Ätherische Öle als Happylizer – Teil I

„Du riechst so gut… Lass mich noch mal an dir schnuppern…“

Glückshormone und Happylizer-Düfte schwirren durchs Quantenfeld… sind in der Luft… in aller Munde… strömen durch Nasen, Riechkolben und Hautzellen… selbst gemachte Botenstoffe aus unserem Gehirn… eigene Schöpfungen… legale Glücklichmacher.

Therapeuten, Heiler, Schamanen, Glücksritter, Gestresste und Gebeutelte nehmen DANKBAR das duftende, ätherische Geschenk der Pflanzenwesen an, die uns seit Anbeginn der Zeit mit ihrer Duftfülle begleiten. Docken wir uns an. Atmen wir die Duftmoleküle tief ein und sorgen wir für eine Weiterverbreitung des Glücksvirus, das in unser Kronenchakra strömt, an unsere Zellen und Rezeptoren andockt und eine Kettenreaktion von Vertrauen, Freundlichkeit und Liebe freisetzt.

Wir sind, was wir denken

Gedanken können uns in den Himmel heben oder in tiefste Dunkelheit stürzen. Jeder Gedanke wirkt auf die Schaltkreise unseres Gehirns und des Nervensystems ein, in dem alle Neuronen miteinander vernetzt sind. Das geschieht durch die körpereigenen Botenstoffe oder Neurotransmitter, die allgemein als „Glückshormone“ oder Happylizer im Sinne von „Glücklichmacher“ bezeichnet werden, da sie ähnlich wie Hormone als Übertragungsstoffe wirken. Ob die Reize nun von einem Gedanken (in uns), von einem Duft (außen) oder einem Botenstoff stammen, ist unerheblich. Tatsache ist, die Botenstoffe fungieren als eine Brücke zwischen dem Reiz (Duft, Gedanke) und dem Gehirn.

Beispiel: Was geschieht beim Gedanken Liebe? Wir öffnen unser Herz, schalten auf Empfang und Empathie, unser Gehirn schüttet unmittelbar u.a. folgende Botenstoffe aus: Dopamin (Glückshormon), Oxytocin (Bindungshormon), Vasopressin (Wachstumshormon)…

Beim Umweltreiz Angstverschließen wir uns, erstarren, schütten folgende Botenstoffe aus: Cortisol und Noradrenalin (Stresshormone), Histamin (Allergiehormon) … Diese Bio-Chemikalien greifen das Immunsystem an. Angst bringt das Leben und Lebendigsein (Bio) zum Stillstand, verengt uns und baut dann einen Schutzwall, eine Mauer um uns. Nach demselben Prinzip wirken Anti-bio-tika: Sie richten sich „gegen das Leben“, anti bio.

Liebe öffnet unser System. Angst verschließt uns.

Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

(Buddha)

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Ein Upgrade fürs Gehirn

Neurotransmitter sind Botenstoffe mit direktem Einfluss auf unsere Emotionen und unser Nervensystem. Nehmen wir einen Duftreiz wahr – sei es über die Nase oder über Hautzellen, denn auch dort befinden sich Duftrezeptoren – werden die Duftmoleküle unmittelbar an das limbische System und unser Riechhirn weitergeleitet. Das Nervensystem reagiert mit der Ausschüttung von Botenstoffen, die auf unsere Psyche sowie das Hormon- und Immunsystem wirken.

Das limbische System ist der „Sitz der Emotionen“. Es ist der älteste Teil unseres Gehirns, das sogenannte Raubtier- oder Reptilienhirn, in dem alle Gerüche mit Erinnerungen und bestimmten Erfahrungen verknüpft sind – seit es den Menschen auf diesem Planeten gibt. Jeder Duftreiz, den wir unbewusst aufnehmen, wird hier verarbeitet, bewertet und abgespeichert. So entsteht eine Verflechtung von Emotionen, Erinnerungen und Gerüchen.

Der Geruchssinn ist der einzige Sinn, welcher das Zentrum der Emotionskontrolle, der Aufmerksamkeit und des Langzeitgedächtnisses direkt erreicht. Das heißt, Düfte und Gerüche entscheiden auch heute noch über unsere Emotionen und Reaktionen, über den Appetit und sogar die Partnerwahl.

Das alte Raubtiergehirn steuert immer noch unser unbewusstes Affekt- und Triebverhalten gegenüber der Umwelt nach den urzeitlichen Kampf- und Fluchtmechanismen der Neandertaler. Es geht von einem abgespeicherten Bewusstsein des Mangels aus, lebt in ständiger Angst und Gewaltbereitschaft und produziert fast unentwegt Stresshormone (Cortisol, Adrenalin), was durch die Aufnahme von Zucker in unserer Nahrung noch verstärkt wird. Wir wissen, dass sich Stress und Angst negativ auf die überlebenswichtigen vegetativen Funktionen wie Atmung, Schlaf- und Wach-Rhythmen sowie unsere Motivationen auswirken, die ebenfalls vom limbischen System reguliert werden. 

Mit Zucker füttern wir lediglich unsere abgespeicherten emotionalen Programme aus den alten limbischen Neuro-Netzwerken, während der Neokortex, von dem wir gerade mal 5 % zu nutzen wissen, als Treibstoff gute Fett und Fettsäuren benötigt um den Fluss echter Gefühle freisetzen und erhalten zu können. Wenn wir also unsere Liebesbeziehung mit dem Kosmos auffrischen wollen, ist es ratsam, die alten verunreinigten Teile des Gehirns und die Neuronen zu entgiften (z.B. von Schwermetallen, Quecksilber, Arsen, Pestiziden…) dort mal gut „durchzulüften“ und auch die toxischen Emotionen zu entfernen. Sonst werden wir weiterhin im Klammergriff der Angst leben nach dem Flüchten- oder Kämpfen-Modus der Neandertaler und weiterhin fleißig Stresshormone (Adrenalin,Cortisol) produzieren. Diese zerstören auch den Hippocampus, wo das Lernen zuhause ist. Dann ist unsere Welt nicht mehr sicher. Wir werden alte miesepetrige, misstrauische Menschen, die ihre natürliche Offenheit, Neugier und ihr unschuldiges Vertrauen verloren haben. Der Mensch ist wie das Universum ein offen-endiges System und kein Raubtierkäfig.

Entziehen wir den Gespenstern der Vergangenheit ihre Macht und lösen wir uns aus ihrem Bann. Durch Gewahrsein. Bewusstsein. Hinterfragung. Stellen wir uns bewusst neu ein auf die Frequenzen von Vertrauen und Liebe. Steigen wir ein in den kosmischen Flow – als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen und machen wir uns das höhere Gehirn zunutze. Bleiben wir in diesem Feld, entziehen wir den alten Verknüpfungen zwischen negativen Reizen, Gedanken und Emotionen die Grundlage.

Ändern wir einfach unsere Stimmung.

Kultivieren wir Freundlichkeit, Offenheit, Toleranz.

Atmen wir Dankbarkeit, Vergebung, Vertrauen.

Strahlen wir Licht, Freude und Wohlwollen aus.

Die Pflanzenölwesen helfen uns mit ihren ätherischen Essenzen dabei, Licht, Energie und Duft-Informationen zu empfangen und auszustrahlen.

Wie gut können wir uns „riechen“

Über den Geruchssinn ist der Mensch direkt mit der Kette aller Lebewesen auf diesem Planeten verbunden – mit den Kristallen in der Erde, mit dem Pflanzenreich, den Tieren und Mutter Erde selbst. Doch hat er diese Gabe auch verantwortungsvoll wahrgenommen für den Erhalt allen Lebens auf diesem Planeten? Wir wissen, dass es nicht so ist.

Der Mensch hat sich selbst durch sein falsches Natur- und Menschenbild in die innere Verarmung und Isolation hinein katapultiert. Er vertraut seiner eigenen Natur und Nase nicht, mag sich selbst nicht mehr riechen, übertüncht seinen natürlichen Eigengeruch mit künstlichen Aromen, stülpt sich eine Geruchs-Tarnkappe über. Und so wie er seinem eigenen Instinkt nicht mehr traut, ist er auch dem Leben um sich herum misstrauisch und feindselig eingestimmt.

Er hat es nicht geschafft, echte Gefühle, wie Liebe und Mitgefühl zu verwirklichen und auszustrahlen, wähnt in allem und jedem den bösen Feind, gegen den er sich zur Wehr setzen muss. Mal wähnt er ihn im Wolf oder Tiger, dann im Nachbarn oder Kollegen, auch in Pflanzen, Keimen und Viren. Attacke! Her mit der Steinzeit-Axt oder der Anti-bios-Waffe! Trotz seines immensen Wissens lebt der moderne Homo sapiens in der Wahnvorstellung, dass alles, was er nicht kennt und nicht kontrollieren kann, sein Feind ist. Dabei ist er nur einen Quantensprung entfernt vom Homo universalis...

… und er könnte sich noch für diese evolutionäre Disziplin anmelden…

Es ist heute mehr denn je unsere Aufgabe, die Erde und alle auf ihr lebenden Wesen – und darüber hinaus auch die Lichtwesen, Sternenreiche und Planeten am Himmel – als ein lebendiges Ganzes zu begreifen, als ein atmendes, freundliches Universum, dessen einzelne Glieder miteinander im Austausch stehen, harmonisch miteinander verbunden sind, einander verstehen, lieben und achten.

Mit Meditation, positiven Gedanken und Bildern und auch mit gezieltem Dufteinsatz der feinstofflichen ätherischen Essenzen sind wir heute in der Lage, die alten emotionalen Mechanismen zu wandeln und zu erneuern. Das heißt, wir können mit gezielten Gedanken und Duftreizen die alte Gehirnregion reinigen und uns auf eine erweiterte Wahrnehmung und die noch ungenutzten Potenziale des Neokortex und des Hippocampus (Lernhirn) vorbereiten. Es ist erwiesen, dass wir bisher nur einen sehr kleinen Teil des Neokortex nutzen! Erst mit diesem höheren Gehirn wird es uns möglich, in den Fluss wahren Seins und schöpferischer Teilhabe einzusteigen und als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen auf dem Planeten bewusst tätig zu sein.

Dazu braucht es aber eine komplette „Gehirnwäsche“, ein Upgrade unseres Hirnpotenzials, eine Verbesserung und Aufwertung.

Fortsetzung Teil II

Buddhanatur

Mars – Uranus Konjunktion am 20.01.2021

„Es werde Licht“ (nach Nikolaus Flamel)

Tauziehen zwischen Stier und Wassermann

Seit Uranus im Erdzeichen Stier seine Rückläufigkeit beendet hat und wieder direkt laufend ist (14.1.21), wird es zunehmend turbulenter. Wohin man schaut – Veränderung und Umbruch. Die Dinge kommen jetzt sehr rasch in Bewegung…  die Beschleunigung ist kaum nachvollziehbar… die Steine kommen ins Rollen und lassen sich nicht mehr aufhalten. Wir sind aufgefordert, unmittelbar auf jede Veränderung flexibel zu reagieren.

Uranus im Stier will die Beschränkungen und Grenzen sprengen, will die sozialen Unterschiede und Ungerechtigkeiten aufheben, er steht für Freiheit, Innovation, Rebellion, plötzliche Umbrüche, Durchbrüche und eruptive Ausbrüche, Ungehorsam und Unberechenbarkeit.

Diese Konstellation wird nicht nur große Ein- und Umbrüche in der Wirtschafts- und Finanzwelt mit sich bringen, sondern auch Katastrophen aller Art aus Natur, Umwelt und Technik. Wir werden an unsere globale, soziale und menschliche Verantwortung erinnert. Wirtschaft, Handel, Fortschritt und Wachstum wird es in Zukunft nur noch in Übereinstimmung mit Mutter Natur, mit liebevollem Respekt für die Tier- und Pflanzenwelt  und mit Rücksichtnahme auf die Ressourcen unseres Planeten geben.

Es ist eine Zeit mit einer Fülle neuer Ideen und Lösungen, die spontan und intuitiv gefunden werden von unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen. Sie forschen, experimentieren und revidieren wieder, suchen nach praktischen, umsetzbaren Lösungen, die dem Wohle aller Menschen auf diesem Planeten dienen.

Die neuen Wassermann-Energien, die mit der Großen Konjunktion von Jupiter-Saturn am 21.12.2020 ihren Einzug hielten, wollen sich jetzt auf breiterer Ebene durchsetzen: bis zum 21. Januar versammeln sich fünf Planeten im Wassermann. Die Einschränkungen (Kontakt- und Reiseverbot) werden zunehmen, was zu immer mehr Unruhen und Aufbegehren führt. Die rebellische Stimmung steigert sich, es beginnt ein Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung, die Menschen ermutigen sich gegenseitig zu Taten, die sie sich sonst nicht zugetraut haben.

Die beiden fixen Zeichen Stier (Erde) und Wassermann (Luft) stehen im Quadrat zueinander, scheinen so unvereinbar wie Liegen und Fliegen, Bindung und Freiheit, Zentripetal- und Zentrifugalkraft – siehe hierzu den anschaulichen Blogbeitrag Fliegen oder Liegen – Stier vs. Wassermann. So fordert das Quadrat zwischen Jupiter und Uranus eine gerechtere Verteilung der knappen Ressourcen, einen gleichwertigen Zugang aller Menschen zu Wasser, Nahrung, Medizin und Bildung.

Im individuellen Leben ruft uns die Wassermann-Energie zu einer klaren Stellungnahme auf. Wir dürfen zeigen, wo wir stehen, für welche Ziele wir eintreten und welchem Weg wir folgen. Das „Flagge-zeigen“ haben wir schon im letzten Jahr üben können. Jetzt ist es wichtig, einen Wirkungsbereich und einen Ausdruck für die starken schöpferischen Energien zu finden, denn wenn sie unterdrückt werden, gibt es große Spannungen auf sozialer wie körperlicher Ebene. Da können schon mal ein paar Sicherungen durchbrennen. Wir werden auf viele Arten getestet werden, ob wir auch unter dem zunehmenden Druck der Umstände uns selbst und unserem Weg treu bleiben. Dazu dient bis zum nächsten Vollmond auch der Rückzug in den eigenen Innen Tempel, der uns schützt und stärkt und dafür sorgt, dass wir unsere jungen schöpferischen Energien nicht verausgaben. Wenn wir uns treu bleiben, nicht bei allem mitmachen, gleiten wir trotzdem schnell in die Stellung eines Außenseiters hinein, auch wenn wir nichts falsch machen. Jeder Einzelne entscheidet hier in Eigenverantwortung, ob und wenn ja, in wie weit er sich dem Druck des Kollektivs und alten Systems anpasst, beugt oder unterwirft. Bitte versteht, die achtsame Hinwendung zu euch selbst ist ein Akt der Selbstliebe und Selbstachtung. Damit bringt ihr eurem strahlend leuchtenden Selbst Respekt und Liebe entgegen.

Mars trifft am 20.1. auf Uranus im Stier

Uranus ist eine schöpferische Ursprungskraft, eine evolutionäre und revolutionäre Energie, die den Menschen zur Weiterentwicklung drängt, zum Sprung in mehr Selbstbestimmung und Freiheit. Am 20. Januar trifft Mars auf den Uranus im Stier und es wird eine Art notwendigen Quanten- oder Mutationssprung geben, ein Sprung aus der alten Form, aus alten Lebensbedingungen, alten sozialen Bedingungen oder Berufsbedingungen. Lang unterdrückte geistige Impulse werden frei! Die Menschen befreien sich aus Situationen von Bevormundung, Unterdrückung, Manipulation, Erniedrigung. Mars, das aggressive Potenzial zur Eigendurchsetzung, wirkt in dieser Konstellation als Pusher, Antreiber und „Austreiber“ der schöpferischen Kraft (Uranus).

Diese Konstellation enthält den Samen des Zukünftigen und wird für viele Jahre wegweisend für die Menschheit sein. Etwas Neues, noch Unbekanntes, kommt als Ursprungsbild in die Welt, das von einigen offenen kreativen Geistern und Pionieren der Neuen Zeit unmittelbar aufgenommen und von ihnen weitergetragen wird – schnell, eruptiv und heftig. Mit jedem Neuen ist es so, dass wir es am Anfang nicht einschätzen können, ob es gut oder schlechtfür uns ist. Am besten lassen wir es geschehen und schauen, wie es sich entwickelt und auf uns wirkt. Es erscheint uns nur so lange „neu“ und unbekannt, bis wir es in unser Leben integriert haben.

Die bisherigen existenziellen Bedingungen dienen den Menschen nicht mehr, sind seiner Entwicklung nicht mehr angemessen, sowohl individuell persönlich als auch sozial und global auf diesem Planeten. Wir erleben es seit einem Jahr und verschärft in diesem Jahr, wie der Corona bedingte Lockdown viele Wirtschaftszweige einfach lahmlegt (Gaststätten, Hotelgewerbe, Tourismus, Freizeit…). Sehr viele Menschen müssen sich nun eine neue Existenzgrundlage schaffen und gehen dabei auch sehr kreativ vor.

Schlüsselwörter zu Mars/Uranus

– Die notwendige Mutation

– Ein Angebot zur (R)Evolution

– Sprengung der Norm

– Raus aus der Fremdbestimmung – rein in die Selbstbestimmung

– Sprung in eine größere Eigenständigkeit

– spontanes, befreiendes Handeln

– explosive, ungehaltene Energie

– Ein Blitz aus heiterem Himmel

– Der freie Fall aus der Luft

– Erdbeben

– Das Aufrechte knickt um, bricht oder mutiert aus der Form

– Körperlich: schwache Wirbelsäule, gebeugter Rücken, Bindegewebsaffektionen, Lumbalgien (Hexenschüsse), nervliche Überreizung, Nervenschwäche, Ischias, Eisenmangel (Die Astro-Medizin empfiehlt hier Ferrum phosphoricum/Eisenphosphat)

– psychisch/geistig: positiv: Mehr Freiheit und Unabhängigkeit, Mut und Spontaneität, eigenständiges Denken, Individualität und Selbstausdruck, Wahrnehmen, Fühlen und Entscheiden; Rebellion gegen jede Art von Abhängigkeit (geistig, mental, emotional, wirtschaftlich) von Vorgesetzten, von überlegenen, unterdrückenden, dominanten manipulativen Menschen; Lösen aus Fremdbestimmung jeglicher Art; Verlassen des gesellschaftlichen Glaubenssystems;

 negativ: Unsicherheit, Existenzangst, Angstzustände aus Aggressionsverdrängung, Hemmungen, Entscheidungslosigkeit, Neigung zu Anlehnung und Fremdbestimmung; sich über die Glaubenssysteme anderer definieren, Reizbarkeit, Überreaktion durch Aggressionsstau.

Wer z.B. wegen erhöhter Existenzangst oder einer labilen wirtschaftlichen Lage das Angebot zur Veränderung des Lebens, zur Veränderung der bisherigen Sozialstruktur und das Angebot zum r-evolutionären Ur-Sprung in neue Bedingungen nicht annimmt und aus den alten Bedingungen nicht heraus will, muss erfahren, dass er handlungsgelähmt und ohne Abwehr ist. In diesem Zustand wird er leicht das Opfer von Übergriffen durch die Umwelt, zieht wie ein Magnet die Unselbständigen und Parasiten an, die nur aus fremden Organismen leben können. Hierzu gehören auch Viren und Parasiten.

Mars-Uranus Konjunktion 20.1.2021 um 21.38 h MEZ Berlin

Am Tag der genauen Konjunktion von Mars-Uranus findet in Washington die Amtseinführung des neuen Präsidenten statt. Am Beispiel des scheidenden Präsidenten Trump können wir beobachten, wie jemand, der aus der alten Sozialstruktur und seinem alten „Rollenschlüpfer“ nicht heraus will, die phänomenale Variante der Mutation lebt: Er will innerhalb des bestehenden Systems der Größte und Beste sein, will Gigantisches erreichen oder bezwingen.

Mars-Uranus als Transit im eigenen Horoskop

Schaut in eurem Geburtshoroskop nach, in welches Haus die Konjunktion von Mars-Uranus auf 7° Stier fällt. In diesem Lebensbereich (Haus) werdet ihr zur bewussten Evolution (REvolution) aufgerufen, um bewusst am Prozess der Schöpfung mitzuwirken. In diesem Bereich erwacht eure eigene Kreativität als göttliche Gabe zur Erfüllung eures Lebenssinns. Hier erfahrt ihr euer Potenzial der eigenen Vollständigkeit und Ganzheit, entwickelt euch zu Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Dieser Bereich ist euer mythischer Neuer Garten der Ko-Kreativität, in dem ihr zu „Gott“, eurer eigenen Essenz und Ursprungskraft, zurückkehrt. In diesem Garten lernt ihr als junge, universale Menschen, eure neuen schöpferischen Kräfte weise zu lenken, ethisch und voller Liebe für die Evolution der Spezies Mensch und allen irdischen Lebens.

An diesem Ort, in diesem inneren Heiligtum in euch, tritt die weibliche Mitschöpferin EVA hervor, als Führerin auf die nächste Stufe der Evolution. Im Horoskop nach der Huber-Koch-Methode und deren Aspektarium erkennen wir sehr schön die Steinbock-Venus am Ende der Planetenkarawane im 4. Haus, während die Lilith auf 11° Stier zusammen mit Mars-Uranus im Stier vorangeht. Das männlich-schöpferische Samenpotenzial von Mars-Uranus wird flankiert von den weiblichen Mitschöpferinnen LILITH und der Mondin. Noch weiter vorn in den Zwillingen der Nördliche Mondknoten, der in die Zukunft weist.

Doch die beiden Planetenballungen im Stier und im Wassermann stehen im spannungsreichen Quadrat (rot), was nichts anderes heißt, als dass die weiblichen Energien (Lilith, Mond, Venus) als ein empfängliches, offenes und fürsorgliches Bewusstsein für die Natur und das Weibliche unbedingt in die Weiterentwicklung miteinbezogen werden müssen, wenn wir nicht an Angst, Enge und Selbstbegrenzung ersticken wollen.

Auch das Sabische Symbol der Konjunktion weist auf das Weibliche hin, die Begegnung von Jesus mit der Frau aus Samaria am Brunnen. Schon beim Vollmond im Krebs vom 30.12.2020 befand sich Uranus auf diesem 7. Grad im Stier: Die Frau aus Samaria am Brunnen“. Dort speist sie mit ihren geistigen Wasserwellen (Sextilen und Trigonen) diesen kreativen Dezember-Vollmond – so wie wir hier und jetzt aufgefordert sind, unseren Geist mit positiven schöpferischen Imaginationen zu erneuern. Ebenso bei Neumond mit SOFI am 14.12.20 befindet sich Lilith, die archaische, eigenwillige, freie und schöpferische Energie des Weiblichen auf diesem vereint mit Uranus.

Ausgerechnet dieser unbezähmbaren, freien (unverheirateten) Frau, die von der Gesellschaft ausgeschlossen und gering geschätzt ist, offenbart sich der zukunftsweisende, schöpferische Geist des Messias, des Gottessohnes. Und er offenbart sich eben nur diesem weiblichen Bewusstsein, das der alten sozialen Ordnung und den traditionellen Bindungen nicht angehört.

Dane Rudhyar schreibt dazu: „Die schöpferische Zukunft steigt zuerst zu dem hernieder, was Chaos geworden ist. Eine alte Ordnung ist niemals offen für eine neue Offenbarung, bevor sie nicht die Unordnung im Namen dessen angenommen hat, das sich allen Formen der Ordnung unterwirft und diese übersteigt: die Liebe.“

Das Symbol des Brunnens führt auch zum alchemistischen Merkurbrunnen, einem Gefäß (vas hermeticum), in dem die Wandlung geschieht. Es mag eine Metapher sein für den Seelengrund als ein Gefäß, in dem sich das göttliche Wasser oder das finstere Meer, oder das Chaos befindet. Als Archetyp steht der Brunnen für Heilung, Verjüngung, ewiges Leben oder seelische Wiedergeburt. Er ist das sprudelnde Urbild des Lebendigen, der Urschoß, aus dem der Mensch schöpft.

Dieses Symbol entspricht also dem Saatgedanken, der für die nächsten Jahrzehnte Gültigkeit hat. Es offenbart die neue Seinsqualität, in der wir einander wirklich begegnen können – als Götter und Göttinnen, als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen – in Augenhöhe. Das Symbol offenbart den Heiligen Geist als weibliche Kraft, als Schöpferin und Mitschöpferin beim Sprung auf die nächste evolutionäre Ebene. Diese neue Seinsqualität des Weiblich-Schöpferischen ist von solcher Kraft, dass sie die alte Ordnung und die alten Muster vom Platz verweist.

Ich bin die Göttliche Komödie

Es folgt nun eine Liste der 12 Häuser mit dem jeweiligen Lernthema oder Angebot, die höchsten Qualitäten und Tugenden dieses Lebensbereichs zu entfalten, wenn Mars-Uranus diesen Bereich aktiviert. Hier besteht also ein großer Bedarf an Mut, Unabhängigkeit, Eigenständigkeit, schöpferischer Leidenschaft und einzigartiger Ausdruckskraft. Hier mutieren wir zu evolutionären Frauen und Männern, befreien uns vom Drang zu dominieren oder uns zu unterwerfen, suchen die mitschöpferische Partnerschaft. Hier entfalten wir unser göttliches Potenzial der eigenen Ganzheit. Hier offenbart sich unser Genius-Code als Quelle unserer einzigartigen Kreativität und Ausdrucksweise.  Fülle den hier angegebenen Mangel mit deinem ganzheitlichen Potenzial auf! (Bitte auch die Aspekte zu 7° Stier beachten!)

  • Haus 1: Mangel an Selbständigkeit + Handlungsfähigkeit. Spontanes befreiendes Handeln ist angesagt. Mut zum Eigensinn und Ungehorsam. Gottheit: Tyr oder Skadi. Musikstück: The Riot of Spring von Dmitri Kourliandski/Theodore Currentzis.
  • Haus 2: Mangel an ökonomischer + sozialer Selbständigkeit. Die eigenen Wertvorstellungen (jenseits der Norm) frei zum Ausdruck bringen. Unabhängigkeit von Geld und Status. Frei leben ohne Versicherung. Statt diverser Seitensprünge den Sprung nach vorn wagen. Mut zur Kulturrevolution.
  • Haus 3: Mangel an selbständiger Intelligenz & Lernfähigkeit. Gefahr der Fremdbesetzung und Infiltration. Rastloser Geist. Trau deinem Genius-Code. Eigene Art zu lernen. Spontanes Erfassen von Synergien und Assoziationen. Spontaner, intuitiver Ausdruck. Gottheit: Hermes-Merkur, Toth.
  • Haus 4: Mangel an emotionaler Unabhängigkeit. Gefahr der Fremdbesetzung: das Kind lebt das Leben der Mutter. Lernaufgabe: Sich lösen vom Mutterprinzip. Mut zur Selbstbestimmung und seelischen Eigenständigkeit. Aufforderung zum Ungehorsam, zu den eigenen Gefühlen stehen. Gottheit: Lilith.
  • Haus 5: Mangel an unabhängig-ganzheitlichem Selbstwertgefühl. Befreiung von fremden Identitäten („Rollenschlüpfern“). Dein Genius-Code braucht viel Freiraum. Bringe dich GANZ ein. Sei frei und kreativ.
  • Haus 6: Mangel an individuell-selbständiger Vernunft. Lass dich nicht vereinnahmen oder verrückt machen. Sei verrückt. Sei dein eigener Chef. Mach die Dinge auf deine eigene Art, im eigenen Rhythmus, in freier Gestaltung, mit Freude.
  • Haus 7: Mangel an selbständiger Beziehungsfähigkeit. Eine feste Beziehung um jeden  Preis? Stehe zu einer freien Beziehung. Sei selbst frei. Liebe dich selbst. Sei offen für geistige Partnerschaften und freiheitsliebende Gleichgesinnte. Sei ein Mitschöpfer.
  • Haus 8: Mangel an ganzheitlicher Wahrnehmungsfähigkeit. Festhalten an wirtschaftl. Abhängigkeiten aus Angst vor kollektiver Strafe. Hinterfragen von kollektiven Wertmaßstäben. Mut, sich aus weltanschaulichen Abhängigkeiten zu lösen. Befreiung von Ängsten. Eigene Überzeugungen und Werte leben. Hol dir die Rippe von Adam zurück und sei selbst ganz!
  • Haus 9: Mangel an ganzheitlicher Entscheidungsfähigkeit. Sei ein revolutionärer und freier Geist. Eigensinnig den Sinn verkünden. Entfalte dein volles, evolutionäres Potenzial. Sei frei, dein Bestes zu tun und zu sein. Wähle für dich den Weg der Entfaltung in den voll verwirklichten universalen Menschen. Sei Wegbereiter und Vorbild in der bevorstehenden Mutation der gesamten Spezies.
  • Haus 10: Mangel an Unabhängigkeit & Eigenverantwortung. Schicksalsschläge sind vorprogrammiert und willkommen. Aufrüttelnde, traumatische Schocks helfen beim Aufbrechen verkrusteter Strukturen. Deine Berufung? Überwinde dich selbst! Sprenge die Ringe Saturns! Vertraue der Resilienz, dem Leben und deinem schöpferischen Genius: Siehe ich mache alles neu!
  • Haus 11: Mangel an Selbstfindung, Selbstbefreiung und Rebellion. Tanze deinen Traum wach! Befreie dich von deinem alten Selbst, von den gesellschaftlichen Rollenschlüpfern und Masken! Du bist hier, um dich selbst zu erneuern und dein Zukunftspotenzial zu entfalten, den universalen Menschen. Halte Ausschau nach ko-kreativen Freunden, Mitschöpfern und Mitschöpferinnen, aufgestiegenen Meistern und Meisterinnen, selbstverwirklichten Yogis und Bodhisattvas. Jede Neuerung ist eine (R)evolution
  • Haus 12: Mangel an Autonomie und Selbstbestimmung. Kreatives Verarbeiten von Traumbildern, Visionen, Begegnungen mit Archetypen und Schatten. Kontemplation, Meditation und Yoga. Bewusst den Rückzug, die Stille, die geistige Versenkung wählen als Weg zur Vereinigung mit Gott. Akzeptieren von Schwäche, Krankheit und Niederlagen. Die kosmische Geliebte und göttliche Mutter überschüttet dich mit Gnade. Du trägst das Evolutionspotenzial der Ewigkeit in dir.

Für Deutschland (Berlin) fällt die Mars-Uranus-Konjunktion in das 8. Haus. Für Washington aktiviert sie das 11. Haus.  Für weitere politische Infos, mehr Hintergründe und einen interessanten Vergleich zwischen Trump und Hitler siehe den Astrogeography Blog von Georg Stockhorst, der mir sehr geholfen hat. Herzlichen Dank!

Bodhicitta – das Herz der Erleuchtung (Acryl)

Ich freue mich auf die Neue Energie, bin bereit zum Sprung. Bei mir werden das 11. Haus (Koch-Häuser) und das 12. Haus (Placidus-Häuser) aktiviert.

Ich freue mich auf euer Feedback.

Sternengrüße von

Sundra

Vollmond im Krebs 30.12.2020

Krebs-Vollmond 30.12.20 4:28 h MEZ Berlin

Willkommen in der Mitte der Raunächte, die gerade von einem intensiv strahlenden VOLLMOND erhellt wird. Dieser Vollmond weist gleich drei Besonderheiten auf .

Er ist in diesemJahr bereits der 13. Vollmond, der als „Hexenmond“ bezeichnet wird und und eine symbolische Zeit darstellt, eine Zeit des Zurückschauens, des Kräftesammelns und des Übertritts in eine neue, wichtige Phase auf diesem Planeten.

Zweitens weist er zwischen Mars und Mond einen eher seltenen Aspekt von schöpferischer Begabung auf, ein Quintil (72°). Und drittens offenbart er eine enge Verschmelzung mit dem Fixstern VEGA im Sternbild Lyra (Leier).

Der Quintil-Aspekt beruht auf der Fünffachteilung des Kreises (360 : 5 = 72). Er entspricht dem Pentagramm und auch dem Weg der Venus durch den Tierkreis. Der fünfzackige Stern weist immer auf mentale Kräfte und die mentale Sphäre hin, die so genannte Noosphäre. Diesen Begriff prägte der französische Philosoph, Naturwissenschaftler, Anthropologe, Paläontologe und Autor Teilhard de Chardin in seinem Buch Der Mensch im Kosmos (C.H.Beck, München, 1981). Die Noossphäre ist die „Denkschicht“ der Erde, hervorgegangen aus Geosphäre, Hydrosphäre und Biosphäre. Sie besteht aus der Vereinigung von Bewusstsein, Kulturen, Technologien und Systemen der ganzen Menschheit, gilt als lebendiger Super-Organismus von fast unendlicher Macht mit sowohl zerstörerischem wie schöpferischem Potenzial.

Die Fünf ist eine besondere Zahl. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich auf unserem Planeten die Fünferstrukturen erst mit den lebendigen Formen entwickelt haben. Man findet sie nicht in der Welt der Kristalle, doch im Wachstum vieler Pflanzen, in der Anlage der Blätter und Form der Blüten. Auch die menschliche Anatomie zeigt diese pentarhythmische Form der Strukturierung. Es scheint, als ob die am meisten fortgeschrittenen Lebensformen in der Natur vorbereitet würden, zu den Grundsteinen zu werden, auf denen die Aktivität des menschlichen Geistes weiterentwickelt und entfaltet werden könnte, – so Dane Rudhyar in seinem Buch Astrologischer Tierkreis und Bewusstsein (Kailash/Hugendubel 1984).

Evolution – der Universale Mensch

Im individuellen Geburtshoroskop zeigt das Quintil (oben imVollmond-Joroskop in Gelb eingezeichnet) die schöpferische Freiheit des Individuums an, sein kreatives Material in Formen zu gestalten und/oder für künstlerische Gestaltungen im Sinne der Transformation und Verfeinerung (Sublimierung) einzusetzen. Das erfordert nicht nur großen Mut, es bedarf auch einer genauen Vorstellung vom Werk oder Ziel, das erreicht werden soll und eines starken Willensimpulses.

JETZT, mit Beginn des 14-tägigen VollmondZyklus, wird ein großes evolutionäres schöpferisches Potenzial über die empfängliche Erde und die ganze Natur ausgegossen. Es ist ein Angebot an alle Menschen – kein Muss und kein Zwang – ihr noch ungenutztes kreatives Potenzial zu nutzen und zu gestalten. Die Wassermannenergie mit der Starbesetzung von Jupiter-Saturn beginnt nun mit seinen Ausschüttungen des lebendigen Geistwassers, schenkt Impulse zu neuen Berufungen, setzt neue Bilder, geniale Ideen und synergetische Verbindungen frei.

Wie kann dies individuell erfahren werden?

Wer bereit ist, sein geistiges Potenzial für die Aktivierung des Universalen Menschen voll zu entfalten, wird Freiräume schaffen in seinem Alltag und in seinem Geist, die Sorgen des Alltags ausschließen, sich öfter am Tag in sein inneres Heiligtum zurückziehen, meditieren, sich entspannen oder auch nur ein Nickerchen machen. Bitte legt in diesen Ruhephasen unbedingt etwas zu schreiben neben euch und notiert, was euch an neuen Energien, Bildern, Ideen zufließt. Vielleicht vernehmt ihr auch die zarte, eher abstrakte Stimme eures wahren Selbst oder eine klare Vision, von der ihr euch tief angesprochen fühlt.

Die vitale Energie, der schöpferische Impuls zur Weiterentwicklung und auch die geistige Flamme und Dynamik schenken jetzt allen, die sich angesprochen fühlen, die Kraft und den Mut, ihre Vision auch gestalterisch umzusetzen, die richtigen Mittel und Menschen dafür zu finden. Wir werden geniale Ideen entwickeln, langweilige und scheinbar sinnlose Routinearbeiten umzuwandeln in Tätigkeiten, zu denen wir uns wahrlich berufen fühlen, bei denen wir große Freude empfinden. Wir können zu ganz neuen Berufungen finden und geführt werden, die uns und andere mit neuem Sinn erfüllen.

Der Widder-Mars wird der Motor sein zu dieser schöpferischen Imagination unserer empfänglichen Vollmond-Natur. Ich schaue nach dem Sabischen Symbol und bin gar nicht überrascht. Zu 27° Widder heißt es: „Durch Imagination wird eine verlorene Gelegenheit wiedergewonnen.“

Bewusstseinspfade

Peng – da steht es! Und es trifft mich stark, denn gestern habe ich eine Frage an das I Ging formuliert: Welche Berufung darf ich im nächsten Jahr neu ausbilden oder auch verstärkt anwenden? In welchem Bereich schöpferisch tätig sein?

Als Antwort erhielt ich Hexagramm Nr. 18 Die Arbeit am Verdorbenen (Die Erneuerung) mit drei bewegten Linien (1.4.5. Linie), die zum zweiten Hexagramm führte: Nr. 1 Das Schöpferische.

Die erste Reaktion: Ich erschrecke, das Herz rutscht mir in die Hose…ich fühle das alte Muster der Kindheit…  ich habe etwas falsch gemacht… habe versagt… ich werde ausgeschlossen von der Gemeinschaft der schöpferischen Menschen… ich bin es nicht wert, gerufen, geliebt, belohnt zu werden… usw. Es heißt dann bei der 5. Linie, die umfassende Korrektur der alten Einstellungen könne ich nicht alleine bewältigen – nur mit tüchtigen Gehilfen. Wie beschämend! In dieser Position eines Meisters oder Königs befindet sich ein schlaffer Prinz, ein Weichling. Daher das Gefühl, versagt zu haben.

Im 18. Hexgramm geht es um den Aufruf zur Erneuerung. Das Hemmende, Negative, Erstarrte muss ersetzt werden durch Progressives, Positives, Dynamisches. Dazu gehört, dass der Mensch wieder auf seine innere Stimme hört, die er durch Schichten starrer Dogmen, Lehren und Prinzipien langsam zum Verstummen gebracht hat. Jetzt müssen die alten Ablagerungen in unermüdlicher Arbeit abgetragen werden oder das Schicksal bricht sie auf.

Gleich die 1. Linie betont, dass es für jede Erneuerung mutige Entschlüsse, Taten und beharrlich konsequentes Handeln braucht. Bevor das Schöpferische überhaupt in uns und durch agieren kann, müssen wir uns innerlich von Erinnerungen, Gewohnheiten und gewohnten Tagesabläufen lösen. Das geht nur mit einer klaren und ehrlichen Analyse des eigenen Lebens und der persönlichen Situation und ihren Grundlagen. Der Einsicht in die Notwendigkeit einer Erneuerung müssen dann auch Taten folgen. Hier – ein radikaler Schnitt.

Alle drei durchbrochenen Yin-Linien in diesem Zeichen unterliegen der Wandlung. Das Ego oder die örtlich begrenzte Persönlichkeit hat sich in der Vergangenheit eigensinnig, hart, dogmatisch, stur bis uneinsichtig verhalten, obwohl die offenen Yin-Linien auf Empfänglichkeit deuten. Dadurch, dass man die Möglichkeit zur Erneuerung des eigenen Wesens und zum freien Wachstum bisher nicht genutzt hat, ist man in seiner Stärke und Klarheit geschwächt.

Welchen Kompromissen und Werten haben wir uns im Laufe unseres Lebens verpflichtet und warum? Haben wir gehofft, unseren eigenen Weg und unsere Bestimmung innerhalb der familiären und gesellschaftlichen Strukturen finden zu können? Das Ziel der „Arbeit am Verdorbenen“ ist die Überwindung der falschen Abhängigkeit von den Eltern. Das erfordert von mir, mich von dem Bild, das ich mir von Vater und Mutter gemacht habe, zu lösen. Die Jupiter-Saturn-Konjunktion im Wassermann erfordert eine Auseinandersetzung mit Selbstmitleid (bei einem nicht integrierten Jupiter/Mutter) und Selbstkritik (bei einem nicht integrierten Saturn/Vater). Das ist auch ein Thema der Krebs-Steinbock-Achse, so lange wir uns mit der beschränkten, an Ort und Zeit gebundenen Person identifizieren.

Erst wenn ich den Eltern für ihre Fehler dankbar bin (und nicht für das Gute), für alles, was sie „falsch“ gemacht haben, kann das erfahrene Verdorbene oder Unzulängliche zu einer Kraft werden, meinen eigenen Weg zu verwirklichen. Die Arbeit am Verdorbenen ist eine Schattenarbeit, die einen Bruch mit den inneren Tabus erfordert. Erst durch die Erfahrung des Scheiterns im geistigen Leben (Vater) und im praktischen Leben (Mutter) reife ich zu einem eigenständigen Menschen heran. Schaffe ich es nicht, das überlieferte Elternbild in Frage zu stellen und zu kritisieren, bleibe ich im Bereich menschlicher Reife ein Kleinkind.

Die oberste 6. Linie des Zeichens befindet sich außerhalb der Elternproblematik. Es heißt, der Mensch setzt sich höhere Ziele, entscheidet selbst über seinen Weg. Er wird vom Kosmos / von der inneren Stimme/ seinem essenziellen Selbst an sein evolutionäres Lebensziel erinnert, das jede aktuelle Problematik übersteigt: Vervollkommnung, Erleuchtung, Unsterblichkeit. Er dient dem Göttlichen in sich, entfaltet sein inneres geistiges Potenzial, denn andernfalls würde er in der Falle der Familie stecken bleiben und könnte nicht „das große Wasser durchqueren“. Das Durchqueren des großen Wassers (und das Erreichen des anderen Ufers) steht in der gesamten spirituellen Literatur symbolisch für den Weg des Menschen zur tiefsten, inneren Wahrheit und enthält die Aufforderung, sein Handeln zu entpersönlichen und ins Kosmische auszuweiten. Dem Menschen mit höheren Zielen ist bewusst, dass sein Wirken kosmische Dimensionen erreicht und dem Wohle aller Wesen dient, die guten Willens sind. Damit erfüllt er sich und anderen einen uralten Menschheitstraum und auch einen Traum der Wassermannzeit.

Vision in den Anden

Am Ende dieser Arbeit am Verdorbenen hat der Mensch die Aufgabe, seine eigene persönliche Geschichte aus der Profanität und der bloßen Abfolge der Familiengenerationen herauszulösen und fortan sein Leben als Weltendiener der bewussten spirituellen Mitarbeit am Großen Werk zu widmen. Es gehört zur Aufgabe aller Menschen, sich – wenn der Ruf zur Evolution ertönt – von ihrer Familie und den übernommenen Werten und Überzeugungen abzunabeln und sich kosmisch zur Ganzheit hin auszurichten. Erst dann kann der nun nicht mehr Vereinzelte auch zum Erwecker anderer werden, sie aufrütteln und ihren Geist stärken.

Für den eigenen Weg heißt das: : Wer bislang als braves Kind seiner Eltern gelebt hat, erhält nun die Möglichkeit, unabhängig zu sein und sich zu entscheiden, sich nicht mehr von den unerledigten Geschichten seiner Vergangenheit bestimmen lassen. Das ist der notwendige Schritt zu seiner Befreiung und ERNEUERUNG, der großen Mut erfordert, denn mit dieser Loslösung von unseren falschen Wurzeln fallen wir erst einmal ins Dunkle und Bodenlose, müssen den winzigen göttlichen Funken ins uns entdecken und zu mehr Licht vergrößern und einigen Unwahrheiten und Illusionen ins Auge sehen.

Was ist aus unseren früheren Ideen und alten jungen Idealen geworden? Sie wurden eingemauert und auf einen Tag X vertröstet, wenn es bessere, andere Bedingungen gibt. Sie verschwanden in der Versenkung, fest eingeschmiedet in die Ketten der vielen faulen Kompromisse. Aber jetzt drängen sie mit aller Kraft wieder ins Bewusstsein, zerren an den Ketten und schnappen nach frischer Luft, schreien nach Sauerstoff und Licht. Und wir – als Egos – klammern uns weiterhin an den ganzen Rattenschwanz von alten Geschichten über die eigene Unvollkommenheit, den schwachen Charakter, Trägheit, Sturheit, Eigensinn. Das sind uralte anerzogene Gedankenmuster mit automatischen ablaufenden negativen, Gefühlsreaktionen.

Wen betrifft das eigentlich? Wer oder was ist hier der verdorbene Inhalt, aus dem schon die Maden kriechen? Das zweite Zeichen des Schöpferischen (Hexagramm 1) lässt mich gleich die gebundene Persönlichkeit (das Ego) transzendieren und die Identität und Sichtweise des schöpferischen höheren Selbst einnehmen. Ja, es ist ein kreativer Willensakt, die alte Sichtweise der scheinbar getrennten Ichs zu verlassen und mich mit ganzem Herzen mit meinem wahren Selbst zu vereinen. In dieser Ewigkeitsperspektive sehe ich MICH als strahlendes Licht, das mich belebt und mir die Kraft gibt, Vertrauen in diesen alchemistischen Prozess der Verwandlung zu haben. Es geht nicht um einen neuen „Beruf“ im nächsten Jahr, in der Zukunft. Jetzt & Hier spielt die Musik. Jedes Mal, wenn ein Gedanke sich schlecht anfühlt und solche herunterziehenden Gefühle auslöst, darf ich mich entscheiden, WER hier eigentlich leidet, Angst hat, sich Sorgen macht oder einfach nur etwas Besonderes sein will.

Das kann bedeuten, schöpferisch tätig zu sein, genial zu sein, eine alltägliche Routinesituation umzuwandeln in etwas Schönes, Strahlendes, Sinnvolles. Deswegen brauche ich kein Aushängeschild an der Tür: Hier wohnt eine Alchemistin, eine Magierin, obwohl man den Prozess so nennen kann… Arbeit am Verdorbenen… aus Blei Gold machen… aus einem angespannten, zwanghaften Nervenbündel ein strahlendes Wesen mit schöpferischer Kraft erschaffen. Indem ich im Alltag dafür sorge, dass mein Geist immer wieder leer wird, frei von Sorgen, halte ich ihn im Zustand des Empfangenden; damit wird er zum Träger einer Kraft, die den Strom der Zeit als eine göttliche und schöpferische Inspiration erleben darf. 

Das Geschenk der Imagination für unseren Aufstieg

Mit dem Dezember-Vollmond erhalten wir ein großes Geschenk schöpferischer Kraft, freigesetzt durch das Quintil vom Widder-Mars zum Krebs-Vollmond, mit der Aufforderung, unsere Fähigkeit zur schöpferischen Imagination anzuwenden. Dieser Tierkreisphase liegt eine Erfahrung des Scheiterns oder Versagens zugrunde. Vielleicht haben wir als Schüler bei einer Prüfung versagt oder es erscheint uns so. Es kann aber auch so sein, dass das „Versagen“ vom Lehrer beabsichtigt war, sozusagen als eine Herausforderung, eine neue Fähigkeit und Qualität in sich auszubilden – das Schöpferische Imaginieren, sich nämlich dasjenige im Geist vorzustellen, was man früher oder später auch sein will oder erfahren will.  Wir haben also den Anschluss an unseren evolutionären Zug oder den intergalaktischen Flug im Raumschiff Erde keineswegs verpasst. Wir haben erneut die Gelegenheit, unsere Lebenseinstellung und unsere Lebensziele zu überprüfen und das scheinbare Scheitern als Motor zur Erneuerung und Neu-Orientierung im Leben zu erfahren.

Ich höre John Lennon mit seinem berührenden Song IMAGINE… Stell dir vor, du würdest den leidenschaftlichen, inneren, evolutionären Ruf in deinem Herzen hören… du würdest in Erregung und Begeisterung geraten und von dem Impuls dazu getrieben, an dieser kosmischen Reise im Raumschiff Erde teilzunehmen… du würdest die Gelegenheit erhalten, als Mit-Schöpfer die Neue Erde zu gestalten und auch den Neuen Menschen, den Universalen Menschen… Du erfährst, dass jeder Mensch bereits den Genius-Code für eine einzigartige Kreativität in sich trägt … und dieser Code wird in dem Moment aktiviert, wo du die Erregung deiner wahren Berufung verspürst… und du spürst den leidenschaftlichen Drang, dieses schöpferische Potenzial auszudrücken – alsein freies ganzheitliches Selbst… es ist auch der Trieb nach Selbstentfaltung und Selbsterneuerung…

Schreibe auf, wer oder was du in Zukunft sein möchtest – oder in einem Jahr, in einem Monat… mit welchen Fähikeiten und Qualitäten du ausgestattet sein willst, und schreibe es auf in der Gegenwartsform: Ich bin kerngesund, strahlend, heiter, mutig… ich bin frei und ungebunden, ich bin im Einklang… ein Ort des Friedens und der Liebe… ich bin meine innere Stimme… ich bin eins mit….Ich erreiche mein Ziel…. bin vereint mit…

Und immer, wenn das gebundene Ego abschweift und ins Getrenntsein flüchtet, in ablenkende Gedanken über unerledigte Dinge, über die Zukunft etc., dann richte es sofort wieder auf das wahre essentielle Selbst aus, das du bist, sein wirst und schon immer gewesen bist. Je bewusster wir als Erschaffer und Mitschöpfer sind, desto weiter und umfassender wird auch das Bewusstsein, das wir in unsere neu erschaffenen Dinge, Lebewesen und Projekte stecken. Wir sind die Erschaffer unserer Realität, und wir entscheiden uns in jedem Moment, mit mehr Verständnis und Liebe für das Wohl des Ganzen zu wirken, auszusteigen aus den nervigen Spannungen und unsere Sinne von den äußeren Eindrücken abzuziehen. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die neue Vision, die Neue Welt, in der wir leben wollen, auf den Neuen Menschen, dessen Potenzial wir bereits in uns tragen und weiter entfalten wollen.

Die Sabischen Symbole des Vollmonds

Mond 9° Krebs: „Ein kleines, nacktes Mädchen beugt sich über einen Teich, um einen Fisch zu fangen.“ – Das ist ein sehr schönes Symbol für die ewige, ungetrübte Jugend und Reinheit der Seele, die sich voller Begeisterung auf alle neuen Erfahrungen einlässt, auch für das unschuldige und spontane Denken, das noch unbelastet ist von den Mustern und Urteilen seiner Kultur, frei von Angst und Sorgen. Mit diesem unbefangenen, göttlichen Potenzial können auch wir uns vertrauensvoll auf das Neue einlassen, das sich durch uns verwirklichen und inkarnieren will, dürfen es in kindlicher Unschuld ergreifen, auf uns wirken lassen, bis wir es in seiner umfassenden Ganzheit verstehen können. In diesem Symbol erscheint wieder der „Teich“, der uns schon im Symbol von 30° Widder begegnet: „Ein Ententeich mit kleinen Enten“. Gemessen am galaktischen Weltenmeer erscheint unser Aktionsradius so winzig wie ein Ententeich. Und doch muss genau hier – in dem Raum, in den das Schicksal (Geschick) uns hineingestellt hat – die Substanz zum konkreten Handeln gefunden werden. In unserem begrenzten Lebensspielraum erfahren wir Ursache und Wirkung, säen und ernten, und wir haben unsere Vision von einer höheren Harmonie auf unser eigenes karmisches Wirkungsfeld herunter zu bringen und zu verwirklichen.

Sonne 9° Steinbock: „Ein Engel, der eine Harfe trägt.“ – Wunderschönes Bild, das nach Friede-Freude-Eierkuchen klingt – doch nur für diejenigen, die auf die Rhythmen des Kosmos eingestimmt sind, die bereit sind, ihr trennendes Ichbewusstsein bewusst aufzugeben, die sich entscheiden, ihr Leben und Handeln darauf auszurichten, die kompromisslos ihrer inneren Stimme folgen und sich in den universalen Strom geistigen Lebens stellen und dem Aufruf zu evolutionärer Weiterentwicklung folgen. Die kosmischen Schwingungen des Neuen Zeitalters, die hernieder strömenden Wassermann-Energien des lebendigen Geistwassers, offenbaren der Menschheit einen geistigen Sinn und das evolutionäre Ziel in dieser Zeit und der gegenwärtigen, scheinbar festgefahrenen Situation (Corona-Krise).

Nach dem Astrologen Wolfgang Döbereiner handelt es sich bei diesem Steinbockgrad um einen Gruppenschicksalspunkt von extremer Vorstellungsbezogenheit (Pluto/Uranus). Wird er aktiviert, brechen alte Strukturen auf und ziehen im privaten Bereich große Enttäuschungen nach sich. Johann Hilble, ein anderer Astrologe (siehe Faszination Geburtszeitkorrektur, Eigenverlag Ravensburg 2000), beschreibt diesen Grad als ein „Minenfeld“, als einen Punkt für einen Test des Selbstbewusstseins an der Schwelle vom niederen zum höheren Selbst, an einem Punkt seelischer Ent-Wicklung (ähnlich dem Auswickeln eines sorgsam verpackten Wertgegenstands), auf dem Weg vom Gemüt zum spirituellen Kern. Es wird das Loslassen von subjektiven Triebfedern gefordert, die (autistische) Selbstbezogenheit in Frage gestellt und die Befreiung vom allzu schalen Weltkönigtum betrieben. Wird die Integration des Uranus (also die Erfahrung der relativen Wertigkeit von Subjekt-Objekt-Beziehungen) verweigert, wird der Mensch aus seinem allzu plumpen Selbstverständnis und seiner Unbeeinflussbarkeit herausgehoben.

An diesem Seelenort kann man genau spüren, wie weit man sich in einer verlogenen und unechten Lebenssituation befindet, welche Veränderung notwendig wäre (was ja schlussendlich die Not wenden würde). Nicht erreichte Korrektur macht unruhig (siehe Mars-Symbol und mein Hexagramm Nr. 18) und treibt den Angstschweiß auf die Stirn (borderline). Die Not stimuliert den Adrenalin-Spiegel und erzwingt die Flucht in „neue“ Umstände, die oft nur scheinbar anders sind als die alten (denn in Wirklichkeit haben sich nur selten die Inhalte gewandelt und tauchen nun lediglich umdekoriert in neuem Gewand auf. Ein angstvolles Festkrallen an der alten und längst überholten Einstellung und Haltung öffnet dem Uranus Tür und Tor. Denn Uranus ist besonders stark und machtvoll, wo geklammert wird, wo verdichtet wird, wo nichts gewagt wird. Die Befreiung der erstickten Wirklichkeit kommt dann schmerzhaft und scheinbar wie aus heiterem Himmel (Unfälle, Operationen….), zwingt zur Neuorientierung, fordert die Neuausrichtung. Erst die Identifikation mit der Botschaft des Uranus stellt zufrieden, erst die Ablösung und Unabhängigkeit von allzu Profanem und vordergründig Zweckvollem lässt wieder ruhig atmen und steigert das Selbst-bewusst-sein (ein Zustand, der sich nach der Erfahrung der eigenen Wirklichkeit von selbst einstellt).

UR – ANUS und IMIX

Wo befindet sich Uranus? Er steht noch immer auf 7° Stier mit dem Symbol „Die Frau aus Samaria am Brunnen“ (siehe letzterNeumond-Blog) und speist mit seinen geistigen Wasserwellen als substanzielle Energie (blau, Trigon und Sextil) diesen kreativen Dezember-Vollmond – so wie wir aufgefordert sind, unseren Geist mit positiven schöpferischen Imaginationen zu erneuern.

Als ich vom Vollmondsymbol „Engel mit Harfe“ las, stellte ich gleich eine Beziehung zum Sternbild LYRA und ihrem hellsten Stern WEGA her. Mythologisch repräsentiert die Leier das von dem griechischen Gott Hermes (Merkur) erfundene Musikinstrument. Dieser schenkte es seinem Halbbruder Apollon, der es wiederum dem berühmten Sänger Orpheus gab. Orpheus betörte damit in der Unterwelt deren Gott Hades, um seine an einem Schlangenbiss verstorbene Braut Eurydike zu retten. Beim Verlassen der Unterwelt verstieß er jedoch gegen das Gebot, keinesfalls zurückzublicken; daraufhin musste Eurydike weiter in der Unterwelt bleiben. Nach des Orpheus Tod wurde das Instrument an den Sternenhimmel versetzt. Siehe Astro-Wiki

Wega 16° Steinbock: „Jungen und Mädchen in Turnanzügen auf dem Schulhof.“ Ein Hinweis auf den Trainings- und Schulungsaspekt für unseren Geist und ein Aufruf, im Team mit anderen zusammenzuwirken, gemeinsam als Co-Creator, Mitschöpfer.

Merkur 15° Steinbock: „Die Kinderstation eines Krankenhauses ist voll Spielzeug.“ In diesem Symbol wird uns die Güte und der Reichtum des Lebens gezeigt bei den tragischen Prüfungen unserer unvollkommenen Versuche der Selbstregeneration (siehe Beispiel Hexagramm 18 Arbeit am Verdorbenen). Die Gesellschaft ist verantwortlich für das Wohl und die umfassende Gesundheit einer neuen Generation, und der sozikulturelle Prozess sollte in der Lage sein, in die Zukunft voraus- und auch in die Vergangenheit zurückzublicken. Im Steinbock geht es ja um die politische MACHT und dem verantwortungsvollen Umgang damit. Hier zeigt es sich, dass durch eine verantwortungslose Machtausübung der Politik Bedingungen geschaffen wurden, die die gesundheitliche und spirituelle Entfaltung einer Gemeinschaft – insbesondere ihrer Kinder – gefährdet. Es besteht ein großer Bedarf an sanfter Pflege und an der Begabung, die destruktiven Spannungen in der Gesellschaft zu neutralisieren. Die Gesellschaft und ihr Gesundheitssystem haben nun die Aufgabe, diesen Schaden, d.h. die negativen Lebensbedingungen zu reparieren – durch Liebe und Mitgefühl wie durch die Bereitstellung körperliche Pflege. Im persönlichen Lebensbereich sollte der Mensch auf seine jüngsten Eingebungen (Intuitionen) und auf seine Träume vom künftigen Wachstum achten. Es handelt sich hierbei um sehr zerbrechliche Entwicklungen, die durch den Druck und die Spannungen des täglichen Lebens leicht entstellt oder zerstört werden können.

Ein wichtiger Hinweis kommt noch von der VENUS am Südlichen Mondknoten (19° Schütze) , die Bezug nimmt auf die Klimakrise und das menschliche unsoziale Verhalten der Vergangenheit und Gegenwart: „Pelikane, bedroht durch Müll und das Verhalten der Menschen, suchen einen sicheren Ort, um ihre Jungen aufzuziehen.“

Sternenreise (Öl auf LW)

Hier lege ich jetzt eine notwendige Pause ein und behandle das wichtige Thema in meinem nächsten Blogeintrag.

Ich wünsche euch weiterhin schöpferische Inputs unbd Outputs in den raunenden Nächten und good inspirations inder Stille,

eure Sundra


Wassermann – Zeitenwende – Evolution

Der universelleMensch -Homo universalis

Da sitze ich am Weihnachtsabend in einem kleinen Dorf irgendwo mitten in Europa, einem unscheinbaren Punkt auf dem Globus, und bin dank meiner Begeisterung für die Evolution des Menschen mit so vielen tiefgründigen, engagierten Menschen auf diesem Planeten verbunden! Wie viele beherzte , kraftvolle und engagierte Menschen es auf der Welt gibt! Menschen mit einer leidenschaftlichen Begeisterung und einem Verlangen nach spiritueller Selbstverwirklichung, schöpferischer Betätigung, nach Co-Creation, schöpferischem Zusammenwirken. Sie alle tragen den Impuls der Evolution in sich, folgen dem Ruf in ihrem Inneren und folgen damit ihrer wahren Berufung.

Ja, ich bin ein Mitschöpfer! Dank sei der großartigen technischen Erfindung des Internets, einer Art globalen Nervensystems, und dem offenen Bewusstsein vielerMenschen, das empfänglich ist für alle Arten von Synergien zum Wohl aller Lebewesen auf diesem Raumschiff Erde. Und es gibt bereits eine große Anzehl evolutionärer Ansätze, Projekte und Gemeinschaften – unabhängig von Kultur, Rasse und Religion, wie Lichtpunkte überden Globus verstreut – und auch um ihn herum.

Plötzlich – wie wenn ein Schalter umgelegt worden ist – begegnen mir überall diese „neuen Menschen“, die ich (gemeinsam mit anderen) die neue Spezies, den Homo universalis nennen möchte. Denn der egoistische Homo sapiens will und kann den jetzt erforderlichen Quantensprung im Bewusstsein nicht leisten. Er wird sich an sein Wissen, seine scheinbaren Leistungen etc. klammern wollen. Für diesen Moment hier & jetzt habe ich alles gegeben und auch alles bekommen. Ich fühle mich freudig erregt, ermutigt, bestätigt und auch sehr geehrt, dass ich ein Mitschöpfer (Co-Creator) sein kann, meine Visionen und Erfahrungen mit euch teilen darf.

Wassermann und die Zeitenwende

Durch den gemeinsamen Eintritt von Jupiter und Saturn am Tag der Wintersonnenwende in den Wassermann ist der Menschheit wieder ein Zeichen gegeben, nämlich ihrem Leitstern zu folgen. Dieses Zeichen soll auch vor 2000 Jahren der Stern von Bethlehem gewesensein, ebenfalls eine Jupiter-Saturn-Konjunktion, die auch als „Königs-Konstellation“ bekannt ist.

Jupiter, der Gute Hirte, verkörpert die Liebe und Weisheit in uns, das ganzheitliche Verstehen, das sich einstellt, wennwirdie Welt und alle Lebensformen nicht mehr mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen wahrnehmen. Er repräsentiert auchdas Verlangen in uns, auf jeder Ebene des Bewusstseinsnach Erkenntnis und Vervollkommnung zu streben. Er verleiht die Fähigkeit zur Gesamtschau und Synthese, die in der Erkenntnis mündet, dass das eigen Handeln immer einen Einfluss auf das Ganze ausübt, weil alles miteinander verbunden ist.

Während Jupiter äußerlich (exoterisch) im Schützen herrscht und dort ein neues Werden nach dem Sterben im Skorpion verheißt, ist er auf der inneren seelischen Ebene (esoterisch) der Herrscher von Wassermann und kennzeichnet auf dieser Stufe ein beginnendes Seelenbewusstsein der Menschheit. Für den Einzelnen mag Jupiter im Wassermann das Bestreben nach einem Bewusstsein liebe- und verständnisvoller Verbundenheit mit anderen bedeuten, sein seelisches Potenzial zu vergeistigen und allen Menschen in tätiger Liebe zu dienen. Die tolerante und optimistische Grundhaltung Jupiters ist das Ergebnis einer inneren Schattenarbeit und schonungslosen Selbsterkenntnis. So erkennt der Mensch auf dieser Stufe alle Unvollkommenheiten, Schicksalsgewalten und Rückschläge in seinem Leben als Auswirkungen seines eigenen Charakters an, erlöst sich selbst von den Schatten, die er früher auf andere projiziert hat.

Saturn-Jupiter-Konjunktion Wassermann

Saturn (Chronos), der Herrscher von Steinbock und Begründer des Goldenen Zeitalters, einem paradiesischen Urzustandder Menschheit, ist jabekanntlich der „Hüter an der Schwelle“ und Planet der Individuation. Im Gegensatz zu Uranus, der unsdie Universalität unseres geistigen Daseins bewusst macht, zeigt uns Saturn im Horoskop dieGrenzen unseres Bewusstseins als Persönlichkeit. Er versperrt uns so lange den Weg in ein höheres Bewusstsein, bis wir bereit sind, unser Schicksal als das uns Geschickte anzunehmen und durch zunehmende Krisen, Entbehrungen, Leid und Schmerzen zu erkennen, dass wir selbst durch unsere Taten unser Leben erschaffen (Karma, Prinzip von Ursache-Wirkung). Wir sind die Schöpfer unserer Realität und unserer Zukunft.

So lässt Saturn im geistigen Wassermann-Zeichen nur das durchdie Pforte hindurch, was ewigkeitstauglich ist. In der Bibel heißt es dazu, eher gehe ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich. Über diese Saturn-Schwelle kommt nur der, der allen Ballast und alle Bindungen, alle Sorgen und Begierden seiner niedrigen Persönlichkeit abgeworfen hat, dessen Bewusstsein völlig leer,, losgelöst und heiter ist, offen ist für neue Eindrücke und die Stimme seines Herzens – die Intuition.

Saturn und Jupiter entsprechen dem Prinzip Vater und Sohn, wobei Zeus-Jupiter dem „verlorenen Sohn“ entspricht, der nach der Entthronung seines Vaters Saturn (Chronos) zu einer höheren Erkenntnis, zu Weisheit und Liebe herangereift ist. Ihre Wiedervereinigung und Versöhnung (Konjunktion) findet als erlösender Impuls der Evolution im Wassermann statt, dem Zeichen des Heiligen Geisgtes und des großen Wandels, in dem alle Trennungen und Polaritäten aufghpben sind unddas Wasser des Lebens über die dürstende Menschheit ausgegossen wird.

In unserem „Raumschiff Erde“ empfangen wir jetzt diese starken kosmischen Strahlen des Lichts, der Liebe-Weisheit und kosmischen Schöpferkraft. Jeder, der bereit und offen ist, kann sich in disem himmlischen Licht der Weisheit erneuern und seine Verbundenheit mitdem paradiesischen Zustand der Einheit erleben. Man könnte diesen Moment des Übergangs in ein Neues Zeitalter und ein Neues Bewusstsein auch die Geburt des Universellen Menschen nennen, die Geburt des Homo universalis.

Die neue Mutation (Aquarell )

Raumschiff Erde – Quo vadis?

Es ist ein aufregender und spannender Moment für die Mannschaft / Menschheit im Raumschiff Erde. Das Raumschiff ist gut ausgestattet. Es hat jedoch keinen Notausgang, was bedeutet, keiner kann aussteigen. Wir sitzen alle in demselben Boot. Buckminster Fuller schreibt, dass es keine Bedienungsanleitung für das Raumschiff gebe (Buckminster Fuller „Spaceship Earth“). Niemand anderes als wir selbst, jeder Einzelne und die Menschheit als Ganzes, sind die Bedienungsanleitung. Wir tragen sie als Potenzial in uns. Lernen wir also unseren Beipackzettel bzw. unsere Gebrauchsanweisung kennen und gut zu lesen. Die Zeit und auch alles materiell Erreichte rinnt uns durch die Finger. Die Zeit erfordert einen Sprung, schnelle Veränderung, ständiges Bewegen und Fließen. Wer sich verantwortlich, gerufen & berufen fühlt, steigt ein, sagt ja zu seiner Berufung und seinem schöpferischen Mitwirken zur Erneuerung. Es ist keine Zeit zum Zuschauen oder passiven Genießen des Erreichten.

In einer Zeit, wo die Ressourcen zu Ende gehen, wo Erde & Menschheit ersticken, brauchen wir dringend eine andere Seins- und Lebensweise. Und wir brauchen eine neue Art von Mensch, der für das Überleben unserer Art von entscheidender Bedeutung sein wird. Für den nächsten Entwicklungsschritt werden Wesen gebraucht, die ernsthaft auf dem Weg sind, ihr göttliches Selbst, ihre wahre Essenz, zu verwirklichen, deren Seelen kraftvoll und schön in ihrem eigenen Licht schwingen und auf den evolutionären Impuls mit Freude reagieren.

Das Leben winkt, das Raumschiff wackelt und eiert, braucht unsere kreativen Fähigkeiten, unser schöpferisches Mitwirken, unsere Unterstützung. Viele von uns befinden sich bereits seit Jahrzehnten in dieser Entwicklung und steuern mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten bei. Um den Neuen Menschen und sein Potenzial zu verstehen, brauchen wir die Küstler und Visionäre, die uns helfen, uns den Homo universalis vorstellen zu können, wie er sich zeigen könnte, woran er erkannt werden kann. Wie stellt er sich im Internet dar oder im täglichen Erleben? Was wir ihn hervorlocken und auf den Plan rufen? Wovon fühlt er sich angezogen?

Das Einsteigen und bewusste kreative Mitwirken für diesen evolutionären Schritt ist kein Muss, sondern eine Einladung, eine Wahl, die jeder selbst treffen kann. Jeder Mensch der Spezies Homo sapiens hat die Freiheit und Möglichkeit, ja oder nein zu seiner geistigenEntfaltung zu sagen. Es wird allerding attraktiver sein, den universellen Menschen in sich zu entdecken… Zur Aktivierung und Etablierung der Wassermann-Energie auf dem Planeten werden Menschen gebraucht, die ihr niederes Selbst (ihre Persönlichkeit) überwunden, d.h. bei vollem Bewusstsein entsubjektiviert haben und ihr Glück darin finden, inspirierend und kreativ für das Kollektiv zu wirken. Mit diesem Dienst am Ganzen tauchen sie ein in das Einheitsbewusstsein der Fische und die All-Liebe Neptuns – so wie der einzelne Wassertropfen in den großen Ozean.

Pforte der Transzendenz (Aquarell)

Der universelle Mensch – Ruf & Berufung

Im Zeitalter des Wassermanns werden neue Berufe und Berufungen entstehen. Die Coronakrise wird für diese Entwicklung ein machtvoller Verstärker sein. Der neue universelle Mensch steht mit seinem Herzen mit der ganzen Schöpfung in Verbindung, vom Mineral über die Pflanzen- und Tierwelt bis zu den Naturgeistern und Sternenwesen. Wo das Herz spricht und der Geist empfänglich ist, wird es keine Verständigungsschwierigkeiten geben.

Wir brauchen Menschen mit einzigartigen Fähigkeiten, Bewusstseins- und Zukunftsforscher, Netzwerker, Wissenschaftler und Informationstechniker, Heiler und Psychologen, Ernährungs- und Gesundheitsberater, Philosophen, medial veranlagte Menschen, die als Botschafter und Sprecher für diejenigen Wesen agieren, mit denen der Mensch die Kommunikation verlernt hat, wie Tiere, Naturgeister und Elementargeister, Engel, Sternenvölker, Planeten und Sterne.

Woran erkennen wir unsere wahre Berufung und den Impuls der Evolution? An der Freude und inneren Erregung, wenn wir den inneren Ruf vernehmen und uns angesprochen fühlen… wenn wir freudig ja sagen…. an unserer Begeisterung und Inspiration… wenn das Herz Sprünge macht und uns die Ideen zufliegen… wir wir die Tendenz zu mehr Liebe und den Drang nach Kreativität verspüren… das Verlangen nach einer Gemeinschaft haben, in der wir uns alle mit dem schöpferischen Geist verbinden und einen gemeinsamen Sinn entdecken, uns gegenseitig fördern und wertschätzen… wenn wir jemanden finden oder gefunden haben, dessen Kreativität sich mit unserer verbindet. Das ist eine aufregende Angelegenheit, die allen gut tut.

In einer kreativen Gemeinschaft, in solchen kreativen Beziehungen können wir fast alles tun, und unserer schöpferisches Potenzial wird sich vervielfachen. Da brauchen wir nicht im Außen nach politischen Führern zu suchen. Im Außen, inder alten Ordnung, dem alten System, geht es immer nur um Gewinn & Verlust, Dabei gibt es Größeres als Gewinn & Verlust, mein & dein! Öffnen wir unser Bewusstsein für neue synergetische Systeme, wo Menschen und Gruppen zusammenwirken und eine neue Ordnung kreieren.

Woran erkennen wir, dass wir im falschen Beruf oder in einer falschen Beziehung feststecken? Wir erfahren keine Freude, keine innere Erregung, erfahren unser Leben / unsere Beziehungen / unseren Beruf als sinnlos, unerfüllt, krank machend oder gar lähmend. Wir fühlen uns unglücklich. Wir stecken fest in funktionierenden Beschäftigungen und Beziehungen – allein aus niederen persönlichen Beweggründen, wegen persönlicher Sicherheit und entsprechenden Verpflichtungen, aus Angst vor Veränderung, vor dem Alleinsein, aus Unwissenheit oder Trägheit.

Der Homo universalis ist eine neue Projektion des schöpferischen Geistes. Ihm wohnen alle Fähigkeiten für den notwendigen evolutionären Schritt inne. Er strömt aus dem ursprünglichen oder kosmischen Ganzen hervor, ist weder das Produkt irdischer Ahnen und Stammbäume, noch einer lokalen Kultur oder rassischen Tradition. Diese neue Mutation ist vollkommen frei von der Trägeit menschlicher Vergangenheit und überlieferter Wertmaßstäbe.

Mitwirken und Zusammenwirken / Ko-Kreation und Synergie im Horoskop

Jeder Mensch trägt innovatives, schöpferisches Potenzial in sich. Frage dich:

Was ist das Neue in dir, das jetzt heraus will?

Was ist das Neue, das dir gerade geschieht?

Wo begegnet dir gerade Neues?

Wo entsteht Neues durch dich, mit dir?

Schau in dein Horoskop, in welchem Haus der Wassermann beginnt, wo die Konjunktion von Jupiter/Saturn (1° Wassermann) steht. Hier liegt dein großes schöpferisches Potenzial, das du JETZT einbringen und aktivieren kannst. In diesem Bereich (Haus) wirst du gerufen, bewusst einzusteigen in das Raumschiff Erde, dich auf den heißen Stuhl zu setzen und gemeinsam mit vielen anderen für den Fortbestand des Planeten und der Menschheit zu sorgen und eine neue Ära einzuleiten. In diesem Bereich ist deine schöpferische Mitarbeit erwünscht – freiwillig. Hier kannst du sehen, hören und verstehen, wer du wirklich bist, kannst dein ganzheitliches Selbst zu strahlender Entfaltung bringen und deinen Blick für die notwendige Evolution schulen.

Evolution oder Vergessenheit

Quo vadis – Terra X? Es liegt in unserer Hand, ob Menschheit & Planet Erde eine Zukunft haben oder in Vergessenheit geraten. Evolution oder gar De-Evolution. Evolution heißt positive Weiterentwicklung des Lebens auf diesem Planeten im Einklang mit den großen kosmischen Rhythmen. Es bedeutet mehr Freiheit des Menschen durch eine neue Beziehung zum Universum, durch eine gemeinsame Beziehung zum Schöpferischen. Es bedeutet eine biologische und physikalische Veränderung von Materie und Zellen, das Erschaffen einer neuen Welt, in der die Bedürfnisse aller Menschen zu 100 % erfüllt werden. Dazu gehört das Abschaffen von Armut, Krieg und Ausbeutung – während Liebe, Mitgefühl und fürsorgliche Mitverantwortung zu den Qualitäten der neuen Menschheitsdiener zählen, die die Evolution hervorbringt.

  De-Evolution heißt Zusammenbruch, Zerstörung, biologisch und physikalisch, heißt Stillstand, Ignoranz, Klimakrise, Umweltzerstörung, gegeneinander kämpfen in Kriegen, Entfremdung, Respektlosigkeit gegenüber anderen Lebensformen. Beide Tendenzen sind derzeit gut erkennbar. Evolution ist immer ein Angebot, kein Zwang. Lernen wir, die richtigen Fragen, das heißt gezielte evolutionäre Fragen zu stellen. Und wir werden erfahren, wie wir vom Leben direkte Antworten erhalten. Uralte, evolutionäre Fragen sind zum Beispiel:  

Wohin gehen wir als Menschheit? Wozu entwickeln wir uns? Was geschieht mit unserer menschlichen Spezies? Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung haben wir jetzt? Was kann ich tun, dass sich durch mich Neues manifestiert?   Jeder kann sich selbst fragen und die Fragen beantworten oder das Thema mit anderen diskutieren, üben und erproben oder einmal das I Ging befragen.  

Was mag grundlegend sein für ein universelles spirituelles Bewusstsein? Hier ein paar Anregungen:   –   Ein offenes Herz. Unser Herz als Bezugspunkt. –   Ein überzeugender Optimismus als Wahl. Ich entscheide mich, strahlend, engagiert, frohlockend und positiv zu sein. Mir stehen alle Türen offen und die besten Ergebnisse können erzielt werden. –   Die Praxis, in jedem Moment vollständig präsent zu sein; nicht nur teilweise. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das gezielt eingeübt und gepflegt werden kann. –   Kein Urteilen über die Unterschiede in anderen, sei es Religion, Rasse, Fähigkeiten, Vorlieben und über alles, was nicht wie ‚ich’ ist oder nicht so will, wie ‚ich’ es will. –   Das Geheimnisvolle (Mystische) in unserem Leben aktiv zulassen. Das Akzeptieren des Nichtwissens ist Teil einer spirituellen Erfahrung. –  Leichtigkeit, Kreativität und Freude. Ein leidenschaftliches Verlangen nach schöpferischer Betätigung und dem Ausprobieren neuer Lösungen für alte Probleme. Jeder trägt den Impuls zur Kreativität in sich, möchte die Freude des Teilens, wie die Freude über das Entdecken des gemeinsamen Sinns erfahren. Meine Einzigartigkeit ist mein Beitrag zum Schöpferischen, zur Mitschöpfung. –  Dem schöpferischen Impuls bedingungslos vertrauen und sich von ihm führen lassen. Dann gelangen wir in einen Zustand des Fließens, die Arbeit, die wir lieben, wird anerkannt. Damit belohnen wir uns selbst.  –   Der Impuls zur Evolution. Der Impuls zu geben, zu helfen, andere zu unterstützen, für den Planeten zu sorgen. Sich als Teil eines größeren Ganzen zu fühlen, sich verbunden zu fühlen, stärkt unseren Geist und gibt uns Sinn.  

Ich wünsche euch noch inspirierende Raunächte

und eine gute Intuition, dass ihr den evolutionären Ruf in euch hört….

eure Sundra

Wassermann oder Fische-Animus