Energiearbeit – Ätherische Öle für das Sahasrara Chakra (10)

HeaderH6_mythen_Sahasrara_C

Mein Vorschlag für die Chakrenölmischung „Sahasrara“

Inhalt: Jojoba- und Sesamöl Bio, ätherische Öle (1 %)

Oud (Adlerholz), Lavendel*, Sandelholz, Elemi, Weihrauch

 Sahasrara 3_800_C

Die SAHASRARA Chakrenölmischung

Aus einigen Tropfen des legendären indischen Oud-Attar*, zusammen mit arabischem Weihrauch, dem frischen Elemiöl und dem zärtlich-spirituellen Duft des Lavendelöls aus den höher gelegenen Regionen Südfrankreichs ergibt sich eine besonders edle, ätherische Duftschwingung für das Kronenchakra und die Aktivierung des geistigen Lichtkörpers. Sie eignet sich für die Chakrenarbeit, für Trance- und Phantasiereisen, für Gebet, Ritual und Visionssuche. An der Biochemie erkennen wir, dass es bei diesem Öl für das siebte Chakra keinesfalls um eine Raketenfahrt zur Erleuchtung geht.

*Oud Attar ist eine Co-Destillation von Adlerholz über einer Sandelholzgrundlage

7 Chakra GoldgelbHerbstblatt_C

Welchen Charakter hat das Öl?

1 Wurzelfrau StammfrauZuerst fällt die solide und erdende Basis auf: die ordnende und strukturierende Kraft der Monoterpene (Weihrauch, Elemi, Lavendel). Sie bauen auf, geben festen Halt, wirken koordinierend, konzentrationsfördernd sowie ganzheitlich stärkend und anregend. Ihr Anteil im Verbund mit den anderen Duftmolekülen deutet auf die große Gabe hin, aus dem Lot geratene seelisch-geistige und körperliche Zustände wieder in eine gesunde Ordnung zu führen, die innere Struktur und den Zusammenhalt zu festigen. Psychisch sorgen sie für eine klare Lebensausrichtung, sind dabei anpassungsfähig, mild und geistig offen; äußerlich unterstützen sie die irdische Umsetzung von Erkenntnissen, Visionen, Einsichten und Absichten.

LavendellichtDie Ergänzung durch Monoterpenole (Lavendel, Weihrauch, Elemi) sorgt für eine freudige und lebendige Lebenszugewandtheit, für Spontaneität, einen vielseitigen und unbeschwerten Gefühlsausdruck. Diese Stoffgruppe wirkt adaptogen, das heißt, sie hilft dem Organismus, sich an Stresssituationen und andere veränderte Umweltbedingungen anzupassen und diese auszugleichen: Bei übermäßiger Energie oder Erregung werden die Kräfte zurückgenommen, bei Lethargie oder Mutlosigkeit werden sie verstärkt und wirken stimulierend. Damit bieten sie einen wirksamen Schutz vor Stress. Es geht bei den Monoterpenolen um freien und spontanen Lebensausdruck, Leichtigkeit und Lebensfreude. Dabei werden Achtsamkeit, Mitgefühl und die Wahrnehmung der Umwelt gestärkt und gefördert.

Sandelholz 2_CDie Sesquiterpene/–terpenole (Sandelholz, Oud, Weihrauch, Elemi) bezeugen, dass es hier um innere Werte geht, die als Resultat einer tiefen seelischen Verarbeitung letztendlich zu seelischer Reife und Vollendung führen. Sie sind die „Seelenführer zur Mitte“ und zum ureigensten Wesen, geben Kraft, Stärke und Selbstvertrauen, unterstützen die individuelle und feinstoffliche Ausstrahlung. Als Spezialisten und Alchimisten, Meister der Elemente und des geistigen Feuers sind die Sesquiterpene vertraut mit der inneren Arbeit am Seelenstoff. Sie verstehen sich darauf, Niederlagen, Schicksalsschläge oder traumatische Erlebnisse als Sprungbrett zu höheren Bewusstseinszuständen zu nutzen und negative Erfahrungen in etwas Positives umzuwandeln. Aus dieser alchemistischen Arbeit, die dem Schleifen eines inneren Diamanten gleichkommt, erwachsen große Kräfte und Kunstfertigkeiten, z.B. die Kraft inneren Friedens, des Verzeihens und der Selbstüberwindung. Es ist eine schmerzhafte Operation, doch das Ziel ist die Leiden wert: die Seele bildet sich zur Vollkommenheit aus.

LavendulaDer Beitrag an milden Estern – Hauptinhaltsstoff im Lavendelöl – wirkt im harmonischen Zusammenspiel mit den anderen Stoffen ganzheitlich entspannend und beruhigend. Er verleiht Ausgeglichenheit und nervliche Widerstandskraft, sorgt für gute Ressourcen und Schmerzstillung. Als Stimmungsaufheller sorgen die Ester für heitere Gelassenheit, einen guten Schlaf und eine ausgeglichene Psyche. Sie fördern den zwischenmenschlichen Dialog und stärken den mitfühlenden und verantwortungsbewussten Umgang mit allen Lebewesen und der Umwelt. Sie  machen durchlässig und feinfühlig für Inspirationen aus höheren Ebenen, führen zur inneren Schau und unterstützen die notwendige Auflösung von Illusionen, Selbsttäuschungen und Mystifikationen.

Während uns die Äther (Elemiöl) beflügeln, aus der kollektiven Sphäre herauszutreten und unsere individuellen, schöpferischen Anlagen zu verwirklichen, vertreten die hochbewussten Ketone in den Ölen von Weihrauch und Elemi die Krönung der biochemischen Stoffe und Lebensprinzipien. Sie stehen für die zentrale Instanz des Ich oder Wesenskerns und aktivieren unmittelbar das schöpferische Potenzial in uns. Sie verlangen eine bewusste Zielsetzung und innere Lebensausrichtung, einen bewussten Einsatz des Willens und der Lebenskraft, damit wir unsere Mission auf der Erde erfüllen und uns unter allen Umständen selbst treu bleiben können.

Eine Erweiterung des Bewusstseins wird auch von den Oxiden (Lavendel, Weihrauch) unterstützt, die von einem guten Reflektionsvermögen und einer hohen Geisteskraft zeugen. Wir werden wir angeregt, mit der Kraft des Denkens alle Facetten unseres Lebens zu durchdringen, den Sinn und die Bedeutung daraus zu extrahieren, um bewusste Entscheidungen treffen zu können. Es geht um unabhängiges, freies und schöpferisches Denken und um einen freien Fluss des Atemstroms.

Kristall

Weihrauch, arabisch (Boswellia sacra)

Balsambaumgewächse – Element Feuer

Duftprofil: würzig, voll, balsamisch süß mit frischer Harznote

Botschaft:  „Ich berühre dich mit meinem reinen, kristallweißen Licht, zeige dir die Schatten in deinem Erdenkleid, ihre Wurzel und Auflösung.“

Innere Alchemie: Weihrauchöl ist ein Yangöl aus dem Wundharz des sagenumwobenen Boswelliabaumes aus dem arabischen und nordafrikanischen Wüstengebiet. Die goldenen „Tränen“ schützen den Baum vor der lebensbedrohlichen Austrocknung durch die Sonne. In diesem Öl stecken immense Lebens- und Lichtkräfte. Sein mystischer Duft öffnet uns für das Transzendentale, macht durchlässig für höchste Schwingungen und hält grobe Schwingungen fern. Es ist in der Lage, die Energie der Erde mit der des Himmels zu vereinen, vermittelt zwischen der realen und der spirituellen Welt, hilft die Lebensgesetze zu verstehen und fördert die Erfahrung einer ewigen Verbindung zwischen dem körperlichen Dasein und der spirituellen Welt. Das Öl korrespondiert mit den höchsten spirituellen Werten und kann uns mit dem Teil unseres Selbst verbinden, der ewig und göttlich ist.

Da es den Atemrhythmus verlangsamt und vertieft, begünstigt es jede Art von Meditation, innerer Sammlung, Kontemplation, Pranayama und Zurückziehen der Sinne von der Außenwelt. Durch die vertiefte Atmung erhält unser Nervensystem mehr Sauerstoff und gewährleistet die Verarbeitung  und Weiterleitung energetischer Informationen über den Pranafluss. Weihrauchöl wirkt aufhellend und stärkt die Klarheit der Aura, hilft auch beim „Flicken“ energetischer „Löcher“ in der Aura. Ferner wirkt es ausgleichend und harmonisierend, neutralisiert aggressive Energie und das Abziehen von Energie.

Mandala Farbkreis_400_C

Sandelholz (Santalum album),

Sandelholzgewächse – Element Wasser/Erde

Duftprofil: samtig-warm, sinnlich, weich, holzig, süß-balsamisch, orientalisch, sanft männlich; ein sehr tiefer und lang anhaltender Duft

Botschaft: „Ich verbinde mich mit den Energien der Basis und der Erde, fließe mit ihnen empor durch alle Stufen des Lebens.“ – „Ich lasse mich tragen vom Fluss der Gefühle, Gedanken, Begegnungen und Zeiten.“

Innere Alchemie: Sandelholzöl ist von milder Yangkraft, eine sanfte männliche, liebevolle Energie, deren Macht und Kraft jedoch nicht unterschätzt werden darf. Seine Energie ähnelt einem riesigen kontinuierlichen Lebensstrom wie dem Ganges, der, von den Höhen des Himalaya kommend, auf seinem Weg viele andere Ströme in sich aufnimmt, bis er sich in den tiefen Ebenen von Bengalen breit, ruhig, langsam und mächtig dahinwälzt, in sich ruhend, getragen vom Bewusstsein der Einheit von oben und unten, von Geist und Materie.

Im tantrischen Yoga wird Sandelholzöl sowohl dem höchsten als auch dem niedrigsten Chakra zugeordnet, denn dieses System kennt keine Trennung in Körper und Geist oder in sexuelle und geistige Kraft. In diesem Sinne ist Sandelholzöl ein Tantraduf höchster Erleuchtung, der die Verblendung der trennenden Gegensätze überwinden hilft. Er kann die schöpferische Energie (Kundalini) im Wurzelchakra erwecken und durch die alchemistischen Wandlungsstufen (Energieknotenpunkte) zu höchster Erleuchtung tragen. Blockaden und Stauungen in den Chakren werden auf sanfte aber nachhaltige Weise gelöst und in den großen Energiestrom entlang der Wirbelsäule eingebracht.

Blüte_C_600  Elemi (Canarium luzonicum), Balsambaumgewächse – Element Erde

Duftprofil: süß, frisch, grün, hell, zitronig-harzig, würzig-pfeffrig

Botschaft: „Ich bin gesammelt, hellwach und bereit für die Reise nach innen.“ – „Ich erkenne, dass innen und außen die zwei Seiten einer Goldmünze sind.“

Elemi, der helle, aufreizende Duft mit feurig-pfeffriger Schärfe, verbindet das obere spirituelle mit dem unteren irdischen Chakra und stellt das Gleichgewicht her – bedeutet sein arabischer Name al-lami doch „wie oben so unten“. Elemi wird zur inneren Sammlung bzw. zur Reise nach innen verwendet. Es mag ein Phantasieraum sein, ein Labyrinth oder Refugium, ein Garten oder Farbraum, den der Schauende selbst ausfüllt und bewohnt. Der Raum steht symbolisch für den Geist- oder Lichtkörper, der von jedem spirituell Suchenden bewusst selbst erschaffen und gepflegt wird – ein Ort/Raum des Rückzugs und gleichzeitig ein Gefährt in andere Dimensionen, wenn die anderen Hüllen abgelegt werden.

Innere Alchemie: Elemiöl ist in stärkendes, inspirierendes, lichtbringendes Yangöl und ein ätherisch-lichter Lehrer aus der Pflanzenwelt. Es schützt vor negativer Energie und hilft beim Auflösen und Freisetzen von Blockaden in allen Chakren. Es wohnt ihm die Kraft inne, alles in Gold zu verwandeln, was er berührt, wenn es in höchster Achtsamkeit geschieht. Sein Duft kann alle Chakren, Ebenen und Welten ausbalancieren, sie von Blockaden befreien und helfen, die spirituellen Einsichten und Visionen mit den weltlichen Erfordernissen in Einklang zu bringen. Jeder innere und äußere Raum und auch jede einzelne Aurahülle kann durch den Elemiduft gereinigt, energetisiert und mit Licht angereichert werden. In der Meditation weckt er das Gefühl tiefen Friedens in Verbindung mit vollkommener Klarheit und wacher Präsenz im inneren Zentrum. So leicht wie er die Innenschau fördert, findet er auch wieder in die Alltagswelt zurück.

Durchblick

Oud, Adlerholz (Aquilaria agallocha) bzw. Oud-Attar aus Indien

OudAttar, eine indische Duftrarität, ist das Ergebnis einer gemeinsamen Destillation von Adlerholz mit Sandelholz. Das Öl ist wie Sandelholz, Weihrauch und Elemi ein Duft für die Ewigkeit mit einem Zugang zur Tiefe der Seele: tiefgründig holzig, mystisch und balsamisch-erdig, zugleich holzig-süß, beruhigend, angstlösend, befreiend und entspannend. Der Duft wird zum Einstieg in die Meditation genutzt, eignet sich ebenso für die Chakrenarbeit, Trance- und Fantasiereisen, für Gebet, Ritual und Visionssuche. Als Öl eignet es sich für das Wurzel- und Kronenchakra.

Adlerholz ist eines der kostbarsten und ungewöhnlichsten Hölzer, die weltweit für edle Räucherungen zu Meditation, Heilung und Ritual verwendet werden. Es wird u.a. in der Sufiheilkunst und tibetischen Medizin verwandt. Der immergrüne bis zu 40 Meter hohe Tropenbaum wächst in Thailand, Indien, Indonesien, Kambodscha und Vietnam. Doch das begehrte Aroma wird nur aus einer seltenen pilzbefallenen Art des Kernholzes gewonnen. Dieses Holz ist schwarz, schwer, extrem ölhaltig – und extrem teuer.

Duftprofil: erdig, tief, warm, balsamisch-süß, magisch-mystisch

Duftbotschaft: „Ich vollende und kehre heim.“ – „Ich verneige mich vor dem Mysterium der Schöpfung.“

Innere Alchemie: Das Oud-Attar besitzt starke transformatorische Kräfte, die in Asien auch als Übergangshilfe für hoch entwickelte Seelen zwischen Leben und Tod genutzt werden. Als Hüter der Schwelle hat das Öl initiatorischen Charakter, reicht allen wahrhaft Suchenden die Hand und führt sie über die Schwelle. Es wird zur Heilung geistiger Krankheiten und bei einer tiefen Traurigkeit des Herzens eingesetzt. Bei einer Salbung oder Massage mit Oud-Attar findet eine enorme Energetisierung und Aufladung der Lebenskraft statt. Die Schwingungen von Körper und Geist werden ausgeglichen und stabilisiert, während das Schmerzempfinden gelindert wird. Mangel und Unstimmigkeiten werden energetisch ausgeglichen und lösen sich auf.

lavendel_blumen_500Lavendel fein (Lavandula angustifolia)

Lippenblütler – Element Luft

Duftprofil: frisch, blumig-krautig, leicht süß, mild, zart holzig, klar

 

Duftbotschaft: „Ich fühle mich innerlich klar. Meine Energien sind ausgeglichen.“ –  „Ich bekomme die Hilfe, die ich brauche.“

Innere Alchemie: Lavendelöl ist ein Merkuröl, in dem Yin und Yang ausgeglichen und nahezu gleichwertig enthalten sind. Während es im Herzchakra vor allem kühlend und ausgleichend auf der emotionalen Ebene wirkt, kommen im Scheitelchakra seine höheren, feinstofflichen Energien zum Tragen. Der Lavendelduft zieht uns nach oben, hebt uns aus dem Alltagserleben heraus. Er erleichtert den Zugang zu Visionen, inspirierenden Gedanken und unterschiedlichsten Perspektiven. In diesem Chakra findet die umfassende, heilsame Natur des Lavendels ihren vollendetsten und klarsten Ausdruck, finden die stärksten mentalen Transformationen statt, die sich als neue Ideen in unserem Bewusstsein verankern.

Lavendelöl aus den höheren Bergregionen schwingt mit einer extrem hohen spirituellen Energie, die noch weit über das Kronenchakra hinausgeht. Dank seiner ausgleichenden, harmonisierenden Wirkungsweise unterstützt es uns in dem Bemühen, den Lebensalltag mit Spiritualität zu erfüllen. Als Bild für die universelle Liebe des Lavendelöls eignet sich die Gestalt eines helfenden Engels oder die eines Bodhisattvas, der bedingungslose Hilfe leistet, um die Schmerzen aller Lebewesen zu überwinden.

Quintenzirkel_C

Verwendete Literatur:

Thomas von Rottenburg „Heilkunde der Ätherischen Öle“, Verlag Neue Erde, 2015; Monika Werner/Ruth von Braunschweig: „Praxis Aromatherapie“, Haug Verlag, 2006 ; Harish Johari: „Das große Chakra-Buch“, Bauer Verlag, 1987; Arthur Avalon „Die Schlangenkraft“, O.W. Barth Verlag, 1994; Kinkele/Arndt: „Die Pflanzenhelfer“, Windpferd Verlag, 2015

Advertisements

Energiearbeit mit ätherischen Ölen (9) Das Sahasrara Chakra

 

Das 7. Chakra Sahasrara

 Sahasrara („Rad mit 1000 Speichen“, Lotos mit 1000 Blütenblättern), Kopf-, Scheitel- oder Kronenchakra

Das 7. Chakra schwingt in Resonanz mit der kosmischen Energie (Ananda, reine Gnade oder Glückseligkeit) und dem strahlend leuchtenden Geist- oder Lichtkörper – Farbe oder Strahlung: transparent, weiß, helles Magenta oder Gold

Das Kronenchakra steuert alle Lebensfunktionen und Transformationsprozesse, die Heilung und Regeneration bewirken. Es regelt die Gehirnfunktionen, den Hormonhaushalt, das gesamte endokrine System, das Karma und genetische Erbe.

SAHAS_lotus_gratis_blumebildercom_400

Am obersten Scheitelpunkt, dem tausend-blättrigen Lotos,  öffnet sich der Mikrokosmos Mensch für den Makrokosmos, alle Bewusstseinsströme aus den niederen Dimensionen und Chakren gehen ein in das Allbewusstsein, den Zustand reiner Gnade und Seligkeit, der viele Namen hat: Erleuchtung, Befreiung, höchste Vollendung, Nirwana, Samadhi, Satori…*. Die Verschmelzung mit dem göttlichen/kosmischen Bewusstsein wird als Einssein mit Gott/ dem TAO, als reine Leere oder tiefer, innerer Frieden beschrieben**.  Das Erwachen im höchsten Bewusstsein ist das geistige Erbe und die Bestimmung jedes Individuums. Im Seinszustand der Selbstverwirklichung verwirklicht sich die ganze Schöpfung der unteren Seinsebenen (Chakren).

*Mehr dazu hier:

Erleuchtung, Befreiung

Wiki: Erleuchtung

Veränderte Bewusstseinszustände

**Jiddu Krishnamurti spricht von Erleuchtung als einem pfadlosen Land.

7 Chakra GoldgelbHerbstblatt_C

 

Mögliche Blockaden im Sahasrara Chakra

Stauungen und Blockaden im Scheitelchakra können auf eine ausschließlich materielle Sichtweise hinweisen, wobei geistige Dimensionen oder schöpferische und spirituelle Anlagen vernachlässigt bis verneint werden. Der Mensch glaubt sich einsam und verlassen –  einer unbekannten Schicksalsmacht ausgeliefert. Aufgrund innerer Leere und Sinnlosigkeit klammert er sich an Äußerlichkeiten, an seine soziale Rolle, seinen Status, seinen Besitz, seine Kinder oder Angehörigen. Er lebt mit der Angst, seine Identität und seinen freien Willen zu verlieren.

Können die verschiedenen Wahrnehmungen nicht eingeordnet und verarbeitet werden, entstehen Orientierungslosigkeit, Verwirrtheit und innere Zerrissenheit. Gefühle, Gedanken und Verhalten ziehen nicht an einem Strang, widersprechen sich. Eine allgemeine Ignoranz, Interesse- und Lustlosigkeit breiten sich aus, was zu geistiger Trägheit und Dumpfheit führen kann.

SAHASRARA_Jasmin_blumebildercom

Ätherische Öle für das Sahasrara Chakra

Die Öle für das oberste Chakra verhelfen zu einem ruhigen, klaren Geist, zu innerer Sammlung und Zentrierung im Selbst. Sie wirken an der Verbindung der unteren Chakren mit den oberen, unterstützen das bewusste Erleben der Einheit, fördern eine transzendente Wahrnehmung. Die hoch und schnell schwingenden Essenzen schenken die Erfahrung von göttlicher Gnade, der Verschmelzung von Yang & Yin, Shiva & Shakti, von Geist und schöpferischer Energie.

Sahasrara_InnenRaum_Birgit W.Die Verbindung zwischen Basis- und Scheitelchakra erinnert uns daran, dass die schöpferische Energie einen Kreislauf bildet. In Wahrheit existiert keine Trennung in Grobstoffliches (Materie) und Feinstoffliches (Geist). Die lineare Entwicklung vom Feinen zum Groben (Involution) und vom Groben zum Feinen (Evolution) ist nur eine Sichtweise.* Neben der linearen Zeit, dem Bereich des evolutionären Werdens, existiert das „Ewige“ als Zustand oder Bewusstsein zeitloser Allgegenwärtigkeit, als Sein.

Düfte, die auf der Ebene des Kronenchakras schwingen, gehen auch mit den anderen Chakren in Resonanz. Erstens enthält das Kronenchakra alle Licht-Farben und damit Schwingungen anderer Chakren. Zweitens hat es auch in seiner Funktion einen sehr verbindenden Charakter. Es verbindet Geist und Materie – die göttlich inspirierten Informationen wollen durch unseren irdischen Körper auf der Erde verwirklicht sein. Daher finden wir hier Düfte, die gleichzeitig noch ein anderes Chakra schwerpunktmäßig ausgleichen oder Düfte, die alle ausgleichen.

* zu Involution und Evolution:

Theosophie: Involution und Evolution

Sri Aurobindo: Involution und Evolution

 

Sahasrara_Almestern_C

 

Meine Empfehlung für das Sahasrara Chakra:

Oud (Adlerholz), Lavendel*, Sandelholz, Elemi, Weihrauch

Die Biochemie der Chakrenölmischung „Sahasrara“  folgt im letzten Teil 10 der Energiearbeit mit ätherischen Ölen.

 

Mandala Farbkreis_400_C

 

Bildnachweis:

Lotos   Jasmin

Innenraum (C) Birgit Wette 

Heilspuren-Bilder: Sundra M. Kanigowski