Energiearbeit mit ätherischen Ölen (4) Das Svadhisthana Chakra

Svadhisthana

Svadhisthana „Wohnsitz des Selbst“ – Element Wasser (Gefühl, Liebe)

Das 2. Chakra schwingt in Resonanz mit dem Astral- oder Emotionalkörper. Es ist Zentrum, Kanal und Verteilerstelle für die schöpferischen Lebenskräfte und mitverantwortlich für unsere Lebendigkeit und ganzheitliche Gesundheit. Es geht darum, die ursprünglichen, vitalen Energieströme (Kundalini), die aufgrund von Traumata und psychischen Verletzungen blockiert sind, zu erwecken und zu spüren.

drachefrau_cwzDurch dieses Chakra fließen sowohl sinnlich-sexuelle Lebensenergien als auch geistig kreative Ströme. Es geht um lustvolle Beteilung am Leben, um Sexualität, Selbsterhaltung durch Fortpflanzung und Zeugung, um sinnlich-erotische Wünsche und kreative Phantasien. Aus psychologischer Sicht fördert das 2. Chakra die Entwicklung unserer individuellen Anlagen, der Fähigkeit zu erschaffen und zu nähren und unser Bedürfnis nach der Liebe und Süße des Lebens.

 Blockaden: Das Sakralchakra kann durch Gefühle von Schuld und Scham, Minderwertigkeit, Unzulänglichkeit und Ablehnung blockiert sein; Angst vor Sexualität, Sinnlichkeit und Berührung; Ablehnung oder Schuldgefühle im Zusammenhang mit der eigenen Sexualität/ dem eigenen Geschlecht; Angst vor dem anderen Geschlecht; tief sitzendes Gefühl (Wut) sexueller Ohnmacht und Abhängigkeit; geringes Selbstwertgefühl, große innere Unsicherheit, dadurch Neid und Eifersucht; Angst, sich emotional und kreativ auszudrücken; Angst vor Armut und Abhängigkeit.

sva_wasser_500cDas Sakralchakra ist verbunden mit dem Element Wasser und dem Fluss der Lebensenergie und auf körperlicher Ebene mit den Organen, die den Wasserhaushalt in unserem Körper regulieren (Niere, Blase, Blut- und Lymphsystem, Geschlechtsorgane). Es versorgt den physischen Körper mit Energie, weshalb es eine große Rolle zum Beispiel im Chi Gong und Tai Chi einnimmt. Das Sakralchakra ist daher wesentlich für unsere Lebendigkeit und allgemeine Gesundheit mit verantwortlich.

Eine astrologische Zuordnung besteht zu den Wasserzeichen Krebs, Skorpion, Fische, im Besonderen auch zur Achse Stier-Skorpion und Venus/Pluto, den Planeten Mond, Pluto, Uranus/Neptun (Varuna) und der entsprechenden Häuserbesetzung (viertes, achtes, zwölftes Haus).

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Auswahlkriterien

Farbe des Öls: gelborange bis orangerot: Angelika (hellgelb, bernsteinfarben), Benzoe Siam (braunorange, rotbraun), Karottensamen (klar, gelb, orange), Myrrhe (orange, rotbraun), Narde (blassgelb, bernsteinfarben), Patchouli (orangebraun, rötlich), Sandelholz (blassgelb, hellorange), Ylang Ylang (hellgelb, hellorange); Trägeröle Sanddornöl (leuchtend orange) und Johanniskrautöl (leuchtend rot)

Wurzelöle: Angelika, Iris, Narde, Vetiver

Öl aus Samen: Karottensamen

Öle/Balsame aus Hölzern/Harzen: Benzoe Siam, Sandelholz, Elemi, Hoholz, Linaloeholz, Myrrhe, Rosenholz, Tolubalsam, Weihrauch, Zeder, Zimtrinde, Zypresse

Blütenöl: Jasmin, Rose, Ylang Ylang

Fruchtschale: Bergamotte, Mandarine, Orange

Öl aus duftenden Blättern: Rosengeranie

aufgrund der Wirkung: Rosengeranie, hormonell ausgleichend, seelisch stabilisierend, von Herz zu Herz fließende Gefühle, inniglich berührend, hingebungsvoll, offen, lebensfroh, kreativ, erheiternd, vielseitiger und spontaner Gefühlsausdruck, freudiges Geben, Reinheit der Liebeskraft, Wonne, Glückseligkeit (orange)

Trägeröle: Johanniskrautöl (Rotöl), Sanddorn- und Jojobaöl

Meine Wahl fällt auf die fünf Öle: Benzoe Siam, Karottensamen, Rosengeranie, Sandelholz und Ylang Ylang.

  Das Sakralchakra und die Farbe Orange

drachefrau_cwzAktivität und Bewegungsdrang des Feuers (rot) verbinden sich mit der Kontaktfreudigkeit des strahlenden Lichts (gelb) zu einer harmonischen Kommunikation. Das Ergebnis dieser ausgeglichenen Mischung ist das anregende, heitere und hingabefreudige Orange, die Farbe der aufgehenden Sonne. Das ausgewogene Verhältnis von Energie/Gefühl (rot) und Verstand (gelb) führt zu einer positiven Spannkraft, die uns genügend Selbstvertrauen und Lebenskraft gibt, um das zu tun, was uns mit Inspiration, Sinn und Freude erfüllt. Orange ist die Energie des kreativen Selbstausdrucks, die experimentelles schöpferisches Tun und intuitives Wahrnehmen fördert.

In Indien ist Orange die Farbe Krishnas, die Farbe der Erleuchtung, Ekstase und reinen Freude (Ananda). Buddhistische Nonnen und Mönche tragen orangefarbene Gewänder, signalisieren damit ihr Streben nach Erleuchtung und höchster Erkenntnis, verbunden mit großer Freude und Hingabe für den Dienst an ihren Schwestern und Brüdern. Wegen seiner warmen Strahlungs- und Leuchtkraft versinnbildlicht Orange Schönheit und Harmonie. Mit einem ausgeglichenen Wesen sind wir psychisch und intellektuell in der Lage, Instinkte und Sinnesimpulse in schöpferische Kräfte umwandeln.

In den Träumen von Orange kann es um eine offene und lebendige Kommunikation gehen, die, wenn sie mit Nächstenliebe und Erkenntnis einhergeht, zu einer Ausdehnung des Bewusstseins führen kann. Neben der charismatischen, sonnenhaft lichten Ausstrahlung versinnbildlicht der Archetyp des Orange ein lusterfülltes Streben nach Fortschritt, höchster Blüte und Bewusstheit. Orange weckt unsere Lebensgeister und das innere Kind, regt zur spielerischen Entdeckung der kreativen Kräfte und einem freien Umgang mit ihnen an. Das bezieht sich auf körperlich-sexuelle Kräfte wie auf geistige Energien.

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Die Chakraölmischung „Svadhisthana“

Basisöl: Johanniskrautöl (Rotöl), Sanddorn- und Jojobaöe,  ätherische Öle (1 %)

Bei dieser Duftmischung für das 2. Chakra handelt es sich um weiche, sanft fließende und lieblich süße „Wasserdüfte“. Sie berühren auf tiefer seelischer Ebene, bringen die emotionalen Energien ins Fließen, lösen Blockaden und reinigen die beiden unteren Zentren von emotionalen Schlacken. Als Stimmungsaufheller und Seelenbalsam machen sie das Leben leichter erträglich und können die Seele in Staunen, Begeisterung und Jubel versetzen.

Die wichtigsten Essenzen für die beiden unteren Chakren (Wurzel- und Sakralchakra) sind Sandelholzöl (im Osten der traditionelle Tantraduft zur Erweckung der Kundalini), Karottensamenöl und Angelikawurzelöl (siehe 1. Chakra). Da das 2. Chakra ein Kanal für sexuelle und kreative Energien ist, wundert es nicht, dass die zugehörigen Essenzen auch als Aphrodisiakum bekannt sind.

Chakraöl „Svadhisthana“

Ätherische Öle (1 %): Benzoe Siam*, Karottensamen*, Rosengeranie*, Sandelholz, Ylang Ylang

Trägeröl: Johanniskraut-, Sanddorn- und Jojobaöl (Bio)

Biochemie: Sesquiterpene/-terpenole, Ester, Monoterpenole, Monoterpene, Ketone, Äther, Oxide.

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Das Chakraöl „Svadhisthana“ enthält eine zärtlich einhüllende Duftsymphonie aus weichen, sanft fließenden Essenzen von süß-warmen Harzen und Hölzern, nährenden Samen, aromatischen Blüten und Blättern lieblich duftender Blumen. Seine balsamische, schützende Energie legt sich wie ein zarter Seidenkokon um uns, stillt die Sehnsucht nach intimer Nähe, Geborgenheit und Urvertrauen. Der sanfte, süß-warme Duft kann die tief schlummernde Sinnlichkeit freisetzen.

Das Öl ist ein Balsam für die verwundete Seele, die durch das Tal der Tränen gegangen ist, sich nach Liebe, Menschlichkeit und einer innigen Umarmung sehnt. Es fördert nicht nur den feinfühligen Umgang mit anderen, sondern vor allem auch mit uns selbst. Die Mischung wirkt ausgleichend und stimmungsaufhellend, stimuliert die schöpferische Energie (Kundalini), regt die Phantasie und Intuition an.

Das Einschwingen auf die Gefühle setzt genau dort an, wo unterdrückte Wünsche und Bedürfnisse, auch sexueller Art, sich aufgestaut haben und den freien Gefühlsfluss in uns behindern. Die Süße des Duftes macht entspannt und heiter. In einer friedlichen Atmosphäre des Einklangs mit unseren Gefühlen können sich emotionale Belastungen und seelische Verkrampfungen leicht lösen. Der lebendige Strom unserer innersten Wünsche und Sehnsüchte durchdringt die Fassade angepassten Verhaltens und die Mauern der Isolation, erweckt Begeisterung nach lustvoll-kreativem Ausdruck unserer inneren Regungen.

Ohne Anpassungszwänge, Spannungen und innere Unzufriedenheit gestaltet sich auch die Kommunikation mit unseren Mitmenschen harmonisch und ehrlich. Erotisch-sinnliches Erleben kann zu spiritueller Erfahrung erhöht werden.

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