Wassermann – Zeitenwende – Evolution

Der universelleMensch -Homo universalis

Da sitze ich am Weihnachtsabend in einem kleinen Dorf irgendwo mitten in Europa, einem unscheinbaren Punkt auf dem Globus, und bin dank meiner Begeisterung für die Evolution des Menschen mit so vielen tiefgründigen, engagierten Menschen auf diesem Planeten verbunden! Wie viele beherzte , kraftvolle und engagierte Menschen es auf der Welt gibt! Menschen mit einer leidenschaftlichen Begeisterung und einem Verlangen nach spiritueller Selbstverwirklichung, schöpferischer Betätigung, nach Co-Creation, schöpferischem Zusammenwirken. Sie alle tragen den Impuls der Evolution in sich, folgen dem Ruf in ihrem Inneren und folgen damit ihrer wahren Berufung.

Ja, ich bin ein Mitschöpfer! Dank sei der großartigen technischen Erfindung des Internets, einer Art globalen Nervensystems, und dem offenen Bewusstsein vielerMenschen, das empfänglich ist für alle Arten von Synergien zum Wohl aller Lebewesen auf diesem Raumschiff Erde. Und es gibt bereits eine große Anzehl evolutionärer Ansätze, Projekte und Gemeinschaften – unabhängig von Kultur, Rasse und Religion, wie Lichtpunkte überden Globus verstreut – und auch um ihn herum.

Plötzlich – wie wenn ein Schalter umgelegt worden ist – begegnen mir überall diese „neuen Menschen“, die ich (gemeinsam mit anderen) die neue Spezies, den Homo universalis nennen möchte. Denn der egoistische Homo sapiens will und kann den jetzt erforderlichen Quantensprung im Bewusstsein nicht leisten. Er wird sich an sein Wissen, seine scheinbaren Leistungen etc. klammern wollen. Für diesen Moment hier & jetzt habe ich alles gegeben und auch alles bekommen. Ich fühle mich freudig erregt, ermutigt, bestätigt und auch sehr geehrt, dass ich ein Mitschöpfer (Co-Creator) sein kann, meine Visionen und Erfahrungen mit euch teilen darf.

Wassermann und die Zeitenwende

Durch den gemeinsamen Eintritt von Jupiter und Saturn am Tag der Wintersonnenwende in den Wassermann ist der Menschheit wieder ein Zeichen gegeben, nämlich ihrem Leitstern zu folgen. Dieses Zeichen soll auch vor 2000 Jahren der Stern von Bethlehem gewesensein, ebenfalls eine Jupiter-Saturn-Konjunktion, die auch als „Königs-Konstellation“ bekannt ist.

Jupiter, der Gute Hirte, verkörpert die Liebe und Weisheit in uns, das ganzheitliche Verstehen, das sich einstellt, wennwirdie Welt und alle Lebensformen nicht mehr mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen wahrnehmen. Er repräsentiert auchdas Verlangen in uns, auf jeder Ebene des Bewusstseinsnach Erkenntnis und Vervollkommnung zu streben. Er verleiht die Fähigkeit zur Gesamtschau und Synthese, die in der Erkenntnis mündet, dass das eigen Handeln immer einen Einfluss auf das Ganze ausübt, weil alles miteinander verbunden ist.

Während Jupiter äußerlich (exoterisch) im Schützen herrscht und dort ein neues Werden nach dem Sterben im Skorpion verheißt, ist er auf der inneren seelischen Ebene (esoterisch) der Herrscher von Wassermann und kennzeichnet auf dieser Stufe ein beginnendes Seelenbewusstsein der Menschheit. Für den Einzelnen mag Jupiter im Wassermann das Bestreben nach einem Bewusstsein liebe- und verständnisvoller Verbundenheit mit anderen bedeuten, sein seelisches Potenzial zu vergeistigen und allen Menschen in tätiger Liebe zu dienen. Die tolerante und optimistische Grundhaltung Jupiters ist das Ergebnis einer inneren Schattenarbeit und schonungslosen Selbsterkenntnis. So erkennt der Mensch auf dieser Stufe alle Unvollkommenheiten, Schicksalsgewalten und Rückschläge in seinem Leben als Auswirkungen seines eigenen Charakters an, erlöst sich selbst von den Schatten, die er früher auf andere projiziert hat.

Saturn-Jupiter-Konjunktion Wassermann

Saturn (Chronos), der Herrscher von Steinbock und Begründer des Goldenen Zeitalters, einem paradiesischen Urzustandder Menschheit, ist jabekanntlich der „Hüter an der Schwelle“ und Planet der Individuation. Im Gegensatz zu Uranus, der unsdie Universalität unseres geistigen Daseins bewusst macht, zeigt uns Saturn im Horoskop dieGrenzen unseres Bewusstseins als Persönlichkeit. Er versperrt uns so lange den Weg in ein höheres Bewusstsein, bis wir bereit sind, unser Schicksal als das uns Geschickte anzunehmen und durch zunehmende Krisen, Entbehrungen, Leid und Schmerzen zu erkennen, dass wir selbst durch unsere Taten unser Leben erschaffen (Karma, Prinzip von Ursache-Wirkung). Wir sind die Schöpfer unserer Realität und unserer Zukunft.

So lässt Saturn im geistigen Wassermann-Zeichen nur das durchdie Pforte hindurch, was ewigkeitstauglich ist. In der Bibel heißt es dazu, eher gehe ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Himmelreich. Über diese Saturn-Schwelle kommt nur der, der allen Ballast und alle Bindungen, alle Sorgen und Begierden seiner niedrigen Persönlichkeit abgeworfen hat, dessen Bewusstsein völlig leer,, losgelöst und heiter ist, offen ist für neue Eindrücke und die Stimme seines Herzens – die Intuition.

Saturn und Jupiter entsprechen dem Prinzip Vater und Sohn, wobei Zeus-Jupiter dem „verlorenen Sohn“ entspricht, der nach der Entthronung seines Vaters Saturn (Chronos) zu einer höheren Erkenntnis, zu Weisheit und Liebe herangereift ist. Ihre Wiedervereinigung und Versöhnung (Konjunktion) findet als erlösender Impuls der Evolution im Wassermann statt, dem Zeichen des Heiligen Geisgtes und des großen Wandels, in dem alle Trennungen und Polaritäten aufghpben sind unddas Wasser des Lebens über die dürstende Menschheit ausgegossen wird.

In unserem „Raumschiff Erde“ empfangen wir jetzt diese starken kosmischen Strahlen des Lichts, der Liebe-Weisheit und kosmischen Schöpferkraft. Jeder, der bereit und offen ist, kann sich in disem himmlischen Licht der Weisheit erneuern und seine Verbundenheit mitdem paradiesischen Zustand der Einheit erleben. Man könnte diesen Moment des Übergangs in ein Neues Zeitalter und ein Neues Bewusstsein auch die Geburt des Universellen Menschen nennen, die Geburt des Homo universalis.

Die neue Mutation (Aquarell )

Raumschiff Erde – Quo vadis?

Es ist ein aufregender und spannender Moment für die Mannschaft / Menschheit im Raumschiff Erde. Das Raumschiff ist gut ausgestattet. Es hat jedoch keinen Notausgang, was bedeutet, keiner kann aussteigen. Wir sitzen alle in demselben Boot. Buckminster Fuller schreibt, dass es keine Bedienungsanleitung für das Raumschiff gebe (Buckminster Fuller „Spaceship Earth“). Niemand anderes als wir selbst, jeder Einzelne und die Menschheit als Ganzes, sind die Bedienungsanleitung. Wir tragen sie als Potenzial in uns. Lernen wir also unseren Beipackzettel bzw. unsere Gebrauchsanweisung kennen und gut zu lesen. Die Zeit und auch alles materiell Erreichte rinnt uns durch die Finger. Die Zeit erfordert einen Sprung, schnelle Veränderung, ständiges Bewegen und Fließen. Wer sich verantwortlich, gerufen & berufen fühlt, steigt ein, sagt ja zu seiner Berufung und seinem schöpferischen Mitwirken zur Erneuerung. Es ist keine Zeit zum Zuschauen oder passiven Genießen des Erreichten.

In einer Zeit, wo die Ressourcen zu Ende gehen, wo Erde & Menschheit ersticken, brauchen wir dringend eine andere Seins- und Lebensweise. Und wir brauchen eine neue Art von Mensch, der für das Überleben unserer Art von entscheidender Bedeutung sein wird. Für den nächsten Entwicklungsschritt werden Wesen gebraucht, die ernsthaft auf dem Weg sind, ihr göttliches Selbst, ihre wahre Essenz, zu verwirklichen, deren Seelen kraftvoll und schön in ihrem eigenen Licht schwingen und auf den evolutionären Impuls mit Freude reagieren.

Das Leben winkt, das Raumschiff wackelt und eiert, braucht unsere kreativen Fähigkeiten, unser schöpferisches Mitwirken, unsere Unterstützung. Viele von uns befinden sich bereits seit Jahrzehnten in dieser Entwicklung und steuern mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten bei. Um den Neuen Menschen und sein Potenzial zu verstehen, brauchen wir die Küstler und Visionäre, die uns helfen, uns den Homo universalis vorstellen zu können, wie er sich zeigen könnte, woran er erkannt werden kann. Wie stellt er sich im Internet dar oder im täglichen Erleben? Was wir ihn hervorlocken und auf den Plan rufen? Wovon fühlt er sich angezogen?

Das Einsteigen und bewusste kreative Mitwirken für diesen evolutionären Schritt ist kein Muss, sondern eine Einladung, eine Wahl, die jeder selbst treffen kann. Jeder Mensch der Spezies Homo sapiens hat die Freiheit und Möglichkeit, ja oder nein zu seiner geistigenEntfaltung zu sagen. Es wird allerding attraktiver sein, den universellen Menschen in sich zu entdecken… Zur Aktivierung und Etablierung der Wassermann-Energie auf dem Planeten werden Menschen gebraucht, die ihr niederes Selbst (ihre Persönlichkeit) überwunden, d.h. bei vollem Bewusstsein entsubjektiviert haben und ihr Glück darin finden, inspirierend und kreativ für das Kollektiv zu wirken. Mit diesem Dienst am Ganzen tauchen sie ein in das Einheitsbewusstsein der Fische und die All-Liebe Neptuns – so wie der einzelne Wassertropfen in den großen Ozean.

Pforte der Transzendenz (Aquarell)

Der universelle Mensch – Ruf & Berufung

Im Zeitalter des Wassermanns werden neue Berufe und Berufungen entstehen. Die Coronakrise wird für diese Entwicklung ein machtvoller Verstärker sein. Der neue universelle Mensch steht mit seinem Herzen mit der ganzen Schöpfung in Verbindung, vom Mineral über die Pflanzen- und Tierwelt bis zu den Naturgeistern und Sternenwesen. Wo das Herz spricht und der Geist empfänglich ist, wird es keine Verständigungsschwierigkeiten geben.

Wir brauchen Menschen mit einzigartigen Fähigkeiten, Bewusstseins- und Zukunftsforscher, Netzwerker, Wissenschaftler und Informationstechniker, Heiler und Psychologen, Ernährungs- und Gesundheitsberater, Philosophen, medial veranlagte Menschen, die als Botschafter und Sprecher für diejenigen Wesen agieren, mit denen der Mensch die Kommunikation verlernt hat, wie Tiere, Naturgeister und Elementargeister, Engel, Sternenvölker, Planeten und Sterne.

Woran erkennen wir unsere wahre Berufung und den Impuls der Evolution? An der Freude und inneren Erregung, wenn wir den inneren Ruf vernehmen und uns angesprochen fühlen… wenn wir freudig ja sagen…. an unserer Begeisterung und Inspiration… wenn das Herz Sprünge macht und uns die Ideen zufliegen… wir wir die Tendenz zu mehr Liebe und den Drang nach Kreativität verspüren… das Verlangen nach einer Gemeinschaft haben, in der wir uns alle mit dem schöpferischen Geist verbinden und einen gemeinsamen Sinn entdecken, uns gegenseitig fördern und wertschätzen… wenn wir jemanden finden oder gefunden haben, dessen Kreativität sich mit unserer verbindet. Das ist eine aufregende Angelegenheit, die allen gut tut.

In einer kreativen Gemeinschaft, in solchen kreativen Beziehungen können wir fast alles tun, und unserer schöpferisches Potenzial wird sich vervielfachen. Da brauchen wir nicht im Außen nach politischen Führern zu suchen. Im Außen, inder alten Ordnung, dem alten System, geht es immer nur um Gewinn & Verlust, Dabei gibt es Größeres als Gewinn & Verlust, mein & dein! Öffnen wir unser Bewusstsein für neue synergetische Systeme, wo Menschen und Gruppen zusammenwirken und eine neue Ordnung kreieren.

Woran erkennen wir, dass wir im falschen Beruf oder in einer falschen Beziehung feststecken? Wir erfahren keine Freude, keine innere Erregung, erfahren unser Leben / unsere Beziehungen / unseren Beruf als sinnlos, unerfüllt, krank machend oder gar lähmend. Wir fühlen uns unglücklich. Wir stecken fest in funktionierenden Beschäftigungen und Beziehungen – allein aus niederen persönlichen Beweggründen, wegen persönlicher Sicherheit und entsprechenden Verpflichtungen, aus Angst vor Veränderung, vor dem Alleinsein, aus Unwissenheit oder Trägheit.

Der Homo universalis ist eine neue Projektion des schöpferischen Geistes. Ihm wohnen alle Fähigkeiten für den notwendigen evolutionären Schritt inne. Er strömt aus dem ursprünglichen oder kosmischen Ganzen hervor, ist weder das Produkt irdischer Ahnen und Stammbäume, noch einer lokalen Kultur oder rassischen Tradition. Diese neue Mutation ist vollkommen frei von der Trägeit menschlicher Vergangenheit und überlieferter Wertmaßstäbe.

Mitwirken und Zusammenwirken / Ko-Kreation und Synergie im Horoskop

Jeder Mensch trägt innovatives, schöpferisches Potenzial in sich. Frage dich: Was ist das Neue in dir, das jetzt heraus will? Was ist das Neue, dir dir gerade geschieht? Wo begegnet dir gerade Neues? Wo entsteht Neues durch dich, mit dir? Schau in dein Horoskop, in welchem Haus der Wassermann beginnt, wo die Konjunktion von Jupiter/Saturn (1° Wassermann) steht. Hier liegt dein großes schöpferisches Potenzial, das du JETZT einbringen und aktivieren kannst. In diesem Bereich (Haus) wirst du gerufen, bewusst einzusteigen in das Raumschiff Erde, dich auf den heißen Stuhl zu setzen und gemeinsam mit vielen anderen für den Fortbestand des Planeten und der Menschheit zu sorgen und eine neue Ära einzuleiten. In diesem Bereich ist deine schöpferische Mitarbeit erwünscht – freiwillig. Hier kannst du sehen, hören und verstehen, wer du wirklich bist, kannst dein ganzheitliches Selbst zu strahlender Entfaltung bringen und deinen Blick für die notwendige Evolution schulen.

Evolution oder Vergessenheit

Quo vadis – Terra X? Es liegt in unserer Hand, ob Menschheit & Planet Erde eine Zukunft haben oder in Vergessenheit geraten. Evolution oder gar De-Evolution. Evolution heißt positive Weiterentwicklung des Lebens auf diesem Planeten im Einklang mit den großen kosmischen Rhythmen. Es bedeutet mehr Freiheit des Menschen durch eine neue Beziehung zum Universum, durch eine gemeinsame Beziehung zum Schöpferischen. Es bedeutet eine biologische und physikalische Veränderung von Materie und Zellen, das Erschaffen einer neuen Welt, in der die Bedürfnisse aller Menschen zu 100 % erfüllt werden. Dazu gehört das Abschaffen von Armut, Krieg und Ausbeutung – während Liebe, Mitgefühl und fürsorgliche Mitverantwortung zu den Qualitäten der neuen Menschheitsdiener zählen, die die Evolution hervorbringt.

  De-Evolution heißt Zusammenbruch, Zerstörung, biologisch und physikalisch, heißt Stillstand, Ignoranz, Klimakrise, Umweltzerstörung, gegeneinander kämpfen in Kriegen, Entfremdung, Respektlosigkeit gegenüber anderen Lebensformen. Beide Tendenzen sind derzeit gut erkennbar. Evolution ist immer ein Angebot, kein Zwang. Lernen wir, die richtigen Fragen, das heißt gezielte evolutionäre Fragen zu stellen. Und wir werden erfahren, wie wir vom Leben direkte Antworten erhalten. Uralte, evolutionäre Fragen sind zum Beispiel:  

Wohin gehen wir als Menschheit? Wozu entwickeln wir uns? Was geschieht mit unserer menschlichen Spezies? Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung haben wir jetzt? Was kann ich tun, dass sich durch mich Neues manifestiert?   Jeder kann sich selbst fragen und die Fragen beantworten oder das Thema mit anderen diskutieren, üben und erproben oder einmal das I Ging befragen.  

Was mag grundlegend sein für ein universelles spirituelles Bewusstsein? Hier ein paar Anregungen:   –   Ein offenes Herz. Unser Herz als Bezugspunkt. –   Ein überzeugender Optimismus als Wahl. Ich entscheide mich, strahlend, engagiert, frohlockend und positiv zu sein. Mir stehen alle Türen offen und die besten Ergebnisse können erzielt werden. –   Die Praxis, in jedem Moment vollständig präsent zu sein; nicht nur teilweise. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das gezielt eingeübt und gepflegt werden kann. –   Kein Urteilen über die Unterschiede in anderen, sei es Religion, Rasse, Fähigkeiten, Vorlieben und über alles, was nicht wie ‚ich’ ist oder nicht so will, wie ‚ich’ es will. –   Das Geheimnisvolle (Mystische) in unserem Leben aktiv zulassen. Das Akzeptieren des Nichtwissens ist Teil einer spirituellen Erfahrung. –  Leichtigkeit, Kreativität und Freude. Ein leidenschaftliches Verlangen nach schöpferischer Betätigung und dem Ausprobieren neuer Lösungen für alte Probleme. Jeder trägt den Impuls zur Kreativität in sich, möchte die Freude des Teilens, wie die Freude über das Entdecken des gemeinsamen Sinns erfahren. Meine Einzigartigkeit ist mein Beitrag zum Schöpferischen, zur Mitschöpfung. –  Dem schöpferischen Impuls bedingungslos vertrauen und sich von ihm führen lassen. Dann gelangen wir in einen Zustand des Fließens, die Arbeit, die wir lieben, wird anerkannt. Damit belohnen wir uns selbst.  –   Der Impuls zur Evolution. Der Impuls zu geben, zu helfen, andere zu unterstützen, für den Planeten zu sorgen. Sich als Teil eines größeren Ganzen zu fühlen, sich verbunden zu fühlen, stärkt unseren Geist und gibt uns Sinn.  

Ich wünsche euch noch inspirierende Raunächte

und eine gute Intuition, dass ihr den evolutionären Ruf in euch hört….

eure Sundra

Wassermann oder Fische-Animus

 

Traumdeutung – Traumsymbole

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Willkommen,

Martin Luther King, Dschuang Dsi, Abie Nathan, ABBA, John Lennon – sie alle hatten einen großen Traum, der ihr Leben beflügelte und ihnen die Kraft zur Verwirklichung gab. Ein Traumerlebnis kann ausreichen, dem Leben eine ganz neue Richtung und Grundlage zu geben.

Vor drei Jahren träumte ich, ein eBook über Träume und Traumdeutung zu schreiben, den Inhalt auf der Internet-Plattform als kulinarisches Stern- und Traumbuffet in mundgerechten Portionen anzubieten. Meine Berufung zur Sterne-Köchin sei einstimmig beschlossen. Ich habe täglich für Qualität, Güte und Frische zu sorgen.

Es ist angerichtet! Ich bitte zu Tisch!
Jeder wissensdurstige und erkenntnishungrige Gast kann sich am Traum-Buffet gemäß seinen Vorlieben und Mitteln selbst bedienen, die nächtlichen Botenstoffe probieren, sich Appetit holen auf die Kommunikation mit den interstellaren Welten seines Seelenraums. Es geht hier nicht um Konsumierung, Fütterung und Sättigung, sondern um die Selbstspeisung nach Art eines Feedbacks.

Essen ist Mahlzeit.
Essen ist Begegnung, Konfrontation, Auseinandersetzung mit dem Leben.
Essen ist Schicksal. Geschick. Gericht. Gerichtetes.

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Jeden Tag bekommen wir unsere „Portion Leben“ vorgesetzt, essen und trinken die Welt, nehmen sie in kleinen, für uns fassbaren Portionen auf. Unsere Träume reflektieren uns, wie wir mit dem Aufgetischten und Angerichteten umgehen. Nicht immer sind wir gewillt, das Vorgesetzte oder vor uns Hingestellte anzunehmen. Nach welchen Kriterien entscheiden wir, treffen wir unsere Wahl? Und wie essen wir? Schlingen wir alles ungeprüft in uns hinein oder picken wir die Rosinen heraus? Wie mag es schmecken? Wie duftet es? Welche Farben nehmen wir auf? Wir entscheiden, ob wir uns bewusst mit dem Vorgang des Essens auseinandersetzen oder ob wir das Aufnehmen, Verarbeiten und Ausscheiden des Essens dem Unbewussten überlassen, das heißt, dem Anderen und Fremden, dem Rest der Welt und allen Organen oder Zellen, von denen wir uns getrennt fühlen.

Meine Philosophie

Träume kommen im Schlaf zu uns, aus der Welt des Ewigen, in der alles untrennbar miteinander verwoben ist, Vergangenes und Zukünftiges, Persönliches und Kollektives, Irdisches und Kosmisches. Traumleben und Wachleben sind eine untrennbare Einheit, auch wenn sie uns getrennt erscheinen. Wie die Erfahrung des Menschseins von Licht und Schatten, Innen- und Außenwelt, ist auch das Leben doppelt. Was im Außen erscheint, ist die Spiegelung aus der Welt des Seins. Wir selbst sind die Schöpfer unserer Wirklichkeit, erschaffen sie nach den inneren Bildern und fügen sie zu einem Ganzen zusammen.

Für die Entschlüsselung der Traumsymbole gibt es keine fertigen Patentrezepte, da jedes Symbol bei jedem Menschen andere Erinnerungen und Assoziationen frei gibt. Und doch gibt es in der Symbolsprache allgemeingültige Entsprechungen auf der inneren Ebene, die den noch Ungeübten zu einem Verstehen ihrer Träume und zur Ordnung ihrer inneren Angelegenheiten dienen können – wenigstens so lange, bis sie sich auf ihre Intuition, ihr Bauchgefühl und ihre kreative Fantasie verlassen können.

Es ist hilfreich, sich gegenseitig die Träume zu erzählen, sie regelmäßig aufzuschreiben und sie auf eine kreative Art wiederzuerleben. Auf diese Weise üben wir uns darin, die Verbindung mit der Welt des Seins aufrechtzuerhalten, aus der die Träume zu uns kommen. So wie der Traum selbst eine Brücke zwischen Nacht- und Tagwelt, zwischen Schlaf und Wachsein ist.

Der Traum – ein Spiegel der Seele.
„Erzähle mir deinen Traum – und ich sage dir, wer du bist“.

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Träume können Leben retten

Ein guter Zugang zum intuitiven Traum- und Bauchwissen kann sich mitunter als lebensrettend erweisen. Ich erinnere an das Erdbeben und den Tsunami vom Dezember 2004 im Indischen Ozean. Viele Menschen wurden durch Träume vorgewarnt, wenige nahmen sie ernst und konnten sich rechtzeitig zurückziehen. Auch das kleine Volk der Moken im Grenzgebiet von Thailand und Burma hat die Katastrophe überlebt, da ihr Anführer vorher durch drei Träume gewarnt worden war. Da die Moken immer im Einklang mit der Natur und dem Meer gelebt haben, konnten sie auch die Zeichen der Natur erkennen: das Schweigen der Hunde, das Kreischen der Krähen, den plötzlichen Rückzug des Meeres. In der mündlichen Überlieferung ihrer Vorfahren ist auch die Rede von einer »Riesenwelle, die Menschen frisst«. Die Moken retteten nicht nur sich selbst, sondern brachten auch die dort lebenden Touristen in Sicherheit. Und zumindest ihr Anführer erkannte den dahinter liegenden Sinn der Katastrophe. Dies sei eine dringend notwendige Reinigung für den Planeten gewesen – und nicht die letzte.

Solange größtenteils der Materialismus in unserem Bewusstsein vorherrscht, der das Licht der Seele verfinstert und die schöpferischen Kräfte der Wandlung unterdrückt, halte ich es für notwendig, öffentlich in Büchern und Vorträgen auf die lebenswichtige Bedeutung des Träumens aufmerksam zu machen. Ich möchte mit meinen Beiträgen zum Thema Horoskop- und Traumdeutung alle Reisenden stärken, die sich für einen Weg im Einklang mit ihrer Seele entschieden haben. Alleinstehend inmitten eines Umfelds, das konservativ bis konservierend auf dem Status quo beharrt, werden sie oft angefeindet, da sie beim Tanz ums »Goldene Kalb« nicht mitmachen. Jedes Buch und jeder Blog über Träume und Symbole trägt dazu bei, die Grenze zwischen der unsichtbaren Welt des Seins und der sichtbaren Welt des Werdens durchlässiger zu machen. Jedes neue Traumbuch ist ein Zeichen der Wertschätzung der einen Weltseele und eine Hommage an die Schönheit der Schöpfung.

Fang deinen Traum – bevor er dir entwischt!“

»Catch your dreams before they slip away«
Rolling Stones: Ruby Tuesday

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Gute Voraussetzungen für das Erlernen der Symbolsprache und ein befriedigendes Übersetzen der inneren Traumbilder in sinnvolle Botschaften sind

  • der Wille, sich vom einseitigen Zwang der kausalen Welt zu befreien,
  • eine offene, vorurteilsfreie Einstellung zu den Traumbotschaften,
  • eine tiefe Sehnsucht nach dem Erleben von Einheit, Ganzheit und Synthese.

Mit dieser inneren Einstellung öffnen wir uns gleichzeitig für die Intuition, stärken das Vertrauen in unser Bauchgefühl und geben dem größeren Ich (dem Selbst) die Möglichkeit, über den Traum ein Gespräch mit dem kleinen Ich zu führen. Träume sind Selbstgespräche. Erzähler, Zuhörer und Deuter sind wir selbst. Wo der Traumschöpfer es für notwendig hält, wird er uns mit Symbolen aus anderen Kulturkreisen konfrontieren. Wir werden reich beschenkt, wenn wir diesem Hinweis folgen und uns ein breit gefächertes Kulturwissen und Symbolverständnis aneignen.

Mit der Zeit und der inneren Reife wachsen wir in eine neue erweiterte Identität und in ein neues Bewusstsein hinein, die uns mit Sinn und einer glühenden Vorfreude auf Kommendes erfüllen – die Erfahrung von Ganzheit oder Einheit, etwa im philosophischen Sinne der Leibniz’schen Monade, deren Ichpunkt des Bewusstseins die ganze Menschheit, das ganze Leben des Planeten und schließlich das ganze All umfasst. C. G. Jung prägte für diese Bewusstseins-Entität den Begriff des Selbst.

Wer nach sinnvollen Antworten für seine Träume und inneren Erfahrungen sucht und nach einer integrativen Methode des Umgang mit seinen Träumen, wer den Mut hat, das Paradoxe und Gegensätzliche als Einheit zu erleben und sich nicht mehr am Entweder-oder aufreiben will, kann auf diesen Seiten Antworten, Vorschläge, Inspiration, Erbauliches und hoffentlich auch neuen Stoff für die Wandlung seiner Seelensubstanz finden. Denn:

Der Stoff, der im Traum behandelt, gewandelt und geläutert wird,

ist nichts anderes als unsere eigene Seelensubstanz –

unendlich

grenzenlos

leer

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