praxis des Zusammenmischens des Magischen Parfums. Wie die oberen Tarot-Trumpfkarten zeigen, geht es beim Mischen um Ausgewogenheit, um das rechte Maß, die richtige Dosierung. Die KUNST besteht darin, dass aus den zwei oder zwolf zusammengefügten Düften ein vollig neuer Duft entsteht – eine tantrische Vereinigung oder eine astrologisch-alchemistische Conjunctio.

Dufte Grüße und … immer der Nase nach

Sundra