Ätherische Öle als Happylizer – Teil II

Im Flow mit der Schöpferkraft

Da alle Neurotransmitter einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden, auf unsere Glücksgefühle und Motivationen haben, werden sie von der Medizin bei Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen verordnet (Parkinson ist z.B. eine Krankheit, die aufgrund eines Dopaminmangels entsteht).

Wir selbst können dazu beitragen, die Botenstoffe zu aktivieren und ins Fließen zu bringen, indem wir offen für Neues sind, begeisterungsfähig und erregbar für kreative Inspiration und geistige Anregung, gerne Neues ausprobieren, offenen Herzens auf andere Menschen zugehen, eine positive Sichtweise pflegen, für ausreichend Bewegung und lustvolle Entspannung sorgen.

Bei negativen Gemütszuständen, Emotionen und Schmerzen kann die Aromatherapie mit ätherischen Essenzen ausgleichend wirken und die Produktion von stimmungserhellenden, euphorisierenden und schmerzlindernden Neurotransmittern, wie Endorphinen, Encephalin, Serotonin und Dopamin aktivieren.

Wenn wir die ausgewählten und von der Nase auch akzeptierten Essenzen in Raum- und Energiesprays, Naturparfums oder Körperölen benutzen, ist es ratsam, die Duftreize in der Luft oder am Körper mehrmals am Tag zu wiederholen, denn die Botenstoffe sind sehr kurzlebig. Dabei können wir uns angewöhnen, die negativen Gedankenmuster durch positive Bilder und Gedanken zu ersetzen, uns z.B. vollkommen gesund und kreativ sehen, in glücklichen Beziehungen, in liebevoller Umarmung mit uns selbst…usw. 

Gerade bei Stimmungstiefs, negativen Gemütszuständen, Sorgen, Ängsten oder Schmerzen können wir mit ätherischen Ölen eine vermehrte Ausschüttung von Botenstoffen stimulieren.

Entscheidend für das Wohlgefühl ist natürlich immer, dass der Duft oder die Duftkomposition der individuellen Nase auch gefällt. Wo der eine ganz verzückt himmlische Süße erschnuppert, kann ein anderer diesen Duft unerträglich bis ekelerregend empfinden – je nachdem, ob man sich für das Lebensprinzip dieses Pflanzenwesens öffnen kann oder sich von ihm bedroht fühlt. Meist scheiden sich die Geister bei Lavendel, Patchouli und Rose, bei Jasmin und Ylang Ylang.

Sieben wichtige Neurotransmitter

(ÄÖ: Abkürzung für Ätherische Öle)

  1. Dopamin – „Kreativhormon“, „Belohnungshormon“ und Motivationsträger. Es ist ein biogenes Amin, die Vorstufe von Adrenlin und Noradrenalin. Es erzeugt Vorfreude und Lust nach dem Besten („das will ich haben/erreichen“), löst Begeisterung und Glücksgefühle aus. Es hilft dabei, Energie aufzubringen, um Ziele anzusteuern, die uns glücklich machen und seelisch erfüllen. Es sorgt für Erregung und Begeisterung beim Entdecken unserer wahren Berufung. Dopamin spielt eine wichtige Funktion im Belohnungssystem, wird beispielsweise vermehrt beim Sex freigesetzt. Es bringt die Psyche ins Gleichgewicht, löst alte Gedankenstrukturen auf, bringt Energie und Lebenslust. – Ein Mangel an Dopamin führt zu Antriebslosigkeit und Interessenlosigkeit, zu Lustlosigkeit und Unerfülltheit, Unzufriedenheit und Frust. Seit der Corona-Pandemie leiden wir alle mehr oder weniger unter einem Dopaminmangel, uns fehlen das Glücksgefühl und die kleinen Erfolgserlebnisse beim Zusammensein mit anderen, beim Treffen in Cafés, bei gemeinsamen Veranstaltungen, beim gemeinsamen Genießen von Musik und Sport, beim Shopping, auf dem Wochenmarkt. ADHS, Depressionen, chronische Schmerzen, Morbus Parkinson, Restless Legs… haben ihre Ursache im Mangel an Dopamin.

ÄÖ: Angelika, Basilikum, Cistrose, Dill, Grapefruit, Kardamom, Lorbeer, Majoran, Mandarine, Muskatellersalbei, Nelkenblütenknospen, Niauli, Palo Santo, Petitgrain, Pfefferminze, Grüne Minze (Spearmint), Ravintsara, Weihrauch, Zimt, Zitrone

  • Serotonin – das „Glückshormon“, Botenstoff der Entspannung, nach dem wir uns alle sehnen.Serotonin ist ein biogenes Amin aus Aminosäure und wird in den Zellen des Darms gebildet. Es ist der Glücksstoff aus unserem Bauchhirn.Doch wenn der Darm mit Antibiotika vergiftet ist, kommen nur aggressive Reaktionen aus dem Bauch. Serotonin macht uns ausgeglichen, zufrieden, rundum happy, stabilisiert die Psyche, lässt uns positiv denken, schenkt wieder Freude an der Natur, sorgt für Ruhe, Harmonie und ein Gefühl der Befriedigung,  kann Dankbarkeit und ein absolutes Glücksgefühl erzeugen. Es dämpft Angst- und Engegefühle, Depressionen und auch die Heißhungerattacken auf Süßes, besänftigt gestresste Nerven, lässt in Zeiten der Anspannung innehalten und sorgt für den nötigen Abstand zum Alltagsgeschehen. Extreme Emotionen, Süchte und Schmerzen können gemildert und gewandelt werden, negative Gedanken und Sorgen verfliegen, ein gesunder, erholsamer Schlaf stellt sich ein – ein Nebenprodukt von Serotonin ist das Schlafhormon Melatonin. Es entsteht wieder Raum für kreative Gedanken und Gefühle, für Inspiration, Meditation und Träume. – Ein Mangel an Serotonin zeigt sich in Nervosität, innerer Unruhe, Schlaflosigkeit und Magen-Darmstörungen. Stress z.B. verbraucht sehr große Mengen an Serotonin!

ÄÖ: Benzoe, Bergamotte, Grapefruit, Jasmin, Kakaoextrakt, Kamille römisch, Kardamom, Myrrhe, Lavendel, Majoran, Narde, Neroli (Orangenblüte), Patchouli, Sandelholz, Tanne, Tonka, Tuberose, Vanille („Kuschelduft“), Ylang Ylang, Zeder

– für Melatonin: Bergamotte, Kardamom, Lavendel, Linaloeholz, Rosengeranie, Weihrauch

  • Noradrenalin – ist ein überlebensnotwendiges Motivations- und/oder Stresshormon, das im Nebennierenmark gebildet wird (siehe Dopamin). Es steuert die mentale und psychische Stressanpassung. In geringer Dosierung wirkt es als Neurotransmitter erregend, aktivierend und leistungssteigernd, schärft unsere Aufmerksamkeit. Es stimuliert, macht wach, regt Körper und Geist an. In hoher Konzentration wirkt es als Stresshormon: aufregend, aufpeitschend, aufputschend und aggressiv, neigt zur Kampf- oder Fluchtreaktion (fight-or-fligth). Daher achtsam dosieren, nach Symptomen und Tabletten fragen (Blutdruck, Herz, Betablocker, Blutverdünner) usw. Ein Absinken des Noradrenalinspiegels führt zu Antriebsschwäche, Trägheit und Abwehrschwäche.

ÄÖ: Angelika, Cistrose, Eisenkraut, Eukalyptus citr., Grapefruit, Ingwer, Kardamom, Lemongras, Litsea, Nelkenblütenknospen, Rosmarin, Palo Santo, Pfeffer schwarz, Salbei, Speiklavendel, Wacholder, Weihrauch, Weißtanne, Zimt, Zitrone

  • Endorphine sind körpereigene Betäubungsmittel (Morphine, Opiate) mit euphorisierender Wirkung auf die Psyche. Darum werden auch sie zu den “Glückshormonen” gerechnet. Sie werden von der Hirnsubstanz und der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) produziert, vor allem durch die Freude sportlicher Betätigung, durch Lachen, Tanzen, gemeinsame Erlebisse, Verliebtsein…  Sie vermitteln Entspannung, lösen Ängste, lindern chronische Schmerzen, regulieren Stress und stimmen sanft. Werden nicht genügend Endorphine gebildet, kann es zu Gefühlskälte, Schüchternheit und geschwächter Lebensfreude kommen. Ihr Einfluss auf das Immunsystem ist tiefgreifend („Glück hält gesund!“). Therapeutisch werden die Endorphin-Auslöser bei emotionaler Kälte, leichten Depressionen, Angstzuständen, chronischen Schmerzen, Suchtentzug, Kontaktscheue und mangelndem Sexualtrieb eingesetzt.

ÄÖ: Chrysantheme, Franjipani, Geranium, Grapefruit, Jasmin, Orange, Mandarine, Muskatellersalbei, Patchouli, Rose, Rosengeranie, Tolubalsam, Tonkaextrakt, Tuberose, YlangYlang

  • Encephaline („Aufheller“, Lichtbringer) sind den Endorphinen chemisch verwandt und werden vom Thalamus produziert.Sie sind körpereigene Stimmungsaufheller und Schmerzhemmer, können die Weiterleitung von Schmerzen unterbinden. Sie fördern die Lebensfreude, stimmen heiter und sorgen für euphorische Zustände, für Freude, Wohlbehagen und sexuelle Stimulation. Encephaline werden in besonders spannungsreichen Momenten freigesetzt – etwa bei einem Sieg, beim Orgasmus oder einem mystischen Erlebnis. Ein Absinken des Encephalinspiegels kann melancholische Stimmungen und einen Mangel an Selbstvertrauen zur Folge haben. Die entsprechenden ätherischen Öle werden bei chronischen, schweren oder manischen Depressionen, bei chronischen Schmerzen, Phobien, Suizidgefahr, Suchtentzug und starken Gefühlsschwankungen eingesetzt.

ÄÖ: Bergamotte, Geranie, Grapefruit, Hoblätter, Jasmin, Koriander, Linaloeholz, Muskatellersalbei,  Palmarosa, Rose, Tuberose, Wiesenkönigin, Ylang Ylang, Zdravetz (echter bulgarischer Storchenschnabel)

  • Acethylcholin – wichtigster Neurotransmitter des peripheren Nervensystems. Er wird über den Hypothalamus ausgeschüttet und bewirkt eine Konzentrations-steigerung des Gehirns, unterstützt das logische Denken, fördert die Kritikfähigkeit und das Urteilsvermögen, stärkt das Gedächtnis, regt das Gehirn zu Höchstleistungen an (brain-doping): Sowohl die Erregungsübertragung von Nervenfaser auf Muskelfaser, als auch die vegetativen Funktionen (u.a. Herzschlag, Atmung und Verdauung) werden durch Acetylcholin gesteuert. Bei der Alzheimer-Krankheit (Oberbegriff: Demenz) besteht ein gravierender Mangel von Acetylcholin im Gehirn. Hier können entsprechend verdünnte Aromasprays mit folgenden ÄÖ helfen, den Mangel auszugleichen.

ÄÖ:  Angelikawurzel, Basilikum, Bay, Bergamotte, Cajeput, Eisenkraut, Estragon, Eukalyptus, Kampfer, Lavendelsalbei, Litsea, Nana-Minze, Rosmarin, Salbei, Spearmint (Grüne Minze), Wacholder, Zitrone, Ysop,

  • Oxytocin – der „Nähe-Kuschel-und-Großzügigkeits-Botenstoff“. Oxytocin ist ein Neuropeptid (Protein, welches im Nervengewebe vorkommt), das als Hormon und auch als Neurotransmitter fungiert. Das Neurohormon wird im Hypothalamus von der Hypophyse produziert und ist wehenfördernd. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Geburt und beim Sex. Es öffnet uns für emotionale Intimität. sorgt z.B. dafür, dass der Mann eine Erektion bekommt. Es beeinflusst nicht nur das Liebesverhalten zwischen Mutter/Vater und Kind und zwischen Partner und Partnerin, sondern allgemein die sozialen Interaktionen. Liebevolle Berührung, die Erfahrung von Nähe und bedingungsloser Liebe sind eine Grundbedingung für das Überleben auf diesem Planeten. Die heilsame Kraft von Berührung ist längst erwiesen und wird erfolgreich in Therapien eingesetzt. Fehlende Berührung erzeugt jede Menge Überlebensstress – psychische und geistige Verarmung und einen großen Hauthunger. Wir brauchen die Berührungsrituale im Alltag, um körperlich und geistig gesund zu bleiben – um ein Mensch sein zu können. Ohne Liebe, ohne Nähe und Intimität, ohne Empathie und Vertrauen – wie lange können Menschen das aushalten? Oxytocin fördert den Fluss von Empathie, Einfühlungsvermögen und Vertrauen, dass wir einander bedingungslos lieben und großzügig miteinander teilen. Oxytocin wird bei positivem Körperkontakt, wie Schmusen und Streicheln ausgeschüttet, wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend. Wir fühlen uns geborgen, zugehörig und sind zufrieden. Die gleiche Wirkung spüren wir, wenn wir uns selbst umarmen, unsere Arme und Hände streicheln. Es geht uns gleich besser. Es funktioniert auch, wenn wir an jemanden denken, der uns bedingungslos liebt. Ganz allgemein wirkt es belebend, stimmt uns positiv, wirkt antidepressiv und regt die Libido an. Die entsprechenden ätherischen Öle dürfen keinesfalls in der Schwangerschaft eingesetzt werden, da sie wehenauslösend und geburtseinleitend sind. Sie helfen bei Lethargie, Negativität, Stimmungstiefs und schwacher Libido – auch bei Kontaktscheue und Vertrauensmangel in Menschen, wie z.B. bei Autismus..

ÄÖ: Eisenkraut (Verbena), Jasmin, Muskatellersalbei

Rezepturen gibt es im nächsten Blog

Hier geht es zum Blog Maskenspray selbergemacht

Immortelle (Helichrysum)

Ätherische Öle als Happylizer – Teil I

„Du riechst so gut… Lass mich noch mal an dir schnuppern…“

Glückshormone und Happylizer-Düfte schwirren durchs Quantenfeld… sind in der Luft… in aller Munde… strömen durch Nasen, Riechkolben und Hautzellen… selbst gemachte Botenstoffe aus unserem Gehirn… eigene Schöpfungen… legale Glücklichmacher.

Therapeuten, Heiler, Schamanen, Glücksritter, Gestresste und Gebeutelte nehmen DANKBAR das duftende, ätherische Geschenk der Pflanzenwesen an, die uns seit Anbeginn der Zeit mit ihrer Duftfülle begleiten. Docken wir uns an. Atmen wir die Duftmoleküle tief ein und sorgen wir für eine Weiterverbreitung des Glücksvirus, das in unser Kronenchakra strömt, an unsere Zellen und Rezeptoren andockt und eine Kettenreaktion von Vertrauen, Freundlichkeit und Liebe freisetzt.

Wir sind, was wir denken

Gedanken können uns in den Himmel heben oder in tiefste Dunkelheit stürzen. Jeder Gedanke wirkt auf die Schaltkreise unseres Gehirns und des Nervensystems ein, in dem alle Neuronen miteinander vernetzt sind. Das geschieht durch die körpereigenen Botenstoffe oder Neurotransmitter, die allgemein als „Glückshormone“ oder Happylizer im Sinne von „Glücklichmacher“ bezeichnet werden, da sie ähnlich wie Hormone als Übertragungsstoffe wirken. Ob die Reize nun von einem Gedanken (in uns), von einem Duft (außen) oder einem Botenstoff stammen, ist unerheblich. Tatsache ist, die Botenstoffe fungieren als eine Brücke zwischen dem Reiz (Duft, Gedanke) und dem Gehirn.

Beispiel: Was geschieht beim Gedanken Liebe? Wir öffnen unser Herz, schalten auf Empfang und Empathie, unser Gehirn schüttet unmittelbar u.a. folgende Botenstoffe aus: Dopamin (Glückshormon), Oxytocin (Bindungshormon), Vasopressin (Wachstumshormon)…

Beim Umweltreiz Angstverschließen wir uns, erstarren, schütten folgende Botenstoffe aus: Cortisol und Noradrenalin (Stresshormone), Histamin (Allergiehormon) … Diese Bio-Chemikalien greifen das Immunsystem an. Angst bringt das Leben und Lebendigsein (Bio) zum Stillstand, verengt uns und baut dann einen Schutzwall, eine Mauer um uns. Nach demselben Prinzip wirken Anti-bio-tika: Sie richten sich „gegen das Leben“, anti bio.

Liebe öffnet unser System. Angst verschließt uns.

Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

(Buddha)

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Ein Upgrade fürs Gehirn

Neurotransmitter sind Botenstoffe mit direktem Einfluss auf unsere Emotionen und unser Nervensystem. Nehmen wir einen Duftreiz wahr – sei es über die Nase oder über Hautzellen, denn auch dort befinden sich Duftrezeptoren – werden die Duftmoleküle unmittelbar an das limbische System und unser Riechhirn weitergeleitet. Das Nervensystem reagiert mit der Ausschüttung von Botenstoffen, die auf unsere Psyche sowie das Hormon- und Immunsystem wirken.

Das limbische System ist der „Sitz der Emotionen“. Es ist der älteste Teil unseres Gehirns, das sogenannte Raubtier- oder Reptilienhirn, in dem alle Gerüche mit Erinnerungen und bestimmten Erfahrungen verknüpft sind – seit es den Menschen auf diesem Planeten gibt. Jeder Duftreiz, den wir unbewusst aufnehmen, wird hier verarbeitet, bewertet und abgespeichert. So entsteht eine Verflechtung von Emotionen, Erinnerungen und Gerüchen.

Der Geruchssinn ist der einzige Sinn, welcher das Zentrum der Emotionskontrolle, der Aufmerksamkeit und des Langzeitgedächtnisses direkt erreicht. Das heißt, Düfte und Gerüche entscheiden auch heute noch über unsere Emotionen und Reaktionen, über den Appetit und sogar die Partnerwahl.

Das alte Raubtiergehirn steuert immer noch unser unbewusstes Affekt- und Triebverhalten gegenüber der Umwelt nach den urzeitlichen Kampf- und Fluchtmechanismen der Neandertaler. Es geht von einem abgespeicherten Bewusstsein des Mangels aus, lebt in ständiger Angst und Gewaltbereitschaft und produziert fast unentwegt Stresshormone (Cortisol, Adrenalin), was durch die Aufnahme von Zucker in unserer Nahrung noch verstärkt wird. Wir wissen, dass sich Stress und Angst negativ auf die überlebenswichtigen vegetativen Funktionen wie Atmung, Schlaf- und Wach-Rhythmen sowie unsere Motivationen auswirken, die ebenfalls vom limbischen System reguliert werden. 

Mit Zucker füttern wir lediglich unsere abgespeicherten emotionalen Programme aus den alten limbischen Neuro-Netzwerken, während der Neokortex, von dem wir gerade mal 5 % zu nutzen wissen, als Treibstoff gute Fett und Fettsäuren benötigt um den Fluss echter Gefühle freisetzen und erhalten zu können. Wenn wir also unsere Liebesbeziehung mit dem Kosmos auffrischen wollen, ist es ratsam, die alten verunreinigten Teile des Gehirns und die Neuronen zu entgiften (z.B. von Schwermetallen, Quecksilber, Arsen, Pestiziden…) dort mal gut „durchzulüften“ und auch die toxischen Emotionen zu entfernen. Sonst werden wir weiterhin im Klammergriff der Angst leben nach dem Flüchten- oder Kämpfen-Modus der Neandertaler und weiterhin fleißig Stresshormone (Adrenalin,Cortisol) produzieren. Diese zerstören auch den Hippocampus, wo das Lernen zuhause ist. Dann ist unsere Welt nicht mehr sicher. Wir werden alte miesepetrige, misstrauische Menschen, die ihre natürliche Offenheit, Neugier und ihr unschuldiges Vertrauen verloren haben. Der Mensch ist wie das Universum ein offen-endiges System und kein Raubtierkäfig.

Entziehen wir den Gespenstern der Vergangenheit ihre Macht und lösen wir uns aus ihrem Bann. Durch Gewahrsein. Bewusstsein. Hinterfragung. Stellen wir uns bewusst neu ein auf die Frequenzen von Vertrauen und Liebe. Steigen wir ein in den kosmischen Flow – als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen und machen wir uns das höhere Gehirn zunutze. Bleiben wir in diesem Feld, entziehen wir den alten Verknüpfungen zwischen negativen Reizen, Gedanken und Emotionen die Grundlage.

Ändern wir einfach unsere Stimmung.

Kultivieren wir Freundlichkeit, Offenheit, Toleranz.

Atmen wir Dankbarkeit, Vergebung, Vertrauen.

Strahlen wir Licht, Freude und Wohlwollen aus.

Die Pflanzenölwesen helfen uns mit ihren ätherischen Essenzen dabei, Licht, Energie und Duft-Informationen zu empfangen und auszustrahlen.

Wie gut können wir uns „riechen“

Über den Geruchssinn ist der Mensch direkt mit der Kette aller Lebewesen auf diesem Planeten verbunden – mit den Kristallen in der Erde, mit dem Pflanzenreich, den Tieren und Mutter Erde selbst. Doch hat er diese Gabe auch verantwortungsvoll wahrgenommen für den Erhalt allen Lebens auf diesem Planeten? Wir wissen, dass es nicht so ist.

Der Mensch hat sich selbst durch sein falsches Natur- und Menschenbild in die innere Verarmung und Isolation hinein katapultiert. Er vertraut seiner eigenen Natur und Nase nicht, mag sich selbst nicht mehr riechen, übertüncht seinen natürlichen Eigengeruch mit künstlichen Aromen, stülpt sich eine Geruchs-Tarnkappe über. Und so wie er seinem eigenen Instinkt nicht mehr traut, ist er auch dem Leben um sich herum misstrauisch und feindselig eingestimmt.

Er hat es nicht geschafft, echte Gefühle, wie Liebe und Mitgefühl zu verwirklichen und auszustrahlen, wähnt in allem und jedem den bösen Feind, gegen den er sich zur Wehr setzen muss. Mal wähnt er ihn im Wolf oder Tiger, dann im Nachbarn oder Kollegen, auch in Pflanzen, Keimen und Viren. Attacke! Her mit der Steinzeit-Axt oder der Anti-bios-Waffe! Trotz seines immensen Wissens lebt der moderne Homo sapiens in der Wahnvorstellung, dass alles, was er nicht kennt und nicht kontrollieren kann, sein Feind ist. Dabei ist er nur einen Quantensprung entfernt vom Homo universalis...

… und er könnte sich noch für diese evolutionäre Disziplin anmelden…

Es ist heute mehr denn je unsere Aufgabe, die Erde und alle auf ihr lebenden Wesen – und darüber hinaus auch die Lichtwesen, Sternenreiche und Planeten am Himmel – als ein lebendiges Ganzes zu begreifen, als ein atmendes, freundliches Universum, dessen einzelne Glieder miteinander im Austausch stehen, harmonisch miteinander verbunden sind, einander verstehen, lieben und achten.

Mit Meditation, positiven Gedanken und Bildern und auch mit gezieltem Dufteinsatz der feinstofflichen ätherischen Essenzen sind wir heute in der Lage, die alten emotionalen Mechanismen zu wandeln und zu erneuern. Das heißt, wir können mit gezielten Gedanken und Duftreizen die alte Gehirnregion reinigen und uns auf eine erweiterte Wahrnehmung und die noch ungenutzten Potenziale des Neokortex und des Hippocampus (Lernhirn) vorbereiten. Es ist erwiesen, dass wir bisher nur einen sehr kleinen Teil des Neokortex nutzen! Erst mit diesem höheren Gehirn wird es uns möglich, in den Fluss wahren Seins und schöpferischer Teilhabe einzusteigen und als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen auf dem Planeten bewusst tätig zu sein.

Dazu braucht es aber eine komplette „Gehirnwäsche“, ein Upgrade unseres Hirnpotenzials, eine Verbesserung und Aufwertung.

Fortsetzung Teil II

Buddhanatur

Maskenspray selbst gemacht

Ein Maskenspray zum Wohlfühlen mit der Maske

für alle,

…die in der Gemeinschaft arbeiten oder sich dort längere Zeit aufhalten und oft stundenlang eine Maske tragen müssen….

…die ihren Energiekörper stärken und schützen wollen…

…die sich allein, isoliert, ausgegrenzt fühlen…

…die Freude, Mut und Kraft inhalieren wollen…

…die bereit sind, überholte Masken, Rollen, Denk- und Glaubensmuster abzulegen.

„Ich atme frische Energie, Freude, Klarheit und Gelassenheit.

Ich bin in meiner Kraft!“

30 ml / 50 ml  Braunglas-Sprühflasche

Inhalt: 80 % Weingeist, 20% Bio-Pfefferminzwasser, ätherische Öle (2,5 %): Eukalyptus radiata*, Kamille römisch*, Pfefferminze /Spearmint*, Niauli*, Ravintsara*, Thymian thujanol*  (* aus kbA)

Wirkung:

antiviral, immunstärkend, antibakteriell, entzündungshemmend, nervenstärkend,

schützend, wärmend, energetisierend, ausgleichend,

erleichtert das Atmen, schenkt Gelassenheit, beruhigt, entspannt

Anwendung:
1-2 Sprühstöße auf die Innenseite der Maske sprühen und etwas warten bzw. die Maske in der Luft schwenken. Wenn sich der Alkohol verflüchtigt hat, bleibt ein frischer wohltuender Duft zurück; die Maske kann wieder aufgesetzt werden. Das Einsprühen kann nach Belieben wiederholt werden. (Nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet)

Meine Hintergedanken zu den ätherischen Essenzen

Da mir das „ANTI-VIR HANDSPRAY“ auf der Maske zu stark war, suchte ich nach einer milderen Variante, die ebenso antiviral schützend als auch erfrischend wirkt. Jetzt ‚flog’ mir das Rezept zu und ich prüfte es auf Herz & Nieren. Seit ich diesen Duft inhaliere (über Maske, Halstuch, Schal, Rolli), freue ich mich sogar auf die Maske und genieße den herrlichen Duft, der ja sogleich ins Limbische Gehirn wandert, die Ausschüttung von Botenstoffen stimuliert und unsere Stimmungslage positiv beeinflusst.

 Thymian thujanol und Ravintsara sind zwei antivirale, immunstärkende Öle, die sowohl dem Gemeinschaftswesen dienen, als auch auffordern, sich abzusondern und den eigenen Weg zu gehen. Überall, wo im Namen für das Wohl der Gemeinschaft die Freiheit beschnitten oder manipuliert und die Sehnsucht nach Gemeinschaft ausgenutzt wird, wo Trauer herrscht über die Isolation, fehlendes Verständnis und Lieblosigkeit, spenden diese beiden Pflanzenwesen Trost und Heilung. Ihre Wirkung beginnt da, wo Antibiotika heute bei viralen Infektionen nicht viel ausrichten können und wo die gesellschaftliche Situation folgende ist: Es mangelt an brüderlich-gemeinschaftlichem Geist, an Verständnis und menschlicher Zuwendung. Vorherrschend sind Konkurrenzverhalten, Mobbing, Korruption, schamloses Ausnutzen Schwächerer. Hier helfen Ravintsara & Thymian thujanol auf der seelischen Ebene.

  Der Duft des Pfefferminzwesens kommt leicht & frisch daher, macht den Kopf (Geist) und die Atemwege frei, bringt in Fluss, was gestaut, gelähmt, verblendet war, weht als frischer Wind in verhockte und verstockte „Dachstübchen“, treibt die überholten, starren, fixen Ideen, Vorstellungen und Konzepte heraus und schenkt Flügel. Es schafft den Ausgleich zwischen heiß und kalt, wirkt befreiend und befeuernd, löst alle Arten von Spannungsschmerz. Vom Wesen her ist die Pfefferminze immer bestrebt, Beengendes, Bedrückendes, Schmerzendes und Verdunkelndes aufzulösen. Es wirkt sich positiv auf die Atemwege aus, erhöht den Sauerstoffgehalt des Gehirns, beruhigt Herz und Nerven. Biochemie: Ein hoher Anteil an Ketonen fördert Bewusstheit und höchste Geistesgegenwart, während die freudebringenden und lebenszugewandten Monoterpenole eine bedingungslose, lebendige Bejahung der Situation ermöglichen. Ein JA zur Maske!

Ein weiterer Bestandteil des Duftes, den wir durch unsere Maske inhalieren, ist Niauli oder Myrtenheide. Schon der eukalyptusartige Duft verrät, dass es sich hier um ein stimulierendes Heilöl für die Atemwege handelt. Biochemisch überwiegen die Oxide mit 40-60 %, die uns das Atmen und Denken in Grippe- und Virenzeiten erleichtern (wie auch Eukalyptus und Ravintsara). Sie alle wirken belebend, befreiend, reinigend, antiviral und antibakteriell, entzündungshemmend, schleimlösend, vor allem im Bronchial- und Lungenbereich. Niauli reinigt und stärkt das Immunsystem, hemmt die Vermehrung von Viren, Bakterien und Keimen und ermöglicht eine gelassene Atmung. Es hilft bei Asthma und Bronchitis, bei Infektionen, Katarrh und Nebenhöhlenentzündungen.

Yoga-Praktizierende schätzen Niauli als einzigartiges Energie- Raum- und Aromaspray, das schon in einer Blitz-Inhalation (1 Tropfen zwischen den Händen reiben und atmen) unseren Energiekörper stärkt und heilt, Energieblockaden und Verspannungen löst. Jeder Mensch ist von einem unsichtbaren, doch spürbaren elektro-magnetischen Feld umgeben. Es ist das uns eigene Energiefeld, das sich aus unseren Kraftressourcen und der jeweiligen Gefühlslage speist. Dieses Öl hilft uns, zum Zentrum unserer Macht und Kraft zurückzufinden, den eigenen Energiefluss wahrzunehmen, das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken, unseren Energieraum zu schützen. Vor der Coronakrise haben wir die eigene Privatsphäre und den Abstand zu anderen durchbrochen, indem wir uns erlaubten, einander die Hände zu schütteln, uns zu umarmen oder ein Küsschen zur Begrüßung zu geben. Die Situation in der Coronakrise erfordert nun Abstand zum anderen und Besinnung auf die uns eigene Energie und deren heilsamen Fluss.

Heiter-hell-heilsam kommt die Römische Kamille daher mit ihrem angenehmen, honigwarm-krautigen Duft nach frischen Äpfeln, Honig und erblühter Sommerwiese. Es ist ein das Öl der hochsensiblen Menschen mit äußerst feinen Antennen & Nerven und/oder einem erhöhten Leistungsanspruch an sich selbst, das hier friedlich, beruhigend und ausgleichend wirkt, grüblerische Gedanken, Sorgen, Stress und Reizbarkeit reduziert. Mit dem überwiegenden Anteil von entspannenden Estern (80%) wirkt die Römische Kamille dann auch stark beruhigend, angst- und krampflösend und stimmungsaufhellend. Sie polstert unsere Nerven wieder auf, wenn unsere Reserven erschöpft sind und wir uns ausgelaugt fühlen. Sie gleicht aus, wenn wir zu eigensinnig oder zu überempfindlich reagieren. Sie stärkt unser System durch ihre antivirale, entzündungshemmende und stresslösende Wirkung. Dank ihrer fürsorglichen Stärkung und Regenerationskraft holen wir weniger Fremdenergien ins eigene System. Wir sind in der Lage, die Flut der Reize zu stoppen, das Hamsterrad anzuhalten, Nein zur Überforderung zu sagen und uns selbst energetisch wieder aufzuladen.

Das bekannteste und am häufigsten verwendete Öl für die Atemwege ist Eukalyptusöl. Ich habemich hier für den Typ Eukalyptus radiata (Pfefferminzeukalyptus) entschieden, weil es aufgrund seiner besonderen Biochemie stärker antiviral und antibakteriell als das Öl von Eukalyptus globulus wirkt und die mildeste Variante der Eukalyptusreihe ist. Es ist der Duft zum Aufatmen, Durchatmen & Innehalten. Man möchte ihn gerne ganz tief in sich einatmen und behalten. – Am besten stellen wir uns diesen frischen Duft als einen strömenden, blauen Nebel vor, der als flüssiger Sauerstoff in uns einströmt, sich überall ausbreitet und uns mit einem Gefühl von konzentrierter Ruhe und Gelassenheit erfüllt. Lassen wir uns tief in die blaue Gelassenheit sinken und atmen ein paar Mal tief durch. Die Duftwirkung dieses blauen Pflanzenwesens ist erfrischend, klärend, antibakteriell, antiviral, aufmunternd, entzündungshemmend, fiebersenkend und belebend. Ähnlich wie das Pfefferminzöl öffnet das Eukalyptusöl den Blick in die Welt, wie sie wirklich ist, und hilft, die Realität zu sehen und freudig zu bejahen.

Meine Rezeptur (mit Lieferant) für eine 50 ml Braunglas- oder Blauglasflasche mit Sprühkopf:

5 Tropfen Ravintsara bio (Cinnamomum camphora) aus Madagaskar, von WADI

4 Tropfen Thymian thujanol bio (Thymus vulgaris thujanol) aus Frankreich, von Maienfelser

6 Tropfen Niauli (Niaouli) bio (Melaleuca viridiflora) aus Madagaskar, von Primavera

2 Tropfen Pfefferminze bio (Mentha piperita) aus Indien, von WADI

1 Tropfen Spearmint bio (Mentha spicata) aus Indien,von WADI

4 Tropfen Römische Kamille bio (Anthemis nobilis) aus Frankreich, von WADI

4 Tropfen Eukalyptus radiata bio, aus Südafrika,von WADI

in 40 ml Weingeist bio und 10 ml Pfefferminzhydrolat (Pfefferminzwasser bio) . Gut schütteln und mit einem Sprühkopf versehen (erhältlich bei WADI oder Dragonspice)

Zum Nachlesen zu Thymian tujanol, Ravintsara und Pfefferminze empfehle ich dasBuch von Thomas von Rottenburg „Heilkunde der Ätherischen Öle“, Verlag Neue Erde.

Wer das ANTI-VIR Handspray selbst anmischen möchte, gehe auf den Blog von Eliane Ziummermann

aromapraxis.de

Duftende Grüße von der Almequelle. Bleibt gesund und in eurer Kraft,

eure Sundra

Ätherische Öle für die JUNGFRAU

Bergamotte – Davana – Iris – Kamille blau – Koriander – Lavendel – Mastix – Mimose –
Muskat – Myrrhe – Neroli – Orange – Sandelholz – Ylang Ylang – Zeder

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische JUNGFRAU-Parfums.

NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Iris (Iris florentina bzw. pallida)veilchenartig, mild, süß, strahlend, fein blumig, pudrig, mystisch, elegant, etwas kühl, erdig
(Wasser/Erde) – YANG & YIN ausgeglichen
Herznotebefreiend, erlösend, bringt emotionale Blockaden zum Schmelzen, kann starke seel. Verletzungen heilen, reinigend, nährend, gutes Schutzöl, stark harmonisierend, aphrodisierend, reinigt die Aura
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig (Feuer/Luft)
leichtes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Davana (Artemisia pallens)intensiv, frisch, fruchtig, süß, warm, weich
(Wasser) – YIN
Herznoteentspannend, beruihigend, erwärmend, stärkend bei bei schwachen Nerven
Kamille blau (Matricaria chomomilla)Kräuterartig, süß-warm, leicht blumig
(Wasser) – YIN
Herznoteberuhigend, entspannend, ausgleichend, kühlend bei Überhitzung, zentrierend, befeuchtend, nährend
Koriander (Coriandreum sativum)warm, aromatisch, würzig, pfeffrig, frisch, süß-holzig
(Feuer) – YANG
Kopf-/
Herznote
schmerzstillend, stärkend, erwärmend, zentrierend, entgiftend, geistig belebend, antidepressiv, aphrodisierend
Lavendel (Lavendula angustifolia)Frisch, blumig-herb, kräuterartig, (Luft),
YIN und YANG ausgeglichen
Herznotewärmend, befeuchtend, ausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, ordnet und klärt das Gefühlschaos
Mastix (Pistacia lentiscus)harzig, grün, klar, frisch. leicht zitronig (Feuer/Luft) – YANG
Basisnote
elektrifizierender Duft, macht den Geist klar, vertieft Intuition und Visionen, ausgleichend, anregend, löst störende Gedankenfelder auf, schenkt Ruhe
Mimose (Acacia decurrens)sanft, süß-samtig, goldgelb, warm, blumig, betörend
(Feuer) – YANG

Herz-/Basisnote
stabilisierend, erdend, beruhigend, Nervenbalsam; reinigend, schützend; stärkt das Selbstbewusstsein, den Glauben an sich selbst. Für Hochsensible + Zartbesaitete.
Muskatnuss (Myristica fragrans)würzig, herb+süß holzig-warm, weich, exotisch, berauschend, strahlend (Feuer/Erde), YANGHerz-/Basisnotestärkend, anregend, beruhigend + kräftigend, psychotrop, leicht berauschend, bewusstseins-erweiternd, fördert Hellsichtigkeit und farbiges Träumen
Myrrhe (Commiphora abyssinica)bitter-herb-süß, warm, würzig, exotisch, harzig, geheimnisvoll
(Erde/Feuer) – gleicht YANG & YIN aus
Basisnoteklärend, reinigend, stark erdend, synchronisiert die Gehirnhälften, zentrierend, schmerzstillend, stabilisierend, beruhigend, tief verwurzelnd. „Harz der alten Göttinnen“. Pheromomduft.
Orange (Citrus sinensis)Sonnig, spritzig, warm, süß, fruchtig, hell, freundlich, lebendig, flüssiger Sonnenschein (Luft/Wasser), YINKopf-/Herznoteerheiternd, großes Nerventonikum, erwärmend, harmonisierend, stimmt optimistisch, angstlösend, schenkt Lebenslust, unschuldige, sinnliche Note
Orangenblüte, Neroli (Citrus aurantium)Warm, tiefgründig süß, zart blumig, etwas bitter, lebhaft, frisch, stark strahlend, kraftvoll, (Wasser), YIN und YANG ausgeglichenKopf-/Herznotekräftigend, stärkt die Aura, beruhigt, kostbares Schutzöl. Erste Hilf bei Schock, Depression, Panik, hilft bei Erschöpfung u. emotionaler Verstrickung
Sandelholz (Santalum album)Balsamisch süß, holzig, samtig-warm, weich, tief, exotisch, sinnlich, sanft männlich, moschusartig (Erde/Feuer)
Mildes YANG  
BasisnoteWirkt auf unterstes u. oberstes Chakra, Duft des subtilen, feinen Ätherkörpers, des höchsten Erleuchtungskörpers. Ritual- und Tantraöl, soll die Kundalini wecken, löst Blockaden und Stauungen, harmonisierend, beruhigend, stark stimmungsaufhellend, aphrodisierend (Pheromon, Androstenol), zentrierend, entschleunigend, verlangsamend
Ylang Ylang (Cananga odorata)betörend süß, intensiv, blumig, schwer, sinnlich, exotisch & erotisch, weich, sehr sinnlich
(Wasser) – YIN
HerznoteHerz und Atmung beruhigend, Schutzöl für ängstliche, sensible Menschen; tief entspannend bis in den Unterleib, aufweichend, fördert Phantasie und Intuition, löst emotionale Blockaden, kann die Kundalini wecken, sorgt für „Glückshormone“ (Serotonin)
Zeder (Cedrus atlantica)Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  (Erde/Feuer)
YANG
BasisnoteStärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.
Die Braut (Aquarell)

Viel Freude beim Experimentieren!

Die Erde-Düfte und ihr Parfum

Baumwurzel-Yoni an der Almequelle

Die Eigenschaften der Erde

Fest, solide, tragend, haltend, passiv, ruhig, empfangend, duldend, formgebend, strukturiert, hart, kalt und trocken, schwer, statisch, begrenzt, mit den Sinnen erfahrbar (sinnlich), greifbar, formbar, messbar, kalkulierbar.

daraus abgeleitet: Bezug zum Realen und Zeitlichen, Hang zum Konservativen und Traditionellen, Standfestigkeit, Ordnung, gegenstandsverhaftet, geduldig und zäh, praktisch, zweckmäßig, sachlich, nützlich, beharrlich, ausdauernd, nachhaltig, dauerhaft, belastbar, gründlich, starr, träge, reserviert, verlässlich, gewissenhaft, kontinuierlich, produktiv.

Entsprechungen

Die Form, der physische Körper, das Stoffliche; Masse, Substanz, Zeit & Raum, Struktur, Basis, Grund, Schwerkraft, Zusammenhalt, Festigkeit, Härte, Trockenheit, Kristallisierung, Verknöcherung, Sinnlichkeit, Nutzdenken, Pragmatismus, Sicherheitsstreben, Begierde, praktische Erfahrung, Statusbewusstsein, Ehrgeiz, Disziplin, Verantwortung, Routine, Gewohnheit.

FarbeGrün, manchmal Gelb, erdfarben
TarotMünzen /Pentakel/Scheiben
KabbalaMalkuth, fester Aggregatzustand
SternzeichenStier, Jungfrau, Steinbock (Erdezeichen)
PlanetenVenus, Merkur, Saturn
Häuser2. Haus, 6. Haus. 10. Haus
EigenschaftenKalt und trocken;
kalt: passiv, zusammenziehend, zusammenhaltend, konzentrierend;  
trocken: starr, steif, verhärtet, angespannt, reizend.
TemperamentMelancholisch, nervös (schwarze Galle); der Empfindungstyp nach C.G. Jung
PolaritätYIN, urweiblich, -Pol
Höhle in Kallenhard

Magisches Parfum für das Element Erde

Die Erde ist das materiellste und gröbste Element. Wir erfahren Erde-Menschen als sachbezogen und realistisch in ihren Anschauungen, geduldig, ausdauernd bis beharrlich in ihrem Wollen, die praktische Erfahrung steht im Vordergrund. Der Schwerpunkt des Bewusstseins liegt auf der äußeren Ebene des Lebens, die praktische Vernunft überwiegt, kommt vor dem Denken und Fühlen. Erde orientiert sich am liebsten am Vergangenen und Vertrauten, geht auf Nummer sicher.

Wir erfahren die Erde als körperliche Befindlichkeit, im Anfassen und Begreifen, in unserem Handeln als Prinzip von Ursache und Wirkung. Erde ermöglicht uns praktische Lebenserfahrung und materielle Lebensäußerung. Wir erleben Begehren, Reproduktion und Haben-Wollen als Antrieb zur menschlichen Evolution.

Im fixen Erdezeichen Stier überwiegt das Verlangen nach sinnlicher Erfahrung, materiellen Werten und deren Absicherung, bis diese Begierde gesättigt ist und der Stier statt nach materiellen Werten nach geistigen Erfahrungen strebt. Im veränderlichen Erdezeichen Jungfrau geht es um die menschliche Vernunft, um ein intelligentes Verhalten, das sich den Bedingungen des Lebens anzupassen versteht. Im kardinalen Erdezeichen Steinbock ist die Persönlichkeit bereit, sich selbst und ihr Handeln einem allgemein-gültigen Gesetz, sei es weltlicher oder geistiger Art, zu unterwerfen und Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen.

WICHTIG: In der ganzen Natur gibt es kein Leben, das nur mit einem reinen Element lebensfähig wäre. Alles Sein besteht aus bestimmten Mischungsverhältnissen der vier Grundelemente, den Prinzipien des Festen, des Flüssigen, des Gasförmig-Luftigen und des Feurig-Verzehrenden. Damit unterliegen alle Elemente der Wandlung und Veränderung, stehen ständig in einer sich ergänzenden, erzeugenden, fördernden und auch abstoßenden, zerstörenden oder verzehrenden Beziehung zueinander.

Darum muss ein Duft für das Element ERDE auch immer die anderen Elemente enthalten. In welchem Maße und welcher Mischung dies notwendig und harmonisch ist, kann aus dem Geburtshoroskop erkannt werden.

Die überlieferte Empfehlung von Stellar Visions für das ERDE-Parfum ist:

Vetiver – Rose – Dill – Verbena.

Ein wahrlich ausgewogener und facettenreicher Erde-Duft, den ich nach Überprüfung und Erfahrung anstandslos übernehme. Es ist ein erhabener, königlicher Duft, der die Gegensätze eint, das Dilemma von Haben und Sein auflöst, der hilft, sich seinen dunklen unverdrängten Anteilen zu stellen und sie wieder zu integrieren, der seinem Träger gestattet, inmitten von Wandel und Veränderung gelassen und ruhig zu sein und sein Herz für den Fluss der Liebe offen zu halten.  

Für die Duftkomposition „Erde“ wähle ich den Namen „Duft der sich erneuernden Erde“ und die ätherischen Öle Vetiver, Rose (Damaszener), Dill und Verbena (Eisenkraut)– auf Wunsch in Alkohol als Energiespray (Eau de Cologne) oder auf der Basis von Jojobaöl als Salböl.

Der Erdeduft eignet sich für die rituelle Anwendung im Magischen Kreis zu den vier Elementen, den vier Stärken der Sphinx (Wollen-Wagen-Wissen-Schweigen) und in der Kabbala-Arbeit für die 10. Sephirah MALKUTH („Königreich“), das die Erdsphäre repräsentiert. Die Arbeit in Malkuth bedeutet, das Wissen um die eigenen unbewussten Komplexe (Blockaden und Verdrängungen) ans Licht zu bringen.

Earth – becoming a star (Öl auf Papyrus)
Dill (Anetum graveolens)Luft/Feuer
Würzig-frisch, süßlich, krautig, kümmelartig;   YANG  
   Kopfnoteentkrampfend, wärmend, die Nerven stärkend, beruhigend, entspannend, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura
Rose (Rosa damascena)Wasser
Rosig, weich, süß, warm, blumig;
YIN
 HerznoteTiefgreifend harmonisierend, stärkt die Aura, das Herzchakra, den feinstofflichen Ätherkörper
Verbena /Eisenkraut (Lippia citriodora  syn. Verbena off. syn. Aloysia triphylla)Feuer/Luft Zitronenartig, leicht, frisch, strahlend, ätherisch; YANG mit YIN-Anteil  KopfnoteErfrischend, anregend, Herz und Nerven stärkend, kühlend u. leicht warm, schenkt Ausdauer, führt ins Hier & Jetzt, konzentrationsfördernd, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura. NICHT in der Schwangerschaft anwenden!
Vetiver (Vetiveria zizanioides)Erde
Erdig-holzig, schwer, modrig, rauchig, wurzelig mit süß anhaltendem Unterton, tief, dunkel, umfangend; starkes YIN mit aufsteigendem YANG
BasisnoteHilfe für „Entwurzelte“, erdend, aufbauend, stärkend, entspannend, beruhigend, nervenstärkend, östrogenartig, empfängnisfördernd, aphrodisierend, regenerierend, stabilisierend, zentrierend

Viel Freude mit dem Duft und folgen Sie Ihrer Nase…

vielleicht auch mal bis zur mystischen, erneurnden Almequelle…

dufte Grüße… Sundra

Ätherische Öle für den SCHÜTZEN

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische SCHÜTZE-Parfums.

NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Dill (Anethum graveolens)Luft/Feuer
Würzig-frisch, süßlich, krautig, kümmelartig,  
YANG  
  Kopfnoteentkrampfend, wärmend, die Nerven stärkend, beruhigend, entspannend, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura
Elemi  (Canarium luzonicum), arab. elemi „oben und unten“Erde/Luft/Feuer
Grün-waldig, würzig, frisch, nach frischem Harz, hell, leichte Zitrus-Fenchel-Weihrauchnote, exotisch, voll, feierlich,  YIN
  BasisnoteAusgleichend und stärkend, für Sammlung und Meditation. Aufhellend, stark ausgleichend auf Chakren und Körpersäfte, verbindet unteres + oberes Chakra, stärkt Selbstvertrauen, motiviert, klärt, fördert die Konzentration und visionäres Denken.
Estragon (Artemisia dracunculus), DrachenkrautFeuer
Aromatisch, intensiv, kräftig, würzig, frisch, anisartig, YANG  
  KopfnoteGeistig entspannend, beruhigend; sehr tiefgreifend, ganzheitlich anregend, fördert Selbstvertrauen, gibt Mut, Drachenstärke, Ausdauer
Eichenmoos (Evernia prunastri)              Erde/Wasser
Erdig-moosig, waldig, rauchig-animalisch, holzig, schwer, männlich, mystisch, warm, sinnlich,
YANG
  BasisnoteBeruhigend, zentrierend, stärkt Gemeinschaftsgefühl, sehr harmonisierend und erdend, schenkt innere Kraft und Ruhe, aphrodisierend, stimmungs-hebend, entspannend, verbindet sich gut mit allen Ölen
Zitronen-Eukalyptus  (Eucalyptus citriodora)  Luft/Feuer
Frisch, weich, grasig,  eukalyptus-artig, zitronig-rosig, blumig,   YANG  
  KopfnoteErfrischend, klärend, lösend, bereinigend, motivierend, konzentrationsfördernd, schafft Weite und Freiräume, um klar denken u. erkennen zu können. Fördert die Bewusstheit im Jetzt (70-90 % Aldehyde!)
Kiefer (Pinus silvestris)Luft/Feuer
Waldig-harzig, frisch, klar, grün; YIN  
Kopf-/HerznoteAktivierend, belebend, vitalisierend, stärkend, wärmend, mobilisierend, ausgleichend, aufhellend,
Lavendel (Lavandula angustifolia)Luft
Frisch, blumig-herb, kräuterartig,
YIN und YANG ausgeglichen  
HerznoteReinigend, ausgleichend, aufbauend, anregend, erfrischend, beruhigend, nervenstärkend
Moschuskörner syn. Ambrettesamen (Hibiscus abelmoschus)Erde/Wasser
Intensiv, erotisch, animalisch, warm, dunkel, schwer, süßlich, blumig, trocken, fruchtig-exotisch, männlich, balsamisch, mystisch, intensiv, ambra-ähnlich, YANG
BasisnoteAusgleichend, harmonisierend, anregend, stimulierend, stark aphrodisierend (Pheromon), wärmend, erdend, entspannend, krampflösend, sinnlich; Tantra-Duft; ermutigt, sich voll & ganz auf „heiße“ Situationen einzulassen, verführerisch, entspannte Körperlichkeit
Muskatellersalbei (Salvia sclarea)Luft/Wasser/Erde
Hell, heuartig, krautig, warm, süß, ambraartig, würzig-frisch, leicht harzig,
YANG
Kopf-/HerznoteStark entkrampfend, stimmungsaufhellend. belebend, euphorisierend, vitalisierend, inspirierend, aphrodisierend, hormonell regulierend, löst Spannungen, bewusstseinserweiternd, regt Phantasie u. Träumen an
Nelkenknospen (Syzygium aromaticum)Feuer/Erde
Kraftvoll, warm, süßlich, samtig, würzig-scharf,  erdig, sinnlich, leicht verwegen,  
YANG  
HerznoteStark motivierend, stärkend, stimmungsaufhellend, erwärmend, schützend, tiefgreifend, sexuell anregend, hilft beim Loslassen alter Gedankenstrukturen, schenkt Vertrauen + Selbstsicherheit , stark entspannend, kreativ
Palo Santo „Heiliges Holz“ (Bursera graveolens) Südamerikanische SchamanenpflanzeErde/Feuer
Holzig-süß, aromatisch, balsamisch, samtig, mit fruchtiger, kokosartiger Note, animalisch köstlicher Duft,
YANG  
BasisnoteErwärmend, einhüllend, aufrichtend. Energetisches Schutzöl. Duft für Rituale, Meditation, Anrufung, Gebet Danksagung. Stimulierend, stärkend, stark aufhellend, reinigend, sinnlich, schützt vor Energieverlust, aphrodisierend
Riesentanne (Abies grandis)Erde/Feuer/Luft Frischer, weicher, harziger, zitroniger Tannenduft, hell, grün, YANGKopfnoteMobilisiert Ressourcen und Willenskraft, stabilisierend, vitalisierend, belebend; befreit aus Enge, Kraftlosigkeit, Kleinheit, schenkt Hoffnung, sehr tiefgründig, bietet Schutz, stärkt das Urvertrauen
Sandelholz (Santalum album)Erde/Feuer
Balsamisch süß, holzig, samtig-warm, weich, tief, exotisch, sinnlich, sanft männlich, moschusartig (Pheromon Androstenol),  
Mildes YANG  
 Wirkt auf unterstes u. oberstes Chakra, Duft des subtilen, feinen Ätherkörpers, des höchsten Erleuchtungskörpers. Ritual- und Tantraöl, soll die Kundalini wecken, löst Blockaden und Stauungen,  harmonisierend, beruhigend, aphrodisierend, zentrierend, stark stimmungsaufhellend, entschleunigend verlangsamend
Sternanis (Illicium verum)Wasser/Feuer
Süß-würzig, nussig, exotisch, warm, exotisch, leicht betäubend (in höherer Dosis) betörend, Pheromon-Duft,
YANG  
KopfnoteStark entspannend, beruhigend, stimmungsaufhellend, entgiftet den Gefühlsbereich, stärkt das Urvertrauen, fördert die Verwirklichung des eigenen Wesensausdrucks (90 % Anteil an Ethern), stark zentrierend und ausgleichend, inspirierend
Ysop bzw. Berg-Ysop (Hysoppus off., Ysop decumbens, Ct. Cineol)Feuer/Luft
Würzig, süß, frisch, holzig-warm mit Honignote   YANG und YIN ausgeglichen  
Kopf-/HerznoteKlärend, reinigend, stärkend, ausgleichend, geistige Klarheit u. Bewusstheit, schärft die Sinne, stärkt das Herz, führt zu Gelassenheit; vertiefte Atmung, Gefühl von Weite u. Freiheit, erleichternd, befreiend, aufrichtend, beflügelnd, inspirierend (Kehlkopfchakra). Duft zur Sammlung und Meditation.
Zeder (Cedrus atlantica)Erde/Feuer Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  
YANG
BasisnoteStärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.

Das SCHÜTZE-Parfum und die Feuerdüfte

Im Anfang war das Feuer. Die Eigenschaften des Elements FEUER und das Magische Parfum „Feuer“ finden Sie in Teil 4 Das Widder-Parfum und die Feuerdüfte

Das bewegliche Feuerzeichen SCHÜTZE

Bei den drei FEUERZEICHEN geht es um Selbstwerdung, die Entfaltung des Selbst und der Willenskraft.

  • Das kardinale Feuer des WIDDERS ist ein geistiges Feuer und bezieht sich auf den Willen zum Leben und die Selbstbehauptung. Seine Entsprechung im Menschen it der Kopf.
  • Das fixe, festhaltende und verdichtende Feuer des LÖWEN ist ein Seelen- und Sonnenfeuer, das aus dem eigenen Zentrum kommt, zum Selbst-Bewusstsein führt und zum Mittelpunkt einer Gruppe werden kann.
  • Das veränderliche, bewegliche Feuer des SCHÜTZEN ist ein Reibungsfeuer innerhalb der Materie, das sich im Spannungsfeld der Polaritäten äußert. Es ist bereit zur Veränderung und Wandlung, zum Loslassen. Das reife Bewusstsein des Schützen ist nicht mehr auf die eigene Individualität begrenzt, sondert konzentriert sich auf das höhere, kosmische Selbst. Dieses bewegliche Feuer hat seinen Sitz am Ende der Wirbelsäule. So ist dem Schütze-Wesen auch ein bewglicher, veränderlicher WILLE zu eigen, der bereit ist, Veränderungen einzuleiten, neue Sichtweisen zu erproben, ein neues Bewusstsein zu initiieren.
Initiation (Kreidezeichnung)

In der Natur ziehen sich alle Kräfte nach innen zurück. Der Herbst schwindet, der Winter kommt. Advent. Vorahnung. Ankündigung. Die Neugeburt des Lichts (Wintersonnenwende) steht bevor. Zeit der BeSinnung. Zeit für schamanische Reisen und magische Anrufungen.

Göttlicher Bogenschütze und Schütze-Göttin. Weltoffen, inspiriert, begeisterungsfähig. Zielorientiert. Treffsicher. Intuitiv. Geübt in der der Lenkung und Konzentration ihrer Gedanken.

Ihr Sehnen und Streben gilt der Freiheit und Erweiterung des Horizonts. Reiselust führt sie zur Begegnung mit fremden Kulturen und anderen Sichtweisen. Schütze drängt aus dem engen Umfeld heraus, strebt nach Höherem. Er/sie hat immer ein Ziel vor Augen, das er/sie mit Herzensenergie, Begeisterung und Unternehmungslust verfolgen wird.

Allen Idealen voran: die Suche nach dem Sinn. Ist er gefunden, wird er verkündet. Liberale Geister versammeln sich ums Lagerfeuer. Idealisten. Abenteurerinnen, Visions- und Hoffnungsträgerinnen, alle mit der großen Gabe, sich selbst inspirieren und motivieren zu können. Sie arbeiten mit Auftrieb und Schwung für die Verwirklichung ihrer Vision, für globale Ziele, höhere Bildung, größere Kreise. Handeln aus edler Überzeugung.

Schütze-Götter und -Göttinnen, das sind zu allen Zeiten: Heilige, Prophetinnen, Wegweiser, Sinnverkünder, Gurus. Alle auf dem Weg, der das Ziel ist: Globetrotter, Philosophinnen, Überzeugungskünstler, Schamaninnen und Seelenführerinnen.

Bogenschütze (Aquarelll)

Das Feuerzeichen SCHÜTZE

ArchetypPhilosoph, Seher, Prophet, Verkünder, Mentor, Guru, Prediger, Hohepriester, Wanderer, Weltenbummler, Glücksritter, Bogenschütze, »wilder Mann«, Menschenfreund (Philantrop), der Optimist, weise und barmherzige Götter; der gute Vater im Märchen
Körpersaft /
Temperament
Rote Galle, cholerisch,
humorale Qualität: warm (12), trocken (7), feucht (6), kalt (1)
hitzig, aufbrausend, heftige, plötzliche Affekte, alle(s) durch Kraft, Wille und Herzensfeuer mit (sich) reißen, Wärme spendend, ehrgeizig, verzehrend, philosophisch, intuitiv. Neigung zum Exzess, zur Übertreibung und Überschätzung, zum Bluthochdruck, Burn-out und Entzündungen.
UrthemaExpansion und ExPanVision, das willensmäßig Zielstrebige, Sinnsuche, Drang nach Weite und Freiheit, Begeisterung für höhere Ziele, Bewusstseinserweiterung, Erweiterung vom Ich-Bewusstsein zum höheren/kosmischen Bewusstsein, Liebe zur Wahrheit (Philosophie), Spannung und Streben, konzentrierte Lenkung der Gedanken, Verständnis für das Fremde, Andersartige, optimistisches Denken, Kraft der Synthese und höheren Schau, Wegweiser sein.
 
Kunst/
Musik
Expressionismus – kräftige leuchtende, aufbrechende Farben; kreisende Bewegungen, die künftige Zentren umschreiben… die Räume sind ungefügt… Gesamtperspektive und Zentrum fehlen… kein Boden, keine Schwerkraft… geträumte, geahnte Expression… ein Durchströmen des Raumes, rhythmisches Schwingen, runde, pralle, aufquellende Formen… einfangende Bögen, Kreise, Abstrahierungen. Schütze-Maler: Paul Klee, Wassily Kandinsky, Georges Seurat, Toulouse-Lautrec, Otto Dix, Edvard Munch, Schmidt-Rottluff
Musik: Rhythmus und Rhythmenlehre
PolaritätYANG, männlich, +Pol
DüfteFeuer-Düfte: Dill, Estragon, Kiefer, Nelkenknospen, Sternanis
Luft-Düfte: Eukalyptus, Lavendel, Muskatellersalbei, Riesentanne, Ysop,
Erde-Düfte: Eichenmoos, Elemi, Moschuskörner, Palo Santo, Zeder,
Wasser-Düfte: Vanille, Veilchen
Johfra-Bild „Schütze“

Die Parfums für den Schütze

Der feurige, bewegliche Schütze, auf seinem Weg zu neuen Ufern, braucht anregende und stärkende Feuer-Düfte mit Herznoten (warm, süß), damit sich seine optimistische und großherzige Feuernatur entfalten kann. Schütze-Menschen brauchen Visionen, Ideale und Menschen, die ihre Motivation und ihre Begeisterung teilen, um weiter wachsen zu können. Die klaren, hellen Luft-Düfte helfen ihnen, sich aus Enge, Kleinheit und Kraftlosigkeit zu befreien, ihren Geist für neue Ideen und Dimensionen zu öffnen. Und damit der Schütze mit beiden Beinen auf dem Boden bleibt, nicht über das Ziel hinausschießt oder einen Burnout riskiert, braucht er stabilisierende und zentrierende Erde-Düfte, die ihn erden und ihm helfen, seine Ideale realitätsnah, praktisch und zum Wohl der Allgemeinheit zu verwirklichen. Die Düfte sollen ihm helfen, regelmäßige kreative Entspannungspausen einzulegen, tief Luft zu holen und so etwas wie eine Ordnung oder tägliche Routine einzubauen.

Der esoterische Herrscher von Schütze ist die Erde. Darum braucht der Schütze neben den jovialen Jupiterdüften unbedingt auch stärkende, zentrierende, sinnliche und die Emotionen klärende Düfte, denn er muss sich auf seine Intuition und seine Wahrnehmung verlassen können. Dafür braucht er ein klares Bewusstsein, ein offenes Herz, frei von Verstrickungen, und einen nachhaltig starken Eigenwillen. Der schnelle, begeisterungsfähige und impulsive Schütze erreicht sein Ziel nur durch ENT-SPANNUNG… Ausspannen und Loslassen. Er weilt unbewegt in seiner Mitte. So wird er Zielender und Ziel, Treffender und Getroffener.

Video-Clip zum Schütze: Die Rotationsachse

(Bilder im Clip von Ludger Philips)

Für die Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte XIV Mäßigkeit/Kunst und Pfad 25 zwischen Jesod (9) und Tiphereth (6) mit dem Feuerzeichen Schütze. Der hebräische Buchstabe ist SAMECH (60), die Farbe ist Blau.

Die fundamentale Kraft von JESOD (Grundlage) führt in einem direkten Strahl (Schütze!) nach TIPHERETH (Sonne). Das Ergebnis der alchemistischen Operation steigt wie ein Lichtstrom (Pfeil = aufsteigende Kundalini) aus dem Kessel empor (Jesod) und breitet sich zu einer regenbogenfarbenen Blüte aus (Tiphereth) – wie es auf der mittleren Tarotkart „Kunst“ (von Crowley/Harris) zu sehen ist.

Dieser Pfad hat mit der Auflösung alter Muster zu tun und mit der Neugestaltung der Persönlichkeit durch Psychoanalyse. Er bedeutet das exakte Ausgleichen der positiven und negativen Gegensätze und das Schaffen einer göttlichen Synthese. Dieser Pfad ist mit der persönlichen Weihe verbunden und schafft eine magische Verbindung zwischen dem Weltlichen und Göttlichen. Als Ganzes ist das Bild Sinnbild für jenen geraden und schmalen Weg, der allein zu höherem und strahlend verklärtem Leben führt und von dem es heißt: »Nur wenige werden ihn finden.« Es ist doch sehr schwierig, diese unveränderliche, ruhige Mitte zwischen zwei einander entgegengesetzten Kräften zu gehen. Versuchungen, entweder nach rechts oder nach links abzuweichen, gibt es viele — und nur dort sind die drohenden Symbole von Tod (XIII) und Teufel (XV) anzutreffen (die vorherige und nachfolgende Stufe).

Crowley empfiehlt für diesen Pfad die Essenzen Lavendel und Muskatellersalbei.

Eine andere Empfehlung (von Stellar Visions) sind die Jupiterdüfte ZEDER – YSOP – DILL.

Die ursprüngliche Empfehlung ist das süße und schwere Adlerholz (Aquilaria agallocha), auch Agaröl oder Oud genannt. Hier muss ich leider passen, da mein Vorrat verbraucht ist und die Preise für das Öl jetzt für mich unbezahlbar sind.

Ich habe die empfohlenen Düfte aufgenommen und kann als Beispiel drei Parfums für den SCHÜTZE anbieten, die dann je nach Elementenverteilung/Temperament und den aktuellen Herausforderungen durch Transite modifiziert werden müssen:

Parfum „Spica“ (Hingabe)auf der Basis von Jojobaöl
Basisnote:Zeder, Palo Santo, Elemi
Herznote:Nelkenknospen, Dill, Lavendel, Ysop
Kopfnote:Eukalyptus citriodora, Riesentanne,
Parfum „Wega“ (Innere Ruhe)auf der Basis von Jojobaöl
Basisnote: Moschuskörner, Veilchen, Vanille
Herznote:Nelkenknospen, Muskatellersalbei, Dill
Kopfnote:Estragon, Sternanis, Eukalyptus citriodora
Parfum „Sirius“ (Harmonie)nur auf Alkoholbasis (zum Sprühen)
Basisnote:Eichenmoos, Zeder, Sandelholz, Elemi
Herznote:Muskatellersalbei, Lavendel, Nelkenknospen, Ysop
Kopfnote:Riesentanne, Kiefer, Estragon
Mystisches Liebesdreieck (Aquarell)

Die Parfums des Schützen sind fruchtbar und vital, von männlicher, ausstrahlender Art. Sie lindern die Neigung zum Exzess, zu Leidenschaften und eifersüchtigem Verhalten und ermöglichen es, sich selbst genauer (kritisch, ehrlich) anzusehen und anderen gegenüber verständnisvoll zu sein. Die Feuernaturen dieser Essenzen fördern die Begeisterungsfähigkeit und Lebensfreude, regen zu positiven Gedanken an, aktivieren aber auch das praktische Organisationstalent und sorgen für Ausgeglichenheit und die Bereitschaft zur Mäßigung. Denn im Energiefeld des Schützen hängt das Ergebnis seines Wollens vor allem von der richtigen Dosierung und dem rechten Maß ab.

Der Duft regt das Streben nach hochstehenden Zielen an, verleiht offenes Denken und unterstützt die Fähigkeit des Schützen zur Konzentration und Lenkung seiner mentalen Kräfte. Er wirkt anregend auf das Gedächtnis, trägt zu erhöhter Achtsamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit bei.

Außerdem machen diese Parfums den Schütze-Menschen zu Liebe, Sympathie und Freundschaft geneigt, auch wegen seiner Hilfs- und Opferbereitschaft. Sie tragen mit dazu bei, dass der Schütze-Mensch lange an Herz und Seele jung bleibt. In dem Maße, wie Schüchternheit überwunden werden kann, wächst auch die Kraft der Selbstbeherrschung. Auf der physischen Ebene sind dies Düfte der Ausgewogenheit. Sie regeln den Kreislauf, die Atmung und den Gleichgewichtssinn, können die Neigung zu Asthma verringern.

Der Stein der Weisen

Viel Freude bei der alchemistischen Arbeit des Mischens und

immer der Nase nach…

Sundra

Ätherische Öle für den LÖWEN

Fortsetzung zum LÖWE-Parfum und den Feuerdüften.

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische LÖWE-Parfums.

NameDuft /ElementDuftnoteWirkung
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig (Feuer/Luft)
leichtes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Buccoblätter (Barosma betulina)minzig, frisch, fruchtig, blumig, würzig, aromatisch, nach schwarzen Johannisbeeren (Feuer/Luft), YANGKopf-/Herznoteaufmunternd, ganzheitlich anregend, stärkend,
Cassiazimt
(Cinnamom cassiae)
würzig-warm, blumig, harzig, süß, fein aromatisch, vanilleartig, nach Cumarin (Feuer), YANGHerz- /Basisnoteanregend, vitalisierend, aphrodisierend, stärkend
Kampfer (Cinnamomum camphora)klar, frisch, stark, medizinisch, sehr scharf, nach Eukalyptus (Feuer/Luft), YANGKopfnoteanregend, beruhigend, stärkt Herz, Kreislauf, Nerven, gleicht Hitze und Kälte aus, bewusstseinserweiternd, belebend
Lavendel (Lavendula angustifolia) frisch, blumig-krautig, klar, kampferartig, würzig, (Luft), YIN & YANG ausgeglichenHerznoteausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, klärt + ordnet das Gefühlschaos
Mandarine (Citrus reticulata) süß, strahlend, frisch, jung, spritzig, warm, kindlich-heiter, weich (Wasser), YANGKopf-/Herznoteerheiternd, insprierend, beruhigt, antidepressiv, angstlösend, aufbauend, gibt Mut u. Lust zum Fühlen, intensiviert das Lebensgefühl
Muskatnuss
(Myristica fragrans)
würzig, herb+süß holzig-warm, weich, exotisch, berauschend, strahlend (Feuer/Erde), YANGHerz-/Basisnotestärkend, anregend, beruhigend + kräftigend, psychotrop, leicht berauschend, bewusstseins-erweiternd, fördert Hellsichtigkeit und farbiges Träumen
Nelkenknospen
(Syzygium aromaticum)
warm, süßlich, stark würzig, herb + trocken, kraftvoll, aromatisch (Erde/Feuer), YANGHerznotestimuliert die Gehirntätigkeit, anregend, ausgleichend, kräftigend, wärmend, belebend, mobilisiert, fördert Kreativität + Fantasie, sexuell anregend, regenerierend, transformierend
Orange (Citrus sinensis)Sonnig, spritzig, warm, süß, fruchtig, hell, freundlich, lebendig, flüssiger Sonnenschein (Luft/Wasser), YINKopf-/Herznoteerheiternd, großes Nerventonikum, erwärmend, harmonisierend, stimmt optimistisch, angstlösend, schenkt Lebenslust, unschuldige, sinnliche Note
Orangenblüte, Neroli (Citrus aurantium)Warm, tiefgründig süß, zart blumig, etwas bitter, lebhaft, frisch, stark strahlend, kraftvoll, (Wasser), YIN und YANG ausgeglichenKopf-/Herznotekräftigend, stärkt die Aura, beruhigt, kostbares Schutzöl. Erste Hilf bei Schock, Depression, Panik, hilft bei Erschöpfung u. emotionaler Verstrickung
Pfeffer rosa
(Schinus terebinthifolius)
pfeffrig, mild, exotisch, leicht zitrisch, exotisch, würzig, strahlend, leuchtend (Feuer), YANGKopfnoteganzheitlich anregend, erwärmend, stimulierend, motivierend, stimmungsaufhellend,
Piment, Nelkenpfeffer
(Piment off.)
würzig, kräftig, süß, nach Nelken u. Zimt, aromatisch,
(Feuer), YANG
Herznoteanregend, erwärmend, vitalisierend, mobilisiert Energie und Lebenskraft, stärkt den Willen, weckt Begeisterung, wirkt ausgleichend auf die Körpersäfte
Rosmarin (Rosmarinus off.)kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah, krautig (Feuer/Luft)
YANG
Kopfnotenerven- und immmunstärkend, zentrierend, kräftigend, anregend, stärkt Selbstvertrauen, ermutigend, stärkt das Gedächtnis und die Ich-Kräfte. Stimulationsöl.
Safran
(Crocus sativus)
sehr süß, samtig, warm-würzig, orientalisch, leicht holzig, Ledernote, exotisch, betörend, Kraft des Goldes
(Feuer), YANG
Herznoteantidepressiv, stimmungsaufhellend, hilfreich bei Menstruations- und Erektionsstörungen, bei Alzheimer (Acethylcholin-Ausschüttung)
Weihrauch, Olibanum (Boswellia saccra bzw. serrata)balsamisch, süß, harzig, würzig, leicht rauchig bzw. zitronig
(Feuer/Erde), YANG
Basisnotewärmend, beruhigend, zu höherem Bewusstsein führend, kräftigend, entspannend, aufhellend, klärend, harmonisierend, mystischer Duft macht durchlässig für höhere Schwingungen, aktiviert Lebens- und Lichtkräfte, vereint Irdisches + Himmlisches
Zimt (Cinnamomum ceylanicum)warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf, orientalisch
(Feuer), YANG
Herz-/Basisnotenervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend, fördert Kreativität + Fantasie, zentrierend, stabilisierend, beruhigend, wärmt bei Gefühlskälte, stärkt und schützt die Aura
Mein Astroteppich

Es geht dann weiter mit dem letzten Feuerzeichen SCHÜTZE und seinen Düften

Dufte Grüße und immer der Nase nach…

Das Magische Parfum WIDDER (4)

Das Widder-Parfum und die Feuerdüfte

Sonnenaufgang

Eigenschaften des Feuers:

Rot, hell, erhellend, aufscheinend, strahlend, leuchtend, wird sofort wahrgenommen (gesehen, gerochen, gehört, gefühlt), ausdehnend, von starker Anziehungskraft, zündend, funkelnd, direkt, spontan, Hier & Jetzt, warm bis heiß, trocken, aktiv, energiespendend, lebendig, blutjung, kraftvoll, impulsiv, begeistert, aufbrechend, durchbrechend, bahnbrechend, heiß, scharf, spitz, eckig, hat ein Zentrum, haftet an Dingen, die es verzehrt, verbrennt.

Entsprechungen:

Licht, LUX, der göttliche Funke, Flamme, Fackel, Tag, Morgenröte, Wärme, Ausdehnung, Aufbruch, Vulkanausbruch, der Lavastrom, Explosion, Frühling, Knospenkraft: Aufbrechen von Samen und Knospen; Blitz, Gewitter, Hitze, Elektrizität, das Schöpferische, Bewusstsein, Willenskraft, Intuition, Identifikation, Charisma, Ausstrahlung, Begeisterung, Klarheit, Offenheit, Direktheit, Authentizität, Anziehungskraft und Aufnahmefähigkeit.

FarbeRot
Tarotdie Stäbe. Atu XX Das Äon
KabbalaAziluth und Ain Soph Aur
SternzeichenWidder, Löwe, Schütze (Feuerzeichen)
PlanetenMars, Sonne, Jupiter
Häuser1. Haus , 5. Haus, 9. Haus
Eigenschaften, humorale Qualitätwarm (10), trocken (9), feucht (4), kalt (3)
Temperamentcholerisch; intuitiv
Die Entsprechungen
Licht-Explosion „Es werde Licht!“

Magisches Parfum für das Element Feuer

Feuer ist das subtilste,das spirituelle Element. Wir erfahren es als Licht, starke Kraft und Elektrizität. Es kann zerstören wie auch Leben spenden und wird mit geistigem Streben, tiefgreifender Reinigung und Transformation in Verbindung gebracht. Es steht für die Selbst-Entfaltung, den Ich-Kern, das Ich-Bewusstsein. Im kardinalen Zeichen Widder geht es um den Willen zum Leben und die Selbst-Behauptung. Beim fixen Feuerzeichen Löwe geht es um das Leben aus dem eigenen Zentrum, das Selbst-Bewusstsein. Beim veränderlichen Feuerzeichen Schütze liegt die Konzentration auf dem höheren, göttlichen Selbst.



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Für die Duftkomposition „Feuer“ oder „Phönix“ wähle ich die Feuerdüfte Basilikum, Koriander, Zimt, Weihrauch – auf Wunsch in Weingeist als Energiespray oder auf der Basis von Jojobaöl als Salböl.
Der Feuerduft eignet sich für die rituelle Anwendung im Magischen Kreis zu den vier Elementen, den vier Stärken der Sphinx (Wollen-Wagen-Wissen-Schweigen) , für die Pfadarbeit (31 – SCHIN – Malkuth-Hod) und für geführte Visualisationen.

Das kardinale Feuerzeichen Widder

ArchetypKrieger, Pionier, Anführer, Held /Heldin, Amazone, der „Junge, Wilde“, die Flamme, die Fackel, „Es werde Licht!“ Meister der Gegenwart, Kriegsgötter (Ares, Thor, Mars…), Feuer-, Licht- und Sonnengötter (Horus, Re, Loki, Baldur, Agni, Helios, Vulkanos)… Riesen, Giganten, der Salamander, „Hans Dampf in allen Gassen“, das Kind, der Intuitionstyp nach C.G. Jung
Körpersaftdie rote Galle; warm und trocken
Temperamentcholerisch; ein Übermaß an Galle, hitzig, aufbrausend, Feuer in den Adern, Pfeffer im Hintern, Wut im Bauch, es kocht in mir… die Galle läuft über… heftige, plötzliche Affekte, alle(s) durch Kraft, Wille und Herzensfeuer mit (sich) reißen, Wärme spendend, ehrgeizig, verzehrend, philosophisch, intuitiv. Neigung zum Exzess, zur Übertreibung und Überschätzung, zum Bluthochdruck, Burn-out und zu Entzündungen.
Auswahl an Feuer-DüftenBasilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa , Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose, Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Widder)
strahlend – feurig – wild – würzig – elektrisch –
kraftvoll – charismatisch – belebend – aphrodisierend

Zur Auswahl stehen die Feuerdüfte: Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa, Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose und Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder sind vital, von feurigem Temperament und großer Ausstrahlungskraft. Sie sprühen vor Energie, strahlen Kraft, Selbstbewusstsein und Entschlossenheit aus. Die verwendeten Essenzen haben größtenteils Yang-Charakter, sie wirken initiierend, aktiv, anregend, klärend und aufhellend. Der Duft strahlt Männlichkeit, Lebensfreude, Unternehmergeist aus, bringt Licht ins Dunkle, vertreibt düstere Gedanken und Stimmungen, öffnet mit seiner charismatischen Ausstrahlung verschlossene Türen und Herzen.

Es handelt sich um Parfums des Selbstvertrauens, der Willensfestigkeit und einer zielgerichteten Aktivität. Sie unterstützen den Widder darin, logisch zu denken, seinen praktischen Wirklichkeitssinn zu pflegen und seine Energien gemäß den realen Möglichkeiten einzusetzen. Sie helfen ihm, bei geringem Risiko, zu entschlossenen und glücklichen Unternehmungen, wecken in ihm Klarheit, Mut zur Wahrhaftigkeit und Authentizität.

Auf der physischen und energetischen Ebene schützen die Widder-Parfums, wenn sie täglich aufgetragen und inhaliert werden, vor Verletzungen der Bewegungsorgane, besonders der Muskeln und Nerven, da sie die Bewusstheit, die geistige Kraft und Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Die für das Sternzeichenparfum „Widder“ ausgesuchten Essenzen bringen in Bewegung, stimulieren und entfachen das Lebensfeuer (Qi, Agni), sind wärmend, ausstrahlend, pulsierend, aktivierend, energetisierend, antidepressiv, herzlich, dynamisch, elektrisierend. Sie stärken die Willens- und Libidokraft, sind mitreißend, öffnen die Pforten der Wahrnehmung (doors of perception), geben Mut zur Wahrhaftigkeit. Die Widder-Düfte wirken aufmunternd, stimmungsaufhellend, geistig anregend, klärend, erhellend, begeisternd, emotional und leidenschaftlich. Sie sind von starker Ausstrahlung (Pheromone), können ihrem Träger charismatische Anziehungskraft verleihen.

Übertreibt es der Widder mit seinem blinden Eifer und Tätigkeitsdrang, seiner Rastlosigkeit und Ungeduld, können die feurigen Eigenschaften durch das Hinzufügen von Wasser- und Erdedüften gemildert werden. Wasserdüfte helfen ihm, geduldiger, verständnisvoller und liebevoller mit sich selbst und anderen umzugehen. Zu diesem Zweck können die beruhigenden, harmonisierenden Blütenessenzen Rose oder Rosengeranie in die Herznoten aufgenommen werden.

Auch ein Erdeduft kann hilfreich sein, damit der überarbeitete Widder nicht den Boden unter den Füßen verliert, zur Ruhe kommt und mit der Wirklichkeit in Kontakt bleibt. Hier empfehle ich für die Basisnote den geheimnisvollen, balsamisch-süßen Duft der Bisabol-Myrrhe, auch Opoponax oder Balsambaum genannt. Er beruhigt die angespannten Nerven des Widders, schärft dafür seine Sinne und die Beobachtungsgabe. Außerdem eignen sich die harzigen Noten Opoponax und Weihrauch hervorragend als Fixativ in der Basisnote, vor allem, wenn ein kräftiger, lang anhaltender Duft mit einem orientalischen Flair erwünscht ist.

Video-Clip zum Widder: Entspringen des Bewusstseins

Für die Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit werden die Tarotkarte IV Der Herrscher und Pfad 15 zwischen Tiphereth (6) und Chochmah (2) vom Feuerzeichen Widder regiert. Der hebräische Buchstabe hierfür ist das HE, die Farbe Scharlachrot.

Der Hauptduft ist Basilikum – der Name kommt vom griechischen Wort für König, basileus.

Der süße Chemotyp Basilikum Linalool (Typ L) kann für ein Parfum mit Opoponax, Eichenmoos, Muskatellersalbei und/oder Bergamotte/Zitrone/Limette angemischt werden. Der stärkere, kampferähnlich duftende, exotische Chemotyp Basilikum (Typ M) passt hier gut zu den Mars-Düften Koriander und Kiefer.

Das „Heilige Basilkumöl“ Tulsi (Ocimum sanctum), eine auyurvedische Heilpflanze, wird mit der Heiligen Schlangenkraft (Kundalini) in Verbindung gebracht. Diese Essenz wirkt energetisch stark reinigend, entspannend und zugleich stärkend. Tulsi kann bei kranken und erschöpften Menschen sie Selbstheilungskräfte aktivieren, Mut und Lebensauftrieb geben, die Kundalini anregen und am Fließen halten.

Widder

Beschreibung der ätherischen Öle

Widder-Düfte:

Basilikum – Estragon – Galgant – Ingwer – Kardamom – Kiefer –
Koriander – Kreuzkümmel – Lawang – Opoponax – Pfeffer schwarz – Pfeffer rosa –
Rose – Rosengeranie – Rosmarin- Thymian – Wacholder – Zimt
Ätherische Öle für den Widder

Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kardamon,Kiefer, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Opoponax, Pfeffer schwarz, Pfeffer rosa, Rose, Rosengeranie, Rosmarin, Thymian thujanol, Wacholder, Zimt

Basilikum und Tulsi (Ocimum basilicum und Ocimum sanctum)

Duft: kräftig, krautig, würzig-warm, süß, leicht, erfrischend

Wirkung: aufmunternd, kräftigend, ausgleichend, entspannend, Nerven und Gedächtnis stärkend, große Wirkung auf das Gehirn, wirkt anregend auf die Kundalini

Estragon (Artemisia dracunculus)

Duft: aromatisch, kräftig würzig, anisartig, frisch

Wirkung: geistig entspannend, beruhigend, stressabbauend; ganzheitlich anregend, ermutigend

Galgant (Alpina galanga)

Duft: wild, pfeffrig, leicht scharf, holzig-würzig, grün, mit leichter Kampfernote;

Wirkung: energetisierend, aktivierend, anregend, kräftigend, stärkend, stimmungserhellend, aphrodisierend

Ingwer (Zingiber officinale)

Duft: exotisch, feurig, strahlende Gewürznote, warm,fruchtig-zitronig, leicht scharf, Wirkung: stark erwärmend, energetisierend, stärkend, ausgleichend, zentrierend, stabilisierend, sehr anregend, euphorisierend, strahlend, aphrodisierend

Kardamom (Elettaria cardamomum)

Duft: würzig, warm, frisch, kraftvoll, süßlich-scharf,  exotisch, orientalisch,

Wirkung: nerven- und herzstärkend, geistig klärend, harmonisierend, zentrierend, stärkt die Intuition, das Bauchgefühl, entfacht das Lebensfeuer (Qi, Agni), aphrodisierend

Kiefer (Pinus sylvestris)

Duft: trocken, balsamisch, waldig-harzig, frisch, klar;

Wirkung: vitalisierend, stärkend, stimulierend, energetisierend, optimistisch stimmend, klärend, befreiend, konzentrationsfördernd

Koriander (Coriandrum sativum)

Duft: warm, würzig, aromatisch, süßlich holzig, exotisch, leicht moschusartig und blumig

Wirkung: ausgleichend, entspannend, euphorisierend, erotisierend, geistig belebend, sehr erwärmend, seelisch stark aufrichtend

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum)

Duft: würzig, warm, kräftig grün, anisartig, leicht animalische Note, geheimnisvoll erotisch, von großer Strahlkraft, stimmungsaufhellend.

Wirkung: angstlösend, spendet Wärme, Energie und Sinnlichkeit, setzt magnetische Akzente (Pheromone), hilft, sich selbst wieder zu lieben.

Lawang (Cinnamomum culilawan Syn. Laurus culilawan)

Duft: feurig, aromatisch-würzig, exotisch, erinnert an Nelken und Zimt.

Wirkung: erfrischend, belebend, konzentrationsfördernd, stark regenerierend, unterstützt die Selbstbeherrschung, das willensbetonte, tatkräftige Ich, ist ein echtes Wiederbelebungsmittel nach einer Phase der Erschöpfung und Niederlage.

Opoponax (Commiphora erythraea)

Duft (Erde/Feuer): warm, balsamisch-holzig, leicht süß mit herben, erdigen Nuancen.

Wirkung: zentrierend, ausgleichend im Hier & Jetzt, entspannend, stabilisierend, sinnlich, aphrodisierend, löst kreative Blockaden, setzt neue Ideen frei, regt die Pheromonproduktion an.

Pfeffer schwarz (Piper nigrum)

Duft: frisch, trocken-holzig, würzig-warm, scharf, pfeffrig

Wirkung: wärmend, körperlich und geistig anregend, energetisierend, belebend,  durchblutungsfördernd, ermutigend, stimmungserhellend, sinnlich anregend, aphrodisierend

Pfeffer rosa, brasilianischer Pfefferbaum (Schinus terebinthifolius)

Duft: pfeffrig, mild, würzig, exotisch, strahlend, leicht zitrisch mit feurigen Nuancen und vielen Gewürzfacetten

Wirkung: wärmend, stark energetisierend, stimmungsaufhellend, motivierend, begeisternd, ermutigend, schützt vor negativer Energie, hilft beim Lösen von Blockaden, traditionelle Verwendung in Heilritualen

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) verschiedene Chemotypen

Das Stimulations-Öl.

Duft: kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah

Wirkung: konzentrationsfördernd, zentrierend, nerven- und immunstärkend, kräftigend, anregend, schützend, fördert Wachheit, Selbstvertrauen und Mut, stärkt das Gedächtnis, die Ich-Kräfte, die Willens- und Widerstandskraft, stimuliert Körper und Geist.

Thymian thujanol (Thymus vulgaris var. thujanol)

Duft: krautig-würzig, tief, süß, warm, honigartig

Wirkung: stärkend bei seelisch-körperlicher Erschöpfung, aufbauend, ausgleichend, erdend, klärend, Mut machend, mobilisiert Energieressourcen. Die männliche Kraft (Yang) ist eingebunden in eine weibliche, gemeinschaftliche Kraft stiller Synthese und Einheit, wird getragen von tiefer Liebe und Güte.

Wacholder (Juniperus communis)

Duft: fruchtig, kraftvoll süß, frisch, holzig, balsamisch, erhaben,

Wirkung: aphrodisisch, beruhigend, energetisierend, geistig klärend, stärkend, neutralisiert aggressive Energie.

Zimt (Cinnamomum ceylanicum)

Duft: warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf,

Wirkung: nervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend.

Das Magische Parfum (2)

Die magische Arbeit mit Düften

Die Aromatherapie

Die Anwendung flüchtiger Essenzen erfährt erst seit wenigen Jahren eine Neubelebung – in der Aromatherapie. Was genau ist diese geheimnisvolle Pflanzenessenz, die sich ätherisches Öl nennt? Sie enthält das Herz oder den Geist einer Pflanze, macht ihr Wesen aus. Genau diese Essenz schützt die Pflanze, hält Ungeziefer fern, damit sie nicht gefressen wird. Sie zieht Bienen und andere bestäubende Insekten an. In den winzigen Zellen jeder Pflanze befindet sich eine große Anzahl biochemischer Bestandteile und flüchtiger Moleküle, die durch das Destillationsverfahren befreit werden. Einige Essenzen, wie die Zitrusöle, werden auch durch einfaches Auspressen gewonnen, da sich die kleinen Öldrüsen in Schale befinden

Ätherische Öle sind keine fetten Öle, wie Oliven- oder Mandelöl. Sie hinterlassen keinen Fettfleck auf dem Papier oder Tuch, manche hinterlassen leichte Farbflecken. Wenn man Dampf oder heißes Wasser durch zwanzig Kilogramm zerkleinertes Pflanzenmaterial presst, wird das ätherische Öl aus den Zellen befreit, aus den kleinen Öldrüsen in den Blättern und Wurzeln, aus der Rinde, den Samen oder Blüten. Dieser reine Pflanzengeist macht nur einen winzigen Bruchteil der ganzen Pflanze aus. Um an diese duftende Essenz zu gelangen, muss die Pflanze sterben.

Im Destillationsverfahren geht die Pflanze durch den alchemistischen Vorgang des „Stirb und Werde“ hindurch, sie stirbt als Pflanze, doch ihr wahres Wesen ist ätherisch leicht und steigt nach oben. Die reine duftende Essenz, von der Materie befreit, verdunstet leicht, verflüchtigt sich. Doch sie kann in Alkohol, einem fetten Trägeröl, Wachs oder einer Emulsion eingefangen, aufbewahrt und gezielt eingesetzt werden.

Aufgrund ihres jeweiligen Duftes und ihrer biochemischen Zusammensetzung werden die ätherischen Öle in der Aromatherapie im Sinne ganzheitlicher Heilung gezielt und bewusst eingesetzt, um Stimmungen und Zustände zu verändern, um die Selbstheilungskräfte des eigenen Systems zu aktivieren, um auszugleichen, zu beruhigen, zu mäßigen, um anzuregen, zu stärken und zu schützen, usw. Dazu werden die ätherischen Öle gezielt ausgesucht, in Öl, Alkohol oder einer Emulsion verdünnt angemischt, um als Körper- und Massageöl, als Raum- und Energiespray, Hautsalbe oder Emulsion angewendet zu werden.

Das therapeutische oder magische Parfum

Eine andere Möglichkeit, mit den ätherischen Ölen bewusst magisch zu arbeiten und ihre heilsamen, harmonisierenden Energien für das Wohlsein anzuwenden, liegt im kreativen Erschaffen eines persönlichen, therapeutischen Duftes – des Magischen Parfums.

Das rechte Mischen der ätherischen Öle, das Zusammenstellen und Komponieren eines Parfums unter Zuhilfenahme des Geburtshoroskops, der geistigen Vorstellungskraft und schließlich auch der Nase ist kreatives Imaginieren – ein magischer und schöpferischer Akt. Wir treffen zum Beispiel eine Auswahl von Düften für ein astrologisches Parfum, das unser Sonnen- Mond- oder Aszendentenzeichen verstärken und unterstützen sowie unsere Energien, Vitalkräfte und Körpersäfte im Gleichgewicht halten soll. Wir können mit Unterstützung der Düfte unsere Wesensanlage (AS), unser Verhalten (Sonne) und unsere Lebensbestimmung (MC) miteinander in Einklang bringen, auch wenn sie im Horoskop unter Spannung stehen (Aszendent-Sonne-Medium Coeli).

Um die passenden Düfte für ein bestimmtes Parfum finden zu können, ist eine vorherige Klassifizierung der über hundert ätherischen Öle notwendig. Gemäß der Entsprechungslehre gibt es für jedes Tierkreiszeichen, jeden Planeten und jeden Aspekt entsprechende Düfte, ebenso gibt es harmonisierende Düfte und Synergien für jedes Problem und jede Spannung. Um das vorwiegende Temperament eines Menschen erkennen und extreme Charaktereigenschaften ausgleichen zu können, bedienen wir uns der astrologischen Elementenlehre* und wählen die Düfte nach ihren entsprechenden elementaren Eigenschaften aus – dank der vorab getroffenen Klassifikation der ätherischen Öle in Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserdüfte. – In den folgenden Blogbeiträgen gebe ich diese Entsprechungen bekannt.

Auch Goethe war eng vertraut mit den Archetypen und elementaren Kräften.

„Wer sie nicht kennte, / Die Elemente, / Ihre Kraft / Und Eigenschaft, / Wäre kein Meister / Über die Geister“

Aus der alten Elementenlehre gingen die medizinische Viersäftelehre hervor und damit auch eine erste psychologische Einteilung der Menschentypen in die Temperamente nach dem angeborenen Gleichgewicht ihrer Körpersäfte (Humoralpathologie), woraus C.G Jung seine psychologische Typenlehre entwickelte.

SanguinikerLuftzeichen Zwillinge, Waage, Wassermannder Denktyp
CholerikerFeuerzeichenWidder, Löwe, Schützeder Intuitionstyp
MelancholikerErdezeichenStier, Jungfrau, Steinbockder Empfindungstyp
PhlegmatikerWasserzeichenKrebs, Skorpion, Fischeder Fühltyp
Die vier Elemente, Temperamente und psychologischen Typen

Wobei auch die Mischtypen Beachtung finden, z.B. mit Luft-Feuer Betonung (sanguinisch-cholerisches Temperament) oder Luft-Erde Betonung (sanguinisch-melancholisch), usw.. Hierzu habe ich übrigens eine künstlerische Umsetzung von Tammo de Jongh und Richard Gardner im Netz gefunden: Die zwölf Gesichter der Menschheit

Die mentale und geistige Vorarbeit mit dem Horoskop, mit einer Tarotkarte oder auch den Pflanzenhelferkarten ist ebenso anregend und inspirierend wie die anschließende Praxis des Zusammenmischens des Magischen Parfums. Wie die oberen Tarot-Trumpfkarten zeigen, geht es beim Mischen um Ausgewogenheit, um das rechte Maß, die richtige Dosierung. Die KUNST besteht darin, dass aus den zwei oder zwolf zusammengefügten Düften ein vollig neuer Duft entsteht – eine tantrische Vereinigung oder eine astrologisch-alchemistische Conjunctio.

Dufte Grüße und … immer der Nase nach

Sundra