Energiearbeit mit ätherischen Ölen (9) Das Sahasrara Chakra

 

Das 7. Chakra Sahasrara

 Sahasrara („Rad mit 1000 Speichen“, Lotos mit 1000 Blütenblättern), Kopf-, Scheitel- oder Kronenchakra

Das 7. Chakra schwingt in Resonanz mit der kosmischen Energie (Ananda, reine Gnade oder Glückseligkeit) und dem strahlend leuchtenden Geist- oder Lichtkörper – Farbe oder Strahlung: transparent, weiß, helles Magenta oder Gold

Das Kronenchakra steuert alle Lebensfunktionen und Transformationsprozesse, die Heilung und Regeneration bewirken. Es regelt die Gehirnfunktionen, den Hormonhaushalt, das gesamte endokrine System, das Karma und genetische Erbe.

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Am obersten Scheitelpunkt, dem tausend-blättrigen Lotos,  öffnet sich der Mikrokosmos Mensch für den Makrokosmos, alle Bewusstseinsströme aus den niederen Dimensionen und Chakren gehen ein in das Allbewusstsein, den Zustand reiner Gnade und Seligkeit, der viele Namen hat: Erleuchtung, Befreiung, höchste Vollendung, Nirwana, Samadhi, Satori…*. Die Verschmelzung mit dem göttlichen/kosmischen Bewusstsein wird als Einssein mit Gott/ dem TAO, als reine Leere oder tiefer, innerer Frieden beschrieben**.  Das Erwachen im höchsten Bewusstsein ist das geistige Erbe und die Bestimmung jedes Individuums. Im Seinszustand der Selbstverwirklichung verwirklicht sich die ganze Schöpfung der unteren Seinsebenen (Chakren).

*Mehr dazu hier:

Erleuchtung, Befreiung

Wiki: Erleuchtung

Veränderte Bewusstseinszustände

**Jiddu Krishnamurti spricht von Erleuchtung als einem pfadlosen Land.

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Mögliche Blockaden im Sahasrara Chakra

Stauungen und Blockaden im Scheitelchakra können auf eine ausschließlich materielle Sichtweise hinweisen, wobei geistige Dimensionen oder schöpferische und spirituelle Anlagen vernachlässigt bis verneint werden. Der Mensch glaubt sich einsam und verlassen –  einer unbekannten Schicksalsmacht ausgeliefert. Aufgrund innerer Leere und Sinnlosigkeit klammert er sich an Äußerlichkeiten, an seine soziale Rolle, seinen Status, seinen Besitz, seine Kinder oder Angehörigen. Er lebt mit der Angst, seine Identität und seinen freien Willen zu verlieren.

Können die verschiedenen Wahrnehmungen nicht eingeordnet und verarbeitet werden, entstehen Orientierungslosigkeit, Verwirrtheit und innere Zerrissenheit. Gefühle, Gedanken und Verhalten ziehen nicht an einem Strang, widersprechen sich. Eine allgemeine Ignoranz, Interesse- und Lustlosigkeit breiten sich aus, was zu geistiger Trägheit und Dumpfheit führen kann.

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Ätherische Öle für das Sahasrara Chakra

Die Öle für das oberste Chakra verhelfen zu einem ruhigen, klaren Geist, zu innerer Sammlung und Zentrierung im Selbst. Sie wirken an der Verbindung der unteren Chakren mit den oberen, unterstützen das bewusste Erleben der Einheit, fördern eine transzendente Wahrnehmung. Die hoch und schnell schwingenden Essenzen schenken die Erfahrung von göttlicher Gnade, der Verschmelzung von Yang & Yin, Shiva & Shakti, von Geist und schöpferischer Energie.

Sahasrara_InnenRaum_Birgit W.Die Verbindung zwischen Basis- und Scheitelchakra erinnert uns daran, dass die schöpferische Energie einen Kreislauf bildet. In Wahrheit existiert keine Trennung in Grobstoffliches (Materie) und Feinstoffliches (Geist). Die lineare Entwicklung vom Feinen zum Groben (Involution) und vom Groben zum Feinen (Evolution) ist nur eine Sichtweise.* Neben der linearen Zeit, dem Bereich des evolutionären Werdens, existiert das „Ewige“ als Zustand oder Bewusstsein zeitloser Allgegenwärtigkeit, als Sein.

Düfte, die auf der Ebene des Kronenchakras schwingen, gehen auch mit den anderen Chakren in Resonanz. Erstens enthält das Kronenchakra alle Licht-Farben und damit Schwingungen anderer Chakren. Zweitens hat es auch in seiner Funktion einen sehr verbindenden Charakter. Es verbindet Geist und Materie – die göttlich inspirierten Informationen wollen durch unseren irdischen Körper auf der Erde verwirklicht sein. Daher finden wir hier Düfte, die gleichzeitig noch ein anderes Chakra schwerpunktmäßig ausgleichen oder Düfte, die alle ausgleichen.

* zu Involution und Evolution:

Theosophie: Involution und Evolution

Sri Aurobindo: Involution und Evolution

 

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Meine Empfehlung für das Sahasrara Chakra:

Oud (Adlerholz), Lavendel*, Sandelholz, Elemi, Weihrauch

Die Biochemie der Chakrenölmischung „Sahasrara“  folgt im letzten Teil 10 der Energiearbeit mit ätherischen Ölen.

 

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Bildnachweis:

Lotos   Jasmin

Innenraum (C) Birgit Wette 

Heilspuren-Bilder: Sundra M. Kanigowski

 

 

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Energiearbeit mit ätherischen Ölen (2) Die Chakren

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Wiki-Yoga-Vidya Quelle: Wiki Yoga-Vidya

Chakren (chakra: „Kreis, Rad“) sind psychische Energiezentren von feinstofflicher Energie, die entlang der Wirbelsäule angeordnet und durch feine Kanäle (Nadis) miteinander verbunden sind. Körperlich sind die Zentren nicht nachweisbar. Feinfühlige Menschen können sie energetisch im Energiekörper oder im Energiefeld der Aura wahrnehmen – als sich drehende Scheiben, Kreise, Strudel oder trichterförmige Energiewirbel. Sie sammeln, transformieren und verteilen die durch sie hindurchströmende Energie.

Man kann sich die Chakren als Pools vorstellen, durch die wie bei einem Gebirgsbach die Lebensströme von oben nach unten fließen. Sind die Energiespeicher durch unverarbeitete Seeleninhalte, Ängste und Komplexe verunreinigt und die Übergänge zwischen ihnen blockiert, kann die Lebensenergie nicht ungehindert fließen und wir werden krank. Doch wenn wir die Tore öffnen und alle Chakren aktivieren, kann die Energie wieder frei fließen, die Blockaden auflösen und den Schmutz fortspülen.

Drittes Auge
Stirnchakra (Ajna)

Nach dem östlichen Tantrasystem gibt es sieben ätherische Zentren (Chakren), die im Körper hinaufsteigen, von der Basis der Wirbelsäule bis zum Scheitel des Kopfes. Die Anzahl der Chakren variiert gemäß der jeweiligen Tradition. Die Hopis und auch die Tibeter arbeiten z.B. mit fünf Chakren und betonen das Herabsteigen der kosmischen Energie durch den „Tausendblättrigen Lotus“ am Kopfende, während die innere Alchemie des Taoismus auf der kreisenden Bewegung des Lichts beruht, dem herabfließenden Yinstrom auf der Vorderseite und dem aufsteigenden Yangstrom auf der Rückseite des Körpers.

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Aura und Chakren Quelle: Pixabay

Jedes Chakra hat eine bestimmte Funktion und kann aufgrund von unverarbeitetem Psychomüll blockiert werden. Die Übergänge werden als Knoten oder Kreuzungspunkte gesehen, da hier die Yin- und Yangenergien, der dunkle Schlangenpfad des Mondes (Ida) und der lichte Schlangenpfad der Sonne (Pingala) auf dem mittleren Kanal (Shushumna) zusammentreffen. Das Öffnen der Chakren ist ein sehr intensives Erlebnis und wird durch das Erwecken und den Aufstieg der Kundalini bewirkt. Wer einmal mit diesem Prozess begonnen hat, kann nicht eher aufhören, bis alle sieben Chakren geöffnet sind.

Kundalini – die Schlangenkraft

Kundalini
Schlange (Eitempera)

Sie hat viele Namen und wird in Indien als Göttin verehrt, denn sie ist die feinste, heiligste und zugleich mächtigste Kraft – Shakti, reine kosmische Energie, die weibliche Urkraft des Universums. Durch sie wird die Evolution gelenkt und vorangetrieben, sie aktiviert im Menschen den in ihm angelegten Wunsch, mit dem Ursprung der Schöpfung (Gott) eins zu werden.

Die Schlange ist ein Symbol für das evolutionäre Bewusstsein, für Fortbewegung und den Weg, für Veränderung und Transformation. Im eingerollten, unerweckten Zustand liegt sie noch schlafend im untersten Zentrum an der Basis der Wirbelsäule. Einmal geweckt, steigt sie auf, ihre gewaltige Feuerenergie durchdringt nacheinander die Chakren, brennt alle Hindernisse, psychischen Komplexe und Unreinheiten weg, vernichtet gnadenlos alles, was der Vereinigung mit dem Geist im Wege steht. Gleichzeitig verleiht sie allen Chakren große Macht und Energie, die der spirituell erwachte Mensch zu meistern hat.

Erst wenn alle psychischen Zentren gereinigt sind, harmonisch miteinander schwingen und sich wie Lotusblüten voll entfaltet haben, d.h. wenn sie ein reiner Kanal für die kosmische Energie sind, kann sich die Seele als weibliche Schöpferkraft (Shakti) wieder mit dem kosmischen Geist (Shiva) vereinen.

SCHLANGENPRIESTERIN
Stele der Schlangenpriesterin (Öl)

Anfangs identifiziert sich das menschliche Bewusstsein mit der Materie und dem physischen Körper. Die zusammengerollte Schlangenkraft im Wurzelchakra entspricht einem Menschen mit schlafendem Bewusstsein, der sich seiner schöpferischen Energie noch nicht bewusst ist. Durch tantrisches Wissen und überlieferte Methoden kann der Übende diese gewaltige Kraft wecken, sein Bewusstsein von Chakra zu Chakra anheben und sich auf immer höhere Ebenen einschwingen, bis er sich als Tropfen im Ozean reiner Glückseligkeit auflöst, als Einzelseele mit der Weltseele verschmilzt.

Die Drehrichtung der Chakren

Wer mit feinstofflichen und geistigen Energien arbeitet, wird feststellen, dass einige „Räder“ oder Energiewirbel sich linksherum und andere rechtsherum drehen. In Wahrheit ist es jedoch so, dass in jedem Chakra ständig beide Energieflüsse vorhanden sind, links- und rechtsdrehende. Denn die Zentren sind Durchgangs- und Läuterungsstufen, sowohl für die feinen, geistigen Ströme von oben als auch für die dichteren Energien von unten.

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Dazu sollte man sich vergegenwärtigen, dass alle rechtsdrehende Energie (Yang) die Eigenschaft hat, sich zu vergeistigen, die Schwingungsrate zu erhöhen, wärmer und heller zu werden, während linksdrehende Energie (Yin) die Eigenschaft hat, sich zu verdichten, langsamer schwingt, sich zusammenzieht, kälter und dunkler wird.

Gemäß der inneren Alchemie wirkt hier der Leitsatz Solve et coagula, „Löse und binde“. Das Lösen entspricht dem Prozess der Vergeistigung und das Binden dem der Materialisierung und Verdichtung. Wird eine Rechtsdrehung in einem Chakra wahrgenommen, überwiegen dort gerade die nach oben strebenden  Energieströme der Vergeistigung und bei einem Überwiegen der Linksdrehung in einem Chakra wird in dem Bereich gerade mehr verdichtet als vergeistigt. Beide Energieströme sind für die Heilung und ein ausgewogenes Chakrensystem notwendig. Einerseits müssen krankhafte, störende Strukturen aufgelöst und andererseits neue gesunde Strukturen geformt und eingebunden werden.

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Chakren – Farben – ätherische Öle

Die 7 Chakren und ihre Farben nach der indischen Tradition (Tantra-Yoga)

  •   Muladhara Chakra (Wurzelchakra), rot
  •   Svadhistana Chakra (Sakralchakra), orange
  •   Manipura Chakra (Nabelchakra, Solarplexus), gelb
  •   Anahata Chakra (Herzchakra), grün (rosa)
  •   Vishuddha Chakra (Hals- oder Kehlkopfchakra), blau, türkis
  •   Ajna Chakra (Stirnchakra, Drittes Auge, indigo-violett
  •   Sahasrara Chakra (Scheitel- oder Kronenchakra), magenta, weiß oder gold

 Die Farben der Chakren entsprechen den Spektralfarben des Regenbogens, vom langwelligen Rot (Wurzelchakra), wo die Sichtbarkeit im dichtesten Bereich beginnt, über Orange, Gelb, Grün und Blau bis zum kurzwelligen Indigo-Violett (Stirn- und Kronenchakra).

CABAN (17) - Kristallheilen

Bei der Auswahl eines ätherischen Öls für die Chakren können wir uns auch von der Farbe einer Heilpflanze leiten lassen, denn neben dem Duft sagen alle Eigenschaften einer Pflanze wie Farbe, Form, Beschaffenheit, Wuchs und Standort etwas über ihre feinstoffliche Heilwirkung aus. Selbst die ätherischen Öle weisen manchmal eine zarte bis prägnante Färbung auf und können auf ein bestimmtes Chakra hinweisen.

Rote und rotbraune Öle wie Vetiver, Vanille, Immortelle und roter Thymian schwingen langsam und korrespondieren mit dem Wurzelchakra.

Die leichte Grünfärbung der Öle von Bergamotte, römischer Kamille, Estragon und Myrte schwingt mit dem Herzchakra.

Blaue Öle wie Kamille, Schafgarbe und Silberbeifuß haben eine höhere Schwingungsrate und weisen eine feinstoffliche Übereinstimmung mit dem Halschakra auf. Die dunkle Indigofärbung von Silberbeifuß korrespondiert auch mit dem Stirnchakra.

Die gelben, bernstein- und honigfarbenen Öle von Mimose, Cistrose, Ingwer, Lemongras, Iris, Zeder und den Zitrusfrüchten können dem Nabelchakra zugeordnet werden, doch ein kräftiger Goldton eignet sich auch für das obere Kronenchakra.

Orange, Gelborange bis Orangebraun findet sich beim Jasminöl, bei Ylang Ylang, beim Absolue von Tuberose, bei Myrrhe, Patchouli und Sandelholz und passen zum Sakralchakra.

Weitere Auswahlkriterien beschreibe ich bei den einzelnen Chakren.

Quellen:

Energiebilder von Birgit Wette Art

Bilder der Autorin: www.sundra.eu

Standardwerke zu den Chakren: Arthur Avalaon (Sir John Woodroffe) „Die Schlangenkraft“, O.W. Barth Verlag

Harish Johari „Das grosse Chakra-Buch“, Bauer Verlag

Energiearbeit mit ätherischen Ölen (1)

Was sind ätherische Öle?

Im feinstofflichen Bereich der Aromatherapie kommen die ätherischen Öle der Pflanzen erst richtig zur Geltung. Von den irdischen Formen der Pflanzen mit Wurzeln, Stiel oder Stamm, mit Blättern, Blüten oder Krone ist nichts mehr zu sehen. Das lebendige Wesen der Pflanze befindet sich als Quintessenz im ätherischen Öl, und der flüchtige Duft, der sich verströmen möchte, ist die Aura des Pflanzenwesens.

In diesen feinstofflichen Zustand einer flüchtigen Essenz gelangt die Pflanze durch menschliches Wirken. Im Prozess der Destillation, dessen alchemistische Kunst von Menschen ausgeübt wird, geht die Pflanze durch eine Energieumwandlung, die dem Sterbeprozess gleichkommt. Ihre groben Anteile werden von den feinen geschieden, und die subtilen Essenzen von den körperlichen gelöst. Es ist eine Umkehrung des Schöpfungsprozesses der Involution, der sich vom Feinen, Geistigen zum Groben, Körperlichen vollzieht und dem Vorgang der Inkarnation entspricht. Beim Prozess der Evolution werden durch bewusst gesteuerte Läuterungsprozesse und gezieltes Einwirken auf den irdischen Stoff die himmlischen und geistigen Anteile frei, was einer Exkarnation entspricht.

Alle Pflanzenwesen, die durch den Schock und die Wandlungskraft der Destillation gegangen sind, bringen ihr ursprüngliches himmlisches (ätherisches) Wesen auf eine feine, milde und geläuterte Art zum Ausdruck. Jedes auf diese Art gewonnene ätherische Öl ist ein hochgeistiges und himmlisches Wesen, ein „Geist in der Flasche“, der von den alchemistischen Meistern in einem hermetischen Gefäß eingefangen und verschlossen worden ist.

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Der „Geist in der Flasche“   

– ein Freund und Helfer an der Schwelle vom Irdischen zum Geistigen, der den Menschen in seiner Evolution unterstützen möchte. Es liegt nun an uns, aus der Signatur und Biochemie einer Pflanze, eines Baumes oder eines Harzes ihr ureigenstes Lebensprinzip herauszuziehen – sozusagen als „Quintessenz“.

Die quinta essentia der Alchemie ist das Lebenselixier und meint damit das „herausgezogene“ Wesen, den Kern oder auch den Äther (Himmel) als 5. Element.

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Quintessenz Mensch (Pentagramm)

Öffnen wir in der Gruppe oder im Beisein von anderen  ein Fläschchen mit einem ätherischen Öl und lassen jeden daran riechen, wird jeder den Duft anders wahrnehmen und auch beschreiben. Der Duft von indischem Sandelholz ist für den einen das Höchste der Gefühle und die Krönung aller Düfte, während ein anderer einen Erstickungsanfall bekommt. Ähnliches geschieht bei Patchouli, bei der Narde und sogar bei den kostbaren Rosen-, Neroli- und Jasmindüften. Selbst im Krankenzimmer (Isolierstation) habe ich negative Erfahrungen mit meinem ätherischen Lavendelöl gemacht; die Stationsärztin konnte es nicht riechen, riss das Fenster weit auf und verbot mir den Gebrauch. Beim Herumreichen des Silberbeifußöls in den letzten Wochen habe ich viel Kopfschütteln und Unverständnis geerntet, wie man sich nur mit so einem penetranten Geruch anfreunden könne…

Tatsache ist, und dies betont auch Thomas von Rottenburg in seinem Buch „Heilkunde der Ätherischen Öle“, dass jeder sich selbst und seine eigene Seelensubstanz riecht. Der Duft spiegelt uns die eigene Entwicklungsstufe des Lebensprinzips, welches das ätherische Öl verkörpert. Je unangenehmer ein Öl für uns riechen mag, desto blockierter ist unser Ausdruck des jeweiligen Lebensprinzips. Allerdings spielt auch die Qualität der Öle eine Rolle – höchste und reine Qualität (Wildsammlung und/oder Bio-Qualität) sollte immer Vorrang vor den preiswerten Ölen haben, ebenso ist die Wasserdampfdestillation einer Extraktion mit einem Lösungsmittel vorzuziehen.

In der Gemeinschaft mit anderen und erst recht in Heilhäusern, Hospizen, Praxen und Heimen ist eine Absprache über die Verwendung von ätherischen Ölen empfehlenswert – sei es als Raumduft, Parfum, in der Aromalampe oder einem Duftstein. Sehr begrüßenswert wäre im Gegenzug auch ein Verständnis auf der Seite der wilden Sprayer von chemischen Deos, Parfums und Haarfestigern für die Empfindlichkeit von naturverwöhnten Nasen.

Olin - Göttin der Bewegung
Göttin der Bewegung

Zum Vorgang der Destillation

… ein besonderer Augenschmaus: Hier wird geerntet und destilliert

Video (5 Min.) „The Floracopeia Story“

Ein informatives und virtuell duftendes Video der Aromatherapeuten David & Sara Crow über das Ernten und Destillieren von Pflanzen und Harzen – spannend und schön!

Zur Gewinnung von ätherischen Ölen hier die informative Seite von Eliane Zimmermann aus Irland

So viel aus der Gerüch(t)eküche. Auf den nächsten Seiten beginne ich mit den  Duftmischungen  für die Chakren.

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Der Stein der Weisen