Vollmond im Krebs 30.12.2020

Krebs-Vollmond 30.12.20 4:28 h MEZ Berlin

Willkommen in der Mitte der Raunächte, die gerade von einem intensiv strahlenden VOLLMOND erhellt wird. Dieser Vollmond weist gleich drei Besonderheiten auf .

Er ist in diesemJahr bereits der 13. Vollmond, der als „Hexenmond“ bezeichnet wird und und eine symbolische Zeit darstellt, eine Zeit des Zurückschauens, des Kräftesammelns und des Übertritts in eine neue, wichtige Phase auf diesem Planeten.

Zweitens weist er zwischen Mars und Mond einen eher seltenen Aspekt von schöpferischer Begabung auf, ein Quintil (72°). Und drittens offenbart er eine enge Verschmelzung mit dem Fixstern VEGA im Sternbild Lyra (Leier).

Der Quintil-Aspekt beruht auf der Fünffachteilung des Kreises (360 : 5 = 72). Er entspricht dem Pentagramm und auch dem Weg der Venus durch den Tierkreis. Der fünfzackige Stern weist immer auf mentale Kräfte und die mentale Sphäre hin, die so genannte Noosphäre. Diesen Begriff prägte der französische Philosoph, Naturwissenschaftler, Anthropologe, Paläontologe und Autor Teilhard de Chardin in seinem Buch Der Mensch im Kosmos (C.H.Beck, München, 1981). Die Noossphäre ist die „Denkschicht“ der Erde, hervorgegangen aus Geosphäre, Hydrosphäre und Biosphäre. Sie besteht aus der Vereinigung von Bewusstsein, Kulturen, Technologien und Systemen der ganzen Menschheit, gilt als lebendiger Super-Organismus von fast unendlicher Macht mit sowohl zerstörerischem wie schöpferischem Potenzial.

Die Fünf ist eine besondere Zahl. Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich auf unserem Planeten die Fünferstrukturen erst mit den lebendigen Formen entwickelt haben. Man findet sie nicht in der Welt der Kristalle, doch im Wachstum vieler Pflanzen, in der Anlage der Blätter und Form der Blüten. Auch die menschliche Anatomie zeigt diese pentarhythmische Form der Strukturierung. Es scheint, als ob die am meisten fortgeschrittenen Lebensformen in der Natur vorbereitet würden, zu den Grundsteinen zu werden, auf denen die Aktivität des menschlichen Geistes weiterentwickelt und entfaltet werden könnte, – so Dane Rudhyar in seinem Buch Astrologischer Tierkreis und Bewusstsein (Kailash/Hugendubel 1984).

Evolution – der Universale Mensch

Im individuellen Geburtshoroskop zeigt das Quintil (oben imVollmond-Joroskop in Gelb eingezeichnet) die schöpferische Freiheit des Individuums an, sein kreatives Material in Formen zu gestalten und/oder für künstlerische Gestaltungen im Sinne der Transformation und Verfeinerung (Sublimierung) einzusetzen. Das erfordert nicht nur großen Mut, es bedarf auch einer genauen Vorstellung vom Werk oder Ziel, das erreicht werden soll und eines starken Willensimpulses.

JETZT, mit Beginn des 14-tägigen VollmondZyklus, wird ein großes evolutionäres schöpferisches Potenzial über die empfängliche Erde und die ganze Natur ausgegossen. Es ist ein Angebot an alle Menschen – kein Muss und kein Zwang – ihr noch ungenutztes kreatives Potenzial zu nutzen und zu gestalten. Die Wassermannenergie mit der Starbesetzung von Jupiter-Saturn beginnt nun mit seinen Ausschüttungen des lebendigen Geistwassers, schenkt Impulse zu neuen Berufungen, setzt neue Bilder, geniale Ideen und synergetische Verbindungen frei.

Wie kann dies individuell erfahren werden?

Wer bereit ist, sein geistiges Potenzial für die Aktivierung des Universalen Menschen voll zu entfalten, wird Freiräume schaffen in seinem Alltag und in seinem Geist, die Sorgen des Alltags ausschließen, sich öfter am Tag in sein inneres Heiligtum zurückziehen, meditieren, sich entspannen oder auch nur ein Nickerchen machen. Bitte legt in diesen Ruhephasen unbedingt etwas zu schreiben neben euch und notiert, was euch an neuen Energien, Bildern, Ideen zufließt. Vielleicht vernehmt ihr auch die zarte, eher abstrakte Stimme eures wahren Selbst oder eine klare Vision, von der ihr euch tief angesprochen fühlt.

Die vitale Energie, der schöpferische Impuls zur Weiterentwicklung und auch die geistige Flamme und Dynamik schenken jetzt allen, die sich angesprochen fühlen, die Kraft und den Mut, ihre Vision auch gestalterisch umzusetzen, die richtigen Mittel und Menschen dafür zu finden. Wir werden geniale Ideen entwickeln, langweilige und scheinbar sinnlose Routinearbeiten umzuwandeln in Tätigkeiten, zu denen wir uns wahrlich berufen fühlen, bei denen wir große Freude empfinden. Wir können zu ganz neuen Berufungen finden und geführt werden, die uns und andere mit neuem Sinn erfüllen.

Der Widder-Mars wird der Motor sein zu dieser schöpferischen Imagination unserer empfänglichen Vollmond-Natur. Ich schaue nach dem Sabischen Symbol und bin gar nicht überrascht. Zu 27° Widder heißt es: „Durch Imagination wird eine verlorene Gelegenheit wiedergewonnen.“

Bewusstseinspfade

Peng – da steht es! Und es trifft mich stark, denn gestern habe ich eine Frage an das I Ging formuliert: Welche Berufung darf ich im nächsten Jahr neu ausbilden oder auch verstärkt anwenden? In welchem Bereich schöpferisch tätig sein?

Als Antwort erhielt ich Hexagramm Nr. 18 Die Arbeit am Verdorbenen (Die Erneuerung) mit drei bewegten Linien (1.4.5. Linie), die zum zweiten Hexagramm führte: Nr. 1 Das Schöpferische.

Die erste Reaktion: Ich erschrecke, das Herz rutscht mir in die Hose…ich fühle das alte Muster der Kindheit…  ich habe etwas falsch gemacht… habe versagt… ich werde ausgeschlossen von der Gemeinschaft der schöpferischen Menschen… ich bin es nicht wert, gerufen, geliebt, belohnt zu werden… usw. Es heißt dann bei der 5. Linie, die umfassende Korrektur der alten Einstellungen könne ich nicht alleine bewältigen – nur mit tüchtigen Gehilfen. Wie beschämend! In dieser Position eines Meisters oder Königs befindet sich ein schlaffer Prinz, ein Weichling. Daher das Gefühl, versagt zu haben.

Im 18. Hexgramm geht es um den Aufruf zur Erneuerung. Das Hemmende, Negative, Erstarrte muss ersetzt werden durch Progressives, Positives, Dynamisches. Dazu gehört, dass der Mensch wieder auf seine innere Stimme hört, die er durch Schichten starrer Dogmen, Lehren und Prinzipien langsam zum Verstummen gebracht hat. Jetzt müssen die alten Ablagerungen in unermüdlicher Arbeit abgetragen werden oder das Schicksal bricht sie auf.

Gleich die 1. Linie betont, dass es für jede Erneuerung mutige Entschlüsse, Taten und beharrlich konsequentes Handeln braucht. Bevor das Schöpferische überhaupt in uns und durch agieren kann, müssen wir uns innerlich von Erinnerungen, Gewohnheiten und gewohnten Tagesabläufen lösen. Das geht nur mit einer klaren und ehrlichen Analyse des eigenen Lebens und der persönlichen Situation und ihren Grundlagen. Der Einsicht in die Notwendigkeit einer Erneuerung müssen dann auch Taten folgen. Hier – ein radikaler Schnitt.

Alle drei durchbrochenen Yin-Linien in diesem Zeichen unterliegen der Wandlung. Das Ego oder die örtlich begrenzte Persönlichkeit hat sich in der Vergangenheit eigensinnig, hart, dogmatisch, stur bis uneinsichtig verhalten, obwohl die offenen Yin-Linien auf Empfänglichkeit deuten. Dadurch, dass man die Möglichkeit zur Erneuerung des eigenen Wesens und zum freien Wachstum bisher nicht genutzt hat, ist man in seiner Stärke und Klarheit geschwächt.

Welchen Kompromissen und Werten haben wir uns im Laufe unseres Lebens verpflichtet und warum? Haben wir gehofft, unseren eigenen Weg und unsere Bestimmung innerhalb der familiären und gesellschaftlichen Strukturen finden zu können? Das Ziel der „Arbeit am Verdorbenen“ ist die Überwindung der falschen Abhängigkeit von den Eltern. Das erfordert von mir, mich von dem Bild, das ich mir von Vater und Mutter gemacht habe, zu lösen. Die Jupiter-Saturn-Konjunktion im Wassermann erfordert eine Auseinandersetzung mit Selbstmitleid (bei einem nicht integrierten Jupiter/Mutter) und Selbstkritik (bei einem nicht integrierten Saturn/Vater). Das ist auch ein Thema der Krebs-Steinbock-Achse, so lange wir uns mit der beschränkten, an Ort und Zeit gebundenen Person identifizieren.

Erst wenn ich den Eltern für ihre Fehler dankbar bin (und nicht für das Gute), für alles, was sie „falsch“ gemacht haben, kann das erfahrene Verdorbene oder Unzulängliche zu einer Kraft werden, meinen eigenen Weg zu verwirklichen. Die Arbeit am Verdorbenen ist eine Schattenarbeit, die einen Bruch mit den inneren Tabus erfordert. Erst durch die Erfahrung des Scheiterns im geistigen Leben (Vater) und im praktischen Leben (Mutter) reife ich zu einem eigenständigen Menschen heran. Schaffe ich es nicht, das überlieferte Elternbild in Frage zu stellen und zu kritisieren, bleibe ich im Bereich menschlicher Reife ein Kleinkind.

Die oberste 6. Linie des Zeichens befindet sich außerhalb der Elternproblematik. Es heißt, der Mensch setzt sich höhere Ziele, entscheidet selbst über seinen Weg. Er wird vom Kosmos / von der inneren Stimme/ seinem essenziellen Selbst an sein evolutionäres Lebensziel erinnert, das jede aktuelle Problematik übersteigt: Vervollkommnung, Erleuchtung, Unsterblichkeit. Er dient dem Göttlichen in sich, entfaltet sein inneres geistiges Potenzial, denn andernfalls würde er in der Falle der Familie stecken bleiben und könnte nicht „das große Wasser durchqueren“. Das Durchqueren des großen Wassers (und das Erreichen des anderen Ufers) steht in der gesamten spirituellen Literatur symbolisch für den Weg des Menschen zur tiefsten, inneren Wahrheit und enthält die Aufforderung, sein Handeln zu entpersönlichen und ins Kosmische auszuweiten. Dem Menschen mit höheren Zielen ist bewusst, dass sein Wirken kosmische Dimensionen erreicht und dem Wohle aller Wesen dient, die guten Willens sind. Damit erfüllt er sich und anderen einen uralten Menschheitstraum und auch einen Traum der Wassermannzeit.

Vision in den Anden

Am Ende dieser Arbeit am Verdorbenen hat der Mensch die Aufgabe, seine eigene persönliche Geschichte aus der Profanität und der bloßen Abfolge der Familiengenerationen herauszulösen und fortan sein Leben als Weltendiener der bewussten spirituellen Mitarbeit am Großen Werk zu widmen. Es gehört zur Aufgabe aller Menschen, sich – wenn der Ruf zur Evolution ertönt – von ihrer Familie und den übernommenen Werten und Überzeugungen abzunabeln und sich kosmisch zur Ganzheit hin auszurichten. Erst dann kann der nun nicht mehr Vereinzelte auch zum Erwecker anderer werden, sie aufrütteln und ihren Geist stärken.

Für den eigenen Weg heißt das: : Wer bislang als braves Kind seiner Eltern gelebt hat, erhält nun die Möglichkeit, unabhängig zu sein und sich zu entscheiden, sich nicht mehr von den unerledigten Geschichten seiner Vergangenheit bestimmen lassen. Das ist der notwendige Schritt zu seiner Befreiung und ERNEUERUNG, der großen Mut erfordert, denn mit dieser Loslösung von unseren falschen Wurzeln fallen wir erst einmal ins Dunkle und Bodenlose, müssen den winzigen göttlichen Funken ins uns entdecken und zu mehr Licht vergrößern und einigen Unwahrheiten und Illusionen ins Auge sehen.

Was ist aus unseren früheren Ideen und alten jungen Idealen geworden? Sie wurden eingemauert und auf einen Tag X vertröstet, wenn es bessere, andere Bedingungen gibt. Sie verschwanden in der Versenkung, fest eingeschmiedet in die Ketten der vielen faulen Kompromisse. Aber jetzt drängen sie mit aller Kraft wieder ins Bewusstsein, zerren an den Ketten und schnappen nach frischer Luft, schreien nach Sauerstoff und Licht. Und wir – als Egos – klammern uns weiterhin an den ganzen Rattenschwanz von alten Geschichten über die eigene Unvollkommenheit, den schwachen Charakter, Trägheit, Sturheit, Eigensinn. Das sind uralte anerzogene Gedankenmuster mit automatischen ablaufenden negativen, Gefühlsreaktionen.

Wen betrifft das eigentlich? Wer oder was ist hier der verdorbene Inhalt, aus dem schon die Maden kriechen? Das zweite Zeichen des Schöpferischen (Hexagramm 1) lässt mich gleich die gebundene Persönlichkeit (das Ego) transzendieren und die Identität und Sichtweise des schöpferischen höheren Selbst einnehmen. Ja, es ist ein kreativer Willensakt, die alte Sichtweise der scheinbar getrennten Ichs zu verlassen und mich mit ganzem Herzen mit meinem wahren Selbst zu vereinen. In dieser Ewigkeitsperspektive sehe ich MICH als strahlendes Licht, das mich belebt und mir die Kraft gibt, Vertrauen in diesen alchemistischen Prozess der Verwandlung zu haben. Es geht nicht um einen neuen „Beruf“ im nächsten Jahr, in der Zukunft. Jetzt & Hier spielt die Musik. Jedes Mal, wenn ein Gedanke sich schlecht anfühlt und solche herunterziehenden Gefühle auslöst, darf ich mich entscheiden, WER hier eigentlich leidet, Angst hat, sich Sorgen macht oder einfach nur etwas Besonderes sein will.

Das kann bedeuten, schöpferisch tätig zu sein, genial zu sein, eine alltägliche Routinesituation umzuwandeln in etwas Schönes, Strahlendes, Sinnvolles. Deswegen brauche ich kein Aushängeschild an der Tür: Hier wohnt eine Alchemistin, eine Magierin, obwohl man den Prozess so nennen kann… Arbeit am Verdorbenen… aus Blei Gold machen… aus einem angespannten, zwanghaften Nervenbündel ein strahlendes Wesen mit schöpferischer Kraft erschaffen. Indem ich im Alltag dafür sorge, dass mein Geist immer wieder leer wird, frei von Sorgen, halte ich ihn im Zustand des Empfangenden; damit wird er zum Träger einer Kraft, die den Strom der Zeit als eine göttliche und schöpferische Inspiration erleben darf. 

Das Geschenk der Imagination für unseren Aufstieg

Mit dem Dezember-Vollmond erhalten wir ein großes Geschenk schöpferischer Kraft, freigesetzt durch das Quintil vom Widder-Mars zum Krebs-Vollmond, mit der Aufforderung, unsere Fähigkeit zur schöpferischen Imagination anzuwenden. Dieser Tierkreisphase liegt eine Erfahrung des Scheiterns oder Versagens zugrunde. Vielleicht haben wir als Schüler bei einer Prüfung versagt oder es erscheint uns so. Es kann aber auch so sein, dass das „Versagen“ vom Lehrer beabsichtigt war, sozusagen als eine Herausforderung, eine neue Fähigkeit und Qualität in sich auszubilden – das Schöpferische Imaginieren, sich nämlich dasjenige im Geist vorzustellen, was man früher oder später auch sein will oder erfahren will.  Wir haben also den Anschluss an unseren evolutionären Zug oder den intergalaktischen Flug im Raumschiff Erde keineswegs verpasst. Wir haben erneut die Gelegenheit, unsere Lebenseinstellung und unsere Lebensziele zu überprüfen und das scheinbare Scheitern als Motor zur Erneuerung und Neu-Orientierung im Leben zu erfahren.

Ich höre John Lennon mit seinem berührenden Song IMAGINE… Stell dir vor, du würdest den leidenschaftlichen, inneren, evolutionären Ruf in deinem Herzen hören… du würdest in Erregung und Begeisterung geraten und von dem Impuls dazu getrieben, an dieser kosmischen Reise im Raumschiff Erde teilzunehmen… du würdest die Gelegenheit erhalten, als Mit-Schöpfer die Neue Erde zu gestalten und auch den Neuen Menschen, den Universalen Menschen… Du erfährst, dass jeder Mensch bereits den Genius-Code für eine einzigartige Kreativität in sich trägt … und dieser Code wird in dem Moment aktiviert, wo du die Erregung deiner wahren Berufung verspürst… und du spürst den leidenschaftlichen Drang, dieses schöpferische Potenzial auszudrücken – alsein freies ganzheitliches Selbst… es ist auch der Trieb nach Selbstentfaltung und Selbsterneuerung…

Schreibe auf, wer oder was du in Zukunft sein möchtest – oder in einem Jahr, in einem Monat… mit welchen Fähikeiten und Qualitäten du ausgestattet sein willst, und schreibe es auf in der Gegenwartsform: Ich bin kerngesund, strahlend, heiter, mutig… ich bin frei und ungebunden, ich bin im Einklang… ein Ort des Friedens und der Liebe… ich bin meine innere Stimme… ich bin eins mit….Ich erreiche mein Ziel…. bin vereint mit…

Und immer, wenn das gebundene Ego abschweift und ins Getrenntsein flüchtet, in ablenkende Gedanken über unerledigte Dinge, über die Zukunft etc., dann richte es sofort wieder auf das wahre essentielle Selbst aus, das du bist, sein wirst und schon immer gewesen bist. Je bewusster wir als Erschaffer und Mitschöpfer sind, desto weiter und umfassender wird auch das Bewusstsein, das wir in unsere neu erschaffenen Dinge, Lebewesen und Projekte stecken. Wir sind die Erschaffer unserer Realität, und wir entscheiden uns in jedem Moment, mit mehr Verständnis und Liebe für das Wohl des Ganzen zu wirken, auszusteigen aus den nervigen Spannungen und unsere Sinne von den äußeren Eindrücken abzuziehen. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die neue Vision, die Neue Welt, in der wir leben wollen, auf den Neuen Menschen, dessen Potenzial wir bereits in uns tragen und weiter entfalten wollen.

Die Sabischen Symbole des Vollmonds

Mond 9° Krebs: „Ein kleines, nacktes Mädchen beugt sich über einen Teich, um einen Fisch zu fangen.“ – Das ist ein sehr schönes Symbol für die ewige, ungetrübte Jugend und Reinheit der Seele, die sich voller Begeisterung auf alle neuen Erfahrungen einlässt, auch für das unschuldige und spontane Denken, das noch unbelastet ist von den Mustern und Urteilen seiner Kultur, frei von Angst und Sorgen. Mit diesem unbefangenen, göttlichen Potenzial können auch wir uns vertrauensvoll auf das Neue einlassen, das sich durch uns verwirklichen und inkarnieren will, dürfen es in kindlicher Unschuld ergreifen, auf uns wirken lassen, bis wir es in seiner umfassenden Ganzheit verstehen können. In diesem Symbol erscheint wieder der „Teich“, der uns schon im Symbol von 30° Widder begegnet: „Ein Ententeich mit kleinen Enten“. Gemessen am galaktischen Weltenmeer erscheint unser Aktionsradius so winzig wie ein Ententeich. Und doch muss genau hier – in dem Raum, in den das Schicksal (Geschick) uns hineingestellt hat – die Substanz zum konkreten Handeln gefunden werden. In unserem begrenzten Lebensspielraum erfahren wir Ursache und Wirkung, säen und ernten, und wir haben unsere Vision von einer höheren Harmonie auf unser eigenes karmisches Wirkungsfeld herunter zu bringen und zu verwirklichen.

Sonne 9° Steinbock: „Ein Engel, der eine Harfe trägt.“ – Wunderschönes Bild, das nach Friede-Freude-Eierkuchen klingt – doch nur für diejenigen, die auf die Rhythmen des Kosmos eingestimmt sind, die bereit sind, ihr trennendes Ichbewusstsein bewusst aufzugeben, die sich entscheiden, ihr Leben und Handeln darauf auszurichten, die kompromisslos ihrer inneren Stimme folgen und sich in den universalen Strom geistigen Lebens stellen und dem Aufruf zu evolutionärer Weiterentwicklung folgen. Die kosmischen Schwingungen des Neuen Zeitalters, die hernieder strömenden Wassermann-Energien des lebendigen Geistwassers, offenbaren der Menschheit einen geistigen Sinn und das evolutionäre Ziel in dieser Zeit und der gegenwärtigen, scheinbar festgefahrenen Situation (Corona-Krise).

Nach dem Astrologen Wolfgang Döbereiner handelt es sich bei diesem Steinbockgrad um einen Gruppenschicksalspunkt von extremer Vorstellungsbezogenheit (Pluto/Uranus). Wird er aktiviert, brechen alte Strukturen auf und ziehen im privaten Bereich große Enttäuschungen nach sich. Johann Hilble, ein anderer Astrologe (siehe Faszination Geburtszeitkorrektur, Eigenverlag Ravensburg 2000), beschreibt diesen Grad als ein „Minenfeld“, als einen Punkt für einen Test des Selbstbewusstseins an der Schwelle vom niederen zum höheren Selbst, an einem Punkt seelischer Ent-Wicklung (ähnlich dem Auswickeln eines sorgsam verpackten Wertgegenstands), auf dem Weg vom Gemüt zum spirituellen Kern. Es wird das Loslassen von subjektiven Triebfedern gefordert, die (autistische) Selbstbezogenheit in Frage gestellt und die Befreiung vom allzu schalen Weltkönigtum betrieben. Wird die Integration des Uranus (also die Erfahrung der relativen Wertigkeit von Subjekt-Objekt-Beziehungen) verweigert, wird der Mensch aus seinem allzu plumpen Selbstverständnis und seiner Unbeeinflussbarkeit herausgehoben.

An diesem Seelenort kann man genau spüren, wie weit man sich in einer verlogenen und unechten Lebenssituation befindet, welche Veränderung notwendig wäre (was ja schlussendlich die Not wenden würde). Nicht erreichte Korrektur macht unruhig (siehe Mars-Symbol und mein Hexagramm Nr. 18) und treibt den Angstschweiß auf die Stirn (borderline). Die Not stimuliert den Adrenalin-Spiegel und erzwingt die Flucht in „neue“ Umstände, die oft nur scheinbar anders sind als die alten (denn in Wirklichkeit haben sich nur selten die Inhalte gewandelt und tauchen nun lediglich umdekoriert in neuem Gewand auf. Ein angstvolles Festkrallen an der alten und längst überholten Einstellung und Haltung öffnet dem Uranus Tür und Tor. Denn Uranus ist besonders stark und machtvoll, wo geklammert wird, wo verdichtet wird, wo nichts gewagt wird. Die Befreiung der erstickten Wirklichkeit kommt dann schmerzhaft und scheinbar wie aus heiterem Himmel (Unfälle, Operationen….), zwingt zur Neuorientierung, fordert die Neuausrichtung. Erst die Identifikation mit der Botschaft des Uranus stellt zufrieden, erst die Ablösung und Unabhängigkeit von allzu Profanem und vordergründig Zweckvollem lässt wieder ruhig atmen und steigert das Selbst-bewusst-sein (ein Zustand, der sich nach der Erfahrung der eigenen Wirklichkeit von selbst einstellt).

UR – ANUS und IMIX

Wo befindet sich Uranus? Er steht noch immer auf 7° Stier mit dem Symbol „Die Frau aus Samaria am Brunnen“ (siehe letzterNeumond-Blog) und speist mit seinen geistigen Wasserwellen als substanzielle Energie (blau, Trigon und Sextil) diesen kreativen Dezember-Vollmond – so wie wir aufgefordert sind, unseren Geist mit positiven schöpferischen Imaginationen zu erneuern.

Als ich vom Vollmondsymbol „Engel mit Harfe“ las, stellte ich gleich eine Beziehung zum Sternbild LYRA und ihrem hellsten Stern WEGA her. Mythologisch repräsentiert die Leier das von dem griechischen Gott Hermes (Merkur) erfundene Musikinstrument. Dieser schenkte es seinem Halbbruder Apollon, der es wiederum dem berühmten Sänger Orpheus gab. Orpheus betörte damit in der Unterwelt deren Gott Hades, um seine an einem Schlangenbiss verstorbene Braut Eurydike zu retten. Beim Verlassen der Unterwelt verstieß er jedoch gegen das Gebot, keinesfalls zurückzublicken; daraufhin musste Eurydike weiter in der Unterwelt bleiben. Nach des Orpheus Tod wurde das Instrument an den Sternenhimmel versetzt. Siehe Astro-Wiki

Wega 16° Steinbock: „Jungen und Mädchen in Turnanzügen auf dem Schulhof.“ Ein Hinweis auf den Trainings- und Schulungsaspekt für unseren Geist und ein Aufruf, im Team mit anderen zusammenzuwirken, gemeinsam als Co-Creator, Mitschöpfer.

Merkur 15° Steinbock: „Die Kinderstation eines Krankenhauses ist voll Spielzeug.“ In diesem Symbol wird uns die Güte und der Reichtum des Lebens gezeigt bei den tragischen Prüfungen unserer unvollkommenen Versuche der Selbstregeneration (siehe Beispiel Hexagramm 18 Arbeit am Verdorbenen). Die Gesellschaft ist verantwortlich für das Wohl und die umfassende Gesundheit einer neuen Generation, und der sozikulturelle Prozess sollte in der Lage sein, in die Zukunft voraus- und auch in die Vergangenheit zurückzublicken. Im Steinbock geht es ja um die politische MACHT und dem verantwortungsvollen Umgang damit. Hier zeigt es sich, dass durch eine verantwortungslose Machtausübung der Politik Bedingungen geschaffen wurden, die die gesundheitliche und spirituelle Entfaltung einer Gemeinschaft – insbesondere ihrer Kinder – gefährdet. Es besteht ein großer Bedarf an sanfter Pflege und an der Begabung, die destruktiven Spannungen in der Gesellschaft zu neutralisieren. Die Gesellschaft und ihr Gesundheitssystem haben nun die Aufgabe, diesen Schaden, d.h. die negativen Lebensbedingungen zu reparieren – durch Liebe und Mitgefühl wie durch die Bereitstellung körperliche Pflege. Im persönlichen Lebensbereich sollte der Mensch auf seine jüngsten Eingebungen (Intuitionen) und auf seine Träume vom künftigen Wachstum achten. Es handelt sich hierbei um sehr zerbrechliche Entwicklungen, die durch den Druck und die Spannungen des täglichen Lebens leicht entstellt oder zerstört werden können.

Ein wichtiger Hinweis kommt noch von der VENUS am Südlichen Mondknoten (19° Schütze) , die Bezug nimmt auf die Klimakrise und das menschliche unsoziale Verhalten der Vergangenheit und Gegenwart: „Pelikane, bedroht durch Müll und das Verhalten der Menschen, suchen einen sicheren Ort, um ihre Jungen aufzuziehen.“

Sternenreise (Öl auf LW)

Hier lege ich jetzt eine notwendige Pause ein und behandle das wichtige Thema in meinem nächsten Blogeintrag.

Ich wünsche euch weiterhin schöpferische Inputs unbd Outputs in den raunenden Nächten und good inspirations inder Stille,

eure Sundra


Energiearbeit mit ätherischen Ölen (9) Das Sahasrara Chakra

 

Das 7. Chakra Sahasrara

 Sahasrara („Rad mit 1000 Speichen“, Lotos mit 1000 Blütenblättern), Kopf-, Scheitel- oder Kronenchakra

Das 7. Chakra schwingt in Resonanz mit der kosmischen Energie (Ananda, reine Gnade oder Glückseligkeit) und dem strahlend leuchtenden Geist- oder Lichtkörper – Farbe oder Strahlung: transparent, weiß, helles Magenta oder Gold

Das Kronenchakra steuert alle Lebensfunktionen und Transformationsprozesse, die Heilung und Regeneration bewirken. Es regelt die Gehirnfunktionen, den Hormonhaushalt, das gesamte endokrine System, das Karma und genetische Erbe.

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Am obersten Scheitelpunkt, dem tausend-blättrigen Lotos,  öffnet sich der Mikrokosmos Mensch für den Makrokosmos, alle Bewusstseinsströme aus den niederen Dimensionen und Chakren gehen ein in das Allbewusstsein, den Zustand reiner Gnade und Seligkeit, der viele Namen hat: Erleuchtung, Befreiung, höchste Vollendung, Nirwana, Samadhi, Satori…*. Die Verschmelzung mit dem göttlichen/kosmischen Bewusstsein wird als Einssein mit Gott/ dem TAO, als reine Leere oder tiefer, innerer Frieden beschrieben**.  Das Erwachen im höchsten Bewusstsein ist das geistige Erbe und die Bestimmung jedes Individuums. Im Seinszustand der Selbstverwirklichung verwirklicht sich die ganze Schöpfung der unteren Seinsebenen (Chakren).

*Mehr dazu hier:

Erleuchtung, Befreiung

Wiki: Erleuchtung

Veränderte Bewusstseinszustände

**Jiddu Krishnamurti spricht von Erleuchtung als einem pfadlosen Land.

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Mögliche Blockaden im Sahasrara Chakra

Stauungen und Blockaden im Scheitelchakra können auf eine ausschließlich materielle Sichtweise hinweisen, wobei geistige Dimensionen oder schöpferische und spirituelle Anlagen vernachlässigt bis verneint werden. Der Mensch glaubt sich einsam und verlassen –  einer unbekannten Schicksalsmacht ausgeliefert. Aufgrund innerer Leere und Sinnlosigkeit klammert er sich an Äußerlichkeiten, an seine soziale Rolle, seinen Status, seinen Besitz, seine Kinder oder Angehörigen. Er lebt mit der Angst, seine Identität und seinen freien Willen zu verlieren.

Können die verschiedenen Wahrnehmungen nicht eingeordnet und verarbeitet werden, entstehen Orientierungslosigkeit, Verwirrtheit und innere Zerrissenheit. Gefühle, Gedanken und Verhalten ziehen nicht an einem Strang, widersprechen sich. Eine allgemeine Ignoranz, Interesse- und Lustlosigkeit breiten sich aus, was zu geistiger Trägheit und Dumpfheit führen kann.

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Ätherische Öle für das Sahasrara Chakra

Die Öle für das oberste Chakra verhelfen zu einem ruhigen, klaren Geist, zu innerer Sammlung und Zentrierung im Selbst. Sie wirken an der Verbindung der unteren Chakren mit den oberen, unterstützen das bewusste Erleben der Einheit, fördern eine transzendente Wahrnehmung. Die hoch und schnell schwingenden Essenzen schenken die Erfahrung von göttlicher Gnade, der Verschmelzung von Yang & Yin, Shiva & Shakti, von Geist und schöpferischer Energie.

Sahasrara_InnenRaum_Birgit W.Die Verbindung zwischen Basis- und Scheitelchakra erinnert uns daran, dass die schöpferische Energie einen Kreislauf bildet. In Wahrheit existiert keine Trennung in Grobstoffliches (Materie) und Feinstoffliches (Geist). Die lineare Entwicklung vom Feinen zum Groben (Involution) und vom Groben zum Feinen (Evolution) ist nur eine Sichtweise.* Neben der linearen Zeit, dem Bereich des evolutionären Werdens, existiert das „Ewige“ als Zustand oder Bewusstsein zeitloser Allgegenwärtigkeit, als Sein.

Düfte, die auf der Ebene des Kronenchakras schwingen, gehen auch mit den anderen Chakren in Resonanz. Erstens enthält das Kronenchakra alle Licht-Farben und damit Schwingungen anderer Chakren. Zweitens hat es auch in seiner Funktion einen sehr verbindenden Charakter. Es verbindet Geist und Materie – die göttlich inspirierten Informationen wollen durch unseren irdischen Körper auf der Erde verwirklicht sein. Daher finden wir hier Düfte, die gleichzeitig noch ein anderes Chakra schwerpunktmäßig ausgleichen oder Düfte, die alle ausgleichen.

* zu Involution und Evolution:

Theosophie: Involution und Evolution

Sri Aurobindo: Involution und Evolution

 

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Meine Empfehlung für das Sahasrara Chakra:

Oud (Adlerholz), Lavendel*, Sandelholz, Elemi, Weihrauch

Die Biochemie der Chakrenölmischung „Sahasrara“  folgt im letzten Teil 10 der Energiearbeit mit ätherischen Ölen.

 

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Bildnachweis:

Lotos   Jasmin

Innenraum (C) Birgit Wette 

Heilspuren-Bilder: Sundra M. Kanigowski

 

 

Energiearbeit mit ätherischen Ölen (1)

Was sind ätherische Öle?

Im feinstofflichen Bereich der Aromatherapie kommen die ätherischen Öle der Pflanzen erst richtig zur Geltung. Von den irdischen Formen der Pflanzen mit Wurzeln, Stiel oder Stamm, mit Blättern, Blüten oder Krone ist nichts mehr zu sehen. Das lebendige Wesen der Pflanze befindet sich als Quintessenz im ätherischen Öl, und der flüchtige Duft, der sich verströmen möchte, ist die Aura des Pflanzenwesens.

In diesen feinstofflichen Zustand einer flüchtigen Essenz gelangt die Pflanze durch menschliches Wirken. Im Prozess der Destillation, dessen alchemistische Kunst von Menschen ausgeübt wird, geht die Pflanze durch eine Energieumwandlung, die dem Sterbeprozess gleichkommt. Ihre groben Anteile werden von den feinen geschieden, und die subtilen Essenzen von den körperlichen gelöst. Es ist eine Umkehrung des Schöpfungsprozesses der Involution, der sich vom Feinen, Geistigen zum Groben, Körperlichen vollzieht und dem Vorgang der Inkarnation entspricht. Beim Prozess der Evolution werden durch bewusst gesteuerte Läuterungsprozesse und gezieltes Einwirken auf den irdischen Stoff die himmlischen und geistigen Anteile frei, was einer Exkarnation entspricht.

Alle Pflanzenwesen, die durch den Schock und die Wandlungskraft der Destillation gegangen sind, bringen ihr ursprüngliches himmlisches (ätherisches) Wesen auf eine feine, milde und geläuterte Art zum Ausdruck. Jedes auf diese Art gewonnene ätherische Öl ist ein hochgeistiges und himmlisches Wesen, ein „Geist in der Flasche“, der von den alchemistischen Meistern in einem hermetischen Gefäß eingefangen und verschlossen worden ist.

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Geistpaar aus der Flasche

Der „Geist in der Flasche“   

– ein Freund und Helfer an der Schwelle vom Irdischen zum Geistigen, der den Menschen in seiner Evolution unterstützen möchte. Es liegt nun an uns, aus der Signatur und Biochemie einer Pflanze, eines Baumes oder eines Harzes ihr ureigenstes Lebensprinzip herauszuziehen – sozusagen als „Quintessenz“.

Die quinta essentia der Alchemie ist das Lebenselixier und meint damit das „herausgezogene“ Wesen, den Kern oder auch den Äther (Himmel) als 5. Element.

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Quintessenz Mensch (Pentagramm)

Öffnen wir in der Gruppe oder im Beisein von anderen  ein Fläschchen mit einem ätherischen Öl und lassen jeden daran riechen, wird jeder den Duft anders wahrnehmen und auch beschreiben. Der Duft von indischem Sandelholz ist für den einen das Höchste der Gefühle und die Krönung aller Düfte, während ein anderer einen Erstickungsanfall bekommt. Ähnliches geschieht bei Patchouli, bei der Narde und sogar bei den kostbaren Rosen-, Neroli- und Jasmindüften. Selbst im Krankenzimmer (Isolierstation) habe ich negative Erfahrungen mit meinem ätherischen Lavendelöl gemacht; die Stationsärztin konnte es nicht riechen, riss das Fenster weit auf und verbot mir den Gebrauch. Beim Herumreichen des Silberbeifußöls in den letzten Wochen habe ich viel Kopfschütteln und Unverständnis geerntet, wie man sich nur mit so einem penetranten Geruch anfreunden könne…

Tatsache ist, und dies betont auch Thomas von Rottenburg in seinem Buch „Heilkunde der Ätherischen Öle“, dass jeder sich selbst und seine eigene Seelensubstanz riecht. Der Duft spiegelt uns die eigene Entwicklungsstufe des Lebensprinzips, welches das ätherische Öl verkörpert. Je unangenehmer ein Öl für uns riechen mag, desto blockierter ist unser Ausdruck des jeweiligen Lebensprinzips. Allerdings spielt auch die Qualität der Öle eine Rolle – höchste und reine Qualität (Wildsammlung und/oder Bio-Qualität) sollte immer Vorrang vor den preiswerten Ölen haben, ebenso ist die Wasserdampfdestillation einer Extraktion mit einem Lösungsmittel vorzuziehen.

In der Gemeinschaft mit anderen und erst recht in Heilhäusern, Hospizen, Praxen und Heimen ist eine Absprache über die Verwendung von ätherischen Ölen empfehlenswert – sei es als Raumduft, Parfum, in der Aromalampe oder einem Duftstein. Sehr begrüßenswert wäre im Gegenzug auch ein Verständnis auf der Seite der wilden Sprayer von chemischen Deos, Parfums und Haarfestigern für die Empfindlichkeit von naturverwöhnten Nasen.

Olin - Göttin der Bewegung
Göttin der Bewegung

Zum Vorgang der Destillation

… ein besonderer Augenschmaus: Hier wird geerntet und destilliert

Video (5 Min.) „The Floracopeia Story“

Ein informatives und virtuell duftendes Video der Aromatherapeuten David & Sara Crow über das Ernten und Destillieren von Pflanzen und Harzen – spannend und schön!

Zur Gewinnung von ätherischen Ölen hier die informative Seite von Eliane Zimmermann aus Irland

So viel aus der Gerüch(t)eküche. Auf den nächsten Seiten beginne ich mit den  Duftmischungen  für die Chakren.

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Der Stein der Weisen