Naturparfum „Die Frau im Mond“

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Meine neue Duftkreation – hier präsentiert: der Mondduft

rechtzeitig zum URANUS-Ingress ins ERdezeichen Stier

  • würzig-zitrisch, herb-süß, rosig-warm, aromatisch
  • aufbauend, stärkend, klärend, erhellend
  • psychisch/energetisch/hormonell ausgleichend,
  • tiefgreifend, mystisch, sinnlich, aphrodisierend

Inhalt: Weingeist, äther. Öle (17 %): Bergamotte*, Eisenkraut (Verbena), Grapefruit*, Karottensamen*, Kardamom*, Kreuzkümmel*, Muskatellersalbei*, Myrte*, Patchouli*, Rose, Rosengeranie Bourbon*, Salbei*, Sandelholz, Vetiver*, Ur-Zitrone, Weihrauch (*kbA)

DIE FRAU IM MOND … Duft der sich erneuernden Erde … ein eigenwilliger, starker Duft für die reife Frau im Wandel… für Phasen und Momente des Lernens, der Veränderung und Transformation… zur Stärkung und Zentrierung in der eigenen Mitte.

In der Komposition gibt es drei Hauptdarsteller: das fruchtig-frische, aufhellende Bergamotteöl, das ausgleichende, samtweiche Rosenöl und warm-sinnliches Patchouli.

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Sonnen- und Monddüfte

Ausführliche Beschreibung:

Beim ersten Schnuppern atmen wir das goldene Licht des mediterranen Bergamotteöls. Seine Wirkung auf die Aura ist vor allem nach schwerer Krankheit belebend, aufhellend und stärkend. Es neutralisiert aggressive Energie und schützt vor Energieverlust. Auch die anderen würzig-zitrischen Kopfnoten (Zitrusdüfte, Salbei, Eisenkraut) versprühen sonnige Energie, strahlen Klarheit und Leichtigkeit aus. Die kraftvollen Gewürznoten (Kardamom, Kreuzkümmel) schaffen die Verbindung von Kopf und Herz, stärken und stabilisieren, frischen die Kraftreserven auf, sorgen für notwendige Entspannung nach Höchstleistung. Der Weg zum Herzen ist offen und führt tief in den Gefühlsbereich.

Die harmonisierenden Rosendüfte tun unserem Herzen gut. Sie fördern Hingabe und Vertrauen zum Leben, Vergeben und Loslassen, Verströmen und Verausgaben. Der frische, süß-krautige Duft der Myrte steht für die unzerstörbare Reinheit der Seele. Er öffnet das Herz für die universelle Liebe und das ursprünglich Schöne, reinigt das feinstoffliche Umfeld, löst innere Disharmonie (Zweifel, Verzweiflung). Myrte begleitet durch alle Phasen der Transformation, hilft beim Bündeln der Energie, schenkt eine klare Vision des Kommenden.

Für die dunklen, erdigen Basisdüfte wähle ich neben duftenden Harzen, Hölzern, Wurzeln und Samen das schwere, warme, aphrodisierende Patchouliöl. Das Patchouliölwesen nimmt nicht nur die Angst, erdet und entspannt, es schenkt auch Mut und Kraft, eigene Wege zu gehen auf der Grundlage einer kraftvollen sinnlichen Körperwahrnehmung. Es schenkt Gefühle von Sicherheit, Zufriedenheit und Urvertrauen. Als Öle für das unterste und oberste Chakra fassen Vetiver und Weihrauch die Duftkomposition zusammen und regeln den Energiefluss aller Zentren. Der Duft der aromatischen, exotischen Graswurzel hat etwas Mütterlich-Beschützendes, erinnert an die Erdmutter oder Wurzelfrau. Er holt uns aus der Kopflastigkeit in den Bauch, erdet, schützt und stärkt uns nach Verletzungen und Traumata. Das balsamische Weihrauchöl mit den immensen Lebens- und Lichtkräften hat eine klärende und erhebende Wirkung auf den Geist. Es korrespondiert mit den höchsten spirituellen Werten und kann uns mit dem Teil unseres Selbst verbinden, der ewig und göttlich ist.

Kopfnote: Bergamotte*, Eisenkraut*, Grapefruit*, Muskatellersalbei*, Salbei*, Urzitrone

Herznote: Kardamom*, Kreuzkümmel* Myrte (Anden)*, Rose bulg., Rosengeranie Bourbon*

Basisnote: Karottensamen*, Patchouli*, Sandelholz, Vetiver*, Weihrauch (Olibanum)

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Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail (oder Xing oder Facebook).

Für das Anmischen (mit Weingeist) und den Reifeprozess werden ca. 3 Wochen gebraucht. Das Naturparfum ist erhältlich in einer Glassprühflasche oder als Roll-on, in 10 ml oder 20 ml Größe.

Übrigens:

  • Für meine Duftkompositionen und Körperöle verwende ich absolut reine, natürliche, pflanzliche Öle.
  • Die von mir verwendeten ätherischen Öle sind 100 % naturrein, vorwiegend aus kbA (Bio-Qualität). Sie enthalten keine künstlichen oder synthetischen Zusätze und keine Konservierungsstoffe.
  • Düfte und Gerüche gehen gleich ins Limbische System, das urzeitliche Säugetiergehirn, wo die Emotionen und Erinnerungen gespeichert sind. Sie setzen Botenstoffe (Neurotransmitter) frei und können unmittelbare emotionale und körperliche Wirkungen auslösen, wie Glücksgefühle, Wohlbefinden, Aktivität oder Entspannung und Stärkung der Immunkraft.
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Der Wasserarchetyp

Der Archetyp Wasser

Der Weg zu unserer Seele und den Ursprüngen des Lebens führt zum Wasser, einem Symbol des Unbewussten wie auch des Geistes. Der Geist Gottes schwebt nicht nur über dem Wasser, er erforscht auch die Tiefen der Gottheit. Das I Ging beschreibt das Zeichen Kan  Wasser KAN , das Wasser, wie folgt:

»Ein Yangstrich ist zwischen zwei Yinstriche hineingestürzt und wird von ihnen eingeschlossen wie das Wasser in einer Talschlucht. Das Empfangende hat den mittleren Strich des Schöpferischen erlangt, und so entsteht Kan. Als Bild ist es das Wasser, und zwar das Wasser, das von oben kommt und auf der Erde in Bewegung ist in Flüssen und Strömen und das alles Leben auf Erden veranlasst. Auf den Menschen übertragen stellt es das Herz, die Seele dar, die im Leib eingeschlossen ist, das Lichte, das im Dunkeln enthalten ist, die Vernunft« (Hexagramm 29).

Von Laotse wird erzählt, wie er, schon hoch betagt und auf einem Ochsen reitend, seine Heimat verlässt. An der Landesgrenze wird vom Zöllner gefragt, was er denn zu verzollen habe. Der Junge, der seinen Ochsen führt, antwortet: »Er hat gelehrt.« Auf die Frage, was er denn »rausgekriegt« hat, sagt der Junge: »Dass das weiche Wasser in Bewegung mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt. Du verstehst, das Harte unterliegt.«

Im Tao Te King, dem Lebenswerk Lao Tses, heißt es:

Auf der ganzen Welt gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als das Wasser. Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt, kommt nichts ihm gleich. Es kann durch nichts verändert werden. Dass Schwaches das Starke besiegt und Weiches das Harte besiegt, weiß jedermann auf Erden, aber niemand vermag danach zu handeln.[1]

[1] Tao Te King, Übersetzung von Richard Wilhelm, Diederichs Gelbe Reihe, 7. Auflage 1993, Kap. 78

Das Urbild Wasser symbolisiert das Licht oder den Geist, der sich im Dunkel verbirgt, wie der männliche Same im dunklen Mutterschoss oder der geistige Same in Mutter Natur enthalten ist. Im Mythos von Danae (der Seele) ist es der zeugende Geist – Zeus als befruchtender Goldschauer von oben – der durch das Turmgemach dringt und DANAE_600_Cdie eingesperrte Königstochter schwängert. Rufen wir uns diese Tatsache zum Verständnis unserer Wasserträume ins Bewusstsein: Im Unbewussten (Wasser) verbirgt sich der Keim der Bewusstheit, wie im Dunklen der Lichtsame. An ihm kann sich unser Seelenstoff entzünden und begeistern.

Menschen mit einer Betonung der Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische) und Wasserhäuser (viertes, achtes, zwölftes Haus) sind sehr empfänglich für die Einflüsse des Unbewussten. Goethe nennt in seinem »Faust« den dunklen, kollektiven und universellen Bereich der Archetypen das »Reich der Mütter«. Ja, die Archetypen sind »Mütter« für uns, da sie uns mit kosmischer Energie und seelisch-geistiger Lebenssubstanz versorgen. Sie sind allesamt vom Geist befruchtet, tragen den Keim der Bewusstheit und den Samen des Lichts in sich.

Menschen mit Wasserbetonung in ihrem Geburtshoroskop sehnen sich nach Geborgenheit und Schutz. Sie brauchen das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Einheit als stabilisierende Grundlage. Dieses Grundgefühl kann versagt oder verletzt werden, wenn Saturn, Uranus, Neptun oder Pluto den Aszendenten, den Mond oder die persönlichen Planeten in den Wasserzeichen beeinflussen. Bei leeren oder schwach besetzten Wasserhäusern zeigt sich die Wasserenergie in den Planeten Mond, Neptun und Pluto. Wo diese Planeten stehen, erfahren wir den Einfluss des Wassers und des Mütterlichen am stärksten, als emotionale Grundstimmung, als Gefühlsbewegung und Situation im Wandel oder als Stauung, Blockade und Hemmung.

Wir werden mit starken Gefühlsregungen, Trieben und instinkthaften Reaktionen konfrontiert und von Erwartungen, Vorstellungen, Sehnsüchten und Wünschen motiviert, die uns größtenteils unbewusst und bereits von den Ahnen übernommen worden sind. Das innere Geschehen vom Wasser offenbart sich in Urbildern von Brunnen, Quellen, Seen und Flüssen, von Fischen, Schlangen,  Meeresungeheuern und Nixen. Die oberen Wasser kommen als befruchtender Regen oder Schauer aus den Wolken, die unteren Wasser der Erde sind die tragende Ursubstanz, aus der alles Lebens entsteht und genährt wird. Im alltäglichen Bereich spiegelt uns der Wassertraum den Umgang mit unseren Gefühlen (Wasser): Wir bewegen uns im Wasser, auf dem Wasser, unter Wasser, wir reinigen uns und unsere Umgebung mit Wasser, wir trinken es und geben es weiter. Es gibt Angstträume von Dunkelheit, Überschwemmungen und Abgründen, aber auch wundersame Träume von geheimnisvollen Verzauberungen und Wandlungen in Höhlen, Wäldern, dunklen Räumen und Behältern.

Die Nibelungensage ist eine Fundgrube der Wassersymbolik. Sie enthält Symbole aller drei Wasserzeichen: den Weisheitsquell und die Nornen am Fuße der Weltenesche, die Urmutter Erda im Schoße der Erde, den Gott Wotan, der ein Auge für den Trunk aus der Weisheitsquelle opfert, seine Gemahlin Freya, die Göttin der ewigen Jugend, das Rheingold mit den magischen Kräften und den daraus geschmiedeten Ring, ferner die drei Nixen oder Rheintöchter, den Zwerg Alberich mit Tarnkappe – ein Nibelung aus der Tiefe der Erde, der den Nibelungenschatz hütet – den jungen Helden Siegfried, der den Drachen tötet, in dessen Blut badet und den Nibelungenschatz samt Tarnkappe erbeutet, schließlich Hagens Zaubertrunk des Vergessens, mit dem Siegfried die Erinnerung verliert. Nach Siegfrieds Tod kehrt der Ring durch Brünnhilde, der Tochter von Wotan und Erda, zu den Rheintöchtern zurück, die ihn wieder in Rheingold auflösen. Brünnhilde gibt sich als wahre Gemahlin Siegfrieds zu erkennen, reitet mit ihrem Pferd in das selbst entzündete Flammenmeer des Scheiterhaufens und folgt ihrem Geliebten in den Tod.[2]

Die Aufgaben der Wasserzeichen sind: die Bedürfnisse der Seele wahrnehmen und erfüllen, den eigenen Gefühlen, der Intuition und dem Lebensfluss vertrauen, dem Tao folgen, geschehen lassen, lachen und weinen können, Mitgefühl, Erbarmen und Hingabe zum Ausdruck bringen, das Überwinden von Ängsten, das Erkennen und Zurücknehmen von Projektionen und Vorstellungen,  das Auflösen von Abhängigkeiten sowie das Lösen von Fixierungen. Das Durchleben von Tod und Auferstehung, Wandlung, Regeneration und Heilung erfolgt durch das Erkennen und Annehmen des Schattens (Integration der gegenüberliegenden Erdzeichen).

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Lassen wir die Sprichwörter der Wasserzeichen sprechen.

Krebs: »Zeit für Gefühle«, »Zurück zu den Müttern«, »Sesam, öffne dich!«, »Ins eigene Schneckenhaus zurückziehen«, »Am Rockzipfel der Mutter hängen«, »Jemanden in Watte packen«, »Wie die Glucke auf den Eiern sitzen«, »Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm« und »Heimchen am Herd«.

Skorpion: »Stirb und werde!«, »Licht ins Dunkel bringen«, »Alles auf eine Karte setzen«, »Sich schwarz ärgern«, »Auf der Lauer liegen«, »Da ist der Wurm drin«, »Es geht ans Eingemachte«, »Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein« und »Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch«.

Fische: »Das letzte Hemd hat keine Taschen«, »Wer’s glaubt, wird selig«, »Einer trage des anderen Last«, »Nicht von dieser Welt sein«, Etwas Geplantes »fällt ins Wasser«, durch die »rosarote Brille« sehen, »jemanden zappeln lassen« und »Im Wolkenkuckucksheim leben«.

[1] Tao Te King, Übersetzung von Richard Wilhelm, Diederichs Gelbe Reihe, 7. Auflage 1993, Kap. 78

[2] Aus dem vierteiligen Opernzyklus »Der Ring des Nibelungen« von Richard Wagner: »Das Rheingold« – »Die Walküre« – »Siegfried« – »Götterdämmerung«. Die Schreibweise Brünnhilde weckt sowohl Assoziationen an den Brunnen als auch an das Brennen auf dem Scheiterhaufen als Erlösungsmotiv (letzter Akt »Götterdämmerung«). Das Zusammentreffen von Wasser und Feuer löst einen großen Wandlungsprozess aus.

 

VOLLMOND

Textauszug aus Sundra Kanigowski „Traumdeutung und Horoskopdeutung“ Teil I

Bildquelle:

Foto „Almequelle“, Aquarelle „Danae“ und „Fischgesicht“, Ölgemälde „Vollmond bei Nacht“ – alle ©Sundra Kanigowski