Neumond im Schütze mit SOFI am 14.12.2020

Neumond 14.12.20 17.17 h für Berlin

Die Sonnenfinsternis ist zwar in Europa nicht sichtbar, dafür aber wirksam. Auf der politischen Bühne sind Donald Trump (Mond) und Angela Merkel von diesem Neumond plus Sonnenfinsternis betroffen. Bei Angela Merkel fällt sie ins 1. Haus zwischen Schütze-Aszendent und Schütze-Mars, bildet ein gradgenaues Trigon zu ihrem Löwe-Pluto im 8. Haus (Wandlungspotenzial), ein exaktes Sextil zu ihrem Waage-MC in Konj. Neptun. Insgesamt hat die Kanzlerin sechs Planeten und zwei kardinale Punkte auf 23°-26° stehen, die alle von der Finsternis betroffen sind. Hinzu kommt noch der Pluto-Transit in Opposition zu ihrer Krebs-Sonne (25°).

Jeder kann in seinem Geburtshoroskop nachschauen, in welches Haus dieser Neumond plus SoFi auf 24° Schütze fällt. In diesem Lebensbereich wird etwas Neues im Bewusstsein initiiert, nicht ohne dafür zu sorgen, dass die bisherige, nicht mehr angemessene Form oder Vorgehensweise dem Chaos verfällt und sich auflöst.

Die Schütze-Energie steht für Synthese und geistiges Streben, für die Suche nach dem Sinn und höheren Zielen, für die Entwicklung von Sternenweisheit und Intuition, Weitsicht und Vision. Wird hier die geistige Dynamik und Schwungkraft gebremst, gestaut, geleugnet oder reglementiert, entspricht das einer Verdunkelung des Lichts. Dann versperrt sich der Mensch den Zugang zu seiner inneren Weisheitsquelle und seinen geistigen Erneuerungskräften, verfällt der Dunkelheit, Depression oder dem Wahn-Sinn.

Der Neumond findet im Feuerzeichen SCHÜTZE statt, wir haben hier ein Stellium von drei Planeten und dem südlichen Mondknoten. Im 6. Haus finden diese starken Feuerimpulse des Wachstums, der freudvollen Bewegung, Expansion und Orientierung schwierige existenzielle Bedingungen vor, müssen sich anpassen, unterordnen, was sie nicht immer wollen und können. Gefühle und Impulse werden gestaut, der Druck von „oben“ und „innen“ (Fische-Neptun 10. Haus) wird als schmerzhaft und stark empfunden. Die so genannte Pandemie und entsprechende neue Gesetze reduzieren die Teilnahme am Leben auf drastische Weise: Mund- und Nasenschutz, Kontakt- und Reiseverbote, soziale Ausgrenzung, Quarantäne, Schließung von Schulen, Kitas und Betrieben… Verzicht auf Bildung, Kultur, Berufsausübung und Einzelhandel… Gefühle stauen sich und brechen immer wieder hervor: Angst, Trauer, Leid, Wut und Frust. Nicht nur beim Volk (Mond), auch bei den Gesetzesgebern und der Regierung (Saturn).

Und bei alledem ist ein Ende, eine Lockerung oder Lösung dieser Krise nicht in Sicht. Die Situation erscheint hoffnungslos. Das zeigt auch der Neptun in den Fischen oben im 10. Haus (Bestimmung, Berufung, höchstes Ziel…). Wo doch der Schütze das Zeichen der Hoffnung, der Visionen und frohen Botschaft ist. Welcher Vision folgen wir jetzt? Welches Ziel streben wir an? Aus welchem Quell schöpfen wir Lebensmut, Zuversicht und Kraft für ein Weiterleben? Etwa aus der unendlichen Wissensflut von Nachrichten, Zahlen und Statistiken? Aus den Versprechungen der Pharma-Industrie auf ein Wundermittel, einen Impfstoff?

Eines ist sicher: Suchen wir im Außen nach Orientierung, finden wir nur Täuschung, Chaos, Unsicherheit und Verwirrung. In den Gesetzen und verordneten Maßnahmen der Machtinhaber finden wir weder Sinn, noch Lösungen, noch Kraft für ein Weiterleben. Doch wir können unsere Aufmerksamkeit auf das innere Leben, auf unsere Gefühle, Ahnungen und Träume richten. Statt nach außen, können wir die Reise nach innen antreten und unsere eigene Weisheitsquelle anzapfen, uns auf die Suche machen nach dem, was beständig und unzerstörbar ist, nach dem geistigen „Wasser des Lebens. Wir können die im Dunkeln schlummernden Schätze (aus den Wasserzeichen und -häusern) ans Licht holen.

Ist es möglich,

dass man trotz Erfindungen und Fortschritten,

trotz Kultur, Religion und Weltweisheit

an der Oberfläche des Lebens geblieben ist?  (Rainer Maria Rilke)

Der Alte der Tage (Aquarell)

Für Deutschland(Berlin) ergibt sich ein Aszendent von 14° Krebs und damit auch eine Konjunktion mit dem Fixstern Sirius. Das Sabische Symbol für diesen Tierkreisgrad lautet:

„Ein sehr alter Mann blickt zu einem riesigen, dunklen Raum im Nordosten.“

Ähnlich könnte man auch den Fische-Neptun im 10. Haus interpretieren, ein Nichts und Niemand, die große Leere, das TAO, die unveränderliche Wirklichkeit als letztes Ziel oder menschliche Bestimmung. Der Archetyp des weisen Alten (in der Kabbala ist es „der Alte der Tage“) steht für eine sich selbst erhaltende Kraft, für Furchtlosigkeit und Mut, der ersten und einzigen Wirklichkeit zu begegnen, der großen Leere und scheinbaren Dunkelheit, die in Wahrheit ein intensives Licht ist. Der Alte lebt in uns als ursprünglicher geistiger Zustand, als Realität jenseits von Werden und Vergehen, Tod und Geburt. Hinter allen äußeren Erscheinungen besteht ein unermesslicher Raum in unserem Innersten als höchste, uralte Weisheit.

Auf der Ekliptik steht der Fixstern Sirius aus dem Sternbild Großer Hund bei 14° Krebs. Seine Mars-Jupiter-Qualität (feurig, aktiv) begünstigt Ehrgeiz, Eifer, Hingabe, Leidenschaft, Erfolgsstreben und Aufstieg unter Anstrengung und Gefahren. Steht Sirius am Aszendenten und geht – wie hier in Berlin um 17.17 h – mit dem unsichtbaren Schwarzmond im Osten auf, verleiht er großen und auch gefährlichen Ehrgeiz, der bei Unachtsamkeit zu Verletzungen führen kann.

Das Sirius-Thema ist und bleibt die ewige Suche (die Quest), das Reisen, Erkunden, Forschen und Entdecken als Bestimmung. Die Geschichte dieses Sterns ist die Geschichte der ägyptischen Isis, die die verstreuten Teile ihres Gatten Osiris sucht… ein tief in der menschlichen Seele verwurzelte Thema… die Suche nach Unsterblichkeit, nach dem ewigen Leben – dem Archetyp Ewiges Leben. Das Einsammeln und Zusammenfügen zu einem Ganzen gehört zu den Stärken der Schütze-Energie.

Die alten Ägypter nannten den Stern Sirius den Glühenden. In ihm glüht ein unsterbliches Feuer der Kreativität. Mit dem Aufgang von Sirius beginnt auch die Suche des Menschen nach der Ewigkeit. Kein Ende wird akzeptiert und mit glühendem Eifer wird das erschaffen, was Fortbestand hat und weiterlebt. Nein, das Bewusstsein der Unsterblichkeit wird nicht neu erschaffen, sondern wird als geistiges Erbe wieder entdeckt.

Sirius bringt am Aszendent zeigt das Potenzial zu großen Taten an: Seine Leuchtkraft vermag das Mundane und Alltägliche zu heiligen, zu weihen und einzubinden in die allumfassende Liebe. Sirius ist der Überbringer einer kosmischen Botschaft, schenkt Glanz, Leuchtkraft und großen Mut, der spirituellen Wirklichkeit ins Gesicht zu sehen: Das, was wir im Außen suchen, ist bereits in uns selbst Wirklichkeit – Unsterblichkeit, Ganzheit, Vollkommenheit, Alles… Isis, die Geistseele, ist bereits vereint mit ihrem Gatten Osiris, dem kosmischen Bewusstsein. So wie auch Shiva & Shakti niemals getrennt sind. Die Gefahr bei dieser herausragenden Stellung am Aszendenten ist der Ehrgeiz, die Dinge zu schnell voranzutreiben. Die scheinbar unbedeutende Handlung eines Einzelnen kann zu katastrophalen Auswirkungen auf das Kollektiv führen.

Schauen wir uns die Neumondkonstellation und die Aspekte, die empfangen werden, genauer an:

Drei Vögel (Aquarell)

Beim Symbol von 24° Schütze sitzt ein „Blauvogel“ – ein „Hüttensänger“ – auf dem Tor eines Landhauses. Der Hüttensänger ist ein Glückssymbol und Zeichen dafür, dass in diesem Haus bzw. in diesem Bewusstsein Frieden und Glück wohnen. Vögel repräsentieren geistige Kräfte, und die blaue Farbe weist auf große Seelenruhe und Weite, spirituelles Denken und innere Gelassenheit.

Im 6. Haus (einem Erdhaus) müssen wir uns mit unseren Unzulänglichkeiten, Schwächen und Ängsten befassen. Schlimmstenfalls werden wir mit Krankheiten und unserer Sterblichkeit konfrontiert. Wir werden herausgefordert, die Krise zu meistern, Erfahrungen der Niederlage und Unvollkommenheit anzunehmen, umzuwandeln, das richtige „Heilmittel“ zu finden. Psychisch und mental experimentieren wir mit unseren Grenzen.

Mit dem Feuerzeichen Schütze im 6. Haus wollen wir keine Korinthen zählen, keine Statistiken verfolgen und Versprechungen hören, unserem Geist keine Fesseln anlegen. Der Neue Mond schenkt uns die Schütze-Energie als Heilmittel: den Blick über den Tellerrand, in die Ferne, zum Horizont und darüber hinaus. Wir haben es in der Hand, ob wir uns mit dem vergänglichen, sterblichen Körper identifizieren oder mit dem göttlichen Bewusstsein, dem ewigen Licht. Wollen wir ungeprüft übernommenen Gedankenmustern Glauben schenken oder werden wir jeden stressigen Gedanken auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen und hinter uns lassen wie ein abgelegtes Kleidungsstück? Wir tun jetzt gut daran, uns selbst und anderen nichts zu glauben, jeden Gedanken auf seinen Wahrheitsgehalt zu hinterfragen. Bauen wir lieber Vertrauen auf.  

Auf dem Weg zu diesem Neuen Bewusstsein gehen viele Menschen als Pioniere voran und lassen uns teilhaben an ihren Erfahrungen, Wandlungen und Visionen. Wir alle sind auf der Reise in die unbekannten Tiefenbereiche der Seele, und auf diesem Weg zu unserem wahren Einen Selbst wird auch unsere Gegenwart in die rechte Perspektive gerückt. Wir können nicht mehr enttäuscht, gelinkt oder fehlgeleitet werden, denn wir haben die Verbindung mit unserem wahren Lebensgrund wieder aufgenommen, Herz und Bewusstsein sind offen für das Ursprüngliche und Wahre.  

Vision in den Anden (Aquarell)

Der engste Aspekt des Neumonds ist die Konjunktion von Merkur und Südknoten im Schütze. Er zeigt, dass die Kräfte des Alten und Gewohnten, der materiell-körperlichen Sichtweise und des alten Denkens massiv sind, dass sie sich jedoch allesamt dank Merkur im großen alchemistischen Kessel der Transformation einer Wandlung unterziehen. Wir sollten auch unseren „eigenen“ Gedanken keinen Glauben schenken (sofern es so etwas wie „eigene“ Gedanken überhaupt gibt).

Der nächste Aspekt ist das Halbsextil (30°) zu Pluto (grün)im 7. Haus der Begegnungen. Dieser zeigt die Wandlungsbereitschaft und das Bedürfnis, neue Sichtweisen einzunehmen, zu lernen, zu lesen und sich zu informieren. Die Menschen sind bereit für den „kleinen Denkschritt“, der zu einer großen Wandlung führt.

Pluto auf  24° Steinbock hat als Symbol: „Eine Frau tritt in ein Kloster ein“.

Auf dieser Stufe verpflichtet sich die Frau / die Seele / das empfängliche Bewusstsein völlig an ein transzendentes Ziel. Das Leben ist für die Seele unbefriedigend und sinnlos, solange sie keine Verbindung zu dauerhaften Werten aufbaut und pflegt. Es wird hier ein WEG jenseits des alltäglichen Lebens mit seinen bekannten Verhaltens- und Beschäftigungsmustern gezeigt, der ebenfalls einen sozialen Wert hat – der des Mönchs oder der Nonne und in Indien der des Sannyasins oder Yogis. In Indien galt dieser Weg des Wandermönchs oder Heiligen als ein Höhepunkt des gesellschaftlichen Prozesses.

Mit der Schütze-Energie erhält der Mensch Einblicke in seinen inneren Kosmos, die ihm zeigen, dass er als Persönlichkeit für sich genommen ein NICHTS ist und dass er sich nur finden kann, wenn er auf irgendeine Weise Teil des alles umfassenden Selbst wird. Alle Talente und Fertigkeiten des Menschen sind nur sinnvoll, wenn sie in den Dienst des Ewigen gestellt, d.h. der höchsten Wirklichkeit geweiht werden. Wie viele Menschen kennen bereits die unwiderstehliche Kraft einer echten inneren Vision! Und sie tun, was immer sie tun müssen, um sich und ihrer Vision treu zu bleiben!

Pluto im 7. Haus zeigt die intensive Suche nach geistiger Nahrung und einem Bewusstsein, das „die Welt“ übersteigt, transzendiert… nach einem friedvollen Weg, inmitten der Gemeinschaft einen geistigen Weg zu verfolgen und zu verwirklichen. Damit offenbart sich ein Wandlungspotenzial, das sich selbst überwinden kann, das den Weg der Wunschlosigkeit, Entsagung und Askese gehen kann.

Das Symbol des Klosters steht für den Rückzug ins eigene Innere (siehe auch Nördlicher Mondknoten im 12. Haus und Fische-Neptun im 10.Haus), für Selbstüberwindung, Entsagung, Verschmelzung mit Gott. Für den nächsten Mondzyklus wird jeder, der ernsthaft sein Inneres erforscht, sich selbst und seiner lebendigen Weisheit treu bleibt und sich vom gegenwärtigen Chaos keine Furcht suggerieren lässt, mit liebevoller Unterstützung, innerer Stabilität und beglückenden Visionen beschenkt. Das verheißt schon der blaue Vogel auf im Seelenhaus.

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Das T-Quadrat zwischen den Mondknoten, Sonne/Mond/Merkur zu Neptun bildet ein großes Leistungs-Dreieck (rot). Aufgrund einer starken inneren Spannung / Zerrissenheit zwischen alten Gewohnheiten und Sichtweisen (Schütze Südknoten) und dem Vertrauen in das noch Unbekannte (Nordknoten in 12) erhoffen sich die Menschen Unterstützung, Hilfe und Lösungen von ihrer Regierung und deren Erfüllungsgehilfen, den wissenschaftlichen Experten. Sie bekommen jedoch nur Chaos, Verwirrung und Angst zurückgespiegelt.

Positiv schenkt Neptun großes Mitgefühl, selbstlose Hilfsbereitschaft, psychisches Feingefühl und eine immense Sehnsucht nach Einheit und mystischem Bewusstsein. Als Endergebnis und Bestimmung repräsentiert er bestenfalls spirituelles Erwachen. Doch so etwas hat bei uns ja keine Bedeutung, was aber nicht heißt, dass es nicht stattfindet. Die Kehrseite heißt Täuschung. Wir täuschen uns bezüglich unserer Identität  und Wahrnehmung. Auf einen klaren Verstand können wir uns jetzt keinesfalls verlassen. Am besten kommen wir bei diesem Schwebezustand des Übergangs noch mit Vertrauen in eine innere geistige Führung zurecht. Negativ wirkt sich das Neumond-T-Quadrat zum Neptun als Verblendung, Selbsttäuschung, Lüge, Verschleierung aus und verursacht Auflösung und Chaos.

Die spirituelle Neptunenergie im Spannungsaspekt zu Sonne/Mond/Merkur im 10. Haus der Berufung und Selbstverwirklichung. Was kann das bedeuten? Wie kann das ersehnte Traumziel oder die Sehnsucht nach allumfassender Liebe und spiritueller Lebensführung verwirklicht werden? Haben wir eine Regierung, deren Vertreter in selbstloser und edler Gesinnung zum Wohle aller Menschen handeln? Ein neptunischer Status kann wohl eher den Karriere- und Statusverweigerern, Aussteigern, Besitz- und Machtlosen zugeschrieben werden, die sich auf ihren Nicht-Status nichts einbilden, denen man keine Angst einjagen kann, die man mit Strafen wie Hausarrest und Quarantäne, Entsagung, Konsumverzicht, Reise- oder Versammlungsverbot nicht beeindrucken kann, da es ihnen um Menschlichkeit, selbstlosen Dienst und das Ideal der göttlichen Liebe geht.

Alle Menschen verspüren den Wunsch nach Einheit oder tragen eine tiefe, unerfüllbare Liebessehnsucht in ihrem Herzen. Jeder verspürt ein religiöses Urgefühl, das ihn veranlasst, sich einem unerkannten höheren Prinzip hinzugeben, das für ihn der Inbegriff göttlicher Liebe ist. Wir dürfen wohl behaupten, dass das Ideal christlicher Nächstenliebe – unabhängig von jeder Konfessionsform – noch nicht erreicht ist. Neptun in dieser Neumondposition erzeugt den Wunsch nach Bhakti, nach religiöser Hingabe und mystischer Verschmelzung. JETZT darf jeder auf seine eigene Visionssuche gehen und sein unsterbliches Potenzial entdecken! Wer es nicht tut, läuft Gefahr, getäuscht zu werden und Illusionen aufzusitzen.

Wer jedoch Macht um der Macht willen sucht oder gesucht hat, wird schon sehr bald aus seiner Pseudo-Machtposition fallen und seine angemaßte Autorität verlieren.

Dann gibt es noch das Trigon (blau) vom Widder-Mars aus dem 11. Haus.

Symbol 21° Widder: Ein Boxkämpfer betritt den Ring. Yin und Yang im Wechselspiel

Der kämpferische und tatbereite Mars im Widder, dem sich in den letzten sehs Monaten das mächtige Steinbockaufgebot von Jupiter, Saturn und Pluto immer wieder in den Weg gestellt hat, wird nun an Weihnachten einen letzten Schlagabtausch mit Pluto haben. Nun wird sich zeigen, in welchem Maße die wilden Durchsetzungskräfte gemeistert werden, ob sie der bewussten Selbstkontrolle und Verantwortung unterliegen. Oder ob weniger kultivierte Egomanen die Kraft weiterhin für ihre groben Machtkämpfe, Egospiele und impulsive Anfeindungen missbrauchen. Mars-Pluto hat eine gehörige Portion verdrängter Wut im Bauch, die plötzlich wie ein Vulkanausbruch unkontrolliert und impulsiv herausschießt.

Die tatgewaltige Marsenergie kommt aus dem 11. Haus und will hier natürlich über sich selbst, seine Freizeit, seine Aktivitäten mit Freunden und seine Wünsche bestimmen. Was sinnvoll und gesund ist oder nicht, will er sich nicht vorschreiben lassen, ebenso nicht, ob er Freunde und Bekannte treffen, Seminare, Partys oder Demos besuchen darf. Wer diese Kräfte verbieten oder reglementieren will, muss mit großem Widerstand und roher, massiver Gewalt rechnen.

Mars kann in dieser Konstellation (Mars-Pluto-Sonne/Mond/Südknoten) auch die Vorgehensweisen bestimmter Machtinhaber ans Licht bringen, wie sie die Hilfsbereitschaft von Menschen für ihre Mitmenschen/Kollegen ausnutzen und missbrauchen. Ich denke da an das Krankenhauspersonal und viele andere Helfer, die wegen ihres Einsatzes während der Corona-Krise erst als Helden gefeiert wurden und dann in ihrer Erschöpfungsphase leer und ausgebrannt ohne spürbare konkrete Wertschätzung im Stich gelassen wurden.

Mars und Pluto liefern ein gewaltiges Potenzial zur Transformation. Sie verfügen über eine rebellische Energie, sich gegen die Repressalien in der Gesellschaft aufzulehnen, helfen dabei, falsche Autoritäten zu entlarven, dunkle Machenschaften und verdrängte ideologische Haltungen aufzudecken und zu bereinigen. Wenn das anonyme Böse und Unrechte aufgedeckt und beim Namen genannt wird, nimmt man ihm damit seine Macht und Kraft, macht es unschädlich. Die Konstellation schenkt die Aufdeckungskraft, sich gegen zwanghafte Über-Zeugungen und fremde Sozialprogramme mit ihren ansteckenden Programmviren zu wehren – mögen sie Scharlach, AIDS, Schweinegrippe oder Corona genannt werden… und das „Rumpelstilzchen“ beim Namen zu nennen…

RUMPELSTILZCHEN (Öl)

Der letzte Aspekt zum Neumond mit SoFi kommt von Uranus, ein Anderthalbquadrat (135°), ebenfalls aus dem 11. Haus der Freunde, Wahlverwandtschaften und lebensbestimmenden Ideale. Das heißt, dem elften Haus werden die Eigenschaften des elften Tierkreiszeichens zugeschrieben: des visionären, humanitären und zukunftsorientierten Wassermannes. Hier ist es unsere Aufgabe, uns mit anderen zusammenzuschließen, um dem Wohl der Gemeinschaft zu dienen und sich gegenseitig bei der Selbsterneuerung zu unterstützen. Denn jede Neuerung, und jede Revolution, jeder erste Schritt beginnt als ein schöpferisches Konzept.

Symbol von Uranus 8° Stier:Ein Schlitten auf schneeloser Erde.“ –  Zauberkraft, Magie, Imagination… Hinübergleiten in eine Neue Zeit … zukunftsorientierte Imagination… Voraussicht … Vorbereitungen treffen für eine zukünftige Situation…  

Schnee ist für ein Gleiten auf der Erde nur dann nötig, wenn man keine Phantasie hat. Im ägyptischen Totenbuch wird der Schlitten für Übergänge in transzendente Bereiche gebraucht – ähnlich dem Fliegen. Das Symbol ist eine Aufforderung, sich im Umgang mit den Problemen des Alltags der Vorstellungskraft und Magie zu bedienen Jeder Moment – mag er noch so aussichtslos erscheinen – birgt ein Potenzial, ebenso ist dem Bewusstsein oder Geist nichts unmöglich. Der Wille des kosmischen Selbst ist von äußeren Umständen unabhängig. Bewusstsein hat jederzeit und überall die Kraft, ein Leben nach der prophetischen Vision eines Pioniers zu gestalten. 

URANUS steht auf diesem Grad eng zusammen mit Lilith, der urweiblichen Kraft.

Lilith 7° Stier: „Die Frau aus Samaria am Brunnen“

Dieser urweiblichen Energie offenbart sich der göttliche Geist, der Sohn Gottes, der Messias – und nur diesem weiblichen Bewusstsein, da es der alten Ordnung und den traditionellen Bindungen nicht angehört, da es sie im Namen der Liebe zurückgewiesen hat. Rudhyar schreibt dazu:

„Die schöpferische Zukunft steigt zuerst zu dem hernieder, was Chaos geworden ist. Eine alte Ordnung ist niemals offen für eine neue Offenbarung, bevor sie nicht die Unordnung im Namen dessen angenommen hat, das sich allen Formen der Ordnung unterwirft und diese übersteigt: die Liebe.“

Ein spannungsreiches Anderhalbquaderat verbindet Uranus und Lilith mit dem Stellium im Schütze (Sonne-Mond-Merkur). Es stellt eine große Herausforderung und Lernaufgabe für alle „Ichs“ dar, die sich aufgrund ihres Nicht-Wissens mit dem Körper identifizieren, deren Bewusstsein hartnäckig auf dem materiellen Aspekt beharrt und keine andere Realität gelten lässt. Für die meisten ist es ein Thema, das ihnen Angst macht und das sie mit dem Tod in Verbindung bringen. Zu Recht, denn ohne den Tod des Egos, der vergänglichen, sozialen Persönlichkeit, gibt es kein Auferstehen im unsterblichen geistigen Leib.

Das Symbol des Brunnens führt auch zum alchemistischen Merkurbrunnen, dem vas hermeticum, in dem die Wandlung geschieht. Eine Metapher für den Seelengrund als ein Gefäß, in dem sich das göttliche Wasser oder  das finstere Meer, oder das Chaos befindet.  Als Archetyp steht der Brunnen für Heilung, Verjüngung, ewiges Leben oder seelische Wiedergeburt. Er ist das sprudelnde Urbild des Lebendigen, der Urschoß, aus dem der Mensch schöpft.

Möge der „Blaue Vogel“ all jenen Segen schenken, die sich selbst gegenüber aufrichtig sind. ich wünsche allen ein glückliches Zuhause!

Eure Sundra

Ewiges Leben (Aquarell)

Krebs-Neumond 21.6.2020 mit Sonnenfinsternis

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Neumond-Horoskop mit Asteroiden

Seit der Saturn-Pluto Konjunktion im Steinbock (am 12.1.2020), bringt uns jeder NEUMOND eine geballte Portion neuer Energie, auf die wir uns einzustellen haben, wenn wir mit den kosmischen Energien in dieser Zeit des Epochenwandels fließen wollen.

Die Stellung dieses NEUMONDS vom 21.6.2020 wartet gleich mit einigen Besonderheiten auf:

  • Er findet zur Sommersonnenwende statt, das heißt, Sonne/Mond befinden sich auf 0° bzw. 1° Krebs. Die vier kardinalen Punkte im Tierkreis markieren schwungvolle, globale Wendepunkte, durch die kosmische Energie einströmt und das Leben auf dem Planeten beeinflusst. 0° Krebs, die Sommersonnenwende, ist der „Weltseelengrad“ oder „Weltbevölkerungsgrad“. Krebs ist das Zeichen der Manifestation, das Tor, durch das die Seele in die Inkarnation eintreten kann. … Der gegenüber liegende Steinbock ist das Zeichen der Individualisierung und ist das Tor zur Einweihung … zum geistigen Weg, „dem Vater alles dessen, was ist“.
  • Durch die enge Konjunktion mit dem Nördlichen Mondknoten kommt es zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis, die in Europa zwar nicht sichtbar ist (nur in Asien, Afrika), deren Auswirkungen jedoch auch in Deutschland zeigen werden. Außerdem befindet sich der Asteroid Chaos (Nr. 19521) ebenfalls dort und zeigt die schöpferischen, genialen und universalen Geisteskräfte, die aus dem Nichts erschaffen und den Planeten samt Bevölkerung zur Harmonie (mit dem Kosmos) führen.
  • Ebenfalls in enger Konjunktion mit dem Neumond und in Opposition zum Galaktischen Zentrum befindet sich POLARIS, unserer Polarstern, der „alles sieht“ und der uns bei gleichbleibender Beständigkeit (Konstanz) seine Leitung und Führung, Orientierung und Lösung anbietet. Auch der Asteroid Chaos (19521) sorgt für ein kräftiges Durchmischen und ordnet die Kräfte für einen neuen Anfang in Harmonie. Herausfordernd (im Quadrat auf 1° Widder!) befindet sich der Asteroid Galilea/Galileo, der eine große Befreiung aufgrund eines anstehenden Weltbildwandels oder Perspektivenwechsels verheißt. Galileo hatte das heliozentrische Weltbild entdeckt: „Die Erde dreht sich um die Sonne“ – und nicht umgekehrt. Dafür bekam er vom Papst Hausarrest.
  • Durch die Oppositionsstellung zu 0° Steinbock, dem „Weltstrukturgrad“ oder Grad der weltlichen Grundfundamente, wird er auch von langsam „laufenden“ Planeten oder Asteroiden beeinflusst, die sich an diesem Ort über einen längeren Zeitraum aufhalten. Das ist in diesem Fall der Asteroid Ixion (Nr. 28978), der laut griechischer Mythologie ein Mörder und Göttinnenvergewaltiger war und dafür auf ewig eingekerkert wurde. Von solchen schuldfixierten, sich alles erlaubenden, aufbegehrenden und sozial übergriffigen „Ixioniern“, deren Vertreter in Politik, Wirtschaft und Medienkonzernen sitzen, wird unsere Welt noch einige Jahre beherrscht…
  • Doch rückt auch das GALAKTISCHE ZENTRUM (im Zodiak auf 28° Schütze), diesem Weltstrukturgrad immer näher. Das Galaktische Zentrum (G.Z.) bildet das Herz unserer Milchstraße; für die Indianer ist dieses Zentrum das Herz der Welt. Unsere Galaxie formt einen riesenhaften Diskus, dessen Mitte dick ist, die äußeren Schichten dagegen dünner sind. Die Galaxie dreht sich mit gewaltiger Wucht in der Unendlichkeit des Kosmos, dort wo es Platz für viele Welten gibt.

Dieses galaktische Herz oder Zentrum enthält sowohl die unendliche Finsternis (das Schwarze Loch) als auch das unendliche Licht. Dort ist der Quell der universalen Liebe, die galaktische Mutterenergie, die alles umfasst, auch die große Menschheitsfamilie, die Weltseele dieses Planeten. Wer keinen Zugang zu seinen Gefühlen hat, erlebt den Einfluss des G.Z. eher als Chaos, Bedrohung und Verwirrung und wird entsprechend herzlos, zwanghaft neurotisch oder erbarmungslos handeln. Positiv erlebt, ist es ein Füllhorn schöpferischer Liebeskraft, die uns leicht sein lässt, mit der wir tanzen können, die uns hält und umfasst. Negativ erlebt, wirkt sie zerstörerisch, verwandelnd und regenerierend, da sie eine totale Reinigung bedeutet, seelisch und global.

So haben wir es in diesen 14 Tagen bis zum Vollmond verstärkt mit den Energien des galaktischen Herzens zu tun, mit Chaos, Verwandlung, Tod und Wiedergeburt und mit Erleichterung, Reinigung und Heilung.

Besonderheiten für Deutschland (Berlin)

Für Deutschland (Berlin) ergibt sich ein feuriger Löwe-Aszendent auf 14°, wo sich auch der Fixstern Sirius befindet, eine Anlage der Selbstverwirklichung und Selbstreflexion, des schöpferischen Selbstausdrucks und schöpferischen Tuns, mit Beteiligung einer großzügigen Herzensenergie. Dieser NEUMOND führt in die Zukunft (11. Haus), zum Galaktischen Menschen, zu einem befreiten neuen Selbst, das den Psycho-Ballast der alten Ordnung und Erziehung hinter sich gelassen hat.

Das Medium Coeli (MC 26° Widder) gibt Auskunft zur herrschenden Regierung (D), die sich mit der aufbrausenden, impulsgebenden Widderenergie und den Asteroiden Drakonia und Eris überstreng strafend und sehr streitsüchtig gibt. Die Herausforderung und Kampfansage kommt aus dem 6. Haus (Gesundheitswesen) – Quadrat von Jupiter/Pluto/Saturn und der väterlichen Kopfgeburt Pallas Athene, der weiblichen intelligenten Kraft mit Panzer, Speer und Schild bekleidet, einem sehr energischen, nach Erfolg strebenden und den Wettkampf liebenden Frauentyp. Weitere Herausforderungen kommen durch die Büchse der Pandora (Asteroid 55), deren Deckel zwanghaft und unter Aufbietung aller Kräfte („auf Deubel komm raus“) zugehalten werden soll.

In dieser Stellung liegt eine große Gefahr. Der kritische MC-Grad steht für den „Besitz von mehr Gaben, als ein Mensch fassen kann“. Hier besteht die Gefahr in einer übergroßen Auffächerung des Interesses – zB. den Viren- und Coronawahnsinn – und der Neigung, alle möglichen Dinge zu versuchen. Es besteht die Gefahr der Frustration oder gar des Selbstbetrugs, einer unbeherrschten Unruhe und einem übersteigerten Selbstvertrauen (Hybris) mit dem Ergebnis eines willkürlichen Schwankens zwischen den Extremen.

Auch die herrschende Regierung und der regierende Wahn-Sinn ist nur ein Spiegel unserer selbst, und darum tun wir gut daran, mit Ruhe und großer Achtsamkeit auf die neuen unbekannten, kosmischen Energien zu reagieren. Eilen wir in der Erregung voran oder geben wir der Streit- und Kampflust auf äußerer Ebene nach, können wir uns verirren. Klüger ist es, sich selbst zu entdecken, einen Zustand ruhiger Beobachtung zu finden und die neuen Gaben und Möglichkeiten in uns reifen zu lassen, bis wir eines Tages fähig sind, verantwortungsbewusst mit ihnen umzugehen.

Die Marstellung in den Fischen im 9. Haus der Perspektive und Weltanschauung spricht von einem „Neumond, der seinen Einfluss teilt“. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt gekommen, an dem viele Menschen die neue Energie spüren und sich auf den Weg machen, ihr Bewusstsein neu ausrichten, sich in neue Richtungen ausdehnen. Dieser neue kosmisch-spirituelle Grundimpuls bringt die verschiedenen Menschen und Persönlichkeiten dazu, sich mit ihren verschiedenen Vorhaben auf den Weg zu machen. In einer Gesellschaft, die den Individualismus verherrlicht, sollte dieser auch gewürdigt werden. Jeder Zwang zur Konformität und zu totalitären Systemen dürfte sich längst als Irrtum herausgestellt haben. Doch auf dem Weg der Selbsterkenntnis zeigt uns der vorgehaltene Spiegel auch den eigenen Despoten und gibt uns Gelegenheit, uns diesem Schatten zu stellen. Wir haben gerade die Gelegenheit und Möglichkeit, mit unserem Schatten ins Reine zu kommen.

Die Erneuerung unserer Zellen und Strukturen findet gerade statt – mitten im allergrößten weltweiten Chaos und Tumult. Uralte Schatten kommen wieder hoch (Rassismus, Coronazis, Überwachung…) .. Der Höllenhund Cerberus (Asteroid Nr. 1865) verbeißt sich so lange in diese Schattenthemen, wie es notwendig ist, bis sie bereinigt und aufgelöst sind. Cerberus steht 10° Löwe, bildet ein Quadrat zu Uranus 10° Stier und zu Typhon (Nr.42355) 10° im Skorpion. Auch der Riese Typhon, Sohn von Gaia/Erde und Tartaros, ist so ein Ungeheuer aus den seelischen Tiefen des kollektiven Unbewussten, und begehrt ebenso wie Cerberus so lange auf, bis der Schatten aufgelöst ist und der Neue Mensch in seinem Licht erstrahlen kann.

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Wie geschieht diese Bereinigung ?

Was können wir dafür tun?

Wir dürfen lernen, nichts zu tun.

Legen wir uns hin zum Schlafen und Träumen und lassen die kosmischen Energien auf uns einwirken.

DANAE (Aquarell)

Jeder wird sie spüren, die extreme Unruhe, die Verwirrung und Verunsicherung, die sich auch körperlich bemerkbar macht – als Stress, erhöhter Druck, Reizbarkeit, Magen- und Darmbeschwerden, Burn-out oder extremen Blutdruckschwankungen. In dieser Situation ist es notwendig, sich zu beruhigen und sich immer wieder Pausen am Tag zu gönnen. Und natürlich ausreichend Schlaf in der Nacht.

MERKUR im Zeichen Krebs ist noch rückläufig und befindet sich an der Spitze des 12. Hauses, an einem Ort /Zustand des Rückzugs und der meditativen Innenschau. Er erhält ein unterstützendes Trigon von Morpheus (4197), dem Gott der Träume. Wir dürfen lernen, uns zu beruhigen. Dieser Schwarz- oder Leermond bietet uns den Heilschlaf, das Heilträumen und das luzide Träumen an. Vor allem der Geist muss sich ausruhen. Tun wir nichts, was das Denken anregt oder uns emotional aufregt. Jetzt zeigt sich:

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT.

Denn nur in der Ruhe kann sich die Kraft aufbauen, kann neue Energie geschöpft werden, die wir für unser neues Leben und die neuen Herausforderungen brauchen. Die neuen Energien, die in diesen Tagen bis zum nächsten Vollmond (am 5.7) auf uns einströmen, wollen sich setzen und in unserem Körper ausbilden. Neue Zellen werden gerade gebildet, im Körper, in der Erde, in der Welt, im Bewusstsein.

Der Lichtkörperprozess ist in vollem Gange. Der geistig-luftige Wassermann-Saturn in enger Umarmung mit der Heiler-Nymphe Chariklo (siehe unten) erhält strukturierende Untrstützung von dem Lichtwesen Lumen. Lumen (141) und Aditi (4401) ebenfalls in enger Konjunktion. Aditi ist die Mutter- und Himmelsgöttin des unendlichen Raums und Bewusstseins, die haltende und tragende Kraft des Universums. Zusammen mit Gaspra (951), einem Sternenkörper von hoher Schwingung und großer Heilkraft, bilden diese drei „Orte“ oder Kraftzentren (Saturn/Chariklo – Gaspra – Aditi/Lumen) ein wesentliches Substanz-Dreieck von kosmischer, weiblicher Schwingung des Wasser-Elements, das uns im Schlaf erreicht. Und nicht nur das – Es entsteht auch die kosmisch-harmonische Aspektfigur WIEGE unter Hinzufügung der Opposition von Gaspra 1° Waage und Galilei 1° Widder!

Darum ist das Ausruhen so wichtig, auch das geistige Ausruhen und Entspannen, das Leeren des Geistes. Die kosmischen Energien wirken auf uns ein und bilden Lichtstrukturen aus. Blutkristalle und Zellen verändern sich, in der Lunge, in der Leber, der Milz, in den Nerven… Am leichtesten wirken die kosmischen Energien im LIEGEN auf uns ein, wenn wir schlafen oder in der Tiefenentspannung. Der antike HEILSCHLAF des Asklepios kommt wieder zu Ehren und erfüllt seinen Sinn.

Der Heilungs-Asteroid Aesculapia (Nr. 1027) befindet sich auf 1° Löwe gradgenau in der Opposition zum Saturn 1° Wassermann, seinem ersten Ingress (Übergang) ins fixe Luftzeichen. Ich schaue mir abschließend die Heilungs-Asteroiden genauer an….

In dieser Umbruchzeit, in der eine neue Welt mit neuen Strukturen und Zellen entsteht, brauchen wir unsere ganze Kraft zur Regeneration. Daher ist Rückzug von allen mentalen Aktivitäten angesagt (rücklufiger Merkur im 12. Haus) – ein aktives Zur-Ruhe-Kommen – ein sich Herausnehmen aus allen Planungen für die Zukunft! Bitte lasst euch von der allgemeinen Unruhe und vom zunehmenden Druck, scheinbar etwas tun zu müssen, nicht anstecken! Es wird für uns getan. Es geschieht für uns. Der Kosmos ist auf unserer Seite. Lassen wir uns heilen.

Das Sammeln und Aufbauen von Kraft ist jetzt enorm wichtig. Auch körperliche Bewegung – immer im Wechsel mit genügend Ruhe und Entspannung – ist heilsam: Spazieren gehen, Joggen oder Tanzen. Ja, das Tanzen tut gut, auch das Springen auf dem Trampolin… das Abschütteln und Lösen von altem Ballast, von Blockaden und Ablagerungen in Muskeln und Zellen. Jede schwungvolle Bewegung, die auch wieder in Ruhe einmündet, ist heilsam. Damit wir mit voller Kraft, guten Mutes, einem gesundem Geist und einem erholten, regenerierten Körper, ausgestattet mit neuen Lichtstrukturen, neuen Zellen und Energieströmen, für das bereit sind, was noch auf uns zukommt.

Nutzen wir diese Zeit des NEUMONDS und der Sonnenfinsternis, um uns im Geiste zurückzuziehen. Das heißt nicht, körperlich unbeweglich und starr sein. Bewegung ist gut und förderlich, löst Blockaden. Ausruhen heißt sich vertrauensvoll hingeben, sich keine Sorgen machen über solche Banalitäten wie einem CORANA-Virus (der als Asteroid Koronis schon aus der Aktualität ist und von Heilenergien umgeben ist). Wir können den Kosmos um Hilfe bitten, uns beim Ausrichten auf die kosmische Energie behilflich zu sein.

Schutzengel (Öl auf leinwand)

So ist der Wassermann-Saturn von spirituellen Engel- und Heilenergien umgeben: Der Asteroid Chariklo (10199) steht in exakter Konjunktion mit Saturn auf 1° Wassermann. Der Asteroid wurde nach der weisen, hellseherischen und heilenden Nymphe benannt, der Frau des berühmten Zentauren und Heilers CHIRON. Es handelt sich also um eine Heiler-Beziehung. Im Entdeckungs-Horokop von Chariklo findet sich ein sehr hoch schwingendes, kosmisches Hexagon (Sechstern), eine äußerst heilsame Harmonie und Frequenzerhöhung. Chariklo hat im Mythos Kontakt zu den Göttinnen, ist von edler Natur, Schönheit und Kultiviertheit. Auf ihren hohen Ebenen bleibt sie bei sich, kreuzt keine anderen Planetenbahnen (zwischen Saturn und Uranus), lebt in ihren eigenen kosmischen Anderswelten, entrückt mit sehr hohem Schwingungsmuster. Diese Energie kann für intuitives Channeling angerufen und manifestiert werden, zur Heilung und zum geistigen Fortschritt.

Chariklo-Saturn-Energie befähigt zu Quantensprüngen im Bewusstsein, führt spielerisch, schöpferisch, leicht und kreativ hinaus in den Weltraum, innovativ und progressiv in kosmische Höhen (bei guter Erdung dank Saturn!) und kann sich imaginativ eine phantastische, utopische Welt oder ein paradiesartiges Zuhause erschaffen. Im Quadrat zu Chariklo/Saturn befinden sich die Asteroiden Saint Michel (9395), analog zur Erzengel-Energie 5° Stier und Angel (11911) auf 4° Skorpion.

Saturn verweist auf unsere Verantwortung, die Erschaffung der neuen Strukturen, das Erwecken unseres geistigen Potenzials, das zur Neustrukturierung und Umwandlung des Körpers benötigt wird. Wie gesagt – in dieser Phase ist es hilfreich, sich aktiv in die Passivphase und in die Horizontale zu begeben. Im Schlaf wird der Körper gereinigt, die Energiebahnen und Zellen werden gereinigt, Blockaden aufgelöst. Träumen wir uns gesund.

Im Traum wird alles verarbeitet und bereinigt, was wir mit unserem Tagesbewusstsein nicht verstehen können. Die Inhalte des Unbewussten werden bereinigt, all die am Tage aufgenommenen widersprüchlichen Informationen. denken wir nur an die Informationen rund um Covid 19…  Unser Rucksack ist prall gefüllt, übervoll, das Nervensystem ist überlastet, überreizt. Wir sind müde, überfrachtet. Und ums uns herum tanzt der Bär! Alles ist in Bewegung.

Wir brauchen dringend Ruhe! Wir brauchen Schlaf, den Heilschlaf. Setzt euch dafür ein, egal, wo ihr seid. Tragt eine Isomatte ins Büro oder legt euch mittags auf den Schreibtisch, eine Parkbank, eine Wiese…

Heilschlaf oder Burn-out ?

Gönnen wir uns diese heilsame Ruhe nicht, kann es sein, dass wir uns überlasten und überladen, dass wir überflutet werden von widersprüchlichen, verwirrenden Informationen und Gefühlen, dass wir uns vor lauter Plänen und Projekten übernehmen, durchknallen oder eine Burn-out Erfahrung machen.

Mit einem Löwe-Aszendent, einem Widder-MC und einem Quadrat von Sonne/Mond zum Mars sind die Energien extrem hoch, gefährlich aufbrausend und aufbegehrend. Es sind Chaos-Energien, unruhig, verwirrend, hoch explosiv, orange bis rot. Wer da unbedingt mitmachen, kämpfen und nicht zur Ruhe kommen will, muss damit rechnen, dass ihm das komplette System durchbrennt, der Kreislauf kollabiert, er ausgelaugt, kraftlos und ausgebrannt auf der Strecke bleibt. Körperlich kann sich das manifestieren in einer Kreislauflabilität mit Schwindel, in Schleimhautentzündungen, Sodbrennen, Magenschmerzen. Alles Anzeichen von Übererregung und einem Geist, der nicht zur Ruhe kommt. Bittet darum, dass diese Impulse transformiert und umgelenkt werden. Wir brauchen dazu die Hilfe der geistigen Welt.

In den Tagen zwischen diesem Neumond und dem nächsten Vollmond im Juli baut sich in uns etwas Neues auf, das von uns durch Ruhe genährt und unterstützt werden möchte. Wir sind wie eine schwangere Frau, die ihr noch ungeborenes Kind beschützt, nährt und pflegt. Je größer die Ruhe ist, die wir jetzt wie ein Magnet anziehen, desto sicherer ist es, dass wir in unsere wahre und ursprüngliche Kraft kommen, dass wir bei uns sind und Energie sammeln zum Weitergeben an einem späteren Zeitpunkt – ab Vollmond.

Imaginieren wir im Liegen einen Kokon um uns, der uns umhüllt, und lassen wir die beruhigenden und behütenden Krebs-Energien, die wie ein warmer Regen auf uns niederrieseln, auf unseren Geist einwirken. Es liegt in unserer Verantwortung, unser System für die nächsten zwei Wochen herunterzufahren, geistig und körperlich. Ab Juli sehen wir dann weiter. Es wird auf jeden Fall noch mehr Wechsel und Veränderung geben, und wir brauchen dazu unsere ganze Kraft!

Hier möchte ich schließen, das Wichtigste ist gesagt, der Geist sehnt sich nach Ruhe…

Eure Sundra

Nachtrag:

Die meisten Informationen zu den Asteroiden habe ich von der Seite https://www.werner-held.de/?page_id=29 und aus der griechischen Mythologie. Die Horoskopzeichnung ist von astro.com. Leider kann ich dort nur bis zu 10 Asteroiden angeben. Darum sind nicht alle Asteroiden aufgeführt – doch die wichtigsten aus meiner Sicht.