Ätherische Öle als Happylizer – Teil II

Im Flow mit der Schöpferkraft

Da alle Neurotransmitter einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden, auf unsere Glücksgefühle und Motivationen haben, werden sie von der Medizin bei Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen verordnet (Parkinson ist z.B. eine Krankheit, die aufgrund eines Dopaminmangels entsteht).

Wir selbst können dazu beitragen, die Botenstoffe zu aktivieren und ins Fließen zu bringen, indem wir offen für Neues sind, begeisterungsfähig und erregbar für kreative Inspiration und geistige Anregung, gerne Neues ausprobieren, offenen Herzens auf andere Menschen zugehen, eine positive Sichtweise pflegen, für ausreichend Bewegung und lustvolle Entspannung sorgen.

Bei negativen Gemütszuständen, Emotionen und Schmerzen kann die Aromatherapie mit ätherischen Essenzen ausgleichend wirken und die Produktion von stimmungserhellenden, euphorisierenden und schmerzlindernden Neurotransmittern, wie Endorphinen, Encephalin, Serotonin und Dopamin aktivieren.

Wenn wir die ausgewählten und von der Nase auch akzeptierten Essenzen in Raum- und Energiesprays, Naturparfums oder Körperölen benutzen, ist es ratsam, die Duftreize in der Luft oder am Körper mehrmals am Tag zu wiederholen, denn die Botenstoffe sind sehr kurzlebig. Dabei können wir uns angewöhnen, die negativen Gedankenmuster durch positive Bilder und Gedanken zu ersetzen, uns z.B. vollkommen gesund und kreativ sehen, in glücklichen Beziehungen, in liebevoller Umarmung mit uns selbst…usw. 

Gerade bei Stimmungstiefs, negativen Gemütszuständen, Sorgen, Ängsten oder Schmerzen können wir mit ätherischen Ölen eine vermehrte Ausschüttung von Botenstoffen stimulieren.

Entscheidend für das Wohlgefühl ist natürlich immer, dass der Duft oder die Duftkomposition der individuellen Nase auch gefällt. Wo der eine ganz verzückt himmlische Süße erschnuppert, kann ein anderer diesen Duft unerträglich bis ekelerregend empfinden – je nachdem, ob man sich für das Lebensprinzip dieses Pflanzenwesens öffnen kann oder sich von ihm bedroht fühlt. Meist scheiden sich die Geister bei Lavendel, Patchouli und Rose, bei Jasmin und Ylang Ylang.

Sieben wichtige Neurotransmitter

(ÄÖ: Abkürzung für Ätherische Öle)

  1. Dopamin – „Kreativhormon“, „Belohnungshormon“ und Motivationsträger. Es ist ein biogenes Amin, die Vorstufe von Adrenlin und Noradrenalin. Es erzeugt Vorfreude und Lust nach dem Besten („das will ich haben/erreichen“), löst Begeisterung und Glücksgefühle aus. Es hilft dabei, Energie aufzubringen, um Ziele anzusteuern, die uns glücklich machen und seelisch erfüllen. Es sorgt für Erregung und Begeisterung beim Entdecken unserer wahren Berufung. Dopamin spielt eine wichtige Funktion im Belohnungssystem, wird beispielsweise vermehrt beim Sex freigesetzt. Es bringt die Psyche ins Gleichgewicht, löst alte Gedankenstrukturen auf, bringt Energie und Lebenslust. – Ein Mangel an Dopamin führt zu Antriebslosigkeit und Interessenlosigkeit, zu Lustlosigkeit und Unerfülltheit, Unzufriedenheit und Frust. Seit der Corona-Pandemie leiden wir alle mehr oder weniger unter einem Dopaminmangel, uns fehlen das Glücksgefühl und die kleinen Erfolgserlebnisse beim Zusammensein mit anderen, beim Treffen in Cafés, bei gemeinsamen Veranstaltungen, beim gemeinsamen Genießen von Musik und Sport, beim Shopping, auf dem Wochenmarkt. ADHS, Depressionen, chronische Schmerzen, Morbus Parkinson, Restless Legs… haben ihre Ursache im Mangel an Dopamin.

ÄÖ: Angelika, Basilikum, Cistrose, Dill, Grapefruit, Kardamom, Lorbeer, Majoran, Mandarine, Muskatellersalbei, Nelkenblütenknospen, Niauli, Palo Santo, Petitgrain, Pfefferminze, Grüne Minze (Spearmint), Ravintsara, Weihrauch, Zimt, Zitrone

  • Serotonin – das „Glückshormon“, Botenstoff der Entspannung, nach dem wir uns alle sehnen.Serotonin ist ein biogenes Amin aus Aminosäure und wird in den Zellen des Darms gebildet. Es ist der Glücksstoff aus unserem Bauchhirn.Doch wenn der Darm mit Antibiotika vergiftet ist, kommen nur aggressive Reaktionen aus dem Bauch. Serotonin macht uns ausgeglichen, zufrieden, rundum happy, stabilisiert die Psyche, lässt uns positiv denken, schenkt wieder Freude an der Natur, sorgt für Ruhe, Harmonie und ein Gefühl der Befriedigung,  kann Dankbarkeit und ein absolutes Glücksgefühl erzeugen. Es dämpft Angst- und Engegefühle, Depressionen und auch die Heißhungerattacken auf Süßes, besänftigt gestresste Nerven, lässt in Zeiten der Anspannung innehalten und sorgt für den nötigen Abstand zum Alltagsgeschehen. Extreme Emotionen, Süchte und Schmerzen können gemildert und gewandelt werden, negative Gedanken und Sorgen verfliegen, ein gesunder, erholsamer Schlaf stellt sich ein – ein Nebenprodukt von Serotonin ist das Schlafhormon Melatonin. Es entsteht wieder Raum für kreative Gedanken und Gefühle, für Inspiration, Meditation und Träume. – Ein Mangel an Serotonin zeigt sich in Nervosität, innerer Unruhe, Schlaflosigkeit und Magen-Darmstörungen. Stress z.B. verbraucht sehr große Mengen an Serotonin!

ÄÖ: Benzoe, Bergamotte, Grapefruit, Jasmin, Kakaoextrakt, Kamille römisch, Kardamom, Myrrhe, Lavendel, Majoran, Narde, Neroli (Orangenblüte), Patchouli, Sandelholz, Tanne, Tonka, Tuberose, Vanille („Kuschelduft“), Ylang Ylang, Zeder

– für Melatonin: Bergamotte, Kardamom, Lavendel, Linaloeholz, Rosengeranie, Weihrauch

  • Noradrenalin – ist ein überlebensnotwendiges Motivations- und/oder Stresshormon, das im Nebennierenmark gebildet wird (siehe Dopamin). Es steuert die mentale und psychische Stressanpassung. In geringer Dosierung wirkt es als Neurotransmitter erregend, aktivierend und leistungssteigernd, schärft unsere Aufmerksamkeit. Es stimuliert, macht wach, regt Körper und Geist an. In hoher Konzentration wirkt es als Stresshormon: aufregend, aufpeitschend, aufputschend und aggressiv, neigt zur Kampf- oder Fluchtreaktion (fight-or-fligth). Daher achtsam dosieren, nach Symptomen und Tabletten fragen (Blutdruck, Herz, Betablocker, Blutverdünner) usw. Ein Absinken des Noradrenalinspiegels führt zu Antriebsschwäche, Trägheit und Abwehrschwäche.

ÄÖ: Angelika, Cistrose, Eisenkraut, Eukalyptus citr., Grapefruit, Ingwer, Kardamom, Lemongras, Litsea, Nelkenblütenknospen, Rosmarin, Palo Santo, Pfeffer schwarz, Salbei, Speiklavendel, Wacholder, Weihrauch, Weißtanne, Zimt, Zitrone

  • Endorphine sind körpereigene Betäubungsmittel (Morphine, Opiate) mit euphorisierender Wirkung auf die Psyche. Darum werden auch sie zu den “Glückshormonen” gerechnet. Sie werden von der Hirnsubstanz und der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) produziert, vor allem durch die Freude sportlicher Betätigung, durch Lachen, Tanzen, gemeinsame Erlebisse, Verliebtsein…  Sie vermitteln Entspannung, lösen Ängste, lindern chronische Schmerzen, regulieren Stress und stimmen sanft. Werden nicht genügend Endorphine gebildet, kann es zu Gefühlskälte, Schüchternheit und geschwächter Lebensfreude kommen. Ihr Einfluss auf das Immunsystem ist tiefgreifend („Glück hält gesund!“). Therapeutisch werden die Endorphin-Auslöser bei emotionaler Kälte, leichten Depressionen, Angstzuständen, chronischen Schmerzen, Suchtentzug, Kontaktscheue und mangelndem Sexualtrieb eingesetzt.

ÄÖ: Chrysantheme, Franjipani, Geranium, Grapefruit, Jasmin, Orange, Mandarine, Muskatellersalbei, Patchouli, Rose, Rosengeranie, Tolubalsam, Tonkaextrakt, Tuberose, YlangYlang

  • Encephaline („Aufheller“, Lichtbringer) sind den Endorphinen chemisch verwandt und werden vom Thalamus produziert.Sie sind körpereigene Stimmungsaufheller und Schmerzhemmer, können die Weiterleitung von Schmerzen unterbinden. Sie fördern die Lebensfreude, stimmen heiter und sorgen für euphorische Zustände, für Freude, Wohlbehagen und sexuelle Stimulation. Encephaline werden in besonders spannungsreichen Momenten freigesetzt – etwa bei einem Sieg, beim Orgasmus oder einem mystischen Erlebnis. Ein Absinken des Encephalinspiegels kann melancholische Stimmungen und einen Mangel an Selbstvertrauen zur Folge haben. Die entsprechenden ätherischen Öle werden bei chronischen, schweren oder manischen Depressionen, bei chronischen Schmerzen, Phobien, Suizidgefahr, Suchtentzug und starken Gefühlsschwankungen eingesetzt.

ÄÖ: Bergamotte, Geranie, Grapefruit, Hoblätter, Jasmin, Koriander, Linaloeholz, Muskatellersalbei,  Palmarosa, Rose, Tuberose, Wiesenkönigin, Ylang Ylang, Zdravetz (echter bulgarischer Storchenschnabel)

  • Acethylcholin – wichtigster Neurotransmitter des peripheren Nervensystems. Er wird über den Hypothalamus ausgeschüttet und bewirkt eine Konzentrations-steigerung des Gehirns, unterstützt das logische Denken, fördert die Kritikfähigkeit und das Urteilsvermögen, stärkt das Gedächtnis, regt das Gehirn zu Höchstleistungen an (brain-doping): Sowohl die Erregungsübertragung von Nervenfaser auf Muskelfaser, als auch die vegetativen Funktionen (u.a. Herzschlag, Atmung und Verdauung) werden durch Acetylcholin gesteuert. Bei der Alzheimer-Krankheit (Oberbegriff: Demenz) besteht ein gravierender Mangel von Acetylcholin im Gehirn. Hier können entsprechend verdünnte Aromasprays mit folgenden ÄÖ helfen, den Mangel auszugleichen.

ÄÖ:  Angelikawurzel, Basilikum, Bay, Bergamotte, Cajeput, Eisenkraut, Estragon, Eukalyptus, Kampfer, Lavendelsalbei, Litsea, Nana-Minze, Rosmarin, Salbei, Spearmint (Grüne Minze), Wacholder, Zitrone, Ysop,

  • Oxytocin – der „Nähe-Kuschel-und-Großzügigkeits-Botenstoff“. Oxytocin ist ein Neuropeptid (Protein, welches im Nervengewebe vorkommt), das als Hormon und auch als Neurotransmitter fungiert. Das Neurohormon wird im Hypothalamus von der Hypophyse produziert und ist wehenfördernd. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Geburt und beim Sex. Es öffnet uns für emotionale Intimität. sorgt z.B. dafür, dass der Mann eine Erektion bekommt. Es beeinflusst nicht nur das Liebesverhalten zwischen Mutter/Vater und Kind und zwischen Partner und Partnerin, sondern allgemein die sozialen Interaktionen. Liebevolle Berührung, die Erfahrung von Nähe und bedingungsloser Liebe sind eine Grundbedingung für das Überleben auf diesem Planeten. Die heilsame Kraft von Berührung ist längst erwiesen und wird erfolgreich in Therapien eingesetzt. Fehlende Berührung erzeugt jede Menge Überlebensstress – psychische und geistige Verarmung und einen großen Hauthunger. Wir brauchen die Berührungsrituale im Alltag, um körperlich und geistig gesund zu bleiben – um ein Mensch sein zu können. Ohne Liebe, ohne Nähe und Intimität, ohne Empathie und Vertrauen – wie lange können Menschen das aushalten? Oxytocin fördert den Fluss von Empathie, Einfühlungsvermögen und Vertrauen, dass wir einander bedingungslos lieben und großzügig miteinander teilen. Oxytocin wird bei positivem Körperkontakt, wie Schmusen und Streicheln ausgeschüttet, wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend. Wir fühlen uns geborgen, zugehörig und sind zufrieden. Die gleiche Wirkung spüren wir, wenn wir uns selbst umarmen, unsere Arme und Hände streicheln. Es geht uns gleich besser. Es funktioniert auch, wenn wir an jemanden denken, der uns bedingungslos liebt. Ganz allgemein wirkt es belebend, stimmt uns positiv, wirkt antidepressiv und regt die Libido an. Die entsprechenden ätherischen Öle dürfen keinesfalls in der Schwangerschaft eingesetzt werden, da sie wehenauslösend und geburtseinleitend sind. Sie helfen bei Lethargie, Negativität, Stimmungstiefs und schwacher Libido – auch bei Kontaktscheue und Vertrauensmangel in Menschen, wie z.B. bei Autismus..

ÄÖ: Eisenkraut (Verbena), Jasmin, Muskatellersalbei

Rezepturen gibt es im nächsten Blog

Hier geht es zum Blog Maskenspray selbergemacht

Immortelle (Helichrysum)

Ätherische Öle als Happylizer – Teil I

„Du riechst so gut… Lass mich noch mal an dir schnuppern…“

Glückshormone und Happylizer-Düfte schwirren durchs Quantenfeld… sind in der Luft… in aller Munde… strömen durch Nasen, Riechkolben und Hautzellen… selbst gemachte Botenstoffe aus unserem Gehirn… eigene Schöpfungen… legale Glücklichmacher.

Therapeuten, Heiler, Schamanen, Glücksritter, Gestresste und Gebeutelte nehmen DANKBAR das duftende, ätherische Geschenk der Pflanzenwesen an, die uns seit Anbeginn der Zeit mit ihrer Duftfülle begleiten. Docken wir uns an. Atmen wir die Duftmoleküle tief ein und sorgen wir für eine Weiterverbreitung des Glücksvirus, das in unser Kronenchakra strömt, an unsere Zellen und Rezeptoren andockt und eine Kettenreaktion von Vertrauen, Freundlichkeit und Liebe freisetzt.

Wir sind, was wir denken

Gedanken können uns in den Himmel heben oder in tiefste Dunkelheit stürzen. Jeder Gedanke wirkt auf die Schaltkreise unseres Gehirns und des Nervensystems ein, in dem alle Neuronen miteinander vernetzt sind. Das geschieht durch die körpereigenen Botenstoffe oder Neurotransmitter, die allgemein als „Glückshormone“ oder Happylizer im Sinne von „Glücklichmacher“ bezeichnet werden, da sie ähnlich wie Hormone als Übertragungsstoffe wirken. Ob die Reize nun von einem Gedanken (in uns), von einem Duft (außen) oder einem Botenstoff stammen, ist unerheblich. Tatsache ist, die Botenstoffe fungieren als eine Brücke zwischen dem Reiz (Duft, Gedanke) und dem Gehirn.

Beispiel: Was geschieht beim Gedanken Liebe? Wir öffnen unser Herz, schalten auf Empfang und Empathie, unser Gehirn schüttet unmittelbar u.a. folgende Botenstoffe aus: Dopamin (Glückshormon), Oxytocin (Bindungshormon), Vasopressin (Wachstumshormon)…

Beim Umweltreiz Angstverschließen wir uns, erstarren, schütten folgende Botenstoffe aus: Cortisol und Noradrenalin (Stresshormone), Histamin (Allergiehormon) … Diese Bio-Chemikalien greifen das Immunsystem an. Angst bringt das Leben und Lebendigsein (Bio) zum Stillstand, verengt uns und baut dann einen Schutzwall, eine Mauer um uns. Nach demselben Prinzip wirken Anti-bio-tika: Sie richten sich „gegen das Leben“, anti bio.

Liebe öffnet unser System. Angst verschließt uns.

Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

(Buddha)

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Ein Upgrade fürs Gehirn

Neurotransmitter sind Botenstoffe mit direktem Einfluss auf unsere Emotionen und unser Nervensystem. Nehmen wir einen Duftreiz wahr – sei es über die Nase oder über Hautzellen, denn auch dort befinden sich Duftrezeptoren – werden die Duftmoleküle unmittelbar an das limbische System und unser Riechhirn weitergeleitet. Das Nervensystem reagiert mit der Ausschüttung von Botenstoffen, die auf unsere Psyche sowie das Hormon- und Immunsystem wirken.

Das limbische System ist der „Sitz der Emotionen“. Es ist der älteste Teil unseres Gehirns, das sogenannte Raubtier- oder Reptilienhirn, in dem alle Gerüche mit Erinnerungen und bestimmten Erfahrungen verknüpft sind – seit es den Menschen auf diesem Planeten gibt. Jeder Duftreiz, den wir unbewusst aufnehmen, wird hier verarbeitet, bewertet und abgespeichert. So entsteht eine Verflechtung von Emotionen, Erinnerungen und Gerüchen.

Der Geruchssinn ist der einzige Sinn, welcher das Zentrum der Emotionskontrolle, der Aufmerksamkeit und des Langzeitgedächtnisses direkt erreicht. Das heißt, Düfte und Gerüche entscheiden auch heute noch über unsere Emotionen und Reaktionen, über den Appetit und sogar die Partnerwahl.

Das alte Raubtiergehirn steuert immer noch unser unbewusstes Affekt- und Triebverhalten gegenüber der Umwelt nach den urzeitlichen Kampf- und Fluchtmechanismen der Neandertaler. Es geht von einem abgespeicherten Bewusstsein des Mangels aus, lebt in ständiger Angst und Gewaltbereitschaft und produziert fast unentwegt Stresshormone (Cortisol, Adrenalin), was durch die Aufnahme von Zucker in unserer Nahrung noch verstärkt wird. Wir wissen, dass sich Stress und Angst negativ auf die überlebenswichtigen vegetativen Funktionen wie Atmung, Schlaf- und Wach-Rhythmen sowie unsere Motivationen auswirken, die ebenfalls vom limbischen System reguliert werden. 

Mit Zucker füttern wir lediglich unsere abgespeicherten emotionalen Programme aus den alten limbischen Neuro-Netzwerken, während der Neokortex, von dem wir gerade mal 5 % zu nutzen wissen, als Treibstoff gute Fett und Fettsäuren benötigt um den Fluss echter Gefühle freisetzen und erhalten zu können. Wenn wir also unsere Liebesbeziehung mit dem Kosmos auffrischen wollen, ist es ratsam, die alten verunreinigten Teile des Gehirns und die Neuronen zu entgiften (z.B. von Schwermetallen, Quecksilber, Arsen, Pestiziden…) dort mal gut „durchzulüften“ und auch die toxischen Emotionen zu entfernen. Sonst werden wir weiterhin im Klammergriff der Angst leben nach dem Flüchten- oder Kämpfen-Modus der Neandertaler und weiterhin fleißig Stresshormone (Adrenalin,Cortisol) produzieren. Diese zerstören auch den Hippocampus, wo das Lernen zuhause ist. Dann ist unsere Welt nicht mehr sicher. Wir werden alte miesepetrige, misstrauische Menschen, die ihre natürliche Offenheit, Neugier und ihr unschuldiges Vertrauen verloren haben. Der Mensch ist wie das Universum ein offen-endiges System und kein Raubtierkäfig.

Entziehen wir den Gespenstern der Vergangenheit ihre Macht und lösen wir uns aus ihrem Bann. Durch Gewahrsein. Bewusstsein. Hinterfragung. Stellen wir uns bewusst neu ein auf die Frequenzen von Vertrauen und Liebe. Steigen wir ein in den kosmischen Flow – als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen und machen wir uns das höhere Gehirn zunutze. Bleiben wir in diesem Feld, entziehen wir den alten Verknüpfungen zwischen negativen Reizen, Gedanken und Emotionen die Grundlage.

Ändern wir einfach unsere Stimmung.

Kultivieren wir Freundlichkeit, Offenheit, Toleranz.

Atmen wir Dankbarkeit, Vergebung, Vertrauen.

Strahlen wir Licht, Freude und Wohlwollen aus.

Die Pflanzenölwesen helfen uns mit ihren ätherischen Essenzen dabei, Licht, Energie und Duft-Informationen zu empfangen und auszustrahlen.

Wie gut können wir uns „riechen“

Über den Geruchssinn ist der Mensch direkt mit der Kette aller Lebewesen auf diesem Planeten verbunden – mit den Kristallen in der Erde, mit dem Pflanzenreich, den Tieren und Mutter Erde selbst. Doch hat er diese Gabe auch verantwortungsvoll wahrgenommen für den Erhalt allen Lebens auf diesem Planeten? Wir wissen, dass es nicht so ist.

Der Mensch hat sich selbst durch sein falsches Natur- und Menschenbild in die innere Verarmung und Isolation hinein katapultiert. Er vertraut seiner eigenen Natur und Nase nicht, mag sich selbst nicht mehr riechen, übertüncht seinen natürlichen Eigengeruch mit künstlichen Aromen, stülpt sich eine Geruchs-Tarnkappe über. Und so wie er seinem eigenen Instinkt nicht mehr traut, ist er auch dem Leben um sich herum misstrauisch und feindselig eingestimmt.

Er hat es nicht geschafft, echte Gefühle, wie Liebe und Mitgefühl zu verwirklichen und auszustrahlen, wähnt in allem und jedem den bösen Feind, gegen den er sich zur Wehr setzen muss. Mal wähnt er ihn im Wolf oder Tiger, dann im Nachbarn oder Kollegen, auch in Pflanzen, Keimen und Viren. Attacke! Her mit der Steinzeit-Axt oder der Anti-bios-Waffe! Trotz seines immensen Wissens lebt der moderne Homo sapiens in der Wahnvorstellung, dass alles, was er nicht kennt und nicht kontrollieren kann, sein Feind ist. Dabei ist er nur einen Quantensprung entfernt vom Homo universalis...

… und er könnte sich noch für diese evolutionäre Disziplin anmelden…

Es ist heute mehr denn je unsere Aufgabe, die Erde und alle auf ihr lebenden Wesen – und darüber hinaus auch die Lichtwesen, Sternenreiche und Planeten am Himmel – als ein lebendiges Ganzes zu begreifen, als ein atmendes, freundliches Universum, dessen einzelne Glieder miteinander im Austausch stehen, harmonisch miteinander verbunden sind, einander verstehen, lieben und achten.

Mit Meditation, positiven Gedanken und Bildern und auch mit gezieltem Dufteinsatz der feinstofflichen ätherischen Essenzen sind wir heute in der Lage, die alten emotionalen Mechanismen zu wandeln und zu erneuern. Das heißt, wir können mit gezielten Gedanken und Duftreizen die alte Gehirnregion reinigen und uns auf eine erweiterte Wahrnehmung und die noch ungenutzten Potenziale des Neokortex und des Hippocampus (Lernhirn) vorbereiten. Es ist erwiesen, dass wir bisher nur einen sehr kleinen Teil des Neokortex nutzen! Erst mit diesem höheren Gehirn wird es uns möglich, in den Fluss wahren Seins und schöpferischer Teilhabe einzusteigen und als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen auf dem Planeten bewusst tätig zu sein.

Dazu braucht es aber eine komplette „Gehirnwäsche“, ein Upgrade unseres Hirnpotenzials, eine Verbesserung und Aufwertung.

Fortsetzung Teil II

Buddhanatur

Ätherische Öle für das STEINBOCK-Parfum

Eigenschaften des Steinbock-Duftes

erdig-waldig, würzig-warm, aromatisch, fruchtig-herb,
rauchig, krautig, dunkel-süß
klärend, kraftvoll, stimmungsaufhellend,
magisch, eigenwillig, männlich, streng, lederartig

Auswahl an Düften für den Steinbock

Angelika – Bergamotte – Geranium – Lavendel – Lorbeer – Moschus – Nagarmotha – Patchouli
Pfeffer schwarz – Rosmarin – Silberbeifuß – Verbena – Ylang Ylang – Zeder – Zedrat – Zypresse
NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Angelika, Engelwurz
(Angelica archangelica)
bitter-aromatisch, kräftig, rauchig-erdig, würzig-herb,
pfeffrig, animalisch, moschusartig
Erde/Feuer – YANG
Herz-/Basisnoteaufbauend, stärkend, schützend,
stabilisierend, strukturierend, Lichtbringer, beruhigend, aufmunternd
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig
(Feuer/Luft)
mildes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Geranium
(Pelargonium graveolens)
blumig, rosig, weich, fruchtig, freundlich
(Wasser) – YIN
Herznoteausgleichend bei extremen Gefühlslagen, beruhigend, sinnlich anregend, entspannend, hormonregulierend, stimmungsaufhellend
Lavendel
(Lavandula angustifolia)
Frisch, blumig-herb, kräuterartig, (Luft),
YIN und YANG ausgeglichen
Herznotewärmend, befeuchtend, ausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, ordnet und klärt das Gefühlschaos
Lorbeer
(Laurus nobilis)
kraftvoll, klar, frisch, intensiv würzig, männlich
(Luft) – Yang
Kopfnotebruhigend, nervenstärkend, ausgleichend auf das ZNS, vitalisierend, ermutigend,
Moschuskörner, Abelmoschus. Ambrettesamen
(Hibiscus abelmoschus)
süß-blumig, weich, moschusähnlich, pudrig, exotisch, animalisch, maskulin, warm-erotisch, dunkelsüß, schwer, tiefgründig
(Wasser/Erde) – YIN
Basisnotestark entspannend, wärmend, aphrodisierend, zentrierend, sinnlich anregend, erdend, stabilisierend, regt die Pheromonproduktion an, sexuell stimulierend, verführerisch – Tantraduft
Patchouli (Pogostemon cablin)erdig, exotisch, rauchig, balsamisch, waldig, orientalisch, moosig-holzig, sehr nachhaltig,
intensiv
(Erde/Wasser) – YANG
Herz-/Basisnoteberuhigend, sinnlich, tief entspannend, erotisierend, ermutigt neue Wege zu gehen, stärkend, aufhellend, schützend, Abgrenzungsöl, harmonisierend
Pfeffer schwarz
(Piper nigrum)
pfeffrig, würzig-warm, scharf, trocken-holzig
(Feuer) – YANG
Kopfnoteaktivierend, reinigend, befreit von Spannungen, vitalisierend, anregend, aphrodisierend, wärmend, kräftigend, stimmungserhellend
Rosmarin (Rosmarinus off.)kampferartig, kräftig, waldig, warm-würzig,
eukalyptusartig,
(Feuer) – YANG
Kopfnoteaufrichtend, belebend, bewusstseinsstärkend, Nerventonikum, mental stärkend, konzentrationsfördernd, bei Gedächtnisschwäche
Silberbeifuß, Silberwermut
(Artemisia arborescens)
würzig-warm, erdig, moosig, herb-süß, mystisch-dunkel, grün-holzig, frisch,
(Feuer) – YANG
Kopf-/Herznoteberuhigend, entspannend, psychisch aufhellend, stärkend, ermutigend, aufrichtend, mental anregend, verjüngend, stark transformierend, zentrierend, stärkt die Willenskraft, bewusstseinsbildend
Verbena /Eisenkraut (Lippia citriodora  syn. Verbena off. syn. Aloysia triphylla)Zitronenartig, leicht, frisch, strahlend, ätherisch;
(Feuer/Luft)
YANG mit YIN-Anteil
KopfnoteErfrischend, anregend, Herz und Nerven stärkend, kühlend u. leicht warm, schenkt Ausdauer, führt ins Hier+Jetzt, konzentrationsfördernd, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura. NICHT in der Schwangerschaft anwenden!
Ylang Ylang (Cananga odorata)betörend süß, intensiv, blumig, schwer, sinnlich, exotisch & erotisch, weich, sehr sinnlich
(Wasser) – YIN
HerznoteHerz und Atmung beruhigend, Schutzöl für ängstliche, sensible Menschen; tief entspannend bis in den Unterleib, aufweichend, fördert Phantasie und Intuition, löst emotionale Blockaden, kann die Kundalini wecken, sorgt für „Glückshormone“ (Serotonin)
Zeder (Cedrus atlantica)Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  (Erde/Feuer)
YANG
Basisnotestärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.
Zedrat, Urzitrone (Citrus medica)delikat frisch, fein zitronig, strahlend grün, zart süß, stark strahlend,
(Luft) – YANG
Kopfnotegeistig stimulierend, anregend, stimmungsaufhellend, klärend, konzentrationsfördernd, luftreinigend, erfrischend
Zypresse (Cypressus sempervirens)trocken, harzig, rauchig, herb-klar, warm-würzig, ernst, ambraartig
(Erde) – YANG
Herz-/Basisnoteberuhigend, strukturierend, feierlich-ernster Duft, aufrichtend, Konzentration auf das Wesentliche,
verhilft zur klaren Linie, klärend, erleichternd, reinigend, tröstend; hilft bei mangelnder Zentrierung, Realitätsflucht u. Zerstreutheit
Nagarmotha
(Cyperus scariosus)

warm, erdig, würzig, einhüllend, indisch, balsamisch, holzig, ähnlich wie Adlerholz (Oud) und Zeder, leichte Ledernote
(Erde/Feuer)
Herz-/Basisnotetief entspannend, sehr sinnlich, verführerisch, psychisch stark stabilisierend, zentrierend, erwärmend, schmerzstillend, regt die Serotoninproduktion an, harmonisierend, Stress reduzierend,

Ätherische Öle für die JUNGFRAU

Bergamotte – Davana – Iris – Kamille blau – Koriander – Lavendel – Mastix – Mimose –
Muskat – Myrrhe – Neroli – Orange – Sandelholz – Ylang Ylang – Zeder

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische JUNGFRAU-Parfums.

NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Iris (Iris florentina bzw. pallida)veilchenartig, mild, süß, strahlend, fein blumig, pudrig, mystisch, elegant, etwas kühl, erdig
(Wasser/Erde) – YANG & YIN ausgeglichen
Herznotebefreiend, erlösend, bringt emotionale Blockaden zum Schmelzen, kann starke seel. Verletzungen heilen, reinigend, nährend, gutes Schutzöl, stark harmonisierend, aphrodisierend, reinigt die Aura
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig (Feuer/Luft)
leichtes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Davana (Artemisia pallens)intensiv, frisch, fruchtig, süß, warm, weich
(Wasser) – YIN
Herznoteentspannend, beruihigend, erwärmend, stärkend bei bei schwachen Nerven
Kamille blau (Matricaria chomomilla)Kräuterartig, süß-warm, leicht blumig
(Wasser) – YIN
Herznoteberuhigend, entspannend, ausgleichend, kühlend bei Überhitzung, zentrierend, befeuchtend, nährend
Koriander (Coriandreum sativum)warm, aromatisch, würzig, pfeffrig, frisch, süß-holzig
(Feuer) – YANG
Kopf-/
Herznote
schmerzstillend, stärkend, erwärmend, zentrierend, entgiftend, geistig belebend, antidepressiv, aphrodisierend
Lavendel (Lavendula angustifolia)Frisch, blumig-herb, kräuterartig, (Luft),
YIN und YANG ausgeglichen
Herznotewärmend, befeuchtend, ausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, ordnet und klärt das Gefühlschaos
Mastix (Pistacia lentiscus)harzig, grün, klar, frisch. leicht zitronig (Feuer/Luft) – YANG
Basisnote
elektrifizierender Duft, macht den Geist klar, vertieft Intuition und Visionen, ausgleichend, anregend, löst störende Gedankenfelder auf, schenkt Ruhe
Mimose (Acacia decurrens)sanft, süß-samtig, goldgelb, warm, blumig, betörend
(Feuer) – YANG

Herz-/Basisnote
stabilisierend, erdend, beruhigend, Nervenbalsam; reinigend, schützend; stärkt das Selbstbewusstsein, den Glauben an sich selbst. Für Hochsensible + Zartbesaitete.
Muskatnuss (Myristica fragrans)würzig, herb+süß holzig-warm, weich, exotisch, berauschend, strahlend (Feuer/Erde), YANGHerz-/Basisnotestärkend, anregend, beruhigend + kräftigend, psychotrop, leicht berauschend, bewusstseins-erweiternd, fördert Hellsichtigkeit und farbiges Träumen
Myrrhe (Commiphora abyssinica)bitter-herb-süß, warm, würzig, exotisch, harzig, geheimnisvoll
(Erde/Feuer) – gleicht YANG & YIN aus
Basisnoteklärend, reinigend, stark erdend, synchronisiert die Gehirnhälften, zentrierend, schmerzstillend, stabilisierend, beruhigend, tief verwurzelnd. „Harz der alten Göttinnen“. Pheromomduft.
Orange (Citrus sinensis)Sonnig, spritzig, warm, süß, fruchtig, hell, freundlich, lebendig, flüssiger Sonnenschein (Luft/Wasser), YINKopf-/Herznoteerheiternd, großes Nerventonikum, erwärmend, harmonisierend, stimmt optimistisch, angstlösend, schenkt Lebenslust, unschuldige, sinnliche Note
Orangenblüte, Neroli (Citrus aurantium)Warm, tiefgründig süß, zart blumig, etwas bitter, lebhaft, frisch, stark strahlend, kraftvoll, (Wasser), YIN und YANG ausgeglichenKopf-/Herznotekräftigend, stärkt die Aura, beruhigt, kostbares Schutzöl. Erste Hilf bei Schock, Depression, Panik, hilft bei Erschöpfung u. emotionaler Verstrickung
Sandelholz (Santalum album)Balsamisch süß, holzig, samtig-warm, weich, tief, exotisch, sinnlich, sanft männlich, moschusartig (Erde/Feuer)
Mildes YANG  
BasisnoteWirkt auf unterstes u. oberstes Chakra, Duft des subtilen, feinen Ätherkörpers, des höchsten Erleuchtungskörpers. Ritual- und Tantraöl, soll die Kundalini wecken, löst Blockaden und Stauungen, harmonisierend, beruhigend, stark stimmungsaufhellend, aphrodisierend (Pheromon, Androstenol), zentrierend, entschleunigend, verlangsamend
Ylang Ylang (Cananga odorata)betörend süß, intensiv, blumig, schwer, sinnlich, exotisch & erotisch, weich, sehr sinnlich
(Wasser) – YIN
HerznoteHerz und Atmung beruhigend, Schutzöl für ängstliche, sensible Menschen; tief entspannend bis in den Unterleib, aufweichend, fördert Phantasie und Intuition, löst emotionale Blockaden, kann die Kundalini wecken, sorgt für „Glückshormone“ (Serotonin)
Zeder (Cedrus atlantica)Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  (Erde/Feuer)
YANG
BasisnoteStärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.
Die Braut (Aquarell)

Viel Freude beim Experimentieren!

Das JUNGFRAU-Parfum

Jungfrau-Symbol auf dem Astroteppich

Nach dem fixen ERDE-Zeichen Stier folgt das bewegliche oder veränderliche Erdezeichen Jungfrau.

Johfra-Bild: Jungfrau

Die Jungfrau-Göttin (Demeter, Maat, Metis) ist die Urmutter der Astrologie, sie ist Heilerin, Medizinfrau und Wissenschaftlerin (Göttin mit Buch und Feder in der Hand). Sie verkörpert Klugheit, Weisheit und Unterscheidungskraft. Und die brauchen wir heute mehr denn je!

Jungfrau-Themen sind Gesundheit, Ernährung, Körperpflege, Achtsamkeit, Pflege des irdischen Lebens, ganzheitliche Wissenschaften, Kenntnis des richtigen Zeitmaßes und der Zeitqualität.

Jungfrau-Tugenden: Die kritische Vernunft, klares, analytisches Denken, feines Unterscheidungsvermögen (Spreu vom Weizen trennen). Den eigenen Platz finden und ihn ganz ausfüllen. Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Leben durch Beobachtung, Analyse, Reflektion, kluge Voraussicht. Anpassen an die Rhythmen der Natur, um Heilung zu finden. Akzeptanz von natürlichen Grenzen und Zeitzyklen. Jungfrau weiß: es gibtfür alles eine Zeit… gesundes Wachstum lässt sich niemals erzwingen, sondern braucht Geduld.

Schwachstellen der Jungfrau, die anfällig machen für Krankheiten /Disharmonien: einmal die Psyche durch Schwermut, Unlust, Pflichtgefühle… dann der Geist durch Verwirrung und Feststecken im Alltagstrott… das Loslassen, Entsorgen, Vergeben fällt schwer… und schließlich der Bauch bzw. das „Bauchhirn“ mit den empfindlichen Eingeweiden, mit  Stoffwechsel- und Nervenstörungen, Stauungen in den inneren Organen.

Jungfraubetonte Menschen (Sonne, Mond oder Aszendent in der Jungfrau) brauchen anregende Parfums für den Stoffwechsel und entspannende, beruhigende Düfte für ihre überempfindlichen Nerven. Sie brauchen Klarheit und Sicherheit über ihren eigenen Weg und ihren Platz in der Welt, an dem sich ihre Talente bis zur Reife und Erfüllung entfalten können, brauchen Anregung für ihre kreativen Kräfte und Anbindung an ihre Wurzeln.

Jungfrau-Aufgaben: Den eigenen Platz finden, der den eigenen Gaben/Talenten entspricht, und ihn ganz ausfüllen. Die eigene Fülle leben und so dem Ganzen dienen. Verbindung mit den uralten Wurzeln und seiner animalischen wilden Natur aufnehmen.

Bei unterdrückten Jungfrau-Qualitäten, wie Antriebsschwäche, Furcht, Feststecken in  Funktionszwängen und Neigung zur  Fremdbestimmung, helfen der Jungfrau die Erde- und Feuer-Düfte, um aus der Enge in die Weite und Tiefe zu kommen, die Wahrnehmung zu schärfen, offener und experimentierfreudiger für das Neue zu werden z.B. Sandelholz, Karottensamen, Myrrhe, Koriander, Ysop, Mastix, Nelke.. Bei übertriebenen Eigenschaften in Bezug auf Ordnung, Moral, Kritik, Arbeit, wie Überempfindlichkeit, Übervorsichtigkeit, übertriebenem Pflichtbewusstsein, helfen die Luft- und Wasserdüfte, die leicht, locker, weich, geschmeidiger und empfänglicher machen, z.B. Bergamotte, Lavendel, Orange, Davana, Jasmin, Ylang Ylang.

Jungfrau-Mandala
ArchetypDer/die Erntende, Gründliche, Perfekte, Pragmatiker, Kritiker, Wissenschaftler, Therapeut, Heiler, Pfleger, Ökofreak, Archivar. Madonna mit Kind, Korngöttinnen, Demeter, Göttliche Weisheit (Sophia), Seelenführerin, Medizinfrau, Aschenputtel, Heinzelmännchen, Helfer in der Not, die Unschuld.
Ur-ThemaStreben nach Reinheit, Vervollkommnung, höchster Erkenntnis. Innerer Reifeprozess. Ernten der Früchte. Liebe zum Detail, zur Arbeit, zur Ordnung. Dienstbereitschaft. Intelligente Anpassung an die Lebensbedingungen. Vernunft, kritische Analyse, ökonomisches Denken und Handeln. Verarbeiten, Verwerten, Prüfen, Unterscheiden, Klären, Bereinigen. Psychoanalyse. Veredeln/Umwandeln der inneren Natur (Alchemie).
 
KunstBilder beschreiben Erlebnisse, Situationen, Einzelvorgänge; perspektivische Schichten klar voneinander getrennt; Farbe ohne Eigenleben: abgetönt, gedämpft, verhalten. Figuren wie erstarrt, gefangen, eingefroren in der Situation, geschützt oder getarnt, mit abgewandten Gesichtern oder gesichtslos. Ein Geschehen ohne Erregung: alles wirkt ökonomisch, nüchtern, sparsam, klinisch sauber, zurückhaltend. Jungfrau kommt nicht aus der Deckung, um sich nicht zu gefährden. (Maler: Oskar Schlemmer, Caspar David Friedrich, Ingres, Jacques-Lois David)
Körpersaft
Temperament
Schwarze Galle
Melancholisch: ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Humorale QualitätTrocken (11) + kalt (8), warm (5), feucht (2). Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
Element ERDE
Ur-PolaritätYIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an DüftenHier entscheidet am besten die Nase…
Karottensamen, Myrrhe, Sandelholz, Weihrauch, Zeder (E)
Davana, Fenchel, Iris, Jasmin, Kamille, Narzisse, Neroli (W),
Bergamotte, Lavendel, Lorbeer, Orange, Zitrone (L)
Koriander, Kardamom, Mastix, Muskat, Mimose, Nelke, Ysop (F)
 


Die Parfums für die Jungfrau
(für Sonne, Mond oder Aszendent in der Jungfrau)

blumig-krautig – warm-würzig – waldig – fruchtig-süß – herb/süß – aromatisch
spritzig – frisch – zitrisch – klar – harzig/holzig – grün – erdig
anregend – ausgleichend – stimmungsaufhellend – zentrierend – stärkend
Bergamotte – Davana – Kamille blau – Koriander – Lavendel – Mastix – Mimose –
Muskat – Myrrhe – Neroli – Orange – Sandelholz – Ylang Ylang – Zeder

Video-Clip zum Zeichen Jungfrau: Geistiges Licht und geistige Nahrung der Nenschheit (Bilder von Ludger Philips)

Die therapeutisch-magischen Parfums für das Erdezeichen Jungfrau zeichnen sich dadurch aus, dass sie einem schwachen Gesundheitszustand den fehlenden Nerventonus zuführen und so die Spannkraft der Nerven bessern können. Das stärkt auch das Gemüt, gibt mehr Selbstvertrauen und vertreibt düstere Gedanken. Jungfrau-Parfums unterstützen Vorsicht und Klugheit, lassen nach der Wahrheit forschen, unterstützen das wissbegierige „Ich“, das nach Erkenntnis und Weiterbildung strebt.

Der Duft kann Ordnung in das Denken und die geschäftlichen Unternehmungen bringen und es ermöglichen, ohne Umwege aufs Ziel loszugehen und etwas hervorzubringen. Er kann Unruhe und Furcht nehmen, ebenso unnötige Skrupel und übermäßige Genauigkeit. Er fördert die künstlerische Sensibilität der Jungfrau und die Liebe zu allem, was schön und gut ist, verstärkt den praktischen Wirklichkeitssinn und lässt Wünsche leichter in Erfüllung gehen.

Auf der physischen Ebene sind die therapeutischen Jungfrau-Parfums ein Faktor der Langlebigkeit und fördern die Ressourcen an Vitalkraft zutage. Sie schützen gegen Magen- und Darmkrankheiten, stärken das zentrale Nervensystem, das Gehirn, das Rückenmark sowie die Empfindungs- und Bewegungsnerven. Sie sind ein Therapeutikum bei nervösen Zuckungen, lokalen Lähmungen, Melancholie und unbeherrschten Wünschen.

Jungfrau in der TAROT- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte IX Der Eremit und Pfad 20 zwischen Chesed (4) und Tiphereth (6) mit dem Erdezeichen Jungfrau. Der hebräische Buchstabe ist JOD, die Farbe Gelb-Grün. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind in erster Linie Narzisse mit ihren ergänzenden Düften (Veilchen, Mimose, Jasmin) sowie die Mischung Mastix-Weihrauch-Bergamotte.

Narzisse, die Dichterblume(Narcissus poeticus), ist eine Verführung der Natur. Wie nach langer Zeit des Alleinseins eine neue Verliebtheit aufbricht, ist dieser Duft die Verheißung des ewigen Frühlings, des leichten Schwebens, der Schwerelosigkeit. Er wirkt aphrodisisch, beruhigend, schlaffördernd, krampflösend.
Narzisse duftet süß, krautig, mit schwerem blumigem Unterton und mischt sich gut mit Gewürznelke, Jasmin, Neroli, Ylang-Ylang, Rose, Mimose, Veilchen und Sandelholz, orientalischen und blumigen Düften.

Wünschenswerte Qualitäten und Eigenschaften auf diesem Pfad zwischen Jupiter- und Sonne-Qualitäten sind Umsicht, Vorsicht, Intelligenz, Rückzug, Verschwiegenheit, Stille, Einstimmen auf die innere Mitte, Geduld, Empfänglichkeit, Unterscheidungsvermögen, Loslösen, Treue zum geistigen Weg. Der Eremit hält Ausschau nach dem wahren, kosmischen Menschen mit seiner Beziehung zum Universum. Er ist völlig allein. Er ist auch der innere Führer, der Archetyp des weisen, alten Mannes, der den Weg zum verborgenen Wissen kennt.

dufte Grüße von der Almequelle und immer der Nase nach….

Sundra

Das STIER-Parfum und die Erde-Düfte

Stier auf dem Astroteppich

Ich beschreibe die Sternzeichen und ihre Parfums im Dreierpack nach den vier Elementen: Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserzeichen. Die Eigenschaften des Elements ERDE und das magische Parfum finden Sie hier: Die Erde-Düfte und ihr Parfum.

Johfra: Tierkreisbild „Stier“

Das fixe Erdezeichen STIER

Im Stiermonat feiern wir die Schönheit und Fülle des Lebens, unsre Körper und unsere Sinnlichkeit – rund, voll, duftend, freudig strahlend. Nehmen wir die Schönheit in uns auf, dass sie Körper und Seele nähre! Besonders die Stier-Göttin braucht genügend Raum, um ihre Begabungen zu entfalten, ihre Knospen zu öffnen bis zur vollen Blüte. Stier braucht Zeit für sich, für den Körper, für die Sinnlichkeit, für die eigene Aufwertung. Stier-Geborene tun sich und anderen gerne Gutes: Ein parfümiertes duftendes Bad, ein blumiges Massageöl, ein erlesenes Menu oder ein sinnlicher Liebespartner. Stier sucht und findet die Fülle des Lebens… und ist ein dankbarer Genießer.

Die bodenständige Erdgöttin liebt warme, sinnliche, volle Düfte, duftende Wurzeln und schwere Blütendüfte, die sie erden, ihre Energien ausgleichen und die Nerven beruhigen. Ein starkes Wertgefühl vermitteln ihr die opulenten Wasser-Düfte der weißen Blüten Jasmin, Ylang Ylang, Tuberose. Stark erdende und nervlich beruhigende Düfte kommen von Benzoe, Vetiver, Patchouli und Vanille. Für die gewünschte Klarheit können Myrte und Salbei sorgen. Der männliche Stier, mehr ein Pan, ein Naturgott, mag es schwer, holzig und markant, wird sich über Zeder, Sandelholz und Styrax freuen und über den aromatisch-würzig-frischen Estragon.

Außergewöhnlich und luxuriös für den Stier-Mann wie für die Stier-Göttin sind Moschus, Palo Santo und Rose.

Ist die Erdenergie noch unentwickelt oder unterdrückt, braucht Stier verstärkt die Erde-Düfte, um seine Körperpräsenz spüren, annehmen und genießen zu können: Moschus, Narde, Patchouli, Sandelholz, Vetiver. Bei einem übertriebenen Sicherheits- und Abgrenzungsbedürfnis und Verlustängsten können ihm Luft- und Wasser-Düfte helfen, leichter, beweglicher, weicher, offener zu werden und loslassen zu können: Flieder, Estragon, Myrte, Tuberose, Vanille, Veilchen.

AKTUELL – Für die Zeit des Uranus-Durchgangs durchdas Erdzeichen Stier (2018 – 2026) sind für alle Stiere die stabilisierenden und entspannenden Erdedüfte (z.B. Sandelholz, Styrax, Vetiver, Patchouli) sehr hilfreich. Es kann zu schicksalhaften Ereignissen kommen, in denen die Flexibilität des Stiers geprüft wird… oder die Bereitschaft, seine Komfortzone zu verlassen… das, was er hat, zu teilen… wie stark sein Vertrauen zum Leben ist… Er ist aufgefordert, seinen Teil beizutragen, damit seine Welt etwas gerechter wird. (Letzter Transit von Uranus durch das Stier-Zeichen war von 1935-1942)

Für diesen Uranus-Transit über entsprechende Stier-Konstellationen habe ich den Fliederduft in das Stier-Parfum integriert. Mit dem Duft der Fliederblüten können Intuition und hellsichtige Fähigkeiten entwickelt werden. Er verstärkt die Sympathie des Stiers und macht den Umgang mit dem anderen Geschlecht angenehm. Er ist ein Mittel gegen Halsweh und Heiserkeit. Die Flöte des Gottes Pan soll aus Fliederholz gewesen sein.

„Die Reise des Stiers ins Jenseits“ (Stier im 12. Haus) – Öl auf Papyrus
ArchetypBauer, Sämann, Töpfer, Künstler. Natur, blühende Landschaft. Die Kunst. Die Lust. Der Genießer, der Liebhaber, die Geliebte, die Große Mutter, Priesterin, Hure, Verführerin, Circe. Natur- und Erdgottheiten: Gaia, Demeter, Pan, Bachus. Venus der irdischen, körperlichen Liebe (Pandemos), der Lust und Sinnlichkeit. Schatz- und Gralshüter, Hirten, Bewahrer. Minotaurus, Mithrasmysterien; Erdheiligtümer, mythische Steine;
Körpersaft/
Temperament
Schwarze Galle/
Melancholisch: träge; ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Ur-Thema„Haben oder Sein“. „Meins oder Deins“. Grund & Boden. Die Existenz. Sammeln, Erhalten, Bewahren, sinnliches Genießen. Verlangen nach Besitz, Bestand und eigenen Werten. Selbstwert, Selbsterhaltung. Absichern und Abgrenzen des Erworbenen. Bindung an Dinge und Menschen. Sicherheit, Dauerhaftigkeit. Fruchtbarkeit und Fülle. Produktivität. Empfänglichkeit, Lust & Wollust. Verwurzelung. Ein eigenes Heim, eine materielle Basis aufbauen. Drang nach sozialer Integration. Routine, Freude am Vertrauten, Wachstum, Entfaltung, Erblühen, Erleuchtung.
KunstGegenständliches Malen. Figuren/ Einzelbilder drängen sich in Gruppierungen um einen Konzentrationspunkt zusammen. Figuren-, Häuser-, Menschengruppen. Die Bildkomposition ist zentripetal, drängt zum Zentrum. Die Einzelfigur ist unbewegt und ohne Eigenleben, konturiert, klar abgegrenzt. Eine breit angelegte Flächigkeit u. einheitliche Farbgebung (gedeckt, gedämpft, grau, blau, braun) als Unisono (“Einklang“) verbindet alle Teilobjekte. Verzicht auf eine eigenwillige, expressive Linienführung, um die Zugehörigkeit der Teilobjekte zu sichern.
Stier-Maler: Salvador Dali (Giraffe mit Schubladen), Walter Gropius, William Turner, Georges Braque, Eugene Delacroix, Ernst Ludwig Kirchner, Willem de Kooning.
Eigenschaft/
Ur-Polarität
humorale Qualität: trocken (10), kalt (9), warm (4), feucht (3)
Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
YIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an
Erde-Düften

Moschuskörner, Palo Santo (E/F), Patchouli (E/W), Rose, Sandelholz (E/F), Styrax, Vanille (W/E), Vetiver
 

Ergänzende Wasser-Düfte (W): Benzoe, Flieder, Jasmin, Tuberose, Vanille, Ylang Ylang

Ergänzende Luft-Düfte (L): Myrte, Zitrone

Ergänzende Feuer-Düfte (F): Estragon

Die Parfums für den Stier
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Zeichen Stier)

blumig – samtig süß – warm – würzig – sinnlich
erdig – opulent – balsamisch – holzig – orientalisch
einhüllend – extravagant – kostbar – markant – aromatisch
Estragon – Flieder – Myrte – Rose – Opoponax–
Patchouli – Sandelholz – Styrax – Vanille – Vetiver

Video-Clip zum Zeichen Stier „Herabströmen des Göttlichen Willens“

(Bilder von Ludger Philips)

STIER in der Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte V Der Hierophant und Pfad 16 zwischen Chesed (4) und Chochmah (2) mit dem Erdezeichen Stier. Der hebräische Buchstabe ist WAW oder VAU, die Farbe Rot-Orange. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind Styrax und Vanille.

Der Hierophant oder Hohepriester ist der innere Meister in uns, der die Mysterien erklärt und deutet. Er repräsentiert das Heilige, die Suche nach dem Sinn und der Wahrheit. Es geht um Religiosität, Glauben und Verständnis. In Kontakt mit ihm zu stehen, bedeutet tiefes Vertrauen, Schutz und gute Beratung. Mit ihm können wir auf das Gute, auf das Leben, unsere göttliche Natur vertrauen.

Im Lebensbaum sind hier auf der höheren Mentalebene Herzensgüte, Barmherzigkeit, bedingungslose Hingabe und Ernsthaftigkeit auf dem geistigen Weg zum festen Bestandteil des spirituell Suchenden geworden. Es kann sich ihm die göttliche Weisheit (Chochmah) der spirituellen Ebene offenbaren, hellseherische Fähigkeiten und prophetisches Schauen können sich entwickeln und Erleuchtung erfahren werden. Dieser 16. Pfad ist der letzte Pfad zur höchsten Stufe, der erleuchteten Intelligenz, der zweiten Herrlichkeit der göttlichen Triade.

Dufte Grüße von der Almequelle und

immr der Nase nach….

Ätherische Öle für den SCHÜTZEN

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische SCHÜTZE-Parfums.

NameDuft/ElementDuftnoteWirkung
Dill (Anethum graveolens)Luft/Feuer
Würzig-frisch, süßlich, krautig, kümmelartig,  
YANG  
  Kopfnoteentkrampfend, wärmend, die Nerven stärkend, beruhigend, entspannend, stärkt das Bewusstsein u. den Eigenwillen, (hoch schwingende Ketone!), stärkt u. schützt die Aura
Elemi  (Canarium luzonicum), arab. elemi „oben und unten“Erde/Luft/Feuer
Grün-waldig, würzig, frisch, nach frischem Harz, hell, leichte Zitrus-Fenchel-Weihrauchnote, exotisch, voll, feierlich,  YIN
  BasisnoteAusgleichend und stärkend, für Sammlung und Meditation. Aufhellend, stark ausgleichend auf Chakren und Körpersäfte, verbindet unteres + oberes Chakra, stärkt Selbstvertrauen, motiviert, klärt, fördert die Konzentration und visionäres Denken.
Estragon (Artemisia dracunculus), DrachenkrautFeuer
Aromatisch, intensiv, kräftig, würzig, frisch, anisartig, YANG  
  KopfnoteGeistig entspannend, beruhigend; sehr tiefgreifend, ganzheitlich anregend, fördert Selbstvertrauen, gibt Mut, Drachenstärke, Ausdauer
Eichenmoos (Evernia prunastri)              Erde/Wasser
Erdig-moosig, waldig, rauchig-animalisch, holzig, schwer, männlich, mystisch, warm, sinnlich,
YANG
  BasisnoteBeruhigend, zentrierend, stärkt Gemeinschaftsgefühl, sehr harmonisierend und erdend, schenkt innere Kraft und Ruhe, aphrodisierend, stimmungs-hebend, entspannend, verbindet sich gut mit allen Ölen
Zitronen-Eukalyptus  (Eucalyptus citriodora)  Luft/Feuer
Frisch, weich, grasig,  eukalyptus-artig, zitronig-rosig, blumig,   YANG  
  KopfnoteErfrischend, klärend, lösend, bereinigend, motivierend, konzentrationsfördernd, schafft Weite und Freiräume, um klar denken u. erkennen zu können. Fördert die Bewusstheit im Jetzt (70-90 % Aldehyde!)
Kiefer (Pinus silvestris)Luft/Feuer
Waldig-harzig, frisch, klar, grün; YIN  
Kopf-/HerznoteAktivierend, belebend, vitalisierend, stärkend, wärmend, mobilisierend, ausgleichend, aufhellend,
Lavendel (Lavandula angustifolia)Luft
Frisch, blumig-herb, kräuterartig,
YIN und YANG ausgeglichen  
HerznoteReinigend, ausgleichend, aufbauend, anregend, erfrischend, beruhigend, nervenstärkend
Moschuskörner syn. Ambrettesamen (Hibiscus abelmoschus)Erde/Wasser
Intensiv, erotisch, animalisch, warm, dunkel, schwer, süßlich, blumig, trocken, fruchtig-exotisch, männlich, balsamisch, mystisch, intensiv, ambra-ähnlich, YANG
BasisnoteAusgleichend, harmonisierend, anregend, stimulierend, stark aphrodisierend (Pheromon), wärmend, erdend, entspannend, krampflösend, sinnlich; Tantra-Duft; ermutigt, sich voll & ganz auf „heiße“ Situationen einzulassen, verführerisch, entspannte Körperlichkeit
Muskatellersalbei (Salvia sclarea)Luft/Wasser/Erde
Hell, heuartig, krautig, warm, süß, ambraartig, würzig-frisch, leicht harzig,
YANG
Kopf-/HerznoteStark entkrampfend, stimmungsaufhellend. belebend, euphorisierend, vitalisierend, inspirierend, aphrodisierend, hormonell regulierend, löst Spannungen, bewusstseinserweiternd, regt Phantasie u. Träumen an
Nelkenknospen (Syzygium aromaticum)Feuer/Erde
Kraftvoll, warm, süßlich, samtig, würzig-scharf,  erdig, sinnlich, leicht verwegen,  
YANG  
HerznoteStark motivierend, stärkend, stimmungsaufhellend, erwärmend, schützend, tiefgreifend, sexuell anregend, hilft beim Loslassen alter Gedankenstrukturen, schenkt Vertrauen + Selbstsicherheit , stark entspannend, kreativ
Palo Santo „Heiliges Holz“ (Bursera graveolens) Südamerikanische SchamanenpflanzeErde/Feuer
Holzig-süß, aromatisch, balsamisch, samtig, mit fruchtiger, kokosartiger Note, animalisch köstlicher Duft,
YANG  
BasisnoteErwärmend, einhüllend, aufrichtend. Energetisches Schutzöl. Duft für Rituale, Meditation, Anrufung, Gebet Danksagung. Stimulierend, stärkend, stark aufhellend, reinigend, sinnlich, schützt vor Energieverlust, aphrodisierend
Riesentanne (Abies grandis)Erde/Feuer/Luft Frischer, weicher, harziger, zitroniger Tannenduft, hell, grün, YANGKopfnoteMobilisiert Ressourcen und Willenskraft, stabilisierend, vitalisierend, belebend; befreit aus Enge, Kraftlosigkeit, Kleinheit, schenkt Hoffnung, sehr tiefgründig, bietet Schutz, stärkt das Urvertrauen
Sandelholz (Santalum album)Erde/Feuer
Balsamisch süß, holzig, samtig-warm, weich, tief, exotisch, sinnlich, sanft männlich, moschusartig (Pheromon Androstenol),  
Mildes YANG  
 Wirkt auf unterstes u. oberstes Chakra, Duft des subtilen, feinen Ätherkörpers, des höchsten Erleuchtungskörpers. Ritual- und Tantraöl, soll die Kundalini wecken, löst Blockaden und Stauungen,  harmonisierend, beruhigend, aphrodisierend, zentrierend, stark stimmungsaufhellend, entschleunigend verlangsamend
Sternanis (Illicium verum)Wasser/Feuer
Süß-würzig, nussig, exotisch, warm, exotisch, leicht betäubend (in höherer Dosis) betörend, Pheromon-Duft,
YANG  
KopfnoteStark entspannend, beruhigend, stimmungsaufhellend, entgiftet den Gefühlsbereich, stärkt das Urvertrauen, fördert die Verwirklichung des eigenen Wesensausdrucks (90 % Anteil an Ethern), stark zentrierend und ausgleichend, inspirierend
Ysop bzw. Berg-Ysop (Hysoppus off., Ysop decumbens, Ct. Cineol)Feuer/Luft
Würzig, süß, frisch, holzig-warm mit Honignote   YANG und YIN ausgeglichen  
Kopf-/HerznoteKlärend, reinigend, stärkend, ausgleichend, geistige Klarheit u. Bewusstheit, schärft die Sinne, stärkt das Herz, führt zu Gelassenheit; vertiefte Atmung, Gefühl von Weite u. Freiheit, erleichternd, befreiend, aufrichtend, beflügelnd, inspirierend (Kehlkopfchakra). Duft zur Sammlung und Meditation.
Zeder (Cedrus atlantica)Erde/Feuer Balsamisch, weich, holzig, süßlich warm, männlich,  
YANG
BasisnoteStärkt, ermutigt, schützt, gleicht aus, ordnet, strukturiert und zentriert, fördert die Konzentration, stärkt das Selbstvertrauen und die Verbindung zum Göttlichen, bereinigt Altes, schafft Platz für Neues; antidepressiv, geeignet für therapeutische Parfums.

Ätherische Öle für den LÖWEN

Fortsetzung zum LÖWE-Parfum und den Feuerdüften.

Es folgt hier eine Kurzbeschreibung der empfohlenen ätherischen Öle für therapeutische und magische LÖWE-Parfums.

NameDuft /ElementDuftnoteWirkung
Bergamotte
(Citrus bergamia)
frisch, zitrusartig, fruchtig, warm,
leicht, süß, blumig (Feuer/Luft)
leichtes YANG
KopfnoteLichtbringer + Aufheller, erfrischend, erheiternd, ermutigend, entspannend, harmonisierend, gibt Selbstvertrauen, aktiviert bei Antriebslosigkeit
Buccoblätter (Barosma betulina)minzig, frisch, fruchtig, blumig, würzig, aromatisch, nach schwarzen Johannisbeeren (Feuer/Luft), YANGKopf-/Herznoteaufmunternd, ganzheitlich anregend, stärkend,
Cassiazimt
(Cinnamom cassiae)
würzig-warm, blumig, harzig, süß, fein aromatisch, vanilleartig, nach Cumarin (Feuer), YANGHerz- /Basisnoteanregend, vitalisierend, aphrodisierend, stärkend
Kampfer (Cinnamomum camphora)klar, frisch, stark, medizinisch, sehr scharf, nach Eukalyptus (Feuer/Luft), YANGKopfnoteanregend, beruhigend, stärkt Herz, Kreislauf, Nerven, gleicht Hitze und Kälte aus, bewusstseinserweiternd, belebend
Lavendel (Lavendula angustifolia) frisch, blumig-krautig, klar, kampferartig, würzig, (Luft), YIN & YANG ausgeglichenHerznoteausgleichend, entspannend, reinigend, Herz, Kreislauf, Nerven stärkend, beruhigend, klärt + ordnet das Gefühlschaos
Mandarine (Citrus reticulata) süß, strahlend, frisch, jung, spritzig, warm, kindlich-heiter, weich (Wasser), YANGKopf-/Herznoteerheiternd, insprierend, beruhigt, antidepressiv, angstlösend, aufbauend, gibt Mut u. Lust zum Fühlen, intensiviert das Lebensgefühl
Muskatnuss
(Myristica fragrans)
würzig, herb+süß holzig-warm, weich, exotisch, berauschend, strahlend (Feuer/Erde), YANGHerz-/Basisnotestärkend, anregend, beruhigend + kräftigend, psychotrop, leicht berauschend, bewusstseins-erweiternd, fördert Hellsichtigkeit und farbiges Träumen
Nelkenknospen
(Syzygium aromaticum)
warm, süßlich, stark würzig, herb + trocken, kraftvoll, aromatisch (Erde/Feuer), YANGHerznotestimuliert die Gehirntätigkeit, anregend, ausgleichend, kräftigend, wärmend, belebend, mobilisiert, fördert Kreativität + Fantasie, sexuell anregend, regenerierend, transformierend
Orange (Citrus sinensis)Sonnig, spritzig, warm, süß, fruchtig, hell, freundlich, lebendig, flüssiger Sonnenschein (Luft/Wasser), YINKopf-/Herznoteerheiternd, großes Nerventonikum, erwärmend, harmonisierend, stimmt optimistisch, angstlösend, schenkt Lebenslust, unschuldige, sinnliche Note
Orangenblüte, Neroli (Citrus aurantium)Warm, tiefgründig süß, zart blumig, etwas bitter, lebhaft, frisch, stark strahlend, kraftvoll, (Wasser), YIN und YANG ausgeglichenKopf-/Herznotekräftigend, stärkt die Aura, beruhigt, kostbares Schutzöl. Erste Hilf bei Schock, Depression, Panik, hilft bei Erschöpfung u. emotionaler Verstrickung
Pfeffer rosa
(Schinus terebinthifolius)
pfeffrig, mild, exotisch, leicht zitrisch, exotisch, würzig, strahlend, leuchtend (Feuer), YANGKopfnoteganzheitlich anregend, erwärmend, stimulierend, motivierend, stimmungsaufhellend,
Piment, Nelkenpfeffer
(Piment off.)
würzig, kräftig, süß, nach Nelken u. Zimt, aromatisch,
(Feuer), YANG
Herznoteanregend, erwärmend, vitalisierend, mobilisiert Energie und Lebenskraft, stärkt den Willen, weckt Begeisterung, wirkt ausgleichend auf die Körpersäfte
Rosmarin (Rosmarinus off.)kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah, krautig (Feuer/Luft)
YANG
Kopfnotenerven- und immmunstärkend, zentrierend, kräftigend, anregend, stärkt Selbstvertrauen, ermutigend, stärkt das Gedächtnis und die Ich-Kräfte. Stimulationsöl.
Safran
(Crocus sativus)
sehr süß, samtig, warm-würzig, orientalisch, leicht holzig, Ledernote, exotisch, betörend, Kraft des Goldes
(Feuer), YANG
Herznoteantidepressiv, stimmungsaufhellend, hilfreich bei Menstruations- und Erektionsstörungen, bei Alzheimer (Acethylcholin-Ausschüttung)
Weihrauch, Olibanum (Boswellia saccra bzw. serrata)balsamisch, süß, harzig, würzig, leicht rauchig bzw. zitronig
(Feuer/Erde), YANG
Basisnotewärmend, beruhigend, zu höherem Bewusstsein führend, kräftigend, entspannend, aufhellend, klärend, harmonisierend, mystischer Duft macht durchlässig für höhere Schwingungen, aktiviert Lebens- und Lichtkräfte, vereint Irdisches + Himmlisches
Zimt (Cinnamomum ceylanicum)warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf, orientalisch
(Feuer), YANG
Herz-/Basisnotenervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend, fördert Kreativität + Fantasie, zentrierend, stabilisierend, beruhigend, wärmt bei Gefühlskälte, stärkt und schützt die Aura
Mein Astroteppich

Es geht dann weiter mit dem letzten Feuerzeichen SCHÜTZE und seinen Düften

Dufte Grüße und immer der Nase nach…

Das LÖWE-Parfum und die Feuerdüfte

Ich beschreibe hier die Sternzeichen und ihre Parfums im Dreierpack nach den vier Elementen, beginnend mit den drei Feuerzeichen WIDDER – LÖWE – SCHÜTZE.

Die Eigenschaften des Feuerelements und das Magische Parfum „Feuer“ finden Sie in Teil 4 Das Widder-Parfum und die Feuerdüfte

Das fixe Feuerzeichen LÖWE

Der zündende Funke des Anfangs (Widder) verdichtet sich im zweiten Feuerzeichen zur Flamme, zum hell strahlenden Licht mit einem leuchtenden Kern. Auf der seelischen Ebene verleiht die Sonnenenergie im fixen Feuerzeichen Löwe dem Menschen Disziplin und Beharrlichkeit, um seine ich-zentrierte Persönlichkeit in ein strahlendes Bewusstsein von ICH BIN umzuwandeln, das alle Lebewesen einbezieht und jedes Gefühl der Trennung in mein und dein überwindet. Diese Transformation geschieht unsichtbar im Inneren, in der Höhle des Herzens.

Die im Zeichen Löwe geborenen Menschen gelten als großmütig, direkt und liebevoll. Löwe enthält aber auch ein kämpferisches Element. Es ist das Zeichen des Führers oder Königs, der für Gesetz, Gerechtigkeit und Ordnung kämpft und sich für den Schutz der Schwächeren einsetzt.

Der persönlichkeitszentrierte Löwe-Mensch steht gerne im Mittelpunkt und lässt seinen Glanz von anderen bewundern – wie der Sonnenkönig Ludwig XIV mit seinem Ausspruch L’état, c’est moi – Der Staat bin ich. Befindet sich der Löwe-Mensch auf dem geistigen Weg, lernt er, nicht mehr sich selbst ins Zentrum zu stellen, sondern den anderen. So erstrahlt das goldene Licht des Herzzentrums, das Liebe ohne Emotion zum Ausdruck bringt – wie die Sonne ihr Licht und ihre Wärme allen Lebewesen spendet, ohne irgendwelche Unterschied zu machen.

ArchetypDer göttliche Funke; Schöpfer, Sonnengott, (Re, Aton, Brahma, Odin, Helios, Apollon, Jahwe…), der König, Sonnenkönig, Vater Geist, Prophet, Denker. Ewiges Leben. Das Selbst, das Rad, die Erleuchtung. Siegreicher Held (z.B. Simson, David, Herkules), Abenteurer, Künstler, Star, Spieler, Domina.
Der Kind-Archetyp, das göttliche Kind.
Körpersaft/
Temperament

Polarität

die rote Galle, cholerisches Temperament
humorale Qualität: warm (12), trocken (8), feucht (5), kalt (2)
Yang, +Pol
UrthemaZentrierung, Präsenz, Strahlkraft. ICH BIN. Lebendiger, unmittelbarer Selbstausdruck, Energie- und Lebensquelle. Mittelpunkt sein. Selbstentfaltung durch Selbstdisziplin. Selbsterkenntnis, Bewusstsein.
Wille zum Guten, schöpferischer Wille, autonomes Handeln, Geltungstrieb, Führungsanspruch, Alleinherrschaft. Die Macht der Liebe oder die Liebe zur Macht.
Auswahl an
Feurdüften
Bergamotte, Cassia, Ingwer, Kampfer, Kardamom, Lorbeer, Muskatnuss, Myrrhe, Nelkenknospen, Piment (Nelkenpfeffer), Pfeffer, Rosmarin, Weihrauch, Zimt.

Bergamotte, Orange, Orangenblüte (Neroli) und Mandarine sind gleichzeitig Luft- und Feuerdüfte, die Kopf und Herz zusammenbringen. Diese lichtvoll sonnigen und spritzig-süßen Zitrusöle sind Sonnendüfte, die dem Löwen besonders gut gefallen. Durch sie findet er wieder die Verbindung zu seinem großen Herzen, das er manchmal wegen seiner Geltungssucht vergessen kann.

Wasserdüfte, wie Römische Kamille, Lavendel, Melisse, Patchouli, dämpfen die feurigen Qualitäten (z.B. Aktivität, Aggression), wirken beruhigend auf Herz und Nerven.

Erdedüfte wirken stabilisierend, verwurzelnd: Angelika, Cistrose, Muskatnuss, Myrrhe, Patchouli, Weihrauch, Zirbelkiefer.

Bild von Johfra: Löwe

Die Parfums für den Löwen

(für Sonne, Mond oder Aszendent im Zeichen Löwe)

feurig-strahlend – zentrierend – dynamisch – expansiv –
warm – kraftvoll – charismatisch – kreativ – aphrodisierend
Bergamotte – Bucco – Cassia – Kampfer – Lavendel – Mandarine –
Muskatnuss – Nelkenknospen – Orange – Orangenblüte –
Pfeffer rosa – Piment
Rosmarin – Safran – Weihrauch – Zimt  

Die Parfums für den Löwen sind vital, männlich, von feurigem Temperament und großer Ausstrahlungskraft. Wenn Löwen und Löwinnen einen Raum betreten, tun sie das kaum unauffällig-bescheiden, sondern ihr Auftritt wird von allen bemerkt! Die Energie ihrer Präsenz erfüllt den Raum, ihre Ausstrahlung zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Löwe-Parfum kann die Beziehungen zwischen den Geschlechtern verbessern, indem er seinem Träger hilft, die Energie der Liebe auszustrahlen und seinen guten Willen aktiviert, um Feindseligkeiten und Eifersucht zu beseitigen.

Löwe-Parfums, ob warm, feurig, würzig, blumig oder harzig, unterstützen bewusste Präsenz und Charisma seines Trägers und versetzen das Herzchakra in Schwingung. Zum fixen Löwezeichen gehört ja das Herz, die Lebenskraft aus unserer Mitte, eine in allen Zellen pulsierende rote Energie. Gleichzeitig dämpfen sie die Neigung zu körperlichen oder seelischen Exzessen. Sie fördern Gesundheit und Vitalität, bewusstes im Einklang sein mit dem pulsierenden Lebenskern.

Die Löwe-Düfte tragen zur Kraft und Verwirklichung von ehrgeizigen Bemühungen bei, sie wirken psychisch stabilisierend, stärken das Selbstwertgefühl und ermöglichen es, in den Vordergrund zu treten. Das ist vor allem wichtig für die Löwe-Göttin, die es bisher versäumt hat, ihr YANG-Potenzial, die expansive strahlende Kraft, in der Öffentlichkeit zu leben und kreativ zum Ausdruck zu bringen.

Körperlich wirkt der Duft kräftigend, aufbauend und revitalisierend, bekämpft jede Art von Erschlaffung und Niedergeschlagenheit. Besonders wohltuend wirkt sich das therapeutische oder magische Löwe-Parfum auf den Blutkreislauf und das Herz aus.

Video-Clip zum Zeichen LÖWE

(Bilder von Ludger Philips)

LÖWE in der Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit werden die Tarotkarte VIII Kraft oder Lust und der Pfad mit der Schlüsselzahl 19 zwischen CHESED (4) und GEBURAH (5) vom Feuerzeichen Löwe regiert. Der hebräische Buchstabe hierfür ist das TETH, die Farbe Gelb. Im Crowley/Harris Tarot ist die Karte XI die Lust, da Crowley die Karten VIII und XI vertauscht hat.

Crowley gibt als transformierende Düfte Neroli (Orangenblüte), Niauli und Patchouli an, die sexuell stimulierend wirken, das heißt, die die innere Bereitschaft für eine Begegnung mit der schöpferischen Kundalinikraft (Shakti) anregen.

Der traditionelle Hauptduft für diesen Pfad ist Weihrauch (alter Name: Olibanum), der sowohl zum Segnen, Schützen, Reinigen und Weihen verwendet wird als auch, um Erfolg und Wohlstand anzuziehen. Für ein kraftvolles, magisches LÖWE-Parfum kann Weihrauch zusammen mit Zimt und Muskatnuss angemischt werden.   

Weitere Parfums, die Kraft ausdrücken, sind Angelika, Galgant, Rosmarin und Safran.

Therapeutisches Parfum  „Löwenherz“ für einen Löwe-Mann

warm-süß, harzig, würzig, kräftig
psychisch stabilisierend, zentrierend
strahlend, charismatisch, abenteuerlich
Basisnote: Mastix, Myrrhe, Palo Santo
Herznote:Cassia, Cistrose, Lavendel, Melisse, Orangenblüten, Muskatnuss, Nelkenknospen, Zirbelkiefer
Kopfnote:Rosmarin, Kampfer, Orange, Blutorange

Der Duft verbindet den Löwen mit den Kräften der Sonne, verhilft ihm zu innerer Stabilität, zum Selbstvertrauen in die eigenen kreativen Kräfte. Gerade der emotionale Bereich wird von den feurig-strahlenden Düften bearbeitet, Erstarrtes oder zu Rigides darf sich sanft auflösen, das Herz aus seiner Verkrampfung lösen und weiten. Für das Löwenherz heißt es:Aus der Enge treten“ (Cassiazimt). Nur ein weites Herz kann verzeihen und loslassen. Löwe schadet sich selbst mit einer zu engen, starren Haltung, die sich in Herz- und Kreislauferkrankungen manifestiert.

Diese vier Düfte Melisse, Lavendel, Neroli und die harzig-holzige Zirbelkiefer stärken das HERZ des LÖWEN, wirken seelisch stabilisierend und beruhigen seine Nerven, tun ihm gut bei plötzlichen Herzrhythmusstörungen. Orange und Neroli sind Sonnendüfte, die dem Löwen besonders gefallen. Die fruchtig-freundliche, lebendig-warme Orange erscheint im Duft wie flüssiger Sonnenschein oder heiteres strahlendes Kinderlachen, spontan, herzlich, leicht und wild.

Rosmarin und Kampfer regen den Gehirnstoffwechsel an und erweitern das Bewusstsein, klären den Geist, lösen psychische Blockaden. Die intensiv-würzigen Gewürznoten Nelke undMuskat bieten sich zum Abrunden der Duftmischung an.

Das Magische Parfum WIDDER (4)

Das Widder-Parfum und die Feuerdüfte

Sonnenaufgang

Eigenschaften des Feuers:

Rot, hell, erhellend, aufscheinend, strahlend, leuchtend, wird sofort wahrgenommen (gesehen, gerochen, gehört, gefühlt), ausdehnend, von starker Anziehungskraft, zündend, funkelnd, direkt, spontan, Hier & Jetzt, warm bis heiß, trocken, aktiv, energiespendend, lebendig, blutjung, kraftvoll, impulsiv, begeistert, aufbrechend, durchbrechend, bahnbrechend, heiß, scharf, spitz, eckig, hat ein Zentrum, haftet an Dingen, die es verzehrt, verbrennt.

Entsprechungen:

Licht, LUX, der göttliche Funke, Flamme, Fackel, Tag, Morgenröte, Wärme, Ausdehnung, Aufbruch, Vulkanausbruch, der Lavastrom, Explosion, Frühling, Knospenkraft: Aufbrechen von Samen und Knospen; Blitz, Gewitter, Hitze, Elektrizität, das Schöpferische, Bewusstsein, Willenskraft, Intuition, Identifikation, Charisma, Ausstrahlung, Begeisterung, Klarheit, Offenheit, Direktheit, Authentizität, Anziehungskraft und Aufnahmefähigkeit.

FarbeRot
Tarotdie Stäbe. Atu XX Das Äon
KabbalaAziluth und Ain Soph Aur
SternzeichenWidder, Löwe, Schütze (Feuerzeichen)
PlanetenMars, Sonne, Jupiter
Häuser1. Haus , 5. Haus, 9. Haus
Eigenschaften, humorale Qualitätwarm (10), trocken (9), feucht (4), kalt (3)
Temperamentcholerisch; intuitiv
Die Entsprechungen
Licht-Explosion „Es werde Licht!“

Magisches Parfum für das Element Feuer

Feuer ist das subtilste,das spirituelle Element. Wir erfahren es als Licht, starke Kraft und Elektrizität. Es kann zerstören wie auch Leben spenden und wird mit geistigem Streben, tiefgreifender Reinigung und Transformation in Verbindung gebracht. Es steht für die Selbst-Entfaltung, den Ich-Kern, das Ich-Bewusstsein. Im kardinalen Zeichen Widder geht es um den Willen zum Leben und die Selbst-Behauptung. Beim fixen Feuerzeichen Löwe geht es um das Leben aus dem eigenen Zentrum, das Selbst-Bewusstsein. Beim veränderlichen Feuerzeichen Schütze liegt die Konzentration auf dem höheren, göttlichen Selbst.



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Für die Duftkomposition „Feuer“ oder „Phönix“ wähle ich die Feuerdüfte Basilikum, Koriander, Zimt, Weihrauch – auf Wunsch in Weingeist als Energiespray oder auf der Basis von Jojobaöl als Salböl.
Der Feuerduft eignet sich für die rituelle Anwendung im Magischen Kreis zu den vier Elementen, den vier Stärken der Sphinx (Wollen-Wagen-Wissen-Schweigen) , für die Pfadarbeit (31 – SCHIN – Malkuth-Hod) und für geführte Visualisationen.

Das kardinale Feuerzeichen Widder

ArchetypKrieger, Pionier, Anführer, Held /Heldin, Amazone, der „Junge, Wilde“, die Flamme, die Fackel, „Es werde Licht!“ Meister der Gegenwart, Kriegsgötter (Ares, Thor, Mars…), Feuer-, Licht- und Sonnengötter (Horus, Re, Loki, Baldur, Agni, Helios, Vulkanos)… Riesen, Giganten, der Salamander, „Hans Dampf in allen Gassen“, das Kind, der Intuitionstyp nach C.G. Jung
Körpersaftdie rote Galle; warm und trocken
Temperamentcholerisch; ein Übermaß an Galle, hitzig, aufbrausend, Feuer in den Adern, Pfeffer im Hintern, Wut im Bauch, es kocht in mir… die Galle läuft über… heftige, plötzliche Affekte, alle(s) durch Kraft, Wille und Herzensfeuer mit (sich) reißen, Wärme spendend, ehrgeizig, verzehrend, philosophisch, intuitiv. Neigung zum Exzess, zur Übertreibung und Überschätzung, zum Bluthochdruck, Burn-out und zu Entzündungen.
Auswahl an Feuer-DüftenBasilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa , Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose, Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Widder)
strahlend – feurig – wild – würzig – elektrisch –
kraftvoll – charismatisch – belebend – aphrodisierend

Zur Auswahl stehen die Feuerdüfte: Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kiefer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Myrte, Pfeffer rosa, Pfeffer schwarz, Rosmarin, Thymian thujanol, Weihrauch, Zimt.

Ergänzende Wasser- und Erdedüfte: Rose und Rosengeranie, Opoponax.

Die Parfums für den Widder sind vital, von feurigem Temperament und großer Ausstrahlungskraft. Sie sprühen vor Energie, strahlen Kraft, Selbstbewusstsein und Entschlossenheit aus. Die verwendeten Essenzen haben größtenteils Yang-Charakter, sie wirken initiierend, aktiv, anregend, klärend und aufhellend. Der Duft strahlt Männlichkeit, Lebensfreude, Unternehmergeist aus, bringt Licht ins Dunkle, vertreibt düstere Gedanken und Stimmungen, öffnet mit seiner charismatischen Ausstrahlung verschlossene Türen und Herzen.

Es handelt sich um Parfums des Selbstvertrauens, der Willensfestigkeit und einer zielgerichteten Aktivität. Sie unterstützen den Widder darin, logisch zu denken, seinen praktischen Wirklichkeitssinn zu pflegen und seine Energien gemäß den realen Möglichkeiten einzusetzen. Sie helfen ihm, bei geringem Risiko, zu entschlossenen und glücklichen Unternehmungen, wecken in ihm Klarheit, Mut zur Wahrhaftigkeit und Authentizität.

Auf der physischen und energetischen Ebene schützen die Widder-Parfums, wenn sie täglich aufgetragen und inhaliert werden, vor Verletzungen der Bewegungsorgane, besonders der Muskeln und Nerven, da sie die Bewusstheit, die geistige Kraft und Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Die für das Sternzeichenparfum „Widder“ ausgesuchten Essenzen bringen in Bewegung, stimulieren und entfachen das Lebensfeuer (Qi, Agni), sind wärmend, ausstrahlend, pulsierend, aktivierend, energetisierend, antidepressiv, herzlich, dynamisch, elektrisierend. Sie stärken die Willens- und Libidokraft, sind mitreißend, öffnen die Pforten der Wahrnehmung (doors of perception), geben Mut zur Wahrhaftigkeit. Die Widder-Düfte wirken aufmunternd, stimmungsaufhellend, geistig anregend, klärend, erhellend, begeisternd, emotional und leidenschaftlich. Sie sind von starker Ausstrahlung (Pheromone), können ihrem Träger charismatische Anziehungskraft verleihen.

Übertreibt es der Widder mit seinem blinden Eifer und Tätigkeitsdrang, seiner Rastlosigkeit und Ungeduld, können die feurigen Eigenschaften durch das Hinzufügen von Wasser- und Erdedüften gemildert werden. Wasserdüfte helfen ihm, geduldiger, verständnisvoller und liebevoller mit sich selbst und anderen umzugehen. Zu diesem Zweck können die beruhigenden, harmonisierenden Blütenessenzen Rose oder Rosengeranie in die Herznoten aufgenommen werden.

Auch ein Erdeduft kann hilfreich sein, damit der überarbeitete Widder nicht den Boden unter den Füßen verliert, zur Ruhe kommt und mit der Wirklichkeit in Kontakt bleibt. Hier empfehle ich für die Basisnote den geheimnisvollen, balsamisch-süßen Duft der Bisabol-Myrrhe, auch Opoponax oder Balsambaum genannt. Er beruhigt die angespannten Nerven des Widders, schärft dafür seine Sinne und die Beobachtungsgabe. Außerdem eignen sich die harzigen Noten Opoponax und Weihrauch hervorragend als Fixativ in der Basisnote, vor allem, wenn ein kräftiger, lang anhaltender Duft mit einem orientalischen Flair erwünscht ist.

Video-Clip zum Widder: Entspringen des Bewusstseins

Für die Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit werden die Tarotkarte IV Der Herrscher und Pfad 15 zwischen Tiphereth (6) und Chochmah (2) vom Feuerzeichen Widder regiert. Der hebräische Buchstabe hierfür ist das HE, die Farbe Scharlachrot.

Der Hauptduft ist Basilikum – der Name kommt vom griechischen Wort für König, basileus.

Der süße Chemotyp Basilikum Linalool (Typ L) kann für ein Parfum mit Opoponax, Eichenmoos, Muskatellersalbei und/oder Bergamotte/Zitrone/Limette angemischt werden. Der stärkere, kampferähnlich duftende, exotische Chemotyp Basilikum (Typ M) passt hier gut zu den Mars-Düften Koriander und Kiefer.

Das „Heilige Basilkumöl“ Tulsi (Ocimum sanctum), eine auyurvedische Heilpflanze, wird mit der Heiligen Schlangenkraft (Kundalini) in Verbindung gebracht. Diese Essenz wirkt energetisch stark reinigend, entspannend und zugleich stärkend. Tulsi kann bei kranken und erschöpften Menschen sie Selbstheilungskräfte aktivieren, Mut und Lebensauftrieb geben, die Kundalini anregen und am Fließen halten.

Widder

Beschreibung der ätherischen Öle

Widder-Düfte:

Basilikum – Estragon – Galgant – Ingwer – Kardamom – Kiefer –
Koriander – Kreuzkümmel – Lawang – Opoponax – Pfeffer schwarz – Pfeffer rosa –
Rose – Rosengeranie – Rosmarin- Thymian – Wacholder – Zimt
Ätherische Öle für den Widder

Basilikum, Estragon, Galgant, Ingwer, Kardamon,Kiefer, Koriander, Kreuzkümmel, Lawang, Opoponax, Pfeffer schwarz, Pfeffer rosa, Rose, Rosengeranie, Rosmarin, Thymian thujanol, Wacholder, Zimt

Basilikum und Tulsi (Ocimum basilicum und Ocimum sanctum)

Duft: kräftig, krautig, würzig-warm, süß, leicht, erfrischend

Wirkung: aufmunternd, kräftigend, ausgleichend, entspannend, Nerven und Gedächtnis stärkend, große Wirkung auf das Gehirn, wirkt anregend auf die Kundalini

Estragon (Artemisia dracunculus)

Duft: aromatisch, kräftig würzig, anisartig, frisch

Wirkung: geistig entspannend, beruhigend, stressabbauend; ganzheitlich anregend, ermutigend

Galgant (Alpina galanga)

Duft: wild, pfeffrig, leicht scharf, holzig-würzig, grün, mit leichter Kampfernote;

Wirkung: energetisierend, aktivierend, anregend, kräftigend, stärkend, stimmungserhellend, aphrodisierend

Ingwer (Zingiber officinale)

Duft: exotisch, feurig, strahlende Gewürznote, warm,fruchtig-zitronig, leicht scharf, Wirkung: stark erwärmend, energetisierend, stärkend, ausgleichend, zentrierend, stabilisierend, sehr anregend, euphorisierend, strahlend, aphrodisierend

Kardamom (Elettaria cardamomum)

Duft: würzig, warm, frisch, kraftvoll, süßlich-scharf,  exotisch, orientalisch,

Wirkung: nerven- und herzstärkend, geistig klärend, harmonisierend, zentrierend, stärkt die Intuition, das Bauchgefühl, entfacht das Lebensfeuer (Qi, Agni), aphrodisierend

Kiefer (Pinus sylvestris)

Duft: trocken, balsamisch, waldig-harzig, frisch, klar;

Wirkung: vitalisierend, stärkend, stimulierend, energetisierend, optimistisch stimmend, klärend, befreiend, konzentrationsfördernd

Koriander (Coriandrum sativum)

Duft: warm, würzig, aromatisch, süßlich holzig, exotisch, leicht moschusartig und blumig

Wirkung: ausgleichend, entspannend, euphorisierend, erotisierend, geistig belebend, sehr erwärmend, seelisch stark aufrichtend

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum)

Duft: würzig, warm, kräftig grün, anisartig, leicht animalische Note, geheimnisvoll erotisch, von großer Strahlkraft, stimmungsaufhellend.

Wirkung: angstlösend, spendet Wärme, Energie und Sinnlichkeit, setzt magnetische Akzente (Pheromone), hilft, sich selbst wieder zu lieben.

Lawang (Cinnamomum culilawan Syn. Laurus culilawan)

Duft: feurig, aromatisch-würzig, exotisch, erinnert an Nelken und Zimt.

Wirkung: erfrischend, belebend, konzentrationsfördernd, stark regenerierend, unterstützt die Selbstbeherrschung, das willensbetonte, tatkräftige Ich, ist ein echtes Wiederbelebungsmittel nach einer Phase der Erschöpfung und Niederlage.

Opoponax (Commiphora erythraea)

Duft (Erde/Feuer): warm, balsamisch-holzig, leicht süß mit herben, erdigen Nuancen.

Wirkung: zentrierend, ausgleichend im Hier & Jetzt, entspannend, stabilisierend, sinnlich, aphrodisierend, löst kreative Blockaden, setzt neue Ideen frei, regt die Pheromonproduktion an.

Pfeffer schwarz (Piper nigrum)

Duft: frisch, trocken-holzig, würzig-warm, scharf, pfeffrig

Wirkung: wärmend, körperlich und geistig anregend, energetisierend, belebend,  durchblutungsfördernd, ermutigend, stimmungserhellend, sinnlich anregend, aphrodisierend

Pfeffer rosa, brasilianischer Pfefferbaum (Schinus terebinthifolius)

Duft: pfeffrig, mild, würzig, exotisch, strahlend, leicht zitrisch mit feurigen Nuancen und vielen Gewürzfacetten

Wirkung: wärmend, stark energetisierend, stimmungsaufhellend, motivierend, begeisternd, ermutigend, schützt vor negativer Energie, hilft beim Lösen von Blockaden, traditionelle Verwendung in Heilritualen

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) verschiedene Chemotypen

Das Stimulations-Öl.

Duft: kühl, klar, frisch, aktiv, würzig, eukalyptusnah

Wirkung: konzentrationsfördernd, zentrierend, nerven- und immunstärkend, kräftigend, anregend, schützend, fördert Wachheit, Selbstvertrauen und Mut, stärkt das Gedächtnis, die Ich-Kräfte, die Willens- und Widerstandskraft, stimuliert Körper und Geist.

Thymian thujanol (Thymus vulgaris var. thujanol)

Duft: krautig-würzig, tief, süß, warm, honigartig

Wirkung: stärkend bei seelisch-körperlicher Erschöpfung, aufbauend, ausgleichend, erdend, klärend, Mut machend, mobilisiert Energieressourcen. Die männliche Kraft (Yang) ist eingebunden in eine weibliche, gemeinschaftliche Kraft stiller Synthese und Einheit, wird getragen von tiefer Liebe und Güte.

Wacholder (Juniperus communis)

Duft: fruchtig, kraftvoll süß, frisch, holzig, balsamisch, erhaben,

Wirkung: aphrodisisch, beruhigend, energetisierend, geistig klärend, stärkend, neutralisiert aggressive Energie.

Zimt (Cinnamomum ceylanicum)

Duft: warm, süß, kräftig, intensiv würzig, kräftig, süß, intensiv-würzig, scharf,

Wirkung: nervenstärkend, öffnet das Herz, stark stimulierend, krampflösend.