Mars – Uranus Konjunktion am 20.01.2021

„Es werde Licht“ (nach Nikolaus Flamel)

Tauziehen zwischen Stier und Wassermann

Seit Uranus im Erdzeichen Stier seine Rückläufigkeit beendet hat und wieder direkt laufend ist (14.1.21), wird es zunehmend turbulenter. Wohin man schaut – Veränderung und Umbruch. Die Dinge kommen jetzt sehr rasch in Bewegung…  die Beschleunigung ist kaum nachvollziehbar… die Steine kommen ins Rollen und lassen sich nicht mehr aufhalten. Wir sind aufgefordert, unmittelbar auf jede Veränderung flexibel zu reagieren.

Uranus im Stier will die Beschränkungen und Grenzen sprengen, will die sozialen Unterschiede und Ungerechtigkeiten aufheben, er steht für Freiheit, Innovation, Rebellion, plötzliche Umbrüche, Durchbrüche und eruptive Ausbrüche, Ungehorsam und Unberechenbarkeit.

Diese Konstellation wird nicht nur große Ein- und Umbrüche in der Wirtschafts- und Finanzwelt mit sich bringen, sondern auch Katastrophen aller Art aus Natur, Umwelt und Technik. Wir werden an unsere globale, soziale und menschliche Verantwortung erinnert. Wirtschaft, Handel, Fortschritt und Wachstum wird es in Zukunft nur noch in Übereinstimmung mit Mutter Natur, mit liebevollem Respekt für die Tier- und Pflanzenwelt  und mit Rücksichtnahme auf die Ressourcen unseres Planeten geben.

Es ist eine Zeit mit einer Fülle neuer Ideen und Lösungen, die spontan und intuitiv gefunden werden von unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen. Sie forschen, experimentieren und revidieren wieder, suchen nach praktischen, umsetzbaren Lösungen, die dem Wohle aller Menschen auf diesem Planeten dienen.

Die neuen Wassermann-Energien, die mit der Großen Konjunktion von Jupiter-Saturn am 21.12.2020 ihren Einzug hielten, wollen sich jetzt auf breiterer Ebene durchsetzen: bis zum 21. Januar versammeln sich fünf Planeten im Wassermann. Die Einschränkungen (Kontakt- und Reiseverbot) werden zunehmen, was zu immer mehr Unruhen und Aufbegehren führt. Die rebellische Stimmung steigert sich, es beginnt ein Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung, die Menschen ermutigen sich gegenseitig zu Taten, die sie sich sonst nicht zugetraut haben.

Die beiden fixen Zeichen Stier (Erde) und Wassermann (Luft) stehen im Quadrat zueinander, scheinen so unvereinbar wie Liegen und Fliegen, Bindung und Freiheit, Zentripetal- und Zentrifugalkraft – siehe hierzu den anschaulichen Blogbeitrag Fliegen oder Liegen – Stier vs. Wassermann. So fordert das Quadrat zwischen Jupiter und Uranus eine gerechtere Verteilung der knappen Ressourcen, einen gleichwertigen Zugang aller Menschen zu Wasser, Nahrung, Medizin und Bildung.

Im individuellen Leben ruft uns die Wassermann-Energie zu einer klaren Stellungnahme auf. Wir dürfen zeigen, wo wir stehen, für welche Ziele wir eintreten und welchem Weg wir folgen. Das „Flagge-zeigen“ haben wir schon im letzten Jahr üben können. Jetzt ist es wichtig, einen Wirkungsbereich und einen Ausdruck für die starken schöpferischen Energien zu finden, denn wenn sie unterdrückt werden, gibt es große Spannungen auf sozialer wie körperlicher Ebene. Da können schon mal ein paar Sicherungen durchbrennen. Wir werden auf viele Arten getestet werden, ob wir auch unter dem zunehmenden Druck der Umstände uns selbst und unserem Weg treu bleiben. Dazu dient bis zum nächsten Vollmond auch der Rückzug in den eigenen Innen Tempel, der uns schützt und stärkt und dafür sorgt, dass wir unsere jungen schöpferischen Energien nicht verausgaben. Wenn wir uns treu bleiben, nicht bei allem mitmachen, gleiten wir trotzdem schnell in die Stellung eines Außenseiters hinein, auch wenn wir nichts falsch machen. Jeder Einzelne entscheidet hier in Eigenverantwortung, ob und wenn ja, in wie weit er sich dem Druck des Kollektivs und alten Systems anpasst, beugt oder unterwirft. Bitte versteht, die achtsame Hinwendung zu euch selbst ist ein Akt der Selbstliebe und Selbstachtung. Damit bringt ihr eurem strahlend leuchtenden Selbst Respekt und Liebe entgegen.

Mars trifft am 20.1. auf Uranus im Stier

Uranus ist eine schöpferische Ursprungskraft, eine evolutionäre und revolutionäre Energie, die den Menschen zur Weiterentwicklung drängt, zum Sprung in mehr Selbstbestimmung und Freiheit. Am 20. Januar trifft Mars auf den Uranus im Stier und es wird eine Art notwendigen Quanten- oder Mutationssprung geben, ein Sprung aus der alten Form, aus alten Lebensbedingungen, alten sozialen Bedingungen oder Berufsbedingungen. Lang unterdrückte geistige Impulse werden frei! Die Menschen befreien sich aus Situationen von Bevormundung, Unterdrückung, Manipulation, Erniedrigung. Mars, das aggressive Potenzial zur Eigendurchsetzung, wirkt in dieser Konstellation als Pusher, Antreiber und „Austreiber“ der schöpferischen Kraft (Uranus).

Diese Konstellation enthält den Samen des Zukünftigen und wird für viele Jahre wegweisend für die Menschheit sein. Etwas Neues, noch Unbekanntes, kommt als Ursprungsbild in die Welt, das von einigen offenen kreativen Geistern und Pionieren der Neuen Zeit unmittelbar aufgenommen und von ihnen weitergetragen wird – schnell, eruptiv und heftig. Mit jedem Neuen ist es so, dass wir es am Anfang nicht einschätzen können, ob es gut oder schlechtfür uns ist. Am besten lassen wir es geschehen und schauen, wie es sich entwickelt und auf uns wirkt. Es erscheint uns nur so lange „neu“ und unbekannt, bis wir es in unser Leben integriert haben.

Die bisherigen existenziellen Bedingungen dienen den Menschen nicht mehr, sind seiner Entwicklung nicht mehr angemessen, sowohl individuell persönlich als auch sozial und global auf diesem Planeten. Wir erleben es seit einem Jahr und verschärft in diesem Jahr, wie der Corona bedingte Lockdown viele Wirtschaftszweige einfach lahmlegt (Gaststätten, Hotelgewerbe, Tourismus, Freizeit…). Sehr viele Menschen müssen sich nun eine neue Existenzgrundlage schaffen und gehen dabei auch sehr kreativ vor.

Schlüsselwörter zu Mars/Uranus

– Die notwendige Mutation

– Ein Angebot zur (R)Evolution

– Sprengung der Norm

– Raus aus der Fremdbestimmung – rein in die Selbstbestimmung

– Sprung in eine größere Eigenständigkeit

– spontanes, befreiendes Handeln

– explosive, ungehaltene Energie

– Ein Blitz aus heiterem Himmel

– Der freie Fall aus der Luft

– Erdbeben

– Das Aufrechte knickt um, bricht oder mutiert aus der Form

– Körperlich: schwache Wirbelsäule, gebeugter Rücken, Bindegewebsaffektionen, Lumbalgien (Hexenschüsse), nervliche Überreizung, Nervenschwäche, Ischias, Eisenmangel (Die Astro-Medizin empfiehlt hier Ferrum phosphoricum/Eisenphosphat)

– psychisch/geistig: positiv: Mehr Freiheit und Unabhängigkeit, Mut und Spontaneität, eigenständiges Denken, Individualität und Selbstausdruck, Wahrnehmen, Fühlen und Entscheiden; Rebellion gegen jede Art von Abhängigkeit (geistig, mental, emotional, wirtschaftlich) von Vorgesetzten, von überlegenen, unterdrückenden, dominanten manipulativen Menschen; Lösen aus Fremdbestimmung jeglicher Art; Verlassen des gesellschaftlichen Glaubenssystems;

 negativ: Unsicherheit, Existenzangst, Angstzustände aus Aggressionsverdrängung, Hemmungen, Entscheidungslosigkeit, Neigung zu Anlehnung und Fremdbestimmung; sich über die Glaubenssysteme anderer definieren, Reizbarkeit, Überreaktion durch Aggressionsstau.

Wer z.B. wegen erhöhter Existenzangst oder einer labilen wirtschaftlichen Lage das Angebot zur Veränderung des Lebens, zur Veränderung der bisherigen Sozialstruktur und das Angebot zum r-evolutionären Ur-Sprung in neue Bedingungen nicht annimmt und aus den alten Bedingungen nicht heraus will, muss erfahren, dass er handlungsgelähmt und ohne Abwehr ist. In diesem Zustand wird er leicht das Opfer von Übergriffen durch die Umwelt, zieht wie ein Magnet die Unselbständigen und Parasiten an, die nur aus fremden Organismen leben können. Hierzu gehören auch Viren und Parasiten.

Mars-Uranus Konjunktion 20.1.2021 um 21.38 h MEZ Berlin

Am Tag der genauen Konjunktion von Mars-Uranus findet in Washington die Amtseinführung des neuen Präsidenten statt. Am Beispiel des scheidenden Präsidenten Trump können wir beobachten, wie jemand, der aus der alten Sozialstruktur und seinem alten „Rollenschlüpfer“ nicht heraus will, die phänomenale Variante der Mutation lebt: Er will innerhalb des bestehenden Systems der Größte und Beste sein, will Gigantisches erreichen oder bezwingen.

Mars-Uranus als Transit im eigenen Horoskop

Schaut in eurem Geburtshoroskop nach, in welches Haus die Konjunktion von Mars-Uranus auf 7° Stier fällt. In diesem Lebensbereich (Haus) werdet ihr zur bewussten Evolution (REvolution) aufgerufen, um bewusst am Prozess der Schöpfung mitzuwirken. In diesem Bereich erwacht eure eigene Kreativität als göttliche Gabe zur Erfüllung eures Lebenssinns. Hier erfahrt ihr euer Potenzial der eigenen Vollständigkeit und Ganzheit, entwickelt euch zu Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Dieser Bereich ist euer mythischer Neuer Garten der Ko-Kreativität, in dem ihr zu „Gott“, eurer eigenen Essenz und Ursprungskraft, zurückkehrt. In diesem Garten lernt ihr als junge, universale Menschen, eure neuen schöpferischen Kräfte weise zu lenken, ethisch und voller Liebe für die Evolution der Spezies Mensch und allen irdischen Lebens.

An diesem Ort, in diesem inneren Heiligtum in euch, tritt die weibliche Mitschöpferin EVA hervor, als Führerin auf die nächste Stufe der Evolution. Im Horoskop nach der Huber-Koch-Methode und deren Aspektarium erkennen wir sehr schön die Steinbock-Venus am Ende der Planetenkarawane im 4. Haus, während die Lilith auf 11° Stier zusammen mit Mars-Uranus im Stier vorangeht. Das männlich-schöpferische Samenpotenzial von Mars-Uranus wird flankiert von den weiblichen Mitschöpferinnen LILITH und der Mondin. Noch weiter vorn in den Zwillingen der Nördliche Mondknoten, der in die Zukunft weist.

Doch die beiden Planetenballungen im Stier und im Wassermann stehen im spannungsreichen Quadrat (rot), was nichts anderes heißt, als dass die weiblichen Energien (Lilith, Mond, Venus) als ein empfängliches, offenes und fürsorgliches Bewusstsein für die Natur und das Weibliche unbedingt in die Weiterentwicklung miteinbezogen werden müssen, wenn wir nicht an Angst, Enge und Selbstbegrenzung ersticken wollen.

Auch das Sabische Symbol der Konjunktion weist auf das Weibliche hin, die Begegnung von Jesus mit der Frau aus Samaria am Brunnen. Schon beim Vollmond im Krebs vom 30.12.2020 befand sich Uranus auf diesem 7. Grad im Stier: Die Frau aus Samaria am Brunnen“. Dort speist sie mit ihren geistigen Wasserwellen (Sextilen und Trigonen) diesen kreativen Dezember-Vollmond – so wie wir hier und jetzt aufgefordert sind, unseren Geist mit positiven schöpferischen Imaginationen zu erneuern. Ebenso bei Neumond mit SOFI am 14.12.20 befindet sich Lilith, die archaische, eigenwillige, freie und schöpferische Energie des Weiblichen auf diesem vereint mit Uranus.

Ausgerechnet dieser unbezähmbaren, freien (unverheirateten) Frau, die von der Gesellschaft ausgeschlossen und gering geschätzt ist, offenbart sich der zukunftsweisende, schöpferische Geist des Messias, des Gottessohnes. Und er offenbart sich eben nur diesem weiblichen Bewusstsein, das der alten sozialen Ordnung und den traditionellen Bindungen nicht angehört.

Dane Rudhyar schreibt dazu: „Die schöpferische Zukunft steigt zuerst zu dem hernieder, was Chaos geworden ist. Eine alte Ordnung ist niemals offen für eine neue Offenbarung, bevor sie nicht die Unordnung im Namen dessen angenommen hat, das sich allen Formen der Ordnung unterwirft und diese übersteigt: die Liebe.“

Das Symbol des Brunnens führt auch zum alchemistischen Merkurbrunnen, einem Gefäß (vas hermeticum), in dem die Wandlung geschieht. Es mag eine Metapher sein für den Seelengrund als ein Gefäß, in dem sich das göttliche Wasser oder das finstere Meer, oder das Chaos befindet. Als Archetyp steht der Brunnen für Heilung, Verjüngung, ewiges Leben oder seelische Wiedergeburt. Er ist das sprudelnde Urbild des Lebendigen, der Urschoß, aus dem der Mensch schöpft.

Dieses Symbol entspricht also dem Saatgedanken, der für die nächsten Jahrzehnte Gültigkeit hat. Es offenbart die neue Seinsqualität, in der wir einander wirklich begegnen können – als Götter und Göttinnen, als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen – in Augenhöhe. Das Symbol offenbart den Heiligen Geist als weibliche Kraft, als Schöpferin und Mitschöpferin beim Sprung auf die nächste evolutionäre Ebene. Diese neue Seinsqualität des Weiblich-Schöpferischen ist von solcher Kraft, dass sie die alte Ordnung und die alten Muster vom Platz verweist.

Ich bin die Göttliche Komödie

Es folgt nun eine Liste der 12 Häuser mit dem jeweiligen Lernthema oder Angebot, die höchsten Qualitäten und Tugenden dieses Lebensbereichs zu entfalten, wenn Mars-Uranus diesen Bereich aktiviert. Hier besteht also ein großer Bedarf an Mut, Unabhängigkeit, Eigenständigkeit, schöpferischer Leidenschaft und einzigartiger Ausdruckskraft. Hier mutieren wir zu evolutionären Frauen und Männern, befreien uns vom Drang zu dominieren oder uns zu unterwerfen, suchen die mitschöpferische Partnerschaft. Hier entfalten wir unser göttliches Potenzial der eigenen Ganzheit. Hier offenbart sich unser Genius-Code als Quelle unserer einzigartigen Kreativität und Ausdrucksweise.  Fülle den hier angegebenen Mangel mit deinem ganzheitlichen Potenzial auf! (Bitte auch die Aspekte zu 7° Stier beachten!)

  • Haus 1: Mangel an Selbständigkeit + Handlungsfähigkeit. Spontanes befreiendes Handeln ist angesagt. Mut zum Eigensinn und Ungehorsam. Gottheit: Tyr oder Skadi. Musikstück: The Riot of Spring von Dmitri Kourliandski/Theodore Currentzis.
  • Haus 2: Mangel an ökonomischer + sozialer Selbständigkeit. Die eigenen Wertvorstellungen (jenseits der Norm) frei zum Ausdruck bringen. Unabhängigkeit von Geld und Status. Frei leben ohne Versicherung. Statt diverser Seitensprünge den Sprung nach vorn wagen. Mut zur Kulturrevolution.
  • Haus 3: Mangel an selbständiger Intelligenz & Lernfähigkeit. Gefahr der Fremdbesetzung und Infiltration. Rastloser Geist. Trau deinem Genius-Code. Eigene Art zu lernen. Spontanes Erfassen von Synergien und Assoziationen. Spontaner, intuitiver Ausdruck. Gottheit: Hermes-Merkur, Toth.
  • Haus 4: Mangel an emotionaler Unabhängigkeit. Gefahr der Fremdbesetzung: das Kind lebt das Leben der Mutter. Lernaufgabe: Sich lösen vom Mutterprinzip. Mut zur Selbstbestimmung und seelischen Eigenständigkeit. Aufforderung zum Ungehorsam, zu den eigenen Gefühlen stehen. Gottheit: Lilith.
  • Haus 5: Mangel an unabhängig-ganzheitlichem Selbstwertgefühl. Befreiung von fremden Identitäten („Rollenschlüpfern“). Dein Genius-Code braucht viel Freiraum. Bringe dich GANZ ein. Sei frei und kreativ.
  • Haus 6: Mangel an individuell-selbständiger Vernunft. Lass dich nicht vereinnahmen oder verrückt machen. Sei verrückt. Sei dein eigener Chef. Mach die Dinge auf deine eigene Art, im eigenen Rhythmus, in freier Gestaltung, mit Freude.
  • Haus 7: Mangel an selbständiger Beziehungsfähigkeit. Eine feste Beziehung um jeden  Preis? Stehe zu einer freien Beziehung. Sei selbst frei. Liebe dich selbst. Sei offen für geistige Partnerschaften und freiheitsliebende Gleichgesinnte. Sei ein Mitschöpfer.
  • Haus 8: Mangel an ganzheitlicher Wahrnehmungsfähigkeit. Festhalten an wirtschaftl. Abhängigkeiten aus Angst vor kollektiver Strafe. Hinterfragen von kollektiven Wertmaßstäben. Mut, sich aus weltanschaulichen Abhängigkeiten zu lösen. Befreiung von Ängsten. Eigene Überzeugungen und Werte leben. Hol dir die Rippe von Adam zurück und sei selbst ganz!
  • Haus 9: Mangel an ganzheitlicher Entscheidungsfähigkeit. Sei ein revolutionärer und freier Geist. Eigensinnig den Sinn verkünden. Entfalte dein volles, evolutionäres Potenzial. Sei frei, dein Bestes zu tun und zu sein. Wähle für dich den Weg der Entfaltung in den voll verwirklichten universalen Menschen. Sei Wegbereiter und Vorbild in der bevorstehenden Mutation der gesamten Spezies.
  • Haus 10: Mangel an Unabhängigkeit & Eigenverantwortung. Schicksalsschläge sind vorprogrammiert und willkommen. Aufrüttelnde, traumatische Schocks helfen beim Aufbrechen verkrusteter Strukturen. Deine Berufung? Überwinde dich selbst! Sprenge die Ringe Saturns! Vertraue der Resilienz, dem Leben und deinem schöpferischen Genius: Siehe ich mache alles neu!
  • Haus 11: Mangel an Selbstfindung, Selbstbefreiung und Rebellion. Tanze deinen Traum wach! Befreie dich von deinem alten Selbst, von den gesellschaftlichen Rollenschlüpfern und Masken! Du bist hier, um dich selbst zu erneuern und dein Zukunftspotenzial zu entfalten, den universalen Menschen. Halte Ausschau nach ko-kreativen Freunden, Mitschöpfern und Mitschöpferinnen, aufgestiegenen Meistern und Meisterinnen, selbstverwirklichten Yogis und Bodhisattvas. Jede Neuerung ist eine (R)evolution
  • Haus 12: Mangel an Autonomie und Selbstbestimmung. Kreatives Verarbeiten von Traumbildern, Visionen, Begegnungen mit Archetypen und Schatten. Kontemplation, Meditation und Yoga. Bewusst den Rückzug, die Stille, die geistige Versenkung wählen als Weg zur Vereinigung mit Gott. Akzeptieren von Schwäche, Krankheit und Niederlagen. Die kosmische Geliebte und göttliche Mutter überschüttet dich mit Gnade. Du trägst das Evolutionspotenzial der Ewigkeit in dir.

Für Deutschland (Berlin) fällt die Mars-Uranus-Konjunktion in das 8. Haus. Für Washington aktiviert sie das 11. Haus.  Für weitere politische Infos, mehr Hintergründe und einen interessanten Vergleich zwischen Trump und Hitler siehe den Astrogeography Blog von Georg Stockhorst, der mir sehr geholfen hat. Herzlichen Dank!

Bodhicitta – das Herz der Erleuchtung (Acryl)

Ich freue mich auf die Neue Energie, bin bereit zum Sprung. Bei mir werden das 11. Haus (Koch-Häuser) und das 12. Haus (Placidus-Häuser) aktiviert.

Ich freue mich auf euer Feedback.

Sternengrüße von

Sundra

Neumond im Schütze mit SOFI am 14.12.2020

Neumond 14.12.20 17.17 h für Berlin

Die Sonnenfinsternis ist zwar in Europa nicht sichtbar, dafür aber wirksam. Auf der politischen Bühne sind Donald Trump (Mond) und Angela Merkel von diesem Neumond plus Sonnenfinsternis betroffen. Bei Angela Merkel fällt sie ins 1. Haus zwischen Schütze-Aszendent und Schütze-Mars, bildet ein gradgenaues Trigon zu ihrem Löwe-Pluto im 8. Haus (Wandlungspotenzial), ein exaktes Sextil zu ihrem Waage-MC in Konj. Neptun. Insgesamt hat die Kanzlerin sechs Planeten und zwei kardinale Punkte auf 23°-26° stehen, die alle von der Finsternis betroffen sind. Hinzu kommt noch der Pluto-Transit in Opposition zu ihrer Krebs-Sonne (25°).

Jeder kann in seinem Geburtshoroskop nachschauen, in welches Haus dieser Neumond plus SoFi auf 24° Schütze fällt. In diesem Lebensbereich wird etwas Neues im Bewusstsein initiiert, nicht ohne dafür zu sorgen, dass die bisherige, nicht mehr angemessene Form oder Vorgehensweise dem Chaos verfällt und sich auflöst.

Die Schütze-Energie steht für Synthese und geistiges Streben, für die Suche nach dem Sinn und höheren Zielen, für die Entwicklung von Sternenweisheit und Intuition, Weitsicht und Vision. Wird hier die geistige Dynamik und Schwungkraft gebremst, gestaut, geleugnet oder reglementiert, entspricht das einer Verdunkelung des Lichts. Dann versperrt sich der Mensch den Zugang zu seiner inneren Weisheitsquelle und seinen geistigen Erneuerungskräften, verfällt der Dunkelheit, Depression oder dem Wahn-Sinn.

Der Neumond findet im Feuerzeichen SCHÜTZE statt, wir haben hier ein Stellium von drei Planeten und dem südlichen Mondknoten. Im 6. Haus finden diese starken Feuerimpulse des Wachstums, der freudvollen Bewegung, Expansion und Orientierung schwierige existenzielle Bedingungen vor, müssen sich anpassen, unterordnen, was sie nicht immer wollen und können. Gefühle und Impulse werden gestaut, der Druck von „oben“ und „innen“ (Fische-Neptun 10. Haus) wird als schmerzhaft und stark empfunden. Die so genannte Pandemie und entsprechende neue Gesetze reduzieren die Teilnahme am Leben auf drastische Weise: Mund- und Nasenschutz, Kontakt- und Reiseverbote, soziale Ausgrenzung, Quarantäne, Schließung von Schulen, Kitas und Betrieben… Verzicht auf Bildung, Kultur, Berufsausübung und Einzelhandel… Gefühle stauen sich und brechen immer wieder hervor: Angst, Trauer, Leid, Wut und Frust. Nicht nur beim Volk (Mond), auch bei den Gesetzesgebern und der Regierung (Saturn).

Und bei alledem ist ein Ende, eine Lockerung oder Lösung dieser Krise nicht in Sicht. Die Situation erscheint hoffnungslos. Das zeigt auch der Neptun in den Fischen oben im 10. Haus (Bestimmung, Berufung, höchstes Ziel…). Wo doch der Schütze das Zeichen der Hoffnung, der Visionen und frohen Botschaft ist. Welcher Vision folgen wir jetzt? Welches Ziel streben wir an? Aus welchem Quell schöpfen wir Lebensmut, Zuversicht und Kraft für ein Weiterleben? Etwa aus der unendlichen Wissensflut von Nachrichten, Zahlen und Statistiken? Aus den Versprechungen der Pharma-Industrie auf ein Wundermittel, einen Impfstoff?

Eines ist sicher: Suchen wir im Außen nach Orientierung, finden wir nur Täuschung, Chaos, Unsicherheit und Verwirrung. In den Gesetzen und verordneten Maßnahmen der Machtinhaber finden wir weder Sinn, noch Lösungen, noch Kraft für ein Weiterleben. Doch wir können unsere Aufmerksamkeit auf das innere Leben, auf unsere Gefühle, Ahnungen und Träume richten. Statt nach außen, können wir die Reise nach innen antreten und unsere eigene Weisheitsquelle anzapfen, uns auf die Suche machen nach dem, was beständig und unzerstörbar ist, nach dem geistigen „Wasser des Lebens. Wir können die im Dunkeln schlummernden Schätze (aus den Wasserzeichen und -häusern) ans Licht holen.

Ist es möglich,

dass man trotz Erfindungen und Fortschritten,

trotz Kultur, Religion und Weltweisheit

an der Oberfläche des Lebens geblieben ist?  (Rainer Maria Rilke)

Der Alte der Tage (Aquarell)

Für Deutschland(Berlin) ergibt sich ein Aszendent von 14° Krebs und damit auch eine Konjunktion mit dem Fixstern Sirius. Das Sabische Symbol für diesen Tierkreisgrad lautet:

„Ein sehr alter Mann blickt zu einem riesigen, dunklen Raum im Nordosten.“

Ähnlich könnte man auch den Fische-Neptun im 10. Haus interpretieren, ein Nichts und Niemand, die große Leere, das TAO, die unveränderliche Wirklichkeit als letztes Ziel oder menschliche Bestimmung. Der Archetyp des weisen Alten (in der Kabbala ist es „der Alte der Tage“) steht für eine sich selbst erhaltende Kraft, für Furchtlosigkeit und Mut, der ersten und einzigen Wirklichkeit zu begegnen, der großen Leere und scheinbaren Dunkelheit, die in Wahrheit ein intensives Licht ist. Der Alte lebt in uns als ursprünglicher geistiger Zustand, als Realität jenseits von Werden und Vergehen, Tod und Geburt. Hinter allen äußeren Erscheinungen besteht ein unermesslicher Raum in unserem Innersten als höchste, uralte Weisheit.

Auf der Ekliptik steht der Fixstern Sirius aus dem Sternbild Großer Hund bei 14° Krebs. Seine Mars-Jupiter-Qualität (feurig, aktiv) begünstigt Ehrgeiz, Eifer, Hingabe, Leidenschaft, Erfolgsstreben und Aufstieg unter Anstrengung und Gefahren. Steht Sirius am Aszendenten und geht – wie hier in Berlin um 17.17 h – mit dem unsichtbaren Schwarzmond im Osten auf, verleiht er großen und auch gefährlichen Ehrgeiz, der bei Unachtsamkeit zu Verletzungen führen kann.

Das Sirius-Thema ist und bleibt die ewige Suche (die Quest), das Reisen, Erkunden, Forschen und Entdecken als Bestimmung. Die Geschichte dieses Sterns ist die Geschichte der ägyptischen Isis, die die verstreuten Teile ihres Gatten Osiris sucht… ein tief in der menschlichen Seele verwurzelte Thema… die Suche nach Unsterblichkeit, nach dem ewigen Leben – dem Archetyp Ewiges Leben. Das Einsammeln und Zusammenfügen zu einem Ganzen gehört zu den Stärken der Schütze-Energie.

Die alten Ägypter nannten den Stern Sirius den Glühenden. In ihm glüht ein unsterbliches Feuer der Kreativität. Mit dem Aufgang von Sirius beginnt auch die Suche des Menschen nach der Ewigkeit. Kein Ende wird akzeptiert und mit glühendem Eifer wird das erschaffen, was Fortbestand hat und weiterlebt. Nein, das Bewusstsein der Unsterblichkeit wird nicht neu erschaffen, sondern wird als geistiges Erbe wieder entdeckt.

Sirius bringt am Aszendent zeigt das Potenzial zu großen Taten an: Seine Leuchtkraft vermag das Mundane und Alltägliche zu heiligen, zu weihen und einzubinden in die allumfassende Liebe. Sirius ist der Überbringer einer kosmischen Botschaft, schenkt Glanz, Leuchtkraft und großen Mut, der spirituellen Wirklichkeit ins Gesicht zu sehen: Das, was wir im Außen suchen, ist bereits in uns selbst Wirklichkeit – Unsterblichkeit, Ganzheit, Vollkommenheit, Alles… Isis, die Geistseele, ist bereits vereint mit ihrem Gatten Osiris, dem kosmischen Bewusstsein. So wie auch Shiva & Shakti niemals getrennt sind. Die Gefahr bei dieser herausragenden Stellung am Aszendenten ist der Ehrgeiz, die Dinge zu schnell voranzutreiben. Die scheinbar unbedeutende Handlung eines Einzelnen kann zu katastrophalen Auswirkungen auf das Kollektiv führen.

Schauen wir uns die Neumondkonstellation und die Aspekte, die empfangen werden, genauer an:

Drei Vögel (Aquarell)

Beim Symbol von 24° Schütze sitzt ein „Blauvogel“ – ein „Hüttensänger“ – auf dem Tor eines Landhauses. Der Hüttensänger ist ein Glückssymbol und Zeichen dafür, dass in diesem Haus bzw. in diesem Bewusstsein Frieden und Glück wohnen. Vögel repräsentieren geistige Kräfte, und die blaue Farbe weist auf große Seelenruhe und Weite, spirituelles Denken und innere Gelassenheit.

Im 6. Haus (einem Erdhaus) müssen wir uns mit unseren Unzulänglichkeiten, Schwächen und Ängsten befassen. Schlimmstenfalls werden wir mit Krankheiten und unserer Sterblichkeit konfrontiert. Wir werden herausgefordert, die Krise zu meistern, Erfahrungen der Niederlage und Unvollkommenheit anzunehmen, umzuwandeln, das richtige „Heilmittel“ zu finden. Psychisch und mental experimentieren wir mit unseren Grenzen.

Mit dem Feuerzeichen Schütze im 6. Haus wollen wir keine Korinthen zählen, keine Statistiken verfolgen und Versprechungen hören, unserem Geist keine Fesseln anlegen. Der Neue Mond schenkt uns die Schütze-Energie als Heilmittel: den Blick über den Tellerrand, in die Ferne, zum Horizont und darüber hinaus. Wir haben es in der Hand, ob wir uns mit dem vergänglichen, sterblichen Körper identifizieren oder mit dem göttlichen Bewusstsein, dem ewigen Licht. Wollen wir ungeprüft übernommenen Gedankenmustern Glauben schenken oder werden wir jeden stressigen Gedanken auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen und hinter uns lassen wie ein abgelegtes Kleidungsstück? Wir tun jetzt gut daran, uns selbst und anderen nichts zu glauben, jeden Gedanken auf seinen Wahrheitsgehalt zu hinterfragen. Bauen wir lieber Vertrauen auf.  

Auf dem Weg zu diesem Neuen Bewusstsein gehen viele Menschen als Pioniere voran und lassen uns teilhaben an ihren Erfahrungen, Wandlungen und Visionen. Wir alle sind auf der Reise in die unbekannten Tiefenbereiche der Seele, und auf diesem Weg zu unserem wahren Einen Selbst wird auch unsere Gegenwart in die rechte Perspektive gerückt. Wir können nicht mehr enttäuscht, gelinkt oder fehlgeleitet werden, denn wir haben die Verbindung mit unserem wahren Lebensgrund wieder aufgenommen, Herz und Bewusstsein sind offen für das Ursprüngliche und Wahre.  

Vision in den Anden (Aquarell)

Der engste Aspekt des Neumonds ist die Konjunktion von Merkur und Südknoten im Schütze. Er zeigt, dass die Kräfte des Alten und Gewohnten, der materiell-körperlichen Sichtweise und des alten Denkens massiv sind, dass sie sich jedoch allesamt dank Merkur im großen alchemistischen Kessel der Transformation einer Wandlung unterziehen. Wir sollten auch unseren „eigenen“ Gedanken keinen Glauben schenken (sofern es so etwas wie „eigene“ Gedanken überhaupt gibt).

Der nächste Aspekt ist das Halbsextil (30°) zu Pluto (grün)im 7. Haus der Begegnungen. Dieser zeigt die Wandlungsbereitschaft und das Bedürfnis, neue Sichtweisen einzunehmen, zu lernen, zu lesen und sich zu informieren. Die Menschen sind bereit für den „kleinen Denkschritt“, der zu einer großen Wandlung führt.

Pluto auf  24° Steinbock hat als Symbol: „Eine Frau tritt in ein Kloster ein“.

Auf dieser Stufe verpflichtet sich die Frau / die Seele / das empfängliche Bewusstsein völlig an ein transzendentes Ziel. Das Leben ist für die Seele unbefriedigend und sinnlos, solange sie keine Verbindung zu dauerhaften Werten aufbaut und pflegt. Es wird hier ein WEG jenseits des alltäglichen Lebens mit seinen bekannten Verhaltens- und Beschäftigungsmustern gezeigt, der ebenfalls einen sozialen Wert hat – der des Mönchs oder der Nonne und in Indien der des Sannyasins oder Yogis. In Indien galt dieser Weg des Wandermönchs oder Heiligen als ein Höhepunkt des gesellschaftlichen Prozesses.

Mit der Schütze-Energie erhält der Mensch Einblicke in seinen inneren Kosmos, die ihm zeigen, dass er als Persönlichkeit für sich genommen ein NICHTS ist und dass er sich nur finden kann, wenn er auf irgendeine Weise Teil des alles umfassenden Selbst wird. Alle Talente und Fertigkeiten des Menschen sind nur sinnvoll, wenn sie in den Dienst des Ewigen gestellt, d.h. der höchsten Wirklichkeit geweiht werden. Wie viele Menschen kennen bereits die unwiderstehliche Kraft einer echten inneren Vision! Und sie tun, was immer sie tun müssen, um sich und ihrer Vision treu zu bleiben!

Pluto im 7. Haus zeigt die intensive Suche nach geistiger Nahrung und einem Bewusstsein, das „die Welt“ übersteigt, transzendiert… nach einem friedvollen Weg, inmitten der Gemeinschaft einen geistigen Weg zu verfolgen und zu verwirklichen. Damit offenbart sich ein Wandlungspotenzial, das sich selbst überwinden kann, das den Weg der Wunschlosigkeit, Entsagung und Askese gehen kann.

Das Symbol des Klosters steht für den Rückzug ins eigene Innere (siehe auch Nördlicher Mondknoten im 12. Haus und Fische-Neptun im 10.Haus), für Selbstüberwindung, Entsagung, Verschmelzung mit Gott. Für den nächsten Mondzyklus wird jeder, der ernsthaft sein Inneres erforscht, sich selbst und seiner lebendigen Weisheit treu bleibt und sich vom gegenwärtigen Chaos keine Furcht suggerieren lässt, mit liebevoller Unterstützung, innerer Stabilität und beglückenden Visionen beschenkt. Das verheißt schon der blaue Vogel auf im Seelenhaus.

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Das T-Quadrat zwischen den Mondknoten, Sonne/Mond/Merkur zu Neptun bildet ein großes Leistungs-Dreieck (rot). Aufgrund einer starken inneren Spannung / Zerrissenheit zwischen alten Gewohnheiten und Sichtweisen (Schütze Südknoten) und dem Vertrauen in das noch Unbekannte (Nordknoten in 12) erhoffen sich die Menschen Unterstützung, Hilfe und Lösungen von ihrer Regierung und deren Erfüllungsgehilfen, den wissenschaftlichen Experten. Sie bekommen jedoch nur Chaos, Verwirrung und Angst zurückgespiegelt.

Positiv schenkt Neptun großes Mitgefühl, selbstlose Hilfsbereitschaft, psychisches Feingefühl und eine immense Sehnsucht nach Einheit und mystischem Bewusstsein. Als Endergebnis und Bestimmung repräsentiert er bestenfalls spirituelles Erwachen. Doch so etwas hat bei uns ja keine Bedeutung, was aber nicht heißt, dass es nicht stattfindet. Die Kehrseite heißt Täuschung. Wir täuschen uns bezüglich unserer Identität  und Wahrnehmung. Auf einen klaren Verstand können wir uns jetzt keinesfalls verlassen. Am besten kommen wir bei diesem Schwebezustand des Übergangs noch mit Vertrauen in eine innere geistige Führung zurecht. Negativ wirkt sich das Neumond-T-Quadrat zum Neptun als Verblendung, Selbsttäuschung, Lüge, Verschleierung aus und verursacht Auflösung und Chaos.

Die spirituelle Neptunenergie im Spannungsaspekt zu Sonne/Mond/Merkur im 10. Haus der Berufung und Selbstverwirklichung. Was kann das bedeuten? Wie kann das ersehnte Traumziel oder die Sehnsucht nach allumfassender Liebe und spiritueller Lebensführung verwirklicht werden? Haben wir eine Regierung, deren Vertreter in selbstloser und edler Gesinnung zum Wohle aller Menschen handeln? Ein neptunischer Status kann wohl eher den Karriere- und Statusverweigerern, Aussteigern, Besitz- und Machtlosen zugeschrieben werden, die sich auf ihren Nicht-Status nichts einbilden, denen man keine Angst einjagen kann, die man mit Strafen wie Hausarrest und Quarantäne, Entsagung, Konsumverzicht, Reise- oder Versammlungsverbot nicht beeindrucken kann, da es ihnen um Menschlichkeit, selbstlosen Dienst und das Ideal der göttlichen Liebe geht.

Alle Menschen verspüren den Wunsch nach Einheit oder tragen eine tiefe, unerfüllbare Liebessehnsucht in ihrem Herzen. Jeder verspürt ein religiöses Urgefühl, das ihn veranlasst, sich einem unerkannten höheren Prinzip hinzugeben, das für ihn der Inbegriff göttlicher Liebe ist. Wir dürfen wohl behaupten, dass das Ideal christlicher Nächstenliebe – unabhängig von jeder Konfessionsform – noch nicht erreicht ist. Neptun in dieser Neumondposition erzeugt den Wunsch nach Bhakti, nach religiöser Hingabe und mystischer Verschmelzung. JETZT darf jeder auf seine eigene Visionssuche gehen und sein unsterbliches Potenzial entdecken! Wer es nicht tut, läuft Gefahr, getäuscht zu werden und Illusionen aufzusitzen.

Wer jedoch Macht um der Macht willen sucht oder gesucht hat, wird schon sehr bald aus seiner Pseudo-Machtposition fallen und seine angemaßte Autorität verlieren.

Dann gibt es noch das Trigon (blau) vom Widder-Mars aus dem 11. Haus.

Symbol 21° Widder: Ein Boxkämpfer betritt den Ring. Yin und Yang im Wechselspiel

Der kämpferische und tatbereite Mars im Widder, dem sich in den letzten sehs Monaten das mächtige Steinbockaufgebot von Jupiter, Saturn und Pluto immer wieder in den Weg gestellt hat, wird nun an Weihnachten einen letzten Schlagabtausch mit Pluto haben. Nun wird sich zeigen, in welchem Maße die wilden Durchsetzungskräfte gemeistert werden, ob sie der bewussten Selbstkontrolle und Verantwortung unterliegen. Oder ob weniger kultivierte Egomanen die Kraft weiterhin für ihre groben Machtkämpfe, Egospiele und impulsive Anfeindungen missbrauchen. Mars-Pluto hat eine gehörige Portion verdrängter Wut im Bauch, die plötzlich wie ein Vulkanausbruch unkontrolliert und impulsiv herausschießt.

Die tatgewaltige Marsenergie kommt aus dem 11. Haus und will hier natürlich über sich selbst, seine Freizeit, seine Aktivitäten mit Freunden und seine Wünsche bestimmen. Was sinnvoll und gesund ist oder nicht, will er sich nicht vorschreiben lassen, ebenso nicht, ob er Freunde und Bekannte treffen, Seminare, Partys oder Demos besuchen darf. Wer diese Kräfte verbieten oder reglementieren will, muss mit großem Widerstand und roher, massiver Gewalt rechnen.

Mars kann in dieser Konstellation (Mars-Pluto-Sonne/Mond/Südknoten) auch die Vorgehensweisen bestimmter Machtinhaber ans Licht bringen, wie sie die Hilfsbereitschaft von Menschen für ihre Mitmenschen/Kollegen ausnutzen und missbrauchen. Ich denke da an das Krankenhauspersonal und viele andere Helfer, die wegen ihres Einsatzes während der Corona-Krise erst als Helden gefeiert wurden und dann in ihrer Erschöpfungsphase leer und ausgebrannt ohne spürbare konkrete Wertschätzung im Stich gelassen wurden.

Mars und Pluto liefern ein gewaltiges Potenzial zur Transformation. Sie verfügen über eine rebellische Energie, sich gegen die Repressalien in der Gesellschaft aufzulehnen, helfen dabei, falsche Autoritäten zu entlarven, dunkle Machenschaften und verdrängte ideologische Haltungen aufzudecken und zu bereinigen. Wenn das anonyme Böse und Unrechte aufgedeckt und beim Namen genannt wird, nimmt man ihm damit seine Macht und Kraft, macht es unschädlich. Die Konstellation schenkt die Aufdeckungskraft, sich gegen zwanghafte Über-Zeugungen und fremde Sozialprogramme mit ihren ansteckenden Programmviren zu wehren – mögen sie Scharlach, AIDS, Schweinegrippe oder Corona genannt werden… und das „Rumpelstilzchen“ beim Namen zu nennen…

RUMPELSTILZCHEN (Öl)

Der letzte Aspekt zum Neumond mit SoFi kommt von Uranus, ein Anderthalbquadrat (135°), ebenfalls aus dem 11. Haus der Freunde, Wahlverwandtschaften und lebensbestimmenden Ideale. Das heißt, dem elften Haus werden die Eigenschaften des elften Tierkreiszeichens zugeschrieben: des visionären, humanitären und zukunftsorientierten Wassermannes. Hier ist es unsere Aufgabe, uns mit anderen zusammenzuschließen, um dem Wohl der Gemeinschaft zu dienen und sich gegenseitig bei der Selbsterneuerung zu unterstützen. Denn jede Neuerung, und jede Revolution, jeder erste Schritt beginnt als ein schöpferisches Konzept.

Symbol von Uranus 8° Stier:Ein Schlitten auf schneeloser Erde.“ –  Zauberkraft, Magie, Imagination… Hinübergleiten in eine Neue Zeit … zukunftsorientierte Imagination… Voraussicht … Vorbereitungen treffen für eine zukünftige Situation…  

Schnee ist für ein Gleiten auf der Erde nur dann nötig, wenn man keine Phantasie hat. Im ägyptischen Totenbuch wird der Schlitten für Übergänge in transzendente Bereiche gebraucht – ähnlich dem Fliegen. Das Symbol ist eine Aufforderung, sich im Umgang mit den Problemen des Alltags der Vorstellungskraft und Magie zu bedienen Jeder Moment – mag er noch so aussichtslos erscheinen – birgt ein Potenzial, ebenso ist dem Bewusstsein oder Geist nichts unmöglich. Der Wille des kosmischen Selbst ist von äußeren Umständen unabhängig. Bewusstsein hat jederzeit und überall die Kraft, ein Leben nach der prophetischen Vision eines Pioniers zu gestalten. 

URANUS steht auf diesem Grad eng zusammen mit Lilith, der urweiblichen Kraft.

Lilith 7° Stier: „Die Frau aus Samaria am Brunnen“

Dieser urweiblichen Energie offenbart sich der göttliche Geist, der Sohn Gottes, der Messias – und nur diesem weiblichen Bewusstsein, da es der alten Ordnung und den traditionellen Bindungen nicht angehört, da es sie im Namen der Liebe zurückgewiesen hat. Rudhyar schreibt dazu:

„Die schöpferische Zukunft steigt zuerst zu dem hernieder, was Chaos geworden ist. Eine alte Ordnung ist niemals offen für eine neue Offenbarung, bevor sie nicht die Unordnung im Namen dessen angenommen hat, das sich allen Formen der Ordnung unterwirft und diese übersteigt: die Liebe.“

Ein spannungsreiches Anderhalbquaderat verbindet Uranus und Lilith mit dem Stellium im Schütze (Sonne-Mond-Merkur). Es stellt eine große Herausforderung und Lernaufgabe für alle „Ichs“ dar, die sich aufgrund ihres Nicht-Wissens mit dem Körper identifizieren, deren Bewusstsein hartnäckig auf dem materiellen Aspekt beharrt und keine andere Realität gelten lässt. Für die meisten ist es ein Thema, das ihnen Angst macht und das sie mit dem Tod in Verbindung bringen. Zu Recht, denn ohne den Tod des Egos, der vergänglichen, sozialen Persönlichkeit, gibt es kein Auferstehen im unsterblichen geistigen Leib.

Das Symbol des Brunnens führt auch zum alchemistischen Merkurbrunnen, dem vas hermeticum, in dem die Wandlung geschieht. Eine Metapher für den Seelengrund als ein Gefäß, in dem sich das göttliche Wasser oder  das finstere Meer, oder das Chaos befindet.  Als Archetyp steht der Brunnen für Heilung, Verjüngung, ewiges Leben oder seelische Wiedergeburt. Er ist das sprudelnde Urbild des Lebendigen, der Urschoß, aus dem der Mensch schöpft.

Möge der „Blaue Vogel“ all jenen Segen schenken, die sich selbst gegenüber aufrichtig sind. ich wünsche allen ein glückliches Zuhause!

Eure Sundra

Ewiges Leben (Aquarell)

Das STIER-Parfum und die Erde-Düfte

Stier auf dem Astroteppich

Ich beschreibe die Sternzeichen und ihre Parfums im Dreierpack nach den vier Elementen: Feuer-, Erde-, Luft- und Wasserzeichen. Die Eigenschaften des Elements ERDE und das magische Parfum finden Sie hier: Die Erde-Düfte und ihr Parfum.

Johfra: Tierkreisbild „Stier“

Das fixe Erdezeichen STIER

Im Stiermonat feiern wir die Schönheit und Fülle des Lebens, unsre Körper und unsere Sinnlichkeit – rund, voll, duftend, freudig strahlend. Nehmen wir die Schönheit in uns auf, dass sie Körper und Seele nähre! Besonders die Stier-Göttin braucht genügend Raum, um ihre Begabungen zu entfalten, ihre Knospen zu öffnen bis zur vollen Blüte. Stier braucht Zeit für sich, für den Körper, für die Sinnlichkeit, für die eigene Aufwertung. Stier-Geborene tun sich und anderen gerne Gutes: Ein parfümiertes duftendes Bad, ein blumiges Massageöl, ein erlesenes Menu oder ein sinnlicher Liebespartner. Stier sucht und findet die Fülle des Lebens… und ist ein dankbarer Genießer.

Die bodenständige Erdgöttin liebt warme, sinnliche, volle Düfte, duftende Wurzeln und schwere Blütendüfte, die sie erden, ihre Energien ausgleichen und die Nerven beruhigen. Ein starkes Wertgefühl vermitteln ihr die opulenten Wasser-Düfte der weißen Blüten Jasmin, Ylang Ylang, Tuberose. Stark erdende und nervlich beruhigende Düfte kommen von Benzoe, Vetiver, Patchouli und Vanille. Für die gewünschte Klarheit können Myrte und Salbei sorgen. Der männliche Stier, mehr ein Pan, ein Naturgott, mag es schwer, holzig und markant, wird sich über Zeder, Sandelholz und Styrax freuen und über den aromatisch-würzig-frischen Estragon.

Außergewöhnlich und luxuriös für den Stier-Mann wie für die Stier-Göttin sind Moschus, Palo Santo und Rose.

Ist die Erdenergie noch unentwickelt oder unterdrückt, braucht Stier verstärkt die Erde-Düfte, um seine Körperpräsenz spüren, annehmen und genießen zu können: Moschus, Narde, Patchouli, Sandelholz, Vetiver. Bei einem übertriebenen Sicherheits- und Abgrenzungsbedürfnis und Verlustängsten können ihm Luft- und Wasser-Düfte helfen, leichter, beweglicher, weicher, offener zu werden und loslassen zu können: Flieder, Estragon, Myrte, Tuberose, Vanille, Veilchen.

AKTUELL – Für die Zeit des Uranus-Durchgangs durchdas Erdzeichen Stier (2018 – 2026) sind für alle Stiere die stabilisierenden und entspannenden Erdedüfte (z.B. Sandelholz, Styrax, Vetiver, Patchouli) sehr hilfreich. Es kann zu schicksalhaften Ereignissen kommen, in denen die Flexibilität des Stiers geprüft wird… oder die Bereitschaft, seine Komfortzone zu verlassen… das, was er hat, zu teilen… wie stark sein Vertrauen zum Leben ist… Er ist aufgefordert, seinen Teil beizutragen, damit seine Welt etwas gerechter wird. (Letzter Transit von Uranus durch das Stier-Zeichen war von 1935-1942)

Für diesen Uranus-Transit über entsprechende Stier-Konstellationen habe ich den Fliederduft in das Stier-Parfum integriert. Mit dem Duft der Fliederblüten können Intuition und hellsichtige Fähigkeiten entwickelt werden. Er verstärkt die Sympathie des Stiers und macht den Umgang mit dem anderen Geschlecht angenehm. Er ist ein Mittel gegen Halsweh und Heiserkeit. Die Flöte des Gottes Pan soll aus Fliederholz gewesen sein.

„Die Reise des Stiers ins Jenseits“ (Stier im 12. Haus) – Öl auf Papyrus
ArchetypBauer, Sämann, Töpfer, Künstler. Natur, blühende Landschaft. Die Kunst. Die Lust. Der Genießer, der Liebhaber, die Geliebte, die Große Mutter, Priesterin, Hure, Verführerin, Circe. Natur- und Erdgottheiten: Gaia, Demeter, Pan, Bachus. Venus der irdischen, körperlichen Liebe (Pandemos), der Lust und Sinnlichkeit. Schatz- und Gralshüter, Hirten, Bewahrer. Minotaurus, Mithrasmysterien; Erdheiligtümer, mythische Steine;
Körpersaft/
Temperament
Schwarze Galle/
Melancholisch: träge; ruhig; duldend; beharrlich; ehrgeizig; statusbewusst; besitzorientiert; pragmatisch; ausdauernd;
Empfindungstyp nach C.G. Jung
Ur-Thema„Haben oder Sein“. „Meins oder Deins“. Grund & Boden. Die Existenz. Sammeln, Erhalten, Bewahren, sinnliches Genießen. Verlangen nach Besitz, Bestand und eigenen Werten. Selbstwert, Selbsterhaltung. Absichern und Abgrenzen des Erworbenen. Bindung an Dinge und Menschen. Sicherheit, Dauerhaftigkeit. Fruchtbarkeit und Fülle. Produktivität. Empfänglichkeit, Lust & Wollust. Verwurzelung. Ein eigenes Heim, eine materielle Basis aufbauen. Drang nach sozialer Integration. Routine, Freude am Vertrauten, Wachstum, Entfaltung, Erblühen, Erleuchtung.
KunstGegenständliches Malen. Figuren/ Einzelbilder drängen sich in Gruppierungen um einen Konzentrationspunkt zusammen. Figuren-, Häuser-, Menschengruppen. Die Bildkomposition ist zentripetal, drängt zum Zentrum. Die Einzelfigur ist unbewegt und ohne Eigenleben, konturiert, klar abgegrenzt. Eine breit angelegte Flächigkeit u. einheitliche Farbgebung (gedeckt, gedämpft, grau, blau, braun) als Unisono (“Einklang“) verbindet alle Teilobjekte. Verzicht auf eine eigenwillige, expressive Linienführung, um die Zugehörigkeit der Teilobjekte zu sichern.
Stier-Maler: Salvador Dali (Giraffe mit Schubladen), Walter Gropius, William Turner, Georges Braque, Eugene Delacroix, Ernst Ludwig Kirchner, Willem de Kooning.
Eigenschaft/
Ur-Polarität
humorale Qualität: trocken (10), kalt (9), warm (4), feucht (3)
Das Kalte gibt Zurückhaltung, Konzentration, Zusammenziehung. Das Trockene verursacht Spannung, Starrheit, Austrocknung, Reizung.
YIN; urweiblich, -Pol
Auswahl an
Erde-Düften

Moschuskörner, Palo Santo (E/F), Patchouli (E/W), Rose, Sandelholz (E/F), Styrax, Vanille (W/E), Vetiver
 

Ergänzende Wasser-Düfte (W): Benzoe, Flieder, Jasmin, Tuberose, Vanille, Ylang Ylang

Ergänzende Luft-Düfte (L): Myrte, Zitrone

Ergänzende Feuer-Düfte (F): Estragon

Die Parfums für den Stier
(für Sonne, Mond oder Aszendent im Zeichen Stier)

blumig – samtig süß – warm – würzig – sinnlich
erdig – opulent – balsamisch – holzig – orientalisch
einhüllend – extravagant – kostbar – markant – aromatisch
Estragon – Flieder – Myrte – Rose – Opoponax–
Patchouli – Sandelholz – Styrax – Vanille – Vetiver

Video-Clip zum Zeichen Stier „Herabströmen des Göttlichen Willens“

(Bilder von Ludger Philips)

STIER in der Tarot- und Pfadarbeit

Im Tarot und in der kabbalistischen Pfadarbeit korrespondieren die Tarotkarte V Der Hierophant und Pfad 16 zwischen Chesed (4) und Chochmah (2) mit dem Erdezeichen Stier. Der hebräische Buchstabe ist WAW oder VAU, die Farbe Rot-Orange. Die dem Pfad zugesprochenen Düfte sind Styrax und Vanille.

Der Hierophant oder Hohepriester ist der innere Meister in uns, der die Mysterien erklärt und deutet. Er repräsentiert das Heilige, die Suche nach dem Sinn und der Wahrheit. Es geht um Religiosität, Glauben und Verständnis. In Kontakt mit ihm zu stehen, bedeutet tiefes Vertrauen, Schutz und gute Beratung. Mit ihm können wir auf das Gute, auf das Leben, unsere göttliche Natur vertrauen.

Im Lebensbaum sind hier auf der höheren Mentalebene Herzensgüte, Barmherzigkeit, bedingungslose Hingabe und Ernsthaftigkeit auf dem geistigen Weg zum festen Bestandteil des spirituell Suchenden geworden. Es kann sich ihm die göttliche Weisheit (Chochmah) der spirituellen Ebene offenbaren, hellseherische Fähigkeiten und prophetisches Schauen können sich entwickeln und Erleuchtung erfahren werden. Dieser 16. Pfad ist der letzte Pfad zur höchsten Stufe, der erleuchteten Intelligenz, der zweiten Herrlichkeit der göttlichen Triade.

Dufte Grüße von der Almequelle und

immr der Nase nach….

Das Magische Parfum (1)

Sternzeichen- und Planetendüfte

als therapeutisches Naturparfum

  • zum Ausprobieren
  • für die (Nicht-)Identifikation mit dem Geist in der Flasche
  • für die Kommunikation mit dem Geist in der Flasche
  • für Selbsttherapie und  Erneuerung
  • zur Stabilisierung der Wesensessenz
  • zur Anwendung in einem Ritual (persönlich entworfen)
  • zur Anrufung (Evokation) eines Archetypen
  • für traditionelle, magische, rituelle Anwendung (Tarot, Kabbala / Pfadarbeit, Astrologie, Alchemie)

   

Warum jetzt?

Die neue Zeitqualität von Uranus im Stier und der magisch anmutenden Saturn-Pluto-Konjunktion im kardinalen Steinbockzeichen (12.1.2020) bietet sich an für eine radikale Wandlung der Grundlagen unseres Daseins. Sie bietet sich an für entscheidende Fragen, wie:

Bin ich bereit, bisherige Grundlagen, Identifikationen, Motive und Handlungen in Frage zu stellen und loszulassen? Bin ich bereit zu sein, was ich wirklich bin?

WER bin ‚ich’ wirklich, womit identifiziere ‚ich’ mich, als WER lebe und agiere ich? Worauf richte ich mein Bewusstsein? Was ist wesentlich?

B i n ich selbst der Wandel, den ich mir wünsche? Oder verlasse ich mich auf Äußeres, auf die anderen, auf weltlichen Erfolg oder gesellschaftlichen Status?

Inwieweit hänge ich am alten System, bin verstrickt in Strukturen und Schein-Sicherheiten, denke und handle gewohnheitsmäßig, quäle mich mit Abhängigkeiten, faulen Kompromissen, irrigen Glaubenssätzen herum, bin hin und her gerissen, orientierungslos?

Statt als Konsument und Erfüllungsgehilfe der äußeren Systeme ums Goldene Kalb zu tanzen, sind Authentizität, geistige Werte und erwachtes Bewusstsein gefragt. Es geht um das SEIN, nicht ums Haben. Die Zeitschwingung erfordert ein magisches Bewusstsein, ein schöpferisches Potenzial, das Wandel und Veränderung möglich macht. Jetzt. Sofort.

ICH BIN DER WANDEL, DEN ICH MIR WÜNSCHE

Ein Schlüssel heißt Magie. Magie ist das Streben nach Einheit mit dem Unnennbaren, dem Ewigen, dem Höchsten Bewusstsein – sei es manifestiert in einem Körper oder unmanifestiert.

Der Magier ergreift die evolutionäre Initiative, um das zu werden, was er bereits ist, immer war und sein wird – lebendiges strahlendes Bewusstsein, sei es vorübergehend manifestiert in einem Körper oder unmanifestiert. Wer sich berufen fühlt, wird die Zeitqualität der Selbstermächtigung nicht ungenutzt verstreichen lassen und die ihm zur Verfügung stehenden Geisteskräfte und Fähigkeiten nach bestem Herzenswissen und Gewissen einsetzen.

Genau jetzt BIN ICH vollkommen, in meinem SO-SEIN, meiner wahren Identität. Ich bin verantwortlich für meine Wünsche und Sehnsüchte, für meine Lebensziele, Werte und für alles, was mir im Leben begegnet. Und wenn das Dasein mir die Möglichkeit bietet, vollkommen zu sein bzw. Vollkommenheit zu ‚erreichen’, dann nehme ich sie wahr und bin es.

Ich beteilige mich jetzt an dem magischen Meisterspiel auf diesem Planeten, nutze die geballte, fruchtbare Erdkraft und säe heute die Ursache, den Samen der Vollkommenheit, die sich morgen als Wirkung und Wirklichkeit offenbart – wohl wissend, dass ‚morgen’ immer jetzt ist. Meine ganze Aufmerksamkeit gilt diesem Bewusstsein.

ICH BIN DER WANDEL, DEN ICH MIR WÜNSCHE

ICH BIN ERWACHTES BEWUSSTSEIN

ES GIBT NICHTS ZU TUN – NUR ZU SEIN

ICH BIN GELEBTES LIEBEVOLLES MITEINANDER

Unendliches Wachstum und Sicherheiten im Phänomenalen gibt es nicht, sie bringen den Menschen in seiner scheinbaren Evolution keinen Schritt weiter. Mit der neuen Zeitschwingung werden Umbrüche, große Bereinigungen, Läuterungen und Lebensumstellungen notwendig. Alle Einschränkungen sind wunderbar, schön und notwendig, wenn sie zum Wesen-tlichen führen und uns helfen, ein Leben in Harmonie mit dem Ganzen zu führen – mit Respekt und Achtung füreinander und für unsere gemeinsame Basis, Mutter Erde.

Düfte, Parfums, Essenzen

sind seit Urzeiten Wohlgerüche, die mit der Erhebung der Seele in Verbindung gebracht werden. Bestimmte Essenzen können uns in einen Zustand der Verzückung versetzen – wenn auch nur für Momente. Denken wir an die duftenden Harze und Hölzer, wie Weihrauch, Myrrhe, Sandelholz, Palo Santo oder an die unvergleichlichen Blütendüfte von Jasmin, Rose und Orangenblüten. Jeder dieser Düfte kann uns mitten in unserem Alltagsleben in einen Zustand von Seligkeit und tiefem Frieden „entrücken“.

Jeder Baum und jede Pflanze hat ganz spezifische Merkmale und Eigenschaften. Doch erst ihre Essenz, das destillierte oder durch Extraktion gewonnene ätherische Öl, enthüllt das charakteristische, fundamentale Wesen. So ein Duft ist ein „Geist der Wahrheit“, ein „Geist der Quintessenz“.

Flaschengeist

Was ist die Quintessenz des Menschseins?

Reines Bewusstsein … Freude … Glückseligkeit ..?

Finde es heraus.

 

 –  Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern  –

So nennt es Crowley, wenn er sich auf das Bewusstsein oder wahre Selbst beruft.

Alchemisten, wie z.B. Paracelsus, sahen den Stern als „Quintessenz“ an, als den himmlischen oder überirdischen Körper. Dieser ist dank der Imagination als Bild vorstellbar. C.G. Jung und die moderne Psychologie nennen Sterne, Planeten, Symbole, Götter oder göttliche Ideen Archetypen. Jeder Archetyp hat einzigartige Eigenschaften und Merkmale. In Wahrheit „haben“ sie diese Eigenschaften nicht – wir projizieren sie in die Sterne hinein und das Universum projiziert diese zurück. Es ist eine Sache des kreativen Geistes… des großen Spielers… *

*… der nichts Besseres zu tun hat, als sich zu teilen, um sich dann wiederzufinden…

Meist wird ein Parfum unbewusst gewählt, um von den anderen wahrgenommen und geliebt zu werden, um attraktiv zu wirken oder um bestimmte Persönlichkeitsaspekte hervorzuheben, andere zu kaschieren. Doch seit der Antike werden Düfte, Klänge, Farben und Symbole bewusst verwendet – meist durch Rituale intensiviert -, um in Kontakt mit der Gottheit zu treten und sich der eigenen göttlichen Essenz bewusst zu werden.

Meine Selbst-Ermächtigung: Als ein Mitschöpfer des Göttlichen BIN ICH autorisiert, mein essenzielles Selbst als reines So-Sein erstrahlen zu lassen und die Schönheit und Kraft meines totalen Gegenwärtigseins frei auszudrücken, ohne auf die Bestätigung oder Anerkennung von außen angewiesen zu sein.

Der Stein der Weisen (Aquarell)

Fortsetzung folgt über die „Magische Arbeit mit Düften“