Karibik Sonnenöl

Parfum 4_C
Naturparfums und Körperöle

Mein Karibik Sonnenöl 100 ml

Inhalt: Jojobaöl Bio (50 ml), Kokosöl Bio (20 ml), Tamanuöl Bio (15 ml), Arganöl Bio (10 ml), Sanddornfruchtfleischöl und Sanddornkernöl Bio (5 ml) sowie 1,3 % naturreine ätherische Öle: Coconut*, Karottensamen, Rosenholz, Sandelholz, YlangYlang

*Coconut ist eine Mischung von Maienfelser Naturkosmetik aus Vanille, Kakao, Tonka, tuberose u.a.

Das gönne ich mir in diesem Sommer!

Duftendes und pflegendes Massage- und Sonnenöl mit kostbaren Naturölen für den Aufenthalt in der Sonne, auch davor und danach.

  • Kühlend und duftend das Kokosöl,
  • pflegend und hautfreundlich das Jojobaöl,
  • zellregenerierend, antioxidativ und orangefarben das Sanddornöl,
  • feuchtigkeitsspendend, hautheilend, entzündungshemmend und nussig duftend das Tamanu-, Foraha- oder Calophyllumöl aus Hawai
  • sowie gewebestraffend, antioxidativ u. anti-aging das hochwertige Arganöl.

Ich liebe den Duft und Geschmack von Kokosöl und habe ich hier eine neue Duftmischung eingearbeitet. Da es kein natürliches ätherisches Öl von der Kokosnuss gibt – in der Parfümindustrie wird ein billiges synthetisches Aroma verwendet – hat Herr Lindemann (von der Firma Maienfelser) eine pflanzliche Duftalternative mit dem Namen Coconut kreiert: aus dem warmen, süßen Duft der Vanille, der balsamischen Tonkabohne, der berauschenden Tuberose und anderen…

Mit der blumigen Herznote von Ylang Ylang, der „Blume der Blumen“, verbinde ich ganz viel Tiefenentspannung, sinnliche Süße, Phantasie, Kreativität und einen Hauch Karibik. Für eine Variante des Karibiköls werde ich zum Kokosduft noch Franjipani hinzufügen.

Ganz nebenbei hält das Öl auch noch lästige Stechmücken fern. Aus den gewählten Ölen ergibt sich ein natürlicher Sonnenschutzfaktor von vier, was mir auch völlig ausreicht, da ich keine extremen Sonnenbäder nehme.

Wer sich für das Öl und seine Herstellung interessiert, darf sich gerne bei mir melden oder es selbst ausprobieren. Hier meine Rezeptur:

  • 5 Tr. Sandelholz
  • 2 Tr. Karottensamenöl
  • 6 Tr. Coconut (Vanille/Tuberose/Kakao/Tonka)
  • 4 Tr. Rosenholz
  • 3 Tr. Sanddornkernöl
  • 6 Tr. Ylang Ylang

 

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Meine kreative Duftküche

 

Der Einbrechertraum im Licht des Horoskops

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„Der Neue Planet“ (Aquarellstudie nach einem Gemälde von Konstantin Juon, 1921)
Teil 1 (Buchauszug)

Nehmen wir als Beispiel einen Traum vom Einbrecher, der uns sehr beunruhigt. Jemand oder etwas dringt wiederholt in unser Haus oder Leben ein und wir fürchten uns. Wir fürchten uns vor dem Unbekannten oder vor dem Bekannten, das wir verabscheuen, vor Neuem, vor Nähe und vor Verlust. Der Einbrecher steht symbolisch für einen Aspekt unserer Persönlichkeit, den wir bewusst noch nicht angenommen haben. Diese archetypische Kraft steht jedoch bereits an der Schwelle vom Unbewussten zum Bewussten und macht auf sich aufmerksam. Beim Urthema Gewalt und Aufbruch geht es um die astrologische Signatur von Widder, Mars und dem 1. Haus: sich durchsetzen, die Initiative ergreifen, den Anstoß geben, ein Hindernis durchbrechen und etwas Neues anfangen. Auch das Urthema Geburt entspricht einer Ich-Durchsetzung im Sinne der Trennung  des Neugeborenen vom Mutterarchetyp. Das entspricht auch der Konstellation Mond/Mars: Ein seelischer Inhalt (Mond) wird aus dem Unbewussten heraus getrieben (Mars), wenn die Zeit dafür reif ist. Einbruch und Ausbruch sind Entsprechungen des ersten Zeichens – auch der Willens- und Vertrauensbruch.

Kennen wir unsere persönliche Marsenergie im Horoskop, seine Stellung in einem

JohfraWidder
Johfra: Widder

bestimmten Element und Haus sowie seine Aspekte, können wir gleich schauen, welche zeitlichen Impulse  und Auslöser (z.B. Transite zum Mars) er erhält und über welchen Zeitraum sich diese erstrecken. Das Feuerzeichen Widder (Häuserspitze) verrät uns auch gleich, woher die handlungsbereite, auf- und einbrechende Marsenergie kommt – von innen oder außen, aus dem Ich- oder Du-Bereich, der privaten, familiären Sphäre oder der Öffentlichkeit. Die Hausstellung des Mars offenbart, in welchem Bereich wir jetzt aktiv werden sollten oder selbst aufgebrochen werden, welchen Durchbruch wir brauchen, welchen Aufbruch wir wagen und wofür wir Energie aufbringen können. Wenn wir nach dem aktuellen Stand des laufenden Mars (Marstransit) schauen, erkennen wir den Lebensbereich und eventuell auch noch andere Planetenenergien, die gleichzeitig mit aktiviert werden.

Oder es geht beim Einbrechertraum um mangelnde Abgrenzung und Absicherung, ein Thema des 2. Hauses bzw. die astrologische Signatur von Stier, Venus und 2. Haus. Wir können anhand der Aspekte zu unseren persönlichen Planeten überprüfen, wie es um unsere Abgrenzungsfähigkeit bestellt ist. Können wir uns aus verschiedenen Gründen nicht von anderen Menschen abgrenzen, muss uns jede Art von Beziehung (Thema des gegenüberliegenden 8. Hauses) erschrecken oder als Bedrohung erscheinen. Wir fürchten dann, vom Anderen vereinnahmt, erdrückt oder gar verschlungen zu werden. Diese Furcht kann sich auch in Spinnen-, Schlangen- und Insektenträumen zeigen.

Inhaltliche Aussagen zu unseren Gefühlen, Ängsten, frühkindlichen Prägungen und Konditionierungen finden wir in der astrologischen Signatur von Krebs, Mond und 4. Haus. Haben wir ein Mars/Mond-Thema, einen Widder-Mond, einen Mond im 1. Haus, einen Mars im Krebs oder im 4. Haus, ist die Angst vor Verletzung, Bedrohung oder Abweisung (Mond) an unseren Überlebens- und Durchsetzungstrieb (Mars) gekoppelt. Und dies aufgrund früherer Erfahrung und Prägung. Im aktivierten Mars, seiner Stellung im Ganzen und seiner Aspekte zu anderen Planten können sich unterdrückte Wut, Aggression und Gewalt als plötzlicher Einbruch oder Angriff, ebenso als Unfall oder Operation im Traum zeigen. Träume von Kopfschüssen und Messerstechereien, von beißenden und stechenden Insekten oder von Zähnen haben alle eine Entsprechung zum astrologischen Marsthema und zum Widder-Archetyp.

“MAHAKALA”

In den Träumen erleben wir die im Horoskop angezeigten Archetypen als innere Wirklichkeit. Wir erleben, in welchen Verkleidungen und welchen Lebensthemen sie uns begegnen, und wie wir darauf reagieren. Andererseits kann das Wissen um eine astrologische Konstellation, ihre zeitliche Aktualität und den thematisch eingekreisten Wirkungsbereich (betroffene Häuser) dabei helfen, die Ursache möglicher psychischer Komplexe und Hemmungen näher zu bestimmen. Alle psychischen Inhalte, die noch wie ein ungeborenes Kind im Dunkeln liegen, können mithilfe der Astrologie erkannt, erhellt und erlöst werden.

 

Catch your dreams

                                bevor they slip away…    

Drachen_400 

Astrologie und Traumdeutung

Anden_ArchetypischAuszug aus meinem Buch (noch unveröffentlicht):

Das Geburtshoroskop zeigt den Moment und Ort der Geburt in der symbolischen Form des Tierkreises mit den zwölf archetypischen Kraftfeldern, den zehn Planetenarchetypen und ihrer symbolischen Beziehungsstruktur. Da sich die Gesamtkonstellation aufgrund der Bewegung der Planeten ständig ändert, ist jeder Geburtsmoment einzigartig. Die zu ihm gehörige himmlische Struktur wird sich niemals wiederholen. Unter dem Blickwinkel von Reinkarnation und Wiedergeburt erfolgt die Inkarnation auf der Erde genau in dem Moment, wo die kosmische Konstellation das Wesen des sich inkarnierenden Menschen am reinsten zum Ausdruck bringt. Die Gestirnskonstellation ist also nichts Fremdes, sondern ein Ausdruck unseres ureigensten Wesens. Bereits vor der Geburt suchen wir uns unser Schicksal aufgrund der kosmischen Entsprechung selbst aus.

astroteppich01 Die Daseins- und Lebensbereiche, in denen die unbewussten, archetypischen Brennpunkte ihre Wirkung entfalten, werden durch das System der zwölf Häuser und die vier Quadranten angezeigt. Damit wird das Horoskop – neben der Traumdeutung – zu einem wichtigen Instrument der Diagnose, der Selbsterkenntnis und der Sinnfindung.

Das Horoskop enthält die gesamte Seinsqualität eines Menschen einschließlich des Werdepotenzials in symbolischer Form. Wir finden darin die symbolischen Schlüssel zu unserem Verhalten, unserer Herkunft, der Einstellung zu uns selbst und anderen. Tatsache ist auch, dass wir im Horoskop das Potenzial finden, mit denen wir unser Schicksal schaffen (siehe Kapitel 1 »Schicksal und Seele«). Um das Horoskop eines anderen Menschen richtig deuten zu können, müssen dem Astrologen allerdings weitere Faktoren bekannt sein: die Rasse, das Geschlecht, das soziale und kulturelle Milieu und die Entwicklungsstufe, denn diese Informationen sind aus dem Horoskop nicht ersichtlich.

1.Traum_ImBerg_11.9.07Die Astrologie hat den Vorteil, dass sich im Horoskop eines Menschen alle Arten von Unausgewogenheiten, Energielücken und Krisenherde sowie Schwächen und Stärken rasch erkennen lassen. Mit keinem anderen System lassen sich die möglichen Spannungen zwischen den Daseins- und Lebensbereichen oder auch psychische Komplexe so leicht einkreisen wie mit Hilfe der Astrologie. Bei sorgfältigem Studium der großen und kleinen Zeitzyklen – der Planetenzyklen, Transite und Auslösungen – können Entwicklungsanstöße, ihre Höhepunkte und ihre Dauer sogar zeitlich genau bestimmt werden. Ich habe oft erlebt, dass Menschen von Fahrplänen, Abfahrtszeiten und Zugstationen träumen, die sich auf aktuelle Planetentransite von Saturn oder Uranus über sensible Punkte oder persönliche Planeten in ihrem Horoskop beziehen.

 Traumdeutung und Horoskopdeutung unterliegen ähnlichen Voraussetzungen. Träume und Horoskope befassen sich mit symbolischen Beziehungen und deren Entsprechungen für unser Leben. Um die Symbole lesen, verstehen und auslegen zu können, müssen wir die Symbolsprache lernen. Lernen ist jedoch nicht nur eine theoretische Schulung, sondern auch eine praktische Erfahrungssache. Erst wenn wir uns das Wissen um die Entsprechungen angeeignet haben und die Wirkungs- und Erscheinungsweise jedes Symbols kennen, können wir die einzelnen Symbole in Beziehung zueinander und auch in Beziehung zu uns setzen. Das durch Analyse gewonnene Wissen muss zusammen mit den eigenen Erfahrungen und dem intuitiven Bauchgefühl zu einer sinnvollen Einheit zusammengefügt werden – der Horoskopsynthese oder der Traumsynthese.

 

Das Horoskop – ein Archetyp des Selbst

astcardSo wie das Horoskop mit seiner symbolischen Beziehungs- und Ordnungsstruktur bei der Traumdeutung hilft, spiegeln auch Träume die Beziehungsstrukturen des Horoskops wider. Daher sind astrologische Kenntnisse und Erfahrungen bei der Traumdeutung von großem Nutzen und können die Traumanalyse um einige Dimensionen bereichern. Ferner ergänzen lebendig erlebte Träume die theoretischen Informationen aus dem Studium des Horoskops, geben dem einzelnen Traum seinen Platz im Ordnungsgefüge des Ganzen und damit auch einen Sinn. In der gemeinsamen Praxis von Horoskop- und Traumdeutung gehen Wissen und Erfahrung Hand in Hand.

Fürs Kosmische aufgeschlossene Psychologen und psychologisch arbeitende Astrologen sind sich heute einig, dass  das Horoskop mit seiner planetarischen Struktur und Zeitsymbolik als lebendiges, dynamisches Kraftfeld im Unbewussten wirkt und damit – ebenso wie der Tierkreis – ein Archetyp des Selbst ist. Wie in einem Mandala sind alle Teile, Elemente und Aspekte zu einem einheitlichen Gebilde verwoben. Durch die Beschäftigung mit dem Horoskop, das Betrachten des Tierkreisbilds »von oben«, das Reflektieren und Träumen geschieht etwas mit uns. Bewegungsdrang und Wandlungstendenzen ergreifen die Psyche, wenn auch erst sehr subtil. Wir können erfahren, wie sich unsere innere Einstellung, die Sichtweise und vor allem auch die Ausrichtung auf das Unbewusste verändern. Dies alles spiegelt sich auch in unseren Träumen wider.

Die Betrachtung des Horoskops schult den Blick und erweitert das Bewusstsein. Es ist der Archetyp des Selbst, der uns erfasst und nicht eher loslässt, bis wir alle unbewussten Prägungen erkannt, erlöst und an den Ort zurückgebracht haben, an den sie gehören. Dann sind wir frei, können mit den Sternen tanzen und einen tanzenden Stern gebären. Für den, der das Ganze ist, gibt es keine Trennung in oben und unten, innen und außen, Himmel und Erde.

Ich möchte jedem dafür offenen Leser zu einer Kombination von Traumdeutung und Horoskopdeutung raten, da diese sich gegenseitig befruchten. Beide Methoden dienen der Selbsterkenntnis, Selbsterziehung und Selbstverwirklichung. Beide befassen sich mit Symbolen und Archetypen. Das Geburtshoroskop und die Träume sind individuelle Geschenke des Lebens an uns – verpackt in eine zeitlose Symbol- und Bildersprache, die seit Jahrtausenden unberührt geblieben ist von gesellschaftlichen, politischen und religiösen Prägungen, von Zeitgeistströmungen und menschlicher Moral. Wollen wir ihre Symbolsprache verstehen, deuten und für unser Leben nutzbar machen, müssen wir sie durch Beobachtung, Erfahrung und Anwendung lernen.

Der rechte Umgang mit der Astrologie und dem Horoskop kann uns zusammen mit der Traumdeutung dabei helfen, uns als das zu erkennen, was wir von Natur aus sind – und nicht als das, was wir sein möchten oder zu sein glauben. Indem wir die archetypischen Kräfte begrüßen und ihnen bewusst die Tür öffnen, erhalten wir die Möglichkeit, sie in unser Leben und Bewusstsein zu integrieren.

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Der Traummann

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Aquarell „Fischgesicht“

Vom Herrn Animus,

der mich Jahrzehnte lang zum Narren gehalten hat,
den ich verehrt habe,
auf den ich gehört habe,
mit dem ich gestritten, gerungen
und gepokert habe um meiner Weiblichkeit willen,
um den ich gebuhlt habe, seine Bettgenossin sein zu dürfen –
die Einzige, Ewigliche –
um den ich getrauert habe,
wenn er im mir vertrauten Gewande nicht mehr heimkam,
auf den ich nächtelang
sehnsuchtsvoll
am offenen Fenster gewartet habe,
mit dem ich durch Nadelöhre, alchemistische Entwicklungsbäder,
Schlüssellöcher und enge Geburtskanäle wirbelte,
der mir den Guru-Kuss schenkte,
durch den ich die
leuchtende Stille meiner Mundhöhle
erfahren durfte,
den ich mit Hingabe pflegte und aufpäppelte,
wenn er als schwaches, blasses Jüngelchen
– kaum auf der Straße –
schon kollabierte,
den ich in seinem Schwulsein achtete,
der mir als Pan lustvolle Wonneschauer
und Stromstöße durch die Energiezentren jagte,
mit dem ich nächtelang
durch Dantes ‚Göttliche Komödie’
tanzte
,
vor dem ich nächtelang davonlief,
aus Turmfenstern und in Wasserfälle sprang,
wenn er in der Gestalt des
Schwarzen Mannes

mich zum Tanz aufforderte,
mit dem ich in wildester Fahrt im Mini Cooper
die Serpentinen nahm und noch
ein paar zusätzliche Linksschleifen am Abhang drehte,
der mich im heißen Wüstensand allein ließ,
mich nicht rettete, als die Zeit über mir zusammenschlug
und mich begrub,
der sich selbst einmauerte,
um mir Zeit zu geben, sein Wesen zu ergründen,
der mir vom Garten aus bei meiner
Luftakrobatik und Himmelsstürmerei zusah,
der mich zu abenteuerlichen Flügen
auf sagenhaften Tiergefährten
durch Luftmeere, Ätherwasser, Erdlöcher und Vulkane einlud,
mir auf dem fliegenden Krokodil seine Feuer-Wunderwaffe vorführte,
indem er unter Lachsalven ebensolche Salven
seines Logos spermatikos in Form von
Sanskrit-Buchstaben aus dem Krokodilsrachen abfeuerte,
der mich immer wieder aufs Neue
durch seine sprachliche Brillanz beeindruckte,
mich zum Studium alter Sprachen und Zeichen herausforderte,
mit denen ich mal spielerisch leicht, mal ernsthaft tief darin eintauchend
die Verständigungshindernisse zwischen Zeitaltern,
Kulturen, Ländern und Zungen überwinden lernte,
der mich als
flüchtiger Hirsch
verfolgte, als ich mich eigentlich selbst verflüchtigte,
der mir in der Gegenüberstellung sein wahres Lichtwesen offenbarte,
der mich als alter Hase an meine Meisterkraft erinnerte,
mir aus höheren Dimensionen
reichen Fischesegen ins Sterntaler-Hemdchen regnen ließ,
mir als indischer Junge an der Schwelle das wahre Pranayama beibrachte
und mich Furcht und Ehrfurcht lehrte,
indem er an der Schwelle seine Schlangennatur annahm,
der mir als schwarz gekleideter Patriarch vom Osten
einen fruchtbaren Schrecken einjagte,
als er mit großen Schritten durch die Lüfte
über die Dächer heran eilte,
durch mein halb geöffnetes Fenster
hauchte

und mir fast den Atem nahm,
der sich hinter Gardinen aus Lauchstangen erneuert
und doch im Lichtgewand schon immer neben mir sitzt,
der als Engel schützend seine Flügel um mich legte,
als die Reise zum Elternhaus des Mannes angesagt war,
der mir bei meinen homöopathischen Selbstheilungsversuchen
als Hunde-Logos
manchen Tipp und Trip vor die Füße warf,
nach dem ich gierig lechzend schnappte,
der mich auf falsche, eingepflanzte
Chips

in meinem Hinterkopf aufmerksam machte,
der als Gärtner,
nur in Fellschuhe und Lendenschurz gekleidet,
meine rosa blühenden Geranien auf der Terrasse
mit einem Gartenschlauch bespritzte,
der als mein Fische-Meister, Dichter und
Wortträger
von langer Fahrt über das Meer heimkehrte,
mit seinem Schiff am Ufer vor dem Haus anlegte,
seinen rechten Fuß auf den Felsen setzte,
was ein gewaltiges Dröhnen und Beben der Erde bewirkte,
von dem die Zeitungen zwei Tage später
als einem starken Seebeben im Mittelmeer
bei der Insel Kythara zu berichteten wussten,
genau dem Ort,
an dem der Sage nach
Aphrodite
aus dem Schaum geboren wurde….
der sich schließlich immer wieder gegen meinen Willen
die Gesichter
meiner vergangenen, gegenwärtigen
und zukünftigen Liebespartner auslieh,
 mich und sich zum Narren haltend,
sich selbst in meinen Gefühlsduschen
reinigend und erneuernd,
bis er nur noch als
leerer
Windbeutel
der Narren-Weisheit
von Nutzen war,
indem er laufend,
um sich selbst rotierend,
den Wind durch seine nichtsnutzigen Löcher pfeifen ließ,
um auf diese Weise wundersame,
in allen Regenbogenfarben schillernde
Bildblasen zu erzeugen,
ein lustig-luftiges Gedankenspiel für Kinder,
die ihre Freude an den bunten
Blumen- und Trompetenwelten haben,
und der nun sein Spiel mit dem Wind
so weit vorangetrieben hat,
dass ich mich selbst
mit meinen Längs-Quer-Geschossen
im Mond-Mars-Mondknoten-Kreuz
in meinem
vor sein Gesicht gehaltenen Spiegel erkennen kann –
aufgrund des Herrn Animateurs
leeren
Gesichts,
an dessen Stell’ ein heller Fleck
vom leeren Spiegel zeugt,
und dieser wohl von (m)einer Null und Nichtigkeit,
so dass ich selbst nun darf den Narren laufend halten
durchs ganze Spiel hindurch,
mich endlich selbst lang strecken,
biegen darf
zur Himmelsbrücke
überm Grund
des tosenden Links-Rechts-Verkehrs
 Punkt.

Text: © Sundra Kanigowski

 

von meiner Website Vom Herrn Animus

 

Duftberatung mit dem Geburtshoroskop

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Astroteppich

Besonders hilfreich bei der Auswahl der Düfte für ein individuelles Parfum ist die Kenntnis des eigenen Horoskops. Wir können ganz gezielt mit den Elementen arbeiten und Düfte wählen, die die Energien von Mond, Sonne oder Aszendent stärken. Auch wichtige Transite können einbezogen werden.

Bei Uranusdominanz erleichtern helle, spritzige Düfte wie Minze, Zitronenmyrte, Eisenkraut die Ablöseprozesse.

Bei Saturntransiten wirken Zedernholz und Zypresse strukturierend, stützend, verfestigend, wo man zu locker ist, verhelfen zur würdevollen Meisterung von Schwierigkeiten. Patchouli kann hier bei der Abgrenzung helfen.

Bei Plutotransiten wird alles intensiver erlebt. Da dürfen auch die Düfte intensiv sein, kräftig holzig, würzig und stark blumig (Moschus, Jasmin, YlangYlang, Cistrose).

Neptuntransite und -düfte unterstreichen das Geheimnisvolle und Mystische, geben Kraft in der Stille, öffnen Geist und Herz für die Allliebe und die Tore zu den inneren Bildern: Cistrose, Sandelholz, Tulsi.

 

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Steinbock

Wir können durch „Erddüfte“ (Harze, Holz-, Gräser-, Wurzelöle) das Wurzelchakra aktivieren, eine stabile Verankerung im Körper und die festigende Kraft von Saturn unterstützen, für mehr Erdung, Struktur, Disziplin und konzentrierte Klarheit: Angelika, Narde, Karottensamen, Vetiver, Immortelle.

 

„Wasserdüfte“ mit aphrodisierendem Charakter, wie Sandelholz, fische_2Ylang Ylang, Jasmin, Rosendüfte, können verhärtete Gefühle wieder in Fluss bringen, stärken den Emotionalkörper des 2. Chakras. Hier beachte man die Elemente und Herrscher der „Wasserhäuser“ (viertes, achtes, zwölftes Haus). Diese Düfte machen Lust auf das Leben, öffnen den Geist, erhöhen das erotische Erleben zu einer spirituellen Erfahrung.

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Astroteppich Löwe

Warme, würzige und belebende „Feuerdüfte“ aktivieren das Nabelchakra, den gesamten Stoffwechsel und entfachen AGNI, das Lebensfeuer. Sie unterstützen die individuelle Ausstrahlung, stärken Mut und Entscheidungskraft aus dem Bauch heraus, setzen Kräfte und Ressourcen frei, aktivieren und stimulieren Körper und Geist. Durch Saturn geschwächte Feuerzeichen können von den feurigen Düften, wie Ingwer, Kardamom, Rosmarin, Thymian am meisten profitieren.

 

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Astroteppich Waage

Die sattvische Energie der ätherischen „Luftdüfte“ fördern Erkenntnis- und           Kommunikationsprozesse, klären den Geist, wirken vermittelnd, harmonisierend, ausgleichend. Frische Merkuröle (Zitrus- und Blätteröle) wie auch lieblich bis intensiv duftende Venusöle (süße Blütendüfte) vermitteln zwischen Herz und Kopf, gleichen Extreme aus, halten die Aura rein, öffnen für den feinstofflichen, kosmischen Liebesfluss (Orange, Neroli, Iris, Melisse, Lavendel, Rose).

 

In Arbeit:

ein längerer Artikel über die Aktivierung der Chakren mit ätherischen Ölen.

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Der Duft der Dinge
ist die Sehnsucht,
die sie uns
nach sich erwecken.

Christian Morgenstern

 

 

Duftspuren – Kreative Duftberatung

Den Düften auf der Spur

Der Geruchssinn ist der älteste unserer Sinne. Seit Urzeiten werden wir durch Düfte geprägt, die im Limbischen System, dem archaischen Säugetiergehirn, gespeichert sind. Jeder Duft, der uns anweht, ist mit Emotionen und Erinnerungen verknüpft, löst Sympathie oder Ablehnung aus. In diesem ältesten Teil unseres Gehirns werden durch Dufteindrücke auch die sogenannten „Glückshormone“ (neurale Botenstoffe) freigesetzt. Noch bevor wir sehen und denken können, ob uns jemand/etwas gefällt oder nicht, nimmt das emotionale System (das Unbewusste) den Duft wahr und ordnet ihn einer bestimmten Situation, einem bestimmten Erlebnis zu. Der unbewusste Duftspeicher entscheidet darüber, ob wir uns riechen können oder nicht, ob wir uns lustlos, angeekelt oder misstrauisch abwenden oder uns öffnen, sympathisch finden und freudig entgegengehen.

Duftmoleküle befinden sich nicht nur in Stoffen wie Pflanzen und Bäumen, auf der Haut oder in der Luft, sie befinden sich auch im Wasser und in allen menschlichen Organen und Systemen. Darum können wir mit einem gezielten Einsatz der Düfte auf unsere verschiedenen Körperhüllen einwirken (körperlich-seelisch-geistig) und dort heilsame Prozesse in Gang setzen. Auch über die Haut und den Atemweg werden die Duftstoffe aufgenommen, gelangen über die Blutgefäße und den Blutkreislauf in den ganzen Körper, stimulieren das vegetative Nervensystem und stärken das Immunsystem. In der Aromatherapie gibt es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

 

Der individuelle Duft

Rose einzeln
Rose Torhausputte

Jeder Mensch hat seinen natürlichen, unverwechselbaren Duft, der leider oft überlagert ist von den unzähligen chemischen Produkten und ihren Ausdünstungen, die uns angeblich Wohlgeruch, Erfolg, Liebe und Glück verheißen. Wir riechen heute alle mehr oder wenig chemisch – nicht nur durch die chemikalisch behandelte Nahrung, die wir zu uns nehmen, auch durch die Chemie der Putzmittel, kosmetische Cremes und synthetische Parfums. Wer jedoch ein feines Näschen hat oder seinen Geruchssinn für feine Essenzen sensibel macht, kann lernen, sich auf seinen Geruchssinn zu verlassen und sich mit natürlichen Düften zu umgeben, die seine Wesensanlagen stärken und unterstützen.

 

Die Wirkung ätherischer Öle

Ätherische Öle verströmen die wohltuenden Essenzen der Pflanzenseele in ihrer reinsten und feinsten Form – als Duft. Die Duftreize aktivieren unser Riechhirn und lösen dort die Ausschüttung von Botenstoffen aus, die uns aus dunklen Stimmungen und Lagen heraus ziehen, die anregen, erhellen oder besänftigen, Licht und Freude bringen und der Seele ein Lächeln hervorlocken.

Wenn die Duftmischung für uns stimmig ist, kann sie das gesamte Energiesystem regeln und harmonisieren, Extreme ausgleichen und sanfte Korrekturen vornehmen. Die Duftinformation ist stimmig, wenn sie sich in Resonanz mit unserer eigenen Seelenschwingung befindet, mit unserer inneren Geometrie, dem eigenen inneren Ton, der inneren Farbe.

 

Parfum Clip 01
Duftmischungen als Roll-on und Spray

Der Schnuppertest: „Riech mich!“

Jede Pflanze hat ihre eigene Schwingung oder Frequenz. Darum ist es wichtig, dass wir uns für die Auswahl unserer eigenen Parfums mit den einzelnen Düften vertraut machen, sie bewusst wahrnehmen, erleben, fühlen. Wir halten uns das geöffnete Fläschchen unter die Nase und schnuppern daran. Bestenfalls lassen wir uns von einem Berater/In oder Therapeuten das Fläschchen reichen und halten die Augen geschlossen. Der/die Berater/In macht sich auch kleine Notizen zu jedem Duft und entlockt uns ein paar Antworten zu fragen wie:

  •  Was löst dieser Duft in mir aus?
  • Welche Gefühle kommen auf?
  • Woran erinnert mich der Duft?
  • Welche meiner Eigenschaften und Lebensmotivationen können durch ihn intensiviert werden?

Bewährt hat sich auch eine Werteskala der Düfte von 0 bis 10, wie es Thomas Kinkele in seinem Buch “Die Pflanzenhelfer“ empfiehlt (Windpferd Verlag). Der/die Riechende bewertet die Sympathie oder Akzeptanz des Duftes in Form einer Zahl: 0 steht für Ablehnung, furchtbar, keine Akzeptanz. 10 steht für das höchste der Gefühle, den Duft, der am besten gefällt.

 

 Kreative Duftberatung

Lavendellicht
Mandala Lavendel

Seit einigen Jahren habe ich mich darauf konzentriert, astro-psychologische Erkenntnisse mit  sinnlichem Dufterleben und energetischer Heilarbeit zu verbinden. Individuelle Düfte lassen sich als Naturparfum, Raum- und Energiespray, Körper- und Massageöl zusammenstellen, um Körper, Seele und Geist in Harmonie zu bringen. Die Kunst besteht darin, solche Essenzen für die Duftmischung auszuwählen, die die charakteristischen Wesensmerkmale des Menschen stärken und ihn bei der Bewältigung seiner Lebensaufgabe unterstützen können.

(siehe nächster Blog: „Duftberatung mit dem Horoskop“)

 

Wie läuft eine Duftberatung ab?

Nach einem ersten telefonischen Gespräch, bei dem Sie mir Ihre Geburtsdaten und auch Ihre Wünsche nennen – Naturparfum als Roll-on, Energiespray oder Körperlöl – wähle ich aus 170 ätherischen Ölen eine bestimmte Auswahl an Düften (ca. 7-10 Fläschchen) aus, die ich Ihnen dann während der ersten persönlichen Begegnung zum Schnuppern reiche (siehe „Schnuppertest“). Es kann sein, dass beim Schnuppertest noch andere Düfte herangezogen werden.

In jedem Fall entscheiden Sie selbst darüber, mit welchen Düften Sie sich umgeben möchten, welche Düfte Ihre Persönlichkeit und Authentizität unterstreichen und welche Essenzen Sie sich auch finanziell leisten können. Leider sind die edelsten Düfte, wie Neroli, Rose, Melisse, Jasmin, Sandelholz auch die teuersten.

Wenn Sie genügend Zeit mitgebracht haben (60-90 Minuten) und alle Zutaten vorrätig sind, stelle ich Ihnen gleich eine Mischung aus den gewünschten Düften her, wobei ich Ihre Bewertungsskala und die momentanen Transite berücksichtige. Lieber ist es mir allerdings, wenn ich mehr Zeit für die Zusammenstellung einer ausgewogenen Mischung von Basis-, Herz- und Kopfdüften zur Verfügung habe und das Parfum hier noch ein paar Tage reifen kann, bis der Duft „rund“ und harmonisch ist. Nach dieser Zeit erhalten Sie das Gewünschte per Post.

Ich verwende hochwertige, reine Essenzen, 100 % naturreine ätherische Öle, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau. Es werden weder tierische noch synthetische Stoffe verwendet.

 

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Buddhafigur

 

Neuer Blog: Expanvision

Expanvision – im Sauerland
Seit 1984 entfaltet sich der Lebenstraum der Autorin in Brilon, einer Kleinstadt im östlichen Westfalen. In den Höhlen, an den Quellen, Seen und Talsperren dieser mystischen Landschaft findet sie zu ihren Wurzeln, die tiefer als die Raumzeit und das in ihr geschichtete Erlebnismaterial reichen. Nahe der Almequelle widmet sie sich der Autoren- und almequelleBeratertätigkeit – auch im Internet. Gern streift sie draußen durch Wiesen und Wälder, wuselt in ihrem kleinen Kräuter- und Blumengarten, mischt Tinkturen, Salben, aromatische Öle und Essenzen, liebt tiefsinnige Gespräche ebenso wie spontanes Musizieren, Singen und den Maldialog.

Persönliches
Im persönlichen Leben wird die Autorin durch Träume auf wesentliche Veränderungen, Beziehungen und Entwicklungsaufgaben vorbereitet. Die tägliche Arbeit an sich selbst und mit den Träumen, die Meditation und das Führen eines Traumtagebuchs sind für sie Methoden, die Verbindung mit dem schöpferischen Urgrund aufrechtzuerhalten. Geschöpft wird aus fast vierzigjähriger Traumarbeit und Astroerfahrung, einer umfangreichen Traum- und Symbolkartei, einem breiten Wissen und Symbolverständnis. Ebenso wichtig ist es der Autorin, das Geschaute, Erlernte und Erkannte an Suchende und Ratsuchende weiterzugeben, die den Weg zu ihr ins Sauerland oder ihre Texte im Internet finden.

Die Autorin
Sundra Kanigowski, geboren 1947 im westfälischen Hamm, bis zu ihrem 30. Lebensjahr als SpeditiM8B_Conskauffrau und Erzieherin tätig, entscheidet sich nach langer Krankheit und einer erweckenden, inneren Erfahrung kompromisslos für den geistigen Weg des Erwachens, findet über die Yogapraxis einen Einstieg in buddhistisches, tantrisches und taoistisches Gedankengut. Eine astro-spirituelle Grundausbildung erhält sie bei Hans-Hinrich Taeger (Manjushri Mandala, IAS). Sie übersetzt Bücher, arbeitet als astrologische Beraterin und Lehrerin.

Künstlerin, Astrologin, Traumbegleiterin
Mit 46 Jahren bricht die Kreativität wie ein Vulkan aus ihr hervor und sie beginnt, ihre Träume und Visionen zu malen. Träume spielen seit der Kindheit eine wesentliche Rolle, spiegeln oft auf erschütternde Art ihr Leben – die Sehnsüchte, Ängste und Irrwege – führen gleichzeitig tief zu den Ursachen und Wurzeln ihres Daseins. Den größten Teil ihres Lebens widmet sie der Traumarbeit, der Klärung und Reinigung von alten Denkprogrammen und psychischen Strukturen. Dabei wird sie immer wieder reich beschenkt mit geistigen Belehrungen, inneren Einsichten und segensreichen Strömen aus höheren Seinsebenen. Die Schubkraft von innen ist intensiv. Die Macht der Archetypen bricht oft so gewaltig in ihr persönliches Leben ein, dass es immer wieder zu Unterbrechungen, Brüchen, Entwicklungsschüben und großen Wandlungen kommt, wo das „Sterben mitten im Leben“ geübt werden darf.

auf text sun

Geistiger Hintergrund
Das innere Buddha- oder Christuswesen, das durch Lehre, Mantra und Meditation in den Siebzigern geweckt wurde, bringt die Autorin auf den Weg. Traumbilder und Symbole offenbaren innere Sehnsüchte und Wünsche, lösen eine intensive Auseinandersetzung mit christlich-jüdisch-gnostischem, buddhistischem und taoistischem Gedankengut aus. Symbole, mythologische Themen und fremdsprachliche Inhalte in ihren Träumen führen sie zur Kabbala, zum Erforschen der hebräischen Sprache und der inneren Struktur des Wortes. Friedrich Weinreb, der aus den Quellen jüdischer Überlieferung schöpft, bleibt auch über seinen Tod hinaus (1988) ein inspirierender Lehrer und geistiger Freund.

Der ununterbrochene Inspirationsfluss durch Träume, Visionen und Eingebungen leitet über zur alchemistischen Symbolik und einem Studium der Werke von C.G. Jung, vor allem seiner Archetypenlehre. Das I Ging, das chinesische Buch der Wandlungen, ist seit den Siebzigern ein treuer Begleiter, ebnet die Wege zum östlichen Denken, zur Philosophie des Zen und des Taoismus.

“MAHAKALA”
“MAHAKALA”, Aquarell

Belehrung und Schulung durch Träume

Der innere Traumregisseur wird zum Lehrer und reinen Spiegel: Bei Freude über Einsichten und Erkenntnisse zeigt ihr der Traum deren Bedeutungslosigkeit oder Leere. Schmerzhafte Verluste und Krankheitsperioden erweisen sich dagegen als stepping stones und Sprungbrett in Dimensionen jenseits der Polarität. Durch tägliche geistige Schulung, die Arbeit mit Mandals und das Studium östlicher und westlicher Mythologie sind ganzheitliche Schau und intuitives Symbolverständnis möglich.

Über den Traum offenbart sich eine sehr lebendige, seelisch-geistige Beziehung zu Lama Anagarika Govinda, einem modernen Interpreten des tibetischen Buddhismus und Daoismus, gebürtig aus Deutschland. Mit seiner weisen inneren Führung lenkt er die spirituelle Entwicklung der Autorin vorwiegend in den späteren Lebensjahren auf den schöpferischen Umgang mit dem Wort oder dem Mantra, das ebenso wie Bilder und Symbole zu den archetypischen Inhalten des Tiefenbewusstseins gehört.

 

Im inneren Erleben der multidimensionalen Wirkung von Mandalas und tantrischen Keimsilben (Mantren) erfährt die Autorin deren direkte Beziehung zu den psychischen Energiezentren (Chakren) im Menschen. Träume weisen ihr auch den Weg zur Symbolik anderer Kulturen, zu antiken Mysterienschulen und den Lehren großer Eingeweihter wie Krishna, Hermes, Moses, Orpheus, Pythagoras, Plato und Jesus. Es ist für sie eine selbst erfahrene Tatsache, dass alle existierenden großen Symbole und Lehren der Menschheit aus den Träumen kommen und auch weiterhin kommen werden.

 

Sonnenspiegel (Aquarell)
Ewiges Leben, Aquarell

Zum Buch „Traumdeutung und Horoskopdeutung“
Das erste Buch von Sundra Kanigowski über Traumdeutung und Horoskopdeutung ist noch in Arbeit. Wegen des großen Umfangs wird es nun in zwei Bände aufgeteilt, Band I als theoretisches Bassiswissen mit den Grundkenntnissen zur Traumdeutung und Astrologie – Band II mit Traumsymbolen und Traumdeutungsbeispielen. Die Werke dienen der Selbstanalyse, Selbsterkenntnis und Selbsterziehung.

Anden_Archetypisch

 ein Cover-Vorschlag…