Vollmond und Herbst-Tagundnachtgleiche

Vollmond 21,9,21 1:55 h Brilon/D

Nach der nächtlichen Vollmond-Meditation, begleitet von Heike und vielen anderen Seelengeschwistern, und der Erneuerung des Friedensbunds mit den Sternenvölkern und den Naturwesen hier: und der Aktivierung der Leylines der Sternenvölker am Heiligen Smargadsee in Neuseeland hier habe ich mich mit der Bitte um eine Botschaft zum Schlafen niedergelegt. Schlafen ist im Moment für mich eine äußerst unsichere Angelegenheit, da ich mit meiner neu diagnostizierten Diabetes LADA (Typ 1) Konstitution durch ständige Unterzuckerungen und Krämpfe geweckt werde.

So ist es auch heute morgen wieder um kurz vor 5 Uhr soweit: Sie springt aus dem Bett und tanzt umher, massiert ihren Fuß und erinnert sich an die Erfahrung des „Licht-Impfens“:

Wir haben uns als Lichtmenschen hier & jetzt versammelt, um uns gegenseitig mit LICHT zu impfen. Jeder Lichtmensch kann als ein Prisma wirken und das Eine reine weiße Sonnenlicht in die sieben Regenbogenfarben brechen oder aufspalten. So ein großer „Sonnenlichtöffner“ ist auch die CHEOPS-Pyramide in Giseh. Auch die vielen kleinen Kristallpyramiden, die uns erfreuen und an unsere wahre Aufgabe als Lichtmenschen erinnern können, zeigen, wie es geht. Auch Wassertropfen wirken als Prisma… und lassen den Regenbogen entstehen.

Hier ist der Spaltungsprozess des Einen in die „Viel-Einheit“ beabsichtigt und gut und kann für unsere Heilung genutzt werden, als Lichtstärker für die vielen Einheiten. Hier greift die esoterische Lehre von den Sieben kosmischen Strahlen. Aktuell ist ja der 7. zeremonielle Strahl der Magie und Ordnung am stärksten wirksam auf unserem Planeten. Der violette Strahl wird von URANUS gelenkt – und Uranus bringt in dieser Zeit den lichtvollen kosmischen „Impfstoff“ zu unserer Aufwertung und Veredelung über das Feuerzeichen LÖWE in unser System hinein – galaktisch, global wie auch individuell.

Mit diesem übermittelten Wissen können und dürfen wir experimentieren – mit Farben, mit Kristallen und unserem Körpergefährt. Wir können zum Beispiel über das Dritte Auge projizieren oder auch Projektion wieder hereinholen (absorbieren).

Mandala „Rhythmus“

Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass für die Menschheit die Hauptaufgabe darin besteht, das Getrennte und Gespaltene wieder zu integrieren und in der Synthese zu einen, das heißt in bedingungsloser Liebe alle Lebewesen und alles Erschaffene anzunehmen. Für diesen Prozess der Synthese stehen die geistigen Planeten Saturn, Uranus, Neptun, die wiederum von SIRIUS beeinflusst werden.

Ihr seht, wie alles miteinander verbunden ist. NEPTUN steht in seinem eigenen Zeichen Fische (exakt auf dem 22. Grad meiner Sonne), absorbiert alle Sonnenstrahlen und speichert sie. Dieser Prozess der scheinbaren Verdunkelung bis zum reinen Nichts kann nicht beschrieben werden… Neptun nahe beim Fische-Mond lässt die universelle Liebe einfließen, so dass bedingungsloses Annehmen und Mitmenschlichkeit jetzt zum wichtigsten Ziel für alle Menschen werden. Wenn wir uns hinreichend damit beschäftigen, werden wir innerlich zu neuen Ufern aufbrechen können. Wir erhalten die Chance, unsere Einstellung um der Liebe willen zu ändern!

Viele Ängste können losgelassen werden, weil wir uns voller Vertrauen tragen lassen. Der Mond nahe der ‚kosmischen Spalte’ empfängt jetzt geistige Botschaften, die Neptun als der „Eine Große Einweiher“ initiiert hat: Liebe und Mitgefühl, bedingungslos und zweckfrei!

So ist es nicht verwunderlich, dass der MOND auf 29°Fische folgendes Sabisches Symbol zeigt: „Licht fällt durch ein Prisma und wird in viele Farben gebrochen.“

Dane Rudhyar schreibt dazu in seiner Interpretation der 360 Grade des Tierkreises: Zyklen der Existenz beginnen in Einheit und enden in dem, was ich „Viel-Einheit“ (multi-unity) genannt habe. Im Studium der Vollendung werden die vielen individuellen Unterschiede zusammengezählt und bilden eine Summe. In diesem zusammengefassten Ganzen ist die Unausweichlichkeit zukünftiger Differenzierungsprozesse enthalten, weil jeder Zyklus eine Masse von Abfallprodukten zurücklässt, die sich langsam in den unbewussten Zustand chemischer Materie verwandeln, in Humus. Was das Symbol uns mitteilt, ist, dass die Einheit immer wieder in die Vielheit zerbrechen wird. Es gibt keine absolute Einheit; wenn überhaupt etwas „absolut“ genannt werden könnte, so ist es die Beziehung zwischen dem Einen und den Vielen (Zitatende).

Sternenreise (Öl und Eitempera auf LW)

Das heißt auch für mich, dass mein schönstes und wunderbarstes Einheitserlebnis, das mir in der Erinnerung über Jahrzehnte Licht und Kraft geschenkt hat, nichts Ewiges und Absolutes ist. Es verliet an Bedeutung, büßt seine herausragende Stellung als ‚Gipfelerlebnis‘ ein, muss den Notwendigkeiten des existenziellen Lebens weichen. Von Zeit zu Zeit ist es notwendend, sich wieder der Vielheit von Einzelheiten zu widmen – wie jetzt in meiner Herausforderung mit dem Insulinmangel und der Stoff-wechselentgleisung…. da muss ich zum Erbsenzähler mutieren.

Das alles will über die JUNGFRAU-FISCHE-Achse (und die Häuserachse 6-12) im Tierkreis angepasst und ausgewogen sein. Immer wieder ist Handeln und TUN angesagt, Entscheidungen und Scheidungen sind nötig, wir müssen wieder scheinbar von vorn anfangen, uns die Hände schmutzig machen, aus dem Schlafmodus in den Aktivitätsmodus wechseln, das Steuer wieder in die Hand nehmen und bestimmen, wo es lang gehen soll.

Ein wichtiges Vollmond-Thema: Selbst bestimmen, wohin es gehen soll, die eigene Zielrichtung finden, das Ziel formulieren und konsequent anpeilen… Hast du schon gewählt? Hast du dir selbst eine Stimme gegeben – einfach aus Liebe und Selbstachtung heraus? Du entscheidest, was wichtig ist in deinem Leben und was unwichtig ist. Du entscheidest zu trennen oder zu einen – alles zu seiner Zeit. Fühle und nutze deine Zeit. Fühle dich ein in dich, erforsche dich, dehne dich aus, erde dich. Erkenne, dass du der Mittelpunkt bist, dass alles nur für dich geschieht, damit du dein volles schöpferisches Potenzial leben und genießen kannst.

Die Prüfung

Göttin der Bewegung (Aquarell)

Für Deutschland haben wir einen LÖWE-Aszendent und WIDDER-MC. Feuer will bestimmen, will sagen und zeigen, wo es lang geht. Feuer will gesehen werden. Zugleich stehen beide äußeren Herrscher, Sonne und Mars, am Übergang von Jungfrau nach Waage – einem Endpunkt der persönlichen Entwicklung. Spüre das Feuer und die Lichtkraft in dir. Strahle dein Licht aus. Feuer ist Selbstbestimmung, reines Bewusstsein, Begeisterung für ein Ziel, ein Ideal. Tu den nächsten Schritt – und wähle gut. Sei dir bewusst, dass die Verantwortung für dein Handeln bei dir liegt.

Zur Herbst-Tagundnachtgleiche befinden wir uns am Übergang vom Erdezeichen JUNGFRAU zum kardinalen Luftzeichen WAAGE. Damit haben wir eine große Meisterprüfung und auch einen entscheidenden Schritt vor uns. Wir werden mit der Ernte, den Früchten unserer Handlungen konfrontiert. Wie sieht es mit unserer Gesundheit, der Gesundheit aller Menschen und Lebewesen auf diesem Planeten aus? Wie ist es um die Lebensnotwendigkeiten bestellt? Haben wir gut für uns gesorgt und die Fülle gerecht verteilt?

Haben wir das Zusammenspiel von Körper-Seele-Geist verstanden? Haben wir inzwischen ein Seelenbewusstsein entwickelt und leben in gutem Einvernehmen mit unserer Seele oder beten wir noch immer das Goldene Kalb, die Materie, das Geld und den Körper an?

Die Zeichen stehen weiterhin auf STURM, und wir haben alles in uns, um diesem Sturm zu trotzen, der Krise zu begegnen, daran zu wachsen und Charaktergröße zu entwickeln. Genau unter diesen erschwerten Umständen und Ängsten, die uns in die Köpfe implantiert und eingeimpft werden, entwickeln wir ein höheres Bewusstsein, das uns von selbst auf eine neue, höhere Ebene trägt. Wir sind viel mehr als der Verstand. Die Seele kennt den ganzen Weg. Die Seele kennt den Plan. Wir lernen jetzt, mit dem Herzen zu denken, unserer Intuition zu vertrauen, mehr auf die Bedürfnisse der Seele zu achten als auf die Äußerlichkeiten des Lebens.

Dieser Fische-Vollmond liegt auf der Denk- und Kommunikationsachse (3. Haus – 9. Haus), da liegen intensive Gespräche, Diskussionen und Handlungsentscheidungen (Sonne-Mars) an – und zwar für die Liebe, um der Liebe willen (Mond-Neptun). Die rückläufigen Planeten unterstützen ein Reflektieren, beeinflussen die Denk- und Kommunikationsprozesse und fördern die spirituelle Entwicklung, aktivieren Erkenntnisprozesse und stärken die Durchhaltekraft.

ewiges Leben (Aquarell)

Lichtvolle Grüße und bis heute Abend beim Vollmond-Ritual

eure Sundra

September-Vollmond 21.9.21 mit Ritual-Charakter

VOLLMOND

Der September-Vollmond oder Erntemond weist dieses Jahr einige Besonderheiten auf. Er fällt zeitlich zusammen mit der Herbst-Tagundnachtgleiche, wo die Energien von Yin & Yang für einen Augenblick ausgeglichen sind und dann die Dunkelheit (Yin) wieder zunimmt. Und – der voll erleuchtete Mond steht auf dem 29. Grad im Wasserzeichen Fische und befindet sich damit knapp vor der „kosmischen Spalte“, dem Übergang ins Feuerzeichen Widder. Diese Zone zwischen 29° Fische und 1° Widder kann man als Nahtstelle von Anfang (Widder) und Ende (Fische) des Tierkreises sehen.

Vollmond Fische 21.9.21 1:55 h für Brilon/D

An diesem „Nullpunkt“ zwischen Ende & Anfang, Tod & Leben werden Stirb- und Werde- und auch Wachstumsprozesse besonders intensiv erfahren. Diese „Lücke“ wird auch als Tor zur Inkarnation gesehen, durch das die Seele aus der geistigen Sphäre in die Menschenwelt hinabsteigt (sich in den Körper des Embryos begibt) und einen neuen Manifestationszyklus beginnt. Und am Ende steigt sie durch diesen „Spalt“ wieder in ihr Seelenreich zurück, denn die Seele ist ja unsterblich.

Dadurch, dass der Vollmond an diesem Punkt sein Höchstmaß an Licht und Erkenntnisvermögen von der Sonne erhält und auch im Zenit, am höchsten Punkt des Bewusstseins, steht, dürfen wir uns an den drei Vollmondnächten vom 21. bis 23. September auf drei spannende und lichterfüllte Nächte freuen. Der Mond hat in diesen nächsten 3 Tagen und Nächten Ritual-Charakter. Schulen wir unser Wahrnehmungsvermögen, gehen wir in die Stille und bleiben offen für alles, was sich uns mitteilen möchte. Der Einfluss der geistigen Welt ist immens und großartig.

Vision in den Anden

Wir wissen inzwischen auch von einem –Vollmond-Ritual, das in diesen drei Nächten am Heiligen Smaragdsee, dem Lake Rotopoumanu im nördlichen Teil von Neuseeland stattfindet. Auf der ätherischen Ebene über diesem Rotopounamu-See treffen sich zum Fische-Vollmond und der Herbst-Tagundnachtgleiche die Sternenvölker für drei Tage und haben auch die Vertreter des Menschenvolks dazu eingeladen. Dabei sind auch die Waitaha, das Urvolk von Neeseeland aus Lemurien. – Wie gesagt – das Treffen findet auf der geistigen Ebene in einer anderen Dimension statt. Wir können versuchen, daran teilzunehmen – ganz entspannt ohne irgendwelche Gehirnakrobatik oder Erwartungsdruck. Und achten wir besonders auf die Botschaften aus unseren Träumen!

Dank Heike Michaelsen, die in Neuseeland wohnt und uns regelmäßig mit atemberaubd schönen Videos aus diesem zauberhaften Seen- und Feenland und mit Botschaften aus der geistigen Welt beschenkt, können wir uns auf dieses Geschehen vorbereiten und geistig daran teilnehmen. Bitte schaut euch dazu dieses Video an:

Leyline-Aktivierung der Sternenvölker am Heiligen Smaragdsee zur Vollmond-Tag- und Nachtgleiche

Die Vollmond-Meditation, die schon heute Abend, Montag, 20.09. um 21 Uhr beginnt, findet ihr hier.

Um allen noch Zeit für die Vorbereitung zu geben, fasse ich mich jetzt hier kurz und schreibe morgen weiter.

Lake Rotopoumano

Lichtvolle Grüße

eure Sundra (Mechthild)

Mandala „Leuchtfeuer“

DAS GROSSE KOMMT – Steh auf!       

Gedanken zum Großartigen

Welche Denkhaltung haben wir uns einimpfen lassen?  

Unsere gewohnte und gewöhnliche Denkhaltung teilt die Welt und die Menschheit gerne auf in „die da oben und wir da unten“ oder in „wir da oben und die da unten“. Die da oben, das ist der Staatsapparat mit seinen Repräsentanten, das sind die wenigen Großen & Mächtigen, die Gesetzgeber, Bestimmenden und Verursachenden (IST DAS WAHR?), – und die da unten sind das Volk, die Vielen, die tragenden Kräfte, die Betroffenen und Getroffenen, das ist auch der „kleine Mann“, der Untertan, der Gesetzesempfänger, der Ohnmächtige… (Auch hier bitte möge jeder für sich hinterfragen: IST DAS WAHR?).

Die YANG-Kraft, das Große, Lichte, Hohe und Mächtige, hat in der Vergangenheit im Menschendenken über die Stränge geschlagen und dafür gesorgt, dass die YIN-Kraft abgewertet worden ist als klein, schwach, niedrig, dunkel. Das Große wurde verehrt und angestrebt, das Kleine, Stille, Bescheidene verachtet, unterdrückt, erniedrigt, mit Füßen getreten.

Und doch gibt es Zeiten, da ist auch das YIN in seiner vollen Größe und Macht präsent und dem YANG ebenbürtig zur Seite gestellt. Im I Ging finden wir diese Situation im Hexagramm 44 beschrieben: Das Entgegenkommen, das Zusammentreffen, die Paarung, der Empfang.

In gewöhnlichen Zeiten wird diese als eine verführerische Situation gedeutet und geraten, sich nicht mit so einem kühnen, starken Mädchen einzulassen. „Man soll ein solches Mädchen nicht heiraten.“ Fünf feste Yang-Linien und eine geteilte Yin-Linie, die von unten her in das Zeichen eintritt, werden als eine Frau mit vielen Verehrern interpretiert, die von sich aus den Männern (dem Yang) entgegenkommt. Für ein dauerndes harmonisches Zusammenleben in der menschlichen Gesellschaft eignet sich diese Frau nicht. Der Zeitgeist lässt nicht zu, dass diese Kontakte von Dauer sind.

Doch gibt es eine Zeit, in der das Zusammentreffen der beiden Urprinzipien Yang & Yin, Himmel & Erde, Mann & Frau von großer Bedeutung ist. Es ist ein kurzer, intensiver Moment der Begegnung, wo wir empfangen und uns dem öffnen dürfen, was auf uns zukommt. Hierbei ist es wichtig, nicht zu versuchen, den heiligen Moment festzuhalten oder ihn kontrollieren zu wollen! Das Empfangende, die Erde, das Schwache (Yin) ist hier mächtig, denn es hat die Eigenschaften des Schöpferischen, Starken (reines Yang, Hex. 1) in sich aufgenommen. In der Natur treffen die Elemente das erste Mal in der konkreten Welt aufeinander, die Luft als gedankliche Aktivität des schöpferischen Geistes und die empfängnisbereite, empfangende Erde als eine Reflexion des Geistes.

Das ist eine Große Zeit, in der das Großartige sich unter dem Himmel bewegt. Man darf dieses Geschehen als geistige Erneuerung der Mentalsphäre der Erde betrachten, die im nächsten Schritt die praktische Erneuerung aller manifestierter Welten nach sich zieht.

Das Großartige bewegt sich unter dem Himmel. Das Große kommt bereits auf uns Erdlinge zu. Das ist astrologisch die schöpferische Intelligenz des himmlischen URANUS, die den Jungfrau-Neumond (den empfängnisbereiten weiblichen Erdgeist) im September mit seinem erneuernden Geist befruchtet. Nun, am kommenden Vollmond am 21.9.2021 um 1.55 h zur Herbst-Tagundnachgleiche (am 22.9.2021 um 21.21 h), befindet sich URANUS in einem energetischen Tanz mit der VENUS, um sie sanft aus ihrer Verhaftung mit der Form zu lösen und mit ihr einen Sprung nach vorne, in die Zukunft zu machen. Und wieder machen wir die Erfahrung, dass keine Bindung von Dauer ist. Sicherheit finden wir nur im Unbeständigen und Irrationalen. Sobald es verbindlich wird, sind wir weg, flüchten in die sichere Distanz. Und weiterhin gilt: Den heiligen kurzen Moment der Begegnung mit dem Schöpferischen nicht festhalten wollen! SATURN im Wassermann wird das Geschehen absegnen und dem neuen Geist auch eine neue Form zur Verfügung stellen… Das einzig Beständige ist der Wechsel…

Die Annäherungdes Großen

Das Große, Mächtige kehrt zurück und nähert sich dem Kleinen. Das ist der Augenblick des ersten Kontakts, die Ankunft des Neuen. DerKontakt mit der schöpferischen Kraft eröffnetder Menschheit eine ganz neue Zeit. Sie ist günstig für alles,waswächst. Begrüßen wir das Neue, ohne zu erwarten, sofort das zu bekommen, was wir uns wünschen. Bleiben wir bescheiden in unseren Erwartungen. Wir wachsen jetzt in das Große und Großartige des wahren Menschseins hinein.

Unsere Autorität wächst, sie wird groß, um zu prüfen und zu beschauen, um zu trösten oder zu herrschen. Wenn wir aufrecht handeln, mit besonderer Achtsamkeit für die Natur des kontinuierlichen Wandels, wird unser Handeln zunehmend mächtig und erfolgreich sein. Die schöpferische Intelligenz (URANUS) kommt als geistige oder himmlische Größe auf das zu, was sich als „klein“ und „gering“ wähnt, was sich Licht, Klarheit, Kraft, Weisheit und tiefe Einsicht erhofft. Der Geist trifft auf sein Spiegelbild, die ERDE, er berührt sich quasi selbst in einer dichteren, niederen Schwingung. Denn Materie ist ja ebenfalls Geist – nur auf einer niederen Schwingungsebene oder Dimension. Dieses Zusammenkommen von Himmel/Uranus und Erde ist ein heiliger Moment, an dem wir in  dieser neuen Zeit alle teilhaben, denn auch der Mensch trägt die Anteile von Himmel und Erde in sich. Die schöpferische Kraft dringt durch das Stoffliche / Körperliche hindurch und verschafft sich einen DURCHBRUCH zur Seele, dem innewohnenden Geist (Bewusstsein).

Das Göttliche Bewusstsein berührt die „Kleinmütigen“, die „Kleingeister“ und den „kleinen Menschen“, es berührt alle die, die sich für gering, unbedeutend, wertlos und auch nicht liebenswert halten, lädt sie auf mit einem Bewusstsein von Größe, Macht und Autorität.

Rechtzeitig und synchron schaltet auch Dieter Broers seine Video-Botschaft „Wir sind Riesen!“ – „Der Riese erwacht!“ und lädt jeden Interessierten und jeden offenen Geist zu seinem kostenlosen Online-Kurs ein.

„Impfen“ als Veredelung

Das Wort ‚impfen’ stammt aus dem Althochdeutschen, ist ein Begriff aus dem Wein- und Obstanbau und bedeutet veredeln, pfropfen, einen Pfropfreis einsetzen, auch einpflanzen, einschneiden, einritzen. Wir kennen das Okulieren von der Pflanzenveredelung, bei der vom Edelreis nur eine ruhende Knospe (das „Edelauge“) verwendet wird. Dieses Auge (lat. oculus) der Edelsorte wird mit einem kleinen Stück der umgebenden Rinde in die Mutterpflanze eingesetzt.

Kurz nach dem Kriege geboren (Chart siehe unten), wuchs ich im Verbund mit den Pflanzen und Tieren im Kleingarten meiner Eltern auf, nahm am zyklischen Naturgeschehen teil, ja, fühlte mich eins damit. Ich habe diesen Veredelungsprozess, den die Kleingärtner mit Eifer über Generationen fortsetzten, immer neugierig beäugt und gestaunt, wenn plötzlich eine neue, andere Rose an dem alten Strauch heranwuchs oder das Baumobst saftiger und süßer schmeckte.

Was kann es bedeuten, wenn wir als Menschheit in dieser Zeit des Umbruchs oder Wandels global, also weltweit, mit einer so genannten Pandemie, einem so genannten Schädling (Virus) und einer globalen Impfkampagne konfrontiert werden? Es kann bedeuten, dass wir geeignet sind für eine Veredelung, dass wir reif sind für eine Aufwertung unseres Menschseins. Alle Menschen sind betroffen, Regierende wie das Volk, Kleine und Große, Wissende und Unwissende, Geimpfte wie Ungeimpfte, Kranke wie Gesunde. Ich schrieb schon in früheren Blogs über den Zeitenwandel und die anstehende evolutionäre Wandlung.

Was ist, wenn wir etwas weiter schauen als bis zur eigenen Haustür und dem Rentenalter und unser Familienglück mal auf die ganze Menschheit und alle Lebewesen auf diesem Planeten ausdehnen? Könnte es da nicht sein, dass wir uns als gesamte Menschheit in einer Wachstumskrise befinden, die der Veredelung und Aufwertung bedarf? Dass uns in unseren Herzen ein evolutionärer Ruf erreichen möchte, der uns auf den bevorstehenden Wandlungsprozess einstimmen will? Der uns den Weg zu unserer wahren Bestimmung zeigen will? Dazu sehe ich immer den Engel mit der Trompete von der Tarotkarte XX „Die Auferstehung“, wie er die Gestorbenen aus ihren Särgen erweckt.

Jeder, der Augen hat, kann sehen, wie gieriges Menschendenken zu Ausbeutung und Unterdrückung, zu Kriegen, Brudermorden, zu großem Leid und sozialer Ungerechtigkeit geführt hat. Die Erinnerung an das Leid hat sich tief ins Unbewusste der Menschheit eingegraben, und es ist verständlich, dass sich jeder auf seine Art vor einer Wiederholung schützen möchte.

Virus da draußen oder Virus im Kopf?

Ein Virus mit dem Namen Corona („Krone“) taucht plötzlich aus dem Nichts auf, sorgt weltweit für große Ängste, Verwirrung und Verunsicherung. Viele Menschen sind scheinbar von einer bestimmten Krankheit und ihrem Verlauf angesteckt worden und bereits verstorben, denn es hat den Anschein, dass diese Krankheit ansteckend ist und tödlich verläuft. Es wird von einer Pandemie gesprochen. Bei einer Seuche, Epidemie oder Pandemie überträgt ein Individuum eine bestimmte Krankheit auf eine große Zahl von Mitmenschen in seiner Umgebung – hier sogar weltweit.

Wir haben es also hierbei nicht nur mit einer individuellen Krise zu tun mit möglichen Gefahren für den Einzelnen, sondern diese Krise betrifft auch die ganze Gesellschaft, die Menschheit als Ganzes auf diesem Planeten. Das individuelle Problem und die Erfahrungen des Einzelnen haben sich wie eine ansteckende Krankheit ausgebreitet und sind zu einer kollektiven Gefahr geworden. Alle Menschen haben sich gegenseitig angesteckt, sind angesteckt, auf irgendeine Weise von dieser Thematik betroffen, ge-troffen oder berührt.

Noch ist es zu keiner Zwangsimpfung gekommen, doch die Möglichkeit steht nach wie vor als Idee im Raum, verursacht große Ängste und verlangt nach Heilung. Die Erinnerungen an Menschenrechtsverletzungen und Übergriffe – sei es anderen Menschen oder uns selbst gegenüber – werden ja täglich aufgefrischt und nähren die Angst. Diese Verletzungen verlangen nach Heilung. Auch Ausgangssperren und Beschneidungen verschiedener Grundrechte des Reisens, der Fortbewegung usw. rufen stürmische Reaktionen im Menschen hervor. Die Gefahr jedoch, in der sich die Menschen wirklich befinden, liegt in ihrer Denkweise, in ihrem implantierten „Impf-stoff“ im Kopf, der alle Kriege und alles Leid auf diesem Planeten verursacht: das trennende Denken in mein & dein, gut & böse, schwarz & weiß, gesund & krank, geimpft & ungeimpft.

Dieses „Impfen im Kopf“ haben wir zugelassen und befürwortet, alle sind davon berührt. Das stoffliche Denken, das lediglich die äußere Erscheinung sieht, das Herzensdenken aber völlig ignoriert, hat zu einer spaltenden Denkweise und Grundhaltung geführt. Die Menschen befinden sich in der gegenwärtigen Gefahr, das Einheitsbewusstsein zu verlassen und die Spaltung der Menschheit voranzutreiben – durch ihr polares Schwarzweiß-Denken. Der Erreger, mit dem wir alle infiziert sind und der so viele „sterben“ lässt, sitzt bereits seit abertausenden von Jahren in unseren Köpfen und ist der Verursacher für das Leid auf diesem Planeten. Es ist das Ego mit seiner Gier, mit seinen maßlosen Begierden und rücksichtslosen Wünschen.

Die Pandemie und die verordneten Maßnahmen in den Ländern der Erde und alle Themen rund um den Virus und das Impfen werden in dieser wichtigen Zeit des Wandels angerührt, berührt, dürfen angeschaut, be-handelt, integriert und geheilt werden.

Furcht vor der Zwangsimpfung?

Für wen ist das ein Thema?

Für den klein denkenden Geist, der sich selbst gern Grenzen auferlegt, sich beschränkt. Streichen wir die Adjektive groß und klein, erhalten wir den gemeinsamen Nenner – den Geist. Das ist mit vorurteilsfreiem Geist gemeint, einem Denken, das unbehaftet ist durch Urteile und Bewertungen, durch schmückendes Beiwerk oder angehängtes Lametta. Das sind alles Äußerlichkeiten, die ablenken können, wenn es um die Konzentration auf das Wesentliche geht.

Ich persönlich glaube nicht, dass es einen Impfzwang geben wird. Denn:

WER wird da heute noch mitmachen?

WER zieht denn heute noch in den Krieg, wenn dazu aufgerufen wird?

Hast du nicht bereits den FRIEDEN geschnuppert, geatmet, getrunken?

Notwendig im Sinne von Not wendend ist jedoch ein Umdenken in ein WIR, in ein gemeinsames Erschaffen und Erneuern, ein kreatives Mitschöpfertum (Co-Creation). Sei mutig und großartig! Sei das Große! Erinnerdich an eine Zeit als Gott und Göttin, wo du beschlossen hast, auf dem Planeten ERDE zu spielen.

Die Säulen der Welt sind errichtet,

die Häuser der Elemente erbaut.

Wer von euch Göttern steigt nun hinab,

die Planeten zu bewohnen und zu beleben?

Myriaden von Lebewesen sollen erstehen,

Milliarden von Formen, Farben und Töne,

ein jedes Ding von eigner Gestalt.

Die Elemente sind euch gegeben:

Nun spielt, ihr Götter,

spielt!

aus: Norbert Eichler „Das Buch der Wirklichkeit“ – das I Ging für das Wassermann-Zeitalter, rororo transformation, 1985

Mandala „Leuchtfeuer“

Lichtvolle Grüße, eure Sundra

Radix Mechthild Kanigowski (Sundra)

Die Studie – Weckruf für den Neuen Menschen

Neumond am 7.2.2021 2:52 h Brilon

Kapitel 1 – Die Studie

(Jungfrau-Neumond)

Sie springt aus dem Bett – hellwach. Hatte sie gerade geträumt, dass ihr Leben eine Studie ist, Leben & Tod zwei Betrachtungsweisen sind? Und wer ist es dann der, der schaut – auf das Leben schaut… ins Leben schaut?

Diese Fragen sprudeln aus ihr heraus, während sie durch das Zimmer tanzt, um die krampfhaften Schmerzen in ihren Beinen zu beruhigen. Blitzschnell sortiert sie sich neu in diesem Gedankenchaos, das sie scheinbar aus ihrer Bahn geschleudert hat, setzt ihr Lebenspuzzle wieder zusammen – von der Mitte nach außen gehend. Ja, ich lebe! Ich bin jetzt hier!

Morgendämmerung. Der Raum liegt noch im Halbdunkel. Sie erkennt ihr Bett mit dem aufgeworfenen Bettzeug (mit altägyptischen Motiven/ Wandmalereien), das Regal mit den vielen Utensilien, die ein Mensch mit Diabetes Typ 1 für den Notfall der Unterzuckerung griffbereit in seiner Nähe hat. Und da liegt auch das Lesegerät mit den nervtötenden akustischen Einstellungen, die sie seit drei Tagen und Nächten ohne Schlaf zu dieser notwendigen Entscheidung herausgefordert haben.

Ja, sie hatte sich entschlossen, das Gerät mit seinen irreführenden Alarmeinstellungen auszuschalten. In welcher Notlage ist ein Mensch, muss sich ein Mensch wähnen, wenn er einem Gerät oder Automaten die Kontrolle über seine Lebensfunktionen oder gar seinen Lebenswillen überlässt? Nach telefonischer Rücksprache mit der Herstellerfirma für die Lesegeräte und Sensoren hatte man ihr empfohlen, einen neuen Sensor anzubringen. Nichts hatte sich seitdem geändert. Kaum war sie eingeschlafen, weckte sie der schrille Alarm mit der Warnung auf eine nahende Unterzuckerung und ließ sie entsprechende Maßnahmen ergreifen, bis sich nach dem ganzen Prozedere und einer manuellen Blutzuckerkontrolle mit der Stechhilfe herausstellte, dass die Zuckerwerte ganz normal waren. Das wiederholte sich dreimal nächtlich und ließ sie keinen Schlaf finden.

Nun hatte sie in dieser Nacht beschlossen, ihre emotionale Abhängigkeit von den Gerätefunktionen zu beenden und sich stattdessen auf die Weisheit ihres Körpers zu verlassen. Entweder sie würde von selbst zum rechten Zeitpunkt aufwachen, um noch korrigierende Maßnahmen durchführen zu können oder sie würde im Schlaf- oder Traumzustand in das allseits gefürchtete Zuckerkoma übergehen oder ins Nirwana strömen. Es könnten sich auch noch andere Möglichkeiten auftun, an das Insulin für den Körper zu kommen oder in einem anderen Körper am Leben teilzunehmen.

Es war zu keinem Zeitpunkt die Furcht vor dem Tod, die sie zu einer Entscheidung drängte, es war vielmehr der Gedanke, sie könne im alten System steckenbleiben, dem Weckruf des Kosmos zur Weiterentwicklung nicht gerecht zu werden und die Talente ihres göttlichen Potenzials nicht voll ausgeschöpft zu haben. Selbst Thanatos, mit dem sie zeitlebens eine ebenso vertraute Beziehung wie mit Eros hat, spielte eine Nebenrolle bei ihrem Ringen um Wahrheit und einen Weg heraus aus der Sackgasse.

Das Feststecken im Alten und Gewohnten sowie das Finden eines neuen Weges ist keine subjektive Angelegenheit. Schauen wir uns um und reflektieren ehrlich. Es ist eine kollektive Tatsache, eine globale Angelegenheit, in jedem Fall eine spirituelle Notwendigkeit und diesmal auch eine evolutionäre Möglichkeit für die Menschheit als Ganzes.

Was hat es mit dem Zauberwort STUDIE auf sich? Es stellt sich heraus, dass sie fast fünf Stunden – ohne Unterbrechung durch den Alarm – geschlafen hat und kurz vor dem gefühlten Schmerz des Krampfes auf dem Display eines Handys das Wort >> STUDIE << gelesen hat. Und da sie hier & jetzt Schmerz fühlt, aufspringt, sich bewegen und auch denken kann, assoziiert sie damit ihre Lebendigkeit sprich Teilnahme am Leben. Ihr Herz hüpfe vor Freude und Dankbarkeit. Ein Bruderkuss von URANUS!

Das im Traumzustand geschaute WORT hat die küssende Weckfunktion übernommen, ist ein Zeichen des schöpferischen Geistes, der hier & jetzt überall im Verborgenen wirkt. (siehe das beinahe exakte Trigon von URANUS im Stier im 10. Haus zum Neumond in der Jungfrau)

Und was bringt er mit? Welche Botschaft und welches Potenzial gießt er über die Erde, die Menschen aus?

Es ist ein erneuernder, unbefangen denkender Geist, der Eindrücke sammelt, sie auswertet und an andere weiter vermittelt. Er vertreibt die Wolken falscher Anschauung, des Irrtums, des Irrglaubens und der Vorurteile und verhilft zu klarer Sicht.

Hinter dem schöpferischen Wort weht ein erneuernder, absichtsloser Geist. Es geht ihm nicht um die Etablierung der Wahrheit, er will weder propagieren noch verteidigen, keine Schule gründen und keine Elite-Lehrer ausbilden, dieser neue Geist ist nur an Erkenntnis und direkter Anschauung interessiert. Wer die festen Linien der Ordnung und Schönheit in sich selbst hat und im Rhythmus mit dem Kosmos schwingt, darf erfahren, wie es einem direkt vom Himmel in den Schoß fällt…

So kann die Frau nicht mehr auf gewohnte Art lehren oder belehren, erzieherisch einwirken und regelmäßig ihre astrologischen Neu- und Vollmond-Ergüsse auf die Erde gießen. Sie vertraut der Kraft und Wirkung des Geistes, der durch die Persönlichkeit wirkt, wann und wo er will, lässt die anderen ganz frei im festen Vertrauen auf die innerlich umbildende Macht des Geistes, der überall weht.   

ENDE

Meine Ergänzung:

Neumond-Horoskop vom 7.9.21 für Berlin als energetisches Horoskopbild

Dieses Kapitel über die STUDIE flechte ich auf meinem BLOG ex-pan-vision ein.

Es ersetzt einen über zehn Seiten langen astrologischen Artikel über den Jungfrau-NEUMOND vom 7. September 2021, den ich wegen der vielen Unterbrechungen durch Zuckerschwankungen und defekte Lesegeräte /Sensoren (im doppelten Sinne) nicht rechtzeitig zusammenstellen konnte.

Schließlich war ich reif für den Rückzug ins 12. Haus, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und ließ die Krise zu… gab mein geplantes Projekt auf… und schließlich auch meine Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit und Leben…

Warum eine Studie?

Es kann eine Unterrichts- oder Lernmethode sein, die systematische Untersuchung einer Frage, eines Gegenstands oder eines Problems. In einer Studie können neue Erkenntnisse über das Studienobjekt gewonnen werden. Wichtig sind eigenes, vorurteilsfreies Beobachten und die direkte Anschauung.

Eine Grundvoraussetzung sind natürlich die Studienteilnehmer, die motiviert und bereit sind, voller Begeisterung eifrig zu forschen, zu betrachten, zu analysieren und zu experimentieren, die bereit sind, alte Vorstellungen und Urteile beiseite zu lassen innerlich stark, mutig und in sich gefestigt sein müssen, um auch ein Scheitern verkraften zu können.

Der Untersuchungsgegenstand in diesem 1. Kapitel ist der Mensch – im alten Gewande des Homo sapiens, als wissender, denkender Mensch, und im neuen Gewande des Lichtmenschen als Homo universalis, als universaler Mensch, der eine neue Projektion des schöpferischen Geistes ist.

Welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung haben wir als Menschheit?

Zur Erforschung des neuen Menschen braucht es engagierte, kraftvolle und beherzte Menschen und Studienteilnehmer, die eigenständig denken, die für spirituelle Selbstverwirklichung leidenschaftlich brennen und sich als Mit-Schöpfer und Mit-Schöpferinnen bei der Geburt des neuen Menschen sehen. Von diesen Menschen gibt es viele, und sie wirken bereits auf kreative Art zusammen, tauschen ihre Beobachtungen, Erfahrungen und Erkenntnisse aus.

Das Leben winkt, das Raumschiff ERDE wackelt und eiert, braucht unsere kreativen Fähigkeiten, unsere Unterstützung, unsere Mitschöpferkraft. Viele von uns befinden sich bereits in dieser Entwicklung und steuern mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten bei. Um den Neuen Menschen und sein Potenzial zu verstehen, brauchen wir die Künstler und Visionäre, die uns helfen, uns den Homo universalis vorstellen zu können, wie er sich zeigen könnte, woran er erkannt werden kann. Wie zeigt er sich im Internet oder im täglichen Erleben? Was wird ihn hervorlocken? Wovon fühlt er sich angezogen?

Vielleicht konntet ihr mitfühlen, mitdenken, habt ähnliches erlebt, ringt um Klarheit und Erkenntnis, traut euch, an dieser STUDIE als Studienteilnehmer teilzunehmen, von euren kleinen und großen Erfolgen oder auch vom Scheitern zu erzählen. Wir alle lernen jetzt voneinander und können uns gegenseitig ermutigen und motivieren.

Jeder Mensch trägt erneuerndes, schöpferisches Potenzial in sich. 
Was ist das NEUE in dir, das jetzt heraus will? 
Was ist das Neue, das dir gerade geschieht? 
Wo begegnet dir gerade Neues? 
Wo entsteht Neues durch dich, mit dir?
 
Lichtvolle Grüße
Mechthild Sundra
 
 
 

Ätherische Öle als Happylizer – Teil II

Im Flow mit der Schöpferkraft

Da alle Neurotransmitter einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden, auf unsere Glücksgefühle und Motivationen haben, werden sie von der Medizin bei Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen verordnet (Parkinson ist z.B. eine Krankheit, die aufgrund eines Dopaminmangels entsteht).

Wir selbst können dazu beitragen, die Botenstoffe zu aktivieren und ins Fließen zu bringen, indem wir offen für Neues sind, begeisterungsfähig und erregbar für kreative Inspiration und geistige Anregung, gerne Neues ausprobieren, offenen Herzens auf andere Menschen zugehen, eine positive Sichtweise pflegen, für ausreichend Bewegung und lustvolle Entspannung sorgen.

Bei negativen Gemütszuständen, Emotionen und Schmerzen kann die Aromatherapie mit ätherischen Essenzen ausgleichend wirken und die Produktion von stimmungserhellenden, euphorisierenden und schmerzlindernden Neurotransmittern, wie Endorphinen, Encephalin, Serotonin und Dopamin aktivieren.

Wenn wir die ausgewählten und von der Nase auch akzeptierten Essenzen in Raum- und Energiesprays, Naturparfums oder Körperölen benutzen, ist es ratsam, die Duftreize in der Luft oder am Körper mehrmals am Tag zu wiederholen, denn die Botenstoffe sind sehr kurzlebig. Dabei können wir uns angewöhnen, die negativen Gedankenmuster durch positive Bilder und Gedanken zu ersetzen, uns z.B. vollkommen gesund und kreativ sehen, in glücklichen Beziehungen, in liebevoller Umarmung mit uns selbst…usw. 

Gerade bei Stimmungstiefs, negativen Gemütszuständen, Sorgen, Ängsten oder Schmerzen können wir mit ätherischen Ölen eine vermehrte Ausschüttung von Botenstoffen stimulieren.

Entscheidend für das Wohlgefühl ist natürlich immer, dass der Duft oder die Duftkomposition der individuellen Nase auch gefällt. Wo der eine ganz verzückt himmlische Süße erschnuppert, kann ein anderer diesen Duft unerträglich bis ekelerregend empfinden – je nachdem, ob man sich für das Lebensprinzip dieses Pflanzenwesens öffnen kann oder sich von ihm bedroht fühlt. Meist scheiden sich die Geister bei Lavendel, Patchouli und Rose, bei Jasmin und Ylang Ylang.

Sieben wichtige Neurotransmitter

(ÄÖ: Abkürzung für Ätherische Öle)

  1. Dopamin – „Kreativhormon“, „Belohnungshormon“ und Motivationsträger. Es ist ein biogenes Amin, die Vorstufe von Adrenlin und Noradrenalin. Es erzeugt Vorfreude und Lust nach dem Besten („das will ich haben/erreichen“), löst Begeisterung und Glücksgefühle aus. Es hilft dabei, Energie aufzubringen, um Ziele anzusteuern, die uns glücklich machen und seelisch erfüllen. Es sorgt für Erregung und Begeisterung beim Entdecken unserer wahren Berufung. Dopamin spielt eine wichtige Funktion im Belohnungssystem, wird beispielsweise vermehrt beim Sex freigesetzt. Es bringt die Psyche ins Gleichgewicht, löst alte Gedankenstrukturen auf, bringt Energie und Lebenslust. – Ein Mangel an Dopamin führt zu Antriebslosigkeit und Interessenlosigkeit, zu Lustlosigkeit und Unerfülltheit, Unzufriedenheit und Frust. Seit der Corona-Pandemie leiden wir alle mehr oder weniger unter einem Dopaminmangel, uns fehlen das Glücksgefühl und die kleinen Erfolgserlebnisse beim Zusammensein mit anderen, beim Treffen in Cafés, bei gemeinsamen Veranstaltungen, beim gemeinsamen Genießen von Musik und Sport, beim Shopping, auf dem Wochenmarkt. ADHS, Depressionen, chronische Schmerzen, Morbus Parkinson, Restless Legs… haben ihre Ursache im Mangel an Dopamin.

ÄÖ: Angelika, Basilikum, Cistrose, Dill, Grapefruit, Kardamom, Lorbeer, Majoran, Mandarine, Muskatellersalbei, Nelkenblütenknospen, Niauli, Palo Santo, Petitgrain, Pfefferminze, Grüne Minze (Spearmint), Ravintsara, Weihrauch, Zimt, Zitrone

  • Serotonin – das „Glückshormon“, Botenstoff der Entspannung, nach dem wir uns alle sehnen.Serotonin ist ein biogenes Amin aus Aminosäure und wird in den Zellen des Darms gebildet. Es ist der Glücksstoff aus unserem Bauchhirn.Doch wenn der Darm mit Antibiotika vergiftet ist, kommen nur aggressive Reaktionen aus dem Bauch. Serotonin macht uns ausgeglichen, zufrieden, rundum happy, stabilisiert die Psyche, lässt uns positiv denken, schenkt wieder Freude an der Natur, sorgt für Ruhe, Harmonie und ein Gefühl der Befriedigung,  kann Dankbarkeit und ein absolutes Glücksgefühl erzeugen. Es dämpft Angst- und Engegefühle, Depressionen und auch die Heißhungerattacken auf Süßes, besänftigt gestresste Nerven, lässt in Zeiten der Anspannung innehalten und sorgt für den nötigen Abstand zum Alltagsgeschehen. Extreme Emotionen, Süchte und Schmerzen können gemildert und gewandelt werden, negative Gedanken und Sorgen verfliegen, ein gesunder, erholsamer Schlaf stellt sich ein – ein Nebenprodukt von Serotonin ist das Schlafhormon Melatonin. Es entsteht wieder Raum für kreative Gedanken und Gefühle, für Inspiration, Meditation und Träume. – Ein Mangel an Serotonin zeigt sich in Nervosität, innerer Unruhe, Schlaflosigkeit und Magen-Darmstörungen. Stress z.B. verbraucht sehr große Mengen an Serotonin!

ÄÖ: Benzoe, Bergamotte, Grapefruit, Jasmin, Kakaoextrakt, Kamille römisch, Kardamom, Myrrhe, Lavendel, Majoran, Narde, Neroli (Orangenblüte), Patchouli, Sandelholz, Tanne, Tonka, Tuberose, Vanille („Kuschelduft“), Ylang Ylang, Zeder

– für Melatonin: Bergamotte, Kardamom, Lavendel, Linaloeholz, Rosengeranie, Weihrauch

  • Noradrenalin – ist ein überlebensnotwendiges Motivations- und/oder Stresshormon, das im Nebennierenmark gebildet wird (siehe Dopamin). Es steuert die mentale und psychische Stressanpassung. In geringer Dosierung wirkt es als Neurotransmitter erregend, aktivierend und leistungssteigernd, schärft unsere Aufmerksamkeit. Es stimuliert, macht wach, regt Körper und Geist an. In hoher Konzentration wirkt es als Stresshormon: aufregend, aufpeitschend, aufputschend und aggressiv, neigt zur Kampf- oder Fluchtreaktion (fight-or-fligth). Daher achtsam dosieren, nach Symptomen und Tabletten fragen (Blutdruck, Herz, Betablocker, Blutverdünner) usw. Ein Absinken des Noradrenalinspiegels führt zu Antriebsschwäche, Trägheit und Abwehrschwäche.

ÄÖ: Angelika, Cistrose, Eisenkraut, Eukalyptus citr., Grapefruit, Ingwer, Kardamom, Lemongras, Litsea, Nelkenblütenknospen, Rosmarin, Palo Santo, Pfeffer schwarz, Salbei, Speiklavendel, Wacholder, Weihrauch, Weißtanne, Zimt, Zitrone

  • Endorphine sind körpereigene Betäubungsmittel (Morphine, Opiate) mit euphorisierender Wirkung auf die Psyche. Darum werden auch sie zu den “Glückshormonen” gerechnet. Sie werden von der Hirnsubstanz und der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) produziert, vor allem durch die Freude sportlicher Betätigung, durch Lachen, Tanzen, gemeinsame Erlebisse, Verliebtsein…  Sie vermitteln Entspannung, lösen Ängste, lindern chronische Schmerzen, regulieren Stress und stimmen sanft. Werden nicht genügend Endorphine gebildet, kann es zu Gefühlskälte, Schüchternheit und geschwächter Lebensfreude kommen. Ihr Einfluss auf das Immunsystem ist tiefgreifend („Glück hält gesund!“). Therapeutisch werden die Endorphin-Auslöser bei emotionaler Kälte, leichten Depressionen, Angstzuständen, chronischen Schmerzen, Suchtentzug, Kontaktscheue und mangelndem Sexualtrieb eingesetzt.

ÄÖ: Chrysantheme, Franjipani, Geranium, Grapefruit, Jasmin, Orange, Mandarine, Muskatellersalbei, Patchouli, Rose, Rosengeranie, Tolubalsam, Tonkaextrakt, Tuberose, YlangYlang

  • Encephaline („Aufheller“, Lichtbringer) sind den Endorphinen chemisch verwandt und werden vom Thalamus produziert.Sie sind körpereigene Stimmungsaufheller und Schmerzhemmer, können die Weiterleitung von Schmerzen unterbinden. Sie fördern die Lebensfreude, stimmen heiter und sorgen für euphorische Zustände, für Freude, Wohlbehagen und sexuelle Stimulation. Encephaline werden in besonders spannungsreichen Momenten freigesetzt – etwa bei einem Sieg, beim Orgasmus oder einem mystischen Erlebnis. Ein Absinken des Encephalinspiegels kann melancholische Stimmungen und einen Mangel an Selbstvertrauen zur Folge haben. Die entsprechenden ätherischen Öle werden bei chronischen, schweren oder manischen Depressionen, bei chronischen Schmerzen, Phobien, Suizidgefahr, Suchtentzug und starken Gefühlsschwankungen eingesetzt.

ÄÖ: Bergamotte, Geranie, Grapefruit, Hoblätter, Jasmin, Koriander, Linaloeholz, Muskatellersalbei,  Palmarosa, Rose, Tuberose, Wiesenkönigin, Ylang Ylang, Zdravetz (echter bulgarischer Storchenschnabel)

  • Acethylcholin – wichtigster Neurotransmitter des peripheren Nervensystems. Er wird über den Hypothalamus ausgeschüttet und bewirkt eine Konzentrations-steigerung des Gehirns, unterstützt das logische Denken, fördert die Kritikfähigkeit und das Urteilsvermögen, stärkt das Gedächtnis, regt das Gehirn zu Höchstleistungen an (brain-doping): Sowohl die Erregungsübertragung von Nervenfaser auf Muskelfaser, als auch die vegetativen Funktionen (u.a. Herzschlag, Atmung und Verdauung) werden durch Acetylcholin gesteuert. Bei der Alzheimer-Krankheit (Oberbegriff: Demenz) besteht ein gravierender Mangel von Acetylcholin im Gehirn. Hier können entsprechend verdünnte Aromasprays mit folgenden ÄÖ helfen, den Mangel auszugleichen.

ÄÖ:  Angelikawurzel, Basilikum, Bay, Bergamotte, Cajeput, Eisenkraut, Estragon, Eukalyptus, Kampfer, Lavendelsalbei, Litsea, Nana-Minze, Rosmarin, Salbei, Spearmint (Grüne Minze), Wacholder, Zitrone, Ysop,

  • Oxytocin – der „Nähe-Kuschel-und-Großzügigkeits-Botenstoff“. Oxytocin ist ein Neuropeptid (Protein, welches im Nervengewebe vorkommt), das als Hormon und auch als Neurotransmitter fungiert. Das Neurohormon wird im Hypothalamus von der Hypophyse produziert und ist wehenfördernd. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Geburt und beim Sex. Es öffnet uns für emotionale Intimität. sorgt z.B. dafür, dass der Mann eine Erektion bekommt. Es beeinflusst nicht nur das Liebesverhalten zwischen Mutter/Vater und Kind und zwischen Partner und Partnerin, sondern allgemein die sozialen Interaktionen. Liebevolle Berührung, die Erfahrung von Nähe und bedingungsloser Liebe sind eine Grundbedingung für das Überleben auf diesem Planeten. Die heilsame Kraft von Berührung ist längst erwiesen und wird erfolgreich in Therapien eingesetzt. Fehlende Berührung erzeugt jede Menge Überlebensstress – psychische und geistige Verarmung und einen großen Hauthunger. Wir brauchen die Berührungsrituale im Alltag, um körperlich und geistig gesund zu bleiben – um ein Mensch sein zu können. Ohne Liebe, ohne Nähe und Intimität, ohne Empathie und Vertrauen – wie lange können Menschen das aushalten? Oxytocin fördert den Fluss von Empathie, Einfühlungsvermögen und Vertrauen, dass wir einander bedingungslos lieben und großzügig miteinander teilen. Oxytocin wird bei positivem Körperkontakt, wie Schmusen und Streicheln ausgeschüttet, wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend. Wir fühlen uns geborgen, zugehörig und sind zufrieden. Die gleiche Wirkung spüren wir, wenn wir uns selbst umarmen, unsere Arme und Hände streicheln. Es geht uns gleich besser. Es funktioniert auch, wenn wir an jemanden denken, der uns bedingungslos liebt. Ganz allgemein wirkt es belebend, stimmt uns positiv, wirkt antidepressiv und regt die Libido an. Die entsprechenden ätherischen Öle dürfen keinesfalls in der Schwangerschaft eingesetzt werden, da sie wehenauslösend und geburtseinleitend sind. Sie helfen bei Lethargie, Negativität, Stimmungstiefs und schwacher Libido – auch bei Kontaktscheue und Vertrauensmangel in Menschen, wie z.B. bei Autismus..

ÄÖ: Eisenkraut (Verbena), Jasmin, Muskatellersalbei

Rezepturen gibt es im nächsten Blog

Hier geht es zum Blog Maskenspray selbergemacht

Immortelle (Helichrysum)

Ätherische Öle als Happylizer – Teil I

„Du riechst so gut… Lass mich noch mal an dir schnuppern…“

Glückshormone und Happylizer-Düfte schwirren durchs Quantenfeld… sind in der Luft… in aller Munde… strömen durch Nasen, Riechkolben und Hautzellen… selbst gemachte Botenstoffe aus unserem Gehirn… eigene Schöpfungen… legale Glücklichmacher.

Therapeuten, Heiler, Schamanen, Glücksritter, Gestresste und Gebeutelte nehmen DANKBAR das duftende, ätherische Geschenk der Pflanzenwesen an, die uns seit Anbeginn der Zeit mit ihrer Duftfülle begleiten. Docken wir uns an. Atmen wir die Duftmoleküle tief ein und sorgen wir für eine Weiterverbreitung des Glücksvirus, das in unser Kronenchakra strömt, an unsere Zellen und Rezeptoren andockt und eine Kettenreaktion von Vertrauen, Freundlichkeit und Liebe freisetzt.

Wir sind, was wir denken

Gedanken können uns in den Himmel heben oder in tiefste Dunkelheit stürzen. Jeder Gedanke wirkt auf die Schaltkreise unseres Gehirns und des Nervensystems ein, in dem alle Neuronen miteinander vernetzt sind. Das geschieht durch die körpereigenen Botenstoffe oder Neurotransmitter, die allgemein als „Glückshormone“ oder Happylizer im Sinne von „Glücklichmacher“ bezeichnet werden, da sie ähnlich wie Hormone als Übertragungsstoffe wirken. Ob die Reize nun von einem Gedanken (in uns), von einem Duft (außen) oder einem Botenstoff stammen, ist unerheblich. Tatsache ist, die Botenstoffe fungieren als eine Brücke zwischen dem Reiz (Duft, Gedanke) und dem Gehirn.

Beispiel: Was geschieht beim Gedanken Liebe? Wir öffnen unser Herz, schalten auf Empfang und Empathie, unser Gehirn schüttet unmittelbar u.a. folgende Botenstoffe aus: Dopamin (Glückshormon), Oxytocin (Bindungshormon), Vasopressin (Wachstumshormon)…

Beim Umweltreiz Angstverschließen wir uns, erstarren, schütten folgende Botenstoffe aus: Cortisol und Noradrenalin (Stresshormone), Histamin (Allergiehormon) … Diese Bio-Chemikalien greifen das Immunsystem an. Angst bringt das Leben und Lebendigsein (Bio) zum Stillstand, verengt uns und baut dann einen Schutzwall, eine Mauer um uns. Nach demselben Prinzip wirken Anti-bio-tika: Sie richten sich „gegen das Leben“, anti bio.

Liebe öffnet unser System. Angst verschließt uns.

Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

(Buddha)

Bewusstseinspfade (Aquarell)

Ein Upgrade fürs Gehirn

Neurotransmitter sind Botenstoffe mit direktem Einfluss auf unsere Emotionen und unser Nervensystem. Nehmen wir einen Duftreiz wahr – sei es über die Nase oder über Hautzellen, denn auch dort befinden sich Duftrezeptoren – werden die Duftmoleküle unmittelbar an das limbische System und unser Riechhirn weitergeleitet. Das Nervensystem reagiert mit der Ausschüttung von Botenstoffen, die auf unsere Psyche sowie das Hormon- und Immunsystem wirken.

Das limbische System ist der „Sitz der Emotionen“. Es ist der älteste Teil unseres Gehirns, das sogenannte Raubtier- oder Reptilienhirn, in dem alle Gerüche mit Erinnerungen und bestimmten Erfahrungen verknüpft sind – seit es den Menschen auf diesem Planeten gibt. Jeder Duftreiz, den wir unbewusst aufnehmen, wird hier verarbeitet, bewertet und abgespeichert. So entsteht eine Verflechtung von Emotionen, Erinnerungen und Gerüchen.

Der Geruchssinn ist der einzige Sinn, welcher das Zentrum der Emotionskontrolle, der Aufmerksamkeit und des Langzeitgedächtnisses direkt erreicht. Das heißt, Düfte und Gerüche entscheiden auch heute noch über unsere Emotionen und Reaktionen, über den Appetit und sogar die Partnerwahl.

Das alte Raubtiergehirn steuert immer noch unser unbewusstes Affekt- und Triebverhalten gegenüber der Umwelt nach den urzeitlichen Kampf- und Fluchtmechanismen der Neandertaler. Es geht von einem abgespeicherten Bewusstsein des Mangels aus, lebt in ständiger Angst und Gewaltbereitschaft und produziert fast unentwegt Stresshormone (Cortisol, Adrenalin), was durch die Aufnahme von Zucker in unserer Nahrung noch verstärkt wird. Wir wissen, dass sich Stress und Angst negativ auf die überlebenswichtigen vegetativen Funktionen wie Atmung, Schlaf- und Wach-Rhythmen sowie unsere Motivationen auswirken, die ebenfalls vom limbischen System reguliert werden. 

Mit Zucker füttern wir lediglich unsere abgespeicherten emotionalen Programme aus den alten limbischen Neuro-Netzwerken, während der Neokortex, von dem wir gerade mal 5 % zu nutzen wissen, als Treibstoff gute Fett und Fettsäuren benötigt um den Fluss echter Gefühle freisetzen und erhalten zu können. Wenn wir also unsere Liebesbeziehung mit dem Kosmos auffrischen wollen, ist es ratsam, die alten verunreinigten Teile des Gehirns und die Neuronen zu entgiften (z.B. von Schwermetallen, Quecksilber, Arsen, Pestiziden…) dort mal gut „durchzulüften“ und auch die toxischen Emotionen zu entfernen. Sonst werden wir weiterhin im Klammergriff der Angst leben nach dem Flüchten- oder Kämpfen-Modus der Neandertaler und weiterhin fleißig Stresshormone (Adrenalin,Cortisol) produzieren. Diese zerstören auch den Hippocampus, wo das Lernen zuhause ist. Dann ist unsere Welt nicht mehr sicher. Wir werden alte miesepetrige, misstrauische Menschen, die ihre natürliche Offenheit, Neugier und ihr unschuldiges Vertrauen verloren haben. Der Mensch ist wie das Universum ein offen-endiges System und kein Raubtierkäfig.

Entziehen wir den Gespenstern der Vergangenheit ihre Macht und lösen wir uns aus ihrem Bann. Durch Gewahrsein. Bewusstsein. Hinterfragung. Stellen wir uns bewusst neu ein auf die Frequenzen von Vertrauen und Liebe. Steigen wir ein in den kosmischen Flow – als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen und machen wir uns das höhere Gehirn zunutze. Bleiben wir in diesem Feld, entziehen wir den alten Verknüpfungen zwischen negativen Reizen, Gedanken und Emotionen die Grundlage.

Ändern wir einfach unsere Stimmung.

Kultivieren wir Freundlichkeit, Offenheit, Toleranz.

Atmen wir Dankbarkeit, Vergebung, Vertrauen.

Strahlen wir Licht, Freude und Wohlwollen aus.

Die Pflanzenölwesen helfen uns mit ihren ätherischen Essenzen dabei, Licht, Energie und Duft-Informationen zu empfangen und auszustrahlen.

Wie gut können wir uns „riechen“

Über den Geruchssinn ist der Mensch direkt mit der Kette aller Lebewesen auf diesem Planeten verbunden – mit den Kristallen in der Erde, mit dem Pflanzenreich, den Tieren und Mutter Erde selbst. Doch hat er diese Gabe auch verantwortungsvoll wahrgenommen für den Erhalt allen Lebens auf diesem Planeten? Wir wissen, dass es nicht so ist.

Der Mensch hat sich selbst durch sein falsches Natur- und Menschenbild in die innere Verarmung und Isolation hinein katapultiert. Er vertraut seiner eigenen Natur und Nase nicht, mag sich selbst nicht mehr riechen, übertüncht seinen natürlichen Eigengeruch mit künstlichen Aromen, stülpt sich eine Geruchs-Tarnkappe über. Und so wie er seinem eigenen Instinkt nicht mehr traut, ist er auch dem Leben um sich herum misstrauisch und feindselig eingestimmt.

Er hat es nicht geschafft, echte Gefühle, wie Liebe und Mitgefühl zu verwirklichen und auszustrahlen, wähnt in allem und jedem den bösen Feind, gegen den er sich zur Wehr setzen muss. Mal wähnt er ihn im Wolf oder Tiger, dann im Nachbarn oder Kollegen, auch in Pflanzen, Keimen und Viren. Attacke! Her mit der Steinzeit-Axt oder der Anti-bios-Waffe! Trotz seines immensen Wissens lebt der moderne Homo sapiens in der Wahnvorstellung, dass alles, was er nicht kennt und nicht kontrollieren kann, sein Feind ist. Dabei ist er nur einen Quantensprung entfernt vom Homo universalis...

… und er könnte sich noch für diese evolutionäre Disziplin anmelden…

Es ist heute mehr denn je unsere Aufgabe, die Erde und alle auf ihr lebenden Wesen – und darüber hinaus auch die Lichtwesen, Sternenreiche und Planeten am Himmel – als ein lebendiges Ganzes zu begreifen, als ein atmendes, freundliches Universum, dessen einzelne Glieder miteinander im Austausch stehen, harmonisch miteinander verbunden sind, einander verstehen, lieben und achten.

Mit Meditation, positiven Gedanken und Bildern und auch mit gezieltem Dufteinsatz der feinstofflichen ätherischen Essenzen sind wir heute in der Lage, die alten emotionalen Mechanismen zu wandeln und zu erneuern. Das heißt, wir können mit gezielten Gedanken und Duftreizen die alte Gehirnregion reinigen und uns auf eine erweiterte Wahrnehmung und die noch ungenutzten Potenziale des Neokortex und des Hippocampus (Lernhirn) vorbereiten. Es ist erwiesen, dass wir bisher nur einen sehr kleinen Teil des Neokortex nutzen! Erst mit diesem höheren Gehirn wird es uns möglich, in den Fluss wahren Seins und schöpferischer Teilhabe einzusteigen und als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen auf dem Planeten bewusst tätig zu sein.

Dazu braucht es aber eine komplette „Gehirnwäsche“, ein Upgrade unseres Hirnpotenzials, eine Verbesserung und Aufwertung.

Fortsetzung Teil II

Buddhanatur

Mars – Uranus Konjunktion am 20.01.2021

„Es werde Licht“ (nach Nikolaus Flamel)

Tauziehen zwischen Stier und Wassermann

Seit Uranus im Erdzeichen Stier seine Rückläufigkeit beendet hat und wieder direkt laufend ist (14.1.21), wird es zunehmend turbulenter. Wohin man schaut – Veränderung und Umbruch. Die Dinge kommen jetzt sehr rasch in Bewegung…  die Beschleunigung ist kaum nachvollziehbar… die Steine kommen ins Rollen und lassen sich nicht mehr aufhalten. Wir sind aufgefordert, unmittelbar auf jede Veränderung flexibel zu reagieren.

Uranus im Stier will die Beschränkungen und Grenzen sprengen, will die sozialen Unterschiede und Ungerechtigkeiten aufheben, er steht für Freiheit, Innovation, Rebellion, plötzliche Umbrüche, Durchbrüche und eruptive Ausbrüche, Ungehorsam und Unberechenbarkeit.

Diese Konstellation wird nicht nur große Ein- und Umbrüche in der Wirtschafts- und Finanzwelt mit sich bringen, sondern auch Katastrophen aller Art aus Natur, Umwelt und Technik. Wir werden an unsere globale, soziale und menschliche Verantwortung erinnert. Wirtschaft, Handel, Fortschritt und Wachstum wird es in Zukunft nur noch in Übereinstimmung mit Mutter Natur, mit liebevollem Respekt für die Tier- und Pflanzenwelt  und mit Rücksichtnahme auf die Ressourcen unseres Planeten geben.

Es ist eine Zeit mit einer Fülle neuer Ideen und Lösungen, die spontan und intuitiv gefunden werden von unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen. Sie forschen, experimentieren und revidieren wieder, suchen nach praktischen, umsetzbaren Lösungen, die dem Wohle aller Menschen auf diesem Planeten dienen.

Die neuen Wassermann-Energien, die mit der Großen Konjunktion von Jupiter-Saturn am 21.12.2020 ihren Einzug hielten, wollen sich jetzt auf breiterer Ebene durchsetzen: bis zum 21. Januar versammeln sich fünf Planeten im Wassermann. Die Einschränkungen (Kontakt- und Reiseverbot) werden zunehmen, was zu immer mehr Unruhen und Aufbegehren führt. Die rebellische Stimmung steigert sich, es beginnt ein Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung, die Menschen ermutigen sich gegenseitig zu Taten, die sie sich sonst nicht zugetraut haben.

Die beiden fixen Zeichen Stier (Erde) und Wassermann (Luft) stehen im Quadrat zueinander, scheinen so unvereinbar wie Liegen und Fliegen, Bindung und Freiheit, Zentripetal- und Zentrifugalkraft – siehe hierzu den anschaulichen Blogbeitrag Fliegen oder Liegen – Stier vs. Wassermann. So fordert das Quadrat zwischen Jupiter und Uranus eine gerechtere Verteilung der knappen Ressourcen, einen gleichwertigen Zugang aller Menschen zu Wasser, Nahrung, Medizin und Bildung.

Im individuellen Leben ruft uns die Wassermann-Energie zu einer klaren Stellungnahme auf. Wir dürfen zeigen, wo wir stehen, für welche Ziele wir eintreten und welchem Weg wir folgen. Das „Flagge-zeigen“ haben wir schon im letzten Jahr üben können. Jetzt ist es wichtig, einen Wirkungsbereich und einen Ausdruck für die starken schöpferischen Energien zu finden, denn wenn sie unterdrückt werden, gibt es große Spannungen auf sozialer wie körperlicher Ebene. Da können schon mal ein paar Sicherungen durchbrennen. Wir werden auf viele Arten getestet werden, ob wir auch unter dem zunehmenden Druck der Umstände uns selbst und unserem Weg treu bleiben. Dazu dient bis zum nächsten Vollmond auch der Rückzug in den eigenen Innen Tempel, der uns schützt und stärkt und dafür sorgt, dass wir unsere jungen schöpferischen Energien nicht verausgaben. Wenn wir uns treu bleiben, nicht bei allem mitmachen, gleiten wir trotzdem schnell in die Stellung eines Außenseiters hinein, auch wenn wir nichts falsch machen. Jeder Einzelne entscheidet hier in Eigenverantwortung, ob und wenn ja, in wie weit er sich dem Druck des Kollektivs und alten Systems anpasst, beugt oder unterwirft. Bitte versteht, die achtsame Hinwendung zu euch selbst ist ein Akt der Selbstliebe und Selbstachtung. Damit bringt ihr eurem strahlend leuchtenden Selbst Respekt und Liebe entgegen.

Mars trifft am 20.1. auf Uranus im Stier

Uranus ist eine schöpferische Ursprungskraft, eine evolutionäre und revolutionäre Energie, die den Menschen zur Weiterentwicklung drängt, zum Sprung in mehr Selbstbestimmung und Freiheit. Am 20. Januar trifft Mars auf den Uranus im Stier und es wird eine Art notwendigen Quanten- oder Mutationssprung geben, ein Sprung aus der alten Form, aus alten Lebensbedingungen, alten sozialen Bedingungen oder Berufsbedingungen. Lang unterdrückte geistige Impulse werden frei! Die Menschen befreien sich aus Situationen von Bevormundung, Unterdrückung, Manipulation, Erniedrigung. Mars, das aggressive Potenzial zur Eigendurchsetzung, wirkt in dieser Konstellation als Pusher, Antreiber und „Austreiber“ der schöpferischen Kraft (Uranus).

Diese Konstellation enthält den Samen des Zukünftigen und wird für viele Jahre wegweisend für die Menschheit sein. Etwas Neues, noch Unbekanntes, kommt als Ursprungsbild in die Welt, das von einigen offenen kreativen Geistern und Pionieren der Neuen Zeit unmittelbar aufgenommen und von ihnen weitergetragen wird – schnell, eruptiv und heftig. Mit jedem Neuen ist es so, dass wir es am Anfang nicht einschätzen können, ob es gut oder schlechtfür uns ist. Am besten lassen wir es geschehen und schauen, wie es sich entwickelt und auf uns wirkt. Es erscheint uns nur so lange „neu“ und unbekannt, bis wir es in unser Leben integriert haben.

Die bisherigen existenziellen Bedingungen dienen den Menschen nicht mehr, sind seiner Entwicklung nicht mehr angemessen, sowohl individuell persönlich als auch sozial und global auf diesem Planeten. Wir erleben es seit einem Jahr und verschärft in diesem Jahr, wie der Corona bedingte Lockdown viele Wirtschaftszweige einfach lahmlegt (Gaststätten, Hotelgewerbe, Tourismus, Freizeit…). Sehr viele Menschen müssen sich nun eine neue Existenzgrundlage schaffen und gehen dabei auch sehr kreativ vor.

Schlüsselwörter zu Mars/Uranus

– Die notwendige Mutation

– Ein Angebot zur (R)Evolution

– Sprengung der Norm

– Raus aus der Fremdbestimmung – rein in die Selbstbestimmung

– Sprung in eine größere Eigenständigkeit

– spontanes, befreiendes Handeln

– explosive, ungehaltene Energie

– Ein Blitz aus heiterem Himmel

– Der freie Fall aus der Luft

– Erdbeben

– Das Aufrechte knickt um, bricht oder mutiert aus der Form

– Körperlich: schwache Wirbelsäule, gebeugter Rücken, Bindegewebsaffektionen, Lumbalgien (Hexenschüsse), nervliche Überreizung, Nervenschwäche, Ischias, Eisenmangel (Die Astro-Medizin empfiehlt hier Ferrum phosphoricum/Eisenphosphat)

– psychisch/geistig: positiv: Mehr Freiheit und Unabhängigkeit, Mut und Spontaneität, eigenständiges Denken, Individualität und Selbstausdruck, Wahrnehmen, Fühlen und Entscheiden; Rebellion gegen jede Art von Abhängigkeit (geistig, mental, emotional, wirtschaftlich) von Vorgesetzten, von überlegenen, unterdrückenden, dominanten manipulativen Menschen; Lösen aus Fremdbestimmung jeglicher Art; Verlassen des gesellschaftlichen Glaubenssystems;

 negativ: Unsicherheit, Existenzangst, Angstzustände aus Aggressionsverdrängung, Hemmungen, Entscheidungslosigkeit, Neigung zu Anlehnung und Fremdbestimmung; sich über die Glaubenssysteme anderer definieren, Reizbarkeit, Überreaktion durch Aggressionsstau.

Wer z.B. wegen erhöhter Existenzangst oder einer labilen wirtschaftlichen Lage das Angebot zur Veränderung des Lebens, zur Veränderung der bisherigen Sozialstruktur und das Angebot zum r-evolutionären Ur-Sprung in neue Bedingungen nicht annimmt und aus den alten Bedingungen nicht heraus will, muss erfahren, dass er handlungsgelähmt und ohne Abwehr ist. In diesem Zustand wird er leicht das Opfer von Übergriffen durch die Umwelt, zieht wie ein Magnet die Unselbständigen und Parasiten an, die nur aus fremden Organismen leben können. Hierzu gehören auch Viren und Parasiten.

Mars-Uranus Konjunktion 20.1.2021 um 21.38 h MEZ Berlin

Am Tag der genauen Konjunktion von Mars-Uranus findet in Washington die Amtseinführung des neuen Präsidenten statt. Am Beispiel des scheidenden Präsidenten Trump können wir beobachten, wie jemand, der aus der alten Sozialstruktur und seinem alten „Rollenschlüpfer“ nicht heraus will, die phänomenale Variante der Mutation lebt: Er will innerhalb des bestehenden Systems der Größte und Beste sein, will Gigantisches erreichen oder bezwingen.

Mars-Uranus als Transit im eigenen Horoskop

Schaut in eurem Geburtshoroskop nach, in welches Haus die Konjunktion von Mars-Uranus auf 7° Stier fällt. In diesem Lebensbereich (Haus) werdet ihr zur bewussten Evolution (REvolution) aufgerufen, um bewusst am Prozess der Schöpfung mitzuwirken. In diesem Bereich erwacht eure eigene Kreativität als göttliche Gabe zur Erfüllung eures Lebenssinns. Hier erfahrt ihr euer Potenzial der eigenen Vollständigkeit und Ganzheit, entwickelt euch zu Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Dieser Bereich ist euer mythischer Neuer Garten der Ko-Kreativität, in dem ihr zu „Gott“, eurer eigenen Essenz und Ursprungskraft, zurückkehrt. In diesem Garten lernt ihr als junge, universale Menschen, eure neuen schöpferischen Kräfte weise zu lenken, ethisch und voller Liebe für die Evolution der Spezies Mensch und allen irdischen Lebens.

An diesem Ort, in diesem inneren Heiligtum in euch, tritt die weibliche Mitschöpferin EVA hervor, als Führerin auf die nächste Stufe der Evolution. Im Horoskop nach der Huber-Koch-Methode und deren Aspektarium erkennen wir sehr schön die Steinbock-Venus am Ende der Planetenkarawane im 4. Haus, während die Lilith auf 11° Stier zusammen mit Mars-Uranus im Stier vorangeht. Das männlich-schöpferische Samenpotenzial von Mars-Uranus wird flankiert von den weiblichen Mitschöpferinnen LILITH und der Mondin. Noch weiter vorn in den Zwillingen der Nördliche Mondknoten, der in die Zukunft weist.

Doch die beiden Planetenballungen im Stier und im Wassermann stehen im spannungsreichen Quadrat (rot), was nichts anderes heißt, als dass die weiblichen Energien (Lilith, Mond, Venus) als ein empfängliches, offenes und fürsorgliches Bewusstsein für die Natur und das Weibliche unbedingt in die Weiterentwicklung miteinbezogen werden müssen, wenn wir nicht an Angst, Enge und Selbstbegrenzung ersticken wollen.

Auch das Sabische Symbol der Konjunktion weist auf das Weibliche hin, die Begegnung von Jesus mit der Frau aus Samaria am Brunnen. Schon beim Vollmond im Krebs vom 30.12.2020 befand sich Uranus auf diesem 7. Grad im Stier: Die Frau aus Samaria am Brunnen“. Dort speist sie mit ihren geistigen Wasserwellen (Sextilen und Trigonen) diesen kreativen Dezember-Vollmond – so wie wir hier und jetzt aufgefordert sind, unseren Geist mit positiven schöpferischen Imaginationen zu erneuern. Ebenso bei Neumond mit SOFI am 14.12.20 befindet sich Lilith, die archaische, eigenwillige, freie und schöpferische Energie des Weiblichen auf diesem vereint mit Uranus.

Ausgerechnet dieser unbezähmbaren, freien (unverheirateten) Frau, die von der Gesellschaft ausgeschlossen und gering geschätzt ist, offenbart sich der zukunftsweisende, schöpferische Geist des Messias, des Gottessohnes. Und er offenbart sich eben nur diesem weiblichen Bewusstsein, das der alten sozialen Ordnung und den traditionellen Bindungen nicht angehört.

Dane Rudhyar schreibt dazu: „Die schöpferische Zukunft steigt zuerst zu dem hernieder, was Chaos geworden ist. Eine alte Ordnung ist niemals offen für eine neue Offenbarung, bevor sie nicht die Unordnung im Namen dessen angenommen hat, das sich allen Formen der Ordnung unterwirft und diese übersteigt: die Liebe.“

Das Symbol des Brunnens führt auch zum alchemistischen Merkurbrunnen, einem Gefäß (vas hermeticum), in dem die Wandlung geschieht. Es mag eine Metapher sein für den Seelengrund als ein Gefäß, in dem sich das göttliche Wasser oder das finstere Meer, oder das Chaos befindet. Als Archetyp steht der Brunnen für Heilung, Verjüngung, ewiges Leben oder seelische Wiedergeburt. Er ist das sprudelnde Urbild des Lebendigen, der Urschoß, aus dem der Mensch schöpft.

Dieses Symbol entspricht also dem Saatgedanken, der für die nächsten Jahrzehnte Gültigkeit hat. Es offenbart die neue Seinsqualität, in der wir einander wirklich begegnen können – als Götter und Göttinnen, als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen – in Augenhöhe. Das Symbol offenbart den Heiligen Geist als weibliche Kraft, als Schöpferin und Mitschöpferin beim Sprung auf die nächste evolutionäre Ebene. Diese neue Seinsqualität des Weiblich-Schöpferischen ist von solcher Kraft, dass sie die alte Ordnung und die alten Muster vom Platz verweist.

Ich bin die Göttliche Komödie

Es folgt nun eine Liste der 12 Häuser mit dem jeweiligen Lernthema oder Angebot, die höchsten Qualitäten und Tugenden dieses Lebensbereichs zu entfalten, wenn Mars-Uranus diesen Bereich aktiviert. Hier besteht also ein großer Bedarf an Mut, Unabhängigkeit, Eigenständigkeit, schöpferischer Leidenschaft und einzigartiger Ausdruckskraft. Hier mutieren wir zu evolutionären Frauen und Männern, befreien uns vom Drang zu dominieren oder uns zu unterwerfen, suchen die mitschöpferische Partnerschaft. Hier entfalten wir unser göttliches Potenzial der eigenen Ganzheit. Hier offenbart sich unser Genius-Code als Quelle unserer einzigartigen Kreativität und Ausdrucksweise.  Fülle den hier angegebenen Mangel mit deinem ganzheitlichen Potenzial auf! (Bitte auch die Aspekte zu 7° Stier beachten!)

  • Haus 1: Mangel an Selbständigkeit + Handlungsfähigkeit. Spontanes befreiendes Handeln ist angesagt. Mut zum Eigensinn und Ungehorsam. Gottheit: Tyr oder Skadi. Musikstück: The Riot of Spring von Dmitri Kourliandski/Theodore Currentzis.
  • Haus 2: Mangel an ökonomischer + sozialer Selbständigkeit. Die eigenen Wertvorstellungen (jenseits der Norm) frei zum Ausdruck bringen. Unabhängigkeit von Geld und Status. Frei leben ohne Versicherung. Statt diverser Seitensprünge den Sprung nach vorn wagen. Mut zur Kulturrevolution.
  • Haus 3: Mangel an selbständiger Intelligenz & Lernfähigkeit. Gefahr der Fremdbesetzung und Infiltration. Rastloser Geist. Trau deinem Genius-Code. Eigene Art zu lernen. Spontanes Erfassen von Synergien und Assoziationen. Spontaner, intuitiver Ausdruck. Gottheit: Hermes-Merkur, Toth.
  • Haus 4: Mangel an emotionaler Unabhängigkeit. Gefahr der Fremdbesetzung: das Kind lebt das Leben der Mutter. Lernaufgabe: Sich lösen vom Mutterprinzip. Mut zur Selbstbestimmung und seelischen Eigenständigkeit. Aufforderung zum Ungehorsam, zu den eigenen Gefühlen stehen. Gottheit: Lilith.
  • Haus 5: Mangel an unabhängig-ganzheitlichem Selbstwertgefühl. Befreiung von fremden Identitäten („Rollenschlüpfern“). Dein Genius-Code braucht viel Freiraum. Bringe dich GANZ ein. Sei frei und kreativ.
  • Haus 6: Mangel an individuell-selbständiger Vernunft. Lass dich nicht vereinnahmen oder verrückt machen. Sei verrückt. Sei dein eigener Chef. Mach die Dinge auf deine eigene Art, im eigenen Rhythmus, in freier Gestaltung, mit Freude.
  • Haus 7: Mangel an selbständiger Beziehungsfähigkeit. Eine feste Beziehung um jeden  Preis? Stehe zu einer freien Beziehung. Sei selbst frei. Liebe dich selbst. Sei offen für geistige Partnerschaften und freiheitsliebende Gleichgesinnte. Sei ein Mitschöpfer.
  • Haus 8: Mangel an ganzheitlicher Wahrnehmungsfähigkeit. Festhalten an wirtschaftl. Abhängigkeiten aus Angst vor kollektiver Strafe. Hinterfragen von kollektiven Wertmaßstäben. Mut, sich aus weltanschaulichen Abhängigkeiten zu lösen. Befreiung von Ängsten. Eigene Überzeugungen und Werte leben. Hol dir die Rippe von Adam zurück und sei selbst ganz!
  • Haus 9: Mangel an ganzheitlicher Entscheidungsfähigkeit. Sei ein revolutionärer und freier Geist. Eigensinnig den Sinn verkünden. Entfalte dein volles, evolutionäres Potenzial. Sei frei, dein Bestes zu tun und zu sein. Wähle für dich den Weg der Entfaltung in den voll verwirklichten universalen Menschen. Sei Wegbereiter und Vorbild in der bevorstehenden Mutation der gesamten Spezies.
  • Haus 10: Mangel an Unabhängigkeit & Eigenverantwortung. Schicksalsschläge sind vorprogrammiert und willkommen. Aufrüttelnde, traumatische Schocks helfen beim Aufbrechen verkrusteter Strukturen. Deine Berufung? Überwinde dich selbst! Sprenge die Ringe Saturns! Vertraue der Resilienz, dem Leben und deinem schöpferischen Genius: Siehe ich mache alles neu!
  • Haus 11: Mangel an Selbstfindung, Selbstbefreiung und Rebellion. Tanze deinen Traum wach! Befreie dich von deinem alten Selbst, von den gesellschaftlichen Rollenschlüpfern und Masken! Du bist hier, um dich selbst zu erneuern und dein Zukunftspotenzial zu entfalten, den universalen Menschen. Halte Ausschau nach ko-kreativen Freunden, Mitschöpfern und Mitschöpferinnen, aufgestiegenen Meistern und Meisterinnen, selbstverwirklichten Yogis und Bodhisattvas. Jede Neuerung ist eine (R)evolution
  • Haus 12: Mangel an Autonomie und Selbstbestimmung. Kreatives Verarbeiten von Traumbildern, Visionen, Begegnungen mit Archetypen und Schatten. Kontemplation, Meditation und Yoga. Bewusst den Rückzug, die Stille, die geistige Versenkung wählen als Weg zur Vereinigung mit Gott. Akzeptieren von Schwäche, Krankheit und Niederlagen. Die kosmische Geliebte und göttliche Mutter überschüttet dich mit Gnade. Du trägst das Evolutionspotenzial der Ewigkeit in dir.

Für Deutschland (Berlin) fällt die Mars-Uranus-Konjunktion in das 8. Haus. Für Washington aktiviert sie das 11. Haus.  Für weitere politische Infos, mehr Hintergründe und einen interessanten Vergleich zwischen Trump und Hitler siehe den Astrogeography Blog von Georg Stockhorst, der mir sehr geholfen hat. Herzlichen Dank!

Bodhicitta – das Herz der Erleuchtung (Acryl)

Ich freue mich auf die Neue Energie, bin bereit zum Sprung. Bei mir werden das 11. Haus (Koch-Häuser) und das 12. Haus (Placidus-Häuser) aktiviert.

Ich freue mich auf euer Feedback.

Sternengrüße von

Sundra

Tag der Vergebung

Mandala Akzeleration (Aquarell)

Mein Tag beginnt mit einer Anrufung der violetten Flamme, die sich in meinen Heil-Meditationen immer öfter zeigt. Wegen zunehmender Sehverschlechterung mache ich mehrmals am Tage eine Pause und lege mich hin, um bewusst über die Hände den Augen Energie zuzuführen. Dabei erscheint oft ein violettes Licht in verschiedener Farbintensität und Abstufung – von Magenta und Pink bis zum tiefdunklen Violett. Die violette Flamme ist mir noch aus früheren Studien der esoterischen Astrologie und der Wissenschaft von den Sieben Strahlen bekannt – als 7. Schöpfungsstrahl der Transformation und Heilung, der durch den universellen Meister Saint Germain* gelenkt wird.[1] Wann immer wir uns der Schattenarbeit, der Auflösung karmischer Muster und den Heilkräften widmen, können wir die heilenden und transformierenden Energien des violetten Lichts anrufen.


[1] Saint Germain, einer der so genannten aufgestiegenen Meister, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Menschheit offenbart wurden.

Der 7. Strahl (Aquarell)

Nach der Meditation verspüre ich das Bedürfnis, einen dieser Meister um Hilfe und Unterstützung zu bitten und formuliere die Frage: Welche Meister-Energie will sich jetzt durch mich, in mir oder in mich (hinein) inkarnieren und manifestieren?

Ich erinnere mich an das Buch mit Kartenset „Die Gegenwart der Meister“ von Jeanne Ruland und der Malerin Iris Merlino, das mir schon manche Inspiration geschenkt hat. Als erste Karte ziehe ich KUAN YIN, den weiblichen Bodhisattva der Barmherzigkeit. Sie ist im asiatischen Raum die Verkörperung der göttlichen Mutter des Mitgefühls, der Barmherzigkeit und Gnade. Ihr Name bedeutet „Sie, die die Schreie und flehenden Rufe der menschlichen Welt sieht und erhört.“

Ähnlich wie die christliche Maria und gnostische Sophia verkörpert auch Kuan Yin die jungfräuliche Weltenmutter, den weiblichen Part des Schöpferlogos. Sie ist auch identisch mit Avalokiteshwara, dem Bodhisattva, der die göttliche Eigenschaft des Mitgefühls verkörpert. In ihrer weiblichen Gestalt wird Kuan Yin oft mit wallenden Gewändern und barfuss laufend dargestellt, in ihren Händen eine umgekehrte Vase haltend, aus der ihr Strom des Mitgefühls als göttlicher Segen in die Wesen einfließt. Das erinnert an die Wassermann-Energie und die Tarot-Karte Nr. 17 Der Stern.

Ich habe diese Gestalt niemals gesehen, doch der reiche himmlische Segen, der Fluss göttlicher Gnade ist schon oft über mich ausgegossen worden, hat mich erquickt, mir wieder auf die Beine geholfen. Diese Momente sind immer sehr intim, rein und voller Glückseligkeit.

DANAE (Aquarell)

Die Praxis: Arbeit mit dem violetten Licht

Wie ich im Blog über die Neumond-Energie vom 13.1.21 schrieb, eignet sich diese Zeit besonders für die innere Einkehr im eigenen Inneren Heiligtum. Darum mache ich hier mal meine innere Arbeit transparent, auch um euch zu inspirieren und Mut zu machen. Die Arbeit mit dem violetten Licht ist sehr kraftvoll und reinigend. Sie kann im Stehen oder Sitzen, am besten nach der Meditation gemacht werden.

Atme ein paar Mal tief ein und aus und stelle dir dabei das violette Licht als ein Feuer der Vergebung vor. Ziehe nun die violette Flamme durch deine Füße und durch alle Chakren hoch bis in dein Bewusstsein. Das kann im Ajna-Chakra (Dritten Auge) oder im obersten Scheitelchakra (Sahasrara) sein. Stelle dir nun vor, wie die violette Flamme alle geistigen, mentalen und emotionalen Gifte aus dem Körper herauszieht und umwandelt.

Sobald du vor deinem inneren Auge das violette Licht wahrnimmst, rufe KUAN YIN, die Göttin der Gnade und des Mitgefühls mit deinen eigenen Worten an…

… Bitte sie um Hilfe für dein besonderes Problem in einer bestimmten Situation…

… Zeige deine Bereitschaft zur VERGEBUNG, indem du dreimal sprichst:

      Ich vergebe! Ich vergebe! Ich vergebe!

… und nun zähle auf, wem du alles vergibst, wer oder was dich einmal in irgendeiner Weise, zu irgendeiner Zeit, aus irgendeinem Grund verletzt oder falsch behandelt hat…

  • Ich vergebe diesem und jenem Menschen …
  • Ich vergeben diesem /jenem Zustand oder Ding …
  • Ich vergebe diesem/jenem Ort, diesem Land / dieser Gegend…

und befreie mich jetzt von aller Schuld, die ich mir selbst und dem Leben gegenüber auferlegt habe.

Rufe das Gesetz der Vergebung und des Ausgleichs an – für dich selbst – für die ganze Menschheit – für allen Missbrauch von Gottes heiliger Energie seit Beginn der Schöpfung.

Danke für die Möglichkeit der Vergebung und sprich wieder dreimal:

Vergib mir! Vergib mir! Vergib mir!

Und so wie dir Vergebung widerfährt, gib diese auch als Liebe und Güte an andere weiter und gleiche damit alle früheren Schulden dem Leben gegenüber aus, die sich vielleicht noch in irgendwelchen dunklen Schattenbereichen deines Bewusstseins finden mögen.

Danke für dieses Gesetz der Vergebung und danke für die Gnade, das Leben jetzt frei vom Rad des Karma lieben zu können.

Danke als göttliches ICH BIN – als Gottes Licht in Tätigkeit.

ENDE der Anrufung.

Heiliger Quintenzirkel

Als ich um Vergebung für die Orte kam, floss es spontan aus mir heraus: Ich vergebe dem Sauerland (habe oft abwertend davon geredet und gedacht) … ich vergebe den Germanen, die hier im Land im ersten Jahrhundert ihre Seherin Veleda an die Römer verraten und umgebracht haben… ich vergebe dem Ort Alexandria…. ich vergebe den Christen, die Hypatia auf grausame Art zerstückelt haben… ich vergebe den unwissenden Menschen, die Frauen und Männer als Hexen verbrannt haben … ich vergebe Kirchen und religiösen Organisationen… usw.

Als der Tränenfluss versiegt war, trat große Erleichterung ein. Und als ich die nächste Karte der ARYA TARA sah, kam mir gleich ihr Mantra OM TARE TUTTARE TURE SOHA in den Sinn – Freude und Glückseligkeit flossen in mich ein…

Und dann ging es auch schon weiter mit der Vergebung…  und der Musik von Oliver Shanti & Friends…

Sternengrüße von Sundra

Das Aspektbild – Neumond 13.01.2021

Resilienz und Selbsterneuerung: Weiterleben mit der Katastrophe

Neumond Steinbock

Pufferfeder, Resilienzfigur oder Schild

Da habe ich vor einiger Zeit ein arte-Video über Resilienz gesehen, mir Aufzeichnungen gemacht … und finde nun im aktuellen NEUMOND-Horoskop vom 13.1.21 eine Aspektfigur, die genau dieser seelischen Stärke und Widerstandskraft entspricht. Sie wird Pufferfeder, Resilienzfigur oder auch Schild genannt.

Was genau ist Resilienz? Es ist die Fähigkeit, mit extremen Belastungen oder Angriffen fertig zu werden, ohne seelisch daran zu zerbrechen. Es handelt sich um eine Art Steh-auf-Männchen-Qualität, um dieWiderstandskraft der Seele nach einem Trauma und beinhaltet zugleich die Fähigkeit, das traumatische Geschehen bewusst zu integrieren und für die eigene Stärke zu nutzen. Es geht hierbei nicht nur ums Überleben und Durchhalten, sondern um das Wieder-auf-die-Beine-kommen, um ein Leben und Weiterleben in Würde und mit erhobenem Haupt. Es geht um Selbstentwicklung, Selbsterneuerung und Selbsterschaffung nach unserem positiven Bilde: Wir leben im Hier & Jetzt, genießen jeden Moment, ohne uns um Vergangenes oder Zukünftiges zu sorgen, sind viel mutiger, können zuhören und gönnen uns selbst Zeiten der Stille und inneren Einkehr, in denen wir unsere Einheit mit der kosmischen Liebesquelle bewusst erfahren und aktivieren.

Vor allem werden wir uns der alten Programme und Verhaltensmuster bewusst, der angelernten Reaktionen auf Verletzungen, Demütigungen, Niederlagen… und wir erfinden neue Lösungen für alte Probleme, lernen das Hinterfragen und Umdenken. Wir werden zu Mit-Schöpfern unseres eigenen Lebens, heilen unsere alten Wunden und erschaffen uns selbst als einen neuen Menschen (siehe Stellung von Chiron).

Auch ich wurde im Leben immer wieder mit traumatischen Erfahrungen in meinen Beziehungen konfrontiert, bis mich die Entelechie, das in mir selbst liegende höchste Ziel (Vollendungspotenzial), unter extremem Überlebensdruck zwang, mein altes Beziehungsmuster anzunehmen und umzuwandeln. Der traumatische Prozess des „Sterbens“ der alten Person dauerte live vier Jahre (bis 1993) und die Erneuerung oder Heilung gestaltet sich in vielen alchemistischen Stufen – unter Einbeziehung von Yoga, Astroenergetik, Traumdeutung, Kunst und Schreiben – inzwischen seit 29 Jahren.   

Für die Umwandlung und Erneuerung braucht es großen Mut, einen starken Willen und ein bewusstes Einsetzen der schöpferischen Kräfte für die Transformation. Alchemistische Arbeit ist gefragt, die Umwandlung von negativen, schweren, herunterziehenden Gedanken und Bildern in positive, helle zukunftsweisende Bilder, die uns stärken und uns als den Menschen zeigen, der wir ursprünglich sind – lichtvoll, liebevoll, mitfühlend, ausgestattet mit göttlicher Schöpferkraft, der Kraft zur Selbstermächtigung, zur inneren Selbst-Herrschaft und inneren Autorität, einer inneren authentischen Macht bei Übernahme der vollen Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln.

In einem Geburtshoroskop kann das gesamte Aspektbild als ein Schaltplan des Bewusstseins angesehen werden. Es zeigt eine bestimmte planetarische Vernetzung oder ein kosmisches Muster an, das im Bewusstseinsraum eines Geborenen für einen bestimmten Zeitraum wirkt. Dieser Schaltplan findet sich auch in einem Ereignishoroskop wie dem Neumond. Wer das Muster dieses Neumondhoroskops lesen und deuten kann, kann die gegenwärtig wirkenden Kräfte (Planeten) und „Wege“ (Verbindungen, Aspekte) bewusst nutzen, um das Bestmögliche daraus zu machen.

Pluto in enger Verbindung mit dem Neumond zeigt ja die starke und äußerst gefährliche Transformationskraft, die, wenn sie nicht bewusst zur Umwandlung der alten Identifizierungen angewendet wird, große Zerstörung bewirken kann. Mit dem planetarischen Energiemuster der nächsten vier Wochen schenkt uns das Universum die Fähigkeit, trotz des immensen äußeren Drucks innerlich ruhig zu bleiben, die vielen „Schläge“ wegzustecken, zu absorbieren und schließlich in neue Kraft und Stärke umzuwandeln.

Unter Einbeziehung von Chiron, dem verwundeten Heiler in uns, der im WIDDER nach neuen Möglichkeiten sucht, mit der eigenen Aggression wie auch der Angriffslust anderer Menschen fertig zu werden, entsteht eine Viereckfigur aus zwei blauen Strichen (Harmoniestreben als Substanz), zwei innen liegenden roten Quadraten (innere Spannung, Energieerzeugung) und zwei seitlichen kleinen grünen Aspekten (kleine Denkschritte der einfühlsamen Aufmerksamkeit).

Ohne die grünen Linien (Halbsextile) erkennen wir in dem Aspektmuster eine blau-rote Strichfigur, die wie eine Pufferfeder als Energie- oder Schutzmechanismus wirkt. Dieses Bewusstsein beinhaltet eine ständige Federung zwischen Blau und Rot, Substanz und Energie, Stillstand und Antrieb. Das zeigt ein Bewusstsein, das wie ein perfekter Schutzmechanismus wirkt. Dabei wird mit Schlägen, Angriffen und Impulsen von außen gerechnet, man sucht quasi diese Schläge, um gleich darauf zu reagieren und zurückzuschlagen. Das ergibt ein polares Hin und Her, Auf und Ab, ein mehr oder weniger elastisches Reagieren auf sich ständig wechselnden Umstände des Umfelds. Offene Flanken (fehlende Halbsextile) sind extrem verletzliche Schwachstellen. Man ist zwar fähig, die erlittenen Schläge in Stärke umzuwandeln oder auch verbal zurückzugeben, doch man kann sich nicht auf Dauer schützen, da die Energien immer wieder durch die offenen Seiten verloren gehen.

Darin können wir sehr schön die Erfahrungen der letzten Tage wieder erkennen, die wir über die Medien mit verfolgen konnten. Ohne Reflektion, Empathie und mitfühlendes Denken (grüne Aspekte) werden die eigenen Erfahrungen für absolut gesetzt, es wird eine schöne Fassade aufgebaut, Konflikte werden verdrängt, der Horizont bleibt subjektiv und oberflächlich. Wenn das grüne Halbsextil nur an einer Seite vorhanden ist (siehe Neumond), ist die Funktion des Schutzschilds instabil und bekommt immer wieder Schlagseite. Das mindert die Abwehrkraft und wird als schmerzhaft empfunden. Die Umwelt bemerkt diese Schwäche sehr schnell und greift an dieser empfindlichen Stelle an. Hier muss man lernen, sich besser zu schützen.

Ein Schild fürs Immunsystem?

Ist das Viereck aufgrund der kleinen grünen Halbsextil stabil, kann es als Resilienzfigur oder „Schild“ gesehen werden. Der Schild wird als Abwehr verwendet, um sich vor Energieverlust oder Ansteckung durch „fremde“ Eindringliche ins „eigene“ System zu schützen. Man könnte auch von einer inneren Mauer der Abwehr sprechen, die aufgrund der starken inneren Spannungen (zwei gekreuzte rote Quadrate) aufgebaut wird. Die Abwehrhaltung (Mauer) dient dazu, äußere „Feinde“, wie ansteckende „Schläge“, Impulse, Nachrichten und Bilder aus dem näheren Umfeld (3. Haus) abzuwehren, hat aber gleichzeitig den Nachteil, dass auch aus dem eigenen Zentrum keine hilfreichen Informationen empfangen werden (mittlerer kleiner Kreis = innerer Wesenskern). Mit diesem Schild wird aber nicht gekämpft. Man hält ihn lediglich schützend oder drohend vor sich, verharrt dabei in einer starren Haltung oder entzieht sich durch Flucht hinter die Mauer.

Dank der blauen Aspekte (Sextil, Trigon) hat die Resilienzfigur eine große Absorptionskraft, kann viele harte Schläge einstecken und sie in Substanz umwandeln. Dieses „Wegstecken“ geht aber nicht sang- und klanglos vor sich. Die innere Spannung muss sich immer wieder entladen. Nach außen hin bemüht man sich um Anpassung, ist hart im Nehmen, aber innerlich kocht man unter dem zunehmenden Druck, muss dann wieder Dampf ablassen, bedient sich einer aggressiven Kommunikationspolitik, wirft sich gegenseitig die Schuld vor, will den anderen mit Drohgebärden einschüchtern oder vom Leib halten, versucht es mit Klagen und Anklagen.

Rückzug ins Innere Heiligtum

Was in den folgenden vier Wochen wirklich zur Regeneration und Heilung gebraucht wird, ist eine große Ruhe, die durch Rückzug von den Turbulenzen der Außenwelt gewährt wird. Das wird bestätigt von dem Sabischen Symbol des Neumond-Grads „Eine Frau tritt in ein Kloster ein.“ (siehe Blog-Eintrag vom 13.1.21). Die blauen Aspekte (Sextil, Trigon) zeugen von einer inneren Substanz, von innerer Kraft und großen Talenten. Sie können ihre Kraft nur in Ruhe entfalten, wenn wir ihnen auch den Raum dafür geben – am besten regelmäßig und täglich. Die grünen Aspekte zeugen von einer großen Empathie und seelischen Reizempfänglichkeit, für die wir in jedem Moment offen sind – wenn wir nicht auf der starren Abwehrhaltung (Mauer) beharren wollen, die den Trennungsgedanken nur verstärkt.

Trotz der mitfühlenden Empfänglichkeit auf der Herzensebene ist Offenheit gegenüber den Menschen und dem Leben in allen seinen Aspekten die gesunde Version. Was wir alle in dieser Zeit zu lernen und zu üben haben, ist, die eigene Abwehrhaltung gegenüber scheinbaren Angriffen von außen durch Umwandlung zu transformieren – weder durch ständiges Entladen unserer innern Spannung, wie Schuldzuweisungen, mentale Ausbrüche, Schimpfen, Klagen und Drohgebärden, noch durch scheinbares Wegstecken, das auf Dauer auch nicht funktioniert und zu heftigen körperlichen Reaktionen führt.   

Liegender Buddha (Öl)

Aspektfiguren im unteren Raum

Wie schon gesagt, bezieht sich die voll besetzte Nachthälfte unterhalb des Horizonts auf unsere Triebe und Instinkte und die daran gebundenen Verhaltens- und Schutzmechanismen. Die wichtigste Aspektfigur ist das große rote Leistungsdreieck oder T-Quadrat, das durch die Wesensmitte geht. Die zweite dreifarbige Aspektfigur ist ein Viereck mit einem starken Impuls nach Sicherheit und Harmonie, das im Außenbereich angesiedelt ist mit einem Brennpunkt im 3. Haus (exakt auf 6° Fische).

  1. Das große Leistungsdreieck oder T-Quadrat: Neptun in den Fischen befindet sich im Quadrat zu den beiden Mondknoten. Der Mensch am Scheideweg, vor dem nächsten evolutionären Schritt in ein höheres weiteres Bewusstsein, hat etwas zu lernen: allumfassende Liebe, Mitgefühl für alle leidenden Wesen… Die Opposition geht mitten durch die Wesensmitte. Hier soll das Anliegen der SEELE durchgesetzt werden. Es geht nur weiter mit der Entwicklung des Menschen, wenn er sich den Schicksalskräften demütig beugt, innerlich daran reift und in Bezug auf seine leidenden Mitmenschen Mitgefühl und Liebe walten lässt. Der scheinbare Widerspruch zwischen Zwillinge und Schütze soll aufgehoben und zur Ganzheit vereint werden.. Südknoten und Nordknoten, Herkunft/Vergangenheit und Ziel/Zukunft sind im JETZT vereint. YIN und YANG vereint im TAO.

Die Opposition ist keine Trennungslinie, sondern ein Weg des Erkennens, ein Pfad der Integration, ein Lichtstrahl, der von einer Lichtquelle, von einem einmütigen Bewusstsein ausgeht. DAS BIST DU. Du stehst in der Mitte. Du bist die Mitte Du bist strahlendes Bewusstsein. Jetzt.

Ajna (Aquarell)

Neptun-Erfahrung: Jonah und der Fisch

Der Spitzenplanet NEPTUN ist bereit, für dieses Erfahrungsziel, dass die Menschheit auf diesem Planeten eine untrennbare Ganzheit ist, eine Leistung für die Seele der Menschheit zu erbringen und als Erfolg in die Wirklichkeit des Lebens zu tragen. Das heißt: Opfer bringen, bedingungslose Liebe zum Ausdruck bringen… Erkennen, dass Ich der Andere bin. Der oder das Andere ist meine Projektion, die sich in Liebe wieder bei mir inkarnieren darf. Ich integriere das Andere, das Fremde und Abgespaltene, lade es ein zu mir. Mein Wesen ist weit und groß wie der universelle Raum. Und letztendlich diene ich mir selbst, indem ich mich um der Liebe willen immer wieder spalte und vereine… und mich an diesem Spiel erfreue.

Im Außen herrschen allgemeine Verunsicherung und Angst – wegen der unsichtbaren Ansteckungsgefahr, die überall lauert… Angst… die noch geschürt wird durch die vielen widersprüchlichen Nachrichten und Informationen aus den Medien und aus Regierungskreisen. Dazu kommt bei vielen ein Aufbegehren gegen die vom Staat verhängten Lockdowns, die Reise- und Kontakteinschränkungen, die Suche nach Schuldigen und Verantwortlichen für die Einschränkungen.

Das ist jedoch eine sehr kleinliche und beschränkte Sicht auf die gegenwärtige Situation, während Neptun, der Gott der Meere und Gewässer doch dabei ist, die Menschheit durch den großen Fluss der Reinigung zu einem neuen Ufer des Bewusstseins zu geleiten. Er hilft uns, aus unseren Anpassungszwängen herauszukommen und wird immer dann aktiviert, wenn die Anpassungszwänge schuldig machen, die innere Situation mit der äußeren Lebensform nicht mehr übereinstimmt und die seelische Bedrängnis übermächtig wird. Er löst uns aus Dualität und Schuld, führt uns durchs Wasser, taucht mit uns ein in das Meer des Unbewussten, lässt uns die Erfahrung des Wirklichen und Fließenden machen. Er hilft beim Auflösen aller falschen Identifikationen.

Jonas ist vom Fisch verschlungen worden – das heißt: das bewusste Ich, das sich mit einem bestimmten Leben und einer bestimmten Lebensform (Körper) identifiziert, wird von der Wirklichkeit Neptuns verschluckt. Unbewusstes, Verdrängtes, Nichtgelebtes taucht auf, bewegt, ängstigt, verwirrt und irritiert… die bewusste Steuerung des Lebens versagt – die Kontrolle über inneres und äußeres Geschehen entgleitet uns. Die Nacht des Unbewussten umgibt uns.

Nach dem Prozess der Ablösung von den bisherigen  Maßstäben des Lebens und unserer Identifizierung damit, nach dem Herausheben aus der seelischen Bedrängnis, wird JONAS, das bewusste Ich, vom Unbewussten wieder ausgespien, an das Land des Bewusstseins zurückgeworfen.

Zu dem schöpferischen Potenzial der Quintile im Neumond-Horoskop (gelb eingezeichnet) gibt es demnächst einen separaten Blog-Eintrag über den Menschen als Mit-Schöpfer .

Quellen:

Zur Aspektbild-Astrologie

siehe Bruno & Louise Huber, API-Verlag, Adliswil/Zürich, 1999 und

Spirituelle Astrologie, Hans Joachim Badzong Herzlichen Dank!

Sternengrüße

eure Sundra

Neumond im Steinbock 13.01.2021

Neumond Steinbock 13.1.2021

Die Besonderheiten und Auffälligkeiten dieses Neumonds

  • Alle Planeten befinden sich in der unteren Horoskophälfte,
  • Farbigkeit der Aspekte mit einem großen Anteil an Quintilen (gelb), einem großen kreativen Potenzial,
  • die Lage der beiden Mondknoten an der Horizontachse,
  • Alle Planeten befinden sich zwischen Schütze und Zwillinge, zwischen Südknoten und Nordknoten.
  • Eine viereckige Aspektfigur „Schild“ von großer Absorptionskraft

Die Mondknoten sind Schnittpunkte zwischen Mondbahn und Ekliptik. Für Mitteleuropa befinden sich die Mondknoten nahe der AS-DS-Achse – für Berlin sogar gradgenau auf der Achse– und zeigen die weisenden und führenden Kräfte des Schicksals und der Bestimmung in dieser neuen Phase.

Im Geburtshoroskop zeigen die Mondknoten die Beziehung zwischen dem „menschlichen“ Willen (Südknoten) und dem „göttlichen“ Willen (Nordknoten) an. Auch in Ereignishoroskopen von Planetenverbindungen, Ingressen, kleineren und größeren Zyklen wie Neumond, Vollmond, weist die Stellung der Mondknoten auf schicksalhafte Einflüsse hin – zeigt das Ergebnis vergangener Bemühungen, die sich zur gegenwärtigen Situation, verdichtet haben (Südknoten) und das, was an kosmischer Kraft und Substanz neu integriert, absorbiert und verarbeitet werden muss, um als ein Ganzes vollkommen erfüllt zu sein (Nordknoten).

Die Mondknotenachse bezieht sich auf den Vorgang der Individuation, den psychologischen Begriff der Selbstwerdung und Selbstverwirklichung. Der Prozess der Individuation beginnt mit einer Krise und Wandlung der alten Persönlichkeit, die sich mit ihrer alten Rolle in der Gesellschaft und den dort geltenden Werten nicht mehr identifizieren kann. Im Prozess der Selbstverwirklichung entwickelt sich der Mensch von einem Kollektivwesen zu einem Individuum, bringt seine eigenen Anlagen und Fähigkeiten zur Entfaltung, entwickelt eigene Wertmaßstäbe unabhängig von den kollektiven Werten und geht seinen Weg. Das Wachsen und Werden zu dem, was jeder Mensch wirklich ist, vollzieht sich stufenweise nach einer inneren Gesetzmäßigkeit und Ordnung, erstreckt sich über viele Jahre und dauert oft ein ganzes Leben. Das Bewusstsein für den eigenen Weg, die eigene Vollständigkeit und den Sinn des Lebens wird nur allmählich und unter großen Schmerzen errungen, und unabhängig davon, wann dieser Individuationsprozess im Leben des Einzelnen beginnt und wie lange er dauert, ist jeder Mensch aufgerufen, ihn zu durchschreiten.

Hier geht es nun um die Menschheit als Ganzes, die im Raumschiff Erde zwecks einer gemeinsamen Erfahrung unterwegs ist.

Was ist in dieser Situation oder bei dieser Anschauung das Wesentliche? Der Nordknoten am Du-Punkt (DS) in den Zwillingen zeigt, wie wir aufgrund von Bemühungen Fortschritte machen können, was wir neu zu entfalten, zu entwickeln oder auszuwickeln haben. Die Initiative darf auf keinen Fall Ich-bezogen sein (Südknoten/AS), z.B. zuerst komme ich, kommt Deutschland… dann der Rest der Welt. Handeln und Initiative werden nur zum Fortschritt und Erfolg führen, wenn sie Du-bezogen sind (Nordknoten/DS), also gemeinsam mit anderen Menschen, mit Kompromissbereitschaft und angenehmen Umgangsformen geschieht.

Das ist die Zauberformel, mit der die gegenwärtige Krise und die damit einhergehende Verunsicherung bewältigt werden kann. Der Schrei nach Freiheit und Selbstbestimmung in Bezug auf die Fortbewegung und individuelle Gestaltung des „eigenen“ Lebens auf diesem Planeten und dem Glauben, man habe als Mensch ein Recht dazu, ist jedoch ein Symbol der Fehlanpassung an die neuen Bedingungen und Umstände – sowohl in diesem Lande als auch global. Die Wirklichkeit oder auch das Schicksal „verbietet“ es nun, die Fähigkeit der uneingeschränkten Bewegung im Außenraum weiterhin wie gewohnt zu nutzen. Sie gehört auf irgendeine Art und Weise der Vergangenheit an. Das zeigt der Schütze-Südknoten. Wem oder was dient denn dieser ganze Freizeitspaß, die Pseudo-Freiheit auf Kosten von anderen, der sogenannte technische Fortschritt, der religiöse Wahn? Er geschieht auf Kosten der Ärmeren und Schwächeren, vertieft die Kluft zwischen Arm und Reich, vertieft den Trennungsgedanken, treibt in die Isolation.  

Wenn wir diese Fähigkeiten des Wachstums, der Fortbewegung und Selbstgestaltung unseres Lebens in Freiheit nicht einem neuen Sinn und Zweck dienend unterordnen können, sondern sie weiterhin mit verhärteten Sinnen und eiserner Gewalt fest kontrollieren und verteidigen, werden sie das rechtmäßige Wachstum einer neuen vitalen Fähigkeit im Menschen behindern, die unseren nächsten evolutionären Schritt in der Kosmogenese ausmacht.

Der ZWILLINGE-Nordknoten verlangt von uns ein Hinterfragen der alten Glaubensmuster und Überzeugungen, ein Loslassen von falschen Idealen in Bezug auf Fortschritt und Wachstum, ein Hinterfragen des rücksichtslosen Erlebnishungers in Anbetracht seiner global schädlichen Auswirkungen. Es wird ein offener und klarer Geist gefordert, mit dem wir dem Du und allen neuen, unbekannten Situationen vorurteilslos begegnen können. Es werden mehr Liebe, Mitgefühl und Verständnis entwickelt werden müssen, eine liebende Kraft des Denkens mit dem Herzen, das immer an das Wohl des Ganzen denkt. Das ist nur möglich, wenn alle Einzelfaktoren in einem größeren Sinnzusammenhang erkannt werden, wenn das Denken intuitiv und offen ist für das Ganzheitliche der Seele. Flexibilität im Außen ist jetzt nicht gefragt, sondern die innere Beweglichkeit des Herzens und des Denkens.

Wie gut kennen wir uns, kennen wir die Welt?

Wir glauben, uns zu kennen. Wir glauben, die Welt zu kennen.

Was wissen wir wirklich von uns, vom Menschen, von der Welt, vom Sinn und Zweck des Daseins?

Die Erkenntnis der Welt beruht gewiss nicht im Wahrnehmen ihrer (unserer) Gegensätze und Widersprüchlichkeiten, wohl eher im Erkennen eines gemeinsamen Prinzips, das jede Polarität verbindet und deren Wesen ausmacht.

Facit: Statt sich in der ausufernden und ausgelassenen Vielfalt seiner Interessen zu verlieren, muss der Mensch in dieser Zeit lernen, sich zu konzentrieren, tiefer einzusteigen in die Sinn- und Lebensfragen seines Daseins, Prioritäten zu setzen und klare Wertvorstellungen wie auch eine Zielrichtung des Lebens zu bestimmen. So bleibt seine Beweglichkeit des Denkens erhalten, doch die Neigung zu Unbeständigkeit, Trägheit und Leerlauf wird beherrscht.

Neumond Steinbock 13.1.2021 mit Pluto

Die Mondknoten-Achse als „Schicksalsachse“ zeigt die Spannungslinie in der Entwicklung der Menschheit. Sie bildet hier die horizontale Trennungslinie und zeigt die Erde in ihrer Nachthälfte (unter dem Horizont) und Taghälfte (über dem Horizont). Was wir in diesem Neumond-Horoskop sehen, ist eine voll besetzte Nachthälfte unter dem Horizont. Das, was wir für ein Ich, für unsere Persönlichkeit halten, ist lediglich ein Konglomerat aus Erinnerungen, Erfahrungen, trieb- und instinktgebundenen Verhaltensmechanismen. In den Häusern eins bis sechs wirken alle Planetenkräfte einschließlich der Lichter ohne unsere bewusste Steuerung – rein instinktiv, triebmäßig oder reflexhaft. Wir handeln automatisch, aus Gewohnheit, Prägung, eben wie immer, und bezeichnen das als unsere „normale Welt“, den normalen Alltagswahnsinn.

Der Südknoten am Aszendent zeigt, dass unser Handeln und Tun zwanghaft geworden ist, dass wir uns an ganz neue Bedingungen anpassen müssen, deren Sinn und Zweck wir vielleicht noch nicht einsehen oder überblicken wollen. Vor uns liegt ein unbekanntes Ziel, ein reines, weißes Feld, eine völlig neue Erfahrung. Die Evolution sieht vor, dass der Mensch seine Doppelnatur erkennt und lebt, dass er sich mit seinem Göttlichen Zwilling vereint und alle trennenden Unterschiede zwischen Menschlichkeit und Göttlichkeit einfach vergisst.

DER GROSSE ZWILLING

Die oben im Horoskop gelb eingezeichneten Quintile (72° und 144°) zeigen das kreative Potenzial, das größtenteils noch brach und unerkannt in uns liegt, das jeden von uns zur Mitschöpfung (Co-Creation) ruft, sein Leben und Wesen und das des Planeten gemäß der großen kosmischen Rhythmen jetzt mit zu gestalten und zu erneuern.

Zur Zeit des Erwachens… Raumschiff Erde – Quo vadis?  und die Sabischen Symbole der Mondknoten 19° Schütze-Zwillinge siehe meinen Blog vom 1. Januar.

Bei jedem Neumond (Dunkelmond, Schwarzmond) melden sich die neuen Energien zuerst als unbewusste Antriebe und intuitive Impulse, als Drängen, Streben und Sehnen nach einer neuen Ausrichtung, einem neuen Betätigungsfeld oder neuen Lösungen für anstehende globale Probleme. Die dunkle Mondin ist zu dieser Zeit das Gefäß (die See-le), in das sich die geistigen und Leben spendenden Inhalte (Sonne) ergießen und an den ganzen Organismus und besonders an die Teile des Ganzen weiter geleitet werde, die dieser Kraft bedürfen. Was für ein kosmisches Geschenkpotenzial erhalten wir mit diesem STEINBOCK-NEUMOND?

Der Neumond im Erdzeichen Steinbock

Dieses schwierige und geheimnisvolle Zeichen bereit die Menschen auf das vor, was in der okkulten Tradition als „Einweihung“ oder Initiation bezeichnet wird. Sie wird als Höhepunkt einer individuellen Entwicklung angesehen, als Verklärung oder Gipfelerfahrung, in der der auserwählte Jünger oder Adept die Einswerdung mit seinem göttlichen Ideal erfährt. Dies ist der Endpunkt der Persönlichkeitsentwicklung und markiert meistens einen neuen Entwicklungszyklus, an dem sich der „Entrückte“ oder Zurückgezogene wieder seinen Mitmenschen zuwendet und seine Fähigkeiten für das Wohl des Ganzen einsetzt, statt wie der gewöhnliche Mensch nur an seinen persönlichen und weltlich Aufstieg zu stiegen.

Vision in den Anden (Aquarell)

Steinbock ist das Licht der Einweihung, das den Weg zum Berggipfel erhellt und die Verklärung bringt. Steinbock ist das Tor „zur geistigen Geburt“ und führt den nach dem höchsten Ziel strebenden Menschen weg vom Formleben in der Materie und hin zu dem strahlenden Licht, mit dem er sich am Ende vereint. Eines der großen Ziele im Steinbock ist, den Schöpfungsplan zu erkennen, der allen Manifestationen zugrunde liegt und in dem das Geheimnis der Seele und der menschlichen Evolution aufbewahrt ist. Dieser Evolutionsplan wird sich Stufe um Stufe in seinem Bewusstsein und in seinem Leben realisieren.

Die Erkenntnis der Wertlosigkeit allen irdischen Strebens nach Macht, Konrolle und Besitz reift nur langsam und durch viele schmerzhafte Erfahrungen. So sucht auch die Menschheit auf diesem Weg der Rückkehr zum Licht immer wieder unbewusst die eigene Vernichtung durch Schicksalsschläge und Katastrophen, die sie selbst aufgrund des Karma-Gesetzes treffen, sobald die materielle Verdichtung und Verhärtung zu stark geworden ist.

Der Tierkreisgrad für den Neumond auf 24° Steinbock offenbart uns ein Bild, wie wir zum Wesentlichen zurückfinden und für die innere Stimme wieder empfänglich werden: „Eine Frau tritt in ein Kloster ein.“ Auf dieser Stufe der Einweihung verpflichtet sich die Frau / das empfängliche Bewusstsein völlig an ein transzendentes Ziel. Das Leben ist für die Seele unbefriedigend und sinnlos, solange sie keine Verbindung zu dauerhaften Werten aufbaut und pflegt. Es wird hier ein WEG jenseits des alltäglichen Lebens mit seinen bekannten Verhaltens- und Beschäftigungsmustern gezeigt, der ebenfalls einen sozialen Wert hat – der des Mönchs oder der Nonne, in Indien der Weg des Sannyasins oder Yogis. In Indien galt dieser Weg des Wandermönchs oder Heiligen als ein Höhepunkt des gesellschaftlichen Prozesses.

„Ins Kloster gehen“ steht für den Rückzug nach innen… nach Selbstüberwindung, Entsagung und Verschmelzung mit Gott… für den Willen und Entschluss, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, der das Weltliche übersteigt… für den Willen, in Frieden und in der Gemeinschaft mit anderen Gleichgesinnten einen inneren, geistigen Weg zu verfolgen und zu verwirklichen. Dahinter steht die Bereitschaft zum Verzicht auf Besitz und persönliche Bindungen.. zur völligen Hingabe an den inneren Ruf, die innere Berufung, diesen Weg zu gehen.

Herzensneigung (Aquarell)

Die Aspekte des Neumonds

Der Hauptaspekt ist die Konkunktion von Sonne/Mond mit Pluto, dem Herrscher der Unterwelt. Das ergibt ein mächtiges intensives Dreigestirn, das den Willen der Zerstörung in sich trägt. Auf der kollektiven Ebene zeigt sich dies als „höhere Gewalt“ in Form von Katastrophen, Kriegen und anderen gewaltsamen Veränderungen – allerdings auch als zeitbedingte Bewusstseinänderungen der Masse.

Wofür steht Pluto?

Er entspricht mythologisch dem Gott der Unterwelt (Hades), der über das Schattenreich, die Vergangenheit und das kollektive Unterbewusstsein der Menschheit regiert, über die dunkle Seite der Seele, das Dunkle, Unbewusste und Verdrängte in uns. In diesem Reich der Toten versammelt sich das Alte, Verdrängte und Ungelebte jedes Menschen wie der ganzen Menschheit als Kollektiv. Es sind tote, ungelebte Bilder und Schattengestalten, die ans Licht drängen, die uns enorm viel Kraft abverlangen durch unseren Widerstand und unsere Angst vor ihnen. An erster Stelle der Verdrängungen steht die Auseinandersetzung mit dem Tod, den wir gerne aus unserem Bewusstsein verdrängen.

Tief drinnen ahnen, spüren oder wissen wir, dass wir mehr sind als dieser vergängliche Körper, dass wir Energie, Bewusstsein, Licht, Liebe und reine Glückseligkeit sind. Wenn wir die Natur aufmerksam betrachten, erkennen wir, dass Leben und Tod untrennbar verbunden sind, denn physisches Leben kann sich nur weiterentwickeln, wenn die alten Formen immer wieder zerstört werden.

Pluto, als atomare Urkraft des Lebens, sorgt nun zyklenbedingt für eine tiefgreifende Wandlung der Menschheit als Ganzes durch die Zerstörung alter, verfestigter Gedankenstrukturen und auch aller unbewussten psychischen Strukturen, die eine Weiterentwicklung der Spezies Mensch verhindern. Pluto intensiviert alle psychischen und mentalen Prozesse, an denen wir auf Deubel komm raus festhalten, so lange, bis uns Atem und Kraft ausgehen und wir loslassen müssen. Gerade dieses krampfhafte, zwanghafte Festhalten an Lebensvorstellungen und das Verdrängen von alten Fehlern, von Schuld- und Schamgefühlen, macht das Eingreifen plutonischer Kräfte notwendig, die unerbittlich alles zerstören, was den universellen Lebensfluss und die evolutionäre Weiterentwicklung hemmen.

Pluto – Das Kernkraftwerk in uns

Sprengung des Saturnrings

Die Urkraft von Pluto drängt aus dem inneren Kern jeder Lebensform heraus, sprengt die persönliche oder individuelle Schale (die verschiedenen Hüllen oder Körper, die sich um den inneren Kern angesammelt haben), damit eine höhere Entwicklung möglich ist. Aus der subjektiven Sicht einer Person bedeutet das den Tod der Persönlichkeit, des sozialen, ortsgebundenen Ich, das sich mit den verschiedenen Hüllen oder Körpern identifiziert. Der Mensch auf einer hoch entwickelten Bewusstseinsstufe erkennt und nutzt jedoch die positive Wirkung Plutos, ist bereit zum „Stirb und Werde“, unterstützt mit seinem persönlichen Willen den alchemistischen Prozess der Transformation, überwindet alle Arten von Begierde, Besitz- und Machtstreben, wandelt seine Triebenergie in geistige und mentale Substanz um. Er erkennt, dass sein Leben nicht durch äußere Umstände oder höhere Gewalt bestimmt wird, sondern dass er mit seinen Gedanken die Situationen seines eigenen Lebens selbst erschafft.

Krise im Denken

Darum kann eine Befreiung oder Erleuchtung des Menschen sich nur im DENKEN vollziehen. Es ist die Kraft des Denkens, die uns entweder in Abhängigkeit von Wünschen, Emotionen und Begierden hält oder von den irdischen Fesseln befreit. Die Krisen im Denken sind daher unvermeidlich und umso heftiger, je weiter sich das Denken und Verhalten der Menschen von ihrer inneren Wirklichkeit entfernt hat. Die Angst, vor dem Nichts zu stehen, ist gewaltig, aber not-wendend, denn erst dann, wenn der Mensch mit dem Rücken zur Wand steht und vor sich den Abgrund hat und es keinen weiteren Fluchtweg mehr gibt, ist er bereit, seine falsche Persönlichkeit, seinen Egoismus, seinen Stolz, seinen Ehrgeiz, sein Macht- und Besitzstreben, seinen verhärteten Intellekt und seine eingeschränkte Sichtweise aufzugeben und sich für das NEUE zu öffnen. Damit befreit er sich selbst aus dem Bann und der Herrschaft seines kleinen Ichs, das allein für all sein Leiden und seine Ohnmachtserfahrungen verantwortlich ist.

Der Moment des Sterbens und tiefgreifenden Wandlung ist gekommen, wenn der Mensch loslässt von seinen Vorstellungen vom Leben. Er erfährt eine Umkehrung, eine innere Bekehrung. Er erlebt plötzlich seine Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen, es öffnen sich in ihm Tore und Kanäle, von denen er bisher nichts wusste, er sieht mit neuen Augen, denkt mit dem Herzen, fühlt die alles verbindende Kraft der Liebe. Er schaut mit dem Herzen, mit dem inneren Auge. Er sieht die innere Wirklichkeit, die er ist.

Der neue Planet (nach Konstantin Juon)

Plutos Wirkung auf das Massenbewusstsein

Hier wirkt Pluto auf das kollektive Unbewusste, indem er für zeit- und entwicklungsbedingte Veränderung im Bewusstsein der Menschheit wirkt. Nicht mehr zeitgemäße kollektive Gedankenformen werden ans Licht gebracht und zerstört. Dies geschieht meist durch Naturkatastrophen, Kriege und andere Katastrophen, die nicht nur vielen den physischen Tod bringen, sondern auch kollektive Weltanschauungen, menschliche Lebensstrukturen und viele Illusionen vom Leben und Sterben zerstören.

Im Menschen selbst werden die Gedankenformen der Vergangenheit (Bilder, Erinnerungen) zerstört, die das innere keimende Leben bisher an seiner Entfaltung gehindert haben. Solche illusorischen Gedankenformen oder „Blasen“ sind zum Beispiel unsere Vorstellungen von einem separaten „Ich“, die uns seit Menschengedenken von Generation zu Generation eingeimpft werden und die wir weitergeben an unsere Kinder im Glauben daran, dass sie wahr und wirklich sind.. Dieses Ich, diese Person, ist jedoch Nichts, kein Wesen, kein Sein. Das Ich oder Ego existiert nicht. Es ist eine Ansammlung von Ein-Bildungen, von eingeprägten, eingeimpften Erinnerungen, Sichtweisen, Wünschen Reaktionen, untermauert von Bildern, Filmen, Fotografien und dem Hörensagen der Vorväter und Vormütter.

Wenn diese Blasen platzen, wenn die Illusion von einem körperlichen, sozialen und ortsgebundenen Ich platzt – und sie platzt genau jetzt während unserer Präsenz, in „unserer Zeit“ – dann wird die Ursprungs- und Kernkraft von Pluto freigesetzt. Wir kennen deren Auswirkung auf das physische Leben aus den Erfahrungen von Hiroshima, Tschernobyl und Fukushima. Wir kennen jedoch noch nicht die Auswirkungen auf unser wahres Leben, das strahlendes Bewusstsein ist, das Liebe ist und grenzenlose Freude am Sein. Ein Synonym für den Universellen Menschen ist Mit-Schöpfer und Mit-Schöpferin (engl. Co-Creator). Das bedeutet in Übereinstimmung mit und tief berührt von den tieferen Schöpfungsmusternnach einer höheren Ordnung, einem höheren Bewusstsein und größerer Freiheit zu streben. Der Mit-Schöpfer lebt in einem erweiterten kosmischen Bewusstsein und fühlt scih dem Großen Ganzen (Gott, Geist, Quelle, Leben…) ebenso verbunden wie mit den individuellen Teilen, die wir alle sind.

Danke, danke, danke,

dass wir diese Kraft und Macht jetzt erleben dürfen, dass wir die einmalige Möglichkeit haben, als Mitschöpfer und Mitschöpferinnen unsere Welt neu zu erschaffen im Einklang mit der Harmonie des Universums.

Wenn ihr es noch nicht getan habt, erschafft euch jetzt einen Raum der Stille und Einkehr, ein Inneres Heiligtum, einen geschützten inneren Ort, an dem ihr sicher, leer und ungestört von fremden oder eigenen Anforderungen sein könnt. Verbringt am Tag so viel Zeit wie möglich in der Stille und im Alleinsein. Umgebt euch mit Ruhe und Frieden, mit euren Lieblingsdüften, Kerzen, Blumen und vielleicht sanfter Musik. Bleibt standhaft, auch wenn das Ego euch mahnt, dieses oder jenes sei heute wichtiger. Auch ich habe diesen Artikel nicht rechtzeitig zum Neumond-Beginn fertig bekommen, habe mir zwischendurch drei Stunden Muße, Stille und einen Spaziergang gegönnt, dem Wind und dem Schneetreiben gelauscht und auch ein Aromaspray für eine Freundin angemischt.

Der Pluto-Grad 25° Steinbock zeigt als Bild „Ein Lager voller wertvoller Orientteppiche“. Ein Teppich symbolisiert die Grundlage, auf der wir stehen oder sitzen. Ein Orientteppich aus dem Reich des aufgehenden Lichts (Morgenland) kann die Grundlage für ein kulturelles Ver-stehen sein. Er kann eine magische, rituelle und heilige Bedeutung haben. Es kann sich um einen Gebetsteppich handeln. Ein Mensch, der ins Kloster geht, wird dort keine warmen, wertvollen Orientteppiche vorfinden, nur den nackten, kalten Steinboden – gemäß seiner angestrebten Ziele: Entsagung, Armut, Askese und Selbstüberwindung. Dieser Tierkreisgrad offenbart den Reichtum Plutos – (lat. Pluto, ‚Reichtum, Fülle‘), wenn aus dem Schattenreich ans Licht geholt wird.

Ich wünsche euch allen tiefen inneren Frieden und einen Korb voller Sterne

eure Sundra